Brot & Spiele - Lucy In the Club - Teil 4

"Klappentext"

Aus den Fängen eines skupellosen Italo-Mafiaclans befreit, wo sie auch gefoltert wurde, ist Lucy inzwischen wieder wohlbehalten ins traute Heim zurückgekehrt. Doch die Sehn-sucht nach harter körperlicher Züchtigung verfolgte sie weiter und das Verlangen danach wurde sogar täglich stärker. Antworten darauf, warum sie gerade auf derartige Begierden stand, sucht sie im exklusi-ven Sadoclub »Shadow-Pl

 

Rückblick:

Aus der frechen Studentin Lucy war inzwischen die Powerstaatsanwältin Dr. Lucia Alvarez geworden.  Bei Ermittlungen auf dem Lande gerät die unermüdliche Juristin in die Fänge grober Kerle der italienischen Mafia wo sie auch gefoltert wurde. Doch dabei entdeckt sie ihre schon lange verloren geglaubte Vorliebe zu »Lust durch Schmerz« zurück. Bevor ihr jedoch von der Mafia schlimmeres angetan werden kann, wird sie von der DIA befreit. Doch die Sehnsucht nach harter körperlicher Züchtigung verfolgte sie weiter und das Verlangen danach wurde sogar täglich stärker. Wieder ins traute Heim zurückgekehrt, versucht sie sich selbst zu erklären was ihr beim Schmerz so viel Lust bereitet.  Auf der Suche nach Antworten, warum sie gerade auf derartige Begierden stand, vermittelt ihr ein Bekannter aus der Szene einen Besuch im Sadoclub »Shadow-Place«. In diesem exklusiven Etablissement scheint die sonst so gesetzestreue Staatsdienerin ans Ziel all ihrer Träume zu gelangen.

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„Meine Damen und Herren, darf ich Sie denn nun hinein bitten.“ Langsam öffnete Sire Henry die beiden schweren Flügeltüren zum geheimen »SPIELZIMMER«. Der Tutor zelebrierte diesen besonderen Augenblick für seine Gemeinde geradezu. Er war der Höhepunkt des Abends. Auch Lucy war gespannt was sich hinter dem „Sesam öffne dich“ verbergen würde.

Doch anders als erwartet befand sich dort nicht die klassische Folterkammer eines Dominastudios. Alles darin sehr gediegen eingerichtet, wie man es von den Vorhallen gewohnt war. Aber der Raum erinnerte doch eher an eine Turnhalle als ein SM-Atelier.

Weitläufige Parzellen, markiert mit Linien und Kreisen auf dem Eichenparkett. Dazwischen immer wieder, diverse Ablagen, hohe Schränke und Sitzmöbel, ein Schiedsrichterstuhl wie man ihn vom Tennisplatz her kannte. Weiter hinten an einer Wand schließlich wenigstens ein Andreaskreuz.

Lucy schaute sich um und musterte die Gäste. Einige hatte sie schon an der Bar genauer beobachten können. Die anderen kannte sie bisher nur spiegelverkehrt.

Die Gesellschaft verteilte sich, so mancher hier hatte offensichtlich seinen Stammplatz. Einige kleinere Grüppchen bildeten sich heraus, sie plauderten angeregt miteinander, offenbar kannte man sich. Eine Kellnerin brachte Getränke herein, ging mit dem Tablett umher, nahm weitere Bestellungen auf.

Yasmina stellte Lucia so in eine Ecke das sie gut sehen konnte und begab sich dann an die Seite ihres Masters. Als Protokollchefin und Mädchen für alles war sie dort wohl unabdingbar. Alles in allem war die Lady doch eine extrem wortkarge und zurückhaltende Person. Vermutlich was sie schon länger mit ihrem Master zusammen und hatte bei ihm Demut und Gehorsam gelernt, oder eingeprügelt bekommen.

„Nun liebe Gäste,“ meldete sich Sire Henry lautstark zu Wort. „ Ludi Incipiant - Lassen wir die Spiele beginnen. Einige Anmeldungen unserer Gäste hat Lady Yasmina ja schon entgegengenommen.“

Das war offensichtlich der Startschuss, denn die Herren schoben ihre Damen in den Vordergrund. Das 1. Spiel war zwar noch gar nicht ausgelobt, aber so konnten sich sie Probandinnen schon einmal dafür präsentieren.

„Bevor wir anfangen, möchte uns aber Lady Carolina etwas beichten. Das hat mir Master Patrik vorhin verraten.“

Eine dunkelblonde junge Dame wurde etwas unsanft von einem Herrn hinter ihr in die Mitte der Gesellschaft geschoben. Erstmal schaute sie etwas verlegen in die Runde, dann begann sie kleinlaut zu erzählen.

„Ja also, vorgestern Abend musste ich noch mal schnell etwas im Supermarkt einkaufen. Es war schon spät und ich hatte es daher ziemlich eilig. Mein Wagen stand hinter Patriks in der Auffahrt und um nicht beide Autos mehrmals hin und herrangieren zu müssen, hab ich halt seinen genommen. Beim Ausparken auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums hab ich dann wohl diesen blöden Betonpöller übersehen und auf der rechten Seite eine dicke Schramme in den hinteren Kotflügel von Patriks neuem SUV gefahren.“

Sie machte ein kurze Verschnaufpause. Man sah ihr an, dass dieses Maleur ihr sichtlich peinlich war. Aber vielleicht dachte sie auch schon an die Strafe dir ihr gleich dafür blühte.

„Wird ziemlich teuer, hat die Werkstatt gesagt. Und das alles nur, weil ich faules Stück keine Lust hatte meinen eigenen Wagen auszuparken.“

Mit gesenktem Haupt ging sie zu einem der Schränke, holte dort eine Riemenpeitsche heraus und übergab sie ihrem Gatten.

„Das war unverantwortlich von mir und ich habe dafür die Peitsche verdient. Bitte verzeih mir und züchtige mich, damit ich es mir merke und so etwas nie, nie wieder vorkommt.“

Sie kniete sich vor ihren Herrn und streckte im die 9-Schwänzige Katze entgegen.

Doch ihr Gatte lehnte ab.

„Ziemlich teuer. Die Reparatur soll über 3.000 € kosten. Da willst du mir doch nicht mit so einem Kinderspielzug kommen,“ erklärte er fast schon beleidigt. Sie hatte seinen Liebling fast geschrottet, einen nahezu fabrikneuen Jaguar F-Pace.

„Und woran hast du gedacht?“ Ein leichtes Zittern lag in ihrer Stimme. Sie ahnte wohl schon was sie erwartete.

„Los, hol mir die Kutscherpeitsche,“ bekam sie als energische Antwort.

Ohne zu murren ging sie wieder zum Schrank und holte das gewünschte Utensil. Dann wurde sie von Yasmina ans Andreaskreuz gebunden.

