CoR Kaffeeklatsch II Kapitel 1

"Klappentext"

Martina - Roger+Maren+Jenn - Juliette

Die letzten Zeilen aus Kaffeeklatsch 1 Kapitel18 (Ende)

https://www.roissystories.com/kaffeeklatsch-18

  • Martina ließ ihren Wagen sicherheitshalber stehen, bestellte sich ein Taxi
  • Wolf (Bukicki) fuhr mit Johanna und Martina zu denen nach Hause
  • Jenn folgte Roger und Maren rüber in das Café, wo beide ihre Wohnung hatten
  • Juliette steuerte selbstbewusst die geheime Zweitwohnung ihres Verlegers an, während
  • Bea noch recht aufgewühlt mit dem Fahrrad nachhause in ihre WG radelte
  •  

 

Martina

 

Martina sah auf die Uhr in dem Taxi, als sie los kam: 6:30. So spät war sie ewig nicht mehr nach Hause gekommen.

„Wo solls denn hingehen?“Sie müsste erst registrieren, dass sie seit langem mal wieder  Taxi fuhr. Automatisch war sie auf den Vordersitz eingestiegen „Äh, Kniestraße 13.“

„Ist gebongt.“, Der Taxifahrer beobachtete sie von der Seite. „Waren sie auch bei dieser Veranstaltung, von der niemand etwas weiß oder wissen darf?“

Sie musste dabei lachen. „Sie wissen es doch, oder?“

„Ich bin nur einer von denen, die die Gäste dort hinfahren, obwohl nichts stattfinden darf und später wieder abholen darf, obwohl dort nichts gewesen ist. Verrückt, oder?“

„Sie bekommen als Taxifahrer wohl auch viel mit, was der gemeine Bürger im Allgemeinen kaum mitbekommt, oder?“

Jetzt musste er lachen. „Wie ein gemeiner Bürger klingen sie aber auch nicht. Und sie waren sogar da drinnen. Haben sie da …gearbeitet?“

Sie schmunzelte. „Kann man so sagen. Sieht man das nicht?“ Selbstbewusst lehnte sie sich zurück auf ihren Sitz. Nun erst wurde ihr bewusst, dass der Sicherheitsgurt mitten zwischen ihren Brüsten lag, die  durch die Korsage noch zusätzlich hochgepresst wurden  und etwas scheuerte.

Verdammt, ich hätte doch das Kleid anziehen oder zumindest überziehen sollen.

„Ich habe da gearbeitet, obwohl es dort ja nichts zum Arbeiten geben konnte. Klingt doch logisch, oder?“  „Darum auch dieses Outfit, das wohl auch nicht so sein dürfte, oder?“

„Wie bei des Kaisers neue Kleider. Sie müssen sich de Rest halt dazu denken.“

„Dann spielten sie also die Kaiserin?“

Plötzlich war sie wieder hellwach. „Stimmt. Gespielt habe ich wirklich. Einmal eine Magd und danach die Femme Fatale…“   „Klingt interessant! Und wobei spielten sie diese Rollen?“

„Dafür, dass sie nichts wissen dürfen, spekulieren sie aber schon recht gut.“

„Das ist meine 4. Tour von hier seit heut Morgen. Und die anderen Gäste waren zwar nicht so interessant wie sie, aber gesprächiger.“   „Und was haben sie von denen gehört?“

„Hmm, aber nichts weitererzählen. Sie wissen ja. Viele Casinotische, viele nackte Frauen, ein Theaterstück mit diesem Schauspieler, dem… „Hennig Stamm“, stimmt und ner toll gespielten Magd auf der Bühne… Halt, waren sie das?“  Martina nickte. „Sie wurden dort von dem Stamm ..gevögelt?“  „Das gehörte mit zur Rolle, ja. Enttäuscht?“

„Hab ich nen Grund dazu?“ Er sah an ihr runter. Einer meiner Fahrgäste, dieser Steingräber, unterhielt sich mit seinem Begleiter über eine Frau mit auch so nem Busch wie sie da unten haben. Einer Schauspielerin, ähh Marina?“ „Martina“  „Genau. Der war ganz begeistert von der.“  „Stimmt. Er war aber auch ein sehr lieber.. Hat er noch mehr erzählt?“ „Von einem großen Bauprojekt.Und dass da noch irgendein Problem auftauchen könnte.“  „Aha?“ Martina  horchte auf. „Wurden die auch konkreter dazu?“

Wieder sah er zu ihr rüber. „Ich darf doch keine Geheimnisse ausbreiten!“

„Na kommen sie,“ sie legte ihre linke Hand sanft auf seinen Oberschenkel, streichelte ihn unmerklich, „und wenn sie es nur mir sagen?“ Ihr Streicheln wurde intensiver.

Sein Blick fiel kurz auf ihre Hand, dann auf ihre Brüste und ihren nackten Unterleib.

„Vielleicht fällt es mir wieder ein, wenn sie…“

Sie schaute ihn nachdenklich an. „Na gut, wenn sie kurz auf den Waldparkplatz fahren und dort … nachdenken. Fällt es ihnen dann wieder ein?“ Sie sah, wie sich ein Schmunzeln über sein Gesicht breit machte. „Aber dann schalten sie den Taxameter ab!“

Nun lag seine Hand auf ihrem Oberschenkel und wusste, wo sie hinwollte. „Warum bist du so interessiert daran, worüber die zwei geredet haben?“

„Vielleicht, weil ich auch neugierig bin?“ Jetzt lag ihre Hand auf seinem Schwanz und ja, sie spürte, wonach ihm war. „Halt endlich an!“ Sie löste ihren Sicherheitsgurt und beugte sich zu ihm runter, knöpfte seine Hose auf, „Ihr Männer seid doch alle gleich!“, dann hatte sie sein Glied in ihrem Mund. Blasen hatte sie ja in den letzten Tagen ausgiebig gelernt.

