Von 24/3 zu 24/7 Teil 36

"Klappentext"

Ein Aschenbecher der anderen Art

 

Teil 36

 

Er schaut mich an. Der letzte Satz war wohl mehr an mich gerichtet, als an seine Schwester.

„Ja Herr. Ihre Sklavin möchte, dass sie stolz auf sie sein können“.

„Bisher machst du das auch recht gut. Mach nur so weiter und dein Herr wird mehr als nur stolz auf dich sein“.

„Danke Herr“. Wow, mit so einem Kompliment hab ich jetzt nicht gerechnet. Das war doch schon das zweite am heutigen Tag, oder etwa nicht. Irgendwas muss ich wohl mehr als nur richtig machen. Jetzt darf ich nur nicht nachlassen. 

Tamara setzt sich auf einen der größeren Felsen. „Komm her und knie dich neben mich“.

Sofort reagiere ich mit „Ja Herrin“, und schon sinken meine Knie in den Waldboden. Er ist wirklich nicht hart oder fest. Wahrscheinlich befindet sich unter dem Gras auch noch eine Schicht aus Moos, welche ihn so angenehm erscheinen lässt. Aber meine Kniescheiben können ja schon einiges aushalten und so kann es auch sein, dass der Eindruck falsch ist.

Tamara zündet sich erst mal eine an. Ich habe mit dem Rauchen schon vor Jahren aufgehört. Nur als Jugendliche war ich diesem Laster verfallen.

„Eigentlich soll man im Wald ja nicht Rauchen, aber ich brauch mir ja keine Sorgen zu machen“.

Dass man im Wald nicht Rauchen sollte, das könnte ich ihr bestätigen. Aber wie meint sie das mit dem Rest. Ich erwidere vorsichtshalber mal nichts darauf und hülle mich in Schweigen.

Plötzlich hüllt mich Rauch ein und ich muss ganz leicht husten. Sie hat mir tatsächlich den Rauch in mein Gesicht geblasen. Na gut, das werde ich wohl gerade noch aushalten können. Ich sollte nur darauf achten, wenn sie das das nächste Mal tut, dass ich ausatme und die Augen schließe. Der blaue Dunst brennt ganz schön in den Augen.

So ganz klappt das mit dem Timing nicht, aber noch mal husten muss ich auch nicht. 

„Mach dein Maul auf“. Warum soll ich das jetzt tun. Lieber nicht so lange darüber nachdenken und einfach tun was sie sagt. Immerhin hat mein Herr heute wohl einen ganz besonders guten Eindruck von mir, und den möchte ich um nichts in der Welt gefährden.

„Kopf in den Nacken legen“. Was soll das bloß werden.

Nein, nein, sie wird doch nicht, das kann sie nicht machen. Plötzlich taucht die Kippe vor meinen Augen auf. Die Asche ist bestimmt schon zwei Zentimeter lang und Tamara hält sie jetzt genau über meinen Mund. Nein, nein und nochmals nein, da mach ich den Mund ganz schnell wieder zu.

Leider nicht schnell genug. Noch bevor sich mein Mund schließen kann, fällt die Asche auf meine Zunge. Sofort denk ich, dass ich mich übergeben muss. Doch völlig überraschend merkt man fast nichts davon auf meiner Zunge. Was wohl auch daran liegt, dass ich sie krampfhaft still halte. Ich sollte das Zeug schnell wieder ausspucken, wage es aber nicht mich zu bewegen.

„Schön runterschlucken“, ist alles was Tamara als Kommentar erübrigt. Was soll`s, auch wenn ich ihr danach wahrscheinlich auf die Füße kotze, ich versuche es. Will ja artig und gehorsam sein.

Es kostet mich schon ziemlich viel Überwindung, bis ich schließlich alle Muskeln zum Arbeiten bringe, die man so zum Schlucken braucht. Erst jetzt breitet sich in meinem Mund und Hals eine brennende Schärfe aus. Ohne dass ich besonderes nachhelfen muss, würgt es mich und ich huste stark. Verdammt, das kommt tatsächlich wieder hoch, da bin ich mir sicher.

