Lucifers Töchter – Die Experimente der Medizin-Amazonen (2)

"Klappentext"

Maso Mona wird in den Klinik-Keller gebracht und zu ihren bisherigen Erfahrungen befragt. Danach steht für Tanja und Helga fest, dass sie in ihr die perfekte Lustschmerz-Sklavin gefunden haben.

 

Mona erschien pünktlich zur vereinbarten Zeit. Grüne Augen blickten erwartungsvoll unter einem dunkelroten Haarschopf hervor; in ihrer Miene spiegelte sich eine Mischung aus Neugier, Angst und unverblümter Geilheit. Die Chemie schien zu stimmen.

"Wir bringen dich jetzt zur Behandlung, Mona. Unsere kleine Folterklinik befindet sich im Keller. Du wirst schreien vor Schmerz. Aber niemand wird dich hören", eröffnete Tanja ihrer neuen Patientin sogleich. "Helga wird mir assistieren und auch selbst ein paar Sachen mit dir machen. Erforderlichenfalls werden wir dich auch fixieren."

"Es werden auch blutige Eingriffe dabei sein. Betäubung gibt es natürlich keine", ergänzte Helga. "Wenn du mit all dem einverstanden bist, gibt es kein Entrinnen mehr."

Mona schluckte. "Ja ... natürlich bin ich einverstanden. Ich bin bereit. Für alles."

"Dann ab in die Unterwelt", erwiderte Tanja mit diabolischen Grinsen. "Ich glaube, wir werden noch viel Spaß miteinander haben. Deine Kleidung kannst du hier ablegen. Die Latexwäsche wird etwas später folgen; vorerst behältst du sie noch an."

Tanjas Klinik-Keller erstreckte sich über die gesamte Grundfläche des Hauses und ließ in Sachen Ausstattung keinerlei Wünsche offen: mehrere Behandlungsräume, ein kleiner OP, Teeküche, Duschbad. Auch eine gut sortierte Gummigarderobe fehlte nicht. Doch der bestens bestückte Instrumentenpark beschränkte sich nicht auf bloßes Medizingerät; vielmehr waren hier auch die verschiedensten Zangen, Spieße, Brenneisen und andere Folterwerkzeuge zu sehen. Mona musterte alles sehr aufmerksam – und ihre Reaktion war eindeutig. Sie fuhr sich mit der Zunge über die Lippen, ließ ihre Hände in den Schoß gleiten und massierte sich ungeniert die Klitoris. Ihr Atem wurde heftiger.

"Jahh ... oh jahh ... jahhh ..." stöhnte sie. "Das ist gut ... ich will das alles. ALLES! Ich möchte vollständig ausgeliefert sein. Bedingungslos. Ohne Tabus. BITTE!!"

"Gut", gab sich Tanja zunächst noch reserviert. "Mach dich jetzt zur Gänze frei. Ich will mir deinen Körper einmal genauer ansehen. Auch deine Narben und sonstigen Spuren."

Sie musterte ihre schmerzgeile Patientin mit aufmerksamen Blicken. Mona war etwa einen Meter siebzig groß und von schlanker Statur, doch keineswegs mager. Schulterbreite Hüften, ein knackiger Po und volle, straffe Brüste verliehen ihr eine ausgeprägt feminine Präsenz. Das leicht hohlwangige Gesicht mit der schmalen Nase und den breiten Backenknochen wirkte ernst, konzentriert – und definitiv leidensbereit.

Auch Helga nahm Monas Körper unter die Lupe, wobei ihre Aufmerksamkeit nicht zuletzt den deutlich erkennbaren Malen früherer Torturen galt. "Da wirst du uns noch einiges zu erzählen haben", meinte sie nachdenklich. Sie deutete auf die Kleiderablage. "Zieh dir diesen Gummimantel hier über. Wir gehen erst einmal in die Teeküche."

* * *

"Woher hast du diese Narben an den Brüsten?" kam Helga sogleich auf den Punkt. "Was genau wurde da gemacht? Diese strich- und sichelförmigen Spuren stammen jedenfalls nicht von einer gewöhnlichen Nadel. Das muss etwas Größeres gewesen sein."

