Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla 43

"Klappentext"

Es ist soweit, endlich, morgen ist der Termin beim Familiengericht. Ein kleiner Rückblick auf die letzten 4 Wochen. Die Kinder sind von ihren gemeinsamen Ferien zurück.

 

Es ist soweit, endlich, morgen ist der Termin beim Familiengericht. Ein kleiner Rückblick auf die letzten 4 Wochen. Die Kinder sind von ihren gemeinsamen Ferien zurück.

Familie Keller

Die Geschäftsreise von Mercedes und Rafael war ein Erfolg, nach Gesprächen mit verschiedenen regionalen Bürgermeistern wird kurzfristig die Ladeinfrastruktur verbessert. Da von dem großen Fördertopf von 300 Mio. noch viel übrig ist, werden großzügig Ladestationen für die Hybrid- bzw. Elektrofahrzeuge gebaut, für jeden verkauften Oberklasse Tesla spendet das Autohaus Keller 500 €, die auch dem Ausbau zufließen werden.

Anlässlich der Einladung bei dem Brauereibesitzer lernten Gloria und Tomas dessen Gemahlin kennen, die stolz ihre Bediensteten, einen „echten“ Butler nebst Hausmädchen und ihren persönlichen Chauffeur vorstellt. Sie wundert sich, dass Frau Keller nur lächelt und ihren Mann anschaut, als sie antwortet: »Ja, einige Sklaven sollte man schon haben!« Darauf antwortete sie entsetzt: »Um Himmels willen, das sind doch Angestellte!« Der restliche Abend verlief sehr harmonisch, im Gegensatz zu seiner Frau ist der Hausherr weniger dekadent. 

Nach dem Besuch beim Biermogul, darf Tomas wieder voll und ganz Sklave sein. Als seine Tochter Mercedes wieder selbst die Geschäfte führt, kommt er in den Genuss einer intensiven Session, von der er sich ein paar Tage lang erholen muss.

Miky wurde von seiner Frau Cynthia bei den Kellers abgeholt und sie verbringen den Rest seines Urlaubs zuhause. Sie ist begeistert, wie hilfsbereit und vorrausschauend Miky ist. Aber auch über die Dinge, die er so ganz nebenbei fürs Schlafzimmer gelernt hat. In den Urlaubswochen bleibt der KG im Schrank.

Lucas hat sich soweit eingelebt, viele der aufgetragenen Arbeiten macht er schon selbstständig, er lernt schnell, es ist Gloria nicht verständlich, warum er so schlecht in der Schule war. Ab 1. September wird er eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in einer der Filialen der Kellerschen Autohäuser beginnen, auch ohne mittleren Schulabschluss hat Gloria das für ihn eingefädelt. Gloria erwartet aber, dass er zumindest Innungssieger wird. Klar, hat er vorher ein kleines Praktikum gemacht, der Meister war voll des Lobes über seinen Fleiß, als er vom Seniorchef nach Lucs Leistung gefragt wurde. Selbstverständlich bleibt er während seiner Ausbildung Sklave von Gloria.

Hansi, sein 9-jähriger Bruder wurde nach seinem Urlaub vom Jugendamt an eine Pflegefamilie vermittelt, er soll aber regelmäßig Kontakt zu seinem Bruder Lucas bekommen, jedes Wochenende werden sie sich treffen.

Die Mutter von Lucas lebt jetzt in ihrer Wohnung mit ihrem „Stecher“ Albert zusammen, der stolz darauf ist, Hartz IV-Empfänger zu sein. Da weder er noch sie daran denken, die Wohnung sauber zu halten, weht schon beim Öffnen der Tür ein unangenehmer Duft nach altem Rauch und Mief dem Besucher entgegen. Der Bauch, den Lucas Mutter hat, deutet darauf hin, dass erneut ein Geschwisterchen unterwegs ist.


Familie Maier

Bei Geli und Wolfgang ist wieder der Alltag eingekehrt, zusammen mit Moritz, der von dem Urlaub mit den Gleichaltrigen zurück ist, verbringen sie einen kurzen Camping-Urlaub in der Nähe des Disneylands Paris. 2 Tage erkunden sie zusammen mit dem begeisterten Moritz den gesamten Park, Moritz darf sogar meist bis Mitternacht aufbleiben. Klar, in den vier Tagen finden auch Besuche des Eiffelturms, der Kathedrale Notre-Dame, dem Place de la Concorde mit dem Obelisken und den beiden Springbrunnen statt.

