Wettschulden auf Mallorca

"Klappentext"

Mirte pokert zu hoch und verliert sich an George, der sie zu sich auf seine Finka einbestellt und ihre Lust entfesselt

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Wettschulden auf Mallorca
Mirte stand vor einem großen eisernen Tor, in Mitten von Mallorca vor einem großen Anwesen. sie trug einen halblangen, schwarzen Rock mit einem schwarzen Blazer und einer weissen Bluse. Sie stand hier, um ihre Wettschulden bei einem älteren Herrn einzulösen, sie hatte zu hoch gepokert und verloren. Sie hätte einfach die Insel verlassen können, aber das verbot ihr Stolz. Dabei war ihr klar, dass sie sich heute prostituieren musste, sie hatte ihren Körper für eine Nacht verkauft. 

Es hatte alles mit ihrem Urlaub auf Mallorca angefangen, den sie mit ihrer Freundin verbrachte, sie hatten endlich  Urlaub: eine Wochen Palmen, Sonne und Strand und das Nachtleben von Mallorca, genau das Richtige für Mirte mit ihrer Freundin Susanne. Tagsüber erholten sie sich am Strand und genossen Ruhe und Entspannung, während sie sich nachts im berühmten Nachtleben von Mallorca tummelten.  

Es war gestern spät geworden, sie hatten lange in der Bodega-Bar ausgelassen gefeiert und waren nicht mehr so ganz nüchtern, als sie den Heimweg antraten. In der Bar hatten sie  Carmen und ihren Freund Paco  kennengelernt, ein Pärchen aus Spanien, das ebenfalls in ihrem Hotel Urlaub machten.
Die Bodega-Bar war eine Mischung aus Diskothek und Kneipe. Sie hatten sich an der Bar niedergelassen, in einem Gespräch wies der Barkeeper auf ein Hinterzimmer hin, in dem man sich auch mit Glücksspielen vergnügen konnte. 
Eigentlich war Mirte keine Spielerin, aber es reizte sie trotzdem, gewisse Risiken einzugehen. Deshalb spielte sie im Freundeskreis auch gerne mal mit einem Wetteinsatz. Sie hatte früher mit ihrer Clique häufig 17 und 4 sowie in Pokerrunden gespielt.
Da man nur mit der Empfehlung des Barkeepers das Hinterzimmer betreten durfte, überredete Mirte ihn, sie und ihre Freunde dort hinzubringen, er gab dem Türsteher einen Wink . 

In einem großen fensterlosen Raum standen 3 Tische, an denen mehrere Personen Karten spielten, 17 und 4, Poker und ein anderes Kartenspiel, das sie nicht kannten. 
An dem Pokertisch spielten 6 Personen, es wurden gerade 2 Plätze frei, die Paco und Mirte einnahmen. Der Spielleiter informierte sie, dass das Limit bei 150 Euro je Spiel lag und andere Beträge nur gemeinsam vereinbar werden können. zwei der vier anderen Spieler waren offensichtlich auch Touristen, jedenfalls sahen die beiden jungen Männer mit ihren Hawaihemden so aus. Neben Mirte saß eine ältere, aber durchaus attraktive Dame, deren Alter schwer zu schätzen war, so um die Mitte Fünfzig vielleicht. An ihrer Seite, aber offensichtlich nicht ihr zugehörig, saß ein graumilierter MitteFünfziger in einem dunklen Anzug mit Weste. 

Zunächst lief es gut, dann aber kam eine erste Pechsträhne, dann eine Zweite,  die ihren Barbestand bis auf 75 Euro reduzierte, so dass sie gerade überlegte, aufzuhören. Da wurden die Karten schon wieder neu gemischt und verteilt, ein letztes Spiel dachte sie. Was sie dann sah, verschlug ihr die Sprache, sie hatte auf Anhieb einen Drilling und sie setzte bereits in der Vorrunde 50 Euro, bei der gleich die anderen Spieler ausstiegen und nur der graumilierte ältere Herr gleich zog. Dann tauschte sie 2 Karten: Full House! 3 Asse und zwei Buben. Aufgeregt setzte sie ihr letztes verbliebenes Geld, aber der Graumilierte erhöhte weiter auf 150 Euro, er hatte wohl mitbekommen, dass ihre finanziellen Mittel erschöpft waren. Sie warf Paco einen fragenden Blick zu, aber der war auch pleite.  Sie sah den Graumilierten an:
 Sie wissen, dass ich kein Bargeld mehr habe“ 
Ja, ich sehe es, du hättest aussteigen können, so sind die Regeln! murmelte er in gut verständlichem Deutsch.Triumphierend sah er sie an.
Was willst du? Diese Halskette ist sicher mehr als 50 Euro wert, ich setze sie stattdessen.
Das wäre gegen die Regeln, aber es geht nur um dich und mich, dann mache ich Dir einen Gegenvorschlag:
ich setzte weitere 500 Euro und du setzt DICH! 
Sprachlos schaue sie ihn an, du willst noch weitere 500 Euro setzen? 
Ja! wenn du einverstanden bist
aber falls du verlierst, bekomme ich Dich für eine Nacht!
Ein Lächeln zog sich über das Gesicht von Mirte, sie dachte nur kurz über das Risiko nach und musterte den Graumilierten. 
„Bis du verrückt“ zischte ihr Susanne zu, doch nicht für 500 Euro!“
„Das ist leicht verdientes Geld für unsere Urlaubskasse, sonst sind wir nach dem Abend heute pleite“.
Aber das Risiko ist zu hoch, den Preis, den zu zahlen musst auch, zischte ihr Susanne zu.
Sei ganz beruhigt, ich werde gewinnen, flüsterte Mirte zurück. Siegersicher rief sie: Einverstanden! 

4 Könige!! damit war sie geschlagen! Sie erstarrte und wurde kreidebleich und eine heisse Welle durchlief ihren Körper. Triumphierend schaute sie der Graumilierte an. Er stand auf und zog eine Visitenkarte aus seiner Jacke und drückte sie Mirte in die Hand: Wir sehen uns morgen Abend um 20 Uhr unter dieser Adresse! Sie werden kommen!

Das war keine Frage, sondern eine Feststellung! Der Graumilierte stand auf und verlies den Raum

Wettschulden sind Ehrenschulden ging Mirte durch den Kopf, als sie mit dem Taxi durch die mallorkinische Landstraße fuhr zu der Adresse, die auf der Visitenkarten gestanden. George von Glomberg hatte auf der Karte gestanden, ohne Berufsbezeichnung, nur eine Telefon-Nummer und eine Adresse.
Sie hatte noch lange mit ihrer Freundin darüber diskutiert, ob sie sich darauf einlassen soll, auch eine sofortige Abreise also eine Flucht nach Hause hatte sie ihr vorgeschlagen. Aber Mirte war hin- und hergerissen und entschloss sich dann doch, ihre Wettschulden einzulösen.
Sie war nicht prüde, hatte auch einige One-Night-Stands hinter sich, dies war aber etwas anderes. Sie hatte ihn als durch aus attraktiv in Erinnerung, groß, etwas stämmig, kräftig, ja vielleicht sogar ein wenig aristrokratisches Aussehen, das Aussehen passte jedenfalls zu dem Namen auf der Visitenkarte, dachte sie. 

