Von 24/3 zu 24/7 Teil 61

"Klappentext"

Friss Lassie

 

Teil 61

 

„Jetzt friss“.

Das braucht er mir nicht zweimal sagen. Gierig schnappe ich zu und diesmal habe ich wirklich den Mund voll leckerem Essen. Eilig kaue ich es und schlucke es herunter, in der Hoffnung, davon gleich noch mehr zu bekommen. Offenbar ist er jetzt sehr zufrieden mit mir, denn schon erschnuppert meine Nase die nächste Ladung vor meinen Lippen. Allerdings ist es diesmal anderes als zuvor. Nein, er hat das Steak und die Beilagen nicht wieder sogfältig auf der Gabel drapiert, sondern sich einfach in die Hand gelegt.

 Schlagartig weiß ich worauf das hinaus läuft. Ich darf meinem Herrchen aus der Hand fressen. Das ist so unglaublich süß von ihm, ein Beweis dafür, wie zufrieden er mit mir ist und ich finde das einfach nur unglaublich geil.  

Ich weiß genau, dass ich mich wieder zurückhalten muss, bis er mir erlaubt, diese für mich überaus intime und wundervolle Geste auszuführen. Würde ich jetzt einfach zubeißen, wäre er bestimmt ziemlich wütend auf mich. Eben genau dieses Verhalten versucht er mir gerade abzugewöhnen. Was für mich nichts anderes heißt, als mich beherrschen und zurückzuhalten, egal wie groß mein Hunger auch sein mag. 

Verführerisch steigt mir der Duft in die Nase, doch ich kann mich beherrschen, bis er mir mit einem „Friss“ erlaubt, ihm das leckere Essen aus der Hand zu schlecken. Wie es ein richtiger Hund tun würde, versuche ich es mit der Zunge in meinen Mund zu befördern. Erstaunlicherweise geht das ganz gut, da mein Herr seine Hand nun auch etwas schräg in meine Richtung kippt, fällt es beinahe wie von selbst auf meine Zunge.

Während ich noch kaue, erscheint schon wieder seine Hand vor meinem Mund und das Spiel beginnt von neuem. Eine ganze Weile füttert er mich so und ich fresse ihm aus der Hand. Da auch er sich ab und zu noch einen Bissen gönnt, haben wir zusammen irgendwann das ganze Steak mit samt den Beilagen aufgegessen. Obwohl er mich tüchtig gefüttert hat, bin ich noch immer nicht vollständig gesättigt. Ich habe keine Ahnung woher dieser riesen Hunger wohl kommen mag, sonst esse ich doch auch nicht so viel, aber heute schmeckt es mir irgendwie besonderes gut.

„Na, ist mein Hündchen schon satt, oder möchtest du noch etwas Nachschlag haben“.

Ist das jetzt purer Zufall, oder kann man mir ansehen, dass ich noch immer Appetit habe. Um seine Frage zu beantworten, gebe ich ein deutliches „Wau“ von mir.

„Das trifft sich aber gut, denn wir haben ja noch die Nachspeise“.

Nachspeise, schießt es mir durch den Kopf, was hat er da noch leckeres auf Lager. Ob das wohl genauso köstlich schmeckt wie sein Steak? Egal wie sehr ich mich auch bemühe, mir fällt einfach nicht mehr ein, ob er mir gegenüber schon erwähnt hat, was es als Dessert gibt. Sicher hat er es mir heute schon mal erzählt, aber im Moment bekomme ich meine Gedanken einfach nicht geordnet. Alles was ich gerade bin, ist nichts anderes als eine läufige Hündin, die alles dafür geben würde, wenn es ihr nur jemand ordentlich besorgen würde. Dieses Szenario von ihm, besonders diese intime Geste des aus der Handfressens, hat mich wieder richtig spitz gemacht, und sicher läuft mir der Fot*ensaft schon an den Beinen runter. Da es immer mal einen kleinen, zarten Windhauch gibt, kann ich die feuchte Kühle in meinem Schoß und an meinen Oberschenkeln fühlen.

Ohne sich mit meinen sexuellen Belangen zu beschäftigen, steht mein Herr auf und geht erneut zum Grill. Diesmal folge ich ihm nicht und bleibe brav in Sitzposition neben dem nun leeren Stuhl zurück. Wieder schafft er es den Teller so zu halten, dass ich unmöglich erkennen kann, was er noch zubereitet hat. Kaum dass er sich wieder gesetzt hat, kommt auch schon ein neuer Befehl für mich.

„Bring mir deinen Napf, Lassie“.

Egal was es nun auch gibt, die Aufforderung, meinen Napf zu holen, sagt mir, dass es mit dem Füttern aus der Hand wohl vorbei ist. 

