-Fabienne- Teil 8

"Klappentext"

Beschreibung mehrerer Sessions mit meinem Dom

 

Dabei entdecke ich dass in der Tasche noch deutlich mehr ist. Vorhin war mir gar nicht aufgefallen dass sie doch ein deutliches Gewicht hat. In der Tasche entdecke ich erstmal einen Zettel:

"Ohne dich brauche ich das ganze Zeug nicht, vielleicht willst du ja etwas Spaß damit haben."

Damit ist klar, dass du die Sachen für mich mitgebracht hattest, du elender Schuft. Ich werfe die frisch gewaschenen Sachen dazu und stelle die Tasche erstmal beiseite. Nachdem ich etwas gegessen habe, schaue ich mir den Inhalt etwas genauer an.

Neben dem Dildoslip, der Maske und dem Knebel befinden sich noch weitere Dinge in der Tasche:
- 4 Ledermanschetten
- Ein paar Karabiner
- Eine Fernbedienung (wahrscheinlich für den Dildoslip)
- Diverse Klammern
- Ein paar Seile
- Eine Spreizstange
- Mein Halsband
- Ein Ballknebel
- Eine Schlafmaske

Nachdem ich alles gesichtet habe packe ich wieder alles zurück in die Tasche und stelle sie zur Gaderobe. Ich will damit im Moment nichts zu tun haben. Am Besten bringe ich dir die Sachen zurück. Auf der anderen Seite will ich dich die nächsten Tage nicht sehen. Ich lasse die Tasche erstmal liegen, schaue noch etwas fern und gehe dann irgendwann ins Bett.

Am nächsten Tag ist erstmal wieder Arbeit angesagt, ich komme recht spät nach Hause und bin total hinüber. Ich bestelle mir eine Pizza, ziehe mir Schlabbersachen an und schmeiße mich aufs Sofa. In alter Gewohnheit wollte ich dir schon fast schreiben, dass ich zuhause bin, kann es aber gerade noch unterdrücken. Bisher habe ich dir immer geschrieben, hab dir erzählt was ich abends so vor habe und manchmal von dir noch Aufgaben erhalten. Aber derzeit bin ich frei, könnte machen was ich will. Ich bleibe erstmal liegen und schalte den TV an. Nachdem ich eine Weile lang sinnlos umher gezappt habe mache ich doch Netflix an und schaue Suits weiter. 

Meine Pizza kommt ziemlich genau nachdem ich mit einer Folge fertig bin. Da ich keinen Bock habe mich an den Tisch zu setzen, verputze ich sie direkt auf dem Sofa. Nach ein paar weiteren Folgen merke ich wie ich müde werde. Also schalte ich den TV aus und gehe ins Bett.

Ähnlich ereignislos verlaufen auch die restlichen Tage der Woche. Am Freitag habe ich früher Feierabend und hätte eigentlich auch mal wieder Lust auf Sex. Du hast mir zum Glück die letzten Tage den Raum gelassen den ich gebraucht habe, aber ich will dich jetzt auch nicht einfach anrufen und vor allem nicht fragen ob wir uns treffen wollen, erst recht nicht zum spielen. Als ich zuhause ankomme fällt mir die Tasche an der Gaderobe wieder auf.

Ich nehme sie mit uns Schlafzimmer und packe alles aufs Bett. Dann überlege ich mir ein Szenario welches ich umsetzen könnte.

Als erstes ziehe ich mir den Dildoslip an, anschließend die Manschetten an Hand- und Fußgelenke, das Halsband und den Knebel. Dann mach ich es mir auf dem Bett bequem. Die Spreizstange mache ich zwischen meinen Beinen fest und verbinde sie mit einem Seil mit dem Fußende meines Bettes. Dann mache ich mir ein paar Klammern an die Brustwarzen und schalte die Vibratoren im Dildoslip ein. Dann fällt mir auf, dass ich das ganze nicht zuende gedacht habe. Wie kann ich meine Hände fesseln aber mich trotzdem später wieder losmachen?