Sie fuhr mit dem Taxi über eine schmale Landstraße, entlang von Olivenbäumen und Resten von Natursteinmauern. Es war noch hell, als sie in eine Seitenstraße einbog. 
Das Haus lag alleine auf einer Anhöhe, eine modernisierte Finka mit hohen Mauern um das Grundstück, so wie dies viele Prominente zur Abschottung ihrer Privatsphäre einrichten. Na ganz arm scheint er ja nicht zu sein, dachte sie. 
Vor dem großen schmiedeeisernen  Tor stieg sie aus dem Taxi aus, bezahlte den Fahrer und drückte auf die Schelle. Sie konnte die erleuchteten Fenster erkennen.und die hohen Palmen, die den Weg zum Haus säumten. 
Über dem Tor befand sich eine -Videokamera, mit der sie wahrscheinlich jetzt gescannt wurde. Denn kurze Zeit später öffnete sich das elektrisch betriebene Tor und sie schritt durch die mit Palmen umrandete Einfahrt. Hinter ihr schloss sich das Tor wieder, jetzt gab es kein zurück mehr. 
In der Eingangstür stand George von Glomberg  mit einem kaum erkennbaren Lächeln auf seinen Lippen, der sie durchdringend ansah. Er trug eine Tuchhose und ein Poloshirt. 
Ich habe Sie erwartet und freue mich, dass Sie da sind, begrüßte er Mirte, Kommen Sie herein. 
Die Tür fiel ins Schloss und sie stand unschlüssig vor ihm, Sie hatte sich für einen  schwarzen halblangen Rock, eine Bluse und eine schwarze taillierte  Jacke entschieden. Eine ehr konservative Wahl, obwohl die enge Jacke und der Rock ihre Figur betonten. 

Wenn Sie einverstanden sind, sollten wir angesichts der Situation „Du“ zueinander sagen. Sie nickte nur und blieb unsicher stehen. Er nahm ihre Hand: Folge mir, sagte er bestimmend und sie fühlte seine musternden Blicke, bei denen sie sich schon nackt fühlte.  
Sie gingen durch den Flur, neben einigen wunderschönen Fotos von der Natur und der Gebirgslandschaft der Insel Mallorca fiel Mirte sofort ein schwarz-weiß Foto einer Frau auf, die demütig vor einer Kerze kniete. .

Er führte sie  in ein großes Wohnzimmer, in dem ein Kaminfeuer brannte, neben einer modernen schwarzen Ledersitzgruppe gab es nur wenige schlichte Pinienmöbel. Dem Wohnzimmer schloss sich eine große Terrasse mit einem Swimmingpool an, hier hatte man einen wunderschönen Ausblick über die  gebirgige Landschaft bis zum gar nicht weit entfernten Meer, das unten in der Abendsonne glitzerte. Es hatte sich zum Abend hin abgekühlt und die Sonne am Himmel und schickte ihre  letzten warmen Strahlen über das Meer.

Es ist schön hier, sagte Mirte. Er reichte ihr ein Glas Champagner: Setz dich doch. 
Sie nahm auf dem Ledersofa platz, während er sich in einen großen Ledersessel setzte und seine Beine übereinander schlug.
Es begann eine unverfängliche Unterhaltung, bei dem sie Gelegenheit hatte, ihren Gegenüber genauer zu mustern, er war zwar älter als sie, aber durchaus attraktiv. Sie schätzte ihn auf um die Fünfzig. Er erzählte, dass er eigentlich aus Niedersachsen käme und dort ein Gestüt unterhalte. Die Finka hier sei schon seit  vielen Jahren in Familienbesitz. Aus seinen Erzählungen konnte sie aber wenig über sein Privatleben entnehmen. Jedenfalls trug er keinen Ehering.
Sie erzählte ihm von ihrer Tätigkeit als Assistentin eines Naturkunde-Professors und dass sie seit einigen Jahren in Berlin wohne. Langsam wich ihre Anspannung und sie begann sich in der neuen Umgebung wohl zu fühlen. George machte auf sie einen gebildeten, erfahrenen Eindruck und sein äußeres Erscheinungsbild hatte trotz seines Alters und angesichts der vorhandenen Umstände, eine positive Wirkung auf sie hinterlassen, in seinen Worten und Gesten lag eine gewisse bestimmende Dominanz, zugleich aber auch vermittelten er ihr ein Gefühl von einfühlsamer Geborgenheit, das sie aber nicht so Recht einzuordnen wusste.  in Gedanken stellte sie sich vor, was er wohl mit ihr vorhatte und wie der Abend weiter ging, denn zum Plaudern war sich sicherlich nicht hier. 

Du weisst, warum du heute hier bist, fragte George unverblümt, fast so als ob er ihre Gedanken erraten hätte.
Mirte hob ihren Kopf, sie saß kerzengerade in dem Sofa, ja, der Einsatz war ja eindeutig, soll ich mich jetzt ausziehen, gleich hier fragte sie direkt und trotzig“.
Nein, lächelte er, jetzt nicht, später und schenkte ihr Champagner nach
Ach, du willst mich erst gefügig machen? erwiderte sie keck.
Muss ich das denn? fragte George und lächelte.
Naja, nein, ich weiss nicht, vielleicht nicht, aber es kann ja nicht schaden, sich etwas Mut anzutrinken, wenn man mit einem wildfremden Mann ins Bett gehen soll. 
Du siehst wie eine leidenschaftliche Frau aus, die mir den Eindruck macht, dass sie Lust als eine Bereicherung des Lebens sieht.
Ja, das mag schon sein, sagte sie zögernd, aber dann bestimme ich, mit welchem Mann ich das  und wie ich es tun möchte! Hier geht es doch nur um die Einlösung eines Wetteinsatzes.
Ja erwiderte George, das stimmt, aber es war Deine Entscheidung, du hättest den Einsatz ja nicht machen müssen, du warst dir sicher des Risikos bewusst und hast es zumindest in Kauf genommen. Wenn du es Dir gar nicht vorstellen kannst, hättest du es nicht gemacht. 
Das mag sein, räumte sie kleinlaut ein, aber es ändert nichts an der Situation. Du kannst meinen Körper haben, mehr nicht. 
Und warum lässt du dich nicht einfach darauf ein? Die Leidenschaft und Lust kann doch so schön sein, du kennst sie sicherlich, du weisst, wie sie in Dir entsteht oder?
Seine Fragen verwirrten sie, sie zögerte.
Du verlangst aber viel, du bist nicht damit zufrieden, dass ich dir meinen Körper zur Verfügung stelle, mehr war nicht vereinbart.
Ja, das stimmt, aber es reicht mir nicht. Du musst nicht darauf antworten, aber warum sollen wir unter diesen Umständen nicht darüber reden?

