Geschichten aus meinem Leben - Teil 1 Der Dachboden

"Klappentext"

Die erste Erzählung aus meinem Leben, eine Episode aus dem Reich meiner Herrin. Ich danke für konstruktive Kritik und freue mich natürlich, wenn die Geschichte Gefallen findet und Mut macht für weitere.

 

 

Schon einige Stunden liege ich hier in der kleinen Dachbodenkammer, von meiner Herrin die Zelle genannt. Holzboden, raue Wände, von denen der Putz etwas bröckelt. Die Tür mit Riegel und zusätzlich mit Vorhängeschloss gesichert.

Unnötig, da sie mir das Halseisen anlegte und die Hände mit Metallfesseln verband. Vom Halsreif und den gefesselten Händen führen etwas über einen Meter lange Ketten zu der Wand hinter mir, dort festgemacht. Auch meine Füße in Eisen. Auch hier Ketten und Vorhängeschloss. Beim letzten Aufenthalt waren die Ketten nicht so sehr gespannt wie heute. Jetzt aber kann ich meine Beine nur etwas anwinkeln.

"Dient deiner Erziehung, auch das, mein Sklave", meinte sie, als sie die Ketten an den Fußschellen strammzog und deren Enden an der im Boden eingelassenen Halterung befestigte.

Weiter hinten ein Fenster. Geschlossen. Daher etwas muffig, aber man gewöhnt sich.

Soeben ein Kontrollbesuch von ihr, wie sie es nennt. Schon als ich ihre Schritte auf der Treppe höre, bekomme ich Herzklopfen. Sie entriegelt die Tür, öffnet sie, bleibt im Türrahmen stehen und blickt auf mich herunter. Wie schön sie ist. Schlank, dunkelblond, blaue Augen. Wunderschöne Augen. Auch heute ganz in schwarz gewandet. Hohe Lederstiefel, kurzes Kleid, lange Lederhandschuhe. Die Reitgerte in ihrer Hand. Sie lächelt mich an, als sie näherkommt und die Hand hebt. Dann einige Hiebe auf meine Oberschenkel. Sie zieht heute nicht ganz durch. Dennoch: es schmerzt. Jeder Hieb lässt ein scharfes Brennen zurück, das nicht abklingen kann, da schon der nächste Schlag kommt.

"Ich möchte keinen Mucks hören von dir", gibt sie mir - wie so oft - zu verstehen. Sie mag es nicht, wenn ich jammere.  Daher sage ich "Natürlich nicht". "Wie heißt das?" Die Hiebe werden fester. "Natürlich nicht, meine Herrin". "Warum nicht gleich so?" Weitere Male, vier-, fünf-, sechs-, siebenmal trifft mich die Gerte.

Zum Glück, bin ich fast geneigt zu sagen, trage ich Strumpfhosen, die - ausnahmsweise - die Hiebe etwas dämpfen. Schwarze Strumpfhosen heute mit einem kurzen grauen Strickkleidchen. Ich bin kein Crossdresser. Meine Herrin aber mag das. Es ist, sagt sie, demütigend und das möchte sie so und nicht anders. Daher auch jeden Morgen bei meinen Anziehsachen ein Damenslip. Wenn ich Glück habe, kein String, sondern etwas Bequemeres.

Demütigungen und Strafen, Gebote und Verbote, Dienen und Gehorsam feste Bestandteile unseres Regelwerks, das wir vor einigen Jahren feierlich unterzeichneten.

Heute also neben so einigem anderen Wegsperren, da meine Herrin ihre Ruhe haben möchte. Absolute Ruhe, gab sie mir zu verstehen und Zeit für mich, Zeit zum Nachdenken über Verfehlungen und die unbedingte Notwendigkeit, alle Regeln zu beachten.

Bevor sie geht, zieht sie meine gefesselten Hände über den Kopf und verkürzt auch diese Kette. Nun ist kaum noch Bewegungsfreiheit.

Bevor sie geht, sagt sie: "Du solltest nicht pinkeln müssen. " Wie immer hat sie recht, da ich so gefesselt nicht an die ungeliebte Urinflasche komme, die neben mir steht.

Bevor sie geht, zieht sie Slip und Strumpfhose herunter und spielt - mal sanft, mal weniger sanft - mit meinen Hoden. Mein Peniskäfig verhindert eine Erektion. Es ist eng, zieht, schmerzt. Demütigend, gleichzeitig aber auch erregend, wenn sie mir ihre Macht zeigt. Meine Herrin hält mich nämlich keusch. Sie kontrolliert meine Orgasmen. Wann und wie: ihre Entscheidung.

