Das Land der aufgehenden Sonne 6

"Klappentext"

Der Vetter der beiden Japanerinnen greift in das Spiel ein, doch für Jana bedeutet das keineswegs die Freiheit...

 

Kapitel sechs

 

Einen Augenblick lang überlegte der Nachtwächter, ob er den Karren anhalten sollte, der da über die nächtlichen Straßen Nagasakis rumpelte. Er hatte schon die Hand erhoben, als ein Reiter, der den Wagen begleitete, auf ihn zukam.

„Guten Abend, guter Mann! Ich hoffe, der Lärm, den wir machen, ist keine allzu große Ruhestörung. Aber leider braucht mein Onkel diese Kisten so bald wie möglich!“

Der Nachtwächter hob seine Laterne und jetzt erkannte er den Reiter. Es war Akira Kawayama, der Neffe eines recht hohen Tieres in der Stadt, der zudem einen hohen Posten in der Armee hatte. Er hatte bislang nicht gewusst, dass auch Akira in der Armee diente, aber bevor er diesen Gedanken vertiefen konnte, sprach der junge Mann schon weiter:

„Stellt Euch vor, für morgen ist ein Scharfschießen mit den neuen Granaten vorgesehen, die wir mit Hilfe der Preußen entwickelt haben – und Onkelchen hat die verbesserte Schießbaumwolle vergessen! Nicht auszudenken, was das für eine Blamage wäre! Einige der ausländischen Offiziere werden da sein!“

„Sch – schießbaumwolle?“

„Genau! Doppelt so explosiv wie das preußische Produkt! Ach, übrigens, kommt dem Wagen besser nicht zu nahe mit Eurer Laterne!“

Der Nachtwächter, der wenig von Explosivstoffen verstand, wohl aber wusste, dass sie gefährlich waren, sprang zurück und machte eine Geste, dass der Wagen weiterfahren solle. Ängstlich beobachtete er, wie der Karren davon rumpelte, zuckte bei jedem Schlagloch zusammen und atmete erleichtert auf, als die Gefahr endlich verschwunden war.

Auch Akira atmete auf, als sie die Tore Nagasakis hinter sich gelassen hatten, doch er gestattete sich keinen Halt, bis sie seine einige Meilen entfernte Bleibe erreichten. Es war kaum mehr als einige niedrige Hütten, umgeben von einem hohen Bambuszaun, und lag in einem kleinen Dorf, wo man Akira hinter vorgehaltener Hand „den Spinner“ nannte.

Seit dem Tod seiner Eltern war sein Onkel für ihn verantwortlich, doch er hielt Akira von der Politik fern und verwaltete auch das Vermögen des jungen Mannes, sodass diesem kaum mehr als dieses schlichte Anwesen blieb. Monatlich musste er regelrecht um seine Zuwendung betteln, während Mitsouko alles bekam. Doch jetzt sollte sich das Blatt wenden!

Als der Karren auf den Hof gerumpelt war, gab er den beiden Dienern ein Zeichen, sofort das Tor wieder zu verriegeln. Dann meinte er zu ihnen:

„So, ladet unsere explosive Fracht einmal ab!“

Die Diener gehorchten und hoben die erste der drei Kisten herunter. Es war eine stabile Munitionskiste und als Akira den Deckel entriegelte und öffnete, fürchtete er zunächst, das der Inhalt tot war. Doch dann sah er, dass sich Janas Brüste immer noch schwach hoben und senkten. Sie war also nur ohnmächtig.

Hol` das Riechsalz!“, befahl er, dann zog er dem Mädchen die schwarze Kapuze vom Kopf. Jana war in der Tat ohnmächtig, doch mittels des Riechsalzes hatte Akira sie rasch wieder geweckt.

Jana blinzelte verwirrt, dann stöhnte sie leise. Da war wieder der Mann – der Mann, der sich, als sie die Augen verbunden gehabt hatte, an ihr zu schaffen gemacht hatte. Anschließend hatten er und seine beiden Komplizen ihr die wenigen Kleidungsstücke ausgezogen, die sie noch gehabt hatte und sie so verschnürt, dass sie kaum noch einen Muskel bewegen konnte. Ihre Arme waren an Handgelenken und Ellbogen aneinander gefesselt, dann waren Stricke mehrmals um ihrem Oberkörper geschlungen und festgezurrt worden, sodass das Mädchen kaum noch atmen konnte. Auch ihre Beine waren eng aneinander geschnürt, von den Oberschenkeln bis zu den Knöcheln. Mehr sogar, die Männer hatten ihr sogar die Füße an den Zehen und in der Mitte der Sohlen gebunden. Dann hatten sie Jana, die wie wild in ihren Knebel geschrien hatte, noch ein zusätzliches Tuch vor Mund und Nase gebunden und ihr anschließend die Kapuze übergezogen. Dann hatten sie sie mit angewinkelten Beinen in die Kiste gezwängt und diese verschlossen.

