Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla 16

"Klappentext"

Heute hören wir mehr von Anabelle und den Zwillingen, ganz ohne BDSM - Während im Hause Keller einiga arbeiten für Herrn Keller keller anstehen. Der Unternemer ist, wir wir wissen, Sklave von Frau Keller der Oma von Regine.

 

Sicher wollt ihr auch wissen, wie es Anabelle und den Zwillingen geht? Zuerst dürfen wir Mäuschen spielen bei Anabelle:
 

Andere Erwartungen

Eines war mir von Anfang an klar, dass sich Lena und Luna für ihren Papa entscheiden würden. Mädchen sind eben so!

Als Ausgleich darf ich sie jedes Wochenende von Freitag nach der Schule bis Sonntag bei mir behalten. Ich habe mich verbessert, das Penthaus ist toll, ich habe hier anders als im Bauernhaus Kabelanschluss und kann viel mehr Programme sehen.
Ich durfte sogar einen Teil der Möbel von dem Miststück behalten. Sie hat mir ja meinen Mann weggenommen, deshalb muss ich wieder arbeiten und der ganze Haushalt bleibt auch an mir allein hängen!

Wenn die Zwillinge da sind, müssen sie wenigstens die Wohnung saubermachen, dafür haben sie ja das tolle Zimmer und einmal war ich mit ihnen sogar im Zoo! Weil sie sich für Achim entschieden haben ist etwas in mir zerbrochen, sie brauchen mich nicht mehr und ich, ich komme mir als Mutter fast überflüssig vor. Trotzdem bringe ich ihnen bei, dass sie nicht alles haben können!

Ich bekomme ja auch nichts!
Der Anwalt, den ich um Beratung gebeten habe, hat mich kurz mal 700 Euro gekostet, die ich nicht habe, und gebracht hat es mir nichts! Selbst die Aufrechnung der Rentenanwartschaften, bringt mir nichts, da auch meine Riesterrente mit einfließt! Einen Unterhalt braucht Achim mir nicht zu bezahlen, wenn er die Kinder versorgt, denn Kindesunterhalt hat Vorrang! So eine blöde Bestimmung kann es ja nur in Deutschland geben! Bei der Rechnung verbleibt mir so gut wie nichts! Im Gegenteil: Ihm würde einer zustehen, hätte ich vorher gearbeitet, müsste ich für ihn noch was abdrücken!

Nächstes Mal mache ich alles richtig, ich habe schon eine Anzeige in einem kostenlosen Dating Portal aufgegeben, ich sehe ja noch toll aus! Leider hat sich noch nichts getan!

Spätestens nach der Scheidung wird ein Anspruch auf Trennungsunterhalt ganz entfallen!

Zumal die beiden das Miststück mehr mögen als mich!

Heute ist in Berlin die Aufzeichnung für das Quiz, und ich habe mir eine Bus-Karte gekauft, mit Eintritt und Möglichkeit der Teilnahme. Da bleibt keine Zeit für die Schulfeier, das können ja Achim und seine Karola machen.

So viel Zeit bleibt mir auch nicht mehr, jetzt ohne Achim will ich mein Leben genießen. Vielleicht kann ich ja was gewinnen.

Ich freue mich auf die Show!


Bald ist es soweit, das Schulfest beginnt gleich, die Zwillinge und Regine sind schon voller Vorfreude, in ein paar Stunden ist es soweit, ihr großer Auftritt. Nächstes Jahr würden sie auch zu den Großen zählen, dann würden sie nicht nur die paar Kunststücke vorführen wie dieses Jahr, sondern auch ein ganzes Theaterstück!

»Ob Tante Anabelle auch kommt?«, fragt Regine, unsere neue fast Schwester! Wie fast immer antworten wir gemeinsam: »Nö, die hat was Wichtiges vor!«, blöd eigentlich und schaue zu Luna, die wohl dasselbe denkt.

Mama wohnt jetzt nicht mehr bei uns, eigentlich fanden wir das gar nicht gut! Wir sollten uns entscheiden, wo wir lieber wohnen wollen, bei Papa oder bei Mama? Blöde Erwachsene! Erst als Papa erklärt hat, dass wir immer wieder neu entscheiden können und das erst einmal zur Probe ist, wollten wir bei ihm bleiben. Mama dürfen wir aber immer am Wochenende besuchen.

