Eine Dystopie entsteht - 6

"Klappentext"

Diana nimmt ihre neue Miene in Besitz

 

Die Rotorblätter des Helikopters verursachten einen gewaltigen Lärm. Diana saß mit ihrer Freundin Grace auf den komfortablen, mit cremefarbenem Leder bezogenen Sitzen im Passagierraum ihres Bell 407 den sie sich erst vor kurzem zugelegt hatte. Ein samtiges, türkisenes Kleid umschlang ihren graziösen Körper gepaart mit einem Dolce & Gabana Gürtel der ihre schmale Taille betonte. Abgerundet wurde ihr teures Outfit durch schwarze Overknee Stiefel.

„Sieh nur, wie Tiere leben Sie dort“ kommentierte Diana den Anblick der Lehmhütten, über die Sie hinwegflogen.

„Und genau so wollen Sie doch auch behandelt werden“ erwiderte ihre Freundin mit einem schelmischen Grinsen, ohne auch nur den Anschein erwecken zu wollen ihre latent sadistischen Züge zu verdecken. Sie gehörte ebenfalls zur tansanischen Oberschicht, auch wenn ihre Familie bei weitem nicht den Einfluss hatte wie Diana.

„Egal, Selfie!“ kam es nur von der jungen Göttin zurück und die beiden Mädchen zeigten sich von ihrer schönsten Seite.

Nur wenige Sekunden später war das Bild unter @GoddessDiana bereits sichtbar, betitelt mit:

„Auf dem Weg, um meine neuen Besitztümer zu inspizieren #GodessLife #BlackWomenRule, #BossLady“

Es dauerte auch nicht lange bis die ersten Kommentare von ihrer inzwischen auf über drei Millionen Personen angewachsenen Followerschaft.

„Wie gerne wäre ich ihr Sklave“ oder „Sie sehen heute wieder umwerfend aus“ waren meist die Standards ihrer meist weißen, westlichen Verehrer. Natürlich gab es auch genug Hasskommentare, vor allem von den so genannten „Traditionalisten“ die die moderne Sklaverei als solche ablehnen oder ganz banal von Neidern. Diana provozierte ganz bewusst, Sie wollte ihren Lifestyle als den einzig waren etablieren und suchte die Öffentlichkeit dafür, wirklich jeder sollte zu ihr Aufsehen müssen. Sie selbst ignorierte die Hater, nahm jedoch stehts belustigend zur Kenntnis wie ihre Fans diese konsequent verfolgten, sie denunzierten und niederschrieben. „Wie erbärmlich“ sagte sie sich dann meist, grinste in sich hinein, um dann an einem Champagner zu nippen, „wie gut das ich diesen Menschen einen Sinn in ihrem Leben gebe“.

Alles war eine Show um ihre Rolle als Herrscherin über so viele Sklaven zu zementieren. Diese Show sollte nur kurze Zeit später weitergehen, wenn Sie an ihrer neuen Miene ankam, die der alte Besitzer Gerald so sträflich hat verkommen lassen. Minutiös hatte sie Tom aufgetragen wie Sie das Arrangement wünschte und jetzt da der Helikopter sich im Landeanflug befand musste Sie feststellen das ihr Vorzeigesklave sie nicht enttäuscht hatte.

Am Rande der großen Grube war eine große Bühne für Sie aufgebaut, davor knieten bereits die Minenarbeiter in Erwartung ihrer Ankunft, bewacht von bewaffneten Sicherheitsleuten. Schräg hinter der Bühne landete der Helikopter vor den Augen der versammelten Belegschaft. Die Rotorblätter wirbelten den roten Sand der Savanne auf und peitschte ihn über die Wartenden. Es waren einfache Leute, die meisten von ihnen hatten sicher noch nie einen Helikopter aus der Nähe gesehen, geschweige denn die nächste Großstadt gesehen.

Sobald sicher der Staub gelegt hatte wurde ein roter Teppich ausgerollt zwischen Bühne und Helikopter. Dianas Sklaven eilten herbei und knieten sich im Spalier vor die Tür, um ihre Besitzerin in Empfang zu nehmen. Die Bediensteten Joy und Neva standen mit Sonnenschirmen bereit und es geschah eine ganze Weile nichts.

Genüsslich nippte die erst neunzehnjährige Diana an ihrem Champagnerglas und prostete ihrer Freundin Grace zu während sie noch im Helikopter saßen und auf das Empfangskomitee herabblickten.

„Wow, doch eine ordentliche Anzahl an Sklaven die ich mir da angeeignet habe“ sagte Sie und schoss ein Schnappschuss mit ihrem Handy.

„Sind das nicht, eigentlich Angestellte?“ fragte Grace

„Wo ist da der Unterschied?“ erwiderte Diana mit gespielter Naivität, „natürlich sind die meisten formal freie Menschen, aber sie leben jetzt schon in Abhängigkeit. Dennoch hast du natürlich recht, sie sind Angestellte und ich mag keine Angestellten. Deine erste Aufgabe als Direktorin dieser Miene wird es sein diese ‚Menschen‘ zu meinem Eigentum zu machen.“

„Mit Vergnügen meine Liebste“ bestätigte ihre Freundin mit ihrem leicht sadistischen Grinsen.