Am späten Nachmittag darf Moritz alleine auf dem Platz bleiben, er ist ja jetzt schon fast neun, die Zeltnachbarn, ein Ehepaar aus Müllheim mit einer Tochter in selben Alter wie Moritz, mit dem sie sich angefreundet haben, passt auf ihn auf, ohne dass er es mitbekommt.
Paris, die Stadt der Liebe, muss von den Erwachsenen doch auch abends erkundet werden. Zuerst ist Montmartre mit der weithin sichtbaren Basilika Sacré-Cœur ihr Ziel, schier unendlich sind die Treppen, die zu ihr nach oben führen. Es bleibt nicht viel Zeit für die Besichtigung, denn ein Ticket für die Moulin Rouge-Show samt Toulouse-Lautrec-Menü ist für 19 Uhr gebucht.
Natürlich sind sie zu früh bei dem berühmten Varieté, 30 Minuten vorher ist Einlass, also beschließen sie, etwas die Gegend zu erkunden. Rund um Pigalle gibt es zahllose Bars, Sexshops und Stripclubs, die meisten wirken schmuddelig. Ein besonders großes Geschäft, das Sexodrome, scheint eine Ausnahme zu sein, aber eine gigantische Anzahl von Touristen überschwemmt dieses Sexkaufhaus, doch Maiers haben keine Zeit, sich bei dem umzuschauen, was für sie interessant wäre, verschiedene Schellen, unzählige Peitschen, extravagante Kleidung, irre Stiefel und vieles mehr werden nur im Eiltempo wahrgenommen.

Die Zeit drängt und beide schauen sich bei einem außergewöhnlichen Essen begeistert die Vorstellung an. War es die 360 € wert? Sehr viel Geld, auch wenn es ein besonderer Abend ist, aber einmal im Leben…

Am nächsten Tag, dem letzten Urlaubstag in Paris, steht noch ein Besuch des Louvre an, auf die Mona Lisa verzichten sie, denn da ist viel zu viel Trouble, aber für Moritz ist die ägyptische Abteilung toll, genauso wie für Mama und Papa.
Nach 4 Stunden Museum und Kunst wird es aber für Moritz zu viel, danach steht ein kleiner Abstecher in den Tuilerien-Park an.  Für Moritz sind der Abenteuerspielplatz und die Bodentrampoline weitere Highlights, während seine Eltern sich in einem kleinen Café erholen.

Als sich Geli über schmerzende Füße beklagt, meint Wolfgang unbedacht etwas überheblich: »So, ich habe keine Probleme!«

Worauf Geli ihm antwortet: »Das kann ich ganz flott ändern, für heute reicht etwas von dem Rollsplit hier vom Boden, den du gleich in deine Schuhe füllst und daheim, wenn Moritz bei seinen Großeltern ist, werde ich mich mit deinen Füßen beschäftigen, das schaff ich ganz lässig auch bei uns zuhause!«

Später als sie langsam zur Metro laufen, erklärt Mama Moritz: »Ich glaube, Papa hat sich eine Blase gelaufen, deshalb hinkt er so.«  

Am nächsten Tag fährt die Familie zurück, alle freuen sich auf zuhause. Natürlich freut sich auch Wolfgang, ein klein wenig fürchtet er sich aber auch schon vor dem nächsten Wochenende, obwohl er es andererseits herbeisehnt.


Papa, Karola, Regine und wir, die Twins

Dieser Sommer war einfach toll, manchmal fragen wir uns, was wohl Mama macht, wenigstens einen Brief aus Amerika haben wir bekommen. Mama hat sich verändert, klar, das Gesicht ist noch ähnlich geblieben, außer dass sie auf dem Bild lacht, das hat sie früher nie getan! Sie ist wohl glücklich! Aber ihre Brüste sind irgendwie größer geworden? Karola hat uns mal erklärt, dass das passiert, wenn man älter wird, bei uns sind sie noch nicht zu sehen, obwohl wir bald neun sind. Aber bei Regine sind sie schon etwas gewachsen, sie ist ja auch mit über neun die Älteste von uns.

Mama hat um die Hüfte einen komischen Gürtel gezogen und viel zu weit zugemacht, sie ist da sogar dünner als wir! Sieht komisch aus. Papa hat gesagt, eine Wespentaille, aber die sind doch viel, viel dünner! Mamas Haare sind länger und sie hat so einen Plastikanzug an, der aber wenigstens schön glänzt. Regine meint, ihre Oma Gloria hat auch so ähnliche komische Kleidung. Ach so, es ist ja bald auch unsere Oma,  Luna meint, dann haben wir 3 Omas. Vielleicht bekommen wir auch einen neuen Opa, auf dem Bild ist neben Mama ein uralter Mann abgebildet in einem dunklen Anzug. Mama schreibt, es sei Leonidas, ihr Lebensabschnittsgefährte, als wir Karola gefragt haben, was das ist, hat sie uns erklärt, dass sie jetzt die Lebensabschnittsgefährtin von Papa sei.

