Der Urlaub

"Klappentext"

Seit Tagen befindet sich Jana in der Gewalt ihrer Entführer, als diese einen verwirrenden Vorschlag machen: eine Urlaubsreise mit ihr zusammen...

 

Der Urlaub

Anmerkung: Dies ist die Fortsetzung zu "Das Blind Date", kann aber auch so gelesen werden, daher die Markierung sowohl als Kurzgeschichte als auch als Mehrteiler!

„Na, alles klar?“

Ein dumpfes, mattes Stöhnen war die einzige Antwort, zu der Jana in der Lage war. Zumindest für den Moment war ihr Kampfgeist gebrochen.

Es war ein törichter Fluchtversuch gewesen, das musste sie in der Nachbetrachtung zugeben. Marc und Nina, das Pärchen, welches sie entführt hatte, hatte ihr eine halbe Stunde alleine im Bad gewährt. Das Fenster war mit einer dicken Sperrholzplatte versperrt gewesen, doch Jana hatte sich mit der Nagelschere an den Schrauben zu schaffen gemacht. Sie schätzte, dass sie im ersten Stock war – niedrig genug, um zu springen. Dann wollte sie fliehen, davonrennen, obwohl sie dann immer noch nackt wäre.

Sie hatte zwei der sechs Schrauben entfernt, als sie bemerkte, dass Marc sie seit einer Weile beobachtete.

„Das hättest du in der Zeit nie geschafft! Aber danke für den Hinweis, ich werde die Schere entfernen!“

Mit einem Schrei hatte sich Jana, die kleine Schere in der Hand, auf ihn gestürzt. Marc hatte ihre Hand abgefangen und nach einem kurzen Kampf hatte er sie entwaffnet und zu Boden gerungen. Keuchend lag sie unter ihm, während er ihre Arme unter seinen Knien fixiert hatte. Nina war neben sie getreten und sah mit einer Mischung aus Faszination und Mitgefühl auf sie herab.

„Es war dein erster Fluchtversuch, daher werde ich dich milde bestrafen“, meinte Marc, „aber du wirst verstehen, dass ich so etwas nicht durchgehen lassen kann!“

„Verdammter Bastard!“

Ohne eine Aufforderung hatte Nina Marc einen Waschlappen gereicht und er verstopfte ihr damit den Mund, den er ihr anschließend mit ein paar Streifen Klebeband verschloss. Dann riss er sie hoch, fesselte ihr die Hände mit Handschellen und trug das strampelnde Mädchen hinunter in den Keller, gefolgt von Nina.

Es hatte Jana kaum überrascht, dass Marc dort, wo andere einen Hobbykeller hatten, über eine regelrechte Folterkammer verfügte. Nun ja, in gewisser Weise war es sein Hobby. Die Gerätschaften wirkten neu, wahrscheinlich hatte er sie selbst gebaut – doch gleichzeitig wirkten sie höchst funktionell.

Marc zog einen Haken durch die Kette von Janas Handschellen, dann befestigte er diesen an einem weiteren Haken an der Decke, sodass sie mit hinter dem Rücken nach oben gestreckten Armen vornüber gebeugt dastehen musste. Sie blitzte den Mann mit einer Mischung aus Angst und Wut an.

„Fassen wir zunächst einmal dein Strafmaß zusammen!“

„Mmmhrrrmmm! Uuhhmmm!“

„Du hast das Recht zu schweigen, Jana! Also, da wären: Planung eines Fluchtversuchs, Beschädigung der Fensterabdeckung und tätlicher Angriff auf deinen Herrn, in Tateinheit mit Beleidigung von diesem! Stimmst du zu?“

Jana starrte ihn nur an. Diese Mischung aus Gerichtsverhandlung und gemeiner Folter war so absurd, dass sie fast gelacht hätte. Marc schien es jedoch ernst zu meinen.

„Da es dein erstes Vergehen war, lautet die Strafe: 20 leichte Schläge und zehn Stunden Einzelhaft!“

Jana blinzelte verwirrt. 20 leichte Schläge, das klang demütigend, aber nicht schmerzhaft; und zehn Stunden Einzelhaft wären direkt eine Erholung!

Marc schien kein Freund langer Wartezeiten vor Gericht zu sein, denn er krempelte seinen rechten Ärmel zurück und trat hinter Jana.

„Mmhrrrmmm!“

Seine flache Hand traf ihren Hintern, es klatschte laut und sie spürte, wie sie taumelte. Von wegen, leichte Schläge! Jana musste aufpassen, dass sie nicht die Balance verlor, denn sonst hätte sie sich die Arme ausgekugelt.

