Die Agentur „Desire and More“ - 2. Teil

 
Kapitel 2: Doktorspielchen
 
Schlaftrunkend goss ich mir eine Tasse Kaffee ein, schlurfte in mein Wohnzimmer und machte es mir auf der Couch gemütlich. Mein erstes Erlebnis in der Agentur lag nun einige Tage zurück und so langsam kroch mein Verstand wieder aus seinem Versteck. Ich hatte mich also, ohne mir wirklich Gedanken zu machen oder zumindest Informationen über diese Agentur einzuholen, als sexuelle Gespielin verpflichten lassen. „Auf meinen neuen Tiefpunkt“ murmelte ich und prostete mir mit der Kaffeetasse in der Luft selber zu. Was meine sexuellen Vorlieben anging, so war ich bisher selten auf Nummer sicher gegangen, aber dieser Level war selbst für mich neu. Mit einer zweiten Tasse Kaffee und frisch geduscht machte ich es mir auf meinem Sofa bequem. „Wollen doch mal sehen..“
 
Ich googelte den halben Vormittag: Weder die Agentur selber (einziger Treffer: die sehr professionelle aufbereitete Website, die ich bereits kannte) noch die Inhaberin (gar keine Treffer) erhellten mich wirklich. Kurzerhand sprang ich auf, zog mir was bequemes an und fuhr mit dem Bus zur Agentur. Erst vor der Türe der Managerin zögerte ich. Was versprach ich mir eigentlich hier von? Selbst wenn das hier illegal war, was es immer noch nicht den Schein machte, so hatte ich mich aus freien Stücken dazu entschieden und, sexuelle betrachtet, bereute ich es nicht. Ich wollte schon wieder gehen, als sich plötzlich die Türe öffnete und der Hausarzt, sowie die Managerin verblüfft vor mir standen.
 
„Robin? Was machen sie hier?“ „Nun, also ich eeehm...“ „Sie hat einen Termin bei mir. Bitte, treten Sie doch ein!“ Erleichtert und dankbar lächelte ich die Managerin an, nickte dem Doktor zu und trat ein. „ Er kann manchmal doch sehr neugierig sein.“ Sie schloss die Türe und lächelte mich freundlich an. „Kaffee? Tee?“ „Kaffee, bitte. Schwarz.“ Während sie die Tasse füllte, nahm ich auf dem Stuhl vor ihrem Schreibtisch platz und sag mich in dem Raum um. Sie kam zu mir, reichte mir die Tasse, ich bedankte mich und sie nahm Platz. „Also, Robin, was führt sie zu mir?“ Sie musterte mich mit ihrem Blick, schnalzte einmal mit der Zunge und sprach dann direkt weiter: „Lassen sie mich raten, Gewissensbisse?! Ihr Verstand sagt ihnen jetzt, dass das, was sie hier tun, nicht legal sein kann und das es falsch ist, weiter hier zu arbeiten?“ Etwas verblüfft, doch auch erleichtert nickte ich. Sie nahm einen Schluck Kaffee, stellte die Tasse ab und lehnte sich zu mir vor. „Ich sag ihnen mal was: Ist unsere Agentur für die Gesellschaft moralisch verwerflich? Vermutlich, ja.
Erfüllen wir sexuelle Träume unserer Kunde und betreiben damit Prostitution? Vermutlich auch das. Aber sind sie unfreiwillig hier? Haben wir sie gezwungen zu uns zu kommen und sich für den Kunden zu entscheiden? Himmel, nein!“ Ihre Lippen umspielte ein wissendes Lächeln. „Hat es sie nicht wahnsinnig erregt, sich endlich fallen lassen zu können und einfach mal das zu tun, was sie sich in ihrem tiefsten Inneren schon immer gewünscht haben?“ Ich konnte nur schlucken und dabei nicken. Allein bei dem Gedanken an meine erste Erfahrung hier, ließ mich wieder feucht zwischen den Beinen werden. Die Managerin lehnte sich zufrieden zurück, nahm einen erneuten Schluck und sah mir tief in die Augen. „Ich sehe die Lage so, Robin: Entweder, ich gebe ihnen den Vertrag zurück, sie unterschreiben eine Verschwiegenheitsklausel und sie sind raus ODER sie packen ihr moralisches Gewissen in eine Kiste und vergraben es ganz tief in ihrem Gehirn und haben einfach für Geld Spaß. Was meinen Sie?
 