„Komm, es wird Zeit für unseren Auftritt Süße“

Kaum merklich hob Diana die Hand, um ihren Sklaven Tom zu signalisieren die Tür des Helikopters zu öffnen. Mit einem klackenden Geräusch berührten ihre Overknees die metallene Steighilfe bevor ihre perfekten, langen Beine den Boden berührten. Ein wohliger Schauer lief Tom über den Rücken als Tom seine Besitzerin wieder erblicken durfte. Nach der zweitägigen Trennung von ihr merkte er erst in diesem Moment wie sehr er sie doch vermisst hatte und wie sehr er ihren Präsenz brauchte. Dabei hatte er noch vor 24 Stunden mit dem Gedanken gespielt auszureißen. Diana hatte ihn mit einem Batzen Bargeld in Richtung Miene vorgeschickt, damit er alles in die Wege leiten konnte für die Ankunft seiner Göttin. Es war genug Geld, um einige Zeit auszukommen dachte er. Doch dann kamen die Zweifel. Sein ganzes Leben war er ein Diener gewesen, er wusste nicht mal wie es ist ein Leben in Freiheit zu führen. Er wusste nur das es sicher nicht so komfortabel wäre wie das der Schönen und Reichen. Ganz abgesehen von praktischen Erwägungen. Er war ein Sklave ohne Papiere – er existierte eigentlich nicht als Mensch. Kein Staat würde ihn aufnehmen, bzw. er würde einfach in das jeweilige staatliche Sklavenprogramm gesteckt, wenn man ihn ohne Dokumente aufgriff. Er könnte einfach tot umfallen, keinen würde es interessieren. Waren die Gedanken der Flucht einfach seine letzten Züge menschlicher Instinkte nach Freiheit? Denn andererseits merkte er wie er seiner Besitzerin immer mehr verfiel. Dachte er anfangs noch von ihr, dass sie einfach nur eine junge, verwöhnte Göre war die zu grundloser Grausamkeit neigte, änderte sich seine Meinung nun mehr und mehr. Er sah nun das ihre Taten nicht von Grausamkeit gelenkt waren, sondern dass meist ein Plan oder Grund dahinter waren. Die kurzen Momente der Zuneigung, die er von seiner Herrin bekam, taten ihr übriges ein Gefühl der Liebe und Zuneigung zu entwickeln. Unvergesslich war für ihn der Abend, an dem er allein zu Füssen seiner Herrin liegen durfte und sie ein ganz gewöhnliches Gespräch führten während er ihr die Füße massierte. Sie fragte ihn sogar wie er sich fühlte mit seinem Keuschheitsgürtel. Er sagte das es ihm half seinen Dienst noch besser zu erfüllen da er so noch fokussierter auf das Wohlergehen seiner Herrin war. Die Antwort schien Diana zu gefallen denn kurz darauf ließ sie Tom vor sich onanieren und sogar zu einem Orgasmus kommen, natürlich nicht ohne, dass er seinen Erguss daraufhin vom Fußboden auflecken musste. Was Tom an diesem Abend nicht sah war das verschmitzte Lächeln von Diana, da ihr dort bewusst wurde das sie ihn gebrochen hat und er völlig in ihrem Bann stand. Lediglich Tom wusste es noch nicht zu diesem Zeitpunkt. Jetzt aber in diesem Moment wo sie dem Helikopter entstieg kam er der Erkenntnis schon sehr viel näher.

Sofort war Joy mit dem Schirm zur Stelle, um ihre Herrin vor der sengenden Sonne zu schützen. Diana griff nach den Edelstahlketten an deren anderen Ende ihre beiden Sklaven Angel und Tom befestigt waren. Beide waren vollkommen nackt und krochen hinter ihrer Besitzerin her wie zwei Hunde während diese sich Richtung Bühne bewegte. Beide hatten lediglich vergoldete Keuschheitsgürtel an. Grace folgte ihrer Freundin sogleich hinterher, sie Griff sich zwei der der vier Ex-Sklavinnen von Gerald und ließ sie ebenfalls hinter sich her kriechen.

Die beiden Damen wirkten etwas deplatziert in dieser unwirtlichen Umgebung, mit ihrem makellosem äußeren, ihren feinen Kleidern, mit ihren Dienern. Musik fing an zu spielen die das gesamte Geschehen untermalte und erhöhte während die Damen die Bühne hinaufschritten.

