Von 24/3 zu 24/7 Teil 46

"Klappentext"

Kuchen mit Sahne

 

Teil 46

 

„Einfach wahnsinnig. Wie ein einziges riesiges Abenteuer. Einfach nur schön, toll, aufregend, erregend, geil. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Dafür gibt es einfach keine Worte“.

„Ich interpretiere das mal so, als ob du zufrieden und glücklich mit deinem Herrn und Meister bist“.

„Oh ja, viel mehr als das sogar. Selbst in meinen kühnsten Träumen könnte ich mir keinen Besseren vorstellen“.

„Ich bin glücklich, dass ich dir so viel Freude bereiten kann, und jetzt komm etwas näher, damit ich dich besser küssen kann“.

Dieser Aufforderung komme ich mehr als nur freudig nach. Heftig spielen unsere Zungen miteinander, das könnte ich stundenlang ertragen. Leider unterbricht uns der Kellner dabei. Er bringt den bestellten Kaffee und Kuchen.

„Wer bekommt das Stück Erdbeerkuchen ohne Sahne“. 

„Das bekommt meine Freundin hier“, sagt mein Herr und zeigt dabei auf mich.

Schade, für mich leider keine Sahne, denke ich mir so. Aber da kann ich nun mal gar nichts daran ändern.

Als der Servicemitarbeiter kassiert hat und wieder verschwindet, spricht mein Herr mich an.

„Mache meinen Kaffee fertig, Sklavin“.

Ich begreife sofort was er möchte. Nehme das Tütchen mit dem Zucker und öffne es. Nur etwa ein Viertel des Inhaltes schütte ich ihm in die Tasse. Dafür müssen aber sofort danach die beiden Plastikpäckchen Milch, ebenfalls geöffnet und in die noch schwarze, heiße Flüssigkeit geschüttet werden. Ich weiß ja mittlerweile wie er seinen Kaffee gerne hat. Wenig Zucker, dafür viel Milch. Nun muss ich das Ganze nur noch mit dem kleinen Löffel verrühren.

„Bitte, mein Herr, ihr Kaffee ist fertig“, sage ich ihm, als ich alles ausreichend durchgemischt habe.

„Dann sollte ich wohl mal probieren“.

Hoffentlich habe ich nicht zu viel Zucker rein geschüttet. Mehr Milch gab es ja nicht, höchstens ich hätte ihm etwas von meiner abgegeben. Hätte ich dies tun sollen, erwartet er so etwas von mir. Jetzt ist es auch schon zu spät, die Tasse berührt bereits seine Lippen. Voller Spannung erwarte ich sein Urteil. Er nimmt nur einen kleinen Schluck, denn das Getränk scheint noch ziemlich heiß zu sein.

„Mhhh, mmhhh“ gibt er von sich. Was soll das wohl bedeuten. Stimmt es, oder stimmt es nicht, doch zu wenig Milch, oder viel zu viel Zucker. Ich schaue ihm genau in sein Gesicht, um irgendeine Regung zu erkennen, ob er zufrieden ist oder nicht. Er wirkt aber wie versteinert. Kein freundliches Lächeln, kein böses Funkeln und schon gar kein gemeines Grinsen. Gott oh Gott, wie kann man nur wegen eines Kaffees so aufgeregt sein. Die Spannung ist für mich beinahe unerträglich, und was macht er. Er sitzt nur da und tut nichts weiter, als erneut an dem Kaffee zu nippen. 

Dann endlich, ein freundliches Lächeln, ich habe die Mischung wohl doch richtig getroffen. „Sehr gut gemacht, Sklavin, der schmeckt mir“. Gott sei Dank, denke ich mir erleichtert.

„Hättest du auch gern etwas Sahne zu deinem Erdbeerkuchen gehabt“.

Hätte ich eigentlich schon gerne, aber allein schon die Frage klingt für mich irgendwie nach Falle. Das ist bestimmt wieder eine seiner Fangfragen, da ist es dann auch schon egal, wie meine Antwort ausfällt. Obwohl, mit der falschen Antwort könnte ich es noch schlimmer machen. Irgendetwas führt er schon wieder im Schilde, aber was. Am besten fahre ich sicherlich mit der Wahrheit.

„Ja Herr, ich hätte wirklich gern etwas Sahne zu meinem Kuchen gehabt“.

„Das trifft sich aber mehr als nur gut. Wir haben extra nur für dich noch eine ganz leckere Sahne dabei“.

Was kommt da wohl wieder auf mich zu, ändern kann ich es nicht und so bin ich schon wieder gespannt.

