Von 24/3 zu 24/7 Teil 48

"Klappentext"

Verwandlung

 

Teil 48

 

„Manchmal glaube ich, dass ich dich gut kenne und weiß wie du tickst, und dann kommst du mir mit so einem Spruch um die Ecke. Zuerst willst und möchtest du nicht, und dann ganz plötzlich kannst du es kaum noch erwarten. Ob ich dich jemals vollkommen verstehen kann?“.

Nun bin ich es wieder, die sich ein hinterhältiges Grinsen nicht verkneifen kann.

„Doch Herr, ihr kennt mich schon recht gut. Mich allerdings vollkommen zu verstehen, was genau alles in mir vorgeht, das werdet ihr niemals können. Nur allzu oft verstehe ich ja selbst nicht, was in mir vorgeht. Wenn ich es ja schon selbst nicht begreife, wie sollte das jemand anderes dann tun. Das scheint mir unmöglich, mein Herr“.

„Vielleicht hast du Recht, aber lass es mich doch wenigstens versuchen“.

Na wenn er unbedingt meint, kann er es ja mal probieren.

„Von mir aus könnt ihr versuchen was ihr wollt, mein Herr. Ich bin nur eine Sklavin, und dieser steht es nicht zu, ihren Herrn und Meister zu kritisieren“.

„Du bist nicht nur eine Sklavin, du bist meine Sklavin. Das ist für mich der wichtigste Unterschied überhaupt. Ich will nicht irgendeine Sklavin, ich möchte meine Sklavin, dich“.

Ist das so etwas wie eine erneute Liebeserklärung, in meinen Ohren hört es sich beinahe so an. Leider bleibt keine Zeit näher darauf einzugehen, noch ist er mit seiner kleinen Rede nicht fertig.

„Meiner Sklavin steht es auch mal zu, mich zu kritisieren, allerdings nur, wenn wir unter uns sind. Nur in äußersten Extremsituationen würde ich es meiner Sklavin durchgehen lassen, wenn sie mich in der Anwesenheit eines Dritten brüskiert. Das könnte wohl nur dann der Fall sein, wenn ich einen Tabubruch begehe. Ich hoffe allerdings, dass dies niemals geschehen wird. Bisher glaube ich, mit dir alles richtig gemacht zu haben und ich hoffe, dass du das ähnlich siehst“.

„Ja, ja Herr, das sehe ich genauso“, sage ich aufgeregt aus mir heraus.

„Das freut mich sehr, dass du das ehrlich auch so siehst“.

„Ja Herr, das meine ich wirklich so. Es ist nur so, manchmal weiss ich es ja selbst noch gar nicht, und man muss mich zu meinem Glück zwingen“.

„Aber das weiß ich doch längst, meine kleine Sklavin. Apropos, wollen wir jetzt hier noch lange rumstehen, oder können wir endlich los“.

„Ja, wir können los, mein Herr“.

Da habe ich ihn wohl in ein kleines Gespräch gelockt und das, obwohl es nicht einmal meine Absicht war.

„Na dann, ganz kleine Schritte“.

Während seine Arme mir Schutz und Halt geben, mache ich wirklich nur ganz kleine Schritte. Immer nur wenige Zentimeter geht es vorwärts. Nach schier endloser Zeit haben wir so sogar schon ein paar Meter zurückgelegt. Ich schätze, für die wenigen Meter bräuchte man normalerweise nur wenige Sekunden. Wie lange ich allerdings benötige, mit meinen kleinen Zentimeterschritten, weiß ich nicht. Langsam bekomme ich wirklich ein Gefühl für dieses Ponydingsda an meinen Füßen. Langsam kann ich sogar schon etwas größere Schritte machen, dennoch geht es noch immer nicht besonders schnell voran. Ich merke allerdings, dass ich wirklich so etwas wie Sicherheit bekomme. Wahrscheinlich auch deshalb steigt meine Angst nicht erneut an, als die Umklammerung seiner festen Arme etwas nachlässt.

„Noch etwas größere Schritte, meine Stute“.

Diesmal sträube ich mich nicht, nein, sogar mit Freude führe ich diesen Befehl aus. „Ganz wie ihr wünscht, Herr“.