Beim zweiten und dritten Schlag merkte sie, dass Marc genau wusste, was er tat. Jana war nie als Kind versohlt worden, daher lernte sie erst jetzt, dass ein Schlag auf den Hintern zunächst nicht sehr weh tat; der Schmerz brauchte ein paar Sekunden, um sich zu entfalten. Genau die paar Sekunden, die sie brauchte, bis sie wieder festen Stand hatte, damit Marc ein weiteres Mal zuschlagen konnte.

Ihr Entschluss, nicht zu schreien und ihm diesen Triumph nicht zu gönnen, hielt bis zum achten Hieb, dann hatte jedes Klatschen ein lautes Wimmern zur Folge. Als Marc fertig war, stand Jana keuchend da, Tränen standen in ihren Augen.

„Kommen wir zur Einzelhaft!“

Er arbeitete sich methodisch von unten nach oben vor. Zunächst fesselte er ihre Knöchel mit einem weiteren Paar Handschellen, dann legte er ihr einen schmalen Gürtel um die Taille, stramm, aber doch erträglich.

„Ah, danke, Nina!“

Diese hatte ihm ein kurzes Seil gereicht, auf das wie auf einer Kette etwa 20 Holzperlen aufgereiht waren, jede etwa zwei Zentimeter im Durchmesser. Marc zog ihr dieses zwischen die Beine und befestigte es vorn und hinten an dem Gürtel. Jana war verwirrt, denn die Berührung der Perlen war zwar irritierend, mehr aber auch nicht. Lediglich am Hintern, wo die Schnur zwischen ihre immer noch brennenden Pobacken sank, spürte sie ein leichtes Prickeln.

Marc legte ihr jetzt ein breites Lederhalsband um, an dem einige Metallösen befestigt waren. Dann hakte er ihre Arme von der Decke, zog ihre gefesselten Hände aber zu dem Halsband und befestigte die Kette mit einem kleinen Vorhängeschloss daran. Jana wand sich unbehaglich, als ihre Arme in die unbequeme Position gezogen waren. Ihre Hände ragten nach oben und berührten ihren Hinterkopf. Vielleicht würde sie sich so von ihrem Knebel befreien können.

Doch Marc schien dies vorausgesehen zu haben, denn jetzt reichte Nina ihm eine Ledermaske, die er über Janas geknebelten Mund zog. Das steife Leder presste sich auf ihren Mund, ihr Kinn und ihre Wangen und zwang sie, den Kiefer zu schließen, als Marc die Riemen in ihrem Nacken schloss und mit einem weiteren Vorhängeschloss sicherte.

Ein Scharren war zu hören und als Jana sich umdrehte, konnte sie sehen, dass Nina ein Schaukelpferd hereingebracht hatte. Fast hätte Jana gelacht, doch dann ging ihr auf, was ihre Peiniger vor hatten.

„Mmhhmmph! Nnngggg!“

Doch Marc hob das zierliche Mädchen ohne Probleme hoch und setzte sie auf den harten hölzernen Sattel, wobei er ihre gefesselten Knöchel nach hinten zog, sodass Jana sitzen konnte. Sie stöhnte auf, als ihr Gewicht sie auf die Perlen in ihrem Schritt drückte.

Hinter dem Sattel war ein Karabinerhaken, an dem Marc jetzt ihre Fußfesseln fixierte, sodass Jana gezwungen war, mit angewinkelten Beinen da zu sitzen. So schob er sie unter den Deckenhaken, holte eine kurze Kette und befestigte diese an der Decke. Das andere Ende kettete er an Janas Halsband. Diese merkte bald, dass dies sie zwang, aufrecht zu sitzen. Wenn sie versuchte, den Oberkörper abzusenken, nahm der Druck auf ihre Kehle zu. Gleichzeitig aber war die Kette kaum hilfreich, um ihren Schritt zu entlasten, schon spürte sie die Perlen stärker als noch vor einer Minute.

„So, bis in zehn Stunden!“, hatte Marc gesagt und hatte mit Nina zusammen den Raum verlassen.

Für Jana waren es 36.000 Sekunden Qual gewesen. Zuerst hatte sie noch versucht, sich zu befreien, doch vergeblich. Weder konnte sie ihre Hände befreien, noch das Halsband lösen noch an den Schnallen ihres Knebels etwas erreichen. Mit den an das Schaukelpferd gefesselten Knöcheln musste sie auf diesem sitzen bleiben, sich zur Seite fallen lassen hätte bedeutet, sich zu strangulieren. Jana stöhnte, als ihre Befreiungsversuche sie zwangen, sich an den Kugeln zwischen ihren Beinen zu reiben. Jana war eine leidenschaftliche Reiterin, zehn Stunden in einem normalen Sattel hätten ihr wenig ausgemacht. Aber so?

