In die Falle gegangen (6)

"Klappentext"

Lins Vorstellung von der perfekten Sklavin geht unter die Haut.

Des Fetisch-Märchens 6. Teil. Hier entlang zum ersten Teil.

Inzwischen entsprach ihr Erscheinungsbild schon weitaus mehr ihrer Vorstellung von der perfekten Sklavin, doch es gab immer noch Diskrepanzen. Sie scheute instinktiv davor zurück, über diese nachzudenken, und bemühte sich stattdessen verzweifelt, ihren Geist mit Erinnerungen an harmlose Kindheitstage zu beschäftigen; alles, um die ungebetenen Bilder zu verdrängen, die von ihrer übermächtigen Libido heraufbeschworen wurden. Szenen aus unbeschwerten Sommern, in denen sie mit Kindern aus der Nachbarschaft spielte, wiederholten sich vor ihrem geistigen Auge. Sie erinnerte sich wehmütig daran, dass "Cowboys und Indianer" ihr Favorit gewesen war, aber im Nachhinein war es vielleicht doch etwas auffällig, wie oft man sie an einen Baum gebunden hatte …

Ups! In Panik rang sie um eine weniger verfängliche Erinnerung. Ihr erster Freund zum Beispiel war sehr liebevoll gewesen und hätte ihr nie etwas zuleide getan, leider. Es war wirklich schade, dass er so offensichtlich überfordert gewesen war, als er die Handschellen fand, die sie "versehentlich" liegen gelassen hatte. Wenn ihn bereits die simplen Handschellen in tiefe Verwirrung gestürzt hatten, wie würde er wohl reagieren, wenn er sie jetzt sehen könnte? Oder noch schlimmer, so ausstaffiert, wie sie eigentlich sein sollte?

Shit! Wie es schien, waren ihre verzweifelten Bemühungen zum Scheitern verurteilt. Sich selbst zu befehlen, über etwas nicht nachzudenken, provozierte unweigerlich das genau entgegengesetzte Ergebnis. Vielleicht wäre es am besten, wenn sie mit ihren aussichtslosen Ablenkmanövern aufhörte und sich einfach auf ihr offenbar unausweichliches Schicksal einließ. Immerhin waren es ihre eigenen, intimsten Phantasien, die es bestimmen würden. Trotz der Stimme der Vernunft, die sie im Hintergrund flehentlich zum Innehalten aufrief, ergab sie sich ihren unbezähmbaren Begierden und wandte sich wieder ihren Lieblingsgeschichten zu, in denen die Sklavinnen nicht nur hilflos gefesselt, sondern auch mit extremen Piercings geschmückt waren, die sie noch einfacher kontrollierbar machten.

Das Metall belohnte ihre Rückkehr zur verlangten Denkweise mit einer weiteren Woge der Lust, die sie aufkeuchen ließ. Analog dazu, wie es mit ihren Armen verfahren war, hatte es ihren Geist mit einer Art „Rückfahrsperre“ versehen, die den Weg zu ihrer vollständigen Versklavung in eine Einbahnstraße verwandelte. Am schlimmsten war, dass sie die perfide Taktik zwar durchschaute, aber trotzdem die Richtung nicht ändern konnte.

"Aiih!" Lin quiekte in ihren Knebel, als ihre beiden Brüste horizontal hinter den Brustwarzen perforiert wurden. Dies ging einher mit einem stechenden Schmerz, der aber sogleich vom Metall unterdrückt wurde - nicht, dass Lin der Schmerz in ihrem, von masochistischer Glückseligkeit erfüllten Zustand ohnehin viel ausgemacht hätte. Das Metall erweiterte schnell die Piercings und bildete dann Hülsen in den Stichkanälen aus, während es gleichzeitig das umgebende Gewebe reparierte und kräftigte. Zwei dicke Stäbe füllten die Löcher und wurden umgehend durch robuste Schäkel zu großen D-Ringen ergänzt, die frei von ihren, durch ihre kopfstehende Position invertierten Brüsten schwangen.

Als nächstes fühlte sie, wie ihre Schamlippen gepackt und gedehnt wurden. In rascher Folge wurde jede ihrer äußeren Schamlippen fünf Mal durchstochen und mit weiteren der breitrandigen Ösen bestückt. Natürlich blieben die neuen Löcher nicht lange ungenutzt, sondern nahmen stabile Bolzen auf, die ihre Lippen weit aufgespreizt an inneren Wülsten des Keuschheitsschilds befestigten, das den Zugang zu ihrer Vulva verwehrte. Leider war das noch nicht alles.