„Du wirst wirklich langsam besser, meine Stute. Eigentlich hätten wir es ja für heute nun gut sein lassen können, aber es steht ja noch eine Strafe aus“.

Beinahe wäre mir das entfallen, aber zum Glück habe ich ihn. So etwas würde er nicht vergessen, das würde ich auch nicht wollen. Mein rebellisches ich benötigt ab und zu einfach eine ordentliche Abreibung. Diese habe ich mir auch redlich verdient. Manchmal muss er mir dann doch deutlich meine Schranken aufzeigen und insgeheim freue ich mich schon darauf.

„Wie ich schon sagte, dachte ich als Strafe für dein äußerst schlechtes Benehmen, an eine Intensivierung dieser Trainingseinheit. Etwas strenger, etwas länger, etwas härter und natürlich mit einem höher gesteckten Ziel eben. Zum Glück bin ich ja auf fast alles vorbereitet“.

Hätte er vorher nicht extra erwähnt, dass er auf das kleine Bad im Fluss nicht vorbereitet gewesen sei, wäre mir dies niemals aufgefallen. Sonst scheint er aber wirklich für jede Eventualität das Richtige parat zu haben.

„Wir müssen noch ein ganz schönes Stück auf dieser Straße gehen. Ich schätze mal, noch etwa zwei Kilometer, bis das Asphaltband endet. Deine Strafe wird sein, dass du mich diese zwei Kilometer als meine Ponystute Andrea begleiten wirst. Ich werde dir schon dabei helfen, dass sich deine Leistung steigert. Mit dem lahmarschigen Tempo, das du bisher an den Tag gelegt hast, können wir nicht weiter machen. Da sind wir ja nächste Woche noch nicht angekommen. Bevor du nun aber dein Intensivtraining bekommst, muss ich dich noch etwas vorbereiten. Zu einer schönen und guten Stute gehört natürlich wesentlich mehr, als nur auf deren Hufen zu laufen“.

Irgendetwas in mir möchte gerade explodieren. „Nur auf deren Hufen laufen“, sagt er, das ist doch wohl die Höhe. „Lahmarschig“, wer von uns Beiden läuft wohl nur auf Zehenspitzen. Noch unzählige andere Dinge würde ich ihm jetzt gerne an den Kopf schmeißen. Doch die unterwürfige und gehorsame Sklavin in mir ist noch viel viel stärker, als meine Wut. Sie ist es, die mein Temperament zügelt und mich unter Kontrolle hält.

„Zuerst braucht eine schöne Stute, und das willst du doch sicherlich irgendwann mal sein, einen ordentlichen Schweif. Leider konnte ich keine annähernd passende Farbe finden. Das wundervolle Rot deiner Mähne ist wohl mehr als nur selten, wahrscheinlich einzigartig. Deshalb habe ich dir einen rotbraunen Schweif besorgt. Du wirst dich vorerst wohl mit diesem begnügen müssen“.

Meine Augen werden immer größer und ich beginne nur noch Bahnhof zu verstehen. Wovon redet der eigentlich, Schweif, Mähne, da leuchten bei mir nur große Fragezeichen.

„Du weißt doch wovon ich rede, oder etwa nicht, meine Stute“.

Er hat wohl mitbekommen, dass ich keinen Schimmer davon habe, was er da von sich lässt.

„Es tut mir wirklich leid, mein Herr, aber ich verstehe einfach nicht wovon sie da reden“.

„Das hätte ich mir eigentlich denken können, Stadtkinder haben wohl andere Interessen. Hier auf dem Land wo ich groß geworden bin, gab es vor 25 Jahren kein Mädchen, und es gibt bestimmt auch heute noch fast keines, welches ohne Wendy auskommen könnte“.

Wendy, wer soll das denn sein. Habe ich jetzt wieder irgendetwas nicht mitbekommen, oder wie kommt er jetzt von Schweif auf Wendy. Ich kenne überhaupt keine Wendy, eigentlich kenne ich keine seiner Freunde oder Freundinnen. Im Höchstfall sind es zwei oder drei, aber deren Namen habe ich schon längst vergessen. Ob da wohl auch irgendwo eine Wendy dabei ist, und wenn ja, wie kommt er gerade jetzt auf sie. Er hat doch jetzt mich, da braucht er keine doofe Wendy mehr, wer immer das auch sein mag.

