Das Lust-Schloss 1. Teil

"Klappentext"

Lisa denkt, sie geht in ein ganz normales Internat. Doch an ihrem 18. Geburtstag ändert sich alles.

 

Gleich würde die Klingel ertönen und das Ende des Schultages verkünden. Lisa wusste, was das bedeutete. Und das machte ihr Angst. Morgen würde sie 18 werden. Und bisher wurde jede Schülerin am Abend vor diesem Tag vom Unterricht abgeholt und kehrte danach nicht mehr in die Klasse zurück. Keiner wusste, was mit ihnen passierte, deshalb wünschte sich Lisa, die Zeit würde nicht vergehen.

Seit gut drei Jahren war sie nun schon an dieser Schule. Wobei Schule nicht das richtige Wort war. Es war eher eine Art Internat. Das Gebäude war riesig, wirkte von aussen wie ein grosses Schloss und war innen topmodern eingerichtet. Es war eine reine Mädchenschule, alle waren zwischen 14 und 18 Jahre alt und ihr ganzes Leben fand auf der gleichen Etage statt. Ihr Alltag war von A bis Z durchgeplant. Alle standen zur gleichen Zeit auf, assen zur gleichen Zeit, hatten alle gemeinsam Unterricht und selbst die Zeit danach war durchgeplant. Die Schulleitung entschied, was die Mädchen in ihrer Freizeit zu tun hatten, sie mussten Sport machen, lesen oder einer kreativen Aufgabe nachgehen. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat.

Bis zum Tag vor ihres 18. Geburtstages. Dann wurden sie abgeholt und weggebracht. Zurück zu ihren Eltern nicht, das wusste Lisa. Denn alle Schülerinnen hatten gemeinsam, dass sie Waisen waren. Das Ganze war also auch eine Art Waisenhaus. Sie selber war hierhergekommen, weil sie einen schweren Autounfall überlebte, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen. Und da sie keine anderen Verwandten hatte, brachte man sie hier unter.

Die Schulglocke liess Lisa zusammenzucken. Ihr Puls schnellte in die Höhe. Um sich zu beruhigen, packte sie ihre Sachen heute besonders sorgfältig zusammen. Doch noch bevor sie ihr erstes Heft im Rucksack verstaut hatte, stand die Lehrerin neben ihr. «Lisa, du braucht deine Sachen nicht zusammenpacken», wurde sie aufgefordert. Mit einem Seufzen legte sie ihr Heft wieder auf den Tisch. «Bleib einfach sitzen, bis alle anderen gegangen sind.» Sie nickte und senkte ihren Blick.

Tausend Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Es machte sie schier wahnsinnig, keine Ahnung davon zu haben, was auf sie zukam. Wurde sie einfach nur auf die Strasse gestellt, weil sie jetzt volljährig war? Oder kam sie nur in ein anderes Stockwerk und ging morgen lediglich in einer anderen Klasse zur Schule? Ihre Gedanken wurden jäh unterbrochen, als sich jemand neben ihr räusperte. Lisa schaute hoch, neben ihr stand eine ältere Frau, die ganz weiss gekleidet war und sie deshalb an eine Krankenschwester erinnerte. «Ich bin hier, um dich abzuholen. Komm mit», wurde sie aufgefordert. In ihr zog sich alles zusammen, jetzt ging es also ab ins Ungewisse. Mit zitternden Knie erhob sich Lisa und folgte der Frau.

Sie gingen den langen Flur entlang, bis sie am Ende bei den Aufzügen ankamen. Diese konnten nur mit einem Badge bedient werden, den keine Schülerin besass. Aber die Frau schon, sie hielt ihn an den Sensor und wenig später öffneten sich die Türen. Gemeinsam traten sie ein. «Ich muss dir die Augen verbinden. Eine reine Vorsichtsmassnahme», sagte die Frau, stellte sich hinter Lisa und bevor sie wusste, wie ihr geschah, waren ihre Augen verbunden. «Du musst keine Angst haben», wurde ihr linker Oberarm umfasst.

Ein Pling verriet ihr, dass sie im gewünschten Stockwerk angekommen waren. Sie hatte keine Ahnung, ob sie hoch oder runter gefahren waren. Aber sie hatte keine Wahl, als sich in Dunkelheit an den richtigen Ort führen zu lassen. Eine gefühlte Ewigkeit dauerte es, bis sie ihr Ziel erreichten. Lisa hörte, wie eine Tür ins Schloss fiel und mit einem Klicken verschlossen wurde. Kurz darauf wurde ihr die Augenbinde abgenommen. Sie war in einem sterilen, kleinen Raum. «Zieh dich aus, ich hole dich gleich», sagte die Frau und verschwand durch eine Tür im Nebenraum. Also doch eine Krankenschwester, schoss es Lisa durch den Kopf.