Auf allen Vieren begebe ich mich hinüber zu meinem Napf. Ich beuge mich nach vorne und versuche ihn mit meinem Mund aufzunehmen. Zu meinem Bedauern klappt das überhaupt rein gar nicht. Konnte ich vorhin die Leine und auch mein Schwänzchen problemlos mit meinen Zähnen anheben, umso schwieriger scheint es mit dem Napf aus Metall zu sein. Egal wie ich es auch versuche, immer und immer wieder rutschen meine Zähne von der metallischen Oberfläche ab. Das Stahlblech des Napfes ist so glatt poliert, dass meine Zähne unmöglich irgendwo Halt finden können. Ob es wohl einem echten Hund gelingen würde, den Napf im Maul zu Herrchen zu tragen?

Einem Schäferhund oder einer Dogge würde das wohl gelingen. Aber einem kleineren Hund, wie ein Dackel, der dürfte wohl genauso ratlos dreinblicken wie ich. Was würde der wohl tun, um doch noch an sein Fresschen zu kommen. Wie könnte das so ein Hund nur anstellen?

Aber ja doch, die Lösung ist so einfach wie simpel. Ich beuge mich ganz weit nach unten, bis meine Nase das kühle Metall des Napfes berührt. Mit meiner Nasenspitze schiebe ich den Napf so lange vor mir her, bis er an der Schuhspitze meines Herrn anstößt.

„Braver Hund, das hast du wirklich gut gemacht, Lassie. Als Belohnung hast du dir nun wirklich deinen Nachtisch verdient. Das findest du doch auch“.

Der Meinung bin ich allerdings auch, ich verspüre immer noch ein leichtes Hungergefühl in meiner Magengegend. Ich bin schon sehr gespannt, was er mir nun gleich vorsetzen wird und gebe zur Bestätigung ein „Wau“ von mir. Hoffentlich wird das Dessert genauso lecker, wie der Hauptgang. Sein Steak war einfach sagenhaft gut und ich frage mich, wie er das eventuell noch toppen könnte.

Nun nimmt er den Napf in die Hand und legt etwas hinein. Gleich werde ich sehen, welch leckere Nachspeise er zubereitet hat. Langsam senkt sich der Napf in seinen Händen wieder zu Boden. Als er auf Höhe seiner Beine ist, sehe ich etwas langes, gelbes darin liegen. Doch erst als der Napf auf Höhe meines Kopfes ist, fällt es mir wie Schuppen von den Augen, „ein Maiskolben“.

Ich freue mich wahnsinnig, so etwas habe ich schon Jahre nicht mehr gegessen. Zu allem Überfluss scheint er den Kolben auch noch mit etwas Sauce verfeinert zu haben. Es ist nicht gerade besonders viel Sauce, aber irgendetwas Flüssiges schwimmt da unten in meinem Napf. Ich beuge mich nach vorne über den dampfenden Inhalt und inhaliere tief durch meine Nase den Duft. Nein, das ist gar keine Sauce, dem Geruch nach würde ich vielmehr auf Kräuterbutter tippen. Am liebsten würde ich sofort in den leuchtend gelben und noch immer vor sich hin dampfenden, duftenden Maiskolben beißen, doch irgendetwas sagt mir, dass es besser wäre zu warten, dass ich die Erlaubnis von ihm dazu bekomme.

Ich richte mich wieder auf und schaue ihn an. Erst jetzt bemerke ich, dass er mich die ganze Zeit beobachtet hat.

„Deine Erziehung scheint Wirkung zu zeigen, bist schon ein wirklich braver und guter Hund geworden, und jetzt friss“.

Ein Lob aus seinem Munde, ist mir natürlich immer eine Freude, doch noch mehr freue ich mich nun, endlich meine Zähne in den Maiskolben schlagen zu können. Sicher wird in ein paar Minuten nur noch der harte Kern des Kolbens übrig sein. Mir läuft schon dermaßen das Wasser im Munde zusammen, dass mir beim nach vorne beugen beinahe der Sabber aus dem Munde trieft.

Ich habe noch nicht einmal richtig abgebissen, da schmecke ich schon die aromatischen Kräuter der Butter auf meiner Zunge. Doch jetzt ist es endlich Zeit, auch den leckeren Mais in meinen Mund zu befördern. So ein Mist, jetzt hätte ich den Maiskolben auch noch beinahe aus meinem Napf befördert. Die Butter wirkt wohl auch noch als Schmiermittel und so gleitet der Kolben einfach durch meine Zähne. Ich werde mal versuchen, einfach ein kleineres Stück abzubeißen. Oh nein, auch das bringt keinen Erfolg, meine Zähne gleiten einfach über den Mais und kratzen nicht einmal an der Oberfläche. Ich werde es einfach mal an einer anderen Stelle versuchen, doch auch hier, völlig ergebnislos. Verdammt noch mal, das darf doch einfach nicht wahr sein. Wie zum Teufel soll ein ungeschickter Hund wie ich, so einen Maiskolben nur essen.