„Ich sehe es dir an, du weißt noch nicht einmal jetzt, wovon ich rede. Du hast keine Ahnung was die Wendy ist“.

Was hat er nur mit dieser Wendy. „Ich weiß nicht, wen ihr meint, mein Herr, ich kenne keine Wendy“.

„Wendy ist keine Person, Wendy ist eine Zeitschrift. Genauer gesagt eine Pferdezeitschrift für Kinder. Ohne die konnte früher bei uns kein Mädchen auch nur einigermaßen leben. Schade dass du in deiner Kindheit dich offensichtlich nicht für Pferde interessiert hast, sonst würdest du diese Zeitung bestimmt ganz sicher kennen“.

Ja, für Pferde habe ich mich nie so richtig interessiert, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich ein Kind der Großstadt bin. Pferde sind dann wohl doch eher für das Leben auf dem Lande bestimmt, in einer Großstadt haben sie nun mal nichts verloren.

„Ich bin nun mal in einer großen Stadt geboren, Herr, ich habe lieber mit Puppen gespielt“.

Ja, wirklich, Barbie und Ken standen bei mir immer ganz hoch im Kurs. Oh Gott, ist es möglich, kann es sein, aber das ist doch nicht möglich. Wie sollte ich damals schon, ich wusste doch noch nichts, ist sowas möglich. Ja, es muss so sein. Eine Flut der Erinnerung an wundervolle Erlebnisse mit Ken und Barbie lassen mich vor Freude herzlich auflachen. Ich bekomme einen richtigen Lachkrampf, welcher mich so stark durchschüttelt, dass ich das Gleichgewicht verliere.

Bevor ich jedoch vollends zu Boden stürzte, spüre ich starke Hände, die mich auffangen. Mal wieder hat mich mein Herr vor Schlimmerem bewahrt. Nachdem ich den Schock des Sturzes überwunden habe, breitet sich ein erneutes Wohlgefühl in mir aus. Gut umsorgt und beschützt fühle ich mich in seinen Armen, welches erneut die Freude der Kindheitserinnerungen in mir heraufbeschwört. Diese Gefühle in mir sind so stark, dass ich bis über beide Ohren vor Freude strahle.

„Was ist denn los mit dir, habe ich irgendwas Lustiges gemacht. Ich hätte gerne Teil an deiner überschwänglichen Freude“.

 Nun bin ich es wohl, die ihn kalt erwischt hat.

„Es ist nur wegen Barbie und Ken“.

„Barbie und Ken, das waren also deine Puppen, mit denen du gespielt hast. Und was ist nun an den Beiden so lustig?“.

„Nun, wisst ihr, mir ist da gerade etwas Seltsames eingefallen, etwas, an das ich vorher noch nie einen Gedanken verschwendet hatte. Das fand ich eben ganz lustig“.

„Jetzt lass dir schon nicht alles aus der Nase ziehen. Ich würde gerne mit dir mit lachen“.

„Mir ist gerade etwas sehr Merkwürdiges bewusst geworden. Wenn ich mit meinen Puppen spielte, dann musste Barbie immer das tun, was Ken ihr sagte. Wenn Barbie vollkommen zerzauste Haare hatte und Ken zu ihr sagte sie soll doch endlich mal zum Friseur gehen, dann ging Barbie zum Friseur. Natürlich musste Barbie ihren Ken auch bekochen, wenn er abends nach einem langen Tag nach Hause kam“.

„Du bist mir eine ganz Durchtriebene, wie alt warst du da wohl“.

„Keine Ahnung, irgendwas zwischen fünf und vielleicht 12. Ich weiß nicht mehr wie alt ich war, als sich mit dem Puppenspiel aufhörte. Vielleicht hätte ich niemals damit aufhören sollen. Man stelle sich nur vor, Barbie, die Sklavin von Ken. Das wäre ganz bestimmt ein tolles Spiel geworden“.

„Du hast schon Vorstellungen, aber ich auch. Ich verwandle meine Barbie, sie heißt übrigens Andrea, in ein Ponygirl. Eine richtige, rassige Stute soll sie mal werden. Ein paar ordentliche Hufe hat sie schon und nun bekommt sie eben ihren Schweif“.