„Ich hatte nicht erwartet, sie so früh wieder zu sehen!“ Sein Lächeln war freundlich und herzlich, als der Arzt mir auf dem Gang entgegen kam. „Die meisten Neulinge brauchen meist mehrere Wochen der Ruhephase; müssen nochmal alles Bedenken, hinterfragen ihre Entscheidung. Viele verlassen uns auch wieder.“ Was sollte ich da antworten? „Nun, ich bin nicht wie all die anderen.“ Diesmal musterte er mich kurz, ehe er mir, immer noch lächelnd, direkt in die Augen sah. „Da mögen sie Recht haben. Ich habe mich übrigens noch gar nicht richtig vorgestellt: mein Name ist Dr. Robert Haller.“ Dabei reichte er mir seine große Männerhand und ich ergriff sie. „ Und sie sind heute Schwester Robin und werden mir assistieren?“ Ich nickte und schenkte nun ihm ein freundliches Lächeln. „Das freut mich. Dann werde ich sie mal zu den Umkleiden führen, wo sie ihre Schwesterntracht erhalten werden. Danach erwarte ich sie im Behandlungszimmer 3. Dort wird ihr heutiger Arbeitsbereich sein.“ Ein kurzer, abschätzender Blick auf die Uhr folgte. „ Sagen wir in 20 Minuten? Weitere Einweisungen gebe ich ihnen dann.“ Jawohl Herr Doktor.“
 
Knapp 20 Minuten später stand ich, beinah pünktlich, wie verabredet im Behandlungszimmer 3. Der Doktor war noch nicht da und ich sah mich in Ruhe um, versuchte ein Gefühl für diesen Raum zu bekommen und in mein innerstes zu horchen. Heute würde ich eine eher passive Rolle einnehmen, würde nur zu schauen und assistieren und derweil mich immer wieder fragen:
Willst du hier WIRKLICH bleiben?
Doch ich „fürchtete“, ich kannte bereits die Antwort. Ein kurzer Blick auf unsere heutigen Patienten und ihren Behandlungen, die alle umschrieben worden waren und ich mir nur ausmalen brauchte, was da gleich vor meinen Augen geschehen würde, wurde ich bereits wieder geil.
Ich atmete tief durch und zog mein viel zu enges Oberteil zu recht und musste lächeln. Diese Krankenschwestertracht war zwar knapp, aber sehr ästhetisch. Sie bestand aus einem recht kurzen Minirock, der bei mir gerade so über den Hintern reichte und bei dem ich wohl bei jedem bücken meinen Slip präsentieren würde und einer weißen Bluse, die aber so klein gewählt wurde, dass mein üppiger Busen sie zu sprengen drohte. Der Schalen-BH mit Bügeln, die meine Brüste schön präsentierend nach oben drückten, machte das ganze nicht besser. Abgerundet wurde das Ganze mit eleganten weißen Pumps die mit einem Riemen über den Knöcheln gut hielten.
Die Tür ging auf und ich drehte mich zu Doktor Haller um, der wie immer lächelnd mit einigen Akten eintrat.
„Ah sehr schön, sie sind schon fertig Schwester Robin! Hier sind unseren heutigen Patienten, sortiert nach ihren Terminen.“ Er legte die Mappen auf die Ablage neben dem Tisch mit dem Computer und nahm Platz. „Bitte rufen Sie doch den ersten Patienten herein“.
Ich nickte artig, nahm die Akte und trat aus dem Zimmer.
„Mr. Und Mrs. Quackenbush bitte!“ Lass ich artig von der Akte ab und ein junges Pärchen kam lächelnd auf mich zu.
„Der Doktor erwartet sie“, klemmte mir die Akte unter den Arm und führte die beiden ins Behandlungszimmer. Doktor Haller stand auf, als das Paar eintrat und schüttelte ihre Hände, ehe er sie bat Platz zu nehmen.
„Was kann ich für sie tun?“
 