Eine letzte kurze Frage noch ob sie bereit sei und kurz darauf pfiff der schmale Riemen auch schon das erste mal geräuschvoll durch die Luft und traf ihr Hinterteil. Die Dame quittierte den Treffer mit einem inbrünstigen Stöhner. Der nächste Hieb traf den Rücken, dann gab es wieder einen auf die Hinterbacken. Insgesamt 24 dunkelrote Striemen, die er ihr in angemessener Folge verabreichte, zierten schließlich ihre Rückansicht. Schwer atmend hatte sie versucht den Hieben wenigstens ein wenig auszuweichen, aber die Fixierung am Andreaskreuz gaben ihr dazu keine Chance. Sie jammerte, winselte und quiekte unter den Schlägen, aber ihr Gatte kannte keinerlei Gnade.

Schließlich machte Patrik sie los. Dicke Tränen rannen ihr über die Wangen, als er sie in seine Arme schloss und ihr zärtlich über die verstriemten Pobacken streichelte.

„Ich hoffe, du hast deine Lektion gelernt.“

„Ja Sir, ich werde in Zukunft auch bestimmt nie wieder dein Auto benutzen.“

Die meisten anderen Gäste standen in lockerer Runde um die beiden herum und schauten zu wie Caro ihre verdiente Strafe erhielt. So manch andere Dame bekam den entsprechenden Kommentar ihres Masters mit erhobenem Zeigefinger gleich mitgeliefert.

„Hallo, du musst Lucia sein,“ meldete sich plötzlich eine Stimme aus dem Hintergrund. „Ich bin Eliza, die Bekannte von Jan. Ich soll dich von ihm grüßen.“

Hinter Lucy stand eine junge Dame im knappem Kellnerinnenoutfit. Sie war ihr vorhin an der Bar schon einmal kurz begegnet. Zusätzlich zu den weiblichen Gästen, trug sie noch ein leichtes Schürzchen als Erkennungsmerkmal.

„Na, da konntest du ja gerade schon einmal einen Eindruck davon bekommen, wie es hier so zugeht. Die beiden sind auch ziemlich neu hier. Glaub aber nicht, dass sie noch allzu oft hierher kommen werden. Ist doch ein ziemliches Weichei die Kleine, bei so ein paar Hieben schon so herumzuflennen. Da gibt’s andere Mädels hier, für die wäre das da gerade mal ein Warm-up gewesen.“

„Och, ich fand das bis jetzt hier schon recht interessant. Unser gemeinsamer Freund hat mir nicht zu viel versprochen.“

„Dann wart mal ab. Die interessanten Spielchen kommen ja erst noch. Hat man dich schon damit vertraut gemacht?“

„Man, also genauer Sire Henry, hat Andeutungen gemacht. Aber der Chef ist im Augenblick wohl ziemlich beschäftigt und seine Assistentin redet nicht allzu viel. Ist wohl ein wenig schüchtern die Lady.“

„Da vertue dich mal nicht. Die hat’s Faustdick hinter den Öhrchen. Ihrem Master gegenüber ist sie zwar loyal und unterwürfig, aber von den anderen Mädels hier lässt die sich nicht so schnell die Butter vom Brot klauen. Die hat auch eine ziemlich dominante Seite. Das hier im Club ist nur so 'ne Art Hobby für sie. Hauptberuflich hat sie ein ganz besonderes Fitnessstudio. Sie betreut da Ladys mit den kleinen Problemzonen um die Hüften, wenn du verstehst was ich meine. Treibt sie dort beim intensivem Training mit Riemen und Rohrstock zu Höchstleistungen an. Und darin ist sie ziemlich gut, also leg dich mit der lieber nicht an.“

„Okay, ich werd’s mir merken. Und was ist mit dir? Bist du hier nur Bedienung oder spielst du auch mit.“

„Also die Woche über studiere ich, verdiene mir hier im Club was dazu. Manchmal nur mit kellnern, aber hier als Lady aktiv zu sein, reizt manchmal schon.“

„Ja, der Chef hat von den Prämien erzählt.“

„Wenn du hart im nehmen bist, kannst du mit den Spieleprämien und Wettbeteiligungen an einem Freitag mehr Kohle abcashen, als wenn ich einen ganzen Monat woanders Kellnern würde.“

„Das ist praktisch und man kann dabei sogar noch seinem Hobby nachgehen.“

„Ja genau. Ich bin fast jeden Freitag hier und auf beiden Seiten tätig. Manchmal eben nur Bedienung, aber auch aktiv, wenn für einen Besucher noch eine Begleitung fehlt. Kommt halt auch drauf an, was ich die Woche danach vorhabe. Die Striemen sind die nächsten Tage doch etwas hinderlich beim Sitzen in der Uni oder am Schreibtisch. Andererseits brauch ich durch das hier schnell verdiente Geld keine anderen Jobs mehr zu machen und hab dadurch deutlich mehr Zeit zum Lernen.

„Okay, verstehe ich. Und wie funktioniert das genau?“

„Also, erst einmal bekommst du von dem Herrn, den du begleitest eine gewisse Vergütung für die ihm zur Verfügung gestellte Zeit. Die kann recht unterschiedlich sein. Mal ist es Geld oder aber auch großzügige Geschenke. Je nachdem, wer die Person ist und was er von dir erwartet. Das können Loptops sein, ausgefallene Smartphones und son Zeugs. Dinge, die ich mir so nicht leisten könnte oder würde. Auch mal ein Wellness-Wochenende in einem Nobelschuppen, besonders zur Entspannung der eingesetzten Körperpartien.“

„Au ja, kann ich mir gut vorstellen.“

„Denen tuts nicht weh, sind Peanuts für sie und meist setzen sie’s dann noch von der Steuer ab.“

„Also so 'ne Art Sugardaddys.“

„Ja genau. Neben diesen Dingen gibt’s die Spielerprämien, die sind auch nicht schlecht.“

„Wie hoch sind die?“

„Ich habe eben mitbekommen, das wir heute eine Caning-Competiton veranstalten. Dazu können sich bis zu 6 Mädels melden, die gegeneinander antreten. Die Damen bekommen nacheinander je 6 Hiebe mit dem Rohrstock auf den Hintern verabreicht. Nach 3 Runden, gibt’s dann eine Pause und die Ladys können stolz die Striemen ihrem Master präsentieren und sich von ihm dafür loben lassen wie tapfer sie dabei gewesen sind. In gewissen Abständen gibt’s erneute Durchgänge. Die Mädels können jederzeit aussteigen, wenn es ihnen zu viel wird. Für die anderen wird das Szenario dann so lange wiederholt, bis nur noch eine Lady übrigbleibt. Für jeden bestandenen Block bekommen die Teilnehmerinnen 100 € gutgeschrieben. Das schafft die Motivation, zumindest den Durchgang bis zum Ende durchzuhalten. Die Gewinnerin bekommt dann noch mal 500 € als Prämie obendrauf, die Vizemeisterin 300 € und die 3. Siegerin noch 100 €. Als kleines Schmankerl muss die Lady, die als erstes aufgeben hat für den Rest des Abends einen Eselsohrenhaarreif und ein Ponyplay-Buttplug tragen, als Zeichen des absoluten Losers.“

„Hm, erhöht bestimmt noch zusätzlich den Druck nicht so schnell aufzugeben.“ Lucy konnte sich bei dem Gedanken ein Lächeln nicht verkneifen.