Dann gleiten ihre Hände unter das Kleid, bewegen sich langsam nach oben, streicheln mich zart. Das Gefühl der Lederhandschuhe auf meiner Haut so erregend. Nicht ganz so zart behandelt sie meine Brustwarzen. Ich mag das nicht, überhaupt nicht, schweige aber.  Nur zu gut erinnere mich an den Tag, als ich das anmerkte. Gefesselt und geknebelt wurde ich ausgepeitscht. Die Striemen waren noch Tage danach zu sehen. Aber das ist eine andere Geschichte aus meinem Leben.

Slip und Strumpfhose zieht sie nicht wieder hoch.

Bevor sie geht, stellt sie sich über mich. Lächelt, während ich zu ihr aufblicke. Ihr Stiefel dann auf meiner Brust und auf meinem Mund. "Zunge raus und schön sauber lecken."  Sie lässt die Sohle über meine Zunge gleiten, von oben nach unten, zur Seite, wieder nach oben und das Ganze von vorne, bis sie zufrieden ist. Dann der Absatz. "Ich möchte keinen Staub darauf sehen." Lecke folgsam jeden Zentimeter sauber. Noch enger im Käfig, in dem mein Schwanz steckt. Während sie das Bein hebt, befiehlt sie: "Mund auf. Ganz weit, Sklave." Einen Augenblick später die Spitze ihres Stiefels tief in meinem Mund. Sie bewegt sie hoch und runter, immer wieder. Sie nennt das: mich in den Mund ficken. Der Geschmack von Leder. Wie ich sie liebe.

Dann wird die Tür verriegelt. Zuvor die Anweisung, sie nicht durch das Rasseln der Ketten zu stören. "Natürlich nicht, meine Herrin." Wie auch, so straff, wie ich gefesselt bin? Das merke ich aber lieber nicht an. Es brennt immer noch da, wo die Gerte traf.

Schon bevor das Vorhängeschloss einrastet, vergehe ich vor Sehnsucht. Ich habe aber das Gefühl, es wird etwas dauern, bis ich wieder das Klackern der Absätze höre. Da bald die Sonne untergeht, wird es dann dunkel sein oder tiefschwarze Nacht oder morgen.

 

 

Kommentar(e)

Episoden aus Deinem Leben?

Bitte nicht aufhören zu schreiben, Du wünschtest Kritik, ich denke, ich kann auch nicht besser schreiben, doch was mir aufgefallen ist’s:

Bevor sie geht, gibt es 4 Mal, man könnte das als gewollt bezeichnen, dafür ist es aber zu wenig, denn bevor SIE geht, verriegelt SIE die Türe!

Bevor SIE geht, höre ich das Einrasten des Vorhängeschlosses.

Jetzt geht SIE, ihre Schritte werden leiser, nur noch das Klackern der Absätze, immer leiser ...

Noch bevor sie verklungen sind, sehne ich mich danach sie wider zu hören, schon jetzt vermisse ich meine Herrin!

... wann wird SIE zurückkommen? Noch in der Dämmerung, oder doch erst in der Nacht? Lasst  es bitte nicht morgen sein, Herrin? 

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Natürlich könnest Du auch auf drei ‚Bevor sie geht, verzichten, denn das alles passiert ja nicht zeitgleich, sondern chronologisch.

Ich frage mich, warum du in der Zelle liegst?

Nach Jahren müsstest Du das „Regelwerk“ kennen... 

oder es muss sich geändert haben, dennoch würdest Du nicht daran denken, es sei denn, genau deswegen bist Du hier, so gefesselt.

... oder Du Mast es und SIE tut es für Dich?

Ich weiß, du schreibst Ruhe wollte sie haben, warum? 

Dazu passen nicht die Nettigkeiten, die sie Dir zukommen lässt, sie kümmert sich um Dich, hat sich extra so angezogen...

... so gedacht kann es so nicht geschehen sein, oder es fehlt etwas.

Trotzdem, schreibe weiter...

Danke Ihr_joe

 

 

 

 

Warum wird er so gehalten? Muss er nicht arbeiten?

Mir fehlen etwas die Hintergründe und Ursachen. 

Sonst schon ganz gut geschrieben