So, hilflos verschnürt und geknebelt, hatte das Mädchen wenig tun können, als die Kiste auf einen Wagen gehoben wurde und dieser sich in Bewegung setzte. Mit ihren immer noch mit Wachs verstopften Ohren bekam sie kaum etwas mit und bald hatte sie sich in der stickigen Hitze ihres engen Gefängnisses auf das schiere Atmen konzentriert.

Der Mann schien etwas zu sagen, doch Jana schüttelte nur matt den Kopf. Sie konnte ihn nicht hören, konnte ihm dies aber auch nicht mitteilen. Schließlich schien er es zu bemerken, denn er schob ihr Haar beiseite und mittels eines Holzstäbchens entfernte er vorsichtig die Wachspfropfen aus Janas Ohren.

„Mhhmm! Uuhhmm!“

Er schüttelte nur den Kopf und meinte:

„Geduld, Jana-San!“

Er rief seinen Dienern etwas zu, die damit beschäftigt waren, zwei Bambusstangen in den Boden zu rammen und diese zu einem „X“ zusammenzubinden. Jana ahnte, was auf sie zukam, und tatsächlich wurde sie losgebunden, aber nur, um an das Andreaskreuz gefesselt zu werden, an Handgelenken, Ellbogen, Knien und Knöcheln. Selbst wenn sie nicht total erschöpft gewesen wäre, wäre ein Fluchtversuch sinnlos gewesen.

Als ihr der Mann den Knebel abnahm, war Jana nicht in der Lage, noch einen Laut von sich zu geben. Gierig trank sie von dem lauwarmen Tee, den ihr einer der Diener großzügig aus einer Schöpfkelle zu trinken gab. Erst, als ihr Durst gestillt war, wollte sie etwas sagen, doch der Mann hielt ihr den Mund zu.

„Hier redest du nicht, Jana-San!“

Es klang eher wie eine Feststellung als ein Befehl. Wie zur Bekräftigung schob er ihr einen ledernen Ring in den Mund, den er mit Lederbändern in ihrem Nacken sicherte. Dann tupfte er sich mit einem seidenen Tuch den Schweiß von der Stirn, bevor er es in die enge Öffnung des Knebels stopfte und Jana so zum Schweigen verdammte.

Als er sie anschließend mit einem Schwamm und kaltem Wasser am ganzen Körper wusch, stöhnte sie vor Behagen, denn trotz ihrer Angst tat dies gut. Doch dann sah sie, dass die Diener die zweite Kiste vom Wagen gehoben hatten und öffneten.

„Mmhhmm!“

Sie enthielt eine nackte Frau, ebenso gefesselt wie sie, und Jana brauchte nicht abzuwarten, bis ihr der Mann die Kapuze abgezogen hatte, bis sie Mariko erkannte. Diese war wach und blitzte die Männer mit einer Mischung aus Angst und Wut an.

In der dritten Kiste war Mitsouko. Die Diener brachten nun eine weitere lange Bambusstange und banden sie dort fest, wo sich die beiden Stangen, an die Jana gefesselt war, kreuzten, sodass an beiden Seiten etwa anderthalb Meter waagrecht abstanden. Dann wurden Mariko und Mitsouko die Beine befreit, um anschließend ihre Knöchel an die Oberschenkel zu fesseln, sodass beide Mädchen gekauert sitzen mussten. Ihre Oberkörper blieben verschnürt wie sie waren.

Die Diener setzten Mitsouko rechts von Jana ab und banden ihr eine Schlinge um den Hals, die sie an der waagrechten Stange befestigten. Auf der anderen Seite wurde Mariko ebenso fixiert.

„Zumindest habe ich es etwas bequemer“, dachte Jana, als auch die beiden Japanerinnen entknebelt und mit Tee versorgt wurden. Anschließend erhielten auch sie Ringknebel und ein Tuch in den Mund und die Diener wuschen die beiden rasch ab. Dann setzten sich die drei Männer ihnen gegenüber auf den Boden. Sie schienen über irgend etwas zu verhandeln, deuteten immer wieder auf die drei Gefangenen, wobei sie leise miteinander sprachen. Schließlich verschwand einer der Diener und kam mit drei Schüsseln zurück. Er stellte eine davon unter Jana ab und schob die anderen Mitsouko und Mariko unter. Die beiden schüttelten plötzlich heftig die Köpfe und protestierten in ihre Knebel. Jana blinzelte verwirrt, denn nach allem, was man ihr bis jetzt angetan hatte, war das vergleichsweise harmlos.