„Jup. Diese Spielchen sind schon recht lukrativ. Siehst du die lange dünne da drüben, mit den pinkfarbenen Strapsen. Berenike ist so ein altgriechischer Name, bedeutet so viel wie die Siegbringende. Sie gibt gern damit an, obwohl die Lady auch nur aus 'ner Zechensiedlung in Osterfeld stammt.

„Also alter Ruhrpottadel.“

„Ja, die Holde hat früher an der Supermarktkasse geschafft. Hat sich dann einen Immobilienfuzzi an Land gezogen. Steht seitdem auf ausgefallene, teure Modeklamotten. Ihr Alter, Robert, hat zwar reichlich Kohle, ist aber trotzdem extrem knauserich damit. Wenn sie mal wieder auf Shoppingtour gehen will, muss sie sich das nötige Kleingeld hier erst sauer verdienen und ihr Alter verdoppelt’s dann.“

„Tja, Augen auf bei der Partnerwahl.“

„Gutes Stichwort. Ich hab übrigens auch schon den richtigen Begleiter für deine nächsten Besuche hier gefunden.“

„Okay, also so einer wie der Henry würde mir da schon gefallen.“

„Ne, da lass mal bloß die Finger von. Kann Yasmina so gar nicht ab, wenn da eine an ihrem Dominus herumfummelt. Außerdem ist der viel zu Gentleman für dich, hast du dir mal den Hintern von ihr angeschaut, da findest du keine Striemen. Die kriegt keine Hiebe von ihm, ich glaub die haben nur Kuschelsex. Du brauchst was strenges der alten Schule. Nachdem was mir Jan so über dich und dein Vorleben so erzählt hat, passt dieser Typ genau zu dir.“

„Du machst mich neugierig.“

„Leider ist der heute nicht hier. Lässt sich auch nur selten blicken, ist unser Lone Wolf.“

„Na, das muss ja ein komischer Kauz sein, den du mir da andrehen willst.“

„Ne, kein Scherz. Der tituliert sich hier im Club wirklich so, nur als Akademiker ist er eben dem Latinismus verfallen.“

Lucy verstand kein Wort, aber das störte ihr Gegenüber nicht, sie plapperte munter weiter drauf los.

„Ist so ein hagerer Typ, so um die 50 und leitender Beamter. Direktor irgend so einer berufsbildenden Schule. In solchen Einrichtungen sind die Schüler besonders höflich und zuvorkommend zu ihren Lehrkörper.“ Eliza konnte sich bei dem Satz ein hämisches Grinsen nicht verkneifen. Vermutlich erinnerte sie sich dabei an ihre Schulzeit.

„Da braucht er ab und an mal ein Ventil um die Untaten seiner Lieblinge zu vergessen, hat er mir mal erzählt.

Ich glaub der wäre gern noch zu Kaisers Zeiten Pauker gewesen. Heutzutage darf er leider nicht so wie er möchte.“

„Also so ein Schulmeistertyp.“

„Ja, kommt aber nicht hier aus der Stadt.“

„Ich weiß nicht, ob ich noch auf so was steh. Aus dem Alter bin ich eigentlich raus.“

„Na, komm schon. Tief im Inneren vermisst du doch die strenge Hand dieses Hausmeisters. Und außerdem muss man seinen strengen Erzieher denn unbedingt lieben.“

„Ja schon, vielleicht hast du recht. Kann ihn mir ja mal anschauen.“

Inzwischen hatte Sire Henry seine Gemeinde zum gemeinsamen Spiel zusammengerufen.

Sechs Damen hatten sich gemeldet, allen voran Berenike.

Für die Verabreichung der Spieleinsätze wurde ein Strafbock in der Mitte des Raums aufgestellt. Gezimmert aus gutem Eichenholz, mit 4 stabilen Beinen und einem feinem Lederbezug auf der Auflagefläche erinnerte er an ein Turnpferd aus dem Schulsport. An den hinteren Beinen waren 2 Griffe angebracht, woran sich die Delinquentin während der Verrichtung festhalten konnte.

Die Reihenfolge wurde mit einem Würfel ausgelost. Die höchste Zahl kam als erste dran. Feierlich zeigte der Mentor allen Gästen die Rute und überreichte sie dann seiner Assistentin, einen knapp 1 Meter langen Manila Rohrstock mit festem Gummigriff. Dann ging es zur Sache. Vornüberbeugen und schon pfiff der Rattan drohend durch die Luft.

Die erste Runde ließ Yasmina noch langsam angehen, aber bei der 2. und erst bei der 3. langte sie ordentlich zu. Ein tiefroter Striemen reihte sich an den anderen auf den Hinterteilen der Ladys. Sie schenkte den Mädels nichts.

Nach dem 1. Durchgang rieben sie sich zwar alle die brennenden Pobacken, aber  alle wollten weiter machen. Keine wollte sich die Blöße geben, ein Weichei zu sein.

Inzwischen hatten die Herren Master auch ihre Wetten abgeschlossen. Etliche grüne Scheine waren da im Topf versammelt und so mancher Dom setzte nicht auf sein eigenes Pferdchen.

Auch die nächste Runde eine ½ Stunde später überstanden alle Damen noch recht gut. Bei der 3. konnte man es der einen oder anderen aber schon langsam ansehen, das ihr die Striemen doch arg zu setzten. Aber keine wollte die sein, die als erste aufgab.

Nach dem 4. Durchgang konnte Anne schließlich nicht mehr und stieg aus. Die Schmach war perfekt. Zu ihrem inzwischen ziemlich verstriemten Hinterteil bekam sie auch noch die Eselsohren aufgesetzt und das Schwänzchen ins Poloch gestopft. Unter den hämischen Pfiffen der Zuschauer, schlich sie so verkleidet zurück zu ihrem Master, der sie sichtlich verärgert in Empfang nahm.

Nach der 6. Runde waren schließlich nur noch Berenike und Julia übrig. Beide kämpften haarscharf an ihrem Limit. Das sah auch der Chef so und erklärte das Spiel für unentschieden beendet. Berenike protestierte zwar noch, denn so musste sie sich die Siegerprämie mit ihrer Gegnerin teilen, aber bei so etwas ließ der Tutor nicht mit sich reden. Die Gesundheit seiner Schützlinge ging vor.

Die beiden Mädels wurden glanzvoll mit viel Kribbelwasser für ihren Sieg gefeiert und stolz zeigte man seine Striemen der illustren Gesellschaft. Robert hatte für seine Berenike sogar ein Krönchen organisiert.

Alles in allem ein gelungener Abend. Inzwischen war es spät geworden, oder genauer schon früh am Morgen. Man trank noch in Ruhe einen Absacker, verabredete sich für einen der nächsten Termine um so gegen 3 Uhr in der Früh verließ schließlich der letzte Gast den Club.

Lucia hatte der Abend gut gefallen, auch wenn sie dieses mal noch nicht mitspielen durfte. Die Atmosphäre und vor allem das gediegene Ambiente waren genau nach ihrem Geschmack. Auch die Besucher entsprachen dem gehobenen Niveau.