Er sah sie an, wieder in dieser durchdringenden Weise, der ihr einerseits Unbehagen bereitete und es ihr vorkam, als lese er in ihr wie in einem offenen Buch. Ach was soll es, dachte sie, warum eigentlich nicht, sie würde ihn ja schließlich nie wieder sehen. 
Die Voraussetzungen müssen stimmen, der Typ Mann, Stimmung, Umgebung,  und dann spielt sich vieles  bei einer Frau erst einmal im Kopf ab, das bekannte Kopfkino, dann geht alles wie von selbst
Und was entfacht Deine Lust fragte er vielsagend
Sie wich ihm aus: Das Foto im Flur mit dem Mädchen, das demütig vor einer Kerze kniet, was hat das zu bedeuten. 

Es ist dir aufgefallen? Es geht um eine von vielen Spielarten der Lust., denn Lust hat viele Gesichter erwiderte George, man muss allerdings bereit und offen sein, sich auf die vielen Facetten der Lust einzulassen. Dazu muss man sich innerlich öffnen, auch um Dinge zu tun, die man sich eigentlich nicht vorstellen kann.

Auf wirklich alle?  fragte Mirte

Nein, nicht auf alle, es gibt sicherlich „no-gos“, die muss man gar nicht erst ausprobieren, wenn man es sich gar nicht vorstellen kann, sich darauf einzulassen. Andererseits weiss man bei vielen Spielarten aber auch erst sicher, wenn man sich damit befasst hat. Allerdings spricht nichts dagegen, selbst herauszufinden, ob in dir zum Beispiel nicht doch devotes oder dominante Blut  fliesst. 

Gibt es denn dafür Anzeichen? 

Manchmal ja, aber es muss nicht unbedingt. Es gibt Prägungen in der Kindheit, die so etwas begünstigen können.  Die dunkle Seite der Lust hat so viele unglaubliche Facetten. Ich glaube, dass die devote Neigung, wie zum Beispiel der Wunsch gefesselt Lust zu erleben, einen unglaublich hohen Verbreitungsgrad hat. Dann kann für beide Seiten unglaublich erregend sein. Schwieriger ist ist mit der masochistischen Lust, da gibt es Grenzen, die man finden muss. 

Was macht denn den devoten  Reiz aus? 

Da ist zum einen der Umstand, dass man sich im passiven Part viel mehr auf die eigenen Sinne und Empfindungen konzentrieren kann. Dann ist es völlig ungewiss, was als nächstes geschehen wird. Man gibt die eigene Lust in die Hände des Partners. Voraussetzung ist ein Partner, der über Einfühlungsvermögen verfügt und dem man vollständig vertrauen kann, also jemand, der nicht nur an die Erfüllung eigner Befriedung denkt, optimal ist es, wenn deine Lust auch seine Begierde anspornt. 

Ist das nicht eher selten der Fall? 

Nein, in einer guten Beziehung sollte man nicht nur über die eigenen Gefühle, sondern auch über die eigene Lust reden können. Vielmehr ist die Schwierigkeit, dass wir uns oft viel zu wenig selbst kennen. Das herausfinden, ist die Grundlage jeder guten Partnerschaft. Dazu gehört Vertrauen und Einfühlungsvermögen von beiden Seiten. 

Aber BDSM suggeriert mir Schmerzen und Qual.

Gerade im BDSM-Bereich gibt es eine riesige Spannbreite: Federn gehören genauso dazu wie Peitschen. Der Schmerz kann Lust bereiten, ebenso Unterwerfung und Kontrollverlust. Es gibt Grenzen, die individuell sehr unterschiedlich zu ziehen sind, die sich auch zu der einen oder anderen Seite verändern können. 

Du scheinst dich damit auszukennen!

George nickte beifällig; ja ein wenig, wie ich schon sagte, es ist eine von vielen tollen Facetten, die die Lust uns bietet, sie hat so viele Gesichter, deshalb reduziere mich nicht darauf, Wie ist es mit Dir? Hast du eine devote oder dominante Veranlagung? 

Ich weiss nicht sagte Mirte kleinlaut, ich glaube eher nicht, jedenfalls ist mir in dieser Hinsicht noch nie etwas aufgefallen.

Vielleicht lag es an deinen Partnern

Ich weiss nicht sagte Mirte, wie soll man das wissen?

Wenn man es nicht probiert, bekommt man es nicht heraus.

Vielleicht will ich es ja gar nicht rauskriegen? 

Ja, sicher, du hättest möglicherweise auch so ein schönes Sexualleben, aber du würdest auf eine unglaublich erregende Seite der Lust verzichten. Wenn man es mag, bedeutet es ja nicht gleich, dass es nichts anderes mehr gibt. 

Ja kann sein, aber ich gebe zu, das Thema macht mich neugierig, sagte Mirte leise. Ich habe einmal im Urlaub einen seichten Roman von einem Schriftsteller namens Konsalik gelesen, dort kam an einer Stelle eine Phantasie vor, bei der ein junges Mädchen mit einer Peitsche gezüchtigt wurde, ich gebe zu, dass mich dieser Teil merkwürdig berührt hat. Ich hatte damit nicht gerechnet, nicht in diesem Roman. 

Er lächelte, siehst du, in dir steckt mehr, als du bislang wahrhaben willst. Zeigst du dich auch gerne´

Wie meinst du das denn?

Naja, ziehst du machmal kurze Röcke, hochhackige Schuhe und figurbetonte Oberteile an.?

Ja sicher, das macht doch jede Frau gerne

Warum tust du das, nur um anderen zu gefallen?

Ja sicher, es ist doch gut fürs Ego, wenn man Anerkennung und eine positive Resonanz erhält. 

Du findest es also in Ordnung, wenn Männer dich sexy finden?

Natürlich, da ist doch nichts dabei, das ist doch, was fast alle Frauen damit bezwecken oder?

Also im Sommer auch im knappen Bikini unterwegs? 

Ja, sicher, aber jede Frau steht ihrer eigenen Figur kritisch gegenüber. 

Kannst du dir auch vorstellen, dass du Männer Lust mit deinem Aussehen bereitest?

Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Aber es würde mich nicht stören. Aber es würde mich schon stören, wenn in beim Oben-Ohne-Sonne auf Malle plötzlich meinem Arbeitgeber begegnen würde, also Personen, die ich auch dem Alltagsleben kenne 

Ja, so geht es wohl den meisten, je nachdem in welchem Beruf sie arbeiten. Je seriöser, desto größer das Problem. Andererseits kann es dir auch egal sein, du hast nicht nur nichts zu verbergen, sondern machst  sicher auch oben-ohne eine gute Figur, also geht doch eigentlich nur um Moral und Scham. 

Ja, und in einer solchen Umgebung im Urlaub  ist es ja auch normal. 

Wenn ich dich jetzt fragen würde, ob dich das erregen könnte, wenn du deine nackten Brüste  in der Öffentlichkeit zeigen würdest, also nicht am Strand, sondern an anderen Orten, rechne ich fest damit, dass du diese Frage verneinen würdest. Trotzdem sage ich dir, es kommt ganz alleine auf das an, was in deinem Kopf passiert, was zu lässt oder unterdrückst oder verhinderst. 

