Von 24/3 zu 24/7 Teil 37

"Klappentext"

Die Armee der Ameisen

 

Teil 37

 

Ich sage nichts, sondern halte ihm nur meine rechte Hand hin, wo ich ihn vermute. Tatsächlich nimmt er sie und führt mich so sicher über den Waldboden. Er hätte auch einfach die Hundeleine nehmen können und mich so hinter sich herziehen können, aber so ist es viel schöner und viel vertrauter. Wohin er mich so bringt, kann ich unmöglich sagen. Schon nach wenigen Schritten habe ich keine Ahnung mehr, wo ich mich befinden könnte. Sicher scheint mir nur, dass wir über die Lichtung gehen.

„Zieh deine Schuhe und Socken aus“.

„Ja Herr“.

Blind gehe ich in die Hocke und suche die Schnürsenkel meiner neuen Wanderschuhe. Als ich beide geöffnet habe, erhebe ich mich wieder und streife Schuhe und Socken ab. Unter den nackten Füssen fühlt sich der Boden ganz seltsam an. Meine Füße drücken ihn wohl etwas ein und so spüre ich Gras und Moos zwischen meinen Zehen. Aber auch das kleine Stechen von Tannen oder Fichtennadeln, unter meinen Sohlen, nehme ich war.

„Jetzt das Shirt und den Rock“.

Wieder sage ich nur „Ja Herr“ und lege beides ab.

Als ich wieder aufrecht und nackt vor ihm stehe, strecke ich erneut meine Hand nach ihm aus. Nur noch die Seile um meinen Körper bedecken die eine oder andere Region. Sofort greift seine Hand nach der meinen. Etwa zehn Schritte führt er mich noch, dann lässt er meine Hand los und legt beide auf meine Schultern. So drückt er mich einen Schritt zurück.

„Ahh“, erschrecke ich. Ich stehe mit dem Rücken an einem Baum, da besteht kein Zweifel. Die raue, harte Rinde drückt sich gegen meine Haut am Rücken.

„Tamara wird dich vorsichtshalber etwas fesseln. Wir wollen ja nicht, dass du dir wehtust“.

Wieder wird das seltsame Gefühl in meinem Bauch noch etwas verstärkt. Aber jetzt bin ich schon so weit gegangen, da werde ich den Rest auch noch überstehen.

Erneut zucke ich vor Schreck zusammen, als ich die Stimme von Tamara ganz dicht neben mir vernehme.

„Ich muss dir leider dein Bondage im Schritt lösen“.

Sie hat noch nicht mal fertig gesprochen, da machen sich ihre Hände auch schon in meinem Rücken an dem Seil zu schaffen. Damit sie besser ran kommt, drückt sie mich wieder etwas nach vorne.

Ich merke wie sich eine Windung nach der anderen löst. Als der Knoten noch einmal fest über meine Lustperle reibt, stöhne ich leicht auf.

„Sieh dir das nur mal an. Deine Sklavenschl*mpe hat das Seil vollkommen versaut. Das ist komplett durchgeweicht“.

Augenblicklich wird mir heiß. Sicher laufe ich gerade krebsrot an. Es sollte mir nicht peinlich sein, schließlich bin ich eine Sexsklavin und sollte sie nicht immer etwas feucht sein, um ihren Herrn immer und zu jeder Zeit aufnehmen zu können. Allzeitbereit sollte sie doch sein, oder etwa nicht. Doch ich weiß, dass ich nicht nur etwas feucht bin, nein, ich bin nass. Ja, anderes kann man es wohl kaum nennen.  

„Mhh, ohh“. Ohne mich zu warnen, hat jemand die Liebeskugeln aus meiner Fot*e gezogen. Mir wird jetzt noch wärmer vor Scham. Obwohl ich nicht leise sein konnte dabei, habe ich das Schmatzen gehört. Ja, es war deutlich wahrnehmbar, wie die Kugeln mein Inneres verlassen haben. Beinahe so, als würde jemand in Matsch treten, so laut kam es mir vor.