Zuerst dachten wir, es ist blöd, dass Tante Karola bei uns einzieht, aber Papa ist viel glücklicher seit sie da ist, und dann hat sie noch Regine mitgebracht. Zuerst haben wir nicht verstanden, warum Regine sie Oma nennt. Dann hat Tante Karola das erklärt.

Karola ist eigentlich was ganz anderes als eine Oma, sie weiß fast alles und spielt oft mit uns. Sie spielt aber noch schlechter als Papa, denn meistens verliert sie. Regine ist nicht so, sie will immer gewinnen, trotzdem ist es toll, dass Regine auch hier wohnen kann, ihr gefällt es noch besser als uns, denn sie ist ja sonst alleine.

Schade, dass Regine nicht zu Mama mitdarf, obwohl vielleicht ist es auch besser so. Bei Mama haben wir ein tolles Zimmer, aber sie fährt nicht mehr mit uns weg. Sie schimpft auch immer auf Karola und Papa, was wir nicht verstehen. Außerdem sollen wir jetzt die Dinge, die früher Papa immer gemacht hat, für Mama machen, wenn wir in ihrer neuen Wohnung sind. Erst vor einer Woche mussten wir alleine die Küche sauber machen! Sonst dürften wir nicht mehr zum Übernachten kommen, hat Mama gemeint. Außerdem ist das Haus blöd, da gibt es nicht einmal einen Garten und man kann nicht richtig spielen! Meint auch Regine, die hat früher öfter bei ihrer Oma übernachtet.

Ganz toll finden wir, dass sie jetzt Karola nicht mehr Oma nennt, Omas sind doch so alte Frauen. Wir nennen sie auch nicht mehr Tante, das fand sie nämlich blöd!

»Lena, Luna, Regine, kommt ihr, wir müssen uns beeilen!«, ruft Karola, die mit Papa in der Küche werkelt. Wie der Blitz laufen wir hin. »Erste!«, ruft Regine, klar, wenn ich doch noch auf Luna gewartet habe.

»Das nächste Mal sind wir schneller!«, lacht Luna.
»Toll, wenn unsere Helfer so motiviert sind?«, freut sich Papa.

»Was bedeutet eigentlich motiviert?«, fragt Regine, ja was bedeutet es eigentlich?

»Wenn jemand begeistert ist oder großes Interesse zeigt, so wie ihr jetzt!«

»Ah!«, sagen wir drei wie aus einem Munde, Regine meint noch: »… deswegen freut sich Opa Tomas so, wenn Oma Gloria so was zu ihm sagt, er ist dann begeistert!«

»So jetzt aber los! Ihr dürft den Kuchen belegen, ich habe extra 3 Bleche gemacht, für jede eines!«

Aus der großen Schüssel mit den geschälten Apfelschnitzen nimmt jede von uns eine Hand voll und beginnt den vorbereiteten Kuchen zu belegen. Jetzt sind wir schneller als Regine, auch wenn Luna kurz auf mich wartet. 

»Fertig!«, freuen wir uns, wenig später ruft auch Regine: »Ich auch, dürfen wir die restlichen Äpfel essen?«

»Klar doch!«, meint Papa und steckt jeder von uns und Karola einen Apfelschnitz in den Mund.

»Nicht so schnell die jungen Damen!«, lacht Karola, während sie den Schnitz verschlingt, »Wer mag, kann noch Rosinen darüber streuen!«, sagt sie, während sie wie wild in einer Schüssel rührt.

Jede von uns nimmt eine Handvoll Rosinen und streut sie über die Äpfel. Ich schreibe mit den Rosinen auch noch LENA, Luna ist wohl auf die gleiche Idee gekommen und mit mir fertig, nur Regine braucht etwas länger, dann steht auch auf ihrem Kuchen REGINE.

»Ich glaube nicht, dass man das sehen wird! Da kommt noch der Quark drauf, dabei könnt ihr auch helfen! Ich muss nur noch den Eischnee unter den Quarkguss heben, dann kanns losgehen!«

»Eischnee, ist der kalt?«, frage ich und schau zu, wie Karola weißen Schaum unter den Teig mischt.

»Nee, du Wunderfitz!«, meint Papa

»Lass sie doch fragen. Der heißt so, weil er so leicht wie Schneeflocken ist, schau.«, sie nimmt etwas Eischnee, hebt ihn hoch und lässt ihn fallen, langsam schwebt er auf den Quark, Regine pustet etwas und schon wechselt der Schnee die Richtung, Luna pustet dagegen und schon geht’s in eine andere Richtung, Papa, Karola und ich fangen auch an zu pusten und schon saust unter großem Gelächter der Eischnee nach oben.  Wird durcheinander gewirbelt und löst sich auf, wie Schnee.