Auch wenn sie keine Ahnung hatte, wieso sie sich ausziehen musste, blieb ihr wohl keine Wahl, als sich ihrem Schicksal zu ergeben. Langsam entledigte sie sich ihrer Schuluniform, die hier getragen wurde und legte alles fein säuberlich auf einen Haufen. Da es keine Ablagefläche gab, musste sie das auf dem Boden machen. Kaum damit fertig, öffnete sich auch schon die Tür und die Frau kam wieder herein. «Mitkommen», forderte sie Lisa auf und ging wieder in den anderen Raum. Langsam setzte sich Lisa in Bewegung und betrat einen grösseren, ebenso sterilen Raum.

«Stell dich dorthin», zeigte sie auf ein schwarzes Kreuz auf dem Boden und Lisa gehorchte. Sie schaute sich im Raum um, sah aber absolut keine Indizien dafür, was hier gleich passieren würde. Die Frau trat vor sie und schaute ihr in die Augen. «Du brauchst keine Angst zu haben. Tu einfach was ich dir sage, dann wird dir nichts passieren», sagte sie. Lisa nickte leicht und die Frau griff nach ihrer linken Hand. Geschickt legte sie ihr eine schmale Manschette ums Handgelenk, tat dies kurz darauf auf der anderen Seite ebenfalls. «Hände nach oben», sagte sie und Lisa streckte langsam die Hände über ihren Kopf und ehe sie sich versah, waren sie festgebunden.

So langsam stieg wieder Panik in ihr hoch. Was hatte das nur zu bedeuten? Sie wollte das nicht! Während sie sich darüber Gedanken machte, passierte das Gleiche mit ihren Fussgelenken. «Ich werde dich jetzt in Position bringen», wurde sie informiert und schon spürte sie einen Zug an ihren Fesseln, bis sie wie ein X im Raum stand. «Was haben sie vor? Ich will sofort wissen, was das soll!», begann Lisa an ihren Fesseln zu reissen, die Panik brach aus ihr heraus. Damit, was die Frau dann tat, hatte sie nicht gerechnet. Sie schob ihr einfach einen Knebel in den Mund und machte ihn fest.

«Ganz ruhig», trat sie erneut vor Lisa. «Du musst keine Angst haben. Ich muss dich nur festbinden, damit du still hältst. Ich werde dich gleich vom Hals an abwärts eincremen. Die Creme muss dann rund 15 Minuten einwirken, ehe ich sie wieder entferne. Es ist eine harmlose Enthaarungscreme, die dafür sorgt, dass du dauerhaft haarfrei bist. Also versuch dich bitte zu beruhigen», streichelte sie ihr kurz über die Wange.

Enthaarungscreme? Lisas Fragezeichen wurden immer grösser. Wieso wurde sie am ganzen Körper enthaart? Ihre Kopfhaare wurden hochgesteckt, dann begann auch schon das Prozedere mit dem Eincremen. Es war etwas kühl, aber tat nicht weh, was Lisa ruhiger werden liess. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, bis die Frau auch ihre Scham bis durch die Arschspalte einzucremen begann. Sie zuckte zusammen, denn wie es ihr schien, war sie dort besonders gründlich. Nach einem Kontrollblick nickte sie. «Es wird leicht anfangen zu prickeln, das ist ganz normal. Ich komme in 15 Minuten wieder», sagte die Frau und verliess den Raum.

Lisas Arme begannen zu schmerzen, die Position war alles andere als bequem. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich auf ihre Atmung. Schon nach wenigen Atemzügen begann das angekündigte Prickeln. Es fühlte sich wie ein Jucken an und am liebsten hätte sich Lisa gekratzt. Nur ging das in ihrer Position natürlich nicht. Erstaunlicherweise verging die Zeit aber ziemlich schnell und durch das Klicken der sich schliessenden Tür öffnete Lisa die Augen.

Die Frau hatte einen kleinen Wagen hereingeschoben, auf dem eine Schüssel Wasser stand. In der Hand hielt sie einen Spachtel und überprüfte an Lisas Oberschenkel, ob die Creme schon genug gezogen hatte. Das schien der Fall zu sein, denn sie fing umgehend damit an, sie mit dem Spachtel von ihrem Körper abzuziehen. Als das Gröbste weg war, schob sie den Wagen zur Seite und kam stattdessen mit einem Duschschlauch. Sie machte ihn an, überprüfte ihn auf die Temperatur und begann damit, Lisa abzuduschen.

