Kalter Stein Teil 1

"Klappentext"

Kalter Stein, die Geschichte einer Frau, die unfreiwillig aus ihrem „normalen“ Leben gerissen wird und sich in einem Verließ aus Stein wieder findet. Der erste Teil beschäftigt sich viel mit den beiden Hauptprotagonisten, deren Motive und Emotionen. In den nächsten Teilen wird die Geschichte dann sexuell und im Sinne von BDSM mehr Fahrt aufnehmen. Mein Erstlingswerk. :)

Wut...sie war wütend, genervt und vollkommen gestresst. Die Woche war anstrengend gewesen, wie so oft waren es wieder mehr als die vereinbarten 40 Wochenarbeitsstunden gewesen und dann heute, Freitag, noch ein Meeting mit dem Chef, der das Wort Wertschätzung entweder nicht kannte oder es als Schwäche auslegte und daher seinem verachtenden, pseudodominanten und angriffslustigen Führungsstil leidenschaftlich lebte. Wie so oft hatte sie genau das im Meeting auf die Palme gebracht, aber statt sich stark zu machen, ihm die Stirn zu bieten, hatte sie den Ärger aus dem Meeting mitgenommen und fuhr nun in ihrem Büro den Rechner runter. Endlich, Wochenende, zwei Tage Zeit, um diesem Irrenhaus zu entfliehen.

Sie seufzte, so sehr sie ihren eigentlichen Job liebte, der andauernde Stress setzte ihr zu, strengte sie an. Aufstehen, arbeiten, nach Hause fahren, ggf. noch schnell den Einkauf erledigen, vielleicht noch eine Waschmaschine anmachen, schlafen und wieder aufstehen. Ihre beste Freundin hatte sie schon mehrfach gefragt, warum sie den Arbeitgeber nicht wechselte, sich einen entspannteren Job suchte und endlich wieder anfing zu leben.

Aber sie konnte nicht, so hart hatte sie für das Studium, den Studienabschluss und ihren aktuellen Job gekämpft. Trotz vieler Widrigkeiten im aktuellen Job wollte sie ihn daher nicht aufgeben. Das klang sicherlich für Außenstehende komisch, aber auch ihr Selbstwert definierte sich durch die erreichte Position, sie zog Kraft aus den Gesprächen mit Klienten und freute sich, wenn sie Menschen bei Problemen Hilfestellung konnte. Ein Blick auf die Uhr an der Bürowand ließ sie erneut seufzen, Freitag und schon 17.30 Uhr, sie sollte sich wirklich auf ins Wochenende machen. Fast automatisiert legte sie ihren Terminkalender und die Akten in den Schrank, dann noch die Kaffeetasse abgewaschen, von dem sie regelmäßig zu viel trank und den PC runter gefahren. Die Jacke aus dem Schrank übergezogen und den Rucksack über die eine Schulter geworfen. Gedankenverloren strich sie sich noch eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Dann verließ sie ihr Büro, sprang die Treppen zum EG runter, schnell zum Terminal um sich aus der elektronischen Zeiterfassung auszuloggen.

Wäre sie nicht so wütend und in Gedanken verloren gewesen, hätte sie ihn eventuell bemerken können. Ein Mann mit großer, muskulöser Statur, der in einem schwarzen SUV saß, der so geparkt war, dass er dicht bei dem Ausgang stand, durch den sie gleich kommen würde. Das Auto hätte ihr nicht nur heute auffallen können, denn er beobachtete sie schon länger, studierte nicht nur ihre zeitlichen Bewegungsabläufe, sondern achtete auf jede Kleinigkeit, ihre Gestik und Mimik, ihr Aussehen und ihre Gestalt. Er musste grinsen, sie war gefühlt immer gehetzt, oft hatte sie einen genervten Gesichtsausdruck wenn sie das Büro verließ. Ihr Augen funkelten an solchen Tagen besonders vor sich hin, ihr Schritt war dann noch etwas schneller. Sie sah deutlich jünger aus, als sie eigentlich war, das hatten seine Recherchen ergeben. Sie war anscheinend gut in ihrem Job, ging in der Arbeit auf, schien selbst aber immer gestresst. Ja, er hatte sie schon lange im Fokus, sie war perfekt. Es gab keinen Partner, der sie sofort vermissen würde. Einen Freundeskreis hatte sie zwar, pflegte diesen aber nicht zuverlässig oder regelmäßig. Und ihre Statur? Sie war nicht groß, aber sehr weiblich gebaut, halblange Haare, die sie oft zu einem Dutt gebunden trug. Das außergewöhnliche aber waren ihre Augen, manchmal funkelten sie wütend, manchmal blickten sie ins Leere, manchmal leuchteten sie in einem unerklärlichen Grünton und er war sich sicher, dass da auch etwas devotes, suchendes war, was sie aber nur selten zeigte. Wie lange hatte er sie schon im Visier, wie ein Jäger seine Beute sorgfältig aussucht, um genau im richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen.