Einer der Diener brachte eine Sanduhr und die drei betrachteten lächelnd ihre Gefangenen. Janas Augen weiteten sich, als die letzten Sandkörner hindurch geronnen waren, fürchtete sie doch, dass jetzt etwas Schlimmes mit ihnen geschehen würde. Doch statt dessen zog ihr einer das Tuch aus dem Mund und setzte ihr eine Flasche an. Jana stöhnte, doch sie konnte durch den Ringknebel nicht verhindern, dass sie trank. Sie hatte mit irgend etwas Ekligem gerechnet, doch es war erneut nichts als Tee. Zwar musste sie die ganze Flasche leeren, doch es war nichts als Tee und sie verstand nicht, warum sich Mariko und Mitsouko so anstellten, als auch sie trinken mussten.

Dann, als ihnen wieder die Münder verstopft worden waren, die Sanduhr erneut lief und die drei Männer, ohne sie dabei jedoch aus den Augen zu lassen, ein Würfelspiel begannen, dämmerte Jana, was der Hintergrund des Ganzen war. Ausgetrocknet, wie sie gewesen war, hatte sie all die Flüssigkeit als eine Wohltat empfunden – doch jetzt hatte ein Teil davon Gelegenheit gehabt, ihren Organismus zu passieren. Wenn das so weiterging, würde sie sich irgendwann erleichtern müssen – in die Schüssel, vor den Augen ihrer Entführer.

Sie sah zu Mitsouko, die verzweifelt an ihren Fesseln zerrte. Offensichtlich war dies für eine Japanerin ebenso eine Demütigung wie für sie. Zwar hatten die beiden ihr Ähnliches angetan, doch war es offenbar etwas Anderes, wenn ein Mann dabei zusah. Auch Mariko wirkte nicht so, als sei ihr dies gleichgültig.

Als die Sanduhr erneut abgelaufen war, wurde ihnen wieder eine ganze Flasche Tee eingeflößt. Dann meinte der Mann:

„Das reicht! Mal sehen, wer von uns gewinnt!“

Erst jetzt sah Jana, dass jeder vor sich einen kleinen Lederbeutel hatte, der offensichtlich Geld enthielt. Also wetteten diese Bastarde auch noch, wer von ihnen-

„Uuhhmmmm!“

Mariko stieß mit hochrotem Kopf ein tiefes Stöhnen aus und auch Jana spürte, wie der Druck auf ihre Blase stärker wurde. Ihre Position mit den gespreizten Beinen war wenig hilfreich, bald würde sie der Natur folgen müssen.

Die Männer grinsten, ungewöhnlich breit für die ansonsten so vornehm zurückhaltenden Japaner, und sie machten sich einen Spaß daraus, sich laut plätschernd Getränke einzugießen, was die Qual ihrer Gefangenen noch verstärkte. Es war eigentlich ein kindischer Streich. Mädchen beim Pinkeln beobachten, so etwas taten kleine Jungs! Doch selbst in ihrem Übermut saßen die Männer am längeren Hebel, was die Demütigung irgendwie noch verstärkte, sie schlimmer als eine brutale Folter wirken ließ.

Jana blickte zu Mitsouko, die die Augen geschlossen hatte, sich aber äußerlich zur Ruhe zwang. Die Japanerin hatte versucht, die Knie zu schließen, war aber gestrauchelt und so hatte sie sich weiter den Blicken der Männer dargeboten. Eine feine Röte überzog ihre Wangen und Jana erkannte die angestrengte Miene ihrer ehemaligen Peinigerin.

Sie sah wieder zu den drei Männern und überlegte, das Ganze einfach hinter sich zu bringen. Die Erniedrigung wäre die gleiche, ob jetzt oder in einigen Minuten. Doch dann besann sie sich: die Männer hatten gewettet, wer von ihnen am längsten aushielt. Vielleicht erwartete die Siegerin irgend eine Vergünstigung – oder aber die Verliererin wurde besonders bestraft!

„Mph!“

Ein Ächzen von Mariko verriet, dass diese gegen die Bedürfnisse ihres Körpers zu verlieren drohte. Sie wand sich in ihren Fesseln, in einem verzweifelten Versuch, die Schenkel zusammen zu pressen ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

„Jetzt bist du nicht mehr so überheblich – Mariko-Chan!“

Der Gedanke durchfuhr Jana unwillkürlich, doch er gab ihr Kraft, half ihr, die Zähne zusammenzubeißen, als sie den stärker werdenden Druck bekämpfte. Sie spürte, wie ihr der Schweiß trotz der kühlen Nachtluft ausbrach. Die Männer tuschelten jetzt, dann deuteten sie auf Mitsouko. Jana wandte den Kopf und sie sah, dass Mitsouko jetzt zuckte, geschüttelt von leisem Schluchzen. Sekunden später erleichterte sie sich in die Schüssel.