Nach der ersten Reaktion beruhige ich mich aber genauso schnell wieder, und das, ohne alles wieder auszukotzen. Leider weiß ich auch, dass das noch nicht alles war. Voller Angst und Furcht warte ich schon darauf, dass sie wieder abaschen muss.

„Kopf nach hinten und Maul auf“, ist das Nächste was ich wieder bewusst wahrnehme. Ich weiß ja was kommt, trotzdem tue ich es ohne langes Zögern. Das Ganze ist so ekelhaft und erniedrigend, und genau das macht mich seltsamerweise schon wieder geil. Ich sollte ihr wirklich meinen kompletten Mageninhalt vor, oder besser auf die Füße speien. Die Vorstellung find ich sogar noch ein klein wenig lustig, zumindest bis ich wieder Asche auf meiner Zunge fühle. Mund zu und runter damit. 

Wieder versucht mein Körper sich zu beschweren, aber ich kämpfe dagegen an. Es gelingt mir wirklich, das Husten und Würgen zu unterdrücken.

„Gute Sklavin“, werde ich dafür von Tamara gelobt. Das ist doch vollkommen verrückt, oder? Sie spricht mir ein Lob aus, für mein Dasein als Müllschlucker. Sollte mir das nicht zu denken geben. Aber das ist ja noch nicht alles. Offenbar kann so ein Müllschlucker auch recht geil werden, das muss doch verrückt sein, oder?

Schon wieder muss ich herhalten, Gott sei Dank zum letzten Mal, denn die Zigarette ist so gut wie aufgeraucht. Mund zu und runter damit, heißt das Motto und wenn möglich nicht kotzen.

„Nicht so schnell, Sklavin, das muss ja auch noch irgendwo hin“.

Das kann jetzt wirklich nicht ihr Ernst sein, den Filter auch, nein.

„Mach mal ganz weit auf“.

Ich sollte diesen Befehl verweigern, aber irgendwas in mir drin tut schon was sie möchte.

„Schön eine Mulde in die Zunge machen“.

Nein, nein, nein das mach ich nicht, aber meine Zunge hat sich schon geformt, bevor ich das überhaupt zu Ende denken kann. Warum tut mein Körper so etwas, sollte nicht das Gehirn die Macht über die Körperteile haben. Bei mir ist das wohl gerade ganz anderes. 

Ohne jede Hemmung spuckt Tamara mir direkt in den offenen Mund. Bevor ich darauf noch reagieren kann, fliegt die noch brennende Zigarette hinter her. Ich will aufschreien, aber da höre ich schon das Zischen der Glut, welche in Tamaras Spucke erlischt und das alles in meinem Mund, mir wird jetzt doch richtig übel.

„Und jetzt schön brav schlucken“. Die hat gut reden, der dreht sich ja nicht gerade der Magen um. Ich tu‘s einfach. Aber es brennt jetzt schon wie die Hölle in meinem Mund. Offenbar ist so ein Filter scharf wie Peperoni. Ich setzte zum Schlucken an, aber bevor es soweit ist, würgt es mich so stark, dass ich alles, was in meinem Mund ist, ausspucke.

„Ich sehe schon, als Abfalleimer eignet sie sich noch nicht“.

„Sieht ganz so aus“, bestätigt ihm seine Schwester.

Mein Herr ist zurück. Ich muss mir eine Träne verkneifen und das liegt nicht nur am scharfen Brennen in meiner Mundhöhle. Ich bin über mich selber enttäuscht, ich habe versagt. Ja, einfach versagt, nicht mal als Mülleimer kann man mich gebrauchen. Mir kullern jetzt wirklich Tränen der Enttäuschung und der Traurigkeit über mein Gesicht. Ich bin einfach keine gute Sklavin.

Plötzlich eine Hand an meinem Gesicht.

„Ganz ruhig, Kleine. Du musst nicht traurig sein. Meine Schwester wollte das nur mal versuchen. Du hast mehr geschafft, als wir erwartet haben. Du kannst stolz auf dich sein. Es gibt keinen Grund Tränen der Trauer zu vergießen“.