Und so spielte sich das denn ganzen Vormittag ab. Ich bat die Patienten hinein, sie schilderten ihr Problem und Doktor Haller behandelte sie. Von „Geburtsvorbereitungen“ bis hin zur „sicheren Verhütungsmethode“ war praktisch alles dabei und gegen Mittag war ich selbst so geil dass ich mit dem Gedanken spielte, selbst die Patienten zu geben und mich von dem lieben Herrn Doktor „untersuchen“ zu lassen. Dieser war aber ganz professionell bei der Sache und notierte den weiteren Behandlungsplan der letzten Patientin, die an „chronischer Magenverstopfung“ litt. Schwungvoll unterzeichnete er das Papier und klappte die Akte zu. „Das war's wohl für heute. Sie waren eine gute Assistentin.“ Ich erwiderte das warme Lächeln. „Danke sehr.“ „Gehen Sie nun nach Hause oder haben sie noch einen Termin?“ „Nein ich wollte zurück in meine Wohnung..“ um mir einen sagenhaften Orgasmus zu verschaffen! Das nur alleine zu sehen ich so anmachen könnte, hätte ich nie für möglich gehalten. „Möchten Sie, dass ich sie fahre?“
 
Die Straßen waren ziemlich leer. Die Menschen waren entweder schon zu Hause oder bereits in ihrer Stammkneipe. Der Doktor und ich saßen schweigend nebeneinander, während er den Wagen in meine Straße lenkte. „Da wären wir also.. Danke fürs fahren!“ Ich griff nach dem Türöffner, doch es geschah nichts. Eine Kindersicherung? „Warten Sie, ich helfe ihnen raus.“
Er stieg aus dem Wagen, ging hinten herum und öffnete meine Tür. Ich sah ihn verwirrt an und er lächelnde entschuldigend. „Ich habe den Wagen noch nicht so lange. Habe ihm einen befreundeten Familienvater abgekauft. Ich habe wohl vergessen, sie raus zu nehmen.“ Diese Erklärung überzeugte mich nicht ganz, doch ich streckte die Hand nach dem Griff der Tür aus.. und noch ehe ich richtig begriff, was hier vor sich ging, legte er mir eine Handschelle ums Handgelenk. „aussteigen, bitte“ seine Stimme war ruhig, aber bestimmt. Immer noch wahnsinnig erregt, kam ich seinem Befehl nach und stieg aus. „Dreh dich zum Auto.“ Die andere Hälfte meiner Handschelle rastete am Dachträger ein. Dr. Haller trat hinter mich und ich erschauderte. „Andere Hand nach oben!“ Ich tat sofort wie geheißen und auch meine linke Hand wurde am Dachträger fest geschnallt.
 
