Von 24/3 zu 24/7 Teil 12

"Klappentext"

Halsband wird gekauft

 

Teil 12

 „Ich denke schon, aber vielleicht sollten wir vorher mal schauen, ob es auch wirklich passt“.

Was, nein, denke ich geschockt.

„Ach, sie haben ihren Hund dabei, warum sagen sie das denn nicht gleich. Haben sie ihn wohl draußen im Auto gelassen“.

„Nicht direkt. Komm mein Schatz, versuch mal ob es passt. Ich bin schon total gespannt, wie es wirkt“.

Ich glaube, ich muss mich übergeben. Mein Magen krampft sich zusammen und mir ist speiübel. Mit einem „Ahhhh“ hupfe ich von einem auf das andere Bein. Er hat es wieder getan, ein Stromschlag läuft durch meine Eingeweide. Er war nicht schlimmer als der von vorhin. Er sollte mich wohl nur darin erinnern, dass ich besser tun sollte was er möchte. Obwohl ich das Gefühl habe, dass es mir jeden Moment hoch kommt, glaube ich im Schritt auszulaufen. Ich spüre wie dort alles völlig nass ist. Wahrscheinlich tropft es sogar schon auf den Boden, besser nicht nach unten sehen.

„Was haben sie den Fräulein“ natürlich hat sie meinen kleinen Anfall mitbekommen. „Nichts, ich wäre nur fast gestolpert“ stottere ich vor mich hin.

Ich will nicht, dabei hat meine Rechte das Halsband schon in der Hand. Wie geht das, warum macht mein Körper etwas völlig anderes, als das was mein Verstand ihm befiehlt?

„Mhhh“ gebe ich mit verschlossenem Mund von mir. Ich gehorche und die Belohnung folgt sofort. Mein Herr muss so etwas wie eine kleine Verwöhnstufe aktiviert haben. Ein ganz leichtes Zittern geht von meinem Hinteren aus, was mir nun richtig Spaß auf noch viel mehr macht.

Noch immer steht er neben mir und grinst mich jetzt nur noch an. Ich nehme meinen letzten Mut zusammen, oder vielleicht ist es auch einfach nur der Mut der Verzweiflung und führe das schwarze Leder an meinen Hals. Er hilft mir sogar es zu schließen.

„Schau mal Andrea, ich hebe dir sogar einen Spiegel aus der Vogelabteilung mitgebracht. Da kannst du sehen, ob es dir wirklich steht“.

Was macht er da bloß. Ein kurzer Seitenblick und ich sehe, wie der Mund der bis jetzt netten Verkäuferin weit offen steht. Offenbar hat auch sie nun begriffen, dass wir gar keinen Hund haben, sondern nur eine dumme, verrückte, zweibeinige Hündin, die schon die ganze Zeit vor ihr steht. Ein erneuter Blick zu ihr und sie ist jetzt röter wie ich und ich kann mir meine Freude darüber, nicht verkneifen. Jetzt wo ihr das auch alles überaus peinlich zu sein scheint, fühle ich mich plötzlich wie neu geboren. „Ja, gib mal den Spiegel“.

Mein Herr reicht ihn mir und ich betrachte mich wirklich darin. Leider bin ich noch immer feuerrot im Gesicht, aber das Band um meinen Hals steht mir wirklich nicht mal schlecht. Ein sehr ausgefallenes Modeaccessoire. „Ich denke, das steht mir“ gebe ich zum besten.

„Das mein ich auch. Das nehmen wir“.

Die arme Verkäuferin steht stocksteif vor uns beiden und weiß nicht, wie sie reagieren soll, was mir ein Grinsen entlockt. Schon wieder hat mein Herr ein weiteres unschuldiges Opfer geschockt. Sie kann genauso wenig für die Situation, in der sie jetzt steckt, wie die Bedienung gestern Abend in der Gaststätte. Wenn ich jetzt daran denke, wie sie mir versucht hat zu sagen, dass sie meinen BH gefunden hätte, muss ich beinahe selbst lachen.

„Schau mal Schätzchen, ich hab da noch was gefunden, das passt doch herrlich dazu, oder“ mit diesen Worten befestigt mein Herr eine Hundeleine am Halsband und lässt sie herab hängen. Sie ist auch aus schwarzem Leder und passt farblich perfekt zum Halsband.