Seine Worte beruhigen mich. Außerdem streichen seine Hände mir die Tränen aus meinem Gesicht.

„Komm hoch, Sklavin“, ohne auch nur eine Sekunde zu warten, stehe ich auf. Vollkommen von ihm überrumpelt, pressen sich seine Lippen auf die meinen. Seine Zunge begehrt nach Einlass und ich lass es zu. Leider dauert der Kuss nicht besonders lange. Schnell zieht er sich wieder zurück.

„Puh, du hast einen sehr herben Geschmack an dir“.

Erst langsam wird mir bewusst, was er wohl damit  meint. Sicher haben die Asche und auch der scheußliche Filter einen besonderes unangenehmen Geschmack und Geruch in meinem Mund hinterlassen. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie freue ich mich sogar diebisch darüber, dass auch er etwas davon abbekommen hat. Eigentlich steht einer Sklavin sowas wie Schadenfreude ja überhaupt nicht zu, aber was er nicht weiß, kann er auch nicht bestrafen. Außerdem konnte ich es in diesem Fall überhaupt rein gar nicht vermeiden.

„Ja, ja, grins du ruhig, du Luder“.

Ups, hab ich sogar ein Grinsen auf meine Lippen gezaubert, aber so wie er mich anlächelt, nimmt er es wohl mit Humor, Glück gehabt.

„Hast du Durst, Sklavin, möchtest du vielleicht dein Maul mal durchspülen, damit man dich auch wieder Küssen kann. Ich meine, ich küsse keinen kalten Aschenbecher“.

Das war gemein, wieder musste er unbedingt einen drauf setzten, da kommt man sich gleich wieder richtig gedemütigt vor. Aber etwas trinken könnte ich schon mal.

„Ja Herr, bitte“.

Er nimmt seinen Rucksack von der Schulter und entnimmt ihr eine Flasche Wasser. Ich will danach greifen, aber er entzieht sie mir wieder.

„Las mich das machen, Sklavin“.

Ich sag nichts dazu und schaue zu wie er den Verschluss abschraubt. Dann hält er mir die Flasche an meine trockenen Lippen und kippt sie ganz langsam an. Das Wasser fließt in meinen Mund und ich schlucke es runter. Es fühlt sich seltsam an, so von ihm umsorgt zu werden, aber keines Falls schlecht. Nein, es hat so was Sinnliches. Seine Nähe fühlt sich einfach nur gut an.

Mein Durst ist wohl größer, als ich dachte. Immer mehr Wasser trinke ich. Als ich ein leises „Mhh“ von mir gebe, um ihm anzuzeigen, dass ich genug habe, ist die Flasche beinahe zur Hälfte geleert.

„Lass mal schmecken“.

Noch bevor ich begreife was er damit meint, presst sich sein Mund auf den meinen, und unsere Zungen verknoten sich beinahe ineinander.

Als wir uns nach gefühlten Minuten wieder trennen, meint er nur „Schon besser“. Ist das alles was er dazu zu sagen hat.

„Komm, Sklavin, es wird Zeit. Gib mir deinen Rucksack, jetzt wird es erst“.

Das ungute Gefühl in meinem Bauch ist urplötzlich wieder da. Trotzdem sage ich „Ja Herr“, und tue was er möchte.

Sofort öffnet er meinen Rucksack und zieht Sekunden später einen schwarzen Seitenschal hervor. Mittlerweile bin ich sicher, dass sich in meinem Ranzen nichts befindet, was ein anderer Mensch mit auf einen Wandertag nehmen würde. Sicher ist da weder zu essen, noch etwas zu trinken drin. Da er die Flasche Wasser aus seinem Rucksack holte, kann ich nur annehmen, dass sich in meinem nur Spielsachen befinden. Spielsachen für eine Sexsklavin.

Der Schal legt sich schnell über meine Augen und wird hinter meinem Kopf mit einem Knoten gesichert. Ein bisschen Licht scheint durch, aber viel zu wenig um etwas zu erkennen. Es ist vielmehr so, als würde ich Sterne sehen.

„Vertrau mir, Sklavin Andrea. Ich führe dich und Tamara wird dich fesseln“.

 

 

 

 

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