Wie es ist es denn mit dir, erregt es dich, wenn du in der Öffentlichkeit nackt bist?

Er lächelte, es kommt darauf an wo ich bin und was ich im Kopf habe.

Na, hast du schon oder nicht

Ja, meinte George, ich habe mich schon nicht nur nackt gezeigt, sondern mich dabei auch selbst befriedigt. ich finde es auch sehr anregend, jemanden dabei zuzusehen. Ein gewisser Voyeurismus steckt doch in jedem von uns. 

War das bei dir schon immer so?

Ich weiss nicht, Filme entsprechen auch immer einem gewissen Grad an Voyeurismus und entsprechen diesem Bedürfnis. Ich kann mich erinnern, dass ich während meiner Studentenzeit in München für einige Monate eine Wohnung in der 5. Etage bewohnte, die von dort aus Einblick in viele benachbarte Wohnungen zuließ, die zumeist ebenfalls von Studenten bewohnt wurden. Die Einblicke, die ich dabei bekam, weckten sicherlich den Voyeur in mir.

Wie? erzähl mehr davon

Nun in einer Wohnung lebte ein schwules junges Pärchen, die gerade in den Sommermonaten völlig nackt durch die Wohnung liefen und sich auch nicht viel Mühe gaben, ihr Sexualleben vor der Nachbarschaft zu verbergen. Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich in gleicher Höhe eine Wohnung, die wohl von einer gemischten WG belegt war. Hier setzten die Aktivitäten meist erst nach Mitternacht ein. In der Wohnung daneben wiederum wohnte ein Ehepaar etwa Anfang 50. Die waren richtig aktiv, es verging fast kein Abend, an dem die nicht sexuell aktiv waren. Sie hatten zwar einen dünnen Vorhang vor den Fenstern, von dem sie wohl dachten, dass sie unbefugte Einblicke fern hielten. Aber wenn die Zimmer beleuchtet waren, wirkten die Vorhänge fast völlig durchsichtig. Und den Studenten war es offensichtlich egal, ob jemand zusah oder nicht, oder sie waren viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. 

Welche Räume konntest du denn von deiner Wohnung aus sehen? 

Ich hatte von meiner Wohnung aus nur Einblick in die Schafzimmer und  Wohnzimmer, wohl deshalb, weil vorne eine laute Hauptstraße verlief und die räume hinten ruhiger waren. Aber so bekam ich viele anregende Einblicke in das Sexualleben meiner Nachbarschaft, das ist aber schon lange her  Aber in dieser Zeit entdeckte ich meine voyeuristische Veranlagung. 

Und du, hattest du auch solche Eindrücke oder Erlebnisse?

Nein, bislang nicht, vom Nacktbaden im Baggersee mal abgesehen meinte Mirte etwas amüsiert. 

Ich gewinne den Eindruck, dass in Dir soviel mehr steckt, als du Dir selbst gegenüber bisher klar ist und du bist neugierig, sinnlich und hast eine starke erotische Ausstrahlung. 

Das liegt immer an den Augen des Betrachters. 

Was geht in deinem Kopf vor, wenn du Sex hast, fragte George weiter

Na, das kommt auf meinen Partner und die Umstände an. Anfangs bin ich beim realen Geschehen, dann schalte ich auch um auf Kopfkino, um den Erregungsgrad zu steigern und irgendwann schalte ich vollkommen ab und denke gar nicht mehr 

Was geht dir dabei durch den Kopf?

Das ist nicht festgelegt, Erinnerungen an bereits erlebte Leidenschaft oder Fantasien. 

Woran denkst du, wenn du dich selbst befriedigst, das machst du doch oder? fragte George weiter

Mirte zögerte, nippte an ihrem Champagner und schlug die Beine übereinander und saß kerzengerade auf der Ledercouch , innerlich sträubte sich dagegen, so viel von sich und ihrer Intimität preis zu geben, aber sie hatte sie auf seine Fragen eingelassen und jetzt kneifen, nein, diese Schwäche wollte sie nicht offenbaren. Sie gab sich einen Ruck. Ja gelegentlich, dafür habe ich kleine Helferlein also Vibratoren.

Was läuft dann in deinem Kopfkino konkret  ab? 

Sie lächelte, es sind kleine Filme, manchmal auch nur Ausschnitte, es tauchen Bilder von guten Liebhabern auf, wie ich mich zum Beispiel in ihren muskulösen Rücken oder in ihrem angespannte Po festkralle, wie er mich mit seinen Armen umschlingt und wie er mich verwöhnt. . Es sind mehr die sekundären Bilder, also nicht das Ding da unten! 

Ja erwiderte George, Pornos sind eher  für Männer gemacht,

Stimmt, die meisten jedenfalls, ich bin dann mitunter in zwei Welten unterwegs, die reale Welt, die mich auch erregt, aber zusätzlich auch eine Parallelwelt, die mich zusätzlich stimuliert. 
In der Parallelwelt tauchen auch Rollenspiele oder erotische Stimmungsbilder auf, wie zum Beispiel in den Armen eines starken Liebhabers an einem Strand unter Palmen, aber auch Szenen aus bekannten Filmen oder Träumen, dabei kann ich auch mehrfach umschalten, bis ich das Erregendste gefunden habe, also quasie meine private Erotikkanäle.

Sie lächelte nachdenklich und war erstaunt, wie viel Privates und Intimes sie vor einem Mann ausbreitete, den sie eigentlich gar nicht kannte. 

Hast du dir dabei auch schon vorgestellt, Sex mit einem Unbekannten zu haben?fragte George weiter

Ja, sie zögerte,  aber eher in meinen Träumen, weniger in meinem Erotikkino, aber das ist auch ein Gedanke, der mich in Erregung bringt, das hat aber wohl mit der realen Welt nichts zu tun.

George zögerte, naja, wohl niemand würde sich tatsächlich einem Einbrecher an den Hals werfen, aber in Träumen und im Kopfkino ist das was anderes. 

Jedenfalls dache ich mir gleich, als ich dich sah, dass Lust, Leidenschaft und einiges an erotischer Erfahrung in dir steckt. Du kennst sicher auch den Unterschied zwischen einem vaginalen und clitoralen Orgasmus, welchen bevorzugst du? 

Mirte  reagierte etwas verlegen:Du bist nicht nur neugierig, sondern stellst auch noch die intimsten Fragen, die man sich vorstellen kann, erwiderte sie und setzte eine brüskierte Mine auf.

Du musst nicht auf meine Fragen antworten, wenn du nicht willst, ich werde dich zu nichts zwingen. 

Wenn ich nicht wollte, würde ich es auch nicht, aber morgen werden wir uns nie wieder sehen, ich finde diese frivole Unterhaltung bisher sehr , sagen wir mal interessant. 

Das geht mir auch so, also welcher Orgasmus gefällt dir besser?