Nachdem sie den Mund wieder frei hatte, blickte sie zu ihm hoch. „Was für ein Problem könnte denn auftreten?“ Er packte seinen Schwanz wieder ein. „Der eine bekam eine Meldung aufs Handy und sagte zu dem ganz Alten, dass diese Amis etwas Druck aufbauen würden. Kannst du damit  was anfangen?“

In Martina schaltete es. Diese Ami-Delegation hatte man ja ganz außer Acht gelassen. Sie müsste mit Maren sprechen.. „Ach nein, die spielten keine große Rolle mehr. Aber danke. War … nett mit dir.“ Sie sah ihn an, als er vor ihrem Haus hielt. „Vielleicht fällt dir noch mehr ein? Gib mir doch deine Nummer. Eventuell können wir das eben noch mal wiederholen und auch etwas .. vertiefen?“ 

Er lachte und sagte ihr seiner Nummer,  sie rief sein Handy an. Nun hatte sie ihn gespeichert. „Wie heisst du eigentlich?“ „Ach, nenn mich einfach Ismir.“ Sie reichte ihm einen 20er. „Stimmt so. Ich ruf dich an.“

Endlich zuhause! Jetzt musste sie bloß noch den blöden Geschmack im Mund loswerden. Hoffentlich schlafen die noch alle. Als sie nach Toilette und Scheidenspülung zum ´Frisch machen` ihre die Zähne putzte, wurde ihr bewusst, was sie gerade erfahren hatte. Hoffentlich konnte Maren damit etwas anfangen…

Aber zuerst…

Barfuss, aber immer noch in der Korsage tappte sie ins Schlafzimmer, wo ihr Stephan friedlich vor sich hin schnarchte. Sie wusste, was sie wollte!

Sie schob ihre Hand unter die Bettdecke, fand sofort, was sie suchte, schob nebenbei seine Unterhose nach unten und dann, als sie spürte, wie ihre Zielstrebigkeit etwas bewirkt hatte, wurde die Bettdecke weggeschoben und ihr Mund verstärkte die Standfestigkeit. Er blieb still auf dem Rücken liegen, begann aber schon schneller zu atmen. Jetzt wollte sie nicht länger warten: Was Maren und Hennig vor ihr und den Zuschauern getrieben hatten – jetzt war ihr auch danach. Sie stieg über ihn, führte sein Glied ein und begann ihn sanft anzureiten.

Vor einer Stunde erst war sie von ihrem Meister ´bestraft` worden und nun … das mit Stephan brauchte sie aber auch. Immer schneller wurde sie, begann zu keuchen, er inzwischen ebenfalls. Diese hektischen Bewegungen ließen auch das Bett knarzen, bis es .. knackte und die hintere Bettumrandung mitsamt  Lattenrost und Matratze auf den Boden sackte. „Scheiße!“  Sie musste lachen, aber ließ sich nicht abwerfen. Immer heftiger bewegte sie ihen Unterleib, bis sie wieder diese Welle spürte, auch wie er heiss in ihr abspritzte und sie sich auf ihn fallen lassen konnte.

Ers da wurde ihr bewusst, dass sie mit Stephan nicht alleine war: Rolf und Claudia mussten wohl von dem Lärm wach geworden sein und standen nun etwas irritiert vor dem Bett.

„Was macht ihr denn hier?“

„Was wohl, die ficken mal wieder!“ Claudia sah das ganz realistisch, allerdings fiel ihr sofort die Korsage auf. „Was hast du da denn an, Mama? Das Ding sieht ja geil aus!“

Nun fiel auch ihrem Männe auf, wie sie da auf ihm hockte und vor allen, wo nun die Matratze lag. „Nun muss auch das Bett noch neu. Wie sollen wir das bloß noch schaffen? Aber wirklich, das Teil da sieht auch rattenscharf aus.“  „Auch?“  „Na, wie du!“ Endlch küsste er sie und… es tat ihr gut.“ Sie sah anschließend hoch zu Claudia. „Hol mal aus der Küche meine Handtasche. Sie kam wieder „Was ist die prall Mama. Was hast du denn da bloß alles drin?. Martina lachte und streichelte das inzwischen geschrumpfte Glied ihre Mannes.

„Ich hab heute Nacht Roulette gespielt“ „Du hast was?“

„Über 14000 hab ich verloren…“ sie sah geknickt Stephan an,  aber mehr als 53000 gewonnen!“ Sie griff in die Handtasche und holte einen Stoffbeutel heraus, in die Maren ihre eingelösten Jetons hatte einpacken lassen. „Und für 25000 ist eure Mutter zudem noch verkauft worden!“

„Du wurdest was?“

„Hab ich das noch nicht erzählt? Um 1 Uhr war Versteigerung und mich hat ein alter Kaufmann ersteigert.“ „Warst du SO auf auf dieser Versteigerung?“ Sie sah Stephan an. „Sicher. Das hat meinen Wert doch so gesteigert.“ „Und was hat der mit dir so gemacht?“

„Ach Schatz…“ Sie beugte sich runter und küsste seinen klebrigen Schwanz. Wir haben lange geredet, dann … hört mal weg, Kinder, hat er mich gefickt, der Prof danach, dann Walther noch mal und dann habe ich immer noch so wie jetzt teilgenommen an einer Konferenz. Und ich hab die anderen alle in den Sack gesteckt. So wie’s aussieht, haben Roger und Maren das Projekt an Land ziehen können.“

„Ich verstehe nur Bahnhof… Warst du deswegen auf dieser Veranstaltung?“

„Nein, für meine Teilnahe an der  Konferenz hatten der Prof. und Walther gesorgt.“ „Wer waren die?“

„Die mich bei der Versteigerung gekauft hatten.“

„Und auch gefickt…“

„Ja, auch das. Aber das war sekundär. Auf der Bühne wurde ich das doch auch  schon.“

„Mama!“

Sie zog ihren Jüngsten zu sich runter auf das Bett. „Ich hab dir doch schon gesagt, dass ich bei meiner Arbeit auch Filme machen werde. So wie auch Tante Maren.“

„Solche …Fickfilme?“ Ihr Stephan wurde hellhörig.