Genötigt, sich bis zum Exzess in ihre masochistischen Fantasien hineinzusteigern, stöhnte Lin vor Entsetzen, als sich ein enges Metallhütchen über ihre Klitoris schob. Wie begründet ihre düsteren Vorahnungen waren, stellte sich heraus, als sich ein Metallsplint durch ihr eingeklemmtes Fleisch bohrte und so die Hülse unwiderruflich an ihrem Körper verankerte. So als ob das nicht bereits schlimm genug wäre, bildete sich an den Enden des Sicherungsstifts auf der Außenseite der Hülse ein weiterer U-Schäkel aus, der ihren malträtierten, sensitiven Kitzler in den Befestigungspunkt für eine höchst intime Leine verwandelte. Obwohl vorerst nur ein verdeckt liegender Haken den Schäkel an ihrem Keuschheitsschild festmachte, bot ihr der andauernde, irritierende Zug an ihrer Klitoris eine alarmierende Vorschau auf zukünftige Leiden.

Alle ihre neuen Piercings pochten im Takt ihres rasenden Puls, doch abgesehen von einem kurzen, stechenden Schmerz, wenn ihr Fleisch perforiert wurde, blieb Lin von schlimmeren Unannehmlichkeiten verschont. Innerhalb von Sekunden kleidete das Metall die Wunden aus und durchsetzte das umgebende Gewebe, so dass die dabei entstehenden Ösen wirkten, als wären sie schon immer ein Teil ihres Körpers gewesen. Folglich musste keine lange Heilungsphase beachtet werden, bevor ihre neue Ausstattung vollumfänglich genutzt werden konnte. Es bedeutete ebenfalls, dass das Metall diese Art Eingriff unbegrenzt fortführen konnte, ohne die körperliche Gesundheit seines Opfers zu gefährden. Die Auswirkungen auf Lins geistiges Wohlbefinden standen allerdings auf einem anderen Blatt.

Ihr Geist war noch immer zwischen protestierender Vernunft und obsessivem Masochismus zerrissen; erstere verabscheute ihre immer entwürdigendere Behandlung, während letzterer sich an der rücksichtslosen Umsetzung ihrer schlimmsten Unterwerfungsfantasien berauschte. Die Nässe in ihrem Schritt bezeugte, welche Seite aus diesem Streit immer eindeutiger als Sieger hervorging. Lin war seit Jahren von extremen Fantasien besessen, stets in der beruhigenden Gewissheit, dass diese niemals Wirklichkeit werden konnten. Doch jetzt, da die speziellen Fähigkeiten des Metalls sie in den Bereich des Möglichen und Erreichbaren gerückt hatte, wurde die Versuchung, sie tatsächlich zu erleben, übermächtig. Und das Bewusstsein, dass es in letzter Konsequenz ihr eigener Masochismus war, der ihr das alles antat, sorgte für die süßesten aller Qualen.

Nach den Genitalien rückte zum krönenden Abschluss ihr Kopf ins Zentrum der Aufmerksamkeit ihrer amoklaufenden Libido. Obwohl ihre Zunge bereits bewegungsunfähig fixiert war, empfing sie die nächsten Piercings. Drei Löcher, die ein ungefähr gleichseitiges Dreieck bildeten, wurden ihr durch den Muskel gestanzt, das vordere mittig, etwa zwei Zentimeter hinter der Zungenspitze, und die beiden anderen weiter hinten, auf jeder Seite ca. einen Zentimeter vom Rand entfernt. Nachdem sich die üblichen, breitkrempigen Ösen gebildet hatten, trieb das Metall Splinte durch die Öffnungen und verband ihre Zunge fest mit der Masse, die ihren Mund ausfüllte. Solange sie das Metall nicht dazu bringen konnte, sich wieder aus den Piercings zurückzuziehen und ihre Zunge freizugeben, war ein Entfernen des Knebels damit absolut unmöglich geworden, zumindest wenn sie nicht gewillt war, sich bei dem Versuch die Zunge mit herauszureißen.

Das anschließende Durchstechen und Anbringen von Ösen in ihren Ohrläppchen und die Fixierung derselben an ihrem Kopfgeschirr war im Vergleich dazu kaum der Rede wert, bildete aber auch nur den Auftakt zum letzten Akt des Dramas. Als Lin fühlte, wie das Metall tief in ihre Nase eindrang und sich von beiden Seiten fest gegen ihr Septum presste, wusste sie, was sie zu erwarten hatte. Sie kniff die Augen zu und schrie auf, als mit einem kurzen Schmerz ein beachtliches Loch sauber durch den Knorpel gestanzt wurde. Sofort diffundierten Partikel des Metalls in die Ränder des Lochs, um die Wunde zu heilen und eine Öse zu bilden, die das Gewebe armierte. Eine Sekunde lang gab sich Lin der Hoffnung hin, dass sie damit das Schlimmste überstanden hätte, aber instinktiv ahnte sie längst, dass jede ihrer extremsten Fantasien verwirklicht werden würde ... und zwar in vollem Umfang.