Während ich die Straße herunter starrte, einerseits hoffend, das niemand kam, andererseits genau diesen Kick suchend, legte Dr. Haller seine Hände auf meine Hüften und wanderte an ihnen weiter hinauf, bis er meine Brüste durch die Bluse umfing. Er streichelte sie sanft und meine steifen Nippel drückten sich gegen den Stoff ihm entgegen. Knopf für Knopf öffnete er meine Bluse, ergriff meinen BH zwischen meinen Brüsten und schob bestimmt nach oben. Ich spürte einen kalten Luftzug um meine Nippel, ehe er sie zwischen seine Daumen und Zeigefinger beider Hände nahm und sie rieb. Ich stöhnte leise auf und drückte meine Beine leicht aneinander, doch er schob sein Knie dazwischen und drückte sie wieder auseinander.
Er kam näher heran und ich konnte seinen Duft einatmen: frisch und männlich. Er musste ein unglaubliches Aftershave benutzen! „Mir scheint, sie sind schwer erkrankt, Fräulein Robin.“ sein warmer Atem strich über meinen Hals und verursachte eine Gänsehaut bei mir. „Doktor Haller, bitte..“ hauchte ich erregt, „erlösen sie mich von meiner Pein.“ Seine linke Hand verschwand von meiner Brust und ich konnte hören, dass er etwas aus seiner Jackentasche zog. Ein Kondom vielleicht?
Doch ich hatte zu früh auf Sex gehofft, denn nur wenige Augenblicke später spürte ich einen stechenden Schmerz an meiner linken Brustwarze. Wäscheklammern! Ich sah ihm dabei zu, wie er auch meine rechte Brustwarze so quälte und legte keuchend den Kopf in den Nacken, als er gegen die beiden Klammern schnipste. Der Schmerz zog durch meinen ganzen Körper und stichelte mich noch weiter an. Ich wollte mehr, viel mehr! Er küsste mich in den Nacken und schob nun meinen Rock herunter bis auf den Boden und ich stieg, mit seiner Anweisung, aus ihm heraus. Nun stand ich halbnackt, an sein Auto gefesselt, vor meiner Wohnung, wo jeder Nachbar mich sehen könnte und es wäre mir so egal!
 
Er dirigierte meine Beine noch weiter auseinander, ehe ich seine Hände an meiner Spalte spürte. Er schien zu wissen, dass ich es nicht sanft wollte, denn er schob mir direkt zwei seiner Finger hinein und rieb dabei mit seinem Daumen über meinen Kitzler, was mich wieder aufstöhnen ließ. Seine Stoßbewegungen begannen auch nicht langsam, sondern direkt hart und tief und ich klammerte mich an sein Auto. „Mehr..“ bettelte ich und wurde mit einem dritten Finger erhört. Ich bewegte mein Becken im selben Rhythmus wie seine Stöße und spürte meinen Orgasmus nahen... als er abrupt seine Finger heraus zog und sich von mir entfernte.
„Nein!“ jammerte ich und versuchte, ihn über die Schulter guckend, aus zu machen. „Bitte nicht aufhören!“ Ein fester Schlaf auf meinen Hintern ließ mich jedoch verstummen und er trat in mein Sichtfeld. „Wann ich aufhöre oder wann ich ihnen den Orgasmus erlaube, bestimme ich noch immer selber, ist das klar!?“ Sein Blick war todernst. Ich schlug meinen beschämt nieder und nickte artig. „Ja, Doktor Haller.“ Er machte die Fesseln ab und sah mich streng an. „Fräulein Robin, ich habe mich wohl sehr in ihnen getäuscht.“ Beschämt spürte ich meine Wangen erröten. Ich biss die Zähne zusammen, während er die Klammern von meinen Nippeln abzog, um ja keine Mucks von mir zu geben. Ich verstand mein Verhalten selber nicht, aber ich wollte Dr. Haller gefallen und das hatte ich eben ordentlich vergeigt. Er schwieg einen Moment, dann seufzte er und hob mein Kinn an.
„Jetzt benehmen sie sich nicht wie ein kleines Kind, dass man geschimpft hat. Geloben sie lieber Besserung und ich werde es irgendwann erneut versuchen.“ Ich lächelte ihn sanft an und nickte, dann beugte er sich zu mir vor und küsste mich zärtlich auf die Wange. „Schlafen sie gut Fräulein Robin. Denken sie über meine Worte nach.“ Er schloss seine Autotür, ging um den Wagen herum, stieg ein und fuhr los. Ich sah ihm nach, bis mich der kalte Wind daran erinnerte, wie ich gerade „gekleidet“ war. Schnell hob ich meinen Rock auf, öffnete die Haustüre und huschte in meine Wohnung. In dieser Nacht dachte ich noch sehr lange an den Doktor..