 „Solche Fickfilme, ja! Warum hab ich mich denn plötzlich so anders entwickelt? Und du hast selber gesagt, ich soll dabei bleiben. Es tut mir gut, uns beiden auch. Schließlich – ich nutz doch nicht ab davon, im Gegenteil.“ Sie sah zu den Kindern hoch: „Eure Mutter kann eben öfter..“

Aber jetzt muss ich  endlich ein paar Stunden schlafen. Und heut Nachmittag kaufen wir uns ein neues Bett und einen neuen Tisch. Und du Stephan, baust zuerst wieder das alte Bett zusammen.

Gegen 12 wurde sie wach, weil sie aus der Küche Geräusche hörte.

Kochten die etwa irgendetwas ohne sie?

Sie stand langsam auf und schlich über den Flur, schaute vorsichtig  in die Küche. Ihre Claudi stand da, nur im Hemdchen und versuchte Kartoffeln zu schälen.

„Sag nicht, du willst etwa kochen?“

Erschrocken zuckte ihre Mittlere zusammen. „Du bist schon wach? Soll ich dir einen Kaffee aufsetzen?“  „Ich mach das schon, Kind.“ Sie füllte kurz die Maschine und setzte sich dann zu ihr, begann ebenfalls zu schälen. „Das hab ich letzte Nacht auch auf  der Bühne gemacht. Ich hab dabei eine Magd gespielt.“ „Und dann deinen Herrn verführt?“  „Wie kommst du denn darauf?“

„Na, du hast doch erzählt, dass du auf der Bühne ..äh gefickt hast.“ „Aber nicht nur. Den Zuschauern hat’s sogar so gefallen, dass wir nschließend sogar ne Zugabe geben mussten.“  Claudia kicherte. „Wie geht das denn? Können ältere Männer so schnell  und oft hintereìnander?“
Was kennst du denn davon?“ 

 „Mama, ich bin 17. Glaubst du, ich bin noch unschuldig?“

„Wohl kaum.“ Martina hob ihr das Hemdchen hoch, sah auf das blanke Pfläumchen.

„Ich vergaß, dass meine unschuldige Tochter damit auch schon rummacht.“

„Unschuldig bin ich doch schon lange nicht mehr. Du hast mich doch damals selber zum Frauenarzt gebracht wegen der Pille.“ 

„Und, war sie notwendig?“  

„Ich denke schon. Ich hab inzwischen drei Freunde gehabt und die wollten auch..  Du weisst schon….“ 

„Du nicht?“ 

„Doch, dann auch.“ 

„Und hast du auch schon mal von dir aus gewollt?“

„Mama! Wie geht das denn?“

Martina legte die Kartoffel aus der Hand. “Als ich heute Morgen nach Hause kam, wollte ich mit deinem Vater schlafen. Ich! Frauen können auch ´wollen`.

Und auf der Bühne gestern wollte ich auch, dass Hennig mich fickt.“ „Hat er?“

„Er hat. Und heute Morgen, als alles vorbei war, wollte ich mit meinem Meister ficken. So als Belohnung für seine Dienerin.“  

Claudia schaute sie entsetzt an. „Und? Hat er?“

„Sicher.  Aber zuerst ließ er mich bestrafen, weil ich es von ihm gewollt habe. Deswegen  hat er mich von Maren und Jenn anketten  und auspeitschen lassen und anschließend mussten sie mich beim Abficken festhalten. Man, was das geil….“

„Aber warum hat er dich festhalten lassen? Du wolltest doch auch, oder?“

„Ich bin nur Rogers Dienerin und eine Dienerin hat nicht von sich aus zu wollen. Also hat er mich erst bestrafen lassen und dann festhalten lassen!“  „Aber warum?“

„Kind, beim Sex müssen auch die Bilder im Kopf  dazu stimmen. „Wenn du mit einem Freund schläfst – was denkst du dabei? Oder denkst du dir dabei gar nichts? Nicht, das du dabei gerne auf einer Wiese wärst oder auf einem mit Rosenblüten bestreutem Bett oder in einem Schlammloch, wo er dich hemmungslos abfickt!“ 

„Mama, was hast du für kranke Fantasien!“

„Sind die nur krank?“

„Die mit dem Schlamm ja. Aber manchmal denk ich auch, dass ich gerne woanders oder mit einem anderen…“

„Na also. Meine Kleine lässt sich nicht auch nur einfach abficken.“

„Du? Mama? Einmal hab ich bei sowas auch mal mitgemacht.“    

Martina sah zu ihr hoch.

„Wir hatten alle zusammen bei Dennis gechillt und auch ne Flasche Gin getrunken. Und irgendwann war die Flasche leer und wir haben dann mit Flaschendrehen angefangen.“

„Wer ist wir? „Na, Mike und seine Freunde.“    „Aha.“

„Zuerst gings ja nur um Wahrheit oder Pflicht. Und irgendwann dann eben ums … Ausziehen.“

„Und komischerweise warst du als erste nackt.“

„Woher weißt du das?“

„Ist doch logisch. Wenn du als eine Frau gegen 4-5 Männer spielst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du öfter verlierst.. Aber egal. Und wie gings dann weiter?“

„Na ja, wir haben weitergedreht und ich musste, weil ich nichts mehr ausziehen konnte, bei einem aus der Runde den Schwanz blasen.“

„Den du wolltest oder…?“

„Nein, das gab die Flasche vor.“ Und du hast es gemacht.“ Verlegen nickte sie. „Ja“

„Und wann fingt ihr mit der Fickerei an?“

„Irgendwann wurde mir auch so komisch. Ich war wieder ganz feucht hier und .. ich hatte Lust. Dann haben sie mich gefickt.“ „Alle?“   “Alle!“

„Mein kleine Sau!“ Martina beugte sich vor und küsste ihrer Kleinen auf die Schamlippen.

