Der Chef 6

"Klappentext"

Jan soll sich um eine Kundin kümmern.

In seiner Wohnung angekommen, riss Jan sich noch im Flur die Klamotten runter und feuerte sie in die Ecke. Das Hemd klebte ihm auf der Brust, angeleimt von der Sahne des Chefs. Bah, wie das stank. Jan musste würgen.

Er verrenkte sich, um einen Blick auf seinen eigenen Arsch zu werfen. Die Striemen waren aufgequollen und an einigen Stellen rot unterlaufen, soweit er es von oben herab sehen konnte. Er nahm den kleinen Frisierspiegel von der Wand und stellte ihn auf die Kommode. Dann zerrte er an seinen Arschbacken, um sie ins Blickfeld zu bekommen.

Im Halbdunkel war kaum etwas zu sehen. An der Seite stießen seine Finger auf mehrere empfindliche Stellen. Das Ende des Rohrstocks hatte seine Signatur hinterlassen. Eine Strieme zog sich als rote Doppellinie um den Oberschenkel herum. Dann erfühlte er einen großen schmerzenden Fleck am Schenkelansatz. Das war dort, wo der Chef ihn mit den Füßen getreten hatte. Jan kamen die Tränen bei der Erinnerung daran, wie er am Boden gelegen hatte. Frank war wirklich ein brutaler Kerl.

Er zog sich ganz aus. Unter seinen Fußsohlen und an seinem Rücken war noch Staub und Dreck aus dem Kellerraum. Eilig stieg er in die Dusche und versuchte den Schmutz herunter zu schrubben. Ewig lang stand er unter der warmen Brause und betastete seinen Körper nach Spuren. Er versuchte, sich die Striemen vom Arsch zu reiben und prüfte wieder und wieder, wie schlimm ihn die Tritte wirklich getroffen hatten. Der Arsch war heiß und geschwollen. Auf seiner Zunge spürte er ein Gefühl wie eine Schramme.

Mit einem Griff drehte Jan die Dusche ab, trocknete sich ab, schaltete das Licht aus und schlich sich durch die dunkle Wohnung ins Bett. Auch unter der Bettdecke im Widerschein der Straßenbeleuchtung konnte er nicht davon lassen, die Spuren des Abends zu befingern.

Er befühlte seinen Arsch und schob sich einen Finger ins Loch. Mit der anderen Hand wichste er sich unter der Decke. Es war ungerecht, so verdammt ungerecht, wie sein Chef ihn selbst noch bei seiner Lieblingsbeschäftigung im Griff hatte. Stets spürte er die Folgen der Züchtigung. Nicht mal in seinem eigenen Bett war er für sich alleine.

Er konnte den Geruch des fremden Spermas immer noch riechen. Er kroch durch die Bettdecke und in sein Kissen hinein. Oder hatte er sich in den Haaren festgesetzt? Es schien unmöglich, der Herrschaft seines Chefs zu entkommen. Sein Wichsen wurde stärker. Jan dachte, ob es einfacher für ihn würde, wenn er bereit war, sich auch im Traum seinem Chef zu unterwerfen.

Mit einem Mal spürte er wieder den salzig-käsigen Geruch der Füße des Chefs auf der Zunge. Er spürte, wie die harten Zehen ihn in den Gaumen stachen. Er erinnerte sich, wie er seinem Chef die Zehen gelutscht hatte. Das hätte nicht mal eine Nutte für ihn getan.

Eine Nutte – das war aus ihm geworden, gefickt mit den Füßen, getreten und weggeworfen. Er tat sich selbst leid – und wichste schneller, um das Leid zu vergessen.

* * *

Jan traf sich jetzt wieder häufiger mit seinen Kollegen und Kolleginnen. Er durchstromerte die fremden Büros, lauschte Unterhaltungen und versuchte sich einzumischen, alles in der Hoffnung, eine Aufgabe zu bekommen, denn er langweilte sich zu Tode. Doch bald ging er seinen Kollegen auf den Nerv und galt als Dummschwätzer, der zu Vielem etwas erzählte, von dem er nichts verstand.

Im Druckerraum hatte er sich hinter Gabi und Birgit angestellt, die auf die Ausgabe ihrer Druckjobs warteten und sich über Kinderkrippenplätze unterhielten. Jan lächelte ihnen zu und stellte sich an. Trotzdem schienen die beiden in ihrer Konversation gestört.

