Ein intelligenter Mann - Teil 1

"Klappentext"

Der erfolgreiche Unternehmer Gerold muss endlich zum Sugardaddy, Zahlschweinchen, Butler und privaten Spielzeug einer jungen Luxusdiva dressiert werden. Er hat verstanden, dass dies seine naturgegebene Funktion als Sklavenbock ist. Er ist eben ein intelligenter Mann...

 

Gerold ist ein intelligenter Mann. Es gibt einige Indizien, die dafür sprechen. Er hat einen verantwortungsvollen, lukrativen Posten als Eigentümer eines größeres Immobilienversicherungsunternehmens. Gemeinsam mit seinem älteren Stiefbruder führt er als einer der beiden Geschäftsführer die Geschicke der Firma, die sein Onkel einst gegründet und aufgebaut hat. Als der sich vor einigen Jahren zur Ruhe setzte, übernahmen Gerold und sein Stiefbruder Alexander die Geschäftsführung.

Obwohl Gerold, recht korpulent und zu wenig kaltschnäuzig, nicht unbedingt die beste Wahl für die Leitung eines Unternehmens mit über 90 Mitarbeitern in einer hart umkämpften Branche gewesen war, ist Blut nunmal dicker als Wasser. Dem Onkel war bei seiner Entscheidung die direkte Verwandtschaft wichtiger als ein fremder Business-Haifisch, den er vermutlich nach wenigen Monaten kaum mehr unter Kontrolle gehabt hätte. Außerdem: Gerold ist ein intelligenter Mann!

Er schaffte es in den vergangenen Jahren stets, das Unternehmen auf einem moderaten Wachstumskurs zu halten, hatte dabei Alexander immer die harten Fälle überlassen, und er selbst hält sich mit Ehrgeiz, Fleiß und nüchterner Verlässlichkeit am Ruder. Das Vermögen wächst, auch wenn Gerold in sein hochwertig eingerichtetes Haus am Standrand immer erst abends, und meist recht erschöpft vom anstrengenden Arbeitsalltag, zurückkehren kann. Doch Gerold weiß, dass er sich glücklich schätzen kann. Er ist ein intelligenter Mann.

Vor allem weiß er aber, dass er in Wirklichkeit ein minderwertiges Sklavenschweinchen ist, das dringend an die Leine gehört. Als korpulenter stoffeliger Brillenträger von 61 Jahren, der lüstern und hilflos einer jungen verwöhnten Luxusfee hinterher schmachtet, spürt er es jeden Tag mehr: Er ist ein dummer geiler Schuftesel, der endlich eine hochnäsige junge und zickige Diva höflich darum bitten muss, ihr ständiger Sugardaddy werden zu dürfen. Und so konnte es Gerold schließlich nicht mehr aushalten. Er hatte sich in einem Kontaktportal schüchtern an einem bildhübsche junge Fashionqueen gewandt, die ihm schon mit ihrem Bild fast den Atem raubte. Über die ersten Tage hatte sie ihn gar nicht beachtet, obwohl Gerold äußerst höflich und sehr zurückhaltend an sie geschrieben hatte. Selbstverständlich siezte er sie und sprach sie nur als „Verehrte Madame“ an. Alexa Jasmin reagierte jedoch überhaupt erst, als Gerold ihr höflich und ausführlich erklärt hatte, dass er ein dummes altes Schuftschweinchen sei und sich gerne als fester Sugardaddy und privater Diener bei ihr vorstellen möchte, der künftig nur noch für ihren Luxus arbeiten darf.

„Selbstverständlich bist du das. Wie ihr alle!“ kam kurz zurück.

Gerold zitterte innerlich vor Erregung. Er hatte in den folgenden Tagen immer wieder um einen ersten Vorstellungstermin gebettelt, in einem Luxushotel nach Wahl. Natürlich streng nach Etikette, wie es sich für ein dummes Arbeitsferkelchen gefälligst gehört.

„Nächsten Samstag, Parkhotel in der Innenstadt, Senatorensuite. Du trägst einen dunklen Anzug mit Krawatte, weißes Hemd. Und du stellst natürlich sicher, dass du lüsternes Dreckschwein mich nicht mit deinen ekelhaften Sklavenfingern berühren kannst!“

Gerold hatte sich ausgiebig bedankt und machte in der folgenden Nacht kein Auge zu. Er hatte noch viel zu tun in den Tagen bis zum ersten Treffen und durfte nichts vergessen. Rosenstrauß bestellen, Zimmer buchen, Hand-Fuß-Ketten besorgen. Teures Lilien-Parfüm kaufen. Seidenfächer abholen. Aufwandsentschädigung überweisen, dafür, dass Alexa Jasmin ihm überhaupt geantwortet hatte. Er leitete alles neben seinen täglichen Pflichten in die Wege und hatte es kaum erwarten können, bis es endlich Samstag war.

Schon lange vor dem verabredeten Zeitpunkt betritt er nun die ausladende Suite. Vor dem verschnörkelten Sofa stellt er den riesigen Rosenstrauß in eine Vase, drapiert die bestellten Vorstellungsgeschenke an ein Ende des Sofas und rückt seinen Anzug zurecht. Dann kniet er sich hin und kettet hinter dem Rücken seine Hände und Füße mit einer Kreuzfessel zusammen. So wartet er mit gesenktem Blick in Richtung der Tür.

