Lederschneider 4 – Marias Bestrafung

"Klappentext"

Martin wird entschädigt und Maria muss für ihr vergehen büßen.

Martin näherte sich dem Bürogebäude, in dem er arbeitete. Er war sehr nervös hier her zurückzukehren, nachdem er gestern vor aller Augen verhaftet worden war. Die hohe weiße Fassade mit ihren Reihen grün gerahmter Fenster war im immer freundlich erschienen. Doch nun sah sie plötzlich bedrohlich aus.

Er war kaum in der Lobby hinter dem Eingang, als er schon von zwei Bürosklavinnen abgefangen wurde. Sie trugen schwarze Highheels. Ihre schwarzen knielangen Röcke waren so eng geschnitten das sie beim Laufen hinderten. Ihre weißen Blusen waren halbtransparent, so das ihre Brustwarzen deutlich zu erkennen waren. Ihre blonden Haare waren zu einem Knoten gebunden. Obwohl sie keine Sehschwächen hatten, mussten sie schwarze Brillen tragen. Auffällige rote Sklavenbänder um Hals und Gelenke rundeten das Outfit ab. Silberne Schildchen am Halsband wiesen die beiden als Nr 9 und Nr 22 aus.

„Guten Morgen Herr Lederschneider.“ Begann Nr 22 zu reden, während sich beide tief verbeugten.
„Der Herr Direktor möchte sie gerne sprechen.“
Martin hatte sofort ein mulmiges Gefühl. Doch was würde es ihm bringen sich zu weigern? So begab er sich zum Büro des Direktors. Die beiden begleiteten ihn.

Der Direktor, Herr Ulrich Gummiknüppel, war nicht an seinem Platz als sie ankamen.
„Nehmen sie doch einen Moment Platz. Er wird sicherlich gleich da sein.“ Bat ihn Nr 22.
„Können wir ihnen etwas anbieten, während sie warten? Kaffee? Tee? Oralsex?“ Fragte Nr 9.
„Nein Danke. Im Augenblick nichts.“ War Martins nervöse Antwort.
Er setzte sich auf einen der schwarzen Ledersessel und vertrieb sich die Zeit damit die abstrakten Gemälde welche den Raum dekorierten zu betrachten.

Nach einer gefühlten Ewigkeit trat Herr Gummiknüppel ein.
„Guten Morgen Herr Gummiknüppel“ begann Martin, als er ihn erblickte.
„Guten Morgen Herr Lederschneider. Wir müssen leider über das Malheur von gestern sprechen.“
„Nun diese Sache war nicht meine Schuld.“
„Das ist mir klar. Thousandeyes hat bereits gestern angerufen und die Sache erklärt. Und wenn es nach mir ginge, würden wir sie behalten. Aber 'die da oben' sind der Meinung, dass das Betriebsklima bereits zu gestört sei. Deshalb muss ich sie leider entlassen.“
„Was?! Für den Mist, den dieser Arsch Knochenbrecher verbrochen hat?“
„Nun regen sie sich nicht so auf! Sie hängen halb mit drin. Wenigstens ist es eine ordentliche Kündigung. Sie haben drei Monate, in denen sie frei gestellt sind. Genug Zeit, sich etwas Neues zu suchen.“
Martin sah ein, das sich aufzuregen ihm nichts bringen würde.

„Dann gehe ich jetzt wohl meinen Schreibtisch ausräumen.“ Sagte er mürrisch.
In dem Moment hielt ihm Nr 9 einen Karton hin. „Bitte prüfen sie, ob alles da ist.“
Es waren die privaten Gegenständen von seinem Schreibtisch. Ein Bild von Anna und ihm, eine Schachtel Kekse von der er ab und zu naschte und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Er konnte nicht sagen das etwas fehlte. Aber etwas besonders Wertvolles hatte er ohne hin nicht an seinem Arbeitsplatz verwahrt.

„Nun dann hat sich das wohl erledigt. Trauen sie mir zu, dass ich den Weg nach draußen alleine finde?“
„Sicher.“ Antwortete der Direktor. „Wir schicken ihnen ihr Arbeitszeugnis bis Ende der Woche. Leben sie wohl.“

Martin machte sich auf den Heimweg. Er ging zu Fuß, um etwas Dampf abzubauen.
Zuhause angekommen rief er als Erstes nach Anna, doch diese war nicht zu Hause.
Seine Sklavin konnte sich, wenn er bei der Arbeit war, die Zeit einteilen wie sie wollte. Wahrscheinlich war sie im Stadtpark, Einkaufen oder sonst etwas erledigen.

Er stellte die Schachtel aus dem Büro auf dem Boden im Wohnzimmer ab. Er holte das Bild von ihm und seiner Sklavin heraus. Es zeigte ihn im Anzug auf einem Stuhl sitzen, währen Anna neben ihm nackt auf dem Boden kniete. Er ging zum Wohnzimmerschrank, wo zwei weitere gerahmte Bilder standen. Er hatte diese drei Bilder zusammen mit etlichen andern vor einem halben Jahr machen lassen.

Eines zeigte ihn stehend, während Anna vor ihm stand und ihren Kopf gegen seine Brust lehnte. Ihre Hände waren hinter dem Rücken gefesselt, während er einen Arm um ihre Schulter gelegt hatte.

Das andere zeigte ihn auf dem Stuhl sitzend, wären Anna hinter ihm Stand. Sie hatte eine Leine an, die Martin hielt und ihr Gesicht auf die Höhe von seinem zog. Sie lächelten beide auf dem Foto. Er erinnerte sich daran, dass der Fotograf gesagt hatte das er streng und sie unterwürfig blicken sollte. Es gab auch ein Foto mit diesen Blicken. Doch die lächelnde Version gefiel ihm besser.
 