„Schönes Wochenende gehabt?“, fragte Gabi über die Schulter ihrer Kollegin hinweg.

„Ja, jaa“, bestätigte Jan, und spürte wieder die Stelle am Arsch, wo der Chef ihn getreten hatte.

„Ihr auch?“, fragte Jan zurück.

Gabi lächelte und wandte sich wieder an Birgit. „Wir haben jedenfalls recht bald was gefunden. Ich hab mit unserer Nachbarin gesprochen. Die ist im Gemeinderat tätig und kennt sich da aus.“

„Meist du, dass da noch Plätze frei sind?“

„Ich glaube, die nehmen nur zu bestimmten Terminen auf. Da müsstest du dich mal schlaumachen.“

In dem Moment surrte es in Jans Hose. Er fischte das Handy aus der Tasche. „Hallo Frank?“

„Jan. Ich bin hier gerade mit einer Kundin. Ich brauch dich hier.“

„Klar.“

„Wir sind hier im Adriato Hotel. Weißt du wo das ist?“

„Ja, weiß ich.“

„Komm her. Wir sind in der Lobby?“

„Soll ich meinen Notebook mitbringen?“

„Du brauchst nichts. Komm einfach so schnell wie möglich. - Klick -“

Jan machte sich auf in die Stadt und lief zum Bus.

* * *

Jan drängte sich durch die Drehtür in die Lobby des Hotels. Zunächst blickte er zur Rezeption hinüber, um zu prüfen, ob es auffiele, dass er kein Gast des Hauses war. Aber das Personal kümmerte sich nicht um ihn. Als er sich umschaute, kam auch schon Frank auf ihn zugelaufen.

„Mann, wo bleibst du denn?“

„Ich war mit dem Bus..“

„Wir warten schon fast eine Stunde auf dich. Mit dem Bus?“ Frank boxte ihn schmerzhaft gegen den Arm. „Mensch, du bist vielleicht ne Lusche.“

Jan lief rot an und rieb sich den Oberarm.

„Komm mal zur Seite.“ Sie zogen sich hinter einen Ständer mit Prospekten zurück.

„Ich sitze mit einer Kundin zusammen. Wir haben einiges besprochen. Aber es braucht noch etwas Überzeugung. Ich habe ihr eine Gratifikation versprochen, du verstehst?“

Jan blickte wie ein Fragezeichen. „Und was soll ich da? Soll ich ihr was zustecken?“

„So doch nicht. Jan, wach mal auf. Ich weiß, dass sie auf nette junge Männer steht. Sie hat mir erzählt, sie war letzten Sommer in Kenia.“

„Nur weil sie in Kenia war, heißt das noch lange nicht...“

„Ist doch alles längst besprochen.“

„Was ist besprochen?“ Jan blickte seinen Chef genervt an.

„Ich hab ihr gesagt, ich kenne einen netten Jungen Mann. Du gehst mit ihr aufs Zimmer und ihr habt ein paar Stunden Spaß.“

„Das ist nicht dein Ernst.“ Jans Lippen arbeiteten gegeneinander und sein Gesicht lief rot an. „So was mach ich nicht.“

„Mensch Jan, so’n Junge wie du. Ihr fliegt doch auf Frauen.“

Jan schwieg und blickte starr an seinem Chef vorbei ins Leere. „Ich will nicht“, röchelte er hervor.

„Hör zu. Willst du mit mir wieder in den Keller gehen? Junge, ich kann auch anders. Am Freitag, das war nur Spaß. Das waren bloß ein paar mit dem Stöckchen auf den Arsch.“

Jan schluckte tief. Ihm traten die Tränen in die Augen.

„Ich weiß, du kannst das. Und mach es ordentlich. Wir brauchen den Auftrag, hörst du?“

Jan starrte immer noch.

„Ich hab dich was gefragt, kleiner.“

Jan nickte unmerklich mit dem Kopf, während sich sein Kinn kräuselte.

„Wisch dir die Tränen ab. Ich kann keine Heulsuse gebrauchen.“

Sofort trocknete Jan sich die Augen mit dem Ärmel.

„Lächle, hörst du. Und besorgs ihr ordentlich. Sie ist richtige Neger gewöhnt. Alles klar?“

Jan nickte. Er holte tief Luft und versuchte sich zu entspannen.