Das geht in die Richtung, wenn zwei Dinge schön sind, welches davon denn besser ist. Es muss nicht besser sein und eine Rangfolge habe, Der clitorale ist bei mir zumindest einfacher zu erreichen, während der vaginale Orgasmus meist tiefer geht und meist durch das Stoßen  oder das Einführen eine Vibrators ausgelöst wird. Sie senkte den Kopf ein wenig.  Aber ich mag auch die clitorale Stimulation, interessanterweise habe ich noch nie beide gleichzeitig oder kurz nacheinander erlebt.

Sie hatte inzwischen schon ihr 3. Glas Champagner getrunken und der Edelsekt hatte seine Wirkung hinterlassen. 

Mirte beschloss nun, in die Offensive zu gehen. Wie ist es denn eigentlich mit Dir, du hast sicher viele sexuelle Erfahrungen gesammelt, wie ist Dein Leben in dieser Hinsicht verlaufen und was bevorzugst du?

Er sah fragend auf, etwas überrascht wie es Mirte vorkam. 

Ja, ich habe auch schon etwas mehr an Lebensjahren wie du, aber darauf kommt es eigentlich nicht an, sondern auf den Weg, den man in dieser Hinsicht bis dahin gegangen ist. 

Geht es auch ein wenig konkreter? Mirte lachte spitzbübisch

Nun, du warst bisher offen und wie glaube auch ehrlich,  so werde ich das auch sein,  ich will es vielleicht so umschreiben:
Mit 17 begann wie bei vielen anderen auch, die ungestüme, stürmische Entdeckungszeit, ich hatte erst mit 17 den ersten sexuellen Kontakt und ich war unglaublich fasziniert, was dies bei mir an sexuellen Reaktionen auslöste. Vorher wurden im Freundeskreis pornografische Hefte herumgereicht, das Internet gab es damals noch nicht.
Dann begann meine Studienzeit in Berlin und es gab viele Beziehungen mit Studentinnen. Meine überraschendste Erkenntnis war, dass jede Frau wirklich anders tickt, also in der Sexualität andere Schwerpunkte hatte. Die meisten Frauen suchten nicht in erster Linie guten Sex, sondern waren meist auf der Suche nach sich selbst oder nach der Suche nach der perfekten Beziehung. Da habe ich wohl viele Spielarten der Lust kennengelernt. 

Welche Spielarten meinst du?

Ich habe mich eine zeitlang in Berliner Swingerclubs herumgetrieben, mal mit Freunden, mal mit meinen Freundinnen. Dann war ich in Fetisch-Clubs, dort habe ich eine Studentin getroffen, die sehr devot veranlagt war und mit der ich eine ganze zeitlang zusammen war. So habe ich diese Welt kennen- und schätzen gelernt.

Wie soll ich das verstehen, sie hat sich dir unterworfen? Das ist doch dann keine Beziehung auf Augenhöhe?

Er lächelte, natürlich war sie das, nur auf einer anderen Basis. Zu Anfang war ich ziemlich überfordert, ich musste mich erst darauf einlassen, sie und ihre Bedürfnisse verstehen lernen Dann fand ich aber diese Rollenverteilung faszinerend und erregend, je tiefer ich einstieg. Heute habe ich sie als eine absolute Bereicherung meines Sexuallebens kennen gelernt.  

Jetzt verstehe ich deine Hinweise zu Anfang unseres Gesprächs, aber sie war doch nicht etwa so etwas wie eine Sklavin?

Nein, das gibt es auch, aber so weit ging das bei uns nicht. Ihre Lustempfindungen ergaben sich zwar durch Unterwerfung und ihre devote Veranlagung, aber sie hatte durchaus das Recht, nein zu sagen oder .

Was bedeutet das, wie sah Eure sexuelle Beziehung aus?

Sie mochte es, gefesselt zu werden, Bondage heisst das. Es gab ihr ein Gefühl von Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit und den weiteren Verlauf nicht mehr selbst bestimmen zu können, es gab ihr den Kick, es nicht mehr selbst in der Hand zu haben, sondern dies mir zu überlassen.  Sie mochte es auch, vorgeführt zu werden oder sich so zu zeigen, das erregte sie. 

Das fällt mir schwer zu verstehen, räumte Mirte ein.

Nunja, es beginnt bereits da, wo der Partner sich massieren lässt und so beim Vorspiel Lust passiv empfängt, Handschellen sind inzwischen weiter verbreitet, als man denkt. Oder das Tuch um die Augen, damit sich die Empfindungen auf die Intensität von Berührungen konzentriert. Ich jedenfalls finde die dunkle Seite der Lust erregend und gehört für mich dazu.

Aber es ist auch nur eineSpielart der Lust, man muss sie erleben, um sie beurteilen zu können. Erst dann versteht man sie. Ich beschränke meine Lust aber weder auf eine bestimmte Praktik, noch auf ein bestimmtes Fetisch. Ich erlebe sie lieber immer wieder neu und hängt immer von der Partnerin ab, ihrer Leidenschaft, ihren Individualität und der Bereitschaft sich einzulassen. 

Mirte schaute ihn nachdenklich an, sie war erstaunt über den Verlauf dieses Gespräches, mehr noch über sich selbst und das, was sie bislang von sich offenbart hatte. Und die Ausführungen von George hatten sie verwirrt und auch ein wenig erregt. Dabei zeigte auch  der Charme und die Aura von George ihre Wirkung, seine distanziert dominante Art übten eine gewisse Wirkung auf sie aus, obwohl sie immer noch nicht wusste, was er tatsächlich von ihr erwartete und was gleich auf sie zukommen sollte.

Bist du bereit? fragte er  unvermittelt

Sie nickte, zwar war ihre ursprüngliche Anspannung gewichen, aber diese Unterhaltung und George hatten sie in eine andere Spannung versetzt, ihm war sicher auch nicht verborgen geblieben, wie sehr sie auf seine erotischen Themen eingegangen war. Trotzdem war sie seine „Beute“ und ein Wettgewinn, was ihn zu einem Dom machte. Er hielt die Fäden in der Hand und bestimmte, welchen Verlauf dieser Abend  weiter nehmen würde. 
Ein wenig fühlte sich sich wie im Spinnennetz, in dem sie sich im Verlauf des Gesprächs immer weiter verstrickte. Sie war mit der Absicht hier her gekommen, ihm ihren Körper für ihren blöden Wetteinsatz zu geben, mehr nicht. Nun stellte sie fest, dass dieser Mann mehr wollte, sie immer mehr von ihrer Intimität und sich selbst preis gab und sie sich seiner Faszination immer weniger widersetzen konnte. Wieso hatte sie sich überhaupt auf dieses Gespräch eingelassen? Aber er hatte sie immer mehr in seinen Bann gezogen und sie war gespannt darauf, was sie nun erwartete. Unbehagen bereitete ihr der Gedanke, dass sie ihm als devote Sklavin zur Verfügung sehen sollte, das würde ihre Bereitschaft übersteigen. Immerhin hatte er betont, dass er nichts gegen ihren Willen unternehmen würde, das beruhigte sie ein wenig und sie stellte dabei fest, dass sie Vertrauen zu ihm und das was sie erwartete gefasst hatte. 
Und da war ihre Lust und das Verlangen, das er in ihr geweckt hatte, er übte eine Faszination auf sie aus, der sie sich nicht entziehen konnte, ja auch nicht wollte. Und sie musste schließlich das tun, was er von ihr verlangte, schließlich hatte sie sich auf diese Wette eingelassen und sie stand zu ihrem Wort. Diese Situation verschaffte ihr eine gewisse Erleichterung, ja sogar eine Entschuldigung für das, auf das sie sich eingelassen hatte und was noch kommen würde. 