Das Bild aus dem Büro stellte er zu den andern zwei. Kaum zu glauben das sein schönes Leben mit Anna fast vorbei gewesen wäre. Seine Verhaftung und Gefangenschaft waren demütigend gewesen. Dennoch war er bereit das erlebte unter „Abenteuer“ einzuordnen und einfach weiter zu machen. Das nun auch noch seine Karriere unter dieser Intrige zu leiden hatte, ließ in ihm Verbitterung aufkommen.

Während er so nachdachte, öffnete sich die Tür zu seiner Wohnung. Es war Anna, die nach Hause kam. Sie trug ihre übliche Ausgehkleidung und eine große Tasche mit Lebensmitteln. Sie war überrascht. „Herr? Ich hatte dich nicht erwartet. Müsstest du nicht auf der Arbeit sein?“ Sie stellte die Tasche ab und zog ihre Kleidung in der Wohnung aus, so wie er es ihr beigebracht hatte.
„Sie haben mich entlassen. Ich bin die nächsten drei Monate freigestellt. Wenn ich bis dahin nichts habe, bin ich arbeitslos.“
„Oh nein! Das kann doch nicht sein. Was wird dann?“
„Nun reg dich doch nicht auf. Als Herr bekomme ich in jedem Fall ein Grundeinkommen. Um dich zu behalten reicht es allemal. Und ich habe auch noch Ersparnisse.“
„Aber das ist doch unfair gegen dich. Nimmst du das einfach so hin? Nachdem was gestern passiert ist?“
„Anna das bringt doch nichts. Ich bekomme meinen Job nicht wieder wenn ich den Aufstand probe. Und wenn meine Sklavin sich empört bringt das noch sehr viel weniger.“
Anna verzog das Gesicht in einem Ausdruck angestrengten Nachdenkens. Dann fiel sie auf die Knie und faltete die Hände hinter dem Rücken.
„Verzeiht mir Herr! Ich hätte dich nicht infrage stellen sollen. Natürlich hast Du bereits alles durchdacht. Bitte bestrafe mich angemessen.“
„Keine Bestrafung. Nicht im Augenblick. Steh lieber auf und komm in meine Arme.“

Die beiden hielten sich für einige Minuten gegenseitig im Arm. Er fühlte sich verpflichtet ihr gegenüber keine Panik zu zeigen. Aber im Augenblick beruhigte ihn ihre Berührung sehr.

Ein Klingeln an der Tür unterbrach sie. Martin ging an die Tür, um nachzusehen. Es waren zwei Exekutoren.

„Guten Tag Herr Lederschneider. Keine Angst, wir sind nicht hier um sie zu verhaften.“ Er hob seine Hände in die Luft, als hätte jemand eine Pistole auf ihn gerichtet. „Wir haben ein Angebot für sie um den Schaden den wir gestern angerichtet haben wieder gut zu machen. Dürfen wir reinkommen?“

Martin dachte einen Moment nach. Es gab nichts in seiner Wohnung, was Thousendeys nicht ohnehin sehen konnte. Wenn sie ihn verhaften wollten, würden sie das offen sagen. Einen Grund, um unter einem Vorwand sich Zutritt zu seiner Wohnung zu verschaffen, gab es nicht. Also öffnete er die Tür und bat sie ins Wohnzimmer. Die beiden Exekutoren stellten sich als Herr Strafpaddel und Herr Daumenschraube vor. Sie nahmen mit betonter Höflichkeit an als Martin ihnen etwas zum Trinken anbot und bestellten sich ein Glas Wasser.

Martin befahl Anna, drei Gläser Wasser zu bringen. Er bot den beiden Beamten einen Platz auf dem Sofa an, während er selbst auf dem Sessel platz nahm. Anna brachte zuerst den beiden Gästen ein Getränk, dann ihrem Herren. Im Anschluss stellte sie sich in eine Ecke, verschränkte die Arme hinter dem Rücken, richtete den Blick auf ihre Füße und tat ihr Bestes, um den Eindruck eines Möbelstückes zu erwecken.

„Ich will ihnen reinen Wein einschenken.“ Begann Herr Daumenschraube zu erzählen.
„Es kommt höchst selten vor, dass Thousendeys ein Fehler unterläuft. Doch bei Tausenden von Fällen jedem Tag unterläuft selbst im bestmöglichen System alle Paar Jahre ein Fehler. Doch sind Observer geistig nicht in der Lage der Thousendeys Zentralautorität etwas zu verheimlichen. Diese legt einerseits großen Wert darauf nicht wissentlich jemand unrecht getan zu haben. Andererseits ist es wichtig, dass sich solche Fehler nicht herumsprechen. Wenn die Leute wissen das es jemand fast geschafft hätte mit einem Verbrechen davon zu kommen versuchen es gleich Tausende mehr."