Ihre neue Busenfreundin Eliza hatte ihr ausführlich von den verschiedenen Wettkämpfen berichtet, bei denen man sich so vergnügte. Beim nächsten Besuch wollte Lucy unbedingt auch mit dabei sein. Dafür wollte Elisa ihr schnellstmöglich auch einen Kontakt zu besagtem Herrn organisieren.

Die kurze Nacht die der aufgewühlten Staatsanwältin noch blieb, war recht unruhig ausgefallen und die wilden Träume hatten bei ihr ein feuchtes Höschen hinterlassen. Aber es war ja glücklicherweise Wochenende, also dienstfrei und so konnte sie es in Ruhe angehen lassen.

Doch ihr Kopfkino gab keine Ruhe. Kaum aufgewacht, startete sie ihren Laptop, lockte sich mit den Daten von dieser mysteriösen Karte im Darknet des Shadow-Place ein. Zunächst zappte sie ein wenig ziellos auf der Seite herum und versuchte dann eine Einladung für den nächsten Freitag zu bekommen.

Doch in der nächsten Woche tat sich leider nichts in ihrem elektronischen Postfach. In der drauffolgenden poppte dann Dienstags plötzlich eine Mail von einem gewissen »Mister Lupus« auf. War das nicht der lateinische Begriff für Wolf? Jetzt verstand sie auch das Wortspiel von Eliza. Mister Lupus - der „einsame Wolf“.

Dieser Herr bat Lucia höflich aber bestimmt darum, beim nächsten Besuch des Shadow-Place seine offizielle Begleiterin zu sein.

„Leider konnte ich für das vergangene Wochenende keine Einladung mehr bekommen,“ schrieb er in seiner Offerte. „Aber für diesen Freitag ist uns der gemeinsame Einlass zugesagt. Wenn die Dame es für erforderlich hält, können wir uns vorab gern zum Tee verabreden. Nennen Sie mir Ort und Zeit. Mit meiner vorzüglichen Hochachtung erwarte ich ihre Antwort ...“

‚Der Typ klang aber geschwollen.’ Fast noch schlimmer als die Rechtsverdreher in ihrem Ressort. Diesen Typen wollte Lucy vorher doch lieber kennenlernen, bevor sie sich mit ihm einließ.

Bis zum Wochenende blieben nur noch 3 Tage, so verabredete man sich Tags darauf in der Mittagspause zum Tee im Kaffee Schuster.

Pünktlich um 13 Uhr trat ein Herr an Lucias Tisch der genauso aussah, wie man sich einen Oberlehrer aus Kaiserszeiten so vorstellte. Die Haare streng nach hinten gekämmt. Dazu einen Zwirbelbart wie ein Reichsadler, der seine Schwingen majestätisch in die Höhe reckte, dazu eine Nickelbrille auf der spitzen Nase.

Der Schnauzer schien sein ganzer Stolz zu sein, er wirkte sorgsam gepflegt. So ein Ding gehörte mal Anfang des 20. Jahrhunderts zum modischen Leitbild eines jeden aufstrebenden Mannes. Nur die zackige Uniform fehlte bei ihm noch zum perfekten Zinnsoldaten.

Leider trug er aber nur den üblichen Wochentagsanzug mit Hemd und kariertem Pullunder. Lang, lang ist’s her, dass man sich solchem Outfit bediente. Kein Wunder, dass dieser Typ ein paar Probleme mit seinen Schülern hatte. Aber er konnte so wenigstens seine Sehnsüchte offen ausleben. Beim SM sah das schon ganz anders aus.

Formvollendet mit einem eleganten Handkuss begrüßte er seine Tischnachbarin und bestellte für sie beide Tee und Gebäck. Nachdem die Kellnerin aufgetragen hatte, begann er mit der Konversation.

„Wolfgang der werte Name. Meine Mutter rief mich immer Wolfi, aber aus diesem Alter bin ich inzwischen lange herausgewachsen. Daher bevorzuge ich zu gegebenem Anlass eher meinen Künstlernamen »Mister Lupus«. Es freut mich sehr, dass gnädige Frau meiner Einladung gefolgt sind. Wir sind vermutlich beide alleinstehend, haben dazu ein etwas prägnantes Hobby. Wissen Sie, es ist nicht so einfach eine passende Partnerin zu finden, die über die gleichen charakterlichen Dispositionen verfügt wie man selbst.“

Lucy nahm einen Schluck vom vorzüglichen Tee, den ihr gegenüber ausgesucht hatte und knabberte einen Keks dazu, während er ausführlich über sich berichtete.

Obwohl sie das ganze gekünstelte Gerede von ihrem Gegenüber am Anfang doch als sehr kitschig empfand, begann ihr das Szenario mehr und mehr zu gefallen. Fühlte sich in die Zeit versetzt, wo man noch solche Umgangsformen pflegte.

Es war ein schöner Vorsommertag und sie hatte fürs Amt ein modernes Sommerkostüm angezogen, mit halblangen Midirock, Bluse und einen leichten Blaser dazu. War direkt aus dem Büro zu diesem Date geeilt. Die Zeit war einfach zu knapp gewesen, um sich dafür noch umzuziehen. Aber jetzt wo sie drüber nachdachte, hätte sie gern ihre Kleidung auch dem Anlass angepasst.

„Wissen Sie, in meinem Job muss ich mich tagtäglich modern und aufgeschlossen geben, wenn ich dort bestehen will. Aber tief im Inneren sehne ich mich nach der Guten-Alten- Zeit. Da gab es noch so etwas wie gute Manieren und Umgangsformen und so was wie Zucht & Ordnung in der Gesellschaft.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich suche keine Sklavin oder ähnliches, nur eine Lady, die den Mann noch als ihren »Herrn im Hause« akzeptiert. Der ihr zwar höflich die Türe aufhält und in den Mantel hilft aber sonst , die Hosen an hat, wenn Sie verstehen was ich meine. Eben eine Lady die keine Widerworte gibt, wenn ihr Mann etwas anordnet und auch nicht versucht darüber zu diskutieren. Und wenn sie es doch einmal versuchen sollte, dann dafür auch mal einen kräftigen Klaps auf den Po bekommt. Mehr will ich gar nicht. Aber für solche Dinge hat heutzutage kaum noch jemand etwas übrig.“

Er machte eine kurze Denkpause und trank dabei seinen Tee.

„Ich suche auch keine Frau fürs Leben, bin mit Leib und Seele Junggeselle. Nur eine Freundschaft mit einer Dame die meine Konvention teilt. Ob, oder an welchen Spielen Sie im Club teilnehmen möchten überlasse ich ihnen. Wie mir Eliza berichtet hat, ist das ja offensichtlich ihr Wunsch. Ich mag ebenfalls derartige Vergnügungen und würde mich freuen, wenn meine Begleiterin mich glanzvoll dabei vertreten würde und sich das eine oder andere mal unter den Siegern befinden könnte.“

Lucy nahm ebenfalls einen Schlückchen Tee und nickte dabei nur zustimmend, ganz in der Art wie er es vorschlug.