Sie loggte sich am Zeiterfassungsterminal aus. Die Uhr zeigte mittlerweile doch wieder 17.45 Uhr an und das auf einem Freitag. Sie war müde, wütend über das ätzende Meeting und wollte nur nach Hause und in die Badewanne, sich etwas entspannen. Tatsächlich war ihr der schwarze SUV nicht aufgefallen. Dabei war es untypisch, dass zu dieser Zeit an einem Freitag noch Autos auf dem Parkplatz standen und dann noch so ein auffälliges. Sie verstaute den Transponder nach dem Ausloggen im Rucksack, schulterte diesen nun richtig und näherte sich mit leicht gesenkten Kopf und weiterhin in Gedanken verloren der automatischen Glasschiebetür, um ins Wochenende zu verschwinden.

Schnell schlüpfte sie durch die durch die Tür hindurch, das Wochenende gedanklich fest im Blick. Wie so oft hatte sie dabei kaum einen Blick für ihr Umfeld. Ein Fehler. Plötzlich hielt sie etwa in ihren Bewegungen auf, riss sie fast um, dann legte sich ein feuchtes Tuch über Mund und Nase. Panik, nackte Panik ergriff sie und schob sich in ihre Gedanken. Da die Flucht wenig aussichtslos erschien schaltete ihr Gehirn auf den Kampfmodus. Sie fing an sich zu wehren, einen aussichtslosen Kampf zu führen. Sie versuchte zu treten, den vermeintlichen Angreifer hinter sich zu erwischen. Wenig erfolgreich, stattdessen verstärkte sich der schraubstockartige Griff um ihren Oberkörper und den Kopf und gleichzeitig wurde ihr komisch, es fühlte sich an, als ob sich ihre Muskeln in eine gallertartige Masse verwandeln würden und ihre Kraft schwand, in ihren Gedanken formulierte sich mühsam aus einzelnen Großbuchstaben das Wort ANGST. Verzweifelt versuchte sie gegen den Kraftverlust anzukämpfen, stattdessen bemerkte sie, dass auch ihre Gedanken ihr nicht mehr zu gehorchen schienen. Mitten in ihr Gedankenchaos drang dann plötzlich eine tiefe, kalte Stimme an ihr Ohr: „Hör auf dagegen anzukämpfen, es bringt Dir nichts, Du gehörst jetzt mir.“ Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken, sie fing an unkontrolliert zu zucken, bevor sie den Kampf verlor und die Schwelle zur Bewusstlosigkeit übertrat.

So konnte sie nicht mehr sehen, wie er besitzergreifend und  mit einem diabolischen Grinsen auf sie herunter schaute. Wie ein menschliches Knäul verstaute er sie schnell im Kofferraum seines SUV‘s. Wie lange hatte er auf diesen Tag gewartet?! So weggetreten und bewusstlos sah sie wunderschön und das erste Mal vollkommen entspannt aus. Auch wenn die Betäubung über das Tuch auf Mund und Nase nicht so schnell gewirkte hatte, so entschädigte ihn ihr Anblick für die Kraft und den nicht geplanten körperlichen Einsatz, den er hatte aufbringen müssen. Und wahrscheinlich würde das nicht der letzte Kampf mit ihr gewesen sein. Genau deshalb hatte er sie ausgewählt. Seitdem er sie das erste Mal gesehen hatte, war ihm das bewusst. Aber genau das hatte ihn gereizt, denn er war sich sicher, er würde den Kampf gewinnen und sie unterwerfen, über ihre Grenzen treiben und wachsen lassen. Etwas in ihren Augen ließ ihn hoffen, dass er die richtige Wahl getroffen zu haben. 