„Hast du’s bereut?“

„Nein. Dabei nicht. Erst hinterher...  Aber – es war geil. Ich glaub, ich bin mindestes einmal gekommen oder wie das heißt.“

Martina lächelte. „So ein Orgasmus kann was Feines sein.“

„Und als ihr alle zusammen gefickt habt, war da etwas besonderes?“

„Na ja, ich wollte erst mit Dennis nicht. Aber da haben mich die anderen festgehalten und…“ „Kind, sowas nennt man vergewaltigen!“

„Mag ja sein, aber als ich so festgehalten wollte, nichts mehr machen konnte und er dann … ich bin weggeflogen.“

„Ich glaub, ich muss aufpassen, dass du nicht auch ne ´dev`wirst.“

„Was ist dev?“

„Sowas wie deine Mutter ist. Devot oder besser Gehorsam. Manche devs dienen ihren Herrn wie eine Dienerin. Manche sind bei ihm einfach nur geil, wenn er’s will.“

„Ist das nur bei älteren Frauen so?“

Martina lachte auf. „Weißgott nicht. Du kennst doch Beate, die WG-Freundin von Babette.“    „Bea, sicher, Wieso?“

„Die war gestern Nacht auch dabei. Hat dort Tresen gemacht. Ich hab sie anfangs gar nicht erkannt, weil sie nackt gearbeitet hat.“    „Ganz nackt?“

„Ganz nackt. Am Tresen dort ist das dort wohl normal so. Jedenfalls, als der Meister mich am Kreuz auspeitschen ließ, hat er sie währenddessen ebenfalls noch zu seiner dev gemacht. Mit allem, was dazu gehört. Außer dem Ficken, das musste er ja bei mir machen. Aber vorher musste sie mich auslecken. Und sie war zwar noch ungeübt, aber hat’s trotzdem brav erledigt.“

„Mama!“

„Warum? Er musste mich doch bestrafen und… da hat’s eben mit dazu gehört. Ein guter Herr weiß eben, wann er seine dev belohnen oder bestrafen soll.“

„Verrückt irgendwie. Aber, die Bea. Wenn sie nackt war, hat sie nur am Tresen gearbeitet oder?“
“Sie hat auch zwischendurch 2 oder drei Gäste bedienen müssen. Das gehört da anscheinend mit dazu. Sowohl beim Service als bei den anderen Jobs. Ich hab gehört, dass selbst Babette sich trotzdem für diesen Job beworben hatte.“

„Ja, hatte sie mir auch geschrieben, dass sie abgelehnt worden war. Die hatten angeblich schon zu viele Bewerber. Aber wieso bist du dann dabei gewesen?“

„Weil ich dem Besitzer gehöre. Und dann muss ich hin, wenn er es will. Mein ganzes Kaffeekränzchen gehört jetzt zu Roger.“  Whow! Und nun auch Bea?“

„Er hat ihr aufgetragen, noch mal darüber zu schlafen…

 

Bea

 

Bea war froh, als sie endlich zuhause war. Sie hatte sich nur einen Mantel übergezogen, weil’s eh noch warm draußen wurde und ihr die Morgensonne ins Gesicht schien.

Sie schloß die Tür auf und hörte noch in der Küche das Radio spielen. Eine alte Angewohnheit von Bette. Also müsste sie in ihrem Zimmer sein. Hatte sie jemanden bei sich? Leise sah sie ins Zimmer..  „Bea?“

Scheiße, sie ist wach geworden. „Ja ich. Ich bin wieder zuhause.“

Babette richtete sich schlaftrunken auf. „Wie wars?“

„Interessant.“   „Nur interessant?“

Bea setzte sich zu ihr auf die Bettkante. „Ich bin zur dev gemacht geworden!“

„Bitte was?“ Bebette war schlagartig hellwach. „Von wem?“

„Meinem … Chef.“

„Weil der dich ficken wollte?“

„Das hätte ich sogar ohne das alles selber gewollt. Und er hat mich auch gar nicht gefickt.“

„Nicht mal das. Aber warum…?“

„Wir hatten uns einfach nur unterhalten, hab ihm erzählt vom Studium, von dir als WG-Freundin und dass du dich auch beworben hattest, aber nicht genommen wurdest..

Und dann hab ich ihm erzählt, was ich gerne auch mal machen würde.“

„Das von der Versteigerung?“

„Das auch. Aber auch mal im Service arbeiten und dann von meiner Idee von den Pfandfrauen.“ 

„Das schon wieder. Bea, du bist ne geile Sau.“

„Na und? Hätten die dich genommen, hättest du auch die Beine breit machen müssen.“

„Schon… Ich bin ja auch nicht grad prüde.“

Bea fing an zu lachen. „Liegt wohl bei dir an der Familie..“

„Wie kommst du denn da drauf.“

„Ach vergess es einfach.“  Doch Babette löcherte weiter.

„Ich darf dir das nicht sagen!“  Krampfhaft versuchte sie das Thema zu wechseln.

„Wir haben übrigens ein neues Getränk kreiert“ 

„Wer ist ´wir`?“

„Mein Meister und ich. `Dimple on the Rocks á la Bea`”

„Und was ist daran so besonders?“

„Es wird aus mir getrunken.“

„Wie geht das denn?“

„Na, erst wird der Whisky ganz normal vorbereitet, also Einschenken in ein Glas, dann einen Eiswürfel etwas runder lutschen, einführen in die Mumu und mit der dann in das Glas treffen. Und anschließend leg ich mich auf den Rücken, heb das Becken hoch, das Getränk wird eingefüllt in  die schon angekühlte Möse und der Gast trinkt dann aus mir.“

„Und wie schmeckt sowas?“ „Der Meister meinte, es wäre ein Whisky/Wasser/Scheiden-Gemisch. Maren hat auch probiert, aber sie fand das nur interessant für Männer.“

„Kein Wunder, wenn die aus deiner Fotze schlecken müssen.“

„Aber alle haben aus mir geschleckt, auch die Frauen.“

„Maren…. Warte mal. Meine Tante Maren? Die Freundin von Mama?“

„Genau die. Und deine Tante Jenn war auch da.“

„Und meine Mutter?“

Bea merkte,  dass sie sich verplappert hatte.“

“Scheiße“.   „Was ist?“

„Ich hab das nicht sage dürfen!“   „Was?“

„Dass deine Mutter auch dabei war. Die hat sogar Theater gespielt da. Und als der Meister sie bestrafen wollte, musste ich ihr vorher die Möse auslecken.“

Sprachlos starrte Babette sie an. „Komm zu mir ins Bett!“

Beate streifte ihren Mantel herunter und schob sich unter die Bettdecke.

„Die stinkst sogar noch  nach dem Whisky,“ stellte Bette irritiert fest.