„Finanziell werden wir sicher auch eine Einigung erreichen. Ich bin leider nicht Familiär mit größerem Reichtum gesegnet, wie so manch ein anderer der Clubbesucher. Aber als höherer Beamter habe ich trotzdem mein solides Auskommen.“

„Also da kann ich Sie beruhigen. Ich bin selbst in einer exponierten Position im Justizwesen tätig, finanzielle Zuwendungen hätte ich daher gar nicht nötig. Aber über ein paar hübsche Blumen oder ein kleines Präsent freut sich jede Frau natürlich.“ Verdammt, das ist echt ansteckend, dachte Lucy. Jetzt rede ich auch schon so geschwollen daher wie dieser Typ da neben mit.

„Ich werde es mir merken, Madame. Selbstverständlich versichere ich Ihnen persönlich ein sicheres Geleit bei unseren Treffen, oder aber schicke Ihnen ein Taxi, falls ihnen das lieber ist. Entsprechende Diskretion ist auch mir sehr wichtig.“

Das klang doch alles recht vernünftig für Lucy was ihr Möchtegern-Wilhelm-Zwo da vortrug. So weltfremd war er offenbar gar nicht.

„Sicher müssen Sie dann auch gleich wieder ins Büro zurück. Ich erwarte auch gar keine direkte Antwort von Ihnen auf meine Offerte. Gehen Sie einfach kurz zur Toilette um sich ihr hübsches Näschen nachzupudern. Verlassen Sie danach das Lokal ohne nochmals bei mir vorbeizuschauen, weiß ich das ihnen mein Angebot nicht zusagt. Kehren sie jedoch zurück und legen mir ihr Höschen hier auf den Tisch, ist unsere Verabredung für Freitag beschlossene Sache.“

Huch, jetzt wurde es doch noch pikant. Lucy stand sofort auf um zum WC zu gehen. Nicht etwa um diesem Herrn bedingungslosen Gehorsam zu leisten, sie hatte eher das Gefühl, dass dieser doch nicht so ganz stubenreine Vorschlag ihr die Schamröte ins Gesicht trieb. Hätte Bernd damals von ihr dergleichen gefordert, hätte sie sicher kein Problem damit gehabt. Aber dieser Herr war einfach eine andere Welt. Von ihm hatte sie solch etwas frivoles nicht zu erwarten.

Auf der Klobrille sitzend, tat die sichtlich angetane Staatsdienerin eine Zeit lang so als würde sie tatsächlich über das Angebot ernsthaft nachdenken. Aber Shit Happens, irgendwie hatte dieser Typ sie neugierig gemacht und sie auch ein bisschen an die Zeit mit dem guten alten Hausmeister Krause erinnert. Mal wieder übers Knie gelegt zu werden und den nackten Hintern versohlt bekommen, war schon verdammt lange her.

Im Grunde wusste sie daher bereits auf dem Weg zum stillen Örtchen ganz genau, dass sie diesem Mister Lupus zusagen würde. Doch es kann nie schaden, wenn eine Dame ihren Gegenüber etwas schmoren lässt.

Schließlich bekam Mister Lupus von ihr das begehrte Kleidungsstück ausgehändigt. Als Lucy von der Toilette zurückkehrte, nahm sie erst ihren Blaser von der Stuhllehne und tat dann so als wolle sie ihm die Hand zum Abschied reichen. Doch darin befand sich ihr Slip versteckt, den sie ihm so übergab.

„Bis Freitag dann.“

Die nach Außen hin immer noch taff wirkende Staatsanwältin verließ das Kaffee ohne weitere Verzögerungen. Insgeheim war ihr der weitere Aufenthalt unangenehm. Obwohl hier kein Gast nicht einmal einen Hauch einer Ahnung davon hatte, dass sie kein Höschen mehr trug, wurde sie trotzdem das Gefühl nicht los, dass jeder es ihr ansah. Auch noch später auf der Straße und besonders im Büro.

Er war einfach ungewohnt so nackig unten herum in der Öffentlichkeit. Im Club hatte sie sich nahezu komplett entblößt unbekümmert wildfremden Menschen präsentiert. Aber hier so unter vertrauten Gesichtern kniff sie jedes mal die Beine zusammen wenn jemand ihr Büro betrat. Am nächsten Tag trug Lucy dann auch lieber lange Hosen im Büro. Sicher ist sicher.

Kurz nach Dienstbeginn am nächsten Tag brachte ein Bote einen großen Strauß rote Rosen in Lucys Büro. Anbei lag noch eine Karte. „Ich werde Sie pünktlich um 21:30 Uhr abholen - LW.“ Der einsame Wolf hatte ihr offensichtlich gut zugehört.

Etwas nervös wartete Lucia dann am Freitagabend ungeduldig auf ihren neuen Verehrer. Ein Vorteil hatte dieser Clubbesuch in jedem Fall, die Dame brauchte sich keinerlei Gedanken darüber zu machen ‚Was ziehe ich heut Abend an.’ Da machten die Clubstatuten klare Ansagen. Nur Strapse mit den dazu passenden Strümpfen und ein paar Heels mit hohen Absätzen, sonst hatte die Lady auf der Veranstaltung nichts weiter zu tragen. Ja und natürlich das Lederhalsband als Zeichen ihrer Hingabe.

Als die beiden dann kurz nach 22 Uhr im Club eintrafen, hatten sich schon etliche Gäste an der Bar versammelt. Sire Henry begrüßte sie alle persönlich, plauderte ein wenig und wünschte ihnen dann einen unterhaltsamen Abend. Auch Eliza war wieder dabei, dieses mal sogar als Spielpartnerin.

„Hallo, wie ich sehe, hat es geklappt mit der Verabredung.“

„Ja, wie man sieht haben wir uns gefunden.“ Mister Lupus begrüßte Eliza ebenfalls mit einem galanten Handkuss und bedankte sich bei ihr für die Vermittlung. Als echter Gentleman sorgte er dafür, dass die Damen unverzüglich ein Glas Champagner bekamen.