Angst...in der Dunkelheit, in der Benommenheit in ihrem Dasein zwischen Schlaf und Wachsein, hervorgerufen durch die Betäubung, suchte sie sich zunehmend den Weg zurück in den Vordergrund. Sie blinzelte, konnte die Augen aber noch nicht wirklich offen halten und so nahm sie nur ein kontinuierliches Brummen wie von einem Motor wahr, gepaart mit einzelnen Schattenspielen, die sie in den kurzen Momenten des Blinzelns wahrnehmen konnte. Zu der Angst gesellte sich die dumpfe Erinnerung, plötzlich aus ihrer Welt herausgerissen worden zu sein und dann der Gedanke, dass sie Stärke wahrgenommen hatte, Stärke und Kraft, die ihren Widerstand niedergerungen hatten. 

Das nächste, was sie wahrnahm war Kälte und Übelkeit...wo war sie? Nur mühsam konnte sie das Dröhnen in ihrem Kopf und die Benommenheit nach und nach etwas ausblenden. Vorsichtig tasteten ihre Hände die Oberfläche um sich herum ab. Kühl und grob wirkte diese unter ihren Händen. Nur langsam kam sie wieder zu sich, die Benommenheit ging zwar etwas zurück aber ihre Muskulatur gehorchte ihr noch nicht richtig. Endlich schaffte sie es denn Kopf zu heben und mit den Augen die Umgebung abzutasten. Sie erschauderte erneut. Wo war sie hier? Das war kein Raum, das war ein Verließ, ganz und gar aus Stein gemeißelt. Daher auch die Kühle Oberfläche und das Frösteln ihrerseits.Eine Decke zum wärmen suchte sie vergebens, sie fand sich lediglich liegend auf einer Art Liege, die ebenfalls komplett aus Stein herausgearbeitet worden war. Suchend blickte sie sich um, ein Fenster gab es nicht. Gegenüber ihrer Lagerstätte entdeckte sie eine massive Metalltür, in welche auch eine kleine Klappe eingelassen war, die jedoch verschlossen war. Ansonsten nur Stein und Fels, die Wände, der Boden, alles schien mühsam herausgearbeitet worden zu sein. In einer Ecke waren in einer Nische ein kleines Waschbecken und eine Toilette, ebenfalls aus Stein zu sehen. Ihr wurde kälter und kälter. Was war das hier? Die Umgebung, die Kälte und Härte ausstrahlte machte ihr nicht nur Angst, sondern ließ sie innerlich immer mehr erzittern. Und dann entdeckte sie die Kette...

Um ihr rechtes Fußgelenk lag eine massive Eisenmanschette an der eine Kette befestigt war. Diese führte zu einer Öse in der Felswand am Ende Liege. Was sollte das? Schlagartig wurde ihr übel, zum Glück war die Länge der Kette so gewählt, dass sie die Toilette gerade noch mit unsicheren Schritten und stolpernd erreichen konnte. Völlig verzweifelt sank sie anschließend davor auf den kalten Steinboden und weinte hemmungslos. Erst ein Geräusch an der Tür holte sie ins Hier und Jetzt zurück.

Die Tür öffnete sich, quietschend schien sich erst ein Riegel oder ein Schloss zu bewegen, dann schwang die Tür langsam auf. Sie versuchte sich instinktiv klein zu machen, kauerte zitternd vor der Toilette und der Angstschweiß bildete einen feuchten Film auf ihrer Haut. Zum Glück war sie noch bekleidet, ansonsten hätten wahrscheinlich ihre Zähme vor Angst und Kälte laut aufeinander geschlagen. Doch es nütze nichts, so gerne sie sich unsichtbar gemacht hätte, nahm sie sofort seine Präsenz wahr, als er das Verließ betrat und die schwere Metalltür mit einem lauten Geräusch hinter sich schloss. So als sollte das Geräusch die Ausweglosigkeit ihrer Situation mit einem zusätzlichen Ausrufezeichen unterstreichen. Dunkle braune Augen, die mit einer Mischung aus Genugtuung und Dominanz auf sie herab blickten...dazu seine Statur, welche Kraft und Überlegenheit ausstrahlte. Das Gefühl der Hilflosigkeit verstärkte sich in ihr zusehends. In einer anderen Situation hätte sie ihn, mit seinen dunkelblonden, leicht gewellten Haaren und seiner beachtlichen Größe von sicherlich 1,95 m sogar attraktiv finden können. In diesem steinernen Verließ jedoch bewirkte seine übermächtige Präsenz mehr als bedrohlich.

