Der Angriff

Ilse und Günther hatten sich ein Wochenendhaus auf dem Lande gekauft. Das Haus befand sich etwas Abseits, in Dorfrandlage, war nur über einen holperigen Weg befahrbar und lag auf einer kleinen Anhöhe, umgeben von mehreren Tannen und einem kleinem Obstgarten. Einsam und idyllisch. Günther war ein erfolgreicher Anwalt und somit meistens in seiner Stadtwohnung. Ilse genoss diese Einsamkeit. Eines Tages, sie wohnten schon etliche Wochen in dem Haus, da geschah folgendes:

Veränderungen

 

Veränderungen

Anmerkung: dies ist die Fortsetzung von "Fast gerettet" und gleichzeitig das (vorerst) letzte von Janas Abenteuern, die Geschichte lässt sich aber auch separat lesen.

 

Der Kurzurlaub hatte irgendwie alles verändert, auch wenn sie nach zwei Tagen schon wieder abgereist waren. Doch seitdem behandelte Marc Jana und Nina als gleichberechtigt, was Nina, die ja schon ein Jahr länger bei ihm war, nicht zu schmecken schien.

Das neue Leben der Beatrice - Teil 1

Beatrice war verloren. Zwar wollte sie es nicht glauben, doch war es so. Wie konnte das alles nur passieren?

Noch vor einer Woche hatte sie glücklich in ihrem herrlichen Anwesen gelebt. Ihr Vater war ein reicher Edelsmann gewesen, was ihr einen hohen und luxuriösen Lebensstandard verlieh. Alles hatte sie, was sie sich wünschte. Wenn sie etwas neues haben wollte, hatte sie es Vater nur sagen müssen und er kaufte es ihr. Sie war nicht blaublütig, doch hatte sie wie eine Prinzessin gelebt.

Der Urlaub

 

Der Urlaub

Anmerkung: Dies ist die Fortsetzung zu "Das Blind Date", kann aber auch so gelesen werden, daher die Markierung sowohl als Kurzgeschichte als auch als Mehrteiler!

„Na, alles klar?“

Ein dumpfes, mattes Stöhnen war die einzige Antwort, zu der Jana in der Lage war. Zumindest für den Moment war ihr Kampfgeist gebrochen.

Die Villa am Ende der Straße

 

Alina machte es nicht des Geldes wegen. Sie wäre, wenn sie nur in ihrem Beruf gearbeitet hätte, zwar nicht reich gewesen, hätte sich aber doch so manchen kleinen Luxus leisten können. Aber sie genoss den Nervenkitzel ihrer nächtlichen Unternehmungen und daher gönnte sie sich ein Mal im Monat ein Wochenende, bei dem sie offiziell ihren Freund im 500 km entfernten Berlin besuchte. Doch in Wirklichkeit zog sie los, um ihren nächsten Bruch zu begehen.

Ein bisschen bi, schadet nie!

 

„Rrrr, da brauche ich ja gar keinen Kaffee, um wach zu werden!“

Obwohl ihre Mitbewohnerin solche Sprüche öfter brachte, merkte Jana doch, wie sie leicht errötete. Jana hatte sich im Bad etwas Zahnpasta auf ihr schwarzes T-Shirt gekleckert und war, nur in BH und Höschen, zu ihrem Zimmer gelaufen, um sich ein neues zu holen.