Mona ließ ihre Hand über ein nahe der Achselhöhle gelegenes Mal gleiten. "Hier habe ich mir einen ca. 4 mm dicken Bratenspieß in einer Länge von 20 cm quer durch den gesamten Drüsenkörper bohren lassen. Gegenüber sieht man die Austrittsnarbe. Natürlich habe ich mir das auf beiden Seiten machen lassen", erklärte sie bereitwillig. "Die kleineren Punkte an den Warzenhöfen und rundherum stammen von Nähnadeln. Es mussten jeweils so ca. 10 bis 15 tiefe Einstiche getätigt werden. Es blutete ziemlich heftig."

"Gut." Helga war mit dieser Erklärung sichtlich zufrieden. "Jetzt zu deinem Bauch. Da habe ich mehrere unregelmäßig geformte Brandmale und auch sichelförmige Spuren gesehen, die offenbar von Einstichen ziemlich großer Kaliber stammen."

"Ja", erwiderte Mona, nachdem sie mehrmals tief Luft geholt hatte. Es war ihr anzumerken, dass diese Erinnerungen mit starken Emotionen verknüpft waren. "Damals war ich grade einmal 17 und hatte eine Freundin, die ein Piercing- und Tattoo-Studio betrieben hat. Sie war ausgeprägt sadistisch und auch ziemlich dominant. Der Gedanke an eine Langzeit-Behandlung bei ihr hat mich ausgesprochen geil gemacht. Nun ... nach einigen kleineren Play-Piercings, bei denen es aber ausschließlich um das Zufügen möglichst schmerzhafter Einstiche ging, hat sie gesagt, ich sei jetzt reif für den nächsten Schritt. Sie hat mich mit Lederriemen an eine Liege gefesselt, die Beleuchtung auf Dämmerlicht gedimmt und schwarzes Lack-Outfit angelegt." Sie legte eine kurze Pause ein.

"Erzähl weiter", warf Tanja ungeduldig ein. "Mit allen Einzelheiten."

Nach und nach entspannte sich Mona und hatte sichtlich kein Problem damit, offen über ihre frühe BDSM-Zeit zu reden. "Diana, so hieß sie, trug bei dieser Session lediglich einen langen Lack-Mantel, hohe Stiefel und Handschuhe. Sie setzte sich leger neben mich auf einen Stuhl und zündete sich mit betont lässigen Bewegungen eine Zigarette an, blies langsam den Rauch in die Luft und blickte mir direkt in die Augen. 'Ganz ruhig bleiben jetzt, mein Kleines', flüsterte sie mir zu, und es hatte etwas geradezu Hypnotisches an sich. 'Du bekommst jetzt dein erstes Brandzeichen. Es wird nicht bei diesem einen bleiben.' Sie nahm einen tiefen Zug, so dass die Spitze in einem hellen Rot aufglühte. Dann hielt sie mir die Zigarette in kurzem Abstand vor das Gesicht, berührte es aber nicht. Ich konnte die Hitze deutlich spüren und geriet beinahe in Panik. Diesen Vorgang wiederholte sie noch ein paarmal. Dann sagte sie nur 'So ... jetzt', führte die glühende Spitze an meinen Bauch etwas unterhalb des Nabels und drückte sie mir einige Sekunden lang fest auf die Haut. Dieses eigentümliche Zischen, das beim plötzlichen Verdampfen von Wasser entsteht, werde ich wohl nie wieder vergessen. Natürlich habe ich geschrien wie am Spieß und mein Körper hat sich aufgebäumt. Doch die Riemen waren so fest angezogen, dass eine Bewegung praktisch unmöglich war."

Abermals pausierte sie kurz. "Das erklärt aber nur dein erstes Branding", fragte Helga nach. "Wie ging es dann weiter? Kamen die anderen auf die gleiche Weise zustande?"

"Nicht alle, aber einige. Zwei Wochen später hatte ich meinen nächsten Termin bei Diana. Ich wusste, was mich dort erwartete. Ich hatte Angst. Riesenangst vor dem Schmerz, der vielleicht noch schlimmer sein würde als beim ersten mal. Aber ich wollte diese Herausforderung annehmen. Das Studio. Die Fesselung. Die helle Glut der Zigarette, die in Dianas Hand zum grausamen Folterwerkzeug wurde. Unerbittlich würde es sich meinem Körper nähern und mir Schmerz zufügen. Einen Schmerz, der zudem bleibende Spuren hinterlassen würde. Doch all diese Erfahrungen wollte ich keinesfalls missen."

 

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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