Herr Strafpaddel redete weiter.
„Aus diesem Grund möchtet Thousendeys nicht das sie sich Bewerben müssen. Wenn sie im Vorstellungsgespräch erzählen, warum sie eine neue Stelle suchen, ist das nur peinlich. Für sie; für uns; für Thousendeys; einfach alle. Deshalb will Thousendeys, das sie für es arbeiten. Nun wir haben ihre Lebensführung, Persönlichkeit und Qualifikation geprüft. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass sie als Exekutor geeignet wären. Ihre körperliche Fitness, Intelligenzquotient und Sadismusquotient sind ausreichend.“

„Es ist natürlich eine 35 Stunden Stelle. 7 Stunden an je 5 Tagen die Woche. Die freien Tage und Arbeitszeiten wechseln von Woche zu Woche. Ein paarmal werden sie Nachtschicht machen müssen. Dafür verdienen sie während er Ausbildung bereits das Doppelte im Vergleich zu ihre bisherigen Stelle. Sobald sie die Ausbildung hinter sich haben Bekommen sie das Vierfache. “

„Natürlich können wir ihnen auch eine Stelle ähnlich zu ihrer Jetzigen anbieten. Sie müssen sich dem Stress und der Verantwortung nicht stellen.“
Martin dachte einem Moment nach. „Muss ich das sofort entscheiden?“
„Natürlich nicht. Wir haben hier Musterverträge mitgebracht. Lesen sie sich alles in Ruhe durch und entscheiden sie dann.“
 
Es war natürlich gut für Martin, dass ein Gott der Meinung war etwas bei ihm wieder gutmachen zu müssen. Doch befürchtete er das wenn er zu viel Aufmerksamkeit auf das was ihm passiert war lenkte, man ihn wegen Gotteslästerung verhaften würde. Ihn zu rekrutieren war nur die nette Art ihn zum schweigen zu bringen.  Heimlich hatte er bereits beschlossen eines der Angebote anzunehmen. Er war nur noch nicht sicher ob er den bequemen Bürojob nehmen sollte oder es mit dem anstrengenden Leben als Exekutor versuchen sollte.

„Nun ich würde es mir gerne überlegen und dann in ein Paar Tagen auf sie zukommen.“
„Das ist natürlich in Ordnung. Bevor wir gehen hätten wir noch eine Sache. Die Exekutorin welche sie gestern während ihrer Gefangenschaft benutzt hat, handelte entgegen der Dienstvorschrift. Normalerweise hätte ihr verhalten keine Reaktion von Tausendeyes provoziert. Da sie nicht schuldig sind, ist es nicht nur ein unbedeutender Verstoß, sondern eine Straftat. Sie wurde gestern Abend zu zwei Tagen Strafsklaverei verurteilt. Wir halten es für angemessen, dass sie den Rest ihrer Strafe bei ihnen absitzt. Ist es ihnen recht, wenn wir sie holen?“

„Ja." Sagte Martin, noch bevor er darüber nachgedacht hatte.

Die beiden verließen für ein paar Minuten seine Wohnung. Er schaute aus dem Fenster und sah, dass sie mit einem Auto hier waren, welches vor seiner Wohnung parkte.

Als es wider an seiner Tür klingelte, hatten sie die Frau, welche ihn gestern zum Sex gezwungen hatte dabei. Ihr Anblick ließ Martins Fluchtinstinkt für einen Moment aufwachen. Doch sah sie jetzt bei Weitem nicht mehr so bedrohlich aus. Anstelle einer Exekutorenuniform trug sie nun eine Sträflingsuniform. Um ihre Fuß- und Handgelenke trug sie stählerne Schellen, welche durch Ketten miteinander verbunden waren. Sie trug auch ein Halseisen. Ihr Gesichtsausdruck war elend.

„Wir überlassen ihnen diese Strafgefangene bis 19.00 Uhr morgen Abend. Folter, die zu Lebensgefahr oder dauerhaften Schäden führt, ist absolut untersagt. Ansonsten dürfen sie in der Zeit sexuell oder anderweitig mit ihr tun, was sie wollen. Ich lege ihnen die Schlüssel für ihre Fesseln auf den Wohnzimmertisch. Vergessen sie nicht sie kurz vor 19.00 Uhr zu befreien und gehen zu lassen. Sonst kann es passieren das sie wegen Freiheitsberaubung verfolgt werden.“

Sie wandten sich um zu gehen. „Auf Wiedersehen, Herr Lederschneider. Bis übermorgen Maria.“
Martin verabschiedete sich und die beiden gingen.

Martin wusste nicht so recht, was er mit Maria anfangen sollte. Ein Teil von ihm hasste sie für das, was sie mit ihm gemacht hatte. Es war demütigend und beängstigen gewesen. Er wollte es ihr tausendfach heimzahlen. Er fühlte eine Mischung aus Angst, Wut und Abscheu.

Doch dann dachte er weiter. Er war so verzweifelt gewesen. Alles schien zu Ende zu sein. Ihre Ankündigung sowohl ihn als auch Anna zu kaufen war tatsächlich ein Trost gewesen. Ein weiterer Gedanke kam ihm in den Sinn: War sie es nicht gewesen die auf Knochenbrechers Intrige aufmerksam wurde? So gesehen hatte sie ihn gerettet.

„Was denkst du, sollte ich tun, Anna? „
„Du solltest das Angebot auf jeden Fall annehmen. Du bist am Ende doch dem Willen der Götter ausgeliefert. Solange es einer davon gut mit dir meint, solltest du das nutzen. Außerdem glaube ich, dass dir die Uniform stehen würde.“
„Natürlich. Aber das meinte ich nicht. Was soll ich mit ihr machen?“
„Oh. Nun da es eine Aufgabe von Exekutoren ist, Täter zu strafen, solltest du das als eine Art Einstellungstest sehen.“

Martin konnte sehen, wie die Gefangene schluckte. Doch schwieg sie noch immer.