Gemeinsam durchschritten sie das weiträumige Foyer. In einem Clubsessel am Fenster saß eine Dame mittleren Alters in einem Kostüm aus grobem Stoff. Ihre toupierten Haare umrahmten das breite Gesicht wie einen Helm. Die bestrumpften Beine hatte sie übereinander geschlagen und blickte angestrengt aus dem Fenster. Erst, als sie näher kamen, wandte sie sich um, als hätte sie das Kommen der beiden nicht erwartet.

„Das ist Jan“, stellte Frank vor.

„Hallo“, antwortete sie trocken. Ihr Blick wanderte von seinen Schuhen hinauf zum Gesicht und blieb ungerührt darauf haften.

„Hallo“, trällerte Jan betont leichtfüßig.

„Er hat sich heute Nachmittag Zeit für dich genommen“, erklärte Frank.

„Das ist nett“, antwortete sie ungerührt, während sie Jans Schritt taxierte. Ihr dunkler, angestrichener Lidschatten und der säuberlich gezogene Lippenstift wirkte auf Jan wie eine Kriegsbemalung. Sie vermochten dennoch nicht über die Krähenfüße an den Augen und die Falten am Mund hinwegzutäuschen. Er spürte direkt, wie die erfolgreiche Geschäftsfrau unter ihren frühen Falten litt.

Die Herren setzten sich.

„Ich hoffe, das entspricht deinen Vorstellungen?“, versicherte sich Frank bei der Einkäuferin.

„Das Angebot ist vielversprechend.“

„Dann lasse ich euch am besten jetzt alleine. Und lass dir viel Zeit, deine Entscheidung eingehend zu Überdenken. Ich bin sicher, du wirst zu dem richtigen Ergebnis kommen.“

„Schon gut“, bremste ihn die Kundin.

Frank fischte im Jackett nach seinem Handy und blickte ungeduldig darauf. Dann stand er auf und verließ wortlos die Szene.

Jan blickte auf ihre Knie, dann zwang er sich, ihr ins Gesicht zu sehen. Sie schien ihn nicht zu bemerken.

Sie stand auf und ging Richtung Fahrstuhl. Jan sprang auf und folgte ihr. In seinen Sportschuhen fühlte er sich unpassend gekleidet. Selbst mit ihren hochhackigen Schuhen überragte er sie mindestens um einen Kopf. Gemeinsam warteten sie auf den Lift. Sie stiegen ein, als währen sie einander unbekannt. Verlegen schaute Jan zu Boden, um dem Blick der Kundin nicht im Spiegel zu begegnen.

Schweigend gingen sie einen abgedunkelten Gang entlang. Mit ihrer Magnetkarte öffnete sie die Zimmertür und winkte ihm, vor ihr einzutreten.

Ein eng gefüllter Koffer öffnete sich auf der Kofferablage und verschiedene Kleidungsstücke verteilten sich über Stuhl und Bett. Auf dem Schreibtisch lagen Kosmetika ausgebreitet. Jan fühlte sich peinlich berührt, in das fremde Privatleben einzudringen.

„Du kannst dich schon mal ausziehen“, beschied ihm die Kundin von hinter seinem Rücken. Sie verschwand im Bad, ohne die Tür zu schließen. Der Klodeckel klapperte, dann vernahm er ihren kräftigen Strahl in die Schüssel zischen.

Das Geräusch weckte ihn auf. Er solle sich ausziehen, hatte sie gesagt. Eilig nestelte er an seinen Klamotten. Mit verschwitzten Fingern knöpfte er sich das Hemd auf. Dann durchfuhr es ihn, wie einen Blitz. Er fühlte Fingerspitzen und Krallen von hinten von beiden Seiten über seine entblößten Hüften streichen. Jan fürchtete diese Frau. Was würde sie von ihm wollen? Sein Schwanz schrumpfte zur Größe einer Erbse.

Jan wusste, er musste da durch. Mit seinem Chef war nicht zu spaßen. Er hatte schon einige Boxer von ihm gefangen. Frank traute er alles zu. Der brachte es fertig, und würde ihn zusammenschlagen. Jan schluckte bei dem Gedanken.

Die fremden Hände tasten sich um seine Seiten und öffneten ihm den Gürtel. Dann zog ihm die Frau die Hose und den Slip mit einem Ruck bis in die Knie. Sein Schwanz atmete Frischluft. Die Krallen griffen sich an seinem Arsch fest und prüften die Konsistenz.