„Na, endlich wieder wach? - ich hoffe Dir gefällt Dein neues zu Hause....?“, richtete er mit seiner tiefen klaren Stimme das Wort an sie. Krampfhaft überlegte sie, wie sie reagieren sollte. Wieso zu Hause? Er wollte sie ja wohl nicht hier behalten? Angst und Verzweiflung schoben sich in ihren Gedanken sofort wieder in den Vordergrund, ihr Mund war trocken und der bittere Nachgeschmack des Übergebens verbesserte ihr Empfinden auch nicht wirklich. Daher entschied sie sich zu schweigen, selbst seinem Blick standzuhalten fiel ihr schwer, daher heftete sie die Augen auf einen imaginären Punkt vor seinen Füßen. „Meinst Du nicht, dass Du mir Antworten auf meine Fragen geben solltest?“, kommentierte er ihr Verhalten und ergänzte mit Nachdruck „und sieh mich an, wenn ich Dich direkt anspreche!“. Auch wenn sein Tonfall ihre Angst weiter Anstiegen ließ, so konnte sie ihm einfach nicht sofort antworten, hob aber immerhin kurzzeitig den Blick und sah in in die dunklen Augen. Irgendetwas schien darin aufzublitzen und sie senkte den Blick wieder auf den Punkt vor seinen Füßen. „So geht das nicht, Du wirst mich jetzt anschauen und meine Fragen beantworten. Tust Du das nicht, werde ich Dich bestrafen und zwar hart, ich bin sicher, dass Du das nicht möchtest“, herrschte er sie nun an. Als zögen sich ihre Eingeweide bei dem Wort Bestrafung zusammen, hab sie gequält erneut den Blick und versuchte nun seinen forschenden braunen Augen standzuhalten. „Na also, geht doch“, knurrte er und fügte hinzu „und nun komm her , damit ich Dir die Fußfessel abnehmen kann. Anschließend wirst Du Dich nackt ausziehen und Dich vor mich knien, Anna“. 

Anna zuckte bei der Nennung ihres Namens zusammen, woher kannte er ihn? Im Kopf spielte sie ihre Möglichkeiten durch, kam aber zu dem Schluss, dass ihre jetzige Situation wenig Handlungsspielraum zuließ. Bei dem Gedanken daran, was er verlangte, stieg ihr die Schamesröte  ins Gesicht. Vielleicht könnte sie etwas Zeit gewinnen und den Moment herauszögern? Seine Augen ruhten jedoch so erwartend und fordernd auf ihr, dass ihr klar war, er würde gleich die Geduld verlieren. Daher erhob sie sich zitternd vom Boden, löste sich von der Toilette und ging im Zeitlupentempo einige Schritte auf ihn zu. Sobald sie vor ihm stand, beugte er sich zu ihrem Fußgelenk und öffnete die Fußfessel und gab ihr damit wieder mehr Spielraum in ihren Bewegungen. Aber was jetzt? Sie wollte sich nicht ausziehen, es war ihr so unglaublich peinlich und es war kalt. „Ich warte, Deine Anweisung war es, Dich auszuziehen und Dich vor mich zu knien“, knurrte er plötzlich. Sie rang mit sich, es war ihr so unangenehm...“Bitte, ich...ich kann das nicht“, stieß sie schließlich gepresst und leise hervor. Kaum hatten die Wörter ihren Mund verlassen, flog ihr Kopf durch die Wucht seiner Ohrfeige zur Seite. Sie schrie auf, „Aua, was soll das?“. In dem Moment flog ihr Kopf in die entgegengesetzte Richtung, er hatte direkt die nächste Ohrfeige nachgesetzt. „Anna, Du solltest besser lernen, dass ich Anweisungen nicht gerne wiederhole und Weigerungen oder Fehler unmittelbare Konsequenzen für Dich haben. Zudem hast Du nicht einfach zu sprechen, Du darfst schreien, stöhnen und wimmern. Und jetzt zieh Dich aus, oder Du wirst mich kennenlernen.“