„Was sagst du... Maria war glaube ich dein Name? Wie sollte ich mit dir verfahren? Du bist ja schließlich vom Fach.“
„Er ist Maria.“ sie machte eine kurze Pause. „Ich möchte Anmerken, dass ich sie nicht verletzt habe Herr Lederschneider. Ich mache alles was sie wollen. Aber bitte tun sie mir nicht weh.“
Martins Zorn war nun verraucht. Stattdessen schwankten seine Gefühle zwischen Amüsiertheit und Mitleid.

„Keine Angst. Anna ist schon ein ganzes Jahr meinen Launen ausgesetzt. Und sie hat überlebt. Da wirst du es doch bis morgen Abend überstehen."
Anna kicherte.
Martin sprach weiter.
„Nun eigentlich muss ich dir dankbar sein. Wenn ich den Observer gestern richtig verstanden habe, warst du es, die mich entlastet hat. Wenn du Knochenbrecher nicht auf die Schliche gekommen wärst, würde ich jetzt noch die Sträflingskleidung tragen und nicht du. Und nun verlierst du wohl auch noch deine Arbeit. Ich denke, du wurdest für deine gute Tat schon genug bestraft. Und warum soll ich zu einer Mitarbeitslosen nicht solidarisch sein.“

„Sie behalten mich. Ich muss aber eine Nachschulung machen. Bis vor Kurzen war ich noch eine Vorzeigeexekutorin, die man geschickt hat um im Gottesdienst zu sprechen. Jetzt bin ich selbst Strafsklave. Gleichzeitig habe ich einen Gehaltsbonus und eine Belobigung erhalten. Witzig nicht?“ Man konnte die Bitterkeit in ihrer Stimme deutlich hören.

„Nun es ist schon bald Mittag. Hast du etwas da, was du für drei kochen kannst, Anna?“
„Sicher Herr. Soll ich gleich anfangen?“
„Ja, mach das“

Martin sah, dass Maria das Gesicht leicht verzog.
„Keine Angst. Ich bin schon ein ganzes Jahr Annas Küche ausgesetzt. Und ich habe überlebt. Ich habe aber, glaube ich, ein wenig zugenommen.“
Anna kicherte wieder.
„Ich hatte nicht erwartet, mit euch Essen zu dürfen.“

Er sah Anna kurz nach, wie sie in die Küche ging. Dann wendete er sich wieder an die Gefangene.
„Anna ist schön, nicht war? Sie ist auch klug und warmherzig. Nicht zu vergessen geschickt, vor allem im Bett. Eigentlich kann ich weder dir noch Knochenbrecher verübeln, dass ihr sie unbedingt haben wolltet. Für mich selbst bin ich nicht ganz so objektiv. Sag mir, was hat dir an mir gefallen?“

Maria schwieg.

„Ich wollte dir eigentlich nicht drohen müssen.“
Maria stöhnte auf. „Es hat mir gefallen, wie sie mit Anna umgehen. Ich wollte euch beide, um Teil euerer Liebe zu sein. Das muss man jetzt nicht verstehen.“
„Hast du dir vorgestellt, einen Dreier mit uns zu haben?“ Martin lächelte dreckig.
„Ja, das habe ich.“
„Nun du hättest heute und morgen reichlich Gelegenheit. Nur wirst du nicht das sagen haben, wie du dir es vorgestellt hast. Ich muss dich aber zu nichts zwingen.“ Maria schaute an die Decke, als wüsste sie, wo die versteckte Kamera ist. Dann stieß sie wieder ein genervtes Stöhnen aus.
„Wenn sie es nicht tuhen, bin ich die Frau, die einen Mann ausgeliefert war und verschmäht wurde. Und sie sind bei Tausendeyes der Mann, der zu feige war.“

Martin ging auf sie zu. Er fasste an ihre Schultern. Sie zuckte leicht, wehrte sich aber nicht. Er fuhr über ihre Haut zu ihrem Busen. Die Sträflingskleidung war im Grunde ein schwarz-weiß gestreifter Badeanzug. Er hatte die Form ihres Körpers also schon gut erkennen können. Ihre Brüste waren ein Stück kleiner als Annas, doch hatten sie immer noch eine gute Größe. Er liebte es, sie durch den elastischen Stoff zu spüren.

Sie schloss die Augen. Die Ketten mit denen sie gefesselt war, klirrten, als ihr Körper vor Erregung aufbebte. Martin erinnerte sich daran, was sie gestern mit ihm gemacht hatte. Eigentlich hatte es sich angenehm angefühlt. Wäre er nicht so verängstigt gewesen, wäre es nun eine angenehme Erinnerung. Nun ließ ihn der Gedanke daran wieder erschauern. Doch nun waren die Machtverhältnisse umgekehrt. Nun war sie ihm ausgeliefert.

Martin ließ seine Hände an ihrem schlanken Körper entlang zu ihren Schänkeln gleiten.
Maria machte einen Schritt zurück.
„Nein Nein Nein. Sei brav sonst muss ich den Schocker suchen.“ warnte sie Martin während er den Reißverschluss über ihren Genitalien öffnete. Er ließ seine Finger langsam über ihre Scham gleiten. Als Herrin war sie nicht enthaart wie Sklavinnen es waren. Es war ein ungewohntes Gefühl für ihn. Er ertastete mit seinem Finger ihre Schamlippen. Dabei konnte er die erste Feuchtigkeit spüren. Eine seiner Hände massierten weiter ihre Genitalien wären er mit der anderen wieder ihre Brust streichelte. Maria erduldete es schweigend.