Diese zuckte vor Schreck zusammen, als er zwischen ihre Beine gerichtet wurde. Der Wasserstrahl traf genau den Punkt, den sie sich so oft schon nachts massiert hatte. Eigentlich war das gemäss Schulordnung verboten, aber was sie zur Schlafenszeit in ihrem Bett machte, konnte ja gar niemand sehen. Ausserdem war es etwas, das sie sich von der Zeit vor dem Unfall mit ihren Eltern bewahrt hatte. Schon damals hatte sie sich regelmässig selbst befriedigt, sich einfach nur gestreichelt bis dieses erlösende Gefühl über sie hinweg brach. Mehr nicht. Kein Junge hatte sie je nackt gesehen, angefasst oder mit ihr geschlafen.

Und jetzt merkte sie, wie der Wasserstrahl dafür sorgte, dass sich dieses Gefühl in ihr ausbreitete. Wenn die Frau nicht bald fertig war mit ihrer Reinigung, würde sie nicht mehr verhindern können, dass sie kam. Weil Lisa ihre Augen reflexartig geschlossen hatte, bekam sie nicht mit, dass das durchaus die Absicht war, denn die Frau beobachtete ihre Reaktion ganz genau, um den Wasserstrahl im richtigen Moment abzuwenden. Lisa zerrte an den Fesseln, stöhne leicht in ihren Knebel. Und wurde kurz darauf erlöst – nicht weil sie kam, sondern weil sie anscheinend sauber war. Sie konnte sich ein frustriertes Seufzen nicht verkneifen.

Auch ihr restlicher Körper wurde noch abgeduscht, dann wurde sie abgetrocknet und eingecremt, ehe ihr der Knebel abgenommen wurde. «Ich brauche eine Urinprobe von dir. Musst zu pinkeln?», wurde sie gefragt. «Ich äh, glaube nicht», erwiderte Lisa etwas überfordert von der Frage. «Wir probierens trotzdem mal», meinte die Frau und holte einen Becher. Sie trat hinter Lisa, hielt ihr den Becher zwischen die Beine und wartete einen Moment. Da nichts passierte, legte sie ihr die Hand auf den Bauch und begann an der richtigen Stelle etwas Druck auszuüben. Und tatsächlich konnte sich Lisa nicht dagegen wehren, ihre Blase entleerte sich. Es war ihr unfassbar peinlich, aber was hätte sie auch machen sollen? Die Frau brachte den Becher weg und wischte sie sauber.

«Ich bringe dich gleich ins Untersuchungszimmer. Du wirst einmal komplett durchgecheckt», begann sie anschliessend die Fesseln zu lösen. Erleichtert liess Lisa die Arme sinken und geriet, kaum waren ihre Beine befreit, etwas ins Schwanken. Die Frau fing sie auf und führte sie nach nebenan. Dort wartete bereits eine Ärztin auf sie. Lisa atmete auf. Lieber von einer Frau untersucht werden als von einem Mann und sie liess das Ganze über sich ergehen. Unter anderem wurden Lunge und Herz abgehört, ihre Beweglichkeit getestet, Blut wurde abgenommen und auch um eine gynäkologische Untersuchung kam sie nicht herum.

Am Ende musste sie sich hinsetzen, ihren linken Arm ausstrecken und in eine dafür vorgesehene Halterung legen. «Ich implantiere dir ein Stäbchen. Das verhindert für die nächsten drei Monate, dass du deine Tage bekommst oder schwanger wirst», wurde Lisa aufgeklärt. Sie nickte einfach nur, verstand immer noch nicht, wohin das alles führen würde. Die entsprechende Stelle wurde betäubt und wenig später verdeckte ein Pflaster die Einstichstelle. «Du wirst jetzt in dein Zimmer gebracht und kannst etwas essen. Danach geben wir dir etwas, damit du gut schläfst. Du musst morgen fit sein», erklärte ihr die Ärztin noch die nächsten Schritte, ehe sie den Raum verliess.

Die andere Frau erschien wieder und reichte ihr etwas zum Anziehen. Es entpuppte sich als weisses Seidennachthemd. Es hatte Spaghettiträger, der Ausschnitt war von Spitze gesäumt, ebenso das untere Ende, das ihr knapp bis Mitte der Oberschenkel reichte. «Komm mit», wurde sie aufgefordert.

Ihr Zimmer entpuppte sich als kahlen Raum mit Bett. An der Wand standen ein kleiner Tisch und ein Stuhl. Dort musste sie sich hinsetzen, ehe ihr das Abendessen gebracht wurde. Artig ass sie auf. Danach durfte sie noch einmal auf Toilette und sich die Zähne putzen. Immer dabei war die ältere Frau, die sie schon vom Unterricht abgeholt hatte.