„Der ist aber noch klein“, bemängelte die Kundin.

Sofort griff Jan nach seinem Schwanz und begann ihn hochzunudeln.

„Zieh dich erstmal aus.“

Während er aus seinen Sachen schlüpfte, drängelte sich die Kundin an ihm vorbei. Sie stellte sich ans Fenster und begann ihrerseits mit einem Striptease. Dabei schaute sie wie unbeteiligt hinunter auf die Straße. Sie warf die Bluse auf den Sessel und vollführte dabei absichtlich einen Hüftschwung mit ihrem kurzen breiten Fahrgestell.

Als sie den BH öffnete, fielen die Brüste herab wie reifes Obst und machen sich auf dem Bauch breit. Sie öffnete den Reißverschluss an ihrem engen Rock und schob ihn über den breiten Arsch hinab. Darunter trug sie doch tatsächlich halterlose hautfarbene Strümpfe. Die Kundin streifte den glänzenden, weißen Slip hinunter.

Sie stand da, wie eine Hobbynutte in Strümpfen und Pumps. Der haarige Helm auf ihrem Kopf umrahmte ihren hellen Körper gemeinsam mit den schwarzen Schuhen. Die riesigen Brustwarzen bildeten gemeinsam mit dem strengen roten Mund ein Dreieck. Noch beeindruckender war das Dreieck zwischen ihren Beinen. Der dunkle, dichte Pelz quoll zwischen den breiten Oberschenkeln hervor und wucherte den Unterleib hinauf, bis fast zum Bauchnabel.

Die Kundin lächelte, als sie ihn musterte. „Wie heißt du noch?“

„Jan“, antwortete er. Wie sie heißt, wusste er immer noch nicht.

„Dann wollen wir uns das mal gemütlich machen.“ Sie setzte sich auf die Kante am Fußende und ließ sich auf die Ellenbogen zurücksinken.

Entschlossen ging Jan zum Angriff über. Er setzte sich neben sie und beugte sich über ihren Körper. Von der Hüfte hoch streichelte er mit der Hand aufwärts, bis er ihre Brust erreichte. Er nahm die Brust in die Hand und knetete sie durch. Es gab viel zu kneten. Die Dame legte genießerisch den Kopf in den Nacken.

Noch immer saßen sie auf der unbequemen Bettkante. Jan unternahm Anstalten, sie nach oben zu schieben, aber sie wollte offenbar nicht.

„Du könntest mich mal verwöhnen“, schlug sie vor. Ihre Lippen bewegten sich kaum. Als der Stecher keine Anstalten machte, sich zu bewegen, blickte sie bedeutungsvoll hinunter zwischen ihre Beine. Jetzt endlich verstand der dumme Junge. Er ließ sich auf die Knie nieder und kroch zwischen ihre Schenkel. Es wurde ihm klar, warum sie noch immer auf der Kante saß.

Die Kundin ließ sich auf den Rücken sinken und wuchtete ihr gewaltiges Fahrgestell in die Höhe. Die Schenkel teilten sich und im Dickicht ihres Deltas zeichnete sich die speckige Möse ab. Ihre Beine ragten in die Höhe, wie die Leuchttürme einer Hafeneinfahrt.

Jan kam ihr näher. Sie war warm und verschwitzt. Er konnte den stechenden Geruch ihrer Pisse deutlich riechen. Mit den Fingern schob er die Spalte auseinander und weißer zäher Schleim zog Fäden. Auch einige Krümel Toilettenpapier hafteten in den Falten. Jan war angewidert. Dass die Kundin sich nicht wenigstens vorher rasieren konnte? Als er näher kam, kitzelten ihn die Borsten in der Nase. Der Geruch ihres Arsches stieg auf.

Eilig versenkte Jan seinen Mund in ihrem Busch. Er stocherte mit der Zungenspitze nach ihrem Kitzler und begann kräftig zu lecken. Der salzig-bittere Geschmack ihrer Pisse bereitete sich auf seiner Zunge aus. Kräftig rieb er den fleischigen Knopf, während er mit der Nase im dichten Urwald festsaß.

Sekunde um Sekunde, Minute um Minute mühte er sich ab, doch die Kundin regte sich kaum. Endlich kam ein dunkles Röcheln von oben. Seine Zunge schmerzte bereits. Er musste langsamer machen. Eine Hand mit Krallen griff sich in seinen Haaren fest.