„Gehe vor dem Sofa auf die Knie und lege den Kopf auf die Sitzfläche.„ befahl er.
Sie versuchte, sich hinzuknien. Doch die Ketten behinderten sie. Sie musste sich auf die Knie fallen lassen. Sie stöhnte vor Schmerz auf, als sie den Boden traf.
„Gutes Mädchen.“
Er kniete sich hinter sie und ergriff ihren Hintern.
„Ich habe sie nicht verletzt. Oder?“ sprach Maria ängstlich.
„Keine Panik. Halt einfach still, so wie ich still gehalten habe.“

Er begann sie zu nehmen. Ihre Ketten rasselten mit jedem Stoß. Sie war feucht genug, um problemlos in sie einzudringen. Es war ihm egal, ob es ihr gefiel. Es war ihr auch egal gewesen.
Er kam in sie. Es war nicht schlecht gewesen. Sie war hübsch. Und nach dem er das ganze Jahr nur Anna hatte, war es eine angenehme Abwechslung.

„Nun, ist mein Sperma in dir nicht eine viel bessere Trophäe als in einem Kondom?“
„Für sie ist es wohl so.“ sagte sie.
Er stand auf, nahm den Schlüssel vom Tisch und machte ihre Ketten los.
„Wie wäre es wenn wir uns vor dem Essen waschen?“
„Bis morgen Abend mache ich alles, was sie sagen.“
Sie wuschen sich schnell, um fertig zu sein, bevor das Essen serviert wurde.

Als sie in die Küche kamen hatte Anna bereits den Tisch gedeckt.
„Ich habe für drei gedeckt. Ich hoffe das wolltest du so.“
„Ja. Aber wir hätten kein Besteck für sie gebraucht.“

Martin holte die Ketten und fesselte ihre Hände hinter dem Rücken.
Anna hatte Schnitzel, Pommes und Salat gemacht.
„Es hätte schlimmer kommen können. Stell dir vor, Anna hätte Steak und Pellkartoffeln gemacht.“
Martin nahm auf einen Stuhl platz, während Anna und Maria sich auf einen Hocker knien mussten.

Der Herr und seine Sklavin nahmen ihr Besteck und begannen ein Stück von ihrem Schnitzel abzuschneiden. Die Strafsklavin hatte es nicht so leicht. Sie schaute verzweifelt auf ihren Teller und fragte sich, wie sie essen sollte.
„Die Pommes kannst du versuchen einzeln aufzusaugen und dann klein kauen. Der Salat ist einfach. Pass nur auf das die Salatsoße nicht spritzt. Das Schnitzel kannst du an einer Ecke nehmen und abknabbern. Das Fleisch würde ich aber zum Schluss machen. Sonst schiebst du das Essen vom Teller.“ Anna lächelte, während sie das sagte. „Glaub mir, ich habe Übung im gefesselt essen.“

Maria sah immer noch verzweifelt auf ihren Teller. „Schön brav aufessen.“ Sagte Martin. Sie gehorchte. Es viel ihr schwer, doch hatte sie es bald geschafft alles bis auf das Schnitzel zu essen.
Was sie versuchte es mit ihrem Mund aufzuheben viel es ihr vom Teller und auf den Tisch.
„Jetzt hast du den Tisch schmutzig gemacht.“ Sie schaute zu Martin auf, als er das sagte. Sein Gesicht hatte wieder ein fieses Lächeln.

„Sei froh, dass es nicht auf den Boden gefallen ist.“ Stichelte Anna. Sie war genau wie ihr Herr mit dem essen inzwischen fertig. Nun beobachteten sie Maria, wie sie mühevoll das Schnitzel verzehrte.
Nach und nach schaffte sie es, zu Ende zu essen. „Du musst noch den Tisch sauber lecken.“ War Martins nächste Anweisung. Maria gehorchte widerwillig.

Nach dem Maria fertig war, räumte Anna den Tisch auf. Martin hatte die nächste Idee. Er richtete sich Gleitmittel.
„Hat es geschmeckt? Du solltest dich bei Anna für das gute Essen bedanken. Anna, stell dich hin und mach die Beine breit. Sträfling, lecke sie.“
Anna stellte sich wie befohlen hin. Maria konnte sich nun leichter hinknien, da ihre Füße nicht gefesselt waren. So gehorchte sie und begann mit ihre Zunge über ihre Scham zu lecken.

„Macht sie es gut?“ Fragte Martin Anna.
„Es geht. Ihr fehlt Übung.“
„Ich muss ihr wohl helfen.“
Er stellte sich hinter Anna und begann ihren Körper zu streicheln.
Anna stöhnte laut und drückte Marias Gesicht an sich. Maria werte sich leicht, gab aber nach und bediente Anna weiter. Martin öffnete sich die Hose und begann seinen steifen Penis an Annas Arschbacken zu reiben. Dann begann er Annas Anus einzucremen.
Als er schließlich in sie eindrang, schrie sie auf. Es war ein Laut der gleichzeitig Schmerz und Lust ausdrückte. Er stieß wieder und wieder in sie.

„Gefällt es dir Anna?“
„Ja Herr. Es ist gut.“
„Strengt sie sich auch weiter an?“
„Das tut sie Herr.“
Er konnte hören, wie sich Annas Lust zu einem Orgasmus aufschaukelte. Es war selten, dass sie vor ihm kam. Er machte weiter, bis er selbst ebenfalls zum Orgasmus kam.