Anschließend verteilen wir den Quark-Eischnee, Karola nennt ihn jetzt Guss, über den Äpfeln, streichen ihn glatt.

»So, jetzt schreibt eure Namen mit den Rosinen auf den Kuchen, das wird man sehen. Jeder seinen Kuchen wie vorher! Toll macht ihr das!«, sagt Karola, als wir fertig sind, »So, jetzt drückt ihr noch auf die Rosinen, bis sie gerade im Quark verschwinden!«

»Schade, man sieht fast nicht mehr!«, meint Regina traurig, sie hat recht, auch bei unseren ist es fast weg!

»Keine Sorge, wenn der gebacken ist, sieht man es besser, nicht Karola?«, sagt Papa während Karola nickt.

Die ganzen Kuchen kommen dann in den neuen Backofen, Umluft hat Papa erklärt, da lassen sich wie beim Bäcker viele Kuchen backen!

Jetzt heißt es sauber machen, das macht nicht mehr Papa allein, wir helfen alle mit, auch Karola! Dann geht es schwuppdiwupp und wir sind schon fertig!

Wir losen immer, wer abwaschen darf, das machen wir am liebsten. Eigentlich wollte Karola auch einen Geschirrspüler kaufen, da haben wir uns aber alle gewehrt, abspülen ist toll, meint sogar Regine!

Auf das Helfen hätten wir früher schon kommen können, da hat Papa viel mehr Zeit für uns, ein paar Dinge macht Papa immer noch alleine, Bügeln zum Beispiel, da dürfen wir nicht helfen, selbst Karola darf da nicht helfen!

Wir glauben Papa liebt Karola, und sie liebt ihn, zuerst wollten wir sie vertreiben, Papa hat immer uns allein gehört, aber dann haben wir gemerkt, dass er sogar mehr Zeit für uns hat, und Karola ist eine richtige Freundin für uns. Wenn wir mal Probleme hätten, haben wir aber eigentlich nie, wir würden zu ihr gehen.

Es ist ganz toll hier, am Wochenende dürfen wir zu Mama, da ist es aber langweilig, es gibt keinen tollen Garten, die Zimmer müssen wir aufräumen, selbst Mamas Zimmer, sie hat auch keine Zeit, manchmal schimpft sie auch auf Karola, Mama hat leider meistens keine Lust mit uns wegzugehen, dabei ist doch der Zoo ganz in der Nähe.

Letzten Samstag haben wir gefragt, ob wir Regine mitbringen dürfen, sie ist ja schon fast so etwas wie eine Schwester, da hat Mama gesagt, dass sie nicht auch noch auf fremde Gören aufpassen will.

Diese Woche hat sie keine Zeit, wir sind eigentlich froh, weil wir sonst nicht beim Backen helfen hätten können.

Schade ist nur, dass Mama nicht bei unserer Aufführung dabei ist.
»Wollen wir nicht Räuber und Gendarm spielen?«, fragt Regine, nach dem sie vorher bestimmt zum zehnten Mal Karola gefragt hat: »Wann ist mein Kuchen endlich fertig?«

»Also gut! Ich bin Spielleiter, wenn Achim mitmacht? Wir haben noch etwa 45 Minuten Zeit!«

»Ich will Räuber sein!«, schreien alle, selbst Papa! Natürlich wird ausgelost, zwei Räuber und zwei Polizisten!
Papa darf mit mir spielen, gut, dass wir Polizisten sind, er lässt sich immer so schnell fangen!

Es ist kein typischer Freitag in der kleinen Patchworkfamilie, denn so viel Kuchen wird normalerweise nicht gebacken, doch so in etwa laufen die Tage meistens! Nach dem erfolgreichen Fangen beider Räuber ist es endlich so weit, der Kuchen kann aus dem Ofen, tatsächlich kann man die Namen der Kinder lesen! Sie freuen sich auf morgen. Wenig später ist es Zeit für das Abendessen, danach geht’s ab ins Bett. Alle drei schlafen zusammen in einem Zimmer, zuerst hatte Regine ihren eigenen Raum, doch immer öfter war sie Gast bei den Zwillingen, dann haben alle gemeinsam beschlossen, dass sie zusammen schlafen werden.

