Ein bisschen bi, schadet nie!

"Klappentext"

Jana ist sich nicht ganz sicher, ob ihre neue Mitbewohnerin mehr als nur eine Freundin in ihr sieht. Als ein Einbrecher kommt, wird diese Frage sozusagen beantwortet...

 

„Rrrr, da brauche ich ja gar keinen Kaffee, um wach zu werden!“

Obwohl ihre Mitbewohnerin solche Sprüche öfter brachte, merkte Jana doch, wie sie leicht errötete. Jana hatte sich im Bad etwas Zahnpasta auf ihr schwarzes T-Shirt gekleckert und war, nur in BH und Höschen, zu ihrem Zimmer gelaufen, um sich ein neues zu holen.

Sie hatte sich zu Beginn des Studiums auf die Warteliste der Studentenwohnheime setzen lassen und jetzt, im vierten Semester, hatte sie die Zusage bekommen: für ein Doppel-Appartement. Das hatte den Vorteil, dass sie nicht nur ein Zimmer und ein kleines Bad, sondern auch ein gemeinsames Wohnzimmer hatten. Und Melina, ihre Mitbewohnerin, war sehr nett. Da war nur die Kleinigkeit, dass Melina mit ihr flirtete. Oft legte sie den Arm um sie, manchmal küsste sie sie und wenn Jana in Unterwäsche war, tat sie immer, als wolle sie sich auf sie stürzen.

„Ein bisschen bi, schadet nie“, hatte sie gemeint, als Jana sie eines Morgens mit einem Jungen aus ihrem Zimmer hatte kommen sehen. Ein Mädchen hatte sie bislang noch nie mitgebracht.

„Ich spare mich für dich auf“, hatte sie gemeint und Jana zugeblinzelt. Die wusste nicht so recht, wie sie es nehmen sollte. Jana war nicht bisexuell oder lesbisch, aber irgendwie machten Melinas Annäherungsversuche sie befangen – auf eine angenehme Art. Doch sie würde nie den ersten Schritt wagen und Melina blieb immer gerade so unverbindlich, dass alles auch nur ein Scherz hätte sein können.

Jetzt legte sie die Hände auf die Hüften und wiegte sich etwas vor Melina, um zu zeigen, dass sie bereit war, ein wenig mitzuspielen. Dann huschte sie in ihr Zimmer, als es plötzlich klopfte.

„Ich geh`schon!“, rief Melina und Jana schloss die Tür ihres Zimmers, da sie immer noch nicht angezogen war. Ein Klopfen konnte eigentlich nur bedeuten, dass es jemand aus dem Wohnheim war, denn Auswärtige benutzten die Sprechanlage. Jana tippte auf Julian, ihren Nachbarn, der ständig irgendwelche Lebensmittel ausborgte.

In dem Moment sprang ihre Tür auf.

„Verdammt, Melina, ich bin im BH!“, schimpfte sie, als sie sah, dass Melina sie mit weit aufgerissenen Augen anstarrte. Neben ihr stand ein Mann mit einer Sonnenbrille und einem Vollbart in der Uniform eines Paketdienstes. Er stieß Melina ins Zimmer und jetzt erkannte Jana die Pistole in seiner Hand.

„Was soll das? Ist das ein Scherz oder was?“

Der Mann antwortete nicht, doch Melina meinte:

„Tu was er sagt, bitte! Oh Gott Jana, es tut mir so leid!“

„Was geht hier vor?“

„Nun, deine Freundin hat etwas, das meinem – Chef gehört. Und er will es wiederhaben! Du standest nicht auf der Rechnung, aber ich bin flexibel!“

Jana starrte Melina an, die jetzt echtes Schuldbewusstsein ausstrahlte. Mit wem hatte ihre Freundin sich da nur eingelassen? Doch zum Nachdenken oder gar Reden blieb keine Zeit, denn der Mann sagte:

„Keine Angst, wenn ihr tut, was ich euch sage, verliert ihr nichts außer dem, wonach ich suche – na ja, und ein bisschen von eurer Würde!“

Jana konnte sehen, dass der Vollbart nicht echt war und irgendwie machte ihr das Angst. Sie würde den Mann nur unzureichend beschreiben können. Er sah sie an und sie kreuzte errötend die Arme vor der Brust.

„Nur keine falsche Scham, du bist doch ein echter Hingucker. Aber du hast recht, es ist unfair, dass Melina hier so viel anhat. Wenn du ihr bitte behilflich bist.“

Ungläubig starrte Jana ihn an, doch der Mann hob seine Waffe. Soweit sie sehen konnte, war diese echt.

„Zieh sie aus!“

Jana schüttelte den Kopf, doch er zielte auf Melinas Stirn und diese gab einen wimmernden Laut von sich. Also griff sie zögernd nach dem Saum von Melinas Pullover.