Beide Nasenflügel wurden an den Stellen, die dem zentralen Loch in der Scheidewand gegenüber lagen, ebenfalls durchbohrt und mit Metallösen versehen. Die in einer Linie liegenden Öffnungen füllte ein dicker Metallstift, der quer durch ihre gesamte Nase verlief und an dessen Enden, auf der Außenseite ihrer Nasenflügel, sich kleine Kugeln ausbildeten, die ihn in dieser Position arretierten. Dieser Barbell diente wiederum als Sicherungsbolzen für die Arme eines massiven U-Schäkels, der aus ihren Nasenlöchern bis halb zu ihrer Oberlippe herabhing - beziehungsweise herabhängen würde, wenn Lin gerade nicht kopfüber von ihren Füßen baumelte. Jedenfalls handelte es sich auch in diesem Fall eindeutig nicht um filigranes Schmuckstück, sondern um einen weiteren funktionsfähigen Ankerpunkt, an dem jederzeit eine verheerend wirkungsvolle Leine angebracht werden konnte. Das Metall machte umgehend von den neuen Möglichkeiten Gebrauch, indem es an den Metallbänden, die auf beiden Seiten ihrer Nase vom Mundschild zur Nasenwurzel verliefen, Halterungen entstehen ließ, in welche die Kugeln an den Enden des Barbells einrasteten, womit auch ihre Nase in das Kopfgeschirr integriert war.

Ja! Es war vollbracht. Sie hatte es vollbracht. Und als Konsequenz ihrer Entscheidungen fand sie sich kopfüber von einem Baum hängend wieder, nackt, wehrlos gefesselt durch massive, eng um ihre Glieder gelegte Schellen, mit erniedrigenden Ringen geschmückt, die ihre Nase, Brustwarzen und Klitoris durchbohrten. Eingeschlossen in einen Keuschheitsgürtel, Scheide und Anus bis zum Anschlag gedehnt, höchst wirksam geknebelt und mit einer Magensonde ausgestattet, damit das auf unbestimmte Zeit so bleiben konnte. Der Fiebertraum eines Fetischisten, ihr eigener Traum, unverhofft in Erfüllung gegangen! Nun, da aus Phantasie Wirklichkeit geworden war, jubilierte der zuvor verdrängte, masochistische Teil von ihr, der sich all dies erträumt hatte, während sich ihr früheres Selbst im Stillen verzweifelt an den einen unausgesprochenen, tröstlichen Gedanken klammerte …

Lin wurde heiß und kalt bei der Vorstellung, auf diese Art stunden- oder tagelang hilflos gefesselt zu bleiben, außerstande an etwas anderes als ihr brennendes Verlangen nach sexueller Befriedigung zu denken. Genüsslich versuchte sie, ihre Zunge zu bewegen, und fand Gefallen an der Kompromisslosigkeit, mit der die Piercings diese fixierten. Ebenso traf jeder Versuch, ihren Mund weiter zu öffnen, auf den unnachgiebigen Widerstand ihres Kopfgeschirrs, dessen Metallriemen sich dabei noch tiefer in ihren Schädel bohrten. Sie malte sich aus, wie man sie an einer Leine zu ihrem Nasenring führte und jeder Versuch, sich dagegen zur Wehr zu setzen, sofort und mühelos durch das schmerzhafte Ziehen an dem empfindlichen Organ unterbunden wurde. Gleiches würde natürlich auch für ihre Klitoris gelten, so dass sie beinahe froh war, diese unter dem Keuschheitsgürtel in Sicherheit zu wähnen.

Als kleine Zugabe fing das Metall an, ihr langes Haar zu kämmen und zusammen mit einzelnen Metallfäden zu einem komplexen Zopf zu flechten, an dessen Ende sich ein stabiler Ring formte. Lin fühlte, wie ihr Kopf an den Haaren nach hinten gezogen wurde, bis sie gezwungen war, auf den Waldboden einen Meter unter ihr zu starren.

Mit der Beseitigung ihrer letzten verbliebenen Bewegungsfreiheit schnellte ihre Erregung erneut in die Höhe. Das Metall intensivierte seine geschickte Stimulation ihrer erogenen Zonen und diesmal war sich Lin sicher, dass ihre an Selbstaufgabe grenzende Unterwerfung mit der lange ersehnten Erlösung belohnt werden würde. Doch vorerst spielte das Metall wieder sein perfides Lieblingsspiel mit ihr, indem es sie erst mit Lust übersättigte und dann exakt an der Schwelle zum Höhepunkt zurückhielt. Wie ein Surfer ritt sie auf der brechenden Welle eines enormen Orgasmus, der sie sicherlich bis an die Ufer des Paradieses tragen würde.