„Wir spielen heute Abend »Mensch-Ärgere-Dich-Nicht«,“ berichtete Eliza. „Ein sehr amüsantes Pärchenspiel, bei dem auch die Herren mit eingespannt sind.“

„Klingt interessant. Bisher kenne ich das nur als Brettspiel.“

„Och, im Grunde fast genauso, wie das Original. Aber natürlich gibt’s auch ein paar kleine feine Unterschiede.“ Luiza huschte dabei ein listiges Lächeln übers Gesicht.“ Die Spielregeln sind ganz einfach, die Damen bewegen die Spielfiguren und die Herren würfeln für sie. Wird eine Figur vom Spielbrett geworfen, bekommt die Betroffene dafür 3 Hiebe mit dem Ochsenziemer auf den Rücken vom Herrn der Rauswerferin. Hat sie dann keine Spielfiguren mehr auf dem Brett bekommt sie für die Zeit des Aussetzens ein Paar hübsche Papierklammern an die Nippel.“

„Oh, die sind fies. Da versuchst du schnell wieder ins Spiel zu kommen.“

„Bringt eine Spielerin eine ihrer Spielfiguren ins Zielfeld, bekommen die anderen Mitspielerinnen vom Herrn dieser Dame 3 Hiebe mit dem Rohrstock aufs Ärschchen gezogen. Naja und wer als erster seine 4 Spielfiguren ins Zielfeld bringt hat das Spiel gewonnen. Für jede Figur gibt’s 100 €. Die Siegerin bekommt einen 100er Extra obendrauf und die Looserin wieder Eselsohren und Schweif.“

„Klar, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“

Aber jedes Spiel wird etwas öd, wenn es ihm an Härte fehlt. Um es spannender zu machen, gibt’s noch Ereigniskarten. Würfelst du eine 6 darfst du normalerweise eine Figur aufs Spielfeld setzten. Hast du keine mehr, musst du eine dieser Karten ziehen. Darunter sind kleine Leckerchen wie 100 €uro-Gutscheine versteckt, aber auch so einige fiese Gemeinheiten.“

„Hatte ich auch nicht anders erwartet.“

„Da gibt es Aussetzrunden, wo du eine Runde pausieren musst und wieder was an die Nippel bekommst und die Verdoppler-Karte für den nächsten Schlagabtausch. Oder ein paar Extrahiebe, die dein Herr für dich auswürfeln darf sind vertreten. Aber auch die Tauschkarte, wo du die Hiebe an eine andere Dame deiner Wahl abtreten kannst. Die gemeinste ist wohl die, wo du alle auf dem Spielfeld stehenden Figuren zurück zum Anfang stellen musst. Damit sind dir die Eselsohren fast sicher.“

„Tja, da hast du dann wohl die berühmte Arschkarte gezogen.“

„Ich habe uns zwei Hübschen vorsorglich schon mal für’s Spiel angemeldet. Ich hoffe du bist damit einverstanden.“

Klar war Lucy damit einverstanden, sie wollte endlich mitmachen.

Schnell waren 6 Probandinnen gefunden. Für den Wettbewerb wurde ein riesiger Teppich ausgerollt, auf dem das Spielfeld in Form eines Hexagons aufgebracht war. Jede Spielerin zog ein Stirnband aus einer Kiste, dessen Farbe fortan ihr Spiel bestimmte.

Die Herrn würfelten reihum und verteilten so manchen Striemen bei den Mädels. Eine eher seltene Gelegenheit auch mal das Hinterteil einer anderen Lady als der eigenen zu beglücken. Man nahm sich viel Zeit für den Spielverlauf, besonders dann wenn mal die Papierklammern zu Anwendung kamen. Es wurde viel gelacht und auch so mancher dumme Spruch dabei vom Stapel gelassen.

Alle hatten so ihren Spaß und Lucy und Lisa ergatterten sogar 2 der begehrten Geldgutscheine. Sie waren zwar nicht unter den Gewinnerinnen vertreten, aber wenigstens blieben ihnen die Eselsohren erspart.

Die bekam dieses mal Laura. So eine Straßenköterblonde, vielleicht 22 Jahre alt. Cooler Blick, schlanker Body, kleine feste Titten und süßer Babyarsch. Die war sich der schmachtenden Blicke der Herrenwelt auf ihren jungen Körper auch voll bewusst und nutzte diese geschickt für ihre Zwecke.

„Die ist hier auch nur Escort. Ihr zweiter Vorname ist Zicke. Macht das ausschließlich um hier abzucashen. Treibt sich ständig im Club herum und gräbt nur die betuchtesten Typen an. Interessiert die nicht die Bohne, ob der Anvisierte dabei eine feste Begleitung hat. Beim Chef hat sie es auch schon mal versucht, aber da hat sie von Yasmina ordentlich was auf die Finger bekommen. Sie versucht es trotzdem immer wieder.

Irgendwann krachst’s da mal gewaltig im Karton. Und dass sie heute die Looserin ist und so kaum abkassieren konnte, passt ihr bestimmt gar nicht in den Kram.“

Und richtig, in den nächsten Wochen lieferte sich diese Laura immer wieder kleine Scharmützel mit Yasmina. Die wurde langsam richtig sauer auf dieses Flittchen. Auch Sire Henry sah dem Treiben mit Sorge zu. Einerseits schmeichelte es dem 50er, wenn sich so ein junges Ding für ihn interessierte. Aber er wusste natürlich genau, das dies keine echten Gefühle waren, sondern wohl berechnetes Kalkül dieses abgezockten Maneaters. Solche Intrigen entsprachen einfach nicht den Geflogenheiten seines exklusiven Clubs.

Schließlich wurde es Yasmira zu sunt, sie forderte ihre Widersacherin offen heraus.

„Du bist so eine Bitch,“ fauchte sie Laura an. „Los du Miststück, lass uns das wie erwachsenen Ladys ausfechten. Wenn du Mut hast, kämpfst du mit der Peitsche gegen mich und wenn du verlierst, lässt du dich hier nie wieder blicken.“

Aber Zicke Laura ließ sich nicht so schnell einschüchtern und konterte ebenso entschieden. „Pah, ich brauch Gegner und keine Opfer. Wirst schon sehen, wer sich hier winselnd heraus schleicht.“

„Dann komm du Schlampe, brauchst mal ordentlich den Arsch versohlt.“

Die Luft zwischen den beiden war so spannungsgeladen, dass man es knistern hören konnte. Beide schubsten sich gegenseitig in Richtung Arena, einem auf das Parkett aufgezeichneten Kreis von etwa 2 Metern Durchmesser.

Der Whip-Fight der Amazonen wurde vorbereitet. Stand zwar so nicht im Programm, aber versprach kurzweilige Unterhaltung.

Beiden Kämpferinnen wurden mit einem stabilen Lederband um das linke Handgelenk miteinander verbunden, gerade so lang, das die eine den Hieben der anderen nicht ausweichen konnte. Dann bekamen beide Kontrahentinnen jeweils eine 4 ft. Snake-Whip in die Hand und der Fight konnte beginnen.

Erst schauten sich die beiden nur giftig an, tauschten ein paar derbe Schimpfwörter aus und drehten sich dabei langsam im Kreis. Ein wenig so wie die Katze, die um den heißen Brei herumschleicht. Schließlich stand viel für sie auf dem Spiel. Yasmina hatte einen Ruf zu verlieren und vielleicht sogar ihren Master, Laura eine gute Einnahmequelle und Kontaktbörse.

Doch das Publikum wollte Action sehen, forderte die beiden Streithühner mit lockeren Sprüchen auf, endlich mit dem Fight zu beginnen. Die drehten erst noch ein paar Runden im Kreis, plötzlich begannen die Furien mit dem Schlagabtausch, als hätte jemand den Startschuss dazu gegeben.

Es wurde kein Spiel der kleinen Barbies vom Ponyhof. Dazu hatte sich eine Menge Wut aufgestaut. In schneller Folge flogen die Lederriemen schlangengleich durch die Luft und klatschten auf die ungeschützte Haut der Gegnerin. Die beiden Mädels schenkten sich nichts. Immer schön abwechselnd wurde ausgeteilt. Schnell reihte sich Striemen an Striemen auf den Rücken und Ärschen der beiden Kampfhühner.