Dann komm, er stand auf und nahm ihre Hand und führte sie aus dem Wohnzimmer die Treppe hinunter. Sie kamen in einen Raum, in dem in der Mitte ein Podest mit 3 Stufen stand. George betätigte einige Schalter, so dass nur noch das Podest angestrahlt wurde. Dort hin führte er Mirte. Er selbst setze sich in einen Sessel vor dem Podest und befahl ihr: Nun zieh dich aus, ich schaue dir zu.

So hatte sie sich das nicht vorgestellt, unsicher schob Mirte ihre Jacke von ihrer Schulter und ließ sie auf den Boden sinken. George nickte und starrte sie gebannt an. Jetzt die Bluse!
Langsam knöpfte sie ihre Bluse auf, so dass ihre weisse Haut zum Vorschein kam, dann fiel auch die Bluse zu Boden. Sie trug einen schwarzen, durchsichtigen BH, der fest ihre Brüste umschloss, aber im Bereich der Brustwarzen verstärkt war, so dass man diese nicht sehen konnte. Sie trug Körbchengröße 75 c und ihre Brüste wölbten sich über ihren kleinen Bauch. Unsicher hielt sie inne, dann griff sie zu dem Reißverschluss ihres Rockes und ließ ihn ebenfalls zu Boden sinken. Ihr schwarzer String bedeckte ihre Scham. Sie musste ihm ja schließlich gehorchen. 
Er hatte vorher schon bemerkt, dass sie halterlose Strümpfe trug. In ihrer schwarzen Unterwäsche sah sie unglaublich sexy aus. Als sie zu ihm herüberblickte, konnte sie sein Gesicht nicht erkennen, weil es im Dunkeln lag;  sie glaubte aber, in seinem Schritt eine Ausbeulung zu erkennen, von der sie annahm, dass sie ihre Wirkung auf ihn nicht verfehlte. 
Sie hingegen fühlte sich zur Schau gestellt, dem sie mit einem innerlichen Trotz begegnete und ihren Kopf nicht senkte sondern keck empor hob, zumal er ihr nun befahl, sich langsam zu drehen. Sie kam seinem Wunsch aber mit verschlossenen Augen nach. 
Du bist wunderschön und sehr fraulich, sagte er, und du weisst das! 
Lege jetzt auch deinen Büstenhalter ab, befahl er ihr. 
Sie griff zwischen ihre Schulterblätter und öffnete den Verschluss ihres Büstenhalters. Die Träger rutschten über ihre Arme und der BH fiel zu Boden. Hervor kamen weiße Brüste, von denen sich ihre roten Vorhöfe deutlich abhoben und den Fokus auf die hoch aufgerichteten Nippeln legten. Nicht nur deshalb blickte George gebannt auf die Brustwarzen und ihre gewölbten Brüste. Er seufzte tief, stand auf und ging auf Mirte zu. Du bist die erregendste Frau, die mir seit langem begegnet ist, flüsterte er ihr zu. Und du bist wunderschön! Er ging um sie herum, betrachtete sie eingehend. 
Komm zu mir, befahl er ihr. 
Sie stieg von dem Podest herab und blieb vor ihm stehen. 

Er legte einen Finger auf ihr Delkoltee und ließ ihn langsam herab gleiten, zwischen ihren Brüsten über ihren Bauch bis zu zum Beginn ihrer Scham, die von dem String bedeckt war. Dabei sah er sie an. Mirte erwiderte den Blick von George, der sie in seinen Bann zog
Sie spürte jede einzelne Berührung und folgte dem Finger, der ihrer Scham zusteuerte. Sie fühlte, wie der Finger sich unter das Gummiband ihres String legte und erwartete nun, dass der Finger ihren Venushügel und ihre bereits feuchte Spalte erreichen würde. Ein leichtes Kribbel durchzog sie und sie schloß ihre Augen.

Aber unvermittelt zog George seinen Finger zurück und nahm sie an die Hand und führte sie nun zu einem Vorhang, der sich neben dem Podest befand und den er zur Seite zog. Dahinter kam eine Liege zum Vorschein. Mit einer Handbewegung gab er ihr zu verstehen, dass sie sich auf diese Liege legen sollte. Es handelte sich offensichtlich um eine Massageliege, die viele Verstellmöglichkeiten hatte und vorne am Kopfteil befand sich eine gepolsterte Öffnung für das Gesicht. 

Mirte stieg aus ihren hochhackigen Schuhen und legte sich bäuchlings auf die Liege und legte ihr Gesicht in die Öffnung am Kopfteil. George nahm einen gepolsterten Sessel und stellte ihn auf das Podest und setzte sich hinein, nachdem er zuvor die Scheinwerfer so verstellt hatte, dass sie sich nun auf die Liege richten und er im Halbdunkel verschwand.
Mirte konnte ihn nicht sehen, ihr Blick war auf den Fußboden gerichtet, auf dem sie ein schwach beleuchtetes antikes  Bodenrelief erkennen konnte, das eine Gruppe nackter Menschen darstellte, eine Frau kniete auf dem Boden und wurde von einem muskulösen Mann von hinten genommen. Ein weiterer Mann in den-Relief stand aufrecht mit gespreizten Beinen und erhobenen Armen und zwischen seinen Beinen rechte sich ein grosser eregierter Penis empor. Seine Augen schienen direkt auf sie gerichtet zu sein. Es sah so aus, als ob dieser Mann eine Erlösung für seine starke Erektion erwartete. 

Mirte schloß ihre Augen und warte auf das, was nun folgen würde.Sie konnte die Blicke von George auf ihrem Körper fühlen.  Sie trug nur noch ihren schwarzen String und die halterlosen Strümpfe 
Sie hörte, wie ein Tür geöffnet und wieder geschlossen wurde, befand sich nun noch jemand in dem Raum? Das war nicht vereinbart! Irritiert und unschlüssig unternahm sie aber nichts. Es lag eine besondere -Stimmung in diesem Raum. die Zurschaustellung hatte sie erst verunsichert, sie hatte aber auch gespürt, dass sie eine besondere Wirkung auf George erzielt hatte.