„Mir ist doch der Rest vom Dimple aus der Möse am Bein runter gelaufen..?

„Wirklich?“ Bette leckte nach.  „Stimmt. Aber schmeckt lecker. Und du hast meine Mama ausgeleckt.. Du! Ich dachte, das kannst und wirst du nie wollen.“

„Das dachte ich auch mal. Aber irgendwie – ein interessanter Geschmack. Deine Mam schmeckte erst irgendwie eklig. Wie wenn du nen Schwanz bläst am Anfang. Aber dann nach ein paar Sekunden wird das dann erst richtig geil. Und wie schmeckst du?“

Sie kroch mehr nach unten, schleckte an Babette, „du nach Pisse und Möse, aber… irgendwie wird das auch geil…“

 

Roger + Maren + Jenn

 

Roger war froh, als er wieder zuhause war. Zwar hätte er nur über Straße gehen müssen, aber er wollte Jenn noch den alten Tunnel zeigen, der von einer Sicherheitstür  hinter den Separees unter der Straße zum Garten hinter seinem Café führte.

„Das Teil stammt noch aus der Kriegszeit. Das Studio ist ja auf den Fundamentresten eines alten Bunkers gebaut worden. Daher auch diese Größe und die Höhe der Decken. Und so konnte ich auch die Sicherheitsauflagen erfüllen.“

„Und wo führt dieser Tunnel hin?“

„Er mündet bei mir unten im Keller, neben meinem Spielzimmer..“

„Deswegen hat Maren wohl auch schon öfters in dem Kreuz hier gehangen.“

„Warum sind da wohl überall Ringe in den Wänden und in der Decke eingelassen.“ Maren griff liebevoll an seine Hand,  während sich Jenn leicht fröstelnd mit ihren Händen umarmte. „Interessant, aber ich werde allmählich müde. Können wir nicht endlich ins Bett gehen?“

„Willst du nur schlafen oder?“ Maren hatte sich von Roger gelöst und nahm nun die Freundin in den Arm. „Eigentlich ist mir momentan nur nach Schlafen,“ gestand Jenn erschöpft. „Dieser Bürgermeister wollte gar nicht Ruhe geben und nachher die Verhandlungen. Die Jüngste bin ich auch nicht mehr.“

„Ach?“ Roger sah sie spöttisch an, „muss ich mir schon was Jüngeres für dich suchen?“

„Hast du doch schon. Deine Bea hat dich ja auch schon so rollig angesehen…“

„Nicht nur angesehen. Sie war es auch. Das wird mal ne richtig geile Sau.“

„Geiler als wir?“ Maren griff ihm fest in die Hoden.“

„Um da hinzukommen, muss sie doch noch etwas dazu lernen. Aber sie hat interessante Ideen gehabt.“

Aha? Was denn?“   „Ein Pfandsau-System.“

„Was soll das denn sein?“

„Ganz simpel. An der Wand neben der Bar zu den Separees werden 4-5 Frauen an so nem Klickmechanismus  angekettet wie beim Einkaufswagen. Kunde kommt, sucht sich die passende Sau aus, wirft nen Jeton in den Automaten, nimmt die Frau mit, fickt sie ab, bringt sie wieder zurück und erhält seinen Jeton zurück. Daher auch der Name ´Pfandsau`.

„Interessant,“ Maren überdachte das System.

„Aber komm nicht auf den Gedanken, dass du uns als deine Weiber nun hier im Tunnel ankettest und uns bei Bedarf kurzfristig wie ne Pfandsau auslöst!“ 

Jenn sah spöttisch zu ihm, „aber komm. Ich muss ins Bett. Außerdem würd ich dich wenigstens noch ein bisschen in mir spüren.“

„Ich dachte, du bist müde?“

„Ja, meine Meister, aber trotzdem gilt auch für dich: je mehr Frauen sich ein  Mann hält, desto öfter muss er da auch ran.“

„Oder er lässt seine Frauen ficken.“

„Hmm, das ginge zwischendurch auch mal..“

Die Heldinnen waren einfach zu müde..

 

Gegen ½ 1 ging Marens Telefon: Martina. „Sag nicht, du schläfst noch!“

„Spinnst du? Es ist  oh, halb Eins. Tina, was weckst du uns zu so unchristlicher Zeit?“

Sie erzählte ihr von der Aussage des Taxifahrers. Maren hatte das Telefon dafür auf laut gestellt.

„Dann haben die Amis also was vor.“ stellte Roger fest.

“Ich hab die ganz vergessen gehabt. Hab mit denen auch nicht mehr  geredet an dem Abend,“ musste Maren sich eingestehen. „Ich ruf nachher beim Professor an. „Wenn er oder dein Walther mich sehen will, muss du aber mit.“

„Was soll ich denn dabei.“

„Bei dem Projekt bist du nun voll mit involviert. Im Ernstfall musst du dir nähere Informationen aus denen Rausvögeln.“

„Aber dann würde der misstrauisch werden, wenn wir beide da aufkreuzen.“

„Stimmt. Wie kamst du denn an diese Information ran?“

„Wie wohl? Ich hab dem Taxifahrer einen geblasen.“

„Du hast was? Martina, du entwickelst dich zur Nutte.“ Maren musste laut losprusten.

„Ich hab das alles von dir gelernt.“

„Tina, weißt du zufällig noch  den Namen oder die Taxinummer von dem Taxifahrer?“

„Ich hab seine Nr. auf meinem Handy.“

„Okay, ruf den zuerst an, lock den zu dir oder besser, lass dich von ihm zu deinem Wagen fahren, dann wird Roger ihn hier abfangen. Vielleicht kann der uns noch mehr sagen.“

„Und wie will Roger das rausbekommen?“

„Tina, er ist ein Mann, oder? Wir bieten ihm drei willige Mösen an für ne kleine Information. Meinst du, er wird nicht reden wie ein Wasserfall?“

„Vielleicht sollten wir den ans Kreuz spannen und ihn unter Strom setzen.“

Jenn war nun auch wach. „Ich würde unter dem Ding reden, allerdings nur wie ein Orakel…“

„Bitte Jenn! Wo bleibt deine Schweigepflicht als Anwältin?“

„Wenn du mich richtig durchfickst, würd ich darauf scheißen und reden wie ein Buch.“ lachte sie ihn an.

Maren wurde wieder ernster. „Maren ruf ihn an, sag, du möchtest unbedingt ihn haben, weil du… du weisst schon. Und dann sagst du uns, wann ihr hier ankommt. Aber lass dir noch etwas Zeit. Wir müssen erst Frühstücken.“

„Und ich mit meiner Familie Mittagessen. Heute hat nämlich Claudia gekocht.“
Von hinten kam es laut „Nachdem sie mit Papa das Bett kaputtgeritten hat. Sie wollte dir wohl nacheifern, Tante Maren.“

„Was hast du denen bloß alles erzähl. Ok, bis nachher.“

Maren drückte das Gespräch weg. „Was machen wir, wenn die uns rausdrücken wollen? Mehr Kapital haben die trotz allem noch.“

„Aber wir haben die Grundstücke.“

Maren sah ihn an. „Diese Typen vertreten die Mafia. Und deren Methoden…  Ich wundere mich heute noch, warum die so schnell den Schwanz eingekniffen haben.“

 

„Die dürften wohl noch etwas mehr in der Hinterhand haben.“ Jenn sah das ganz realistisch, „womit habt ihr die denn rausgedrängt? So ganz ohne Grund werden die doch kaum alles zum Spottpreis abgegeben haben und sogar eventuell wertvoll werdende Liegenschaften aufgegeben haben.“

Maren sah fragend Roger an, als der nickte, fing sie an:

„Die hatten in dem Studio Snufffilme gedreht. Okay, dabei starben nur 9 Frauen. Drei haben sie im Fundament vom Anbau versenkt, die anderen sollen bei einem Schweinebauern entsorgt worden sein. Ich fand das Rohmaterial von allen Filmen im Archiv. Zusätzlich hab ich die beiden Schwarzen, mit denen damals diese Sachen gedreht wurden, noch hier wohnen.“

„Die jetzt in München sind..“

Stimmt. Aber ich konnte sie nicht erreichen vorgestern. Wenn die jetzt inzwischen beseitigt worden sind?“

„Dann hast du immer noch die drei Leichen im Fundament.“

„Stimmt. Aber, dass ist noch nicht alles.“

„Was ist denn noch?“

In den Liegenschaften befand sich damals im Krieg ein Leunawerk zur Benzinherstellung. Und diese Anlage wurde zwar später von den Briten demontiert und das Gelände dann als Müllkippe benutzt, aber irgendwann hat man alles aufgefüllt mit Bauschutt und obendrauf Mutterboden. Deswegen ist da auch dieser klene Berg. Aber,  wenn die dort zu tief und zu nahe buddeln sollten, dürfte der ganze Mist wieder hochkommen.“

Jenn überlegte kurz. „Wenn wir dort eine weitläufige Parkanlage anlegen, drumherum zusätzlich einen Golfplatz, wird niemand dort rumbuddeln wollen. Wir müssten nur…“

„Der Steingräber müsste Einzelheiten wissen. Martina muss an dem dranbleiben. Der Mann ist der Schlüssel zu dem ganzen Projekt. Der Professor ist zwar auch mit sein Mentor, aber der Entscheider war und ist immer noch dieser Alte.“

Roger sah das ganz selbstkritisch. „Vielleicht könnten wir dem auch noch Regine zuschanzen, damit Tina etwas entlastet ist. Schließlich hat sie ja noch ihre Familie…“

„Und nun noch zusätzlich ihren Meister.“ Jenns messerscharfer Verstand arbeitete auf Hochtouren, „und für ihren Meister wird sie fast alles tun.“

„Woher willst du das denn wissen?“ Maren sah unsicher auf die Freundin.

„Solange Roger uns alte Fotzen regelmäßig ´motiviert`, werden wir auch weiterhin mit ihm oder dir Maren in der Spur laufen. Und diesen 2. Bürgermeister – den halt ich mir warm. Der ist jung, willig und so leicht lenkbar: halt ein Bunter. Den lass ich irgendwann aus meinen Heels trinken.

Und das Liegenschaftsamt – gehört das nicht zu dem Aufgabengebiet von Johanna?

Wenn die nun auch noch meinen Bruder dazu bekommt, sie würd dann sogar mit dir ins Bett steigen. Bei Barbara bräuchtest du doch auch nur noch mit dem Finger schnippen und sie macht die Beine breit. Gerade weil sie grade erst für den Bukicki die Schenkel spreizen musste.“

Roger und Maren starrten Jenn überrascht an. „Du bist ja inzwischen genauso analytisch wie Martina!“

Jenn verschränkte ihre Arme. „Warum sind wir vier noch Freundinnen geblieben? Wir haben anscheinend alle uns verbindende Attribute.“

„Und welche hat Regine?“ frgate Roger nach.

„Regine? Die machen wir zu unserem Joker. Hauptsache,“ sie griff Roger an seinen noch entspannten Schwanz, „unser Meister vergisst nicht, uns weiterhin zu motivieren.“

Aller drei lachten. „Und hol dir diese Bea mit ins Boot. Wenn die dir ebenfalls aus der Hand frisst, haben zusätzlich noch nen zweiter Joker.“

Ich bin gespannt, was Juliette heut Nacht noch erreicht hat bei ihrem Verleger. Sie sollte ja zu ihm kommen.…

Juliette

In der frühen Morgensonne erreichte Juliette mittels ihres Navis die Adresse, die ihr Herrmannich, oder, worum er sie erbeten hatte, Justus, sein 2. Domizil hatte. Angeblich sollte seine Frau davon nichts wissen. Sie stieg aus und schaute auf die Klingelknöpfe unten neben der Eingangstür. Unter Junker sollte diese Wohnung registriert sein. Mit ihrem Handy fotografierte sie auch dieses Namensschild, dann drückte sie auf den Klingelknopf. „Ja?“ schnarrte es aus de Lautsprecher.

„Ihre Sklavin, Herr,“ beantwortete sie dieses ´Ja`, dann summte schon der Türmechanismus. „Fahrstuhl 5.Stock,“ hörte sie noch, während sie neugierig eintrat.

Warum war sie hier?

Das hatte sie sich schon während der ganzen Herfahrt gefragt.

Gut, er hatte sie, als sie ihm von dieser Ratsfrau als persönliche Anerkennung für die gute Parteiunterstützung seiner Zeitung als Geschenk überreicht, er hatte sie auch entsprechend angesehen, sie als Sexspielzeug betrachtet, sie auch nur zweckgerichtet behandelt. Erst als er sie in dem gemütlich eingerichteten Separee das erste Mal bestiegen hatte, kam er mehr aus sich heraus. Schon beim ersten Geschlechtsverkehr konnte sie ihm schon einige Aussagen über seine Ehe entziehen, dann auch seinen Ärger über die von Seiten des Verlegerverbandes und des Presserates vorgegebene  Meinungsbildung der Konsumenten. Da schon hatte sie allerdings auch gespürt, dass er über ihr Hintergrundwissen irritiert  war und versucht hatte, weniger  Konkretes preiszugeben.

Und als dann noch Roger mit dieser Barfrau ihn heraus baten und sie ebenfalls, ahnte er, dass an ihr etwas mehr dran war als nur die kleine willige Nutte. Zumal Maren sie immer beiseite genommen hatte und sich über einzelne Teilnehmer der Konferenz informieren ließ. Plötzlich hatte er  sie selber anders behandelt und, als die Besprechung endete, sie eingeladn in sein ´Vogelhaus`. Ihr schien es logisch, dass er sie dort weitervögeln wollte, andererseits hatte dieser stattliche Mann trotz seiner zeitweilig geistigen Schwäche auch Eindruck auf sie gemacht.

Und nun stand sie vor seiner Tür.

Sie kontrollierte kurz den Sitz und die Korrektheit ihrer Kleidung, mit der sie zur Arbeit angetreten war, dann drückte sie auf den Klingelknopf.

 

As er ihr die Tür öffnete, spürte sie, wie er sie mit seinem Blick taxierte. „Ich freue mich, dass sie gekommen sind, Frau Kamen.“

Höflich und unverbindlich wie bei einem Vorstellungsgespräch

„Danke für die Einladung, Herr Herrmanich,“ sie senkte ergeben ihren Kopf, „aber wollen wir uns nur auf diesem Niveau weiter unterhalten?“ Sie streckte ihm dabei die Hand hin.

„Sollte ich mich nun, nachdem ich weiß, wer sie sind, nicht etwas zurückhaltender verhalten?“

Juliette lächelte. „Wenn sie mir nun einen Kaffee anbieten würden, wäre ihrer Zurückhaltung schon Genüge getan. Es war doch auch für sie eine lange Nacht.“

„War es. Auch … anstrengend. Nicht nur mit ihnen.“ Mit einer Handbewegung lud er sie ein, ihm in die Küche zu folgen.

„Ich hoffe doch, dass die Anstrengung mit mir zumindest einen etwas positiven Eindruck bei ihnen hinterlassen hat?“

„Hätte ich sie sonst eingeladen?“

Er schmunzelte und goss ihr einen Becher Kaffee ein. „Bleiben wir in der Küche?“ Sie registrierte kurz dieses Umfeld, „es ist gemütlich hier bei ihnen.“

Sie nippte an dem noch heißen Getränk. „Was hat den Umschwung ihrer Bewertung von mir stattgefunden?“

„Als ich merkte, dass sie nicht nur eine kleine Nutte sind.“ „Möglich.  Aber trotzdem wurden ich für einige tausend Euros ersteigert und wie so eine an sie weiter gereicht.“

„Und ich habe sie dementsprechend auch gerne benutzt.“

„Stimmt.“ Sie nahm einen weiteren Schluck, sah zu ihm rüber. „Und jetzt bin ich hier. Nicht mehr als diese kleine Nutte, sondern als Juliette Kamen. Bin ich nun eine andere Frau?“  Als er schwieg, fuhr sie fort. „Vor 4 Stunden war ich die Sau, die den aufgegeilten Justus abgeritten hat. Wer bin ich jetzt für sie … dich?“

„Ich werd das Gefühl nicht los, das die Kruppke dich auf mich angesetzt hat.“

Juliette lehnte sich scheinbar entspannt zurück in ihrem Stuhl. Was sollte sie ihm sagen? Die Wahrheit? Oder das Spiel weiterspielen zu versuchen? Immerhin war sie mit ihm schon wieder beim Du.

„Die Kruppke? Du meinst Maren. Die hat mich selber schon 6 Stunden vorher enttarnt, als ich etwas zu unaufmerksam war. Ich wollte Daten und Bilder sammeln über diese Veranstaltung.“ Sie lächelte zu ihm rüber. „Zwar nichts für deine Zeitung, aber auch ne kleine selbständige Journalistin muss von etwas leben. Und da sie einige meiner Artikel kannte, bot sie mir, für ihre Firmen die Pressearbeit zu übernehmen.“

„Ihre Firmen?“

„Seit Maren, äh Frau Kruppke mit Herrn Kremer, also Roger,  liiert ist, hat sie einiges mit ihrem Top aufgebaut bzw. angeschoben.“

„Roger ist ihr Top? Interessant.. Und ja, ich hatte schon gehört, dass es unter derselben Firmenadresse einige Neugründungen gegeben hat. Und alle gehören zu .. Maren?“

„Ich bin offen und ehrlich, oder? Die Hündin verteilt oder teilt auch ihre Knochen.“ Sie zog ihr leichte Jacke aus, „wie wird der Hund reagieren?“

„Der Hund ist zwar noch etwas irritiert, allerdings auch interessiert.“ Auch er begann nun, sein Oberhemd aufzuknöpfen. 

Juli stand auf und streifte ihren Rock nach unten. „Wir streichen wie zwei hitzige Köter um das Futter rum und wissen nicht, wie sie zum Ziel kommen können. Ich als Hündin jedenfalls bin hier, weil ich auch gefickt werden will.“

Sie schob ihren Slip ebenfalls nach unten, setzte sich mit blankem Po auf den Küchentisch, „lass uns hinterher, wenn du dann noch Lust hast, weiter um den heißen Brei herumstreifen – ich möchte jetzt durchgevöget werden und zwar genau hier,  auf diesem blöden harten Tisch und diesmal sollst du  die Arbeit dabei machen.“ Sie streifte sich ihr Top ebenfalls ab und spielte an ihren Brüsten, während er seine Hose einfach nach unten rutschen ließ und direkt zwischen ihre Beine trat, mit der Hand über die Scham strich, dann sein Glied einführte und die wieder aufgestaute Lust in sie hinein hämmerte.

Juli wollte selber diesen dreckigen Quickie, wollte einfach nur mal so abgefickt werden und keuchte ihre Gefühle lautstark auf ihn ein.

Er kam zwar ziemlich schnell, doch ihr war’s egal.

„Ich hoffe, deine Nachbarn unter dir sind tolerant, wenn über ihnen derartige Geräusche laut werden.“ Sie richtete sich lächelnd wieder auf, blieb auf der Tischkante sitzen und stützte sich an den Händen hinter sich auf dem Tisch ab. Er wischte sich mit einem Küchentuch den Schwanz trocken und verpackte ihn wieder in seiner Hose. „Im Separee hätte ich ihn dir sauberlecken müssen, aber hier bin ich jetzt privat,“ sie schmunzelte und erbat ebenfalls ein Wischtuch für ihre Scham.

„Es war gut, mal so zwischendurch,“ dann holte er aus seinem Jackett eine Schachtel Zigaretten. „Was dagegen, wenn ich…?“

„Im Gegenteil. Machst du mir auch eine an?“

Nebenbei trank sie wieder ein tiefen Schluck ihres Kaffees.

 

„Wir waren bei Maren…“ Er lehnte wieder an seiner Küchenzeile. „Wer ist diese Frau? Nur ein Strohmann für irgendjemand?“

Juli zuckte mit der Schulter. „Ich weiß nur, sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und ist die offizielle dev von Roger. Aber ihr muss das Geschäftliche liegen, jedenfalls, als die Amis sich zurückzogen, übernahm sie den Laden.“

„Wer waren diese Amis?“

„Laut Handelsregister eine Firma von den Antillen, also Steuerparadies, aber  ich gehe davon aus, dass sie geführt wirden von einer der Maffiaverbindungen. Geld steckte da anscheinend genügend dahinter. Nicht umsonst haben die dieses riesige Gebiet, um das es heute ging, aufgekauft und scheinbar achtlos mit der Filmfirma weiterverkauft.“

Herrmanich überlegte „Irgendwas war mit diesem Gelände. Es ist schon ewig eine Kulturbrache. Warum?“

„Ich werd’s herausbekommen.“ Juli rutschte von der Tischkante. „Wo ist deine Toilette?“ Kaum war sie dort drin verschwunden, kam die Frage, „Was dagegen, wenn ich bei dir dusche?“

„Warum sollte ich?“ Er kam dazu, stutzte und wollte wieder herausgehen, als er sie noch auf der Kloschüssel sitzen sah, doch sie winkte ab. „Noch nie ne Frau beim Pinkeln gesehen?“ Ungeniert wischte sie mit einem Klopapierknäuel ihre feuchte Möse ab, sah zu ihm hoch „Duscht du mit mir?“

….

Hinterher lagen beide ausgepumpt auf seiner großen Metallbett, rauchten wieder gemeinsam. „Das hier ist also deine große Spielwiese. Hast du öfter wechselnden Damenbesuch?“

„Es war schon mal mehr.“ Ihn irritierte ihr selbstbewusster Griff, mit dem sie weiterhin sein klebriges schlaffes Glied umschlungen hatte, aber irgendwie genoss er ihre Finger.

„Der Bürgermeister, das ist doch dein Ziehsohn, oder?“

„Wie meinst du das?“

„Als Mensch ist er ein Arschloch, fachlich wäre er nichts ohne seine Assistenten, aber er macht sich gut in der Öffentlichkeit und deine Zeitung verbreitet dieses familienfreundliche Bild schon seit Jahren. Warum?“

Er sog an der Kippe „Lieber einen an der Spitze, der das tut und sagt, was er soll als einen Idealisten, der eigene Interessen durchsetzen will.“

„Also dein Strohmann!“

Nach einer kurzen Pause nickte er. „Die Kruppke allerdings tanzt kaum nach der Pfeife ihres Rogers. Eher er nach ihrer.“

„Stimmt. Warum war er nicht dabei bei dieser Besprechung. Und auch nicht dein Bürgermeister. Ich wurde ganz gezielt an dich weitergerecht. Du bist wichtiger. Und Jenn ging genauso an den 2.Bürgermeister.  Du siehst also, Maren setzt andere Prioriäten.“

„Verdammt, was läuft da? Aber stimmt, unsere Bunter hat vorhin treubrav alles abgenickt, was mit diesem so großartigen Naturschutzgebiet geplant ist.“
“Hast du nicht die Knochen gesehen, die ihm zugeworfen wurden?“

„Wenn ich das über die Zeitung aufgreifen würde…“

„Könntest du. Du würdest diesen Zug vielleicht kurzfristig verlangsamen aber kaum ganz stoppen.

Andererseits braucht Maren dich. Und zwar dringend. Deiner Redaktion wird sicher noch ne Zeitlang genügend Munition haben, um die Leute mit dieser Paniksache abzulenken.“
“Hör mal, das ist ein gefährlicher Vir…“

„Und du und fast alle einflussreichen Leute waren trotzdem letzte Nacht auf dieser Veranstaltung. Hat da irgendeiner ne Maske getragen? Okay, außer Jenn.“

„Wer ist diese Jenn eigentlich?“

Sie ist ne Rechtsanwältin, heißt voll Dr. Jenn Brunner und ist Parteifreundin von der Frau Dr. Kinderjan, steht bei der nächsten Kommunalwahl mit bei denen auf dem Listenplatz auf Platz 5 und jetzt staune, seit Gesternmorgen auf Platz 3. Die Beiden auf Platz 1 und 2, Essmann und der schwule Müller haben ihre Kandidatur zurückgezogen.“ 

Beide fingen an zu lachen…

 

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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