Martin hatte genug Sex für heute. Doch was sollte er den Rest des Tages machen? Er hatte eigentlich geplant gehabt, zu arbeiten. Nach dem sie sich gesäubert hatten, legte er sich auf die Couch. Anna kauert sich neben in auf den Boden. Er lächelte sie an und strich über ihr rotes Haar. Maria wusste nicht, was sie machen sollte. Sie stand da, immer noch mit gefesselten Händen und schaute den beiden zu.

„Nun sag mir als Exekutorin: Denkst du, dass deine Strafe streng genug war? Ich hätte im Spielzimmer ein spanisches Pferd oder ich könnte dich an der Decke aufhängen. Aber da du nichts Derartiges mit mir gemacht hast, sollte ich glaube ich auch nichts so Grausames machen.“
„Ich würde es als Exekutorin auch nicht angemessen finden. Aber ich bin voreingenommen.“
„Wie wäre es, wenn wir Frieden schließen? Ich denke, wir sind mehr als quitt. Ich will mit einer zukünftigen Kollegin keinen Dauerstreit haben.“

„Wir kommen nicht zwingend ins gleiche Team. Ich fände es seltsam, wenn sie dem gleichen Observer unterstellt wirst.“
„Trotzdem haben wir nichts davon, Streit zu haben.“
„Ich sehe das auch so. Aber sie sollten mich bis morgen Abend der Form halber als Sklavin behandeln.“ Ihre Wortwahl war sehr sachlich, doch hörte man in ihrer Stimme immer noch Angst.
„Anna, nimm den Schlüssel und mach ihr die Ketten los. Gib Maria dann ein Kissen damit sie sich zu uns knien kann.“

Er begann mit ihr zu reden. Er fragte sie zuerst über ihre Arbeit als Exekutorin aus. Sie begann sich langsam zu entspannen. Nach einer Weile ließ er Anna Likör und drei Gläser holen. Er hatte den Hintergedanken, dass Maria offener reden würde, wenn sie ein wenig angetrunken war.
 
Anna bedientet zunächst Martin. Maria sah das Glas skeptisch an, als es ihr gereicht wurde.
„Gibt es irgend eine Regel dagegen Strafsklaven Alkohol zu geben?“ wurde sie von Martin gefragt.
„Keine die unter diesen Umständen gilt. Aber es ist ungewöhnlich. Soll das meine Zunge lösen?“
„Das ist eine recht negative Art es auszudrücken. Ich würde eher sagen.'Ich will, dass du dich entspannst.'“

Maria trank. Auch Martin und Anna nahmen einen Schluck.
Sie redeten weiter. Über Filme, Bücher, lustige Anekdoten, Marias Harem und noch mehr. Es wurde spät. Irgendwann kochte Anna ein Abendessen. Maria schien inzwischen fast vergessen zu haben, dass sie Martins Gefangene war. Nach dem Essen tranken sie noch einmal.

Als es schon nach Mitternacht war, beschloss Martin, dass es jetzt Zeit zum Schlafen war.
Sie machten sich bettfertig. Er ließ Maria auf dem Sofa schlafen und zog sich mit Anna ins Schlafzimmer zurück.

Er wachte am nächsten Morgen vor Anna auf. Für gewöhnlich schaffte sie es, immer ein wenig vor ihm aufzuwachen. Doch war sie berauschende Getränke nicht gewöhnt und schlief deshalb ungewöhnlich fest. Er streichelte sie wach.
„Guten Morgen Herr.“
„Guten Morgen Sklavin.“
„Ich hoffe, du hast gut geschlafen.“
„Nicht so gut und fest wie du.“
„Ich bin den Likör nicht gewöhnt. Ich glaub, ich hab auch ein bisschen Kopfweh.“
„Bedauerst du es, dass ich dich habe trinken lassen?“
„Nein Herr, ich bin, wie immer sehr dankbar das ich bei dir ab und zu so etwas genießen darf.“
„Nimm nachher eine Schmerztablette.“
„Das werde ich Herr.“

Sie standen auf. Im Wohnzimmer war Maria bereits erwacht. Doch lag sie noch auf dem Sofa.
„Guten Morgen Herr Lederschneider.“
„Guten Morgen Sträfling Latexkleid.“
Sie stand auf. Man konnte ihr ansehen, dass sie nicht wusste, wie sie sich verhalten sollte.
Auch er wusste nicht, was er den Tag über mit ihr machen sollte.

Er wies Maria an zu warten, bis er und Anna sich geduscht hatten. Wie immer, wenn er morgens Zeit hatte, duschte er mit Anna gemeinsam. Er hatte sich schon vor Langem von der Idee getrennt mit ihr unter der Dusche Sex zu haben. Doch sich gegenseitig zu waschen machte trotzdem mehr Spaß. Auch wenn sie so viel länger brauchten.

Er stellte das Wasser an, um den ersten Dreck abzuspülen. Dann stellte er das Wasser ab und bewunderte Annas nassen Körper. Ihre Haut glänzte leicht, was ihre Konturen herrlich hervorhob.
Er nahm das Duschgel, machte etwas davon in seine Hand und begann an Annas Schulter sie damit einzuseifen.

Er arbeitete sich dann zu ihrem Busen vor, für den er eine lange zeit brauchte. Anna hielt still und genoss, was er tat. Er seifte als Nächstes die Arme ein, arbeitete sich dann zum Rücken und anschließend zum Bauch vor. Zu Schluss kamen ihre Schenkel und der Bereich zwischen ihren Beinen dran.

Nach dem er fertig war, nahm sie nun das Duschgel und tat ihm es gleich. Sie arbeitete sich von seinen Schultern zu Brust, Bauch und Rücken vor. Dann kümmerte sie sich um seine Beine. Zu guter Letzt machte sie noch etwas Gel auf ihre Brüste, ging auf die Knie und rieb mit ihrem Busen den aufrecht stehenden Penis ein.