Aber jetzt müssen wir weiter spielen, wir machen gerade Wasser-Bowling, Karola und Papa gegen uns drei. Papa hat gerade unsere Flasche verpasst. »Hurra!«, schreien wir im Chor. »Regine, Regine!«, feuern wir unsere Schwester an, die viel besser werfen kann als wir beide.
Der Ball fliegt durch die Luft, gebannt schauen wir zu, wie er kurz vor der Flasche auf den Boden schlägt und aufhüpft, über die Flasche springt. Nein! Er berührt sie oben und schmeißt sie um!
Karola läuft zur Flasche, will sie wieder aufstellen, bevor sie leer ist, zu spät! »Gewonnen! Gewonnen! 3:2!!«, freuen wir uns, das war aber knapp, unsere Flasche war auch schon fast leer.

Papa tröstet Karola mit einem Kuss und einer liebevollen Umarmung, danach lacht sie schon wieder und nimmt auch uns in den Arm. Als Belohnung gibt es ein Eis für uns alle, die Beeren haben wir selbst am Waldrand gesammelt, für den Kuchen war es dann viel zu viel, deshalb hat Karola hat sie eingefroren.
Jetzt dürfen wir mithelfen, einfach die Früchte in die Küchenmaschine, die zerkleinert und püriert die steinharten Himbeeren in Sekundenschnelle. Wir dürfen einschalten, als das tolle Geräusch leiser wird, schaut Karola kurz nach und meint: »Noch 10 Sekunden.«

Endlich sind die 10 Sekunden vorbei, jeder von uns bekommt dann eine Portion von dem erfrischenden Eis, welches Karola „Sorbet“ nennt, in ein Schälchen. Sogar Papa und Karola nehmen sich ein Sorbet, auch wenn sie verloren haben.

Aber ganz toll ist, Papa will Karola heiraten, und wir müssen sie dann auch nicht Mama nennen, sie bleibt unsere Freundin Karola. Das alles soll in einem Zelt passieren, ein Bekannter von Papa, Herr Gauselmann, der anscheinend auch heiraten will, war gestern mit einer Dame bei uns im Hof und hat alles vermessen.
Wir dürfen ihn Harald nennen, und die Dame hat auch einige Bilder gezeigt, wie so ein Zelt aussieht, es ist so groß wie ein Zirkuszelt oder noch größer!

Papa hat schon gesagt, dass er und Karola nachher zu Harald fahren werden, so lange dürfen wir alleine bleiben. Dann wollen wir an unserem Baumhaus weiter bauen, eine Aussichtsplattform bis auf den Boden haben wir schon, alles selber gebaut. Papa macht sich viel zu viele Sorgen, erst als er zusammen mit Karola unsere Arbeiten überprüft hatte, war er einigermaßen beruhigt.

»Wir gehen schon mal zum Baumhaus. Wir wollen noch einen Mast für unsere Fahne befestigen, dürfen wir den Hammer und Nägel benutzen?«
Bevor Papa, der nachdenklich dreinschaut, nein sagen kann, meint Karola: »Ach lass sie doch, als du in ihrem Alter warst, hast du doch auch…«

»Aber es sind doch Mädchen?!«

»Du willst doch nicht sagen, dass Mädchen so was nicht können?«

»Natürlich nicht…«

»Also geht schon, ihr Rasselbande, aber seid vorsichtig!«, sagt lachend Karola und küsst Papa schon wieder.

Eine Viertelstunde später fahren die beiden zu Harald, natürlich nicht ohne dass Papa noch einmal überprüfen muss, ob wir auch wirklich sicher sind.

 

 

Average: 4 (2 votes)
CAPTCHA
Hiermit soll festgestellt werden, ob du ein Mensch bist oder nur ein Bot :-)

Inhalt/Idee

Average: 4 (2 votes)
CAPTCHA
Hiermit soll festgestellt werden, ob du ein Mensch bist oder nur ein Bot :-)

Erotik/BDSM

Average: 3 (2 votes)
CAPTCHA
Hiermit soll festgestellt werden, ob du ein Mensch bist oder nur ein Bot :-)

Rechtschreibung/Form

Average: 3 (2 votes)
CAPTCHA
Hiermit soll festgestellt werden, ob du ein Mensch bist oder nur ein Bot :-)