Kurz nach den Kindern gehen auch Achim und Karola in ihr Reich, Karola ist viel strenger zu ihm, er darf jetzt ausleben, was er eigentlich mag, Darf Karola die Füße massieren, darf (muss) seiner Königin sogar hin und wieder die Füße küssen. Manchmal ist sie auch gemein zu ihm, ärgert ihn, lässt ihn extra in die Küche laufen, ein Glas Wasser holen, dann ist es ihr zu warm! Sie schimpft dann mit ihm, einmal hat sie sogar einen Schluck genommen und ihn angespuckt! Sich heimlich dabei gefreut, dass seine Schelle fast gesprengt wurde. Ja, seit einiger Zeit muss er nackt sein im Schlafzimmer. Manchmal darf er auch an ihren Honigtopf mit der Zunge! Oder ihren wunderschönen Busen küssen und manchmal kommt sogar der Käfig weg, sein Bestäuber darf sie dann sogar besuchen! Eigentlich viel zu oft und doch nicht oft genug! Mancher von euch kennt das sicher auch!

 

Bei Kellers

Ich lasse das Badewasser für meine Herrin ein. Welche Temperatur soll ich wählen? Normalerweise sind es 34, 5° da fühlt SIE sich am wohlsten. Aber heute? SIE fröstelt, IHRE Füße sind kalt! Noch heute Morgen hat SIE sich prächtig gefühlt, hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Ich erinnere mich noch genau:

Es fing schon gestern an: »Tomas, übermorgen ist das Schulfest, wie letztes Jahr habe ich zugesagt, dass wir Kuchen spenden. Du wirst wieder backen!«, wie letztes Jahr, habe ich gedacht. Mein Kuchen kam doch gut an!

»Ja, Herrin, gerne!«

»Sklave, ich möchte, dass du dir dieses Jahr mehr Mühe gibst, deshalb habe ich mir etwas einfallen lassen!«, SIE macht eine Pause. Was will SIE ändern? Fragend schaue ich zu IHR auf.

»Du wirst Cupcakes backen! Sagen wir mal – zehn Sorten! Jede Sorte anders, unterschiedlich vom Aussehen und vom Geschmack! Jeweils 12 Stück!«

Irgendwie muss ich belämmert aus der Wäsche geschaut haben, denn als nächstes bekomme ich zwei Ohrfeigen! Und Ohrfeigen bekomme ich nur, wenn ich etwas falsch mache?

»Du freust dich nicht?«

»Doch Herrin, aber…« Noch zwei Ohrfeigen?!

»Du weißt doch, dass es aber nicht gibt, nicht für dich!

Ich werde dir nachher 2 Stunden Internet freischalten, du schreibst dann die Rezepte ab! An deiner Stelle würde ich vorsichtshalber ein paar zusätzlich als Reserve notieren, weißt du was, mach doch lieber ein Dutzend verschiedene!«

Danach hat SIE mir den PC freigegeben, nicht ohne zu erwähnen, dass es keine weiteren Internetbesuche meinerseits geben werde! Nicht für das Backen!

Meine 2 Stunden Recherche einschließlich notieren der Zutaten und kurz Notizen für Backzeit und Zubereitung wurden noch einmal unterbrochen, weil meine Herrin einen Kaffee trinken wollte, während ich IHR die Füße massieren durfte und weil sie gerade Lust hatte, nach etwa der Hälfte der Zeit, eine meiner Hände an die Fußfessel zu ketten! Aus den 20 Rezepten, die ich mir vorgenommen habe wurden so mal 15, vielleicht kann ich selber kreativ sein und noch ein paar dazu erfinden!

Ich habe gerade das 16. herausgesucht, schreibt plötzlich SIE auf meinen Bildschirm: »Zeit um! Zieh dich an und besorge die Zutaten! Du wirst laufen! Eine zeitliche Einschränkung mag ich dir nicht aufbürden, es muss nur heute alles hier sein!«

Es sind etwa 3 Km bis zum nächsten Supermarkt, selbst ein Bioladen ist nur wenige Meter weiter. Sollte also kein Problem sein.

Natürlich nehme ich mir noch die Zeit, notiere die einzelnen Zutaten plus 2 Cupcakes zum Probebacken, erschreckend: Butter, Eier, Mehl, Backpulver, Speisestärke, Salz, Zucker, brauner Zucker, Puderzucker, Vanillezucker, Milch, verschiedene Früchte, Kirschwasser, Schlagsahne, Sahnesteif, Doppelrahmfrischkäse, Frischkäse, Schokoraspel, Marzipan, Vanilleschoten, Zimtpulver, verschiedene Sorten Kekse, Lebensmittelfarbe, kleine Marshmallows, Papierförmchen und, und, und. Zusammengerechnet über 30 Kg, dabei empfindliche Früchte die sich nicht einfach stapeln lassen. Toll!