Marc hatte das Licht brennen lassen, aber es gab nichts, womit sie die Zeit hätte messen können. Sie versuchte, ihre Herzschläge zu zählen, doch immer nach kurzer Zeit musste sie versuchen, sich etwas zu bewegen, da der Druck auf ihre Mitte von unangenehm über sehr unangenehm zu unerträglich wechselte. Doch jede Bewegung half nur für den Moment. Sie konnte sich an ihren gefesselten Füßen ein wenig hochziehen, doch diese Position konnte sie nur wenige Sekunden durchhalten, außerdem versetzte es das Schaukelpferd in Schwingungen, was eine Massage ihres empfindlichen Fleischs zur Folge hatte.

„Eine Massage! Vielleicht ist das die Lösung!“

Jana versuchte, den Gedanken abzuschütteln, doch als er erst einmal da war, klang er immer verführerischer. Andere Bilder schossen durch ihren Kopf; an Marc und Nina, die mit ihr gespielt, sie wiederholt bis an die Grenze des Orgasmus getrieben, ihr jedoch die Erlösung verweigert hatten. An ihre Mitbewohnerin Melina, an die sie damals nackt gefesselt geworden war. Nackt an Melinas heißen, sinnlichen Körper...

„Mmhhmmm!“

Jana blinzelte, als sie merkte, dass sie angefangen hatte, sich leicht vor und zurück zu wiegen. Der schmerzhafte Druck der Perlen machte einem leichten Kribbeln Platz, das ihr Entspannung und Erlösung versprach. Jana verstärkte ihre Bewegungen und das Kribbeln wurde intensiver. Kleine, schmerzhafte, aber auch angenehme Schauer strahlten durch ihren Schoß und sie spürte, wie die Perlen in sie glitten, wo sie sie noch stärker spürte. Jana schloss die Augen, konzentrierte sich auf ihre Bewegungen und die Bilder in ihrem Kopf, blendete die Realität ihrer Entführung mehr und mehr aus.

„Uuuhmmm! Mmmhhmmm! Mph! Mmhhmmm!“

Und es funktionierte! Jana spürte, wie eine andere euphorisierende Emotion von ihr Besitz ergriff: Triumph! Marc und Nina mochten ihr den Orgasmus verweigert haben, doch jetzt, während sie glaubten, sie zu bestrafen, konnte sie-

Sie kam heftig, ritt im wahrsten Sinne des Wortes die lange Woge ihres Höhepunkts ab, bevor die Realität sich langsam wieder Bahn brach. Keuchend hing sie im Sattel, hatte trotz des Drucks auf ihre Kehle Mühe, sich wieder aufzurichten. Sie stöhnte leise. Verdammt! Sie war immer noch gefesselt und geknebelt, hatte für einen Moment der Ekstase riskiert, dass sie sich selbst strangulierte und zudem völlig erschöpft war. Sie schwor sich, so eine Dummheit nie mehr zu machen!

Ein Schwur, den sie, bis Marc wieder den Keller betrat, noch zwei Mal brechen sollte.

***

 

„Ich glaube, wir haben das Ganze falsch angefangen“, meinte Marc jetzt, als er vor der völlig erschöpften Jana stand. Er musterte ihren schweißüberströmten Körper, nahm lächelnd wahr, dass die kleinen Fenster und der Wandspiegel beschlagen waren. Der Duft, der von Jana ausging, war überwältigend und ihre gerötete Haut, ihre steil empor ragenden Brustwarzen sprachen Bände. Doch obwohl er spürte, wie sein Körper reagierte, zwang er sich, ruhig weiter zu sprechen:

„Was hältst du von einem kleinen Urlaub, damit wir uns näher kennen lernen? Ich habe eine kleine Skihütte gemietet, da werden wir hinfahren, nur wir drei!“

Jana konnte ihn nur verwirrt anblinzeln. Die Reste ihres klaren Verstandes versuchten ihr klar zu machen, dass Marc den Verstand verloren haben musste. Ein Urlaub mit einem Entführungsopfer, das bedeutete Fluchtmöglichkeiten, bedeutete andere Menschen! Sie wollte heftig nicken, doch gelang ihr nur eine matte Bewegung.

„Schön! Sonst hätten wir dich hier lassen müssen!“

Jana leistete keinen Widerstand, als die beiden sie nach oben ins Bad führten. Obwohl beide ihr zusahen, empfand sie nichts als Erleichterung, als sie endlich ihre Blase erleichtern durfte. Danach gebadet zu werden war eine Wohltat, sie seufzte genießerisch, als vier Hände sie am ganzen Körper einseiften und wuschen. Während Nina sie abtrocknete, meinte Marc:

„Wir fahren gleich los. Ich weiß, du bist erschöpft, aber du kannst ja im Auto schlafen!“

„Ich habe schon alles gepackt!“, ergänzte Nina, „Leider meint Marc, dass es zu unsicher ist, wenn wir beide auf der Rückbank sitzen. Aber vielleicht auf der Rückfahrt! Na ja, die Skibox ist auch schön!“

„Skibox? Das ist eine von mir in mühsamer Detailarbeit entworfene, voll elektrifizierte mobile Folterkammer, keine ordinäre Skibox!“, protestierte Marc in gespielter Empörung! Janas panische Augen wanderten zwischen den beiden hin und her.