Jetzt fängt er schon wieder damit an, und ich verstehe noch immer nicht genau was er meint. Ich möchte ihn schon fragen, was denn nun ein Schweif sei, als er mir einen Dildo mit langen, braunen Haaren daran unter die Nase hält. Jetzt endlich habe auch ich begriffen wovon die ganze Zeit die Rede war. Ich stand wohl mal wieder vollkommen auf dem Schlauch. Mit Schweif meinte er nichts anderes, als den Schwanz eines Pferdes. Der Dildo hat in etwa die gleiche Größe wie der meines Hundeschwänzchens.

„Du kennst das doch schon, mach ihn mal ein bisschen feucht, damit er besser flutscht“.

Ja, das kenne ich schon und schiebe mir den künstlichen Schw*nz in meinen Mund. Mir ist klar wo er landen wird, mit reichlich Spucke feuchte ich ihn gut an. Wenig später drückt das nasse Gummi schon gegen meinen Schließmuskel. Dieser ist von der heutigen Behandlung noch immer stark gereizt. Dennoch öffnet er sich bereitwillig und nimmt den Eindringling gierig auf. Stillschweigend ertrage ich das Ganze nicht, als sich mein Anus um die dünnere Stelle des D*ldos zusammenzieht, kommt ein leises „Mmmmhhhh“ über meine Lippen. Für mich einfach immer nur ein wahnsinnig geiles Gefühl da hinten ausgefüllt zu werden.

„Steht dir gut, dein Schweif, ein herrlich dichter, buschiger Schw*nz, fast wie bei einer echten Rassezuchtstute“.

Will er etwa das aus mir machen, eine Zuchtstute.

„Deine Vorderläufe werde ich so lassen wie sie sind. Auf deine Hände werde ich erst Hufe stecken, wenn du ausreichend gut trainiert bist. Immerhin kann es ja wirklich sein, dass du stürzt, und dann möchte ich, dass du deine Hände frei hast. Ich werde zwar mein Möglichstes tun um dich zu halten, falls mir dies aber einmal nicht gelingt, kannst du dich immer noch mit deinen Händen abfangen“.

Ich werde also wirklich lernen müssen, auf diesen Schuhen zu gehen. Es wird wohl keine Ausnahme sein oder bleiben, für ihn eine gute Stute zu sein. So wie ich schon lernen durfte Hund zu sein, werde ich es wohl nun verinnerlichen müssen, Pferd zu sein. Was von beiden wird mich mehr fordern. An welches Tier werden höhere Anforderungen gestellt, wer von beiden hat wohl ein einfacheres Leben, Hündin oder Stute. Ich habe keine Ahnung, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich es bald herausfinden werde. Zurzeit würde ich sagen, dass so ein Hund es schon einfacher hat, immerhin muss dieser nicht auf solchen Stelzen durch die Welt marschieren.

„Auch ein Geschirr habe ich noch nicht für dich, meine Stute, sowas sollte für den perfekten Sitz eine Maßanfertigung sein. Vorher muss ich aber natürlich erst mal ausreichend testen, ob du dich überhaupt als Pony eignest. Dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein weiteres wichtiges Accessoire deiner Ponyausrüstung bereits zu kaufen“.

So ein Ponygirl hat es wohl wirklich nicht leicht, wenn ich ihm so zuhöre was das seiner Vorstellung nach schon alles für eine Ausstattung braucht, da kommt wohl noch einiges auf mich zu. Jetzt bin ich aber schon gespannt, was er wohl noch für mich hat.

„Einen Teil des Geschirrs habe ich dann doch schon für uns besorgt. Als nächstes bekommst du deinen Kopfharnes. Natürlich kommt für mein Pony nur das Beste in Frage, und so habe ich für dich gleich die Luxusausführung organisiert. Hier, schau es dir an, und wahnsinnig schick ist es noch obendrein“.

Ich schaue auf dieses Teil, welches er nun in der Hand hält. Es scheint aus mehreren Lederriemen zu bestehen, welche mit Metallringen verbunden sind. Zwischen den Ringen und Lederriemen ist obendrein noch so etwas wie eine schwarze Gummistange befestigt. Außerdem erkenne ich noch zwei große, viereckige, schwarze Quadrate aus Leder. Der Sinn dieser ganzen Konstruktion ist mir nicht ganz klar.