Natürlich kommt Alexa Jasmin zu spät. Als sie wortlos eintritt, erfüllt sich der Raum sofort mit einem bezaubernden Parfüm-Duft. „Guten Tag, verehrte Herrin!“, haucht Gerold starr vor Erregung. Verschwenderischer Schmuck klimpert. Die stark geschminkte junge Dame trägt einen fliederfarbendes kurzes Top mit dazu passender sehr weiter Seidenhose und Perlengürtel als Accessoire. Der ausladende Saum umflattert fast gänzlich ihre hohen Highheels, während sie wortlos am knienden Gerold vorbei stöckelt. Armreifen klimpern, während sie elegant Strähnen der lange blonde Mähne hinter die Ohren streicht. Der Ton in Ton abgestimmte Mantel, herrschaftlich über die zarten Schultern gelegt, fällt gelangweilt aufs Sofa. Gekonnt auf den hohen Absätzen jonglierend, lässt sich das verwöhnte Luxuspüppchen daneben nieder und schlägt ein Bein über das andere.

Erst nach einer Weile erklingt ihre hinreißend süße Stimme: „Gerold? Bei Fuß, Sklaventölpel!“ Herablassend lässt die Diva das letzte Wort über die aufgespritzten Lippen gleiten. Gerold läuft es kalt den Rücken herunter. Er dreht sich auf Knien um und kriecht langsam und ungelenk, da an Händen und Füßen zusammengekettet, in Richtung seiner Angebeteten. Die verzieht keine Miene und beachtet ihn kaum, als er einen Meter vor ihren sichtbar teuren Lackpumps kniet.  Ihre stark geschminkten Lider sind fast geschlossen, die langen künstlichen Wimpeln wirken wie ein Vorhang ihrer glänzenden großen blauen Augen. Alexa Jasmin hebt ihr Kinn und genießt es, mal wieder auf einen demütig knienden, geketteten über 60-jährigen Geschäftsmann mit Glatze und Bauch herabzusehen. Ein geborenes Nutzvieh! Ihre roten Schlauchbootlippen verformen sich zu einem kalten Lächeln.

„Gerold, du Sklavenflegel darfst mir jetzt Komplimente machen“, flüstert sie langsam und ohne jede Gefühlsregung. „Dabei darfst du die Spitzen meiner Heels küssen!“ Gerold atmet schwer, er kann sich kaum beherrschen. Langsam lässt er den Oberkörper nach vorn kippen, bis er mit seinem Kinn vor den Schuhen seiner umworbenen Prinzessin aufschlägt. Hastig entfahren ihm verbale Ehrerbietungen über ihre hinreißende Schönheit und Eleganz. Mit spitzem Mund küsst er zwischendurch immer wieder ihre hohen schimmernden Highheels. Er kann kaum davon ablassen. Gelangweilt unterbricht ihn Alexa Jasmin nach einer Weile und tritt seinen hochroten Kopf ohne Vorwarnung ein Stück zurück. „Genug jetzt, Trottelchen! Nimm gefälligst Haltung an.“

Mühevoll schafft sich Gerold wieder auf seine Knie und senkt den Blick. Seine Göttin ergreift den Seidenfächer, was mit ihren extralangen Gel Nails durchaus geübt sein will. Dann flötet sie huldvoll: „Wie willst du mir denn nützlich sein, Schweinchen Gerold? Amüsiere mich, und achte gefälligst auf deinen Ton dabei!“

Gerold sammelt seine Gedanken und spricht leise. „Madame, dürfte ich Sie bitten, meine angebetete Lebensherrin zu werden? Ich bin ein dummes Nutzvieh, dass zu ihrem persönlichen Schuftesel, Hausdiener, Butler und Chauffeur erzogen werden muss. So gehört es sich ja schließlich für mich.“ Ohne sichtbare Reaktion fächert sich die höflichst Gebetene mit ihrem Seidenfächer elegant Luft zu und reckt ihr gepudertes Stupsnäschen arrogant in die Luft. „Tss. Was nimmst du dir raus, Sklavenbock Gerold? Was kannst du mir denn bieten?!“ Hastig listet der Angesprochene den gesamten Besitz, Vermögen und Firmenanteile auf und beschreibt sein prächtiges Haus in allen Einzelheiten. Dabei schwitzt er, zittert und stottert. Die zuckende Beule in seinem Schritt wird unerträglich. Gerold kann es nicht länger unterdrücken, auf das hinreißende Dekolletee seiner Göttin zu starren. Die riesigen, perfekt ausgeformten Luxusboots bringen ihr edles enges Top fast zum Bersten. Augenblicklich faltet die Diva ihren Fächer zusammen und erhebt erstmals ihre ehedem mädchenzarte Stimme. „Was fällt dir ein, geiler Bock! Blick gefälligst auf den Boden, du widerliches Dreckschwein“, ereifert sie sich gekünstelt. Dabei erteilt sie ihm ein paar schallende Ohrfeigen mit dem zusammengeschobenen Fächer. Dann legt sie eine Hand affektiert auf ihre Brust und dreht den Kopf zur Seite.

Der Geschundene muss sich hastig und wortreich entschuldigen. Das Luxusgirl betrachtet währenddessen zufrieden dessen rote Wangen. Dann fährt sie genüsslich fort und spricht wie zu einem Vorschuljungen: „Du musst sehr streng dressiert werden, da du ja sehr dumm und ungezogen bist. Ich weiß nicht, ob mir das zuzumuten ist.“ Sie säufzt hochnäsig op dieser schweren Bürde.

Nachdem sie einen Schluck des bereitgestellten Champagners genippt hat, streicht sie sich eine platinblondierte Strähne aus dem püppchenhaften Gesicht. „Ich denke darüber nach.“

Gerold atmet schwer und bedankt sich unter hastigen Verbeugungen. Er weiß, dass er soeben vollkommen versklavt worden ist. Gerold ist ein intelligenter Mann.

 

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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Kommentar(e)

Toller Einstieg, bin in und hergerissen ob ich gerne mit dem Schweinchen tauschen möchte… Oder in der einem durchsichtigen Spiegel der Show einfach nur zuschauen möchte. So oder so bitte gerne fortsetzen