Gleich! Lin hielt in Vorfreude den Atem an. Sie war so nah dran! Und wenn sie dann endlich Erlösung von den Qualen dieser nicht enden wollenden, sexuellen Ekstase gefunden hatte, konnte sie darauf hinwirken, dass die Veränderungen an ihrem Körper wieder rückgängig gemacht wurden – sicherlich stand es in der Macht des Metall, alles was es mit ihr angestellt hatte, auch wieder ungeschehen zu machen. Der verräterische Gedanke hatte sich trotz all ihrer Bemühungen nicht länger unterdrücken lassen und wurde sofort mit einem schmerzhaften Stromschlag bestraft, der wie eine kalte Dusche wirkte und ihre Erregung augenblicklich auslöschte. Wieder einmal war der Orgasmus verloren.

"Nnnhh!" Ein verzweifeltes Aufheulen entrang sich ihrer Kehle. Das war nicht fair! Aber genauso wenig wie den Heldinnen ihrer Lieblingsgeschichten würde es auch ihr nicht vergönnt sein, lediglich für kurze Zeit so zu tun, als ob sie eine Sklavin wäre. Keine halben Sachen! Das plötzliche Wissen darüber, dass es tatsächlich einen Weg gab, ihre Modifikationen unumkehrbar zu machen, traf Lin wie ein weiterer elektrischer Schlag. Kalter Schweiß überzog ihre Stirn. Ihr Neokortex informierte sie darüber, dass sie diesen Weg nicht wirklich einschlagen wollte, aber ihr Reptiliengehirn war da anderer Meinung. Ausnahmsweise einmal in der Oberhand, wischte es die hilflosen Einwände ihres Verstands beiseite und fand in dem Metall einen willigen Komplizen, der eifrig ihrem Wunsch nachkam, ihre Fesseln endgültig zu machen.

Hier geht es zum 7. Teil.

Average: 4.9 (11 votes)
CAPTCHA
Hiermit soll festgestellt werden, ob du ein Mensch bist oder nur ein Bot :-)

Inhalt/Idee

Average: 3.8 (11 votes)
CAPTCHA
Hiermit soll festgestellt werden, ob du ein Mensch bist oder nur ein Bot :-)

Erotik/BDSM

Average: 3.4 (11 votes)
CAPTCHA
Hiermit soll festgestellt werden, ob du ein Mensch bist oder nur ein Bot :-)

Rechtschreibung/Form

Average: 3.5 (11 votes)
CAPTCHA
Hiermit soll festgestellt werden, ob du ein Mensch bist oder nur ein Bot :-)

Kommentar(e)

nimmst Du jetzt auf einmal die ganze Spannung aus der Geschichte? Ich meine nun ist das Ende doch deutlich absehbar, oder sollte es noch eine überraschende Wendung geben? Dann bin ich allerdings sehr gespannt.

LG Estartu 

Antwort auf von Estartu

Leider werde ich die überraschende Wendung schuldig bleiben müssen, diese Geschichte ist in der Tat einfach gestrickt: Lin tappt in die Falle und wird versklavt. Da mir selbst leider nicht mehr eingefallen ist, würde ich natürlich gerne wissen, mit welchem Twist Du insgeheim gerechnet hast?
Cheers, Absolutist

Antwort auf von absolutist

Du hast eigentlich immer an der spannendsten Stelle aufgehört, so dass man nie wusste, wie es weitergeht und es kaum erwarten konnte bis die Fortsetzung da war. Dann hast Du aber plötzlich schon in Deinem Kommentar zu Teil 5 alles vorweg genommen und am Ende von Teil 6 dürfte ja ziemlich klar sein, was aus Lin wird. Eine überraschende Wendung wäre eventuell gewesen, dass Lin den Spieß irgendwie umdreht und das Metall sich fortan nach ihren Wünschen richtet. Eine andere Möglichkeit wäre, dass sie sich kurz bevor es unumkehrbar wird befreien kann. Oder das Metall wird durch eine oder mehrere weitere Personen gestört wird etc ...

LG und Danke für die tolle Story!
Estartu

Ich glaube nicht das dies das Ende dieser tollen Geschichte ist. Ich denke da wird es noch einige Überraschungen geben.

LG Ornella 

Antwort auf von O_devot

Tatsächlich befindet sich die Geschichte auf der Zielgeraden, das nächste (fast fertige) Kapitel wird das letzte sein. Ein paar Fragen werden hoffentlich zufriedenstellend beantwortet werden, aber Lins weiteres Leben überlasse ich lieber der Fantasie der Leser.  Ein paar Anregungen hätte ich natürlich schon ...
Danke für das geäußerte Vertrauen!

Viele Grüße
Absolutist