„Bevor ich nun mein Pony ausführe, muss ich ihm natürlich sein Geschirr anlegen. Bleib ganz ruhig, mein Pferdchen und lass mich einfach machen“.

Ich vertraue ihm ja bedingungslos und so lasse ich ihn gewähren. Zusätzlich bin ich schon sehr gespannt, wie es sich wohl anfühlen wird, dieses Geschirr zu tragen. Langsam kommt er mit dem Teil immer näher, ganz nah ist es nun an meinem Kopf.

„Mach dein Maul auf, Stute“.

Auch wenn ich noch nie ein Pony war, so möchte ich ein artiges Pferdchen sein und tue was er möchte. Der Sinn der schwarzen Gummistange offenbart sich mir sofort. Da sie sich nun zwischen meine Zähne schiebt, ist es wohl so etwas wie eine Beißstange und erfüllt zusätzlich noch die Funktion eines Knebels. Absolut ruhig stellen, wie mit meinem geliebten Butterflyknebel, kann er mich so zwar nicht, aber richtig artikulieren kann ich mich so sicher auch nicht mehr.

Langsam aber sicher beginne ich zu begreifen, was genau dieses Kopfgeschirr ist. Links und rechts an dieser Gummistange sind Metallringe befestigt, von denen wiederum Lederriemen in alle Richtungen zu führen scheinen. Zwei dieser Riemen werden nun an meinem Hinterkopf zusammengeführt. Als mein Herr die Schnalle schließt, ist es mir unmöglich das Gummi wieder aus meinem Mund zu befördern.

„Für das erste Mal ziehe ich dir deine Trense nicht so fest an“.

Trense nennt man das also, das habe ich doch schon mal gehört. Ich habe aber keine Zeit darüber nachzudenken. Mein Herr verlegt bereits die nächsten Riemen, die mir kreuz und quer durch mein Gesicht zu führen scheinen. Zwei schmalere Riemen führen von den seitlichen Ringen an der Außenseite meiner Nase entlang. Am oberen Ende meines Nasenbeines, genau zwischen meinen Augen, vereinigen sich die beiden Riemen. Nun legt sich auch Leder quer über meine Stirn, nur wenige Millimeter oberhalb meiner Augenbrauen. Ich schließe nun meine Augen, weil die Hände meines Herrn genau dort die Riemen miteinander verbinden. Ich möchte nur vermeiden, dass er mir mit einem Finger in mein Auge sticht. Deutlich fühle ich nun einen gewissen Druck auf meiner Stirn, auf der Nase und in meinen Mundwinkeln. Nicht stark oder gar schmerzhaft, aber doch deutlich spürbar. Er ist aber noch immer nicht fertig, und so lasse ich vorsichtshalber meine Augen geschlossen, ich habe es einfach nicht gerne, wenn so nah vor meinen Augen hantiert wird.

Weiteres Leder legt sich um meinen Hals, längs über meinen Kopf und unter mein Kinn. Als alle Schnallen fest verschlossen sind, macht sich doch ein merkwürdig beklemmendes Gefühl in mir breit. Noch nie war mein Kopf so eingeschnürt. Es tut nicht weh, aber meinen Kopf, so von Leder und Metall umschlossen zu wissen, ist schon merkwürdig.

„So, dein Halfter, so nennt man das übrigens bei einem echten Pferd, scheint gut zu sitzen“.

Nun, da er fertig zu sein scheint, öffne ich auch wieder meine Augen. Entsetzt stellte ich sofort fest, dass sich mein Sichtfeld, aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund, wesentlich verringert hat. Ich drehe meine Augen nach links und rechts und sehe auf beiden Seiten nur schwarz. Noch bevor ich groß überlegen kann, klärt mein Herr mich auf.

„Wie ich sehe, hast du deine Scheuklappen auch schon entdeckt. Als Pony wirst du dich an ein beschränktes Sichtfeld gewöhnen müssen. Wir wollen doch nicht, dass sich mein Pony erschrickt und es scheut. Wäre doch schade, wenn mit ihm plötzlich die Pferde durchgehen würden“.

Wenn mit mir wirklich die Pferde durchgehen würden, würde ich sicherlich nicht weit kommen. Keine zwei Meter später würde ich wohl über meine eigenen Füße stolpern.

 

 

 

 

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