„Sorry“, hauchte sie, dann zog sie ihn Melina über den Kopf. Diese ließ willenlos alles mit sich geschehen, auch als ihr Jana noch das T-Shirt auszog. Es war etwas umständlich, denn die rotlockige Melina war einen Kopf größer als sie, aber schließlich stand sie im BH da. Melina wollte die Arme vor der Brust verschränken, aber der Mann hinderte sie daran.

„Während deine Freundin mit deiner Jeans beschäftigt ist, kannst du mir schon einmal sagen, ob ich richtig liege. 75 D, oder?“

Melina nickte, aber der Mann schien nicht zufrieden.

„Ich kann dich nicht hören!“

„J-ja, 75 D stimmt“, hauchte Melina. Jana hatte mittlerweile Melinas Jeans aufgeknöpft und nach einem flehenden Blick zu dem Mann zog sie sie ihr herunter. Melina war wie paralysiert und Jana musste ihr die Beine eines nach dem anderen aus den Hosenbeinen ziehen. Dann zog sie ihr die Socken aus. Nun hatten sie beide gleich viel an und hofften, dass der Mann zufrieden wäre.

„Du bist noch nicht fertig mit Melina!“

„Aber-“

„Nein, bitte nicht!“

Doch der Mann hob wieder seine Waffe und so trat Jana hinter Melina, hakte deren BH auf und zog ihn ihr aus. Zum ersten Mal sah sie Melinas Brüste, wie Gott sie geschaffen hatte und trotz der Situation ertappte sie sich dabei, dass sie ihr gefielen.

„Nur noch eines!“

Wieder zögerte Jana und wieder hob der Mann die Waffe.

„Sorry“, flüsterte sie erneut, dann hakte sie ihre Daumen in Melinas Höschen und streifte es herunter. Aus dem Augenwinkel nahm sie wahr, dass Melina bis auf einen schmalen Streifen rötlichen Haares ihr Schamhaar entfernt hatte.

Als sie wieder Melinas Füße von dem Wäschestück befreit hatte, wollte sie es beiseite legen, doch jetzt hielt der Mann eine Rolle Klebeband in der Hand.

„Melina hat genug gefaulenzt. Sobald du das Höschen im Mund hast, wird dir Melina deinen hübschen Mund zukleben!“

„Was?“, fragten beide Mädchen unisono, doch die Anweisung war klar genug. Das Problem war nur, dass Jana ihr nicht Folge leisten wollte. Entsetzt starrte sie auf den smaragdgrünen spitzenverzierten Slip in ihrer Hand, der auf einmal so groß aussah. Melina mochte keine Strings, wie sie ihr einmal erklärt hatte. Ein leichter Duft stieg ihr in die Nase, Melinas Parfum und-

„Sorry, ich dachte, für heute geht es noch mal“, meinte Melina plötzlich und kicherte nervös. Jana verstand sie zunächst nicht, doch dann ging ihr ein Licht auf: Melina hatte das Höschen bereits gestern getragen.

„Wird`s bald? Ich bin eigentlich wegen etwas Anderem hier!“

Langsam gehorchte Jana. Sie versuchte, den unangenehmen Geschmack zu ignorieren und nahm das Höschen zwischen die Zähne. Der Mann schüttelte den Kopf.

„Melina, stopf` es ihr schön tief rein! Und dann klebst du ihr das Tape davor! Mindestens 20 Lagen, und schön stramm!“

Zitternd wie Espenlaub gehorchte die nackte Melina, schob ihr das Wäschestück hinter die Zähne, bis Jana einen Würgelaut ausstieß. Dann verklebte sie ihr den Mund, jede Lage stramm wickelnd. Jana gab kleine Protestlaute von sich und versuchte, trotz des erstickenden Knebels nicht zu hyperventilieren.

„So, jetzt zieh` sie fertig aus!“, befahl er Melina, die Jana rasch BH und Höschen auszog. Unschlüssig starrte sie auf den schwarzen String ihrer Freundin.

„Zumindest ist er frisch und nicht einmal halb so groß!“, dachte diese. Dem Mann schien das auch aufzufallen.

„Ein bisschen unfair, das stimmt. Wo ist deine Schmutzwäsche?“

Jana deutete auf den Schrank und er ließ Melina zwei weitere Tangas heraussuchen. Jana musste sie zu einem Ball zusammendrücken und Melina damit knebeln, bevor Melina auf die Knie gehen musste, damit Jana ihr das Klebeband vor den Mund wickeln konnte.

Die Mädchen mussten sich Seite an Seite aufstellen, dann fragte er:

„Seid ihr eigentlich ein Pärchen?“

Beide schüttelten den Kopf, Jana recht heftig, Melina etwas zögerlicher. Der Mann grinste unter seinem falschen Bart.