Erst hörte man das markante Klatschen des Lederriemens auf dem Körper der Gegnerin und danach sofort das Trippeln der Pins ihrer Heels auf dem Parkett, als Reaktion auf den Treffer. Dazwischen ein leises „Mmm ...“ „Ohh ...“ oder „Ahh …“, das im Laufe des Fights immer prägnanter ausfiel. Auch mit gegenseitigen derben Beschimpfungen wurde weiter  nicht gespart.

Das Publikum kam voll auf seine Kosten und wurde gut unterhalten beim Schlagabtausch der beiden strammen Körper. Ein bisschen erinnerte der Fight an römische Gladiatorenkämpfe.

Doch im Laufe des erbitterten Kampfes zeigte sich der Altersunterschied der beiden Kontrahentinnen. Laura kämpfte zwar kraftvoll jugendlich, aber dafür auch ungestüm, ohne großartig zu zielen, prügelte sie auf ihre Gegnerin ein. So traf mancher Schlag ihre Herausforderin nicht richtig oder ging sogar daneben. Yasmina hingegen ging die Sache gezielter an, rückte sich ihr Gegenüber erst mit dem Lederband zurecht und verteilte dann gezielt ihre Hiebe.

Am Anfang sah es noch so aus, als müsste der Tutor die Fehde unentschieden beenden. Aber schließlich zeigte die geschickte Taktik der Clubassistentin ihre Wirkung. Laura sollte sich ruhig austoben. Zum Schluss hatte sie kaum noch Kraft die Peitsche zu halten, während jetzt Yasmina ungehindert weiter Striemen verteilen konnte.

Schließlich gab Laura auf, löste wortlos den Riemen von ihrem Handgelenk und verließ stinkefingerzeigend das Parkett.

Es war eine Niederlage auf ganzer Linie für sie. Nicht nur dass für diesen schmerzhaften Kampf nicht ein Cent aus der Clubkasse in ihre Tasche floss. Ihre Gegnerin hatte sie eindeutig geschlagen und sie hatte so außerdem ihr Anrecht verwirkt, den Club jemals noch einmal betreten zu dürfen.

Sire Henry hingegen nahm seine nicht mehr ganz so strahlende Siegerin in Empfang. Es war auch für sie ein Kampf auf des Messers Schneide, lange hätte Yasmina auch nicht mehr durchgehalten.

Aber »The Winner takes it all«. Dieser Kampf war noch lange Gesprächsthema im Club und hatte Yasminas Position an der Seite des Tutors unmissverständlich klargestellt.

Der spektakuläre Whip-Fight von Laura und Yasmina war das unangefochtene Highlight des Abends. So etwas konnte man nicht mehr toppen, daher verzichtete man auf weitere Spiele. Schade dachte sich Lucy, dann bleibt mein Arsch heute abend Jungfrau. Sie mochte es schon etwas härter, aber so ein Kampf bis auf Blut wäre ihr doch ein wenig zuviel des Guten gewesen.

Dafür gab es dann am nächsten Wochenende wieder ein Spiel, bei denen alle mitmachen durften, auch die Herren.

Beim Rutenlauf ging es ähnlich zu wie bei der Canning-Competitin, nur hier gab es keine Teilnehmerbegrenzung. Dieses mal gab es auch keine Hiebe von einer Moderatorin sondern von der gesamten Mastergilde. Dazu bekamen die Herren jeder eine Rute in die Hand und bildeten ein beidseitiges Spalier. Die Mitspielerinnen wurden einzeln nach und nach durch die Reihen geschickt. Jeweils 3 Durchgänge hintereinander ließen die Herren die Ruten pfeifen, dann gönnte man den geschundenen Hinterteilen der Ladys eine Verschnaufpause.

So manche Dame war hart im nehmen, aber die in schneller Folge verabreichten Hiebe brannten schon ordentlich. So versuchte man sich nach jedem Durchgang auf Zehenspitzen stehend, mit einem verkrampften Lächeln im Gesicht, durch intensives Reiben und Kneten den brennenden Schmerz aus dem Arsch zu reiben.

Im Laufe des Abends absolvierten die Ladys noch so manchen Rutengang. Aber es kann nur Eine geben, die als strahlende Siegerin übrig bleibt. Auch Lucy versuchte so lange wie möglich durchzuhalten und schaffte es sogar unter die Top 3.

Mit ihrem Rosenkavalier besuchte Lucy noch so manches mal den Shadow-Place. Aber auch Privat traf man sich hin und wieder zum Tee bei ihm zuhause. Dort zelebrierte man den Umgang im Stil der Gute-Alte-Zeit, mit gepflegter Konversation und Old Fashioned Bekleidung. Lucia hatte sich dafür extra ein elegantes weich fallendes schulterfreies Retro-Kleid zugelegt, wie man es früher zu derartigen Gelegenheiten zu tragen pflegte. Inklusive der dazu gehörenden schwarzen, ellenbogenlangen Handschuhe. Ihr Gastgeber bevorzugte kleinkarierte Finshley Anzüge mit Weste und den verschiedensten Fliegen.

Wolfgang war ein Gentleman der alten Schule, schickte ihr weiterhin regelmäßig Blumen und meist belohnte Lucy ihn bei den gemeinsamen Treffen auch mit gewünschtem devot anhimmelndem Verhalten. Nur ab und zu juckte es sie doch, provozierte bewusst, von ihm für ihr Fehlverhalten bestraft zu werden. Es war ein bisschen ein Katz & Maus-Spiel der beiden. Sie genoss es, wie sie dann schüchtern und kleinlaut vor ihm stand, er sie erst streng ansah und maßregelte. Wenn er schließlich mit seiner Standpauke fertig war, setzte er sich auf einen bereitgestellten Stuhl und legte sie über seine Knie.

„Was jetzt kommt, meine Liebe, dient ausschließlich deinem Erziehungswohl,“ pflegte er dabei immer zu sagen. Dann klappte er ihr den Rocksaum hoch und schob langsam ihr Höschen bis zu den Kniekehlen herunter, ließ sich damit viel Zeit. Schon allein dieses Ritual erzeugte bei Lucia eine wohlige Gänsehaut.

Schließlich ließ er es auf ihren blanken Pobacken ordentlich klatschen. Wolfgang hatte äußerst gepflegte Hände, mit denen hätte er auch Klavierspieler sein können. Aber für einen Akademiker, der es gewohnt war mehr mit dem Kopf, als mit den Händen zu arbeiten verbreiteten seine schmalen langen Finger schon eine recht ordentliche Handschrift.

Für Lucy kein Problem, sie stand drauf. Für ihren Geschmack hätte er ruhig auch mal Papas guten alten Riemen nehmen können.