Dort waren zwei Liegen aufgestellt für die Herrinnen, weitere Diener warteten mit großen Fächern, um frische Luft zu wedeln und sich keine Hitze unter dem großen, roten Tuch staute das als Dach diente. Am vorderen Rand, in der Mitte der Bühne war ein enger Käfig aufgestellt, darin kniete der fette, nackte Gerald. Diana ließ sich auf eine der Liegen nieder. Sie wollte die Szenerie genau beobachten, jedoch sich selbst nicht dazu herablassen zu ihren „Angestellten“ zu sprechen, dazu hatte sie ja schließlich Grace die sie mit der Leitung der Miene beauftragt hatte. Sofort wurde sie mit Getränken und Früchten umsorgt. Wie ein Schoßhündchen kniete Tom vor seiner Besitzerin.

„Gut gemacht Sklave, du hast alles genau so vorbereitet wie ich es mir wünsche!“

„Vielen Dank für das Lob Göttin“

„Sklavin!“ erhob Diana ihre Stimme und wandte sich Angel zu, „lecke meine Sohlen sauber, hier ist es ganz staubig!“

Wortlos folgte die Sklavin dem Befehl. Wie eine Katze kroch sie die Liege entlang. Die verwöhnte Teenagerin hatte ihre Beine leicht überkreuzt auf dem weichen Polster abgelegt, so musste die gleichaltrige Sklavin die Absätze ihrer Herrin lecken mit dem Gesicht zum Publikum. Bei jedem Zug mit ihrer Zunge über die glatten Sohlen der Stiefel bewegte ihr ganzer Körper sich mit den prallen Brüsten nach vorne und wieder zurück. Die Augen der Männer in den ersten Reihen vor der Bühne lechzten förmlich ob des Schauspiels, das sich ihnen darbot. Lange konnten sie es nicht genießen den nun schickte sich Grace an vor der versammelten Mannschaft das Wort zu ergreifen.

„Senkt die Blicke und erweist uns gefälligst den nötigen Respekt!“ sprach sie in ein Mikrofon. Tausende Köpfe vor ihnen senkten sich fast gleichzeitig.

„Schön das ihr es alle einrichten konntet heute hier zu sein“, begann sie zynisch. „Mir ist bewusst das die letzte Zeit hier nicht einfach war. Die Leitung der Miene ließ stark zu wünschen übrig, darunter habt ihr gelitten und viel wichtiger somit litt auch die Produktivität der Miene. Somit sollte es euch eine freudige Neuigkeit sein, dass diese Miene nun im Besitz der göttlichen Diana Lamba ist.“ Dabei machte sie einen Schritt zur Seite und deutete eine leichte Verneigung in Richtung Diana an, die sich bewusst desinteressiert gab und sich von ihrem Sklaven gerade eine Zigarette anstecken ließ.

„Mein Name ist Grace Riziki und ich werde hier die Leitung übernehmen und diese Miene zu einem Vorzeigemodell tansanischer Produktivität zu altem Glanz zurückführen! Gerald wird hier nichts mehr zu sagen haben – dieser Mann ist Geschichte und seine sadistische, unproduktive Herrschaft hat ein eine“.

Zustimmendes Gemurmel war unter den Angestellten zu vernehmen und Diana hob die Hand, um sie zum Schweigen zu bringen.

„Er ist jetzt rechtelos und selbst Eigentum der großartigen Diana Lamba.“ Gelächter war zu hören als Grace auf den Käfig auf der Bühne zeigte.

„Als Wiedergutmachung für eure Leiden wird Sie ihn euch schenken, macht mit ihm was ihr wollt, nur lasst ihm am Leben, sein leiden soll möglichst dauerhaft sein.“

Die Masse brach in lauten Jubel aus und Grace deutete auf zwei starke Männer in der vorderen Reihe und bedeutete ihnen den Käfig mit Gerald von der Bühne zu tragen, hinein in den Pulk der Rachsüchtigen.

Auf das Zuckerbrot musste die Peitsche folgen und Grace legte eine schärfe in ihre Stimme.

„Jedoch werden wir in Zukunft keinen Aufstand gegen die Obrigkeiten dulden! Erfüllt euren Zweck als fleißige Arbeiter für Diana Lamba und seid versichert das wir für euch sorgen werden. Bei jedem Zeichen des Ungehorsams werde ich persönlich mit Hilfe meines Sicherheitsdienstes hart durchgreifen!

Tut das was ihr am besten könnt, schuftet und seid versichert das eure Familien genug Essen auf dem Tisch haben und nun zurück an die Arbeit!“

Unter großem Jubel zogen die Arbeiter wieder in Richtung der Schächte, um ihre eintönige Arbeit zu verrichten.

„Gut gemacht Süße“, sagte Diana zu Grace die sich jetzt ebenfalls auf ihrer Liege niederließ, um sich von ihren Dienern verwöhnen zu lassen, „dir steht die Direktorenrolle“.

„Haha, ich liebe es diese Einfallspinsel herumzukommandieren, danke für diese Chance Diana“.

„Nutze sie Weiße“ – jetzt war es Diana die eine schärfe in ihrer Stimme hatte.

Die Damen entspannten sich noch etwas von ihrer Reise um sich dann aufzumachen die Miene im Betrieb zu inspizieren.

 

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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