Aber erstmal bin ich ziemlich aufgegeilt und so mache ich mir die Manschetten einfach zusammen mit einem Karabiner, ziehe mir die Schlafmaske auf halte mich dann mit den Händen über dem Kopf am Bettpfosten fest und stelle mir vor ich wäre festgebunden.

Es fühlt sich zwar toll an, aber es fehlt einfach was. Irgendwann nehme ich meine Hände wieder runter und fange an mit den Klammern an meinen Brustwarzen zu spielen bis ich schließlich doch noch einen Orgasmus bekomme. Aber irgendwie war ich unzufrieden. Ich räumte die Sachen weg und setzte mich an den Rechner. Im Internet muss es doch Tipps geben wie man es besser machen kann.

Nachdem ich mich etwas informiert und für morgen eine kleine Einkaufsliste geschrieben habe mache ich mir noch einen schönen entspannenden Abend in der Badewanne.

Am nächsten Morgen werde ich früh wach. Nach dem Frühstück machte ich mich auf in die Stadt.

Mein erster Halt war der Baumarkt.

Ich kaufte mir ein paar Kabelbinder und etwas Kette. Dem Verkäufer erzählte ich etwas von einem Bastelprojekt, aber ich vermute er wusste wofür ich so viele kurze Kettenstücke benötigte.

Dann fuhr ich zum Saturn, hier kaufte ich mir ein paar Bluetooth In Ear Kopfhörer.

Zu guter letzt fuhr ich noch zu einem Angelshop und kaufte ein paar Gewichte und eine Rolle mit Nylonschnur.

Dann machte ich etwas Sport im Fitnessstudio. 

Anschließend kaufte ich noch ein paar Lebensmittel fürs Wochenende.

Zuhause angekommen kümmerte ich mich erstmal ein wenig um meine Wohnung, Einkäufe verstauen, Wäsche waschen, putzen, Geschirr aus der Spülmaschine in den Schrank, das übliche eben.

Dann packte ich die anderen gekauften Sachen ins Schlafzimmer.

Ich lud erstmal die Kopfhörer auf, währenddessen befestigte ich die Ketten an den Bettpfosten und legte sie so dass von jedem Pfosten etwa 30 cm Kette ins Bett hinein hingen. Nur oben rechts waren es nur 20 cm, dazu 10 cm extra.

Ich holte meine Verbandsschere aus dem Erste Hilfe Koffer und legte sie zu dem kurzen Kettenstück. Ein Kabelbinder kam daneben.

Dann band ich mir eine Manschette um das rechte Handgelenk und nahm noch einen Karabiner und legte mich aufs Bett. Ich machte den Karabiner zwischen Manschette und die kurze Kette, dann versuchte ich nur mit der rechten Hand die beiden Kettenstücke mit dem Kabelbinder zu verbinden. Leider klappte dies nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. So setzte ich mich wieder auf und versuchte den Kabelbinder schon einmal rund zu formen. Nachdem ich dies einigermaßen hinbekommen hatte, legte ich mich wieder hin und versuchte es erneut. Nach etwas Fummelei schaffte ich es schließlich den Kabelbinder zu schließen. Ich zog noch weiter am Ende und zog ihn so gut es ging zusammen.

Wären nun meine anderen Extremitäten auch schon gefesselt hätte ich kaum ein entkommen. Aber dafür hatte ich ja die Schere. Nun probierte ich also die Befreiung. Ich nahm die Schere und versuchte damit den Kabelbinder wieder aufzuschneiden. Es klappte besser als ich es erhofft hatte und so war ich nach kurzer Zeit wieder frei.

Nun konnte ich meinen Plan in die Tat umsetzen.

 

Kommentar(e)

ich mag Geschichten über Selfbondage sehr gern, ich hoffe die Fortsetzung lässt nicht zu lange auf sich warten.

LG Ornella