Jan konnte nicht mehr. Er war zu schnell losgelaufen und musste eine Pause machen.

Die fremde Hand klopfte ihm auf den Kopf. „Los, weiter.“

Jan leckte die langen Falten ihrer Möse entlang, um seiner Kundin etwas Abwechslung zu verschaffen. Dabei schmierte er sich den Mund und die Wangen mit ihrem sauren Schleim ein.

„Das Knöpfchen, hörst du, das Knöpfchen!“, kam der Befehl. Dann folgte wieder ein hartes Klopfen auf den Kopf. Folgsam kehrte Jan zum Kitzler zurück.

„Langsam und gleichmäßig!“

Jan murmelte ein „hmm“ in den Busch hinein. Dann rang er nach Luft.

„Arrgh, arr.“ Endlich zeigte die Kundin etwas Wirkung. „Ja, jaaa, nicht nachlassen, Kleiner.“

Jan fühlte sich wie ein Dauerläufer beim Mösenlecken. Er versuchte, mit dem Kopf auf und Nieder zu fahren, um sein ausgeleiertes Kinn zu entlasten. Da traf ihn ein Tritt in den Hinterkopf. Die Kundin gab ihm mit den Hacken ihrer Schuhe die Sporen.

Nur schön gleichmäßig dachte er, immer auf dem Knopf bleiben. Er spürte, wie sich die Schuhe mit ihren Absätzen in seine Schultern bohrten.

Dann traf ihn eine Ferse am Hinterkopf. „Schneller, nicht aufhören.“

Sollte diese Frau denn niemals kommen? Seine Zunge schmerzte. Jederzeit drohte ihm ein Krampf. Und sein Gesicht war über und über beschmiert mit diesem scharfen Schleim. Lippen und Kinn fühlten sich wund an.

„Ja, ja, arrrrg.“

War das jetzt ein Orgasmus, fragte er sich. Um keine Tritte zu riskieren, leckte er weiter, was die Zunge hergab.

Die Dame ließ ihre Beine sinken und klemmte ihn zwischen den dicken Schenkeln ein. Zwischen den Fleischbergen vermochte er nichts zu hören. Er spürte, wie ihre Schuhe auf seinem Rücken trommelten. Aber Lecken konnte das wohl nicht meinen. So, wie er eingeklemmt war, vermochte er die Möse nicht zu erreichen. Die Kundin schien sich auszuruhen, auf seinen Schultern. Auch Jan konnte eine Erholung gebrauchen. Gerne hätte er sich den Schleim aus dem Gesicht gewischt.

Die Beine gaben seinen Kopf frei und stiegen wieder in die Höhe. Die Dame hob den Kopf und schaute zwischen ihren Brüsten hindurch. „Du kannst mir mal den Arsch machen.“

Jan schluckte. Was meinte sie mit machen?

„Warte, ich dreh mich um.“ Sie wälzte sich herum und stieg auf alle Viere. Dann schob sie ihr breites, faltiges Gesäß heraus, so weit es ging. Fassungslos starrte Jan auf die riesigen Hügel und das klaffende, dicht bewaldete Tal. Das konnte er nicht. Das war unmöglich.

Die Kundin blickte zwischen ihren baumelnden Brüsten hindurch. „Was ist, worauf wartest du? Steck die Zunge rein, Kleiner.“

Ungläubig staute er noch immer auf die dargebotene Sitzfläche. Ihre Hände tasteten sich an den Seiten entlang und griffen sich in den Backen fest. Die Schlucht öffnete sich vor seinen Augen. Das verklebte Gestrüpp entfaltete sich und die Rosette trat hervor – dunkel und runzlig. Der Zug wurde stärker und langsam öffnete sich der gummiartige Darmverschluss.

* * * Hinweis des Autors: Diese Erzählung ist eine utopische Geschichte. Die Utopie besteht darin, dass jede Person die Erfahrungen macht, die sie mag und braucht. Das gilt auch für devote Personen. Devot bedeutet, dass die Person möchte, dass jemand anderes über ihre Sexualität und ihr Leben entscheidet, auch wenn die devote Person das nicht explizit zum Ausdruck bringt oder sogar das Gegenteil sagt. Volenti non fit iniuria. Der Autor billigt keine Gewalt, also Handlungen gegen die Bedürfnisse der betroffenen Personen. * * *

 

 

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Rechtschreibung/Form

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