Mutig und geil wie ich nun bin, frage ich ihn, „Können wir die auch noch mitnehmen“.

„Aber sicher“.

„Sagen sie mal, haben sie auch Hundepeitschen in ihrem Laden hier, ich konnte leider keine finden“.

Mein Herr gibt mir einen Stups in die Seite und macht mich auf die Verkäuferin aufmerksam, die noch vollkommen unter Schock zu stehen scheint. Auf die Frage meines Herrn reagiert sie nicht mit einer Regung ihres Körpers. Sie steht nur da und starrt uns an. Mein Herr nutzt die kleine Pause und gibt mir einen leidenschaftlichen Kuss. Wir lösen unsere Lippen erst wieder, als uns schon fast vor Sauerstoffmangel schwindelig wird.

„Hallo Fräulein. Haben sie jetzt Hundepeitschen, oder nicht“.

Jetzt erwacht sie wieder langsam und versucht die Situation neu zu beurteilen.

„Nein, sowas haben wir nicht“, gibt sie ganz leise und mit krächzender Stimme von sich.

„Schade, oder Schatz“ sagt Benjamin mit noch immer fröhlich grinsendem Gesicht.

„Ja, finde ich auch“, setze ich noch einen drauf.

„Na da kann man nichts machen. Wir nehmen also das Halsband, die Leine und natürlich den Napf. Meine Freundin kann ihr Halsband doch gleich anbehalten, oder“.

Die arme überrumpelte Frau, sagt dazu keinen Ton sondern setzt sich langsam in Richtung Kasse in Bewegung. Allerdings dreht sie sich wohl bei jedem zweiten Schritt zu uns um. Offenbar sind wir ihr überhaupt nicht mehr geheuer und sie ist wohl froh, wenn wir endlich den Laden verlassen.

Nur an der Leine hängt ein kleines Preisschild. Die beiden anderen, hat sie wohl im Kopf und stotternd nennt sie meinem Herrn den Preis für unseren kleinen Einkauf. „93 Euro“ mehr sagt sie nicht. Ihre Blicke sind aber nur auf meinen Hals gerichtet. Mein Schamgefühl ist wie verschwunden und ich strecke ihr meinen Hals sogar noch etwas entgegen, damit sie ihn auch besser sehen kann.

„Hier, das stimmt so“. Zwei Fünfziger legt Benjamin ihr hin und greift nach der Hundeleine, welche sofort wieder an meinem neuen Halsband eingehackt wird. So zieht er mich vor den weit aufgerissen Augen der Verkäuferin aus dem Zoofachgeschäft.

Kaum dass wir im Auto sitzen, küsst er mich erneut leidenschaftlich und lange. „Du warst fantastisch. Das schreit nach einer großen Belohnung“. Er hat es noch nicht mal richtig ausgesprochen, da verstärkt sich das leichte Brummen in meinem Po zu einem mittleren Erdbeben. „Ahhh, Ohh ja“ ist alles was ich dazu von mir geben kann. Während in mir ein Beben der Skala fünf Komma null tobt, steuert er sein Auto durch den Stadtverkehr.

Erst als wir erneut auf einem kleinen Parkplatz halten, stoppen die Wellen in meinem Po. Leider bin ich nicht gekommen, aber trotzdem bin ich glücklich und vor allem bin ich rattenscharf. Am liebsten würde ich ihn gleich hier im Wagen nehmen und es wäre mir egal, wenn uns tausende von Leuten zuschauen würden. Leider hat er schon wieder anderes vor.

„Wir müssen hier noch etwas für morgen holen, komm Sklavin, oder sollte ich sagen meine Hündin. Aber die Hundeleine nehmen wir ab, das stört nur wenn die die ganze Zeit da vorne runter baumelt“.

Er öffnet den Schnapphacken und steckt die Leine in seine Hosentasche. Er hat sie also dabei und kann sie mir jederzeit wieder anlegen. Das registriere ich mit großer Erregung. Als wir aussteigen, schaue ich erst mal vor welchem Geschäft er diesmal angehalten hat. „Freizeitbekleidung“ steht am Schaufenster. Was er wohl hier will.

Ich hoffe, dass mir diesmal neue Peinlichkeiten erspart bleiben, aber so richtig kann ich daran noch nicht glauben.