Von 24/3 zu 24/7 Teil 16

"Klappentext"

Es läuft nicht immer rund

 

Teil 16

Wir gehen also die Straße entlang und mein Herr erzählt mir, was ich im Laden zu tun habe. Leider sei es ja fast nichts mehr Neues für mich, aber weiter wolle er nicht gehen, da er den Laden selbst nicht kennen würde. Also werde ich dort, nur mein Föt*chen präsentieren. Ja das kenn ich schon, aber sicher auch wieder ganz geil.

Kaum dass wir durch die Ladentür sind, kommt auch schon eine Verkäuferin auf uns zu. Sie geht vom Äußern wohl schon eher stark auf die Rente zu, aber man kann sich ja auch manchmal täuschen. Ich weiß ja, was ich kaufen soll und jetzt da ich mich überglücklich und pudelwohl fühle, stürze ich mich sofort ins Verkaufsgespräch.

„Ich suche ein paar High Heels, die noch etwas höher sind, als diese hier“ ich zeige ihr die Schuhe welche ich im Moment trage.

„Ich weiß nicht, ob ich ihnen da weiterhelfen kann. Ihre sind schon ziemlich hoch, aber wir können ja mal schauen. Kommen sie bitte mit“.

Nett ist die alte Dame schon mal. Allerdings im Regal, zu dem sie uns führt, scheint die Auswahl zum ersten Mal an diesem Tag, alles andere als besonders groß zu sein.

„Wie sie sehen können, ist unsere Auswahl an diesen eher ausgefallen Schuhen nicht gerade besonders groß. Wir sind hier auf dem Lande und da besteht nur ein sehr geringer Bedarf an solchem Schuhwerk“.

„Die ganz da oben sehen doch schon mal nicht schlecht aus“.

„Ich hole mal eben eine Leiter, so komme ich da nicht ran“.

„Warten sie bitte, das ist nicht nötig“ mischt sich mein Herr ein. Mit seinen zwei Metern, kann er auch ohne Leiter ganz bequem an die Schuhe ran kommen.

Die Verkäuferin mustert meine Schuhe und die die mein Herr gerade aus dem Regal geholt hat.

„Ich glaube nicht, dass die ihnen passen. Ich schätze, dass sie da Größe 40 oder 41 haben und dieser Ladenhüter hier, ist nur 38“.

Ich weiß was ich zu tun habe und werde es ausführen. Bin schon sehr gespannt wie diese reife Frau darauf reagieren wird.

„Ich würde sie trotzdem gerne mal versuchen“.

„Ganz wie sie meinen, Fräulein. Aber wenn sie unbedingt solche eigenartigen Schuhe suchen, hätten sie in die nächste Stadt fahren sollen, wir führen so etwas nicht. So viele Flittchen gibt es bei uns nicht“.

Die Verkäuferin hat Recht, sie sind wirklich eine Nummer zu klein. Außerdem sind sie niedriger wie die, die ich schon mein nenne. Nichts desto trotz habe ich noch eine Aufgabe zu erfüllen und nur eine Person im ganzen Universum könnte mich davon abhalten.

Ich ziehe meinen kurzen Rock noch etwas weiter nach oben, wahrscheinlich kann sie jetzt schon meinen nackten Po erkennen. Wenn ich mich jetzt gleich bücke, um die Schuhe auszuziehen, kann sie ohne Probleme alles sehen, da besteht kein Zweifel.

„Kuuuhhh ähhhhaaa“

Mein Herr muss sich verschluckt haben oder so, er hustet heftig. Er sieht mir dabei aber fest in die Augen, will er mir etwas mitteilen. Sein langsames Kopfschütteln lässt mich verstehen. Ich glaube er meint, ich sollte das lieber lassen. Schade, aber wenn er es so wünscht. Ich ziehe meinen Rock also wieder soweit es geht nach unten und drehe mich etwas seitlich zu der Verkäuferin. Schnell habe ich meine Schuhe wieder an den Füssen. Da sie uns sonst nichts anbieten kann, verlassen wir Hand in Hand den Laden wieder.

Kaum draußen, bin diesmal nicht ich es, sondern er der Küsse verteilt. Ich muss wohl irgendwas ganz gut gemacht haben, was immer es auch war.

„Das war ganz große Klasse, wie du reagiert hast. Ich glaube, die hätte uns hochkant aus den Laden geschmissen“.

„Warum denn das“ frage ich verstört.

„Hast du nicht gehört Sklavin, wie sie dich als Flittchen bezeichnet hat“.

„Die hat was, was erlaubt die sich, die spinnt wohl“.

„Ganz ruhig Andrea. Aber ich achte besser auf deine Umgebung. Ich denke, das hätte ein unschönes Ende nehmen können. Aber du hast ja sofort verstanden, ich bin wirklich stolz auf dich, du bist eine gute Sklavin“.

„Danke, vielen Dank Herr“. Seine beiden letzten Sätze gehen runter wie Öl. Ich bin also doch eine richtig gute Sklavin, wie schön.

Mein Herr geht ein paar Schritte voraus und ich folge ihm. Es geht schon mal nicht zurück zum Auto, das steht schon mal fest. Da er mich aber gerade so gelobt hat, will ich sein Wohlwollen nicht schon wieder vergeuden und fragen, wo wir nun hinwollen, ich werde es schon noch sehen.

Er biegt in eine kleine Seitengasse ab, die nur für Fußgänger bestimmt sein kann, selbst für Fahrräder ist es hier drin ziemlich eng. Ich folge ihm also um die Biegung und sofort greift er nach meinen Armen und drückt mich gehen die Hauswand. Ich bin davon so erschrocken, dass ich ein „Ahhh“ nicht zurückhalten kann.

„Pssss Sklavin. Wir gehen jetzt in eine Bücherei. Es ist eine sehr ausgefallene Bücherei, falls du versteht was ich meine“.