Janas Rettung

"Klappentext"

Inoffizielle Fortsetzung zu "Das Land der aufgehenden Sonne". Wir erfahren wie es mit Jana weitergeht.

 

Vorwort: Die folgende Geschichte habe ich in Inspiration zu der Serie „Das Land der aufgehenden Sonne“ von OttoBindender mit dessen freundlicher Genehmigung geschrieben. Vielen Dank noch einmal dafür. Außer den Namen der Hauptpersonen und einigen Orten entstammt aber alles meiner eigenen Fantasie. Es ist meine erste eigene Geschichte die ich schreibe und veröffentliche. Allerdings verfügt die Geschichte kaum über sexuellen Inhalt, vielleicht gebt Ihr ihr trotzdem eine Chance. Freue mich über Kommentare, Kritik sowie Anregungen, da dies nicht meine letzte Story gewesen sein soll.

Hier noch der Link zum siebenten Teil der Originalstory auf dessen Ende ich mich hauptsächlich beziehe: https://www.roissystories.com/das_land_der_aufgehenden_sonne-7

Janas Rettung

Akira war sich bei weitem nicht so sicher, wie er tat, sein Plan war sehr überhastet und aus Zeitmangel schlecht durchdacht. Er wusste, dass wenn sein Onkel dahinter kommen würde, was er getan hatte, er entweder in die Verbannung geschickt oder eventuell sogar hingerichtet werden würde. Er hatte sein Wort gebrochen, indem er heimlich in die Stadt zurückgekehrt war. Allzu viele Sorgen machte er sich aber wegen seines Onkels nicht, er hielt ihn für einen Schwächling. Eine weitere Unsicherheit war das Verhalten von Elisabeths Vater, würde er dem Plan wirklich zustimmen? Und da war da noch Jana selbst, hatte er doch noch gar nicht richtig darüber nachgedacht, wie es mit ihr weitergehen sollte, ob er sie ständig als Gefangene halten würde, oder ob es da auch eine andere Möglichkeit gab. Auch Janas Vater bereitete ihm einiges an Kopfzerbrechen, er wusste, dass Jana ein inniges Verhältnis zu ihrem Vater hatte und er sie ebenfalls über alles liebte. Akira ahnte nicht, dass es da noch eine weitere Unsicherheit gab, mit der er nicht gerechnet hatte und die seine Pläne schließlich auch zunichte machen sollte...

Inzwischen war die Barkasse bei der „Kaiserin von China“ angekommen, das Fallreep war bereits heruntergelassen und der 1. Offizier sowie einige Männer der Besatzung waren zum Empfang erschienen. Der 1. Offizier war der Typ „klassischer englischer Gentleman“ obwohl er Deutscher war, hochgewachsen und kräftig gebaut, so Anfang 40 mit tadellosem Auftreten. In seiner Begleitung befanden sich einige Angehörige der Besatzung, ein Steward sowie der Sicherheitsoffizier.

Akira schaute wachsam und mit etwas mulmigem Gefühl zu Elisabeth, doch sie lächelte ihm kurz zu und ging das Fallreep hoch. An Bord begrüßte der 1. Offizier Elisabeth mit den Worten „Herzlich Willkommen an Bord der „Kaiserin von China“, mein Name ist Otto von Fallberg und ich bin der 1. Offizier dieses Schiffes“, er hatte eine tiefe angenehme Stimme, die Elisabeth sofort Vertrauen einflößte. Anschließend stellte er Elisabeth seine Begleiter vor, aber sie war viel zu aufgeregt, um sich auch nur einen Namen merken zu können. Innerlich aufgewühlt und nervös wartete sie auf ihre Chance. Diese kam als der 1. Offizier sich wieder an sie wandte und sagte „Ich wünsche ihnen einen angenehmen Aufenthalt an Bord, der Steward wird jetzt ihr Gepäck an Bord holen“. „Das ist nicht nötig“ antwortete Elisabeth geistesgegenwärtig und zeigte auf Akira „meine Leute kennen sich mit meinem Gepäck besser aus, sie werden das erledigen“ Akira nickte ein wenig säuerlich und winkte seinen beiden Kumpanen Hiroshi und Hideki zu, um das Gepäck von Elisabeth bzw. Jana an Bord zu bringen. Diesen kurzen Moment der Unachtsamkeit Akiras nutzte Elisabeth, sie wandte sich an den 1. Offizier und flüsterte ihm zu „Die drei Männer sind üble Verbrecher, sie haben ein junges deutsches Mädchen in ihrer Gewalt und mich gezwungen, ihr übles Spiel mitzumachen, bitte helfen sie mir“. Der 1. Offizier staunte nicht schlecht als er die unerwartete Mitteilung bekam, ganz Offizier und Gentleman, beschloss er die Sache zumindest zu überprüfen. Auch wenn die Sache sich als schlechter Scherz erweisen und er seinen guten Ruf dabei aufs Spiel setzen sollte, einer jungen Frau in Not würde er auf jeden Fall versuchen zu helfen. Und so erließ er schnell einige Anweisungen. Er hatte gerade alles arrangiert, als auch schon die drei Männer mit dem Gepäck an Bord ankamen. Akira und seine Kumpane wollten gerade, nach einer kurzen und ziemlich frostigen Verabschiedung, von Bord gehen, da wurden sie zu ihrem größten Erstaunen plötzlich von den Sicherheitsleuten der „Kaiserin von China“ verhaftet. Akira hatte plötzlich das Gefühl ins Bodenlose zu stürzen, er wusste, dass er sein gewagtes Spiel verloren hatte. Dabei hatte alles doch so gut angefangen, Elisabeths Entführung nach der Abschiedsfeier und der anschließende Austausch gegen Jana hatten doch einwandfrei geklappt, was also war schief gelaufen?

Ein paar Stunden früher.

Das Abschiedsfest für Jana war gerade zu Ende gegangen, die Gäste auf dem Heimweg. Akira, der das Gespräch von Jana und Elisabeth heimlich mitgehört hatte, fasste seinen Plan. Er folgte Elisabeth heimlich und wartete auf eine günstige Gelegenheit, sie in seine Gewalt zubringen. Diese Gelegenheit bot sich, als Elisabeth vor dem Schlafen gehen noch einmal kurz frische Luft schnappen wollte. Akira zögerte nicht, sondern ergriff seine Chance, er packte Elisabeth und verschloss ihr gleichzeitig den Mund. Da sie ihm körperlich weit unterlegen war, dauerte es nur wenige Augenblicke bis er sie gefesselt und geknebelt hatte. Elisabeth war jetzt völlig starr vor Angst, da sich nicht wusste, was auf sie zukommen würde. So bereitete es Akira auch keine größeren Schwierigkeiten, Elisabeth zu der schon bereit stehenden Kutsche zu schleppen, wo seine Kumpane schon auf ihn warteten. Er erklärte ihnen kurz seinen Plan und beim Anblick der wehrlosen und vor Angst zitternden Elisabeth rieben sie sich die Hände, sie würden auf jeden Fall noch etwas Spaß mit ihr haben, da der Dampfer ja erst am nächsten Tag abfahren würde und somit noch etwas Zeit blieb. Im Versteck angekommen, versuchte Akira zunächst die völlig verängstigte und dem Zusammenbruch nahe Elisabeth zu beruhigen. Er erklärte ihr geduldig seinen Plan und machte ihr auch deutlich die Konsequenzen für den Fall ihrer Ablehnung klar (Ein kleiner inszenierter Unfall, den sie bedauerlicherweise nicht überleben würde). Voller Angst stimmte sie dem Plan schließlich zu, und ließ völlig apathisch alles weitere mit sich geschehen. Elisabeth wurde von Hideki und Hiroshi nackt ausgezogen und gefesselt, anschließend musste sie die Männer oral befriedigen, wobei wieder der Ringknebel zum Einsatz kam. Akira verbot seinen Männern jedoch ausdrücklich, sie anal oder vaginal zu benutzen. Von diesem Moment an hasste Elisabeth die Männer und sie begann auf Rache zu sinnen, gleichzeitig begann sie, Mitleid mit Jana zu entwickeln, da sie jetzt ungefähr eine Ahnung hatte, was Jana bevorstand, wenn Akiras Plan aufging. Elisabeth wusste außerdem, dass sie als Hochstaplerin (und nichts anderes verlangte der Plan von Akira) völlig ungeeignet war, sie also über kurz oder lang auffliegen würde, bei dem Gedanken an die Konsequenzen für sich und ihren Vater wurde ihr regelrecht übel. Dazu kam noch, dass ihr schon nach kurzer Zeit klar wurde, so gern sie auch in die Schweiz gehen wollte, sie würde es auf keinen Fall fertig bringen, Janas Leben so zu ruinieren. Also begann sie sich einen Plan auszudenken, um Jana zu retten und gleichzeitig vielleicht doch noch ihren Traum zu verwirklichen.

Akira hatte sich inzwischen um die Barkasse gekümmert, auf der er Jana wieder in seine Gewalt bringen und gegen Elisabeth austauschen wollte. Hierbei kam ihm zu gute, dass er über ausreichend Geld verfügte, um die maßgeblichen Leute zu schmieren. Zurück im Versteck wurden die letzten Vorbereitungen getroffen, Elisabeth nackt wie sie war in Tücher gewickelt und in einen Koffer gesteckt.

Zurück auf der „Kaiserin von China“.

Nachdem die drei Männer festgenommen und sicher verwahrt worden waren, baten der 1. Offizier sowie der inzwischen hinzugekommene Kapitän des Schiffes, Elisabeth in eine kleine gemütliche Kabine, um von ihr zu erfahren, was eigentlich passiert war. Unter Tränen erzählte Elisabeth den beiden Männern ihre Geschichte. Zunächst war zumindest der Kapitän skeptisch, aber im Verlauf der Erzählung wurde auch seine Mine immer grimmiger. Der 1. Offizier wollte sofort losstürzen, um Jana zu befreien, aber der Kapitän hielt ihn mit den Worten „Herr von Fallberg, etwas mehr Haltung bitte, ich kann verstehen, dass Ihnen die Geschichte nahe geht, aber noch wissen wir nicht, ob sie überhaupt stimmt und außerdem sollten Sie vielleicht ein paar zuverlässige Männer sowie ein paar Decken für die beiden Frauen mitnehmen.“ Der 1. Offizier brachte ein mühsam beherrschtes „Jawoll Herr Kapitän“ heraus und ging dann hinaus, um die befohlenen Dinge zu erledigen. Elisabeth hatte den kurzen Wortwechsel der beiden Männer nicht mitbekommen, immer noch in Tränen aufgelöst saß sie unruhig in der Kabine, ein Steward kümmerte sich inzwischen um sie und versuchte, sie wenigsten etwas zu beruhigen.

Der 1. Offizier hatte inzwischen drei zuverlässige Männer ausgesucht und begab sich zusammen mit ihnen auf die Barkasse. Hier fand er Elisabeths Angaben insoweit bestätigt, dass außer den drei Männern niemand mehr an Bord ist, die Barkasse war tatsächlich leer. Rasch fanden sie den fraglichen Koffer und öffneten diesen nach kurzem Zögern. Bis dahin waren sie noch nicht völlig überzeugt von Elisabeths Geschichte. Als sie aber die Kiste öffneten schwanden auch die letzten Zweifel, in der Kiste eingepfercht lagen tatsächlich zwei Frauen gefesselt und geknebelt. Der 1. Offizier konnte seine Männer nur mit Mühe zurückhalten, sie wollten die drei gefangenen Japaner am liebsten sofort lynchen. Die Männer befreiten Jana und Mariko von ihren Knebeln und Fesseln und hüllten sie in die mitgebrachten Decken, an Bord der „Kaiserin von China“ würde sich etwas passendes für die beiden Frauen finden, zumal Janas Gepäck ja schon an Bord war. Mariko ließ alles still und ohne jede Gegenwehr mit sich geschehen, auch Jana wusste nicht wie ihr geschah, und glaubte zu träumen. Erst an Bord der „Kaiserin von China“ erfuhr Jana, was geschehen war und einige Zeit später stand sie ihrer Retterin gegenüber. Beide sahen sich eine Weile wortlos an, um sich dann unter Tränen in die Arme zu fallen. Elisabeth schluchzte „Bitte verzeih mir Jana, ich wollte das alles nicht, sie haben mich dazu gezwungen, bitte glaub mir, ich hätte Dich niemals diesen Männern überlassen.“ Jana entgegnete „Scht, scht, ich habe Dir nichts zu verzeihen, ganz im Gegenteil, ich danke Dir, dass du mich gerettet hast, als ich Dich auf der Barkasse gesehen habe, hatte ich schon jede Hoffnung verloren, aber nun ist ja alles gut.“

Epilog

Auch an Land hatten sich die Dinge nicht wie von Akira erhofft entwickelt, Elisabeths Vater hatte es konsequent abgelehnt, seine Tochter zur Hochstaplerin und damit Verbrecherin werden zu lassen. Er hatte Mitsouko schließlich unter dem Vorwand verabschiedet, Bedenkzeit zu benötigen und hatte dann umgehend Janas Vater informiert. Die beiden Männer beratschlagten noch, was zu tun sei, als die Barkasse mit Elisabeth und Jana sowie den drei gefangenen Japanern zurückkehrte. Überglücklich konnten die beiden Väter ihre Töchter in die Arme schließen. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden und zur Klärung der Vorgänge wurde beschlossen, dass die „Kaiserin von China“ ohne Jana abfahren sollte.

Die drei Japaner wurden in aller Stille angeklagt und nur mit Mühe und unter Einsatz aller Beziehungen gelang es, sie vor der Todesstrafe zu bewahren. Es wurde stattdessen eine lebenslängliche Verbannung in die hinterste Provinz von Japan verhängt. Als Hauptbetroffene gelang es Jana, den dreien noch ein besonders „Abschiedsgeschenk“ zu bescheren. Die Reise in die Verbannung würden sie nackt und geknebelt in einem Koffer antreten.

Um den Vorfall möglichst schnell zu vertuschen und wieder zur Tagesordnung zurückzukehren, übernahm Herr Kawayama zähneknirschend auch die Kosten für den Aufenthalt von Elisabeth in der Schweiz, damit ging auch ihr Traum in Erfüllung. Einige Wochen später verließen Jana und Elisabeth, diesmal unbehelligt, mit dem nächsten Dampfer Japan in Richtung Europa. Unterwegs kamen sich die beiden Frauen näher und probierten einige von den Spielchen aus, die Jana noch gut in Erinnerung hatte. Die ist jedoch eine andere Geschichte.

Ende

 

 

 

 

 

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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