Die Worte sickerten nur langsam zu ihr durch, in ihren Augen standen Tränen, ihre Wangen brannten von den Ohrfeigen. Schließlich hob sie zaghaft die Hände, und öffnete langsam die Knöpfe ihrer Bluse. Zum Glück hatte sie darunter noch T-Shirt und BH. Da sie nicht direkt mit freien Oberkörper und nackten Brüsten vor ihm stehen wollte, schälte sie sich anschließend erst einmal aus ihrer Jeans und den Strümpfen. Er beobachtete sie mit Argusaugen und bemerkte, dass sie in ihren Bewegungen wieder langsamer wurde. Drohend sah er ihr direkt in die Augen, sie hielt seinem Blick jedoch stand. Tränen sammelten sich in ihren Augen, Scham und Wut spiegelten sich in ihnen wieder. Die Hände ballte sie zu Fäusten. Er hatte schon gedacht, seine drohenden Worte und die Ohrfeigen hätten Sie genügsam gemacht. Doch nun schien sie sich wie ein verängstigtes Tier plötzlich zu besinnen und in den Verteidigungsmodus zu gehen. Fast musste er grinsen, genau deshalb hatte er sich für sie entschieden. Die Herausforderung sie zu zähmen, gefügsam zu machen, war das, was er sich erhofft hatte.

„Ich kann nicht, ich will sofort nach Hause, lassen Sie mich gehen“, fand sie ihren Mut wieder und fügte hinzu, „wenn Sie mich jetzt gehen lassen, werde ich niemanden sagen, was passiert ist.“ „Ganz sicher nicht, Anna. Ich werde Dich schon jetzt bestrafen für Deinen Ungehorsam. Mach es nicht noch schlimmer und zieh Dich fertig aus“, war seine klare Antwort. Ihr Mut verpuffte in Folge seiner Worte, zögernd zog sie sich daher das T-Shirt über ihren Kopf und stand dann nur noch mit BH und Höschen bekleidet vor ihm. Doch weiter konnte sie seinem Befehl nicht folgen. Tränen rannen aus ihren Augen. Sie fühlte sich nicht wirklich wohl in ihrem Körper, zudem war es so demütigend sich vor einem fremden, voll Bekleideten Mann auszuziehen, die Kälte tat ihr übriges und sie zitterte unkontrolliert. Gleichzeitig wusste sie, dass es kein Entkommen aus der Situation gab. Er nahm die Wandlung war, konnte in ihrem Gesicht ablesen, wie sie mit sich rang. Aber er wollte ihr das nicht durchgehen lassen. Sie musste lernen zu gehorchen und Grenzen zu überschreiten. So zog er das Messer, das er in seiner Hosentasche verborgen hatte hervor und trat mit einer schnellen Bewegung auf sie zu. Sie schrie auf, dachte, er würde mit dem Messer auf sie los gehen. Doch er schnitt stattdessen mit schnellen Bewegungen den Steg ihres BH‘s und des Höschens durch, so dass sie plötzlich komplett unbedeckt vor ihm stand. Als sie das realisierte, versuchte sie sofort ihre Scham und ihre Brüste zu bedecken. „Hände sofort weg“, herrschte er sie so laut an, dass sie diesmal seiner Aufforderung nachkam. Auch wenn sich dafür der Tränenstrom auf ihren Wangen verstärkte. „Bitte...“, flüsterte sie. „Nein, auch wenn Du gerade schon wieder die Regeln gebrochen hast, ich habe viel Geduld gehabt, Dir sogar geholfen, Du wirst die Hände unten lassen und Dich hinknien, sofort“, erstickte er ihre Gegenwehr im Keim. In ihr tobten die Gefühle, Angst, Scham, Verzweiflung und irgendetwas, was sie nicht einordnen konnte, fast wie ein leichtes Prickeln. Unter seinen funkelnden Augen und dem strengen Blick sank sie schließlich vor ihm auf die Knie. Es war so unglaublich demütigend für sie, nackt vor einem fremden Mann in untergeordneter Position, in einem kalten Verließ ohne Aussicht auf ein Entkommen aus dieser Situation und doch war da auch wieder das leichte, ungewohnte Prickeln, welches sie aufgrund ihrer völlig verfahrenen Situation jedoch nur unterbewusst vernahm.

 

Bewertung Gesamteindruck

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Inhalt/Idee

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Schreibstil

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Rechtschreibung/Form

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BDSM/Erotik

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