Jana und Mariko sahen sich an, in ihren Blicken Qual, aber auch Entschlossenheit. Einer der Männer, offenbar der, der auf Mitsouko gesetzt hatte, trat jetzt zu dieser, wusch sie sanft zwischen den Beinen und entfernte die Schüssel. Dann drapierte er ein Seidentuch über sie, das ihre Blößen bedeckte.

Jana fühlte, wie dies ihre Widerstandskraft noch zusätzlich belastete. Es warteten nicht nur Erleichterung, sondern auch eine freundlichere Behandlung am Ende des Martyriums. Sie wusste, dass sie kaum noch in der Lage war, länger durchzuhalten, sie-

„Uuuhhmmm!“

Mit einem dumpfen Laut der Verzweiflung ließ Mariko es neben ihr in die Schüssel regnen.

„Sieg!“, konnte Jana noch denken, dann verlor auch sie die Kontrolle über ihre Blase.

Alle drei Mädchen wurden gewaschen, dann befreite man sie von ihren Fesseln und sie durften ihre Gliedmaßen eine Weile entspannen und ausstrecken. Sie blieben jedoch geknebelt und einer der Männer hatte ostentativ ein Katana, ein Samuraischwert, gezogen.

Die Pause dauerte etwa 20 Minuten, dann sagte der Anführer etwas auf Japanisch, woraufhin Mariko und Mitsouko entsetzt die Augen aufrissen und heftig die Köpfe schüttelten. Danach erklärte er Jana in gebrochenem, aber doch verständlichem Deutsch:

„Mitsouko hat verloren schon! Du und Mariko, Kampf um Ehre!“

Jana verstand nicht, was ihnen bevorstand, aber Mitsouko wurde ergriffen und ihre Hände hinter dem Rücken verschränkt, danach ihre Handgelenke an die Ellbogen des jeweils anderen Armes gefesselt. Die langen Enden der beiden Seile wurden über ihrem Hintern vereint, dann etwa 20 Knoten hineingemacht, jeder im Abstand von ein bis zwei Zentimetern vom nächsten. Man zog ihr das Seil zwischen den Beinen hindurch und zwang das Mädchen, wie an einer Leine hinter dem Mann herzulaufen, bis die knotige Schnur fest zwischen ihren Pobacken saß. Dann zogen die beiden Männer – der Dritte bewachte derweil Jana und Mariko – die Seilenden, die sich nach dem jetzt über Mitsoukos Bauchnabel sitzenden letzten Knoten teilten, unter ihren Achseln hindurch, schlangen sie um ihren Hals und verknoteten sie vor ihrer Kehle. So wurden ihre Arme nach unten gezogen und die knotige Schnur presste sich eng gegen ihren Hintern und versuchte, zwischen ihre Schamlippen zu gelangen. Jeder Schritt verstärkte das Problem und wenn Mitsouko zu sehr zappelte, drohte sie, sich den Hals zuzuziehen. Nur, wenn sie ruhig blieb, konnte sie ungehindert atmen.

Recht unzeremoniell wurden danach ihre Beine um eine Säule geschlungen und an den Knöcheln gefesselt, sodass sie daliegen oder sitzen konnte. Dann waren Jana und Mariko an der Reihe, denen jeweils der rechte Knöchel an das linke Handgelenk und umgekehrt gefesselt wurde. So, mit angewinkelten Beinen, legte man sie Seite an Seite auf den Bauch in den Sand des Hofes.

„Spiel heißt: Mach Dämon glücklich!“

Einer der Männer brachte eine Figur, die Jana an einen Gartenzwerg erinnerte, jedoch aus Jade gefertigt war. Sie war menschenähnlich, hatte jedoch eine Fratze – und einen aufgerichteten Penis, der sie unwillkürlich erröten ließ.

Der Mann stellte die Figur vor ihnen ab, dann entfernten er und sein Kumpan die Tücher aus den Mündern ihrer Gefangenen, beließen aber die Ringknebel am Platz. Einer packte Marikos Kopf und zwang sie, den Penis der Figur in den Mund zu nehmen. Mariko gab würgende Laute von sich, als er ihren Kopf ein paar Mal vor und zurück bewegte. Dann wurde Jana der gleichen Prozedur unterzogen. Auch sie würgte, als sie den steinernen Phallus in ihrem Mund spürte und dieser sich ihrem Rachen näherte.

Anschließend wurde die Figur etwa zwölf Meter entfernt aufgestellt. Einer der Männer stand daneben und winkