Jan(a)

 

Jan hatte nun schon zwei Tage nichts von seiner Herrin gehört. Herrin das klang so blöd, viel zu klischeehaft für seinen Geschmack. Doch Kimberly wollte es so, zumindest wenn sie eine Session hatten und genau das war auch die letzte Situation bei der er sie gesehen hatte.

Trotz eineinhalb Jahren Beziehung war das junge Paar, sie waren beide Anfang 20, noch nicht zusammengezogen. Etwas das Jan absolut nicht verstand. Zu gern hätte er Kimberly jeden Tag in seiner Nähe, er würde ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen, könnte sie anhimmeln und sich ihr unterwerfen. Kimberly hatte ihm deswegen immer eine klare Absage gegeben, wollte lieber in ihrer WG bleiben. Wie es sich für einen braven Sub gehört akzeptierte er es, auch wenn Jan es nicht sein lassen kann immer und immer wieder zu fragen ob sich ihre Meinung geändert hätte. Das war auch ein Grund für ihren Streit. Kim war bei ihm zu Besuch und wieder einmal war Jan der Meinung, dass eine gemeinsame Wohnung doch vieles einfacher machen würde. Kimberly sagte erstmal nichts, zog eine Augenbraue hoch und sah ihn eindringlich an. Ein verlegenes Lächeln mehr konnte Jan nicht erwidern. Schweigen, es breitete sich eine unangenehme Spannung zwischen den beiden aus. „So, du kannst es also noch immer nicht sein lassen.“ Durchbrach seine Herrin die Stille und ohne eine Antwort abzuwarten befahl sie knapp „Ausziehen“ Jan war wie paralysiert, brauchte ein paar Sekunden ehe er der Aufforderung nachkam. Wie einstudiert nahm er die von Kimberly bevorzugte Haltung ein. Dazu kniete er sich mit gespreizten Beinen auf den Dielenfußboden seiner Altbauwohnung, verschränkte die Arme auf dem Rücken und senkte seinen Blick. Die junge Herrin nahm sich einen Stuhl setzte sich direkt vor ihn, „Was möchtest du denn noch alles?“ fragte sie fordernd. Jan wagte es nicht seinen Blick zu heben. „Vielleicht soll ich auch noch deine Wäsche waschen, die perfekte kleine Hausfrau?“ Noch immer keine Antwort von ihrem Sklaven. „Na komm schon, es ist eine einmalige Gelegenheit.“ stichelte seine Herrin weiter. Sie schob ihre Sneaker bedrohlich nah in Richtung seiner Genitalien. „Ich warte“ sagte sie streng und unterstrich ihre Ungeduld mit einem leichten Tritt unter den Hodensack. Jan zog scharf die Luft ein „Wie meinst du das, Herrin“ fragte er vorsichtig. Kimberly beugte sich vor, griff in seinen Vollbart und zog ihn leicht zu sich ran. „Was sind deine geheimsten Träume? Ein dreier mit meiner besten Freundin?“ hauchte sie ihm ins Ohr. Die Worte hinterließen eine Gänsehaut auf seinem nackten Körper. Er konnte nicht mehr musste sie anblicken, die eisblauen Augen dieser unglaublichen Frau sehen, die Frau die es schaffte ihn mit nur wenigen Worten dahinschmelzen zu lassen. Seine Gedanken rasten ‚meint sie das ernst oder ist das eine Falle? ‘ Da er noch immer keine Antwort formulieren konnte traf der Sneaker zum zweiten Mal in seine Kronjuwelen. Diesmal um einiges heftiger. Jan keuchte, Sterne flimmerten vor seinem Gesicht. „Ich warte“ kam es knapp von Kim und ein dritter Tritt traf. Ohne einen klaren Gedanken zu fassen stammelte Jan „I.. I.. ich wäre gerne mal eine Frau“ Jan erschrak vor sich selbst ‚habe ich das wirklich gesagt? ‘ Die Schamesröte stieg ihm ins Gesicht. Er senkte den Blick noch bevor Kimberly in ein lautes Lachen ausbrechen konnte. Jan begann zu zittern wagte nicht mehr seinen Blick zu heben. „O man du bist echt unglaublich“ Kim stand auf und verließ seine Wohnung ohne ein Wort der Verabschiedung.

Immer wenn er in den letzten zwei Tagen die Situation Revue passieren ließ könnte er sich selbst Ohrfeigen für seine dumme und unüberlegte Aussage. Eigentlich wollte er das gar nicht aber wenn er unter Druck gesetzt wird und dabei auch noch erregt ist verformte sich sein sonst ziemlich klarer Verstand zu einem aufgequollenen Brei und das führt dann zu solchen Aussagen. Was soll´s, zum hundertsten Mal blickte Jan auf sein Handy, schüttelte den Kopf und warf es auf das Sofa. Ablenken, das war jetzt wichtig und so schaltete der notorische Fernsehmuffel sogar die Glotze an. Gelangweilt zappte der junge Sub durch die Programme, es war Fußball WM und wirklich jeder Sender brachte irgendwas über Jogi´s Jungs. Jan interessierte sich nicht für Fußball. Wieder ein Punkt bei dem er und Kimberly nicht einer Meinung waren. Kimberly sah sich gern die Spiele an, ging sogar ab und zu ins Stadion eine Sache für die Jan nur ein müdes Gähnen übrig hatte. Während er darüber sinnierte ob er seiner Herrin zu Liebe vielleicht doch mal mit ins Stadion kommen sollte vibrierte sein Handy. Jan erschrak, traute sich kaum das Handy in die Hand zu nehmen. Mit zitternden Händen drehte er es um. Das kleine grüne Zeichen leuchtete in der Ecke. Er öffnete das Nachrichtenfenster „Heute 16:15 Uhr, Hannover, Kröpke Uhr, sei pünktlich Sklave“ ein ungutes Gefühl machte sich in ihm breit. Zum einen hat seine Herrin ihm noch nie so knapp und kalt geschrieben, zum anderen hasste er es wenn sie ihn in der Öffentlichkeit dominierte. Bis jetzt kam es zum Glück noch nicht so oft dazu aber den ein oder anderen Kniff in die Brustwarzen musste er im Restaurant schon über sich ergehen lassen.

 

Ein Blick zur Uhr ließ ihn noch unruhiger werden. Es war gerade 15 Uhr und wenn er pünktlich sein wollte blieben ihm noch knapp 40 Minuten um zu duschen und sich fertig zu machen. Deshalb keine Zeit verschenken, ein knappes ‚ja, sehr gerne Herrin, vielen Dank und bist gleich ;-*‘ tippte Jan in sein Handy während er schon auf dem Weg ins Bad war. Klamotten aus und unter die Dusche. Vorsichtshalber rasierte er sich an den üblichen Stellen, man kann ja nie wissen. Beim Blick in den Spiegel dachte Jan noch einmal an seine Aussage und jetzt musste er selbst schmunzeln. Mit Bart stutzen, Pflegeöl einmassieren und Zähneputzen schaffte er es tatsächlich um 15:45 Uhr im Auto zu sitzen. Für einen kurzen Moment hatte er noch überlegt die Bahn zu nehmen aber er wusste nicht was seine Herrin mit ihm vor hatte und um flexibel zu bleiben entschied er sich für das Auto. ‚Jetzt bloß keinen Stau‘ dachte sich der Sklave, drehte den Zündschlüssel um und fuhr los.

 

Es gab tatsächlich keinen Stau und seinen alten Golf konnte er im Parkhaus abstellen. Ungeduldig wartete der Sklave am besagten Treffpunkt und blickte quasi im 10 Sekunden Takt auf sein Handy. Als er ein weiteres Mal sein Smartphone prüfte tippte ihm plötzlich jemand auf die Schulter. Jan erschrak und fuhr herum. In diesem Moment traf ihn der eiskalte Blick von Kimberly. „Na immerhin bist du pünktlich“ mit diesen Worten hielt seine Herrin ihren Handrücken vor sein Gesicht. Nervös blickte er nach links und rechts. Dann gab er sich einen Ruck, spitzte seine Lippen und näherte sich vorsichtig dem Handrücken. Kurz davor zog Kimberly die Hand zurück und gab ihm eine leichte Ohrfeige. Jan zuckte zusammen, blickte Kimberly verdutzt an. Diese lacht nur, nahm ihn in den Arm und sagte „Du bist echt putzig“ Der Sklave war vollkommen verstört, wusste nichts drauf zu antworten. Kimberly gab ihm einen Kuss packte seine Hand und schlenderte durch die Fußgängerzone. „Ich wollte mich nochmal entschuldigen“ begann Jan umständlich die Situation zu erklären „Das was ich gesagt habe war nicht so gemeint“. „Was meinst du?“ stellte sich Kimberly dumm. „Na das bei der kurzen Session vor zwei Tagen“ flüsterte Jan und wurde direkt rot. „Ich weiß immer noch nicht was du meinst, ich war doch gar nicht bei dir“ lachte Kimberly. Jan entspannte sich endlich. Anscheinend hat Kimberly für sich entschieden das Thema einfach beizulegen.

 

Beim Eis essen war Jan dann vollständig rehabilitiert. Er redete wieder wie ein Wasserfall. Beide lachten viel und wirkten für Außenstehende wie ein ganz normales verliebtes Paar. Im Park setzte sich Jan an einen Baum, Kimberly lehnte sich an seine Brust und sie genossen den schönen Sommertag. Immer wieder kraulte die junge Frau durch den Bart ihres Partners. „Der wird mir am meisten fehlen“ sagte Kimberly gedankenverloren. „Was meinst du?“ wollte Jan wissen. Erst jetzt wurde Ihr bewusst, dass sie eben nicht gedacht sondern gesprochen hat. „Ach egal, wie spät ist es eigentlich“ fragte Kimberly um vom Thema abzulenken. Jan kramte umständlich in seiner Hosentasche um auf sein Smartphone zu schauen „17.30 Uhr“ sagte er. Kimberly sprang auf „Was? So spät schon? Ich muss los, äh nein wir müssen los“ Kimberly war hektisch, fast panisch sie reichte ihrem Sub die Hand und half ihm hoch. Jan wollte sich noch kurz die Klamotten abklopfen aber Kimberly ließ ihm dazu keine Chance. Sie griff nach seiner Hand und zerrte ihn fast hinter sich her. „Wo willst du denn so schnell noch hin?“ fragte Jan verdutzt, eigentlich wollte er viel lieber mit Kim den Tag im Park ausklingen lassen. „Ich habe noch einen Termin im Beautysalon gemacht.“ Gab Kimberly knapp zurück „und der ist in 5 Minuten“ Der junge Sub stöhnte auf „Ist das dein ernst?“ wie sehr er es hasste in diesem pinkfarbenen Bonbonpalast mit den ganzen aufgedonnerten Tussys auf seine Freundin zu warten, da gab es nicht mal vernünftige Zeitungen. „Du musst da nicht auf mich warten, versprochen!“ versuchte Kimberly ihn zu beruhigen.

 

Im Laufschritt erreichte das junge Paar das Beauty Center, ein riesen Laden mitten in der Hannoverschen Innenstadt. Vor der Tür wollte Jan sich verabschieden und freute sich innerlich schon auf ein leckeres Guinness im Irish Pub doch seine Herrin machte ihm einen Strich durch die Rechnung. „Kannst du noch kurz mit rein kommen, bitte?“ fragte Kimberly und blickte ihn dabei so verliebt an das ihm gar keine andere Wahl blieb als zuzustimmen. Dafür bedankte sie sich auch mit einem Kuss, in einem Comic wären hundert Herzen um Jan herum geschwirrt so vernarrt war er in sie, er könnte ihr niemals einen Wunsch ausschlagen. Mit einem surren öffneten sich die Schiebetüren und die beiden traten ein. Eine Mischung aus Nagellackentferner, Make-up und unzählig vielen Parfumnoten umwehte sie. Der junge Mann konnte nicht anders als seine Augen zu verdrehen als eine aufgetakelte große Frau mit lockigen schwarzen Haaren und Brüsten die man auch gut mit Wassermelonen verwechseln könnte, Kimberly mit Küsschen links, Küsschen rechts begrüßte. „Die Kabine 4 ist gerade frei geworden, geht doch schon mal rein“ sagte die Wassermelonen Frau, die sich nicht einmal vorgestellt hat, und deutete mit Ihren pinken Gelnägeln auf eine der hinteren Türen auf der eine große - wer hätte was anderes erwartet - pinkfarbene Vier prangte.

 

Kimberly schloss die Tür nachdem sie eingetreten waren. „Wieso muss ich jetzt doch hier sein wenn du vorher gesagt hast ich muss nicht auf dich warten?“ Wollte Jan von seiner Herrin wissen. Diese lehnte sich gegen den Türrahmen, grinste ihn an „Ausziehen!“ befahl sie streng. „Jetzt?“ krächzte Jan erschrocken. „Ja jetzt, und wenn du weiter fragst kann ich auch die Tür sperrangelweit offen lassen!“ Jan schüttelte vehement den Kopf und begann der Aufforderung nach zu kommen. Kimberly genoss den Anblick, der schlanke aber gut trainierte Körper, ja sie liebte ihn. Den Körper genauso wie den Menschen. Was sie aber noch mehr liebte war es ihn immer und immer wieder in Verlegenheit zu bringen. „Du musst besser zu hören“ fing die junge Herrin ihre Belehrung an. „Ich habe gesagt du musst nicht auf mich warten und was ich damit gemeint habe war, dass ich diesmal auf dich warten muss“ Jan hörte zu, war bereits ausgezogen, und wollte gerade zu einer Antwort ansetzen als sich die Tür öffnete und eine kräftige Brünette eintrat, Jan warf hastig seine Hände vor seine Scham und die Brünette blickte ihn mit großen Augen an. „Warum haben sie sich denn nicht hinter der spanischen Wand entkleidet?“ Fragte sie und Kimberly fiel Jan, der gerade antworten wollte, ins Wort. „Das verstehe ich auch nicht, vielleicht steht er auf solche Peinlichkeiten.“ Die beiden Frauen lachten und Jan lief rot an. „Sie können sich schon mal auf die Liege legen“ sagte die Brünette und als sie die Terminkarte studierte schob sie ein überraschtes „Oh da muss ich wohl noch mehr Wachs holen“ hinterher. Sie verließ die Kabine und Kimberly nutzte dies um ihrem Sklaven letzte Anweisungen zu geben. Ganz nah an seinem Ohr flüsterte sie ihm zu „Du wirst keine Widerworte geben, ich muss noch etwas besorgen und damit du nicht reiß aus nimmst nehme ich mal deine Sachen mit, ach ja und du wirst mitarbeiten. Wir wollen heute Abend zum Public Viewing und da müssen wir pünktlich sein“ ‚Das wird ja immer schöner‘ dachte der junge Sub bei sich. Kimberly sammelte seine Kleidung auf, stopfte sie in eine Tasche und öffnete die Kabine in dem Moment kam die Brünette zurück. Die beiden Frauen flüsterten kurz, sie wirkten sehr vertraut. „Mach´s gut mein Süßer“ Mit einem Luftkuss verschwand Kimberly.

 

Nun war Jan mit der Mitarbeiterin allein im Zimmer. „Ich bin übrigens Celine und deine Beauty-Fee für heute“ stellte sich die Brünette nun vor. „J.. J.. Jan, Hallo“ stammelte der von der Situation vollkommen überforderte Sub. „Wir haben viel vor, ich weiß nicht ob wir das alles in der veranschlagten Zeit schaffen, ich hoffe es ist in Ordnung wenn vielleicht noch eine weitere Mitarbeiterin später hilft.“ „Was haben WIR denn vor?“ fragte Jan mit einer Mischung aus Neugier und Unsicherheit. „Na all das was sie bestellt haben“ Lachte Celine. „Am besten fangen wir mit dem Rücken an“ Mit einem Spatel bestrich Celine Jans Rücken und begann dann mit kurzen ruckartigen Bewegungen die Paste wieder vom Rücken abzuziehen. Jan zuckte beim ersten Mal und musste sich zusammen reißen um nicht zu schreien. Celine bemerkte das und meinte mit sanfter Stimme „Man gewöhnt sich daran und diese Zuckerpaste ist die schonendste Methode bei einer Komplettenthaarung“ „Komplett was?“ Jan drehte sich zur Seite und sah Celine erschrocken an. „So wurde der Termin vereinbart“ Celine dreht sich zu deinem kleinen Arbeitstisch und las es noch einmal vor „J. Müller, 17.30 Komplettenthaarung, Nägel, Make Up“ Jan zuckte bei jedem Wort zusammen. Flucht war das einzige an was er denken konnte, beim Blick auf den Boden wurde ihm aber schnell klar dass es keine gute Idee war. Denn Kimberly hatte ihm nicht einmal seine Schuhe da gelassen. Er blickte Celine an und sah ein süffisantes Lächeln. „Kimberly hat mich über alles informiert, und ich werde sie über alles informieren was du hier so veranstaltest. Also spiel lieber mit“ sagte sie streng.  Jans Gedanken rasten, er spielte alle Möglichkeiten durch und doch kam er immer wieder zum gleichen Entschluss, es gab keinen Ausweg ohne Kimberly zu enttäuschen und das wollte er auf keinen Fall. Deshalb legte er sich zurück auf die Liege und ließ die Tortur über sich ergehen.

 

Celine hatte Recht, die Schmerzen ließen nach und schnell war der Rücken von den ganzen lästigen Härchen befreit. Jan wollte protestieren als Celine mit den Beinen weiter macht doch er konnte es sich verkneifen, wollte nicht das Celine wirklich etwas Negatives berichten konnte. Nach gut einer Stunde war Jan vom Hals abwärts ohne Haare. Er sah an sich herab und erschrak, niemals hätte er gedacht dass seine so glatt werden können. Celine dirigierte ihn auf den Make Up Stuhl und schenkte ihm ein Glas Sekt ein, der Sklave begann zu zittern und drehte sich zu Celine „Bitte Celine, ich habe das alles so nicht gewollt, können wir das nicht irgendwie umgehen“ Wieder zeichnete sich ein diabolisches Lächeln auf Celines Gesicht ab, sie griff in Jans Bart und zog ihn zu sich. „Nur die Nägel, ok? Dann sollte auch deine Herrin wieder da sein“ Jan zuckte zusammen, Kimberly hatte sie anscheinend über ziemlich viel informiert. Zögernd stimmte Jan mit einem leichten nicken zu und Celine widmete sich der Maniküre. Erst wurde die Nagelhaut entfernt. Dann folgten Kunstnägel die aufgeklebt wurden. Wieder ein Punkt an dem Jan zusammen zuckte und vorsichtig fragte wie man die wieder abbekommen würde. „Das geht frühestens in fünf Wochen“ lachte Celine und ließ Jan man mit der Frage, ob das ein schlechter Witz oder wirklich so sei, alleine. Nachdem die Nägel unter der UV Lampe getrocknet waren klopfte es an der Tür. Kimberly trat mit einem Rucksack und einer Vielzahl von Einkaufstüten ein. „Oh ihr seid ja schon richtig weit“ freute sie sich und Jan warf ihr einen bitterbösen Blick zu. „Ach Spatzi, wir verwirklichen hier doch nur deine Träume“ machte sich Kimberly über ihren Sub lustig. „So welche Farbe soll denn nun auf die Nägel?“ drängelte Celine mit einem Blick auf die Uhr. „Etwas dezent…“ „pinkes! Etwas sehr pinkes“ fiel Kimberly ihm ins Wort. Als Jan protestieren wollte legte Kimberly die Hand auf seine Lippen und drohte ihm „Pass mal auf du Nackedei, wenn du hier weiter bestimmen willst schicke ich dich so wie du bist vor die Tür, hast du das verstanden?“ Jan war in seiner Rolle als Sub gefangen und fügte sich seinem Schicksal. Am Ende standen zehn pinke Nägel die gut einen halben Zentimeter über die Fingerkuppe standen und mit zahlreichen Strasssteinen aufgepeppt waren zu buche. „Das sieht doch fein aus“ Lächelte Kimberly ihren Sklaven an.  „Aber keine Zeit für Sentimentalitäten, wie wollen wir jetzt weiter machen?“ wand sich Kimberly an Celine. Diese griff nach dem Bartschneider und im selben Moment sprang Jan auf „Niemals lasse ich euch an meinen Bart!“ protestierte er und Kimberly zwinkerte Celine zu „Siehst du, habe ich dir doch gesagt“ enttäuscht legte Celine den Bartschneider wieder zur Seite. „Dann also doch die Kleidung“ sagte Kimberly und begann in den Taschen zu kramen.

 

Aus der ersten Tasche kam ein schwarzer Skaterrock und eine schwarze Vollbrust Corsage mit feinen pinken Ziernähten zum Vorschein. Die nächste Tasche versprach noch mehr Aufregung. Eine auffällig unauffällige Tasche wie es sie nur in einschlägigen Sexshops gibt. Darin enthalten, ein schwarzer spitzen Stringtanga, künstliche Brüste, Hüftpolster aus Silikon und eine blonde Perücke. Jan starrte wie gebannt auf die Teile „Achja falls du es dir anders überlegst. Deine Klamotten habe ich in die WG gebracht, du kannst gern die paar Blocks zu Fuß gehen und vielleicht macht ja meine Mitbewohnerin dir die Tür auf“ zwinkerte die Herrin ihrem Sklaven zu. Jan schluckte trocken „Da bleibt mir wohl keine andere Wahl.“ „So ist es“ trällerte Kimberly und begann gemeinsam mit Celine die Preisschilder zu entfernen. Sie reichten Jan den Tanga, er hielt in seinen Händen, fühlte den Stoff, ließ seine Finger über feine Spitze streifen. Er hatte nicht gewusst dass es Herrentangas mit solch einem Stoff gibt. „Habe ich aus der Sissy-Abteilung“ sagte Kimberly als ob sie seine Gedanken lesen könnte. Jan nickte unbewusst und zog den Tanga an. Der weiche Stoff ließ seinen Penis durchschimmern. Er war schon leicht erregt und Celine konnte sich ein kichern nicht verkneifen. Was Jan postwendend wieder erröten ließ. Jan schloss die Augen als die beiden Frauen ihm die Hüftpolster anklebten und ihm in den Rock halfen. Noch nie hatte er Frauenkleidung getragen konnte es auch nie wirklich ernst nehmen aber in diesem Moment genoss er die Demütigung. Als nächstes begannen sie den Oberkörper zu transformieren, die Brüste wurden angeklebt und sie legten ihm die Corsage an. Kimberly war nicht zimperlich beim zuschnüren und als Jan sich beschwerte er würde kaum noch Luft bekommen erwiderte sie nur trocken „Aber ich soll diese Dinger soooo eng tragen?“ und zog noch etwas strammer zu. Aus einer weiteren Tasche holte Kimberly schwarze Ballerinas sie waren mit einer pinken Schleife abgerundet. Alles in allem hatte die Herrin sich bei der Kleiderwahl für ihren Sklaven wirklich viel Mühe gegeben und Wert darauf gelegt das es nicht billig wirkt. Jetzt war Celine wieder an der Reihe, mit Make-up kaschierte sie Ränder der künstlichen Brüste und glich den Hautton an. Die blonde lockige Langhaarperücke wurde aufgesetzt und von beiden Frauen zurecht gezupft. Zum Schluss hatte Kimberly noch ein pinkes Halstuch für ihren Freund „Damit man deinen Adamsapfel nicht sieht“ belehrte sie ihren Sklaven. „Dann können wir ja jetzt los, vielen Dank für alles…“ „Moment“ unterbrach Jan seine Herrin „Ich kann so nicht rausgehen.“ Kimberly sah ihn verspielt fragend an „Warum denn nicht?“ forderte sie ihn heraus. „Mein Bart, das geht so nicht“ Kim griff in den Bart ihres Subs, zog ihn zu sich, küsste ihn und flüsterte ihm ins Ohr „Sprich es aus, ich will es von dir hören“ wieder einmal schluckte Jan trocken. „Ich möchte meinen Bart abschneiden, Herrin“ sagte er leise und mit gesenktem Kopf. „Aber sehr gerne“ lachte Kimberly „doch das überlassen wir lieber einem Profi. So lang wie du dich nicht rasiert hast, nachher schneidest du dich noch“ Celine sah ihn triumphierend an, den Bartschneider in der einen den Nassrasierer in der anderen Hand. „Wir sollten ihm eine Überraschung gönnen.“ Meinte Kimberly und hing den Spiegel mit einem Handtuch ab.

 

Jan spürte wie es kalt um sein Kinn wurde. Er rutschte unruhig auf dem Stuhl hin und her. „Sitz ruhig“ ermahnte Celine den jungen Sklaven „Du willst doch nicht das ich dich auf den letzten Zentimetern noch schneide“ „Uuuuund fertig! Perfekt, du siehst glatt 5 Jahre jünger aus und ich hätte niemals gedacht das sich unter diesem Urwald fast weibliche Züge verstecken“ lachte Kimberly ihn aus. „Hoffentlich lassen die Türsteher dich überhaupt in den Biergarten“ Celine öffnete die Schubladen mit dem Make-up „Na was für eine Farbe wollen wir denn nehmen?“ Schon bevor Kimberly antworten konnte sagte Jan mit zerknirschtem Gesicht „Pink bitte“ Wieder ertönte ein schallendes Gelächter der beiden Damen. „Er lernt ja doch recht schnell“ sagten die beiden unisono. „Du hast ja deinen Sekt noch gar nicht angerührt“ bemerkte Celine. Jan wollte erklären dass er Sekt nicht so gern mag aber beide Frauen waren der Meinung dass es sich für eine Dame nicht gehört Bier oder so zu trinken und ermunterten ihn den Sekt zu probieren. Nur um sich selbst und ihm einen weiteren zu gönnen. „Dann wollen wir mal mit dem Finish beginnen.“ Sagte Celine, stellte das Sektglas beiseite und griff nach dem Make-up Pinsel. Kimberly nahm sich einen Stuhl und genoss die Show nicht ohne den ein oder anderen Kommentar abzugeben. Nach Augenbrauen, Wimpern und Lidschatten folgte der Concealer etwas das Jan bisher vollkommen fremd war. Zum Schluss noch Rouge und ein knalliges Pink für die Lippen. Die Kommentare von Kimberly wurden mit der Zeit immer weniger und der letzte Kommentar sagte alles über die Arbeit aus. „Wenn ich nicht dabei gewesen wäre würde ich nicht glauben das mein kleiner Sklave gerade hier sitzt“ sagte Kimberly mit offenem Mund „Ach man tut was man kann“ antwortete Celine bescheidend und konnte sich ein stolzes grinsen doch nicht verkneifen. „Jetzt will ich es aber auch mal sehen“ drängelte Jan aber Kimberly hatte anderes vor. „Später, wir müssen gleich los.“ Sagte sie streng. Noch immer von dem perfekten Make-up gefesselt griff Kimberly in die letzte Tasche, holt ein Parfum und eine pink glitzernde Clutch heraus. Jan wurde reichlich mit Parfum eingesprüht und bekam eine Gänsehaut als er die süßlich blumige Note roch. „Na kommt´s dir bekannt vor?“ fragte Kimberly frech. Selbstverständlich kannte er es. Es war Oililly das Parfum was seine große Schwester in seiner Kindheit immer aufgelegt hat. Seit damals war er verrückt nach dem Parfum und wollte Kimberly auch immer zu diesem jugendlichen Parfum überreden, natürlich ohne Erfolg. „Ich dachte mir wenn du es so gerne magst dann sollst du es auch ständig um dich haben“ lachte Kimberly und sprühte zwei letzte Pumpstöße über Jan. Danach verstaute sie es zusammen mit Lippenstift und Mascara in der Clutch und gab sie ihrem Sklaven. „Ach so und du musst natürlich noch bezahlen, hier das sollte reichen“ Kimberly gab Jan 200 Euro.

 

Seine Hand zitterte als er die Türklinke betätigte und vorsichtig heraus lugte. Das Beauty Center war mittlerweile fast leer ‚ja die WM hat auch die Frauen erreicht‘ dachte sich Jan und ging schnell zum Tresen. Dort stand wieder die Melonenfrau und sah ihn mit einem Lächeln an „Bitteschön, wie kann ich dir helfen?“ fragte sie freundlich. „Ich wollte bezahlen“ sagte Jan zu der Frau, die Nicole hieß wie er auf dem Namensschild lesen konnte. „Ach du bist aus Kabine vier? Da hat Celine ja ganze Arbeit geleistet“ Jan spürte wie er rot wurde und gab ein knappes „Ja anscheinend“ zur Antwort. Nicole tippte eifrig auf der Tastatur des Kassenrechners. „Ähm wie soll ich dich denn bei uns in der Kundenkartei führen?“ Fragte die Melonenfrau mit einer Mischung aus Abneigung und gespielter Professionalität. „Als Jan Müller“ sagte der transformierte Sklave mit fester Stimme. Doch er wurde wieder überstimmt denn von hinten kam ein lautes „Nicole mach noch ein A hinter den Vornamen, ich glaube Jana wird öfters bei euch sein als Jan“ lautes Gelächter und Jan, wurde wieder knallrot vor Scham. Nach der traditionellen Küsschen links, Küsschen rechts Verabschiedung die auch Jan jetzt über sich ergehen lassen musste verließen die beiden das Geschäft.

 

Draußen waren die Straßen schon recht verwaist. Die meisten Menschen saßen schon vor dem Fernseher. „Jana soll ich also heißen“ Begann der transformierte das Gespräch. „Ja ich finde den Namen sehr schön und da er deinem so ähnlich ist fallen auch Versprecher nicht auf.“ Entgegnete seine Herrin „Übrigens solltest du deine Stimme etwas anheben. So tief wie du momentan sprichst glaubt dir keiner das du ne Frau bist“ Jan nickte. Der Weg zum Biergarten war nicht sehr weit und Jan versuchte immer wieder ein Spiegelbild von sich in den Schaufenstern zu erhaschen doch Kimberly schaffte es immer wieder ihn an einem Blick in den Spiegel zu hindern.

 

Der Biergarten war schon sehr gut gefüllt und die beiden hatten Glück noch zwei Plätze an einer Bierzeltgarnitur zu bekommen. Sie saßen sich gegenüber und um sie  herum nur Männer in Deutschland Trikots, Jan kam sich ziemlich fehl am Platz vor und wieder einmal konnte Kimberly die Gedanken ihres Sklaven lesen. Sie zauberte aus ihrem Rucksack zwei Deutschland Hulaketten. „Damit wir hier nicht vollkommen fremd wirken“ Jan nahm dankend an und versuchte umständlich die Kette über seine Perücke zu ziehen. „Hol uns doch mal zwei Sekt“ forderte Kimberly ihren Sub auf. „Muss ich wirklich Herrin?“ flüsterte Jan fast flehend in Richtung seiner Herrin. Doch diese grinste nur und sagte „Ja, heute bist du dran meine Süße und vergiss deine Stimme nicht“ Wieder wurde Jan an diesem Tag über seine Grenzen hinaus gefordert. Angst machte sich in ihm breit, was wenn er auffliegt? Seine Gedanken rasten auf dem Weg zur Theke, in der Schlange hörte er sein eigenes Herz klopfen, sein ganzer Körper verspannte sich und gleichzeitig spürte er diese unglaubliche Erregung. „Süße! Was darf es sein?“ Jan wurde aus seinen Gedanken gerissen schaute dem Barkeeper in die Augen und krächzte „zwei…“ er musste sich räuspern und tat dies auf eine überraschend weibliche Art. Danach hatte er sich gefasst „zwei Sekt bitte“ sagte er mit weiblicher Stimme, der Barkeeper schöpfte keinen Verdacht. „Sehr gern“ lächelte er  und kam schnell mit zwei Gläsern zurück. „5 Euro und deine Telefonnummer bekomme ich von dir“ zwinkerte er Jan zu. Der Sklave war total perplex ‚das funktioniert ja wirklich‘ dachte er sich, bezahlte die 5,- Euro, lächelte und ging an der Schlange der wartenden Leute vorbei. Erst jetzt bemerkte er das tuscheln und pfeifen der wartenden Männer ‚oh man Frauen haben es echt nicht leicht‘ ging es ihm durch den Kopf und er musste grinsen.

 

Zurück am Platz stellte Jan seiner Herrin das Glas hin, sie stoßen an und fieberten dem Anpfiff entgegen, naja Kimberly fieberte deutlich mehr als ihr transformierter Sklave. „Das hätte ich ja fast vergessen“ lachte Kimberly plötzlich „Geh doch mal auf Toilette und schau in die Clutch, du weißt dann schon was zu tun ist.“ Jan wusste das Widerworte oder Nachfragen sinnlos waren also spielte er mit. Gedankenverloren und vom Sekt schon leicht beschwipst ging Jan Richtung Toiletten. Kurz vor der Tür wurde er jedoch durch heftiges Gepöbel aus den Gedanken gerissen „Hey, du kannst dich genauso anstellen wie wir.“ Rief eine Frau und ein Mann kommentierte „Die Kleine kann gern mit zu uns auf´s Klo kommen“ schallendes Gelächter folgte. Jan blickte hoch und stand direkt vor dem Herren WC. Erschrocken wich er zur Seite blickte sich um und sah die lange Schlange vor der Damen Toilette ‚das gehört wohl auch zum Frau sein dazu‘ dachte er sich und stellte sich hinten an. Die Neugier was in der Clutch wohl drin sei, wuchs mit jeder Minute, doch bevor er das Geheimnis lüftete hatte er endlich die Möglichkeit sich im Spiegel zu betrachten. Was er sah verblüffte ihn. Jan erkannte sich selbst kaum wieder, ungläubig betrachtete sich das Transgirl im Spiegel. Als Jan es endlich in eine der Kabinen geschafft hat konnte er es kaum abwarten, öffnete die Tasche und erblickte eine knallpinke Keuschheitsschelle und eine kleine Tube Gleitgel. Er atmete tief durch ‚zumindest kann sich dann keine Beule mehr unter dem Rock abzeichnen‘ versuchte sie positiv zu denken. Umständlich krempelte Jan seinen Rock hoch und zog den Stringtanga herunter.  Er bestrich seinen Penis mit Gleitgel und schmierte auch etwas in den Keuschheitsgürtel. Mit geübten Handgriffen hatte er das Gefängnis schnell angelegt. Ein tiefes Durchatmen und dann klickte das Schloss. Wie sehr er diesen Moment liebte, ein kleines Klicken und man gibt die Kontrolle an jemand anderen ab. Jan richtete das Röckchen fast schon wie eine echte Dame und ging zurück zu seiner Herrin.

 

Das Spiel hatte bereits begonnen und mit fortschreitendem Abend fiel es Jan immer leichter den Sekt für sich und seine Herrin zu holen leider wurden dafür aber die Männer immer aufdringlicher, wurde anfänglich nur mal ausversehen ein Oberarm am Busen gerieben bekam Jan jetzt schon kniffe in den Po, immer wieder wurde er von Besoffenen angeqautscht und der gesamte Abend entwickelte sich zu einem Spießrutenlauf. Kimberly schien sich darüber köstlich zu amüsieren. Den Gästen an ihrem Tisch hatte sie gesagt dass Jan frisch gebackener Single sei, was seine Situation nicht gerade verbesserte. Mike, sein Sitznachbar fühlte sich besonders dazu berufen sich den Single klar zu machen und Jan hatte alle Mühe ihn auf Distanz zu halten. Immer wieder sah er Kimberly flehend an aber seine Herrin hatte kein Erbarmen. Als sich Jan ein weiteres Mal entschuldigte um zur Toilette zu gehen folgte Kimberly ihm, die Schlange war mittlerweile verschwunden und sie konnten direkt gemeinsam auf eine Toilette. Ohne Umschweife begann Kimberly heftig mit Jan zu knutschen, dieser erwiderte die Küsse. Zungenküsse, Umarmungen Jan hatte sich seiner Herrin schon lange nicht mehr so nah gefühlt. Er ignorierte den Druck der sich in seinem Keuschheitsgürtel ausbreitete. Kimberly hingegen hatte genau das geplant. Mit einem Griff unter Jans Rock hatte sie die Schelle in der Hand, ließ von ihrem Sklaven ab und sagte trocken „Schade, ich hätte dich jetzt gern in mir gespürt.“ Sie verließ die Kabine und ließ ihren Sklaven alleine zurück. Als Jan endlich aus der Kabine kam standen zwei Frauen an den Waschbecken und grinsten ihn an. Die Eine tippte auf ihre Lippen und als Jan in den Spiegel sah wusste er auch warum, der gesamte Lippenstift war verschmiert und seine blonde Perücke total verwuschelt. ‚Wie soll ich das nur wieder hinbekommen‘ ging es Jan durch den Kopf. Der Sub kramte in seiner Handtasche, mit Taschentüchern konnte er den übrigen Lippenstift abputzen, dann ging es daran den neuen aufzulegen. Mit zitternden Händen führte er den Lippenstift zum Mund und fuhr vorsichtig seine Lippen ab. ‚gar nicht so schwer‘ dachte sich Jan spitzte seine Lippen, packte alles wieder ein, noch kurz die Haare gerichtet und er ging aus der Toilette.

 

Es war kurz vor Abpfiff als Jan zurück zum Tisch kam. Zwei neue Gläser Sekt standen schon am Platz und der Sklave wollte gerade seiner Herrin sagen das es doch langsam reicht als sich Mike einschaltete, sagte sie wären eingeladen und machte weiter mit seinen Flirtversuchen. Eine Hand auf Jans Oberschenkel, die langsam, ganz langsam immer höher rutschte. Ein Kuss auf die Wange beim späten Siegtreffer und keine 2 Minuten später beim Abpfiff sogar ein Kuss auf den Mund, Jan presste seine Lippen so stark zusammen das sie vermutlich blau wären wenn der Lippenstift das nicht überdeckt hätte. Endlich hatte Kimberly ein einsehen, sprang Jan zur Seite, erzählte das sie nach Hause müsse. Sie ließ sich einen Stift geben und schrieb Mike eine Telefonnummer auf den Arm. Selbstverständlich eine ausgedachte aber das wusste Mike ja nicht.

 

Die beiden verließen den Biergarten. Kimberly umarmte Jan „Was machen wir denn jetzt mit dem angebrochenen Abend, Süße?“ Jan musste den Abend deutlich mehr Sektgläser leeren und war mittlerweile betrunken. „Alles was du willst Herrin“ Lallte der angetrunkene Sub. Das war genau das was Kimberly hören wollte, Arm in Arm gingen sie Richtung Eilenriede. Einem der größten Stadtparks Europas. In einem abgelegenen Teil des Parks war ein umgestürzter Baum „W... W… Was hast du mit vor?“ stammelte der betrunkene Sklave. Doch Kimberly ignorierte die Frage. Auf dem Weg zum Baum öffnete Kimberly ihren Rucksack und holte drei Seile heraus. Kimberly dirigierte seinen Sub zu dem Baumstamm, er lag etwa hüfthoch. „Gib mir deinen String, Sklave“ Forderte die Herrin ihr Opfer auf. Jan gehorchte und musste sich daraufhin über den Stamm legen. Kimberly fesselte seine Hände vor dem Körper, dann griff sie unter den Rock ihres Sklaven und knotete das Seilende hinter dem Keuschheitsgürtel fest. Mit den anderen Seilen spreizte sie die Beine ihres Opfers und verknotete diese an abstehenden Ästen. Kimberly verließ Jans Blickfeld und kramte im Rucksack. Langsam verschwamm alles vor Jans Augen, der Tag war zu anstrengend, dazu der Alkohol, die Erregung die er den ganzen Tag verspürte und die seine Herrin so konsequent zu unterbinden wusste. Kimberly schob den Rock hoch, Jan spürte wie etwas Kaltes an seinem Po verrieben wurde. Die junge Frau trat hinter ihren Sub, flüsterte ihm ins Ohr „Bereit, Baby?“ und Jan bestätigte dies mit einem unsicheren Nicken. Vorsichtig drückte Kimberly den Strap-On an das Poloch ihres Sklaven. Ein kräftiger Griff in die Corsage, und ein kräftiger Stoß mit dem Becken. Darauf ein gequälter Aufschrei. Jan hatte versucht seinen Oberkörper aufzurichten und damit seine Genitalien langgezogen. Dies und die Tatsache das Kimberly den Strap-On mit einem Ruck im Po ihres Sklaven versenkt hat ließ ihn keuchen, Tränen schossen ihm in die Augen und verwischten das Make-up. Sein Unterleib brannte wie Feuer doch Kimberly blieb unnachgiebig, alles flehen ihres Sklaven wurde ignoriert. Mit harten Stößen schob sie den Gummipenis immer und immer wieder in das Loch ihres jungen Opfers. Jan wusste nicht wie ihm geschieht, einerseits hatte er unglaubliche Schmerzen und doch erregte es ihn auf eine Art die einfach unbeschreiblich ist. Kimberly ließ von ihm ab, umrundete den Baumstamm, küsste ihren Sklaven innig, Jan liebte es während einer Session geküsst zu werden, sog diese Momente förmlich in sich auf. Während der Küsse hörte Jan ein klicken und Kimberly ließ den Keuschheitsgürtel zu Boden fallen. Sofort stellte sich der Penis voll auf und Kimberly rieb den Schaft entlang. Sanft, beinahe zärtlich massierte sie die Hoden ihres Opfers. Dazu immer wieder die wilden Zungenküsse. Das war zu viel für Jan, mit einem lauten Aufschrei ergoss er sich in die Hand seiner Herrin. Diese blickte ihn enttäuscht an „Das ging ja überraschend schnell“ Kimberly hielt ihm die Hand mit seinem Lustsaft hin. Jan riss die Augen weit auf, schüttelte den Kopf doch Kimberly wusste was sie wollte und wie sie es bekommen würde. Mit der anderen Hand ergriff sie das Kinn ihres Sklaven arbeitete sich zu den Kiefermuskeln vor und drückte fest zu. So lange bis Jan nichts anderes übrig blieb als den Mund zu öffnen. Kimberly schmierte ohne Rücksicht auf Verluste das Sperma in den Mund ihres Freundes. „Na, schmeckt´s? Als echte Sklavin musst du das doch mögen, sei froh das es dein Sperma ist und nicht das von Mike!“ Jan war vollkommen perplex, sein ganzer Mund schmeckte salzig durch die klebrige Flüssigkeit, ihm wurde übel. Kimberly hingegen nahm ihren Rucksack und verschwand im Park.

 

Jan sah ihr verzweifelt nach, doch alles rufen half nichts. Sie ging einfach fort ohne sich auch nur einmal umzudrehen. Jan zog an seinen Fesseln blieb aber ohne Erfolg. Dafür knotete Kimberly viel zu gerne. Die Gedanken des jungen Mannes überschlugen sich. ‚Das kann nicht ihr ernst sein, damit geht sie zu weit‘ Minuten die dem Sub wie Stunden vorkamen ‚Was wenn sie mich wirklich hier hängen lässt‘ warten, keine Menschenseele ist dort ‚War da ein knacken?‘ Wieder Stille. ‚Wie erkläre ich es dem der mich findet?‘ Langsam wird es kalt ‚Da war doch schon wieder ein Geräusch?‘ Jan lauschte in die Dunkelheit, der Mond brachte nur ein schwaches Licht das ihn nicht viel mehr als Schatten erkennen ließ. Diesmal war das knacken deutlich hinter ihm zu hören. Gerade als Jan seinen Kopf drehen wollte legte sich ein Seidenschal über seine Augen. „Wer ist da?“ fragte Jan vorsichtig, keine Antwort. „Hey, antworte“ wurde der Sklave deutlicher. Dann ein kräftiger Griff an sein Kinn, weiche Lippen drücken sich auf die seinen. Eine fordernde Zunge ließ ihn seinen Mund öffnen. Innige Zungenküsse ließen keine Zweifel über. Es muss Kimberly sein. Das Seil um seine Genitalien wurde gelöst und mit sanfter Hilfe wurde der Sklave in das schon nasse Gras gelegt, die Beine und Arme noch immer gefesselt. Zwei nackte Schenkel senkten sich auf sein Gesicht und Jan verstand sofort seine Aufgabe. Sanft fing er an die blankrasierte Scham zu lecken. Seine Zungenspitze fuhr die linke Schamlippe hinab und die rechte wieder herauf. Verweilte kurz auf dem Kitzler nur um dann mittig herab durch die Spalte zu lecken. Schweres Atmen begleitet sein Handeln und bestätigt seine Arbeit. Immer wieder umspielt die Zunge des Sklaven die Perle seiner Herrin. Stöhnen, unkontrolliertes hin und her rutschen. Immer wieder wurde ihm die Luft zum Atmen genommen sodass ihm fast schwarz vor Augen wurde. Doch Jan machte weiter. Saugte vorsichtig am Kitzler, umspielte ihn mit der Zungenspitze dann ist es soweit ein lautes keuchen kommt von oben dazu wurden die Oberschenkel zusammen gepresst und dem Sklaven ein weiteres Mal die Möglichkeit zu atmen genommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde die Umklammerung gelöst und Jan konnte endlich tief einatmen. Erschöpft kniet sich Jan hin, noch immer sind ihm die Augen verbunden. Kimberly stellt sich vor ihn, löst seine Augenbinde und Jan nimmt sie in den Arm, drückt sie ganz fest an sich und schließt seine Augen. Er weiß selbst dass es ihm eigentlich nicht zusteht doch es hat sich mittlerweile zu einem Ritual entwickelt. Als der junge Sklave die Augen wieder öffnet sieht er wie ein Schatten hinter dem Gebüsch verschwindet. „Das ist jemand“ flüsterte er in das Ohr seiner Herrin. Doch Kimberly beruhigte ihn „Ich hab aufgepasst hier ist kein anderer, jetzt zieh dich an und lass uns los“ drängelte sie. Jan stieg widerwillig in den Stringtanga, richtete seinen Rock, die Perücke und sammelte die Sachen zusammen. „Wieso bist du eigentlich schon angezogen?“ Wunderte sich Jan erst jetzt, aber Kimberly blieb ihm die Antwort schuldig und wies ihn stattdessen daraufhin das er den Keuschheitsgürtel noch vergessen hätte. Die beiden verließen den Park, am Kiosk durfte Jan noch einmal als Jana eine Flasche Rotkäppchen Mild kaufen die das junge Paar, auf dem Weg nach Hause, direkt aus der Flasche trank. In Jans Wohnung angekommen fielen beide nur noch erschöpft ins Bett und schliefen ein.

 

Die Sonne blendete ihn, mit brummenden Schädel verfluchte Jan sich selbst, gestern Nacht nicht noch das Rollo heruntergelassen zu haben. „mmmhm guten Morgn“ gummelte er und drehte sich zur Seite, doch Kimberly war nicht da. Er riss die Augen auf ‚So früh schon auf den Beinen? Das passt ja gar nicht zu ihr‘ ging es ihm durch den Kopf. Langsam begannen seine Gedanken zu ordnen? Jan war sich nicht sicher ob alles nur ein Traum war. Die Corsage trug er nicht mehr, anscheinend hatte seine Freundin ihm diese noch in der Nacht ausgezogen. Beim Gang auf die Toilette wurde ihm allerdings klar dass sie nicht nur das gemacht hatte. Als Jan den Rock runter zog schimmerte schon der pinkfarbene Keuschheitsgürtel durch seinen Tanga. ‚Dieses kleine Biest‘ schoss es ihm durch den Kopf und gleichzeitig drückte sich schon sein bestes Stück gegen das unnachgiebige Plastik. Er duschte kalt, zog sich wieder normale Klamotten an und ging in die Küche. Kimberly hat nicht mal eine Nachricht hinterlassen. Leicht enttäuscht aß er ein Müsli. Jan suchte sein Handy aber dann wurde ihm klar dass es noch in seiner Hosentasche war und die Hose hat Kimberly anscheinend in ihrem WG Zimmer. Jan seufzte und setzte sich vor seinen PC. Da er keinen Festnetzanschluss hatte versuchte er Kimberly über Facebook zu erreichen. Sie war natürlich nicht online. Nach langem hin und her überlegen entschied er sich die zu ihr zu fahren, auf diese Weise könnte er auch gleich seinen Wagen aus der Tiefgarage holen. Jan öffnete seine Wohnungstür und bekam einen Schreck, ein Dienstmädchen Kleid aus Lack hing an der Tür und ein Zettel war dran geheftet.

Hallo meine süße Jana,

ich wollte es dir eigentlich schon letzte Woche sagen aber deine lustige Aussage vor 3 Tagen hat einiges verändert. In unserer WG ist das Zimmer direkt neben meinem frei geworden und eigentlich wollte ich dich fragen ob du einziehen möchtest. Jetzt fände ich es aber viel lustiger wenn du als Zofe zu uns kommst. Dies Kleid wäre das Arbeits-outfit das du zu tragen hast. An den Reinigungsplan hat sich sowieso niemand gehalten, da würdest du gerade recht kommen.

Ich, also wir erwarten dich heute um 15 Uhr.

 

Liebe Grüße

Kimberly

 

Jan hielt den Zettel noch einige Zeit mit zitternden Fingern in den Händen. Seine Gedanken rasten. Alles aufgeben für diese unglaubliche Frau? Diese traumhafte Wohnung gegen ein WG Zimmer tauschen? Nach der Arbeit für 3 Frauen putzen, kochen und was noch alles? Eigentlich gab es nur eine logische Entscheidung für Jan. Er stopfte das Kleid in eine Tasche, zog sich die Schuhe an und machte sich auf den Weg. Unsicher ob er das richtige tat, stand er vor Kimberlys Tür. Dann gab er sich einen Ruck, drückte die Klingel und staunte nicht schlecht als die Tür aufging. Celine war es und lachte laut durch den Hausflur „Kim, unser Dienstmädchen mit der flinken Zunge ist da!“

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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Kommentar(e)

Auch wenn Feminization nicht ganz so mein Ding ist, sehr solide Geschichte, besonders da es scheinbar deine allererste hier ist.

Nur ein Vorschlag für das nächste Mal, versuch mit mehr Absätzen zu arbeiten. In meinen Augen lässt sich das dann viel besser und einfacher lesen als so dicke Blocksätze. Und du hast am Anfang sehr oft über Jan mit "der Sklave" oder "der junge Sub" geredet, ich würde vlt eher bei "Er", "Jan" oder "ihr Freund" bleiben, Jans Position ist ja ziemlich klar, da brichst du uns nicht immer daran zu erinnern ^-^

Aber ansonsten sehr schön geschrieben!

Antwort auf von BoundJana

Vielen Dank für die konstruktive Kritik, es ist in der Tat meine erste Geschichte und ja das Thema ist nicht für jeden was.

Das mit den Absätzen ist mir auch aufgefallen da muss ich unbedingt dran arbeiten und ich gelobe Besserung ;)

Die logische Folge wär Jan trennt sich von Kimberly bzw macht ihr klar daß es beim einmaligen Spiel als Frau bleibt und er nicht gewillt ist als Zofr in der WG zu leben und dort die Putzdienste zu übernehmen. Aber dann wäre die Geschichte ja zu Ende. Also wird er als Zofe von Kimberly in der WG leben und putzen. Sie wird ihn weiter ausbilden und die Mädels werden seine Zunge genießen. Vielleicht brkommt jana auch einen echten Mann wenn ihr Mund und Po gut trainiert sind.

Antwort auf von Latexmike

Ich hatte noch ein alternatives Ende und konnte mich wirklich nicht entscheiden welches ich veröffentlichen soll. Am Ende hat mir ein Münzwurf die Entscheidung abgenommen.

Wie es mit Jan(a) weiter geht wird die Zukunft zeigen ;)

ist nicht schlecht und auch ganz passabel umgesetzt. Es zu lesen, fällt dann schon schwerer. Für den ersten Versuch kann ich jedoch mal ein Auge zudrücken. Vielleicht suchst du dir für den nächsten Versuch Beistand für Rechtschreibung, Kommata und Absätze. Wäre schade, wenn eine weitere gute Idee von dir, darunter leiden würden, wenn nicht.

Antwort auf von Tony 2360

Hi Tony,

auch dir danke für das ehrliche Feedback. Vielleicht war ich etwas zu voreilig mit der Veröffentlichung. Ein paar Absätze habe ich schon eingebaut und Kommata bzw Rechtschreibung werde ich auch noch einmal überprüfen.

Liebe Grüße

Mac

erregend ...