Nun bemerkte sie, wie jemand die Liege so verstellte, dass ihr Po emporgehoben wurde. Sanft aber bestimmt wurden ihr die halterlosen Strümpfe ausgezogen. 
Dann fühlte sie, wie sich eine warme Flüssigkeit über ihren Rücken verteilte.  warme Hände legten sich zwischen ihre Schulterblätter, die begannen, mit sanften, kreisenden Bewegungen die offensichtlich ölige Flüssigkeit ein zu massieren. Mmmmh, das tat gut und Mirte begann, die Behandlung zu genießen Die Hände fühlten sich eher klein und zart an, dennoch glitten sie sachkundig  über ihren Rücken vom Nacken bis zum Poansatz und massierten sanft aber dennoch mit dem nötigen Druck, was zu einer wohltuenden Entspannung führte. Sie genoss die einfühlsame Behandlung ihres Rückens. Die Zeigefinger der beiden Hände glitten neben ihren Rückenwirbel hinunter, um dann die Muskulatur zwischen den Wirbeln zu lockern. Es kribbelte wohltuend und sie fühlte, wie sich ihre Entspannungen lockerten.  Langsam fuhren die Finger in kleinen kreisenden Bewegungen den Rücken hinauf, dann wieder hinab. Dann fühlte sie, wie sich die Finger spreizten und langsam ihre linke und rechte Pobacken umschlossen. Reflexartig zog sie ihre Pobacken zusammen und spannte dabei ihre Po-Muskulatur an. Langsam begannen die Hände, die Pomuskeln  zu massieren, erst ganz sanft, dann druckvoller. Sie fühlte, wie die Durchblutung angeregt wurde und ihr Po sich rötete. 
Sie gab denWiderstand auf und entspannte sich. Sie fühlte, wie die Hände sanft, aber bestimmend in kreisenden Bewegungen über ihre Po glitten, dann glitten die Hände tiefer über ihre Oberschenkel bis zu ihren Waden und den Füssen, die ebenalls ausgiebig von der Ferse bis zur Fußsohle massiert wurden. Ein wohliges Gefühl ergriff sie von den Fußspitzen bis zu ihrem Kopf und eine angenehme Wärme durchzog sie. 
Ihre Anspannung hatte sich gelegt, sie genoss die Massage und in ihrem Kopf sah sie wie durch eine Kamera, wie die Hände über ihren Körper glitten. Sie fühlte, wie sie durch diese Massage aber auch in Erregung versetzt wurde und sie konnte ein leises wohliges Stöhnen nicht mehr unterdrücken. 

Für einen Moment ließen die Hände von ihr ab, um dann aber im Nacken bis hinter ihren Ohren mit sanften kreisenden Bewegungen weiter zu machen. Sie glitten wieder über den Rücken und ihre Wirbelsäule entlang zu ihrem Po, der sich  infolge der Einstellung der Liege empor reckte. Sie trug zwar immer noch ihren String, sie bemerkte aber, dass das dünne Stoffband über ihrer Scham angesichts ihrer steigernden Erregung bereits feucht, schon fast nass war. 

 Sie fühle nun, wie sich Lippen sanft zwischen ihre Schulterblätter legten und in langsam kreisenden Bewegungen bis zum Nacken glitten. Sie spürte GeGegenwart von George oder war es doch jemand Anderes?. Einen Moment war sie unkonzentriert, wer war das, der sie nun berührte, war es eine fremde Frau, ein Mann, jung oder alt? 
Sie seufzte tief und spürte weiter die zarten Berührungen der Lippen auf ihrer Haupt und sie sanft kreisenden Bewegungen der Finger, die sie massierten, von ihrem Rücken abwärts bis zum Po. Sie öffnete kurz ihre Augen und blickte wieder auf das Relief, und dem Mann, der sie mit großen Augen und seinem erigierten Penis ansah. 

Dann hörte sie unvermittelt die Stimme von George: Ich sehe und spüre, wie leidenschaftlich und erotisch du bist. 
Die Berührungen und die sanfte Massage, die sie so sehr genoss, hatten aufgehört. 

Fast beruhigend nahm sie seine Nähe wahr und entspannte sich wieder.
dreh dich nun um! Sie hörte, wie er aufstand, war es als doch nicht George, der sie massiert hatte?
Sie drehte sich langsam um. George stellte sich neben sie an der Liege und legte eine Hand auf ihreSchulter. 

Ich habe gesehen, dass Dir das gerade sehr gefallen hat, 
Mirte schaute ihn an, jaaa das war sehr schön, das hatte ich gar nicht erwartet. hast du mich massiert?. 
George lächelte, ging aber nicht auf ihre Frage ein: obwohl es ja heute nicht um Dich geht, freut es mich, dass Du Gefallen daran gefunden hast, denn Deine Lust ist auch meine Lust 

Bist du bereit, fragte George?
Jaaa, hauchte sie und sah ihn an

Sie spürte diese unbändige Lust, die hier und jetzt befriedigt werden wollte.

George  drückte einen Knopf auf einer Fernbedienung, die er in der Hand hielt.
Aus der Decke senkte sich eine stählerne Kette herunter. George griff unter die Liege und holte dort eine lederne Schaukel zum Vorschein, die er an der Kette befestigte. Die Schaukel hatte eine Sitzfläche mit Rückenlehne, außerdem hatte sie eine Vorrichtung, in die man die Füsse stecken konnte. 

Er ergriff ihre rechte Hand und zog sie hoch. Gib mir nun auch dein letztes Kleidungsstück.
Mirte nickte und zog ihren String aus und sie fühlte, wie nass er war. 
Sie hielt ihn in Hand fest, so wollte sie ihn George eigentlich nicht geben, aber er nahm ihn ihr aus der Hand und steckte ihn ein. 

Komm sagte er nur und lege dich dort hinein. 

Mirte folgte seiner Anweisung und legte sich in die Schaukel. 

Dann lass Dich nun einfach fallen, ich werde Dir die Augen verbinden, damit du Dich ganz auf Deine Empfindungen konzentrieren kannst, vertraue mir, sagte George leise zu ihr und verband ihre Augen mit einem schwarzen Tuch.  sie spürte, wie George an ihren Hand- und Fußgelenken Ledermanschetten befestigte. 

Was machst du da, fragte Mirte 

Warte ab, und vertraue mir, ich nehme an, du willst auch, das es weiter geht. 

Mirte nickte nur kurz, ja ja es sollte endlich weiter gehen. 

Sie spürte, wie ihre Arme über den Kopf gezogen wurden,
Dann  nahm er ihre Beine und auch dort befestigte er Ledermanschetten, die sodann mit einer Kette oben an einem Ring an der Schaukel befestigt wurden, so dass ihre Beine gespreizt wurden,.und sich ihr Po empor reckte, Nicht nur ihre weit geöffneten, nassen Schamlippen lagen nun offen vor ihm, auch ihre zarte Rosette war in entblößender Offenheit deutlich zu sehen. 
Sie hörte George ihr zuflüsterte, nun bis du mir wehrlos ganz und gar ausgeliefert. 
Mirte dachte nur kurz daran, dass sie sich hier einem fremden Mann hingab, der es verstand, ihre Lust zu entfachen, ihre Nacktheit, ihre Fessel, ihre Schamlosigkeit, alles das stachelte ihre Lust  immer mehr an, stellte sie in Gedanken fest. 

Obwohl sie eine Augenbinde trug, fühlte sie seine Blicke, wie sie sich hilflos gefesselt, aber dennoch  schamlos darbot. 