Sie richtete sich auf und Martin stellte das Wasser wieder an. Er drückte sie an sich und sie begannen sich an einander zu reiben, während ihre Körper sauber gespült wurden. Es nicht mit einander zu tun war eine Selbstfolter.

Irgendwann ließen sie von einander, verließen die Dusche und trockneten sich ab. Nach dem die beiden fertig waren, schickte er Anna zum Brötchenholen und Maria zum duschen. Als es zeit für das Frühstück war, setzte sich Martin hin. Anna blieb wie immer stehen, um auf eine Anweisung von ihm zu warten. Maria sah auf Anna und imitierte ihr Verhalten. Martin sah dies zufrieden und befahl ihnen, sich an den Tisch zu knien und mit ihm zu essen.

„Ich hätte Lust mit Anna heute Mittag spazieren zu gehen.“ Begann Martin ein Gespräch. „Die Frage ist: was ich mit dir mache.“
Marias Blick war plötzlich sehr besorgt.
„Ich würde gern hierbleiben.“
„Machst du dir sorgen das deine Nachbarn dich so sehen?“
„Ja.“

Wie bei einem Raubtier, welches ein aufgeschrecktes Beutetier sah, war ein Jagdinstinkt in ihm erwacht. Er stellte sich vor, sie wie einen Hund auf allen vieren durch die Straße in der sie wohnte zu führen. Ihr gedemütigtes Gesicht wenn sie Leute erkannten. Wie es sein würde wen jemand hinter vorgehaltener Hand tuschelte „Das ist doch die...“ Er stellte sich die Tränen vor, die sie verlieren würde. Doch wollte er seinem Vorsatz, sie nicht seine volle Grausamkeit spüren zu lassen, nicht abweichen.

Marias Gesicht verfinsterte sich. Sie konnte wohl an seinem Gesicht erkennen, was ihm durch den Kopf ging.
„Nun wir müssen nicht ausgehen. Ich wollte dich nur ein bisschen erschrecken.“
Sie beruhigte sich sichtlich wieder.

Martin verbrachte die Zeit nach dem Frühstücke damit Artikel im Datennetz zu lesen. Anna stand hinter ihm und las mit. Maria stand in einer Ecke und wusste nicht was sie tun sollte. Sie hoffte nur das der Tag bald zu ende sei.

 
Nach dem Mittagessen beobachtete er wie Maria die Bilder von ihm und Anna ansah.
„Gefallen dir die Fotos?“
„Fast so gut wie die von mir und meinem Harem.“
„Sag mir, was hast du dir eigentlich vorgestellt, mit Anna und mir zu machen? Ich meine wie hast du dir Sex mit uns vorgestellt?“
„Nun ich dachte mir, dass Anna mit ihrer Zunge meine Scham massiert, während Sie meine Schultern mit den Händen massieren.“
„Was noch?“
„Ich dachte daran, sie auf den Boden zu legen und zu reiten, während Anna meine Brüste massiert.“
„Klingt lustig. Noch hätten wir Gelegenheit. Ich zwinge dich aber nicht dazu.“
„Ich wehre mich nicht.“
Martin flüsterte einige Anweisungen in Annas Ohr.
Er ging zu Maria und küsste sie. Dann befahl er Anna, diese wieder zu fesseln. Maria erschrak.
„Nun, bis zum Abend bist du noch mein Spielzeug.“
Flink hatte Anna ihre Hände und Füße wieder mit Ketten verbunden. Martin öffnete seine Hose und legte sich auf dem Boden. Anna öffnete den Reißverschluss an der Sträflingskleidung. Dann drückte sie die Gefangene nach unten und bugsierte sie über Martins Genitalien. Danach küsste sie Marias Nacken und zwickte ihre Brustwarzen durch den Stoff. Martin liebkoste ihre Beine.

„Nun das ist eines der Dinge, die du dir vorgestellt hast. Das du dabei gefesselt bist, hattest du wohl nicht geplant. Aber dass kommt halb meinen Vorlieben entgegen.“

Maria begann ihre Vagina an seinen Penis zu reiben. Er führte mit seiner Hand seinen Schwanz in sie ein. Maria bewegte sich weiter auf und ab. Anna umarmte Maria und drückte sich an sie. Ihre Brüste rieb sie an ihrem Rücken.

„Ich hoffe, es gefällt dir Maria. Auch wenn es nicht ganz so ist, wie du es wolltest.“
„Ich beschwere mich nicht.“

Ihr stöhnen machte, deutlich das es ihr tatsächlich gefiel. Er spürte, wie sein Vergnügen sich zu einem Samenerguss aufbaute. Er kam. Fast zeitgleich hörte er Maria aufschreien.

„Es scheint dir zu gefallen.“ Bemerkte Martin spöttisch.