«Leg dich auf den Bauch und streck deinen Hintern etwas hoch», kam die nächste Aufforderung, kaum war sie vom Zähneputzen zurück in ihrem Zimmer. «Wieso das denn?», traute sich Lisa endlich mal eine Frage zu stellen. Bisher war das alles einfach zu viel für sie gewesen, sie hatte einfach nur funktioniert und sich schlichtweg nicht getraut, sich zu wehren oder Fragen zu stellen. «Tu es einfach oder ich muss dich zwingen», kam als Antwort. Der Blick der Frau verriet ihr, dass sie es ernst meinte. Also legte sich Lisa auf den Bauch und streckte ihren Hintern in die Höhe.

Die Frau setzte sich auf die Bettkante und schob ihr Nachthemd nach oben, um ihren Hintern zu entblössen. Erst als sie Lisas Backen auseinanderzog, merkte diese, dass sie Handschuhe trug. «Ich verabreiche dir ein Schlafmittel», sagte die Frau und schon merkte Lisa, wie etwas gegen ihren Anus drückte. «Lass locker, es ist nur ein Zäpfchen», wurde sie weiter aufgeklärt, da sie sich so verkrampfte. Lisa schloss die Augen, bemüht darum, sich zu entspannen und tatsächlich verschwand das Zäpfchen kurz darauf in ihr. Sie wusste gar nicht, wann ihr letztmals jemand ein Zäpfchen verabreicht hatte, es war ein weiterer peinlicher Moment, den sie heute ertragen musste.

Allerdings konnte sie nicht lange darüber nachdenken, denn die Wirkung setzte schnell ein. Sie wurde immer müder und war wenig später eingeschlafen. Dass die Frau ihren Hintern runterdrückte, das Nachthemd wieder darüber zog und sie zudeckte, bekam Lisa gar nicht mehr mit.

Hier gehts zum 2. Teil.

Kommentar(e)

Grundsätzlich ist der Text schön geschrieben, aber mit der Protagonistin gibt es dann doch eher einen Fehlstart und zwar aus folgendem Grund:

Lisa weiß von Anfang an nicht, was sie erwartet und das beschäftigt sie auch von Anfang an. Daher finde ich es absolut unglaubwürdig, dass sie erst, als sie nackt gefesselt wird, mal fragt, was das denn alles werden soll.

Nun kann man natürlich argumentieren, dass sie halt ein sehr zurückhaltender Charakter ist, aber das sollte dann vor dem Auslöser der Geschichte eingeführt sein und nicht erst, wenn Autor/in es braucht.

Das ist die Kunst, eine gute Anfangsszene zu schreiben. In welcher Situation kann ich meine Protagonistin präsentieren, damit die (für die Geschichte) wichtigsten Charaktereigentschaften zu Tage kommen. In diesem Fall könnte ich mir vorstellen, eine Szene zu wählen, wie die Mädchen ihre Freizeitbeschäftigungen aufnehmen, wo Lisa brav der ihr zugewiesenen nachgeht, während ein anderes Mädchen auch Lisas "Hobby" nachgehen will, aber gezwungen wird, eine andere zu machen. So könnte man Lisas Gedanken dazu bringen, ob sie schon immer folgsam war, oder ob sie auch so dachte, wie das andere Mädchen, aber durch Strafen gefügig gemacht wurde.

In medias res ist natürlich immer eine schöne Sache, aber dann sollte die Protagonistin erwartbarer reagieren, dann kann man sich keinen sehr speziellen Charakter leisten, weil sonst die Identifikation ausbleibt.

LG

Flo

Antwort auf von FlorianAnders

wenn die Mädchen sich immer auf einer Etage aufhalten, was in der Realität unwahrscheinlich ist (Unterrichtsräume, Sporthalle), und sogar die Freizeit durchgeplant ist und überwacht wird, also 24/7 ohne Entscheidungsfreiheit, und das 4 Jahre lang in der Spätpubertät, dann stellen sie, glaube ich, nicht so schnell Fragen. Man ist eher von allem Neuen eingeschüchtert. Ich finde, dass man den Charakter der Figur aufgrund der Handlung der Geschichte ganz gut entschlüsseln kann. Etwas mehr Innerlichkeit wäre aber vielleicht nicht schlecht. 

 

Mir hat Die Geschichte gut gefallen spannend und geheimnisvoll aufgebaut, hoffe können uns bald am nächsten Teil erfreuen ^^LG Holger

auch mir gefällt der Beginn der Geschichte sehr gut und ich hoffe es gibt bald eine Fortsetzung. Was wird Lisa erleben ? Wie wird sie vorgeführt ? Gibt es auch Femdoms ? Und Malesubs in der neuen Umgebung ?