George stand zwischen ihren weit geöffneten Beinen uns legte seine Hände auf ihre  Brüste, um sie kreisend und fest zu massieren.  Mirte genoss diese Brustmassage sichtlich und quittierte es mit einem langen mmmmmhhh. . 
Dann hörte George plötzlich auf und er legte etwas auf ihre Brüste, das sich wie feste Gummischalen anfühlte, die vorne an ihren Brustwarzen eine Öffnung aufwiesen. 
George befestigte die Gummischalen an einem breiten Gummiband, das hinter ihrem Rücken auf der Lehne der Schaukel gelegen hatte und zog die Gummischalen damit fest. 
Ein kaum hörbares Summen ertönte und sie spürte, wie sich die Schalen  um ihren Busen festsaugten und ein wohltuendes Kribbeln begann. Dabei , wurden ihre Brustwarzen nach vorne durch die kleine Öffnung gedrückt und sie fühlte, wie ihre Nippel hart wurden und sich steil aufrichteten. 

Etwas legte sich um ihre steif gewordenen Brustwarzen, es müssen die Finger von George sein, dachte sie, dann begannen die Finger ihre Brustwarze zu zwirbeln, ganz sachte umkreisten die Finger die beiden Spitzen ihres Busens und lösten wahre Lustschauer aus, die ihren Oberkörper durchliefen. 
Mirte spürte ihre Fesseln und das lustvolle Kribbeln um ihre Brüste und das Zwirbeln ihrer Brustwarzen und sie begann vor Lust laut zu stöhnen. 
Dann begann die lederne Unterlage, auf der sie lag, in auf- und abnehmenden Wellen zu vibrieren. Es war eine Vibration, die ihren gesamten Körper zusätzlich ergriff, . Es fühlte sich an, als ob tieffrequente Bässe in einer besonderen Intensität ihren Körper durchliefen, obwohl nichts dergleichen zu hören war. 
Dafür hörte das Zwirbeln ihrer Brustwarzen auf und George befestigte mit geübten Griffen je einen kleinen Gummiring an ihren Nippeln. 

Sie spürte ihre Fesseln an ihren empor gereckten Armen und an ihre Fußgelenken, die dazu führten, dass ihre Beine weit auseinander gezogen wurden und ihre nasse Spalte weit geöffnet war. Ihre hilflose Situation machte sie nun vollends zu einem Objekt seiner Lust, was ihre Erregung weiter steigerte, erst Recht, nachdem George nun ihre ohnehin geöffneten Schamlippen weiter auseinander zog. 
Ihre Erregung hatte bereits dazu geführt, dass ihre Spalte klatschnass war und ihr Lustsekret seitlich an den Beinen und zwischen ihren Pobacken  herunterlief. 
Mirte wimmerte vor Lust, sie hörte, wie George hantierte, es hörte sich an, als  ob er sich gerade ein Kondom anlegt, dann spürte sie auch schon an ihrer klatschnassen Spalte etwas Hartes, das Einlass begehrte. 

Mirte windet sich in ihrer kaum auszuhaltenden Erregung dem Eindringling entgegen: ja ja ja, komm jetzt, schieb ihn endlich hinein, ich will ihn tief in mir spüren, rief Mirte und hatte jetzt jegliche Kontrolle über sich verloren und gab sich ganz ihrer Lust hin, die sie ganz und gar ergriffen hatte. 
Langsam glitt das harte Ding zwischen ihre Spalte in sie hinein, es bewegte sich nicht, George zog sie langsam auf der Schaukel näher zu sich, wo  durch der harte Prengel langsam in sie eindrang. Ganz langsam schaukelte sie George hin und her und sie fühlte, wie sein Schwanz sie  immer wieder langsam ausfüllte. 
Oh íst der hart und dick, rief Mirte, komm tiefer, tiefer und schneller
ja, spürst du ihn? rief ihr George zu
ja,ja ich spüre ihn, aber komm tiefer, fester erwiderte Mirte.
George hielt einen Moment inne, zog seinen steifen Schwanz bis zum Eingang zurück, verharrte dort, so dass sich Mirte unter ihm vor Geilheit wand und schrie.
Dann plötzlich stiess er  zu, ganz tief und fest so dass Mirte aufschrie: jaaaaaaaa, genau so weiter weiter 
George begann nun in langsamen rhytmischen Stössen immer wieder fest in sie einzudringen. Derweil verrichtete die Saugmaschine an ihren Brüsten weiter ihre Arbeit und Georg zwirbelte wieder die gummiberingten Nippel ihrer Brüste
Jaaaaaaa, das ist sooooo guuuuut rief sie 
Der dicke Schwanz von George pochte und schwoll weiter an 
Himmel, ist der dick, ich spüre ihn soo gut, weiter weiter spornte Mirte ihn in ihrer extasischen Erregung an und George stiess nun wieder in langen, rhytmischen Stössen in ihr klatschnasses Loch, was dazu führte, dass Mirte nur noch unartikulierte Laute herausschrie und ihr Becken krampfartig zuckte. Unglaubliche Wellen ihrer aufgestauten Erregungen machte sie fast besinnungslos und trieben sie in einen tiefen, anhaltenden Orgasmus, der ihren Körper erfaßt hatte und ihn beben ließ. 
Ja ja jaaaaa, Komm jetzt rief Mirte, oh ja ja ja, das tut so gut,  bitte komm jetzt, jetzt sofort, ich will dass du kommst schrie sie und stieß dann nur noch unartikulierte Laute aus und krallte sich mit ihren Händen an den Bändern  fest. 
George holte noch einmal aus und stiess heftig zu und füllte sie aus, dann  ergoss er sich in ihr mit seinem pulsierenden zuckenden Schwanz. Mirte fühlte, wie sein Schwanz zuckte und das warme Sperma aussties, sie schrie noch einmal auf und sank dann erschöpft in sich zusammen und murmelte nur, oh mein Gott, das war so gut, so gut. 

Kurze Zeit später sass Mirte  geduscht mit George auf derVeranda
Das war wirklich ein ungewöhnlich intensives Erlebnis, das ich so vorher so noch nicht erlebt habe lächelte Mirte, das habe ich nicht erwartet.
George lächelte, das lag vor allem an Dir selbst, du hast dich fallen gelassen, vor allem hast du dich trotz der besonderen umstände darauf eingelassen  Aber das war nur ein Anfang, in Dir steckt noch viel mehr, als du glaubst. Du musst Deine Lust nur entdecken und bereit dafür sein. 
Mirte nickte: Na, dazu gehört sicher auch Vertrauen und Einfühlungsvermögen des Partners, sonst geht es nicht. Das hast du heute richtig gut gemacht.

Wenn du mehr über dich und Dein Verlangen erfahren möchtest, es gibt noch so viel zu entdecken, an Dir und hier im Haus, es birgt noch viele Geheimnisse , denn die Lust hat viele Gesichter, man muss sie nur wecken. . Du weisst ja jetzt, wo du mich findest, lächelte George verschminzt.
Mirte lachte, mal sehen, vielleicht beim nächsten Urlaub oder früher? Vielleicht auch ein neues Kartenspiel? Dann gewinne ich!
 

Ende

Freue mich über Hinweise und Anregungen