Den Rest des Nachmittags verbrachten sie mit fernsehen. Einige Minuten vor 19 Uhr befreite Martin seine Gefangene endgültig von den Schellen.
„So, nun hast du deine Strafe überlebt. Ich denke, du musst nicht bis zur letzten Minute hierbleiben.“
Maria spähte aus dem Fenster auf die Straße.
„Es sind noch ungewöhnlich viele Leute unterwegs.“ bemerkte sie mit einem besorgten Tonfall.
„Ich verstehe. Wenn du willst, kannst du dich auch noch eine Weile hier verstecken.“
Sie dachte ein paar Sekunden nach.
„Wäre es ihnen Recht, wenn ich bei mir zu Hause anrufe? Einer meiner Sklaven könnte mir Kleider bringen.“
„Ich habe nichts dagegen. Bring ihr das Telefon, Anna.“

Etwa zwanzig Minuten nach dem sie telefoniert hatte, klingelte es an der Tür. Es war ein blonder Sklave mit einer Tüte Kleidung.
„Guten Abend Herrin. Ich hoffe, es geht euch gut.“ War seine sehr besorgt klingende Begrüßung, als er seine Herrin sah.
„Keine Sorge Pleitejunge. Ich bin OK.“ Antwortete sie und nahm ihm die Tüte ab.

Eilig zog sie die Bluse und langen Rock den er mitgebracht hatte über. Dann zog sie noch die Strümpfe und Schuhe an. Schon war sie wieder für eine Herrin normal gekleidet.

„Auf Wiedersehen, Herr Lederschneider. Danke das sie nicht so grausam waren, wie sie es hätten sein können.“
„Auf Wiedersehen, Herrin Latexkleid. Ich hoffe, das wir uns das nächste mal unter für uns beide angenehmen Bedingungen wiedersehen.“ Die veränderte Kleidung hatte etwas in ihm ausgelöst, wodurch er sie förmlich anzusprechen begann.
 
Sie verließ mit ihrem Sklaven die Wohnung und machte sich auf den Heimweg.

Sie ging ruhig und gelassen. Schließlich konnte niemand der ihr auf der Straße begegnete ahnen das sie noch die Strafkleidung darunter trug. Zu Hause angekommen wurde sie von Rest ihres Harems begrüßt.
„Herrin, geht es dir gut? Bist du verletzt?“
„Macht euch keine Sorgen ich bin in Ordnung.“
„Ich habe das Abendbrot gerichtet. Wir können sofort essen. Ich habe auch Tee gekocht.“ Sagte Schuldenmädchen.
„Das ist sehr gut gedacht, ich möchte aber vor allem baden. Mir ist heute danach.“
„Wir hätten daran denken sollen. Ich lasse sofort Wasser ein.“ Sagte Kerkerloch.
Die Sklavin ging ins Bad.

Maria ging derweil ins Schlafzimmer. Sie stellte sich vor den Spiegel und betrachtete sich. Sie zog ihr ihre Kleidung aus und betrachtete sich noch einmal in der Sträflingskleidung.
Sie zog auch diese aus, so das sie komplett nackt war.

Sie ging ins Bad, wo die Wanne fast voll war.
„Fast fertig Herrin. Ich hoffe, die Temperatur ist gut so.“
Maria streckte die Hand in das Wasser.
„Perfekt.“ Sagte sie und stieg hinein. „Herrlich. Die letzten zwei Tage waren stressig. Ich muss mich jetzt dringend entspannen.“
„Es tut mir leid, das es dir so schlecht ergangen ist.“
„Es war nicht so schlimm. Du hast damals deutlich Schlimmeres durchgemacht. Aber es ist schön, dass du mir das Gefühl gibst, das du dir wirklich sorgen um mich machst.“
„Herrin! Natürlich mach ich mir sorgen. Wir haben dir alles zu verdanken. Ohne dich wäre ich schon lange tot. Wir alle machen uns sorgen um dich. Du bist schließlich unsere Retterin. Und auch wenn Kerkerloch nicht der Name ist, den ich mir ausgesucht hätte, habe ich es bei dir sehr gut.“
„Danke. Lass mich jetzt ein bisschen alleine.“
„Sicher Herrin.“ Mit diesen Worten ging sie.

Maria dachte darüber nach, was ihr passiert war. Es war beängstigen gewesen plötzlich ausgeliefert zu sein. Sie dachte darüber nach, was Martin mit ihr hätte tun können. Sie war glimpflich davon gekommen. Strafsklaverei war als Zeit in der Hölle gedacht. Doch wenn sie darüber nachdachte, hatte sie eigentlich bekommen, was sie wollte. Sicher, sie hatte sich sicher nicht vorgestellt gefesselt zu sein. Sie hatte sich auch vorgestellt, dass Anna sie lecken würde nicht umgekehrt. Trotzdem war es eigentlich guter Sex gewesen.

Als sie sagten, sie müsse ihre Strafe bei ihm verbringen, hatte sie sich vorgestellt, mit Striemen und Blutergüssen nach Hause zu kommen. Sie wünschte sich, gestern Morgen das Wissen zu haben, dass sie jetzt hatte. So hätte sie Martins und Annas Zärtlichkeit besser genießen können. Sie wollte vor allem mit Martin noch einmal Sex haben. Doch wie? Er würde wahrscheinlich nicht in nächster Zeit straffällig werden. Das sie Martin Angriff nur, um ihm wieder ausgeliefert zu sein? Das würde weder ihr noch ihm gefallen.

Was blieb übrig? Die Idee einer gleichberechtigten Beziehung zwischen Herren wurde von dem meisten belächelt. Doch war es der einzige Weg. Sie würde es zumindest versuchen.

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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Kommentar(e)

die langersehnte Fortsetzung und was für eine! Super Geschichte, gefällt mir wirklich sehr. Vor allem weil sie eben nicht so brutal ist und auch bei den Bestrafungen immer noch ein bisschen Menschlichkeit zu spüren ist. Deine Story hat mich inspiriert, auch mal so etwas ähnliches zu schreiben. Meine Story ist allerdings eher eine Liebesgeschichte geworden und passt hier deshalb einfach nicht hin. 

LG Estartu