„Nun, dann wird das jetzt nicht einvernehmlich! Aber keine Angst, den Hetero-Teil von bisexuell erspare ich euch!“

„Mmhhmmm?“

„Nnngg! Mph!“

Er zwang die beiden, sich einander gegenüber zu stellen, dann musste Melina die Arme um Janas Taille legen. Der Mann zog ein paar Handschellen hervor und fesselte Melinas Handgelenke hinter Janas Rücken. Melina hatte die Arme weit gestreckt, damit sie einander so wenig wie möglich berühren mussten.

„Mph!“

Jana erschrak, als der Mann jetzt ein weiteres Paar Handschellen nahm und um ihr rechtes Handgelenk schnappen ließ. Dann versuchte er, ihre Hände hinter Melinas Rücken zusammen zu bringen. Da diese ihre Arme um Jana geschlungen und auch breiter als die zierliche Jana war, gelang dies nur, indem er Jana zwang, auf Melinas Füße zu steigen und sich eng gegen Melinas nackten Körper zu pressen.

„Bleibt so, Ladies!“

Er hatte wieder nach dem Klebeband gegriffen und wickelte es jetzt um ihre Beine, bei den Knöcheln anfangend. Enger und enger wurden ihre Schenkel aneinander gepresst und Jana konnte die Wärme von Melinas Schoß an ihren Lenden spüren.

„Heiß, oder?“, meinte der Mann, als er auf der Höhe von ihren Hüften angekommen war. Die Rolle Klebeband war aufgebraucht, aber er hatte noch eine dabei und fesselte jetzt auch noch ihre Oberkörper eng aneinander. Er begann an der Taille, ließ ihre nackten Hintern frei.

„Ihr werdet vielleicht etwas Bewegungsfreiheit zu schätzen wissen, wenn ich euch alleine lasse!“

Jana schrie in ihren Knebel, aber sie konnte es nicht verhindern, dass er sie und Melina in eine Doppelmumie verwandelte. Ihr Kinn lag zwischen Melinas großen Brüsten und sie spürte, wie ihre eigenen gegen den Leib der Freundin gepresst wurden.

Zu guter Letzt verklebte der Mann ihnen noch die Augen. Dann schubste er sie. Mit einem entsetzten Stöhnen stürzten die beiden Mädchen, doch er hatte sie auf Janas Bett gestoßen und legte sie zurecht, sodass sie auf der Seite lagen.

„Passt ein bisschen auf, wenn ihr eure Situation genießt, sonst tut ihr euch noch weh!“

„Mmhrrrmmmm!“

„Uuuhhmmmm!“

Sie hörten, wie er anfing, das Haus zu durchsuchen. Verzweifelt wanden sie sich in ihren Fesseln, versuchten, dem engen Kokon zu entkommen, doch als sie irgendwann ein „Viel Spaß noch!“, gefolgt von dem Schließen der Wohnungstür, hörten, waren sie noch keinen Schritt weiter gekommen.

„Uuuhmmmm! Mmhhhmmmm!“, stöhnte Jana.

„Mph! Uuhmmm!“, pflichtete Melina ihr bei.

Das schlimmste war die Hitze. Jana fühlte sich, als habe man sie an die Heizung gefesselt. Eine weiche Heizung, die jetzt von Schweiß bedeckt war und sich an ihrem nackten Körper rieb.

„Mmhmm!“

Entsetzt wurde Jana klar, was sie da gerade gedacht hatte. Sie mussten sich befreien, nur das zählte! Vor dem Mittag würde sie keiner vermissen und bevor jemand nach ihnen sah und sie fand, konnte ein ganzer Tag vergehen!

Sie verstärkte wieder ihren Kampf mit den Fesseln und auch Melina bewegte sich wieder. Doch dann merkte Jana, dass Melina sich langsamer bewegte. Rhythmischer. Und auf einmal spürte sie, wie Melina ihre Finger in ihren Hintern krallte und sie fester an sich presste.

„Mmhmmpph! Nnnnngg!“

Jana bäumte sich auf, doch das verstärkte nur den Druck von Melinas Körper. Ihrem heißen, sinnlichen, üppigen Körper.

„Mmhhmmmmm!“

Jana wehrte sich, doch gleichzeitig spürte sie, wie ein Kribbeln durch ihren Körper fuhr. Sie konnte Melinas harte Brustwarzen fühlen und fragte sich, ob es Melina auch empfand. Denn auch Jana war jetzt erregt, was nutzte es, das zu leugnen? Als hätte sie es ausgesprochen, hörte sie wieder Melinas „Ein bisschen bi, schadet nie!“

Und so entspannte sich Jana, als Melina sich wieder gegen sie presste und fing an, sich an den Rhythmus der Freundin anzupassen...

 

Kommentar(e)

Gut geschrieben! Gerne gelesen! Hat Spaß gemacht! Leider sehr kurz - aber eine Kurzgeschichte ist eben nicht länger........

Antwort auf von Beate

Danke für dein Feedback! Es gibt noch eine Art Fortsetzung, die ich demnächst poste :)

Für den Verbrecher war es sicher amüsant, aber zumindest war es für die Mädchen nicht langweilig :)