„Maul auf“, kommt es von Tamara. Ich folge ihrem Befehl. Sofort schieben sich die Kugeln in meinen Mund.

„Schön sauber lecken, Sklavin“.

Sofort schließe ich meinen Mund wieder und meine Zunge beginnt ein Spiel mit den beiden Kugeln. Wenn ich noch irgendeine Bestätigung benötigt hätte, um zu wissen, dass meine Säfte nur so sprudeln, so habe ich diese nun wohl erhalten. Es schmeckt herrlich süß. Für mich der zweitbeste Nektar der Welt. Nur eine Flüssigkeit auf der ganzen Welt wäre mir jetzt noch lieber. Ob ich ihm heute noch einen blasen darf. Wird er meine Blasfot*e noch benutzen. Ich hoffe es.

Tamara war inzwischen nicht ganz untätig, aber das merke ich erst, als meine Arme nach hinten gezogen werden. Um meine beiden Handgelenke hat sie Seile gewickelt. Dieses Seil, ob es jetzt eines ist, oder zwei, oder drei, ist mir egal, wird nun hinter dem Baum so verknotet, dass meine Arme in dieser Position gefangen sind.

Kaum ist das erledigt, werden weitere Seile genauso um meine Fußgelenke gewickelt. Auch diese werden straff hinter dem Baum zusammen gebunden. Ich muss sogar meine Beine etwas nach hinten strecken, was das Stehen nicht gerade erleichtert. Tamara ist aber noch nicht zufrieden. Ein weiteres Seil fesselt nun meinen Oberkörper fest an den Baum. Die Rinde presst sich unangenehm in meine zarte Haut.

Als das erledigt ist, werden die Seile an Händen und Füßen nochmals nachgezogen. Ich versuche kurz mal meine Beine oder Arme anzuspannen um meinen Spielraum zu testen. Stelle aber sofort fest, dass er mehr als nur gering ist. Wenige Millimeter vielleicht, wenn überhaupt. Tamara scheint wirklich etwas davon zu verstehen, wie man mit Seilen umgeht. Bleibt für mich nur noch immer die Frage, was das letztendlich alles zu bedeuten hat.

„Ah“, schon wieder erschrecke ich mich. Diese verdammte Augenbinde. Etwas Kaltes, Flüssiges verteilt sich auf meinen Beinen. Das kann nur mein Herr sein. Tamaras Hände sind sicher viel zarter und weicher und nicht so rau wie diese. Was auch immer das für eine Flüssigkeit ist, es scheint fast so etwas wie Wasser zu sein, wird gut verteilt. Beide Beine werden damit eingerieben, auch meine Füße. Natürlich darf die Stelle zwischen meinen Beinen auch nicht ausgelassen werden, was mir nur wieder ein leises „Ohhh“ und „Mhhh“ abringt.

„Hast du die Kugeln sauber“.

Ich nicke nur und man befiehlt mir, sie auszuspucken, was ich auch sofort tue.

„Lass dein Maul gleich offen“.

Ich sage nichts, denn das würde ja heißen, dass ich meinen Mund schließen müsste um etwas zu sagen. Ich habe mir ja fest vorgenommen, jeden Befehl genauestens auszuführen.

Etwas Hartes, Rundes schiebt sich zwischen meine Zähne. Mir ist sofort klar, dass das ein Ballknebel ist. Da brauche ich nicht lange überlegen. Die beiden Riemen werden verschlossen und pressen sich fest an meinen Hinterkopf, was den Ball noch tiefer in meinen Mund zieht.

Plötzlich wird es wieder hell um mich. Ich muss erst mal blinzeln, bevor ich wieder etwas erkennen kann.

Zuerst sehe ich Tamara in einiger Entfernung stehen, die schon wieder den Fotoapparat in der Hand hat. Dann fällt mein Blick zu meinem Herrn, welcher neben mir steht.