Nochmals ändere ich den Winkel etwas, doch erneut rutscht mir der Kolben durch die Zähne. Langsam werde ich wirklich etwas ungehalten und trotzig, voller Wut auf diesen bescheuerten Maiskolben, beiße ich mit aller Kraft zu, die meine Kiefer aufbringen können. Diesmal bleibt der Kolben sogar in meinem Mund. Voller Enttäuschung muss ich allerdings feststellen, dass ich ihn nun zwar in meinem Mund habe, sich aber noch immer kein einziges Maiskorn vom Kolben gelöst hat. Vielmehr macht es nun den Anschein, als würden meine Zähne feststecken.

Plötzlich vernehme ich über mir ein lautes Lachen. Mit dem Maiskolben zwischen meinen Zähnen, blicke ich zu meinem Herren hinauf, der das alles wohl ziemlich lustig findet. Als er mich so sieht, wird sein Lachen noch lauter und er scheint sich diebisch über meine Hilflosigkeit zu freuen.

„Tut mir wirklich leid, aber wie du versuchst den Maiskolben zu essen, das ist einfach zu komisch“.

Während er noch immer grinst und lacht, bin ich nicht besonders erfreut darüber, dass er sich auf meine Kosten lustig macht. Schnell rufe ich mir jedoch ins Gedächtnis zurück, dass man als Sklavin auch für die Belustigung seines Herrn zu sorgen hat. Immerhin scheine ich diese Aufgabe mit Bravour erfüllt zu haben. Nun kann ich ihm erst recht nicht böse sein, und als ich mir vorstelle, wie lustig ich mit dem Maiskolben im Mund aussehe, muss ich selbst darüber grinsen.

„Ich will mal nicht so sein, immerhin hast du dir deinen Nachtisch wirklich verdient. Du darfst ausnahmsweise mal die Vorderpfoten benutzen, um ihn festzuhalten. Immerhin halten Hunde auch mal ihren Knochen mit den Pfoten fest“.

Das muss er mir nicht zweimal sagen, sofort greife ich mit den Händen nach dem Maiskolben. Meine Kiefermuskeln sind wohl kräftiger, als ich bisher geahnt habe. Ich muss ganz schön kräftig ziehen, um den Kolben von meinen Zähnen zu lösen. So kann ich nun endlich auch den leckeren Maiskolben verspeisen. Jedes leuchtend gelbe Korn verursacht ein wahres Geschmackserlebnis in meinem Mund. Ich nage lange an dem Kolben herum, beinahe so, als wäre es der Lieblingsknochen eines Hundes. Ich mache das so lange, bis kein einziges Maiskorn mehr am Kolben zu finden ist. Den abgenagten Kolben lege ich brav in meinen Futternapf zurück.

„Bist ein braves Hündchen, Lassie. Hoffe, dir hat es geschmeckt“.

Dies kann ich nur, mit einem „Wuff“ bestätigen.

„Das freut mich zu hören. Es ist schon spät und es war ein langer, anstrengender Tag. Ich glaube, es wird langsam Zeit, zu Bett zu gehen“.

Jetzt will er schon schlafen gehen? Ich blicke mich kurz um und muss feststellen, dass die Nacht bereits hereingebrochen ist. Nur die Beleuchtung der Veranda spendet uns noch Licht. Offenbar ist es wirklich schon recht spät geworden, in all meiner Aufregung habe ich das gar nicht mitbekommen.

„Heute Nacht soll es mal keine Gewitter geben, am besten lassen wir einfach alles hier stehen. Aufräumen können wir auch noch morgen. Komm, steh auf meine kleine Sklavin und lass dich von mir küssen“.

Wie von einem ganzen Schwarm Wespen in den Hintern gestochen, springe ich auf und stehe erwartungsvoll vor meinem Herrn. Auch er hat sich von seinem Gartenstuhl erhoben und grinst mich freudig an. Seine Hand berührt sanft meinen Hinterkopf und übt einen leichten Druck auf ihn aus. Ich entspanne mich vollends und lasse mich von ihm führen. Schon berühren sich unsere Lippen und ich habe das Gefühl, als würden zehntausende von Volt durch sie hindurch jagen. Erst als wir beide schon nahe dran sind, den Erstickungstod zu sterben, lösen wir uns wieder voneinander. Das war einfach wundervoll, und ich könnte es jederzeit wiederholen.

„Jetzt aber genug, ab mit dir ins Schlafzimmer, dort wartest du auf mich, bis ich komme“.

 

 

 

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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