***

 

Es stellte sich heraus, dass beide Recht gehabt hatten: es war eine Skibox, allerdings hatte Marc einige Modifikationen eingebaut, die er Jana jetzt vorführte.

„Eine Klimaanlage gehört leider nicht dazu, aber wir haben dich ja schön eingepackt!“

Das stimmte. Jana war zunächst, immer noch splitternackt, mit Klebeband gefesselt worden. Mehrere Lagen Band hielten ihre Beine an den Knöcheln, ober- und unterhalb der Knie und auf Mitte der Oberschenkel zusammen. Marc hatte jede dieser Fesseln mit einem Kabelbinder gesichert, dann weiteres Band darüber geklebt.

Jana durfte die Arme seitlich ihres Körpers lassen, was für den Trip bequemer wäre. Dort wurden sie mit Klebeband fixiert, eine Lage unterhalb ihrer Brüste, eine um ihre Taille, sodass sie nur noch mit den Fingern flattern konnte. Auch diese Fesseln wurden mit Kabelbindern und zusätzlichen Fesseln verstärkt.

Dann war da Janas Knebel. Nina hatte ihr gleich zwei ihrer Spitzenhöschen in den Mund gestopft, nicht ohne ihr vorher genau zu schildern, wie lange sie diese getragen hatte und was genau sie mit sich gemacht hatte, während sie sie trug. Davor hatte sie ihr ein zu einem Band gedrehtes Tuch zwischen die Zähne geschoben und stramm in ihrem Nacken verknotet. Darüber war die Haube gekommen, eine Art Helm aus steifem schwarzen Leder, der ihren Kopf und ihr Gesicht komplett bedeckte und um den Hals mit Gurten und einem Schloss gesichert wurde. Die einzigen Öffnungen waren zwei winzige Löcher unter den Nasenlöchern. Die Haube umschloss ihren Kopf sehr eng, Jana konnte nur Schwärze sehen und kaum noch etwas von der Außenwelt hören. Ein Lederball, der noch dazu noch mittels eines weiteren Gurts fester gezurrt wurde, presste sich gegen ihren geknebelten Mund und drohte sie fast zu ersticken. Jana wäre auch mit freien Armen und Beinen völlig hilflos gewesen, unfähig die Haube abzunehmen, zu schreien oder sich zu orientieren.

Da sie so gut wie taub war, verstand sie Marcs Erklärungen zu der Skibox/mobilen Folterkammer nicht, doch er wusste, dass sie sie sehr bald auch so erkennen würde.

Er legte sie hinein und fixierte sie mittels der im Inneren angebrachten Spanngurte, die zwar gepolstert waren, die er aber sehr fest anzog, sodass Jana nur noch den Kopf und ihre Zehen bewegen konnte. Das Innere der Box war zudem mit Schaumstoff ausgeschlagen, nur über Mund und Nase war eine Aussparung, um das Atmen zu erleichtern. Da Nina und Jana in etwa gleich groß waren, hatte er die Maße recht genau auf die Insassin anpassen können.

Er senkte den Deckel ab, dann hob er mit Ninas Hilfe die Box auf den Dachträger seines Autos, wo er sie befestigte. Dann stöpselte er ein Kabel ein, dass die Elektronik der Box mit der Autobatterie verband.

Zum einen war da der Vibrator, der am Deckel befestigt war und sich jetzt fest gegen Janas nackten Venushügel presste. Dieser war so geschaltet, dass seine Geschwindigkeit an die des Autos gekoppelt war: je schneller der Wagen fuhr, desto stärker vibrierte das Gerät.

Ein weiteres Spielzeug befand sich unter Janas nackten Fußsohlen: eine rotierende Spindel, die mit weichen Federn besetzt war und sich umso höher schob, je langsamer das Auto fuhr. Sollte der Wagen im Stau stehen, würde der Vibrator verstummen, aber dafür Janas Füße gekitzelt werden.

„Hoffen wir, dass wir in keinen Stau kommen!“, meinte Marc beim Einsteigen. Wenig später glitt der schwarze Audi in Richtung der 300 km entfernten Alpen...

Kommentar(e)

Dass die Geschichte hier aufhört, ist und gemein, aber was mit Jana geschieht und wie sie gefoltert wird 

...schon eine Fortsetzung. Allerdings muss Jana da auch einiges erdulden ;)