„Ich denke, es geht schon los“.

Wie meint er das, ich fühle nichts. Was soll losgehen. Da ist doch nichts weiter, nur ein kleines Jucken an meinem linken Fuß ist zu fühlen. Natürlich auch die Seile und der unnachgiebige Baum. So ganz blicke ich nicht durch, was das nun soll. 

Ich sehe mich erneut um und urplötzlich wird mir ganz anderes. „Mhhhh, mhhhh, aaaaaa, eeeiiii, äääähhhhh“ gebe ich von mir. Dass er nicht verstehen kann, was ich ihm mitteilen möchte, ist wohl klar. Soll das wirklich sein Plan sein, ist das seine heimliche Fantasie. Wollte er das schon immer tun.

„Du hast schon begriffen, wie ich an deinem Gestammel erkenne. Trotzdem, lass mir die Freude, es dir noch mal zu erklären“.

Noch immer völlig entsetzt, starre ich nur auf den Berg aus Nadeln vor mir. Nur ein paar Meter trennen uns voneinander. Deutlich erkenne ich, dass der Berg nicht nur aus alten Fichtennadeln besteht. Nein, Tausend, wahrscheinlich Millionen von winzigen Lebewesen bevölkern diesen Berg und verwandeln ihn in eine lebende, bizarre Skulptur.

„Du musst keine Angst haben, das ist eine der harmlosesten Ameisenarten die man finden kann“.

Soll mich das etwa beruhigen. Das kann er aber vergessen.

„Ich habe mir erlaubt, deinen Unterkörper ausgiebig mit Zuckerwasser einzureiben. Die Ameisen sollen den Weg zu dir ja nicht ganz um sonst zurücklegen. Du solltest dich aber nicht bewegen. Haben sie erst mal mitbekommen, dass du mehr bist, als eine willkommene Nahrungsquelle, womöglich sogar ein Feind, können auch die bestimmt ganz nett beißen“. 

Nein, nein, nein, das kann er nicht mit mir machen.

Und wenn sie erst mal beißen, geben sie auch reichlich Säure ab. Ich bin schon gespannt, wie das ausgeht.

„Herr, bitte. Bitte, Herr, machen sie mich los. Ich hasse doch Insekten. Bitte, bitte“.

All das sage ich, aber wegen des Knebels ist bestimmt überhaupt nichts zu verstehen. Wie kann er mir nur so etwas antun. Ich habe ihm doch vertraut, und jetzt das.

„Keine Angst, ich bin die ganze Zeit bei dir. Es sei denn, die kleinen Biester haben es auch auf mich abgesehen. Aber sicher finden die dich viel appetitlicher. Würde ich sicher auch, wenn ich eine Ameise wäre“.

Er streichelt sanft über meinen Kopf. Ich weiß, dass ich nichts ändern kann, und schließe einfach meine Augen, damit ich nichts sehen muss.

„Fünf Stück haben sich schon auf deinem linken Fuß eingefunden, bin mal gespannt, wie schnell das mehr werden“.

Er findet das Ganze wohl wirklich vollkommen faszinierend und macht sich einen Spaß aus meiner Angst. Mit dem Gedanken, dass es nur Ameisen sind, und immerhin keine Spinnen, versuche ich mir selbst Mut zu machen. Leider bleibt der Erfolg aus.  

Tatsächlich fühle ich, wie etwas auf meinem linken Fuß herum krabbelt, und als mir bewusst wird, dass das die fünf Ameisen sein müssen, schüttele ich mich kurz.

„Mhh“. Es pickst und brennt. Das hätte ich wohl nicht tun sollen. Offenbar hat das den Viechern gar nicht gefallen und sie haben mich nun als Störenfried erkannt. So fühlt es sich also an, von einer Ameise gebissen zu werden. Gar nicht so schlimm. Ein kleiner Piks und ein leichtes Brennen und Jucken. Das kann man ja noch aushalten.