„Tamara und ich haben gestern extra eine kleine Sammlung für dich veranstaltet“.

Er hat das schon wieder geplant, aber was für eine Sammlung, wie meint er das.

„Du hast doch die Dose hoffentlich dabei, Tamara, oder“.

„Aber sicher, wie hätte ich die auch vergessen können“.

„Komm, zeig sie ihr mal“.

Gespannt und erwartungsvoll blicke ich zu Tamara hinüber, wie sie eine kleine Plastikdose aus ihrer Handtasche zaubert. Im Inneren scheint sich eine weißliche, zähe Flüssigkeit zu befinden.

„Ich weiß ja, dass du eine kleine, spermag*ile Schl*mpe bist. Wir haben deshalb gestern Abend die benutzten Kondome in das Döschen entleert“.

Oh nein, oh nein, er erwartet das doch jetzt nicht wirklich von mir. Er hat ja nicht einmal so Unrecht, aber das hier scheint mir schon eine schwere Prüfung zu werden. Ich mag es wirklich, seinen Samen zu schmecken und ihn dann ganz langsam zu schlucken. Aber wie viele Männer waren da gestern noch im Sexshop dabei, keine Ahnung. In der Dose befindet sich jedenfalls reichlich Flüssigkeit.

„Ich denke, du hast schon begriffen, was ich nun von dir erwarte“.

„Ja, ich denke, das habe ich, mein Herr“.

„Na dann, guten Appetit“.

„Danke Herr“.

Das wird sicherlich ein ganz besonderes kulinarisches Erlebnis werden. Tamara schiebt mir die Dose über den Tisch. Einerseits finde ich es wirklich eklig, das Sperma von wer weiß wie vielen Männern gleich essen zu müssen. Andererseits möchte ich auch wissen, wie das wohl schmeckt. Und dann ist auch noch diese Persönlichkeit in mir, die Männersahne als etwas Köstliches und äußerst Schmackhaftes empfindet. Und genau diese Person bringt mich dazu nach der Dose zugreifen und sie zu öffnen. Keine Sekunde überlege ich mehr und schütte den Inhalt über meinen Kuchen.

An allen Seiten des viereckigen Stückes läuft die Soße hinunter auf den Teller. Wie im Zeitlupentempo scheint es zu geschehen. Benjamin und Tamara haben bereits begonnen ihren Kuchen mit echter, richtiger Sahne zu verspeisen. Dann sollte ich wohl auch loslegen. Etwas komisch sieht das Ganze schon aus. Vielleicht sollte ich erst einmal daran riechen, oder lieber doch nicht, ist vielleicht keine so gute Idee. So nehme ich die Kuchengabel und trenne mir eine Ecke ab und jetzt nichts wie rein damit in den Mund.

Ich kann unmöglich sagen, welcher Geschmack gerade überwiegt. Das alte, abgestandene Sperma hat mit dem Geschmack von frischem jedenfalls nichts gemeinsam. Die Sahne meines Herrn schmeckt herrlich süß und köstlich. Diese hier scheint bitter und ranzig zu sein. Trotz alledem kaue und schlucke ich es hinunter. Ein klein wenig Überwindung kostet es mich schon, aber die gehorsame Sklavin in mir verlangt einfach danach. Sie ist es auch, die die Bewegungen meiner Hände und Arme steuert. Sie sticht ein neues Stück des Kuchens ab und befördert es in meinen Mund. Das zerkleinern mit den Zähnen und auch das Schlucken erfolgt wie von selbst.

Noch immer hat die Sklavin Andrea die Herrschaft über mich. Diesmal genügte es ihr nicht, nur ein Stückchen abzutrennen und es dann zu verspeisen. Nein, diesmal muss sie auch das abgetrennte Stück in die weiße Soße tunken. Der salzige, bittere Geschmack vermischt sich mit dem süß sauren der Erdbeeren. Diese Mischung fängt langsam an mir sogar zu schmecken. Ich habe meinen Kaffee noch nicht angerührt, als der ganze Erdbeerkuchen schon vernichtet ist. Glücklich, stolz und zufrieden lege ich die Gabel auf den Teller.

„Jetzt trinke endlich deinen Kaffee“, sagt mein Herr, als er bemerkt, dass ich den Kuchen bereits gegessen habe.

„Ja Herr“, ist meine Antwort.

Eigentlich mag ich ja lieber Tee als Kaffee, aber wenn er es wünscht, trink ich eben auch mal eine Tasse von diesem schwarzen Heißgetränk. Heiß ist er allerdings gar nicht mehr, nur noch lauwarm. Vom Geschmack her war mir der Kuchen aber lieber.

Damit ich aber nicht gleich kalten Kaffee trinken muss, leere ich die Tasse zügig.

„Du hast ja deinen Teller noch gar nicht richtig leer gegessen, Sklavin. Da ist ja noch jede Menge Sahne drauf. So können wir den unmöglichen in die Küche zurückgeben. Was sollen die denn von dir denken. Schlabber den gefälligst ordentlich ab. Das wird alles schön abgeleckt, bis er glänzt, als hätte man ihn gerade gespült“.

Wie sagte er doch vorhin, „Spermag*ile Schl*mpe“, und genau diese spermag*ile Sklavenschl*mpe reagiert sofort auf seine Anweisung. Sie stürzt sich förmlich auf den verschmierten Teller. Hastig leckt die Zunge feinsäuberlich alles ab. Erneut macht sich eine salzig, bittere Note in meinem Mund breit. Trotzdem genieße ich es irgendwie.

Mein Gehirn sendet allerdings mal wieder ein paar andere Signale aus. Es fragt sich gerade, ob ich nicht doch völlig durchgeknallt bin, ob ich nicht doch einen an der Waffel habe und auch wirklich noch alle Tassen im Schrank stehen. Dem muss aber wohl so sein, sonst würde ich jetzt wohl nicht freudestrahlend meinem Herrn den glänzenden Teller präsentieren. Sogar die Unterseite des Randes habe ich mit meiner Zunge gesäubert. Schließlich könnte es ja sein, dass da etwas hinuntergelaufen ist. Sollte ich eine solche Kleinigkeit übersehen, hätte dies sicherlich Konsequenzen für mich. Doch zum Glück habe ich ja daran gedacht.

„Das hat dir richtig gut geschmeckt, nicht wahr“.

„Ja Herr, das hat es“.

Kaum habe ich diese Worte ausgesprochen, wird mir schlagartig klar, wie ich mich selbst aufs Tiefste gedemütigt habe. Altes, abgestandenes, ranziges, schleimiges, bitteres Sperma, von bestimmt mindestens zehn verschiedenen Männern habe ich vom Teller geleckt. Und als er mich fragt, ob es mir geschmeckt hat, sage ich auch noch ja. Kann man noch tiefer sinken, wahrscheinlich kaum.

„Ah, da schau, mein Chauffeur ist da“, unterbricht Tamara meine Gedanken.

Auf dem asphaltierten Weg der zur Wanderhütte führt, fährt ein dunkles Auto vor.

„Ich werde euch jetzt leider verlassen müssen, aber so wie ich euch kenne, habt ihr auch zu zweit noch jede Menge Spaß miteinander. Ich hatte dir ja schon gesagt, Benjamin, dass ich heute Nachmittag leider noch einen Termin habe, den ich nicht verschieben kann. Dann macht‘s gut ihr zwei und habt noch jede Menge Spaß. Und du, Sklavin, benimm dich gefälligst anständig“.

Ich weiß nicht, ob es eine ernst gemeinte Drohung sein soll, sage aber vorsichtshalber „Ja Herrin“.

Ich schaue Tamara nach wie sie zu dem Wagen läuft und einsteigt. Offenbar hat sie es wirklich eilig, kaum dass die Beifahrertür ins Schloss gefallen ist, braust das Auto davon und verschwindet in einer Staubwolke.

„Nun sind wir zwei Hübschen also unter uns. Das ist aber kein Grund hier noch länger rumzusitzen. Wir sollten auch langsam aufbrechen“.

Ich nehme dies mal als Aufforderung und stehe auf. Schnell noch den Ranzen auf den Rücken, und schon bin ich abmarschbereit.

„Komm, wir gehen jetzt auch auf der geteerten Straße weiter. Allerdings müssen wir in die andere Richtung. Ich möchte mich etwas von der Hütte absetzen, bevor ich dir eine erneute Überraschung bereite“.

Es geht also noch immer weiter. Langsam glaube ich, dass er das Ganze bereits als eine Prüfung für mich vorbereitet hat, bevor ich da überhaupt daran gedacht habe. Ich habe heute bereits so viel erlebt, alleine schon darüber könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Aber noch immer ist das Ende nicht in Sicht.

Ich hänge noch immer meinen Gedanken nach, was mich noch alles erwarten könnte, als wohl schon wieder Neues auf mich wartet. 

 

 

 

 

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