Auch Sex hatten die beiden mal kurz probiert. Aber da konnte Wolfi mit seiner rein fortpflanzungsorientierten Kaiserlich-Preußischen-Missionarsstellung bei Lucy so gar nicht Punkten. 1-2-3-Fertig !!! war ihr als Fickzion echt zu wenig. Da trauerte sie ihrem Bernd doch ein wenig hinterher. Bei dem ging es bedeutend fantasievoller zur Sache. Der durfte sich allerdings im Augenblick höchstens mal nach der Seife bücken.

Leider bekam ihr einsamer Wolf nur maximal 1 - 2 Einladungen pro Monat für den Club. Die Statuten besagten das jedes Mitglied mal das Recht auf einen Besuch hatte.

Lucy ließ sich daher als Escort eintragen. Alleinstehende Damen waren immer gefragt und so konnte sie den Club jeden Freitag besuchen.

Sie mochte besonders die etwas härteren Spiele, wo es ordentlich Striemen gab, konnte kaum genug davon bekommen.

Aber es war ein Spiel mit dem Feuer. Die »DUNKLE SEITE DER MACHT« zog sie immer tiefer in diesem Sog von Lust durch Schmerz. Sie ließ sich schließlich sogar im Amt auf eine halbe Stelle setzen. Die entsprechenden Sitzprobleme an den Tagen danach, machten ihr ein konzentriertes Arbeiten immer schwerer. Lucy versuchte an manchen Tagen dem Büro sogar ganz fern zu bleiben und die Arbeit im Homeoffice zu erledigen. Begründete dies offiziell damit, das sie die Entführung doch mehr mitgenommen hatte als sie am Anfang gedacht hatte. Sie bräuchte einfach mehr Zeit für sich, was ja nicht einmal gelogen war. Ihr Chef hatte vollstes Verständnis für ihre Situation und bot ihr dafür flexible Arbeitszeiten an.

Ihre Kollegen bekundeten ebenfalls ihre Anteilnahme, obwohl so manches Gerücht durch die Flure kursierte, dass hinter dem Ganzen nicht vielleicht auch ein heimlicher Lover stecken könnte. So manch eine Mitarbeiterin schaute schon mal neidvoll auf die wunderschönen Blumensträuße die sie regelmäßig ins Büro gebracht bekam.

Finanziell war der Teilausstieg aus dem Job kein Problem für sie. Ihr 1. Ehemann hatte sie bei der Trennung nicht nur mit einem großzügigen Loft bedacht, sie bekam auch noch eine beachtliche monatliche Apanage von ihm, die ihr ein sorgenfreies Leben selbst ohne eigenes Einkommen ermöglichte.

Inzwischen lehnte Lucy aber auch keine großzügigen Geschenke ihrer diversen Begleiter mehr ab. Sie hatte sich käuflich gemacht, besuchte mit einigen dieser spendierfreudigen Herrn neben dem Shadow-Place auch immer öfter teilweise doch recht zweifelhafte Privatpartys. Das waren extreme Hardcore-SadoMaso-Veranstaltungen, auf denen ging es den Akteuren nicht um lustvolle SM-Spielchen wie Shadow-Place, wo der Tutor notfalls sein schützende Autorität reklamierte.

Dort hatten obskure Buchmacher das Sagen, die skrupellos ihre illegale Wetten platzierten. Hohe Geldsummen wurden dabei verzockt, daher musste bei den Fight’s in jeden Fall ein Sieger herauskommen. Kämpfe bis aufs Blut, gesundheitliche Risiken für die Teilnehmerrinnen interessierte dabei keinen.

Man veranstaltete knallharte Whip-Fights ohne Rücksicht auf Verluste. Manches Szenario erinnerte an römische Gladiatorenkämpfe. Die Treffen wurden kurzfristig ausgemacht, meist in irgend welchen Privathäusern. Nach außen hin schmucke Anwesen, mit Gartenzwerg im gepflegten Vorgarten, aber einer privaten Folterkammer im abgeschotteten Kellergeschoss.

Normalerweise hätte Lucia bei diesen unmenschlichen Fights als gewissenhafte Staatsanwältin ihre Kollegen verständigen müssen. Aber sie war längst schon viel zu tief in diese bizarre Halbwelt hinabgetaucht um ihren eigenen Ruf nicht zu gefährden. Ja sie hatte sich dadurch sogar erpressbar gemacht.

Ursprünglich wollte man sie sogar als Kämpferin anwerben, aber das war ihr dann doch eine Nummer zu Hardcore, so fungierte sie lieber so manches mal als unabhängige Schiedsrichterin. Aber ihr war oft nicht ganz wohl dabei, hatte Zweifel daran, das die furchtlosen Kämpferinnen auch wirklich aus freien Stücken gegeneinander antraten.

Gern hätte sie dieses Kapitel beendet, sehnte sich zurück nach ihren kultivierten Teekränzchen mit Wofi, aber inzwischen wurde sie gar nicht mehr erst gefragt ob sie an solch einer Veranstaltung teilnehmen wollte, man erwartete dies einfach von ihr.

Geld war hier reichlich vorhanden, aber anstatt es sinnlos zu verzocken, hätte sich so mancher stattdessen lieber dafür ein bisschen Anstand und Manieren leisten sollen.

 

                                                                                  Fortsetzung folgt !!!

 

 


 

Dominanz heißt nicht, eine Frau auf die Knie zu zwingen ...

        sondern in ihr das Verlangen zu wecken, vor ihrem Herrn auf die Knie gehen zu dürfen !!!

 


 

Protagonisten:

Staatsanwältin       »  Lucy - Dr. Lucia - Carla Alvarez - Lady Superkonsequent

Shadow-Place         »  SM-Club

Sire Henry                »  Tutor des Clubs

Lady Yasmina          »  Yassy - Assistentin Gattin und Gespielin von Sire Henry

Brigitta von W...       »  Versicherungsmanagerin

Eliza                          »  Kellnerin und Bekannte von Jan

Mister Lupus             »  WOLFgang - Wolfi > Lucys Begleiter

Carolina / Patrik       »  Autokratzer-Strafe

Berenike                   »  Frau vom knausrigen Robert

Anne                         »  Spiele-Looserin

Julia                           »  2. Siegerin

Laura                         »  Das zickige Biest - Intimfeindin von Yasmina

 


 
 

Teil 1 ►   Zucht & Ordnung                   »   Lucy - Lehrjahre sind keine Herrenjahre       ·  On - 12.07.’18

Teil 2 ►   Fremdherrschaft                    »   Lucy - In den Fängen dunkler Mächte           ·  On - 10.02.’19

Teil 3 ►   Die dunkle Seite der Macht   »   Lucys Traum                                                  ·  On - 21.07.’19

Teil 4 ►   Brot & Spiele                         »   Lucy - in the Club                                          ·  On - 17.08.’19

Teil 5 ►   Ein neues Leben                   »   Lucy in Love                                             · 

                                   · 

 


 

Alle Personen & Handlungen in den Geschichten sind von mir Frei erfunden.

Jegliche reale Handlungen wären rein zufällig aber nicht ausgeschlossen !!!

 


 

Hat Euch die Geschichte gefallen » Würde mich über ein paar Kommentare freuen !!!

 


 

                                   © Hausfrauenerzieher@gmx.de                                            03/2019