„Da, jetzt sind es schon zehn“.

Verdammt, das waren ja nur fünf und jetzt schon zehn. Wie viele Millionen oder Milliarden Tiere hat so ein Volk wohl. Oh Gott, die werden mich mit Haut und Haaren einfach verspeisen. 

Wieder zerre ich an meinen Fesseln, was mir erneut Bisse einbringt. Jetzt wird es schon unangenehm. Das brennt doch ganz schön heftig. Moment, sagte er nicht, dass er auch meine Scham eingerieben hat. Nein, nein, was mag das nur für ein Höllenfeuer werden, wenn die dort oben zubeißen.

„Aua, aua“, immer wieder werde ich in meinen linken Fuß gebissen. Zum Glück sind die Viecher bisher nur dort. Allerding glaube ich, dass ich am rechten Fuß nun auch klitze kleine Beinchen fühle.

Bei meinem nächsten Zucken, weil mir so ein Biest in den Knöchel gebissen hat, bestätigt sich meine Befürchtung, dass nun beide Füße von Ameisen bevölkert sind.

Es brennt noch immer wie die Hölle. Sicher kann ich heute keinen Meter mehr gehen. Was wohl passiert, wenn sie sich erst mal am Bein hochgearbeitet haben. Das möchte ich mir lieber gar nicht ausmalen, ich werde es ja bald sowieso erleben müssen. Auf diese Erfahrung könnte ich wohl auch verzichten. Eine solch seltsame Fantasie hätte ich meinem Herrn gar nicht zugetraut. Aber ich musste ihn ja unbedingt beeindrucken, hätte ich doch nur nein gesagt.

Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass tausende von Ameisen meine Füße bevölkern und sie immer weiter hinaufsteigen. Lang dauert es nun sicher nicht mehr, bis sie mein Allerheiligstes erreichen. Oh Gott, oh Gott. Das wird sicher ganz fürchterlich. Ich schaue noch immer nicht hin. Halte meine Augen fest verschlossen und lege den Kopf soweit in den Nacken, bis er am Baumstamm anliegt. Hoffentlich ist es bald vorbei.

Jetzt ist es soweit. Es juckt mich auf den Innenseiten meiner Oberschenkel. Bald sind sie da. Nur nicht bewegen. Warum nur, warum nur tut er mir so was an. 

Keine Ahnung wie lange ich hier stehe, mein ganzer Unterleib steht in Flammen. Es juckt, brennt und zwickt einfach überall, ganz schrecklich. Wie lange soll ich das denn noch aushalten.

Ich höre wie sich Tamara und Benjamin unterhalten. Ich will gar nicht wissen über was. Ich bin mit meinem Leid ganz alleine an diesen Baum gefesselt. Sicher haben sie mich schon blutig gebissen, aber würde er mir das wirklich antun. Kann er so grausam zu mir sein. Das hätte ich nicht von ihm gedacht. Wahrscheinlich habe ich mich mal wieder in einem Mann getäuscht. Das geht mir schon fast zu weit. Soll ich, oder soll ich nicht.

Wenn ich jetzt dreimal mit dem Finger schnipsen würde, wäre sicher alles vorbei. Unser Codewort würde er sicher beachten. Doch ich weiß auch, dass es dann für immer vorbei sein würde. Dabei habe ich mich doch so in ihn verliebt.

Nein, ich werde das aushalten, er weiß schon, was er mir zumuten kann. Auch wenn es weh tut, so halte ich es aus. Wie lange ich diese Folter aber noch ertragen kann, ist mehr als fraglich.

„Wird wohl leider nichts“.

Mein Herr steht ganz dicht bei mir, doch ich verstehe den Sinn seiner Worte nicht.

„Das hab ich mir irgendwie anderes vorgestellt. Na gut, man kann nicht alles haben. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal“.

 

 

 

 

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