Ich mache mich auf den Weg zum Supermarkt, zwei große, leere Einkauftaschen, die von dem schwedischen Möbelhaus.

Kaum bin ich angekommen, sehe ich Gloria, SIE sitzt in dem angeschlossenen Café und hat ein Himbeersorbet vor sich stehen. Wie immer sieht SIE toll aus, SIE hat sich umgezogen.

»Tomas, kommst du mal her?«, ruft SIE freudestrahlend.

Was bleibt mir anders übrig, als mich zu IHR zu begeben, SIE sieht echt aus wie ein Traum, nicht was ihr denkt, nein es ist umwerfend, SIE trägt ein rot-schwarzes Vintage Rockabilly Neckholder-Kleid im typischen 1950-er Style!  SIE weiß, dass ich so was mag und es steht IHR so was von gut!

»Tomas würdest du mir bitte das Riemchen an der Sandale zu machen? Es ist locker geworden.«

Natürlich gehe ich gleich vor IHR auf die Knie, um das Riemchen zu schließen!
Äh? Die High Heels-Sandaletten sind tiptop geschlossen, das Riemchen liegt fest an, ich gebe ja zu, dass die Schuhe phantastisch passen, es sind Lackledersandalen, die vorne schwarz sind, das langsam in ein rot übergeht, ein etwa 12 cm hoher Stiletto-Absatz lässt IHRE Füße noch schöner erscheinen. Aber wo ist da was offen?

»Sklave! Jetzt bist du da wo du hingehörst! Nach dem Einkaufen wirst du wieder vorbeikommen! Lege deine Hände flach auf den Boden!«, flüstert SIE leise.

»Warte ich helfe dir, so geht’s sicher einfacher!«, ruft Gloria jetzt wieder laut.

SIE steht auf, die Stilettos bohren sich förmlich in meinen Handrücken, schei… tut das weh, warum habe ich auch meine Hand nicht umgedreht? Mit tränenden Augen schaue ich zu IHR hoch!

SIE lächelt, während SIE sagt: »Siehst du geht doch! Schaust du mal nach dem anderen Riemen, ob der auch fest ist, dabei verlagert SIE IHR Gewicht auf den anderen Absatz.

»Danke Tomas, du bist ein Schatz, komm steh auf und hol dir deine Belohnung ab!« SIE lächelt mich an, umarmt mich und drückt mir einen Kuss auf den Mund. Leise fast unhörbar flüstert SIE mir zu: »Ich wusste doch, dass du so was magst, und wenn ich nicht wüsste, dass Du heute keinen Käfig trägst, würde ich auf einen aus Stahl tippen. Aber Vorsicht, du zeigst mir zuhause deine Retroshorts und wehe ich finde da Rückstände!«

Klar wird SIE da was finden, ein klein wenig, wenn ich erregt bin… Böse Aussichten! SIE setzt sich wieder hin, während ich in den Laden gehe. 

Nach geschlagenen eineinhalb Stunden bin ich mit dem Einkauf fast fertig, der Wagen quillt beinahe über, wenigstens habe ich alles bekommen, was auf der Liste steht.

Als ich durch die Kasse gehe, macht die Verkäuferin große Augen und meint: »Wollen sie ein Café eröffnen?«

Als ich antworte: »Nee, das ist nur für das Schulfest?«, lacht sie ungläubig. 

Natürlich schiebe ich den Wagen zu Gloria, die jetzt nicht mehr allein sitzt, an ihrem Tisch ist Regine, die jetzt fröhlich auf mich zu hüpft und freudig ruft: »Opa, Oma Gloria hat gesagt, dass ihr übermorgen auch kommt, die Twins und Oma, ich meine Karola, wir nennen sie jetzt alle nur noch Karola, wir sind ja eine große Familie! Luna und Lena, wir wohnen jetzt zusammen, ihr müsst uns unbedingt mal besuchen!«

Um die Ecke kommen jetzt auch noch meine Ex mit den besagten Twins, die ich kaum kenne. Karola ist richtig aufgeblüht, so glücklich wie in der letzten Zeit habe ich sie lange nicht mehr erlebt.

Klar, dass sie mir nicht um den Hals fällt, trotzdem ist ihre Begrüßung herzlich, ich merke, sie freut sich, mich zu sehen.

Nach der etwas oberflächlichen Begrüßung der Twins, frage ich Gloria: »Du, meinst Du, wir könnten Regine mal in ihrem neuen Zuhause besuchen, natürlich nur wenn Karola nichts dagegen hat?«

»So, hat dich Regine also auch schon gefragt? Ich hab schon mit Karola ausgemacht, dass wir sie besuchen, gleich nächste Woche! Hast du eigentlich alles bekommen?«

Bevor ich antworten kann, fragt Regine: »Was hat Opa bekommen?«

»Opa war so nett und hat mir den Einkauf abgenommen, weißt Du, die schweren Tüten und Opa ist doch so stark, da hat er mir geholfen!«

»Ja, es war alles da Gloria, bei einigen Dingen musste ich zwar einen Ersatz nehmen. Ich glaube, du wirst zufrieden sein. Ich kann nicht alles mitnehmen, würdest du auf den Wagen aufpassen!«

»Männer! Am besten packst du erst einmal die schweren Sachen in die Tüte, nimm bitte nur Dinge wie Mehl, Milch, Butter und Zucker, die anderen lässt du im Wagen. Karola hat gerade ihren Einkaufswagen weggeschlossen, die haben so Gitterboxen, einen Schlüssel bekommst du an der Information, da kannst Du dann den Wagen abstellen, den Schlüssel gibst Du bitte mir!«

Zwischenzeitlich haben sich die Kinder ein Eis kaufen dürfen, 3 Kugeln, Regine hat wie immer zwei Schokoladenkugeln und eine Vanille während die Zwillinge jeweils Erdbeere, Zitrone und Ananas in ihrer Schale haben. 

Ich bin gerade fertig mit dem umpacken, die beiden Tüten sind sauschwer, da ruft Regine: »Opa, magst du etwas von meinem Eis probieren, es ist so schön süß!«

»Ihh, süß unseres ist viel besser!«, rufen die Twins, „Herr Keller, du darfst auch von unserem probieren!“

»Eis ist immer lecker! Auch Schokolade!«, beschwichtigt Karola.

»Opa hat jetzt keine Zeit, er muss noch ein paar Arbeiten erledigen, er kommt zwar nachher wieder, aber so lange könnt ihr nicht warten! Vielleicht bekommt er ja da sein Eis! Bringst du den Einkaufswagen weg Tomas, die paar Minuten können wir ja auf die Taschen aufpassen!«

Schnell ist der Wagen versorgt, wenn ich mir den restlichen Inhalt betrachte, zweimal werde ich noch laufen müssen.

Als ich abschließe, kommt mir plötzlich der Gedanke, so eine Box würde sich doch auch als Käfig eignen, Quatsch, da ist nicht einmal ein Boden drinnen.

Schnell eile ich zurück zu Gloria, Regine und den anderen, kam sieht sie mich, stürmt Regine auf mich zu, springt an mir hoch, als ich sie auffange und ganz hochhebe, jubelt sie: »Ich freue mich so auf übermorgen! Wir haben was Tolles vorbereitet, wir können nämlich zaubern!«

Mit Regine auf dem Arm gehe ich zu Gloria, überreiche IHR den Schlüssel. SIE nimmt ihn entgegen und meint: »Du solltest dich beeilen, ich bin nur noch 30 Minuten hier! Dann habe ich einen Termin!«

Schnell lasse ich Regine bei Karola herunter und verabschiede mich von allen. Schade ich hätte noch gerne etwas mit meiner Enkeltochter gespielt, natürlich auch mit ihren Freundinnen.

Drei Kilometer sind nicht weit, schnell merke ich, dass sich das schnell ändert, wenn man 30 oder 40 kg zusätzlich trägt. Die Beine werden schwer und schwerer, selbst die kleine Treppe bei der Abkürzung wird zur Qual, die Stufen werden höher und höher, habe ich anfänglich die Taschen noch mit den Händen getragen, schneiden jetzt die etwas längeren Trageschlaufen gnadenlos in meine Schultern. Ich bin total fertig, sehe schon unser Haus, trotzdem zieht sich der Weg schier endlos! Endlich, endlich bin ich da, schnell aufschließen und die Taschen in der Küche geleert, dann kann ich zurücklaufen. Hoffentlich reicht die Zeit noch?

Als ich in der Küche ankomme, traue ich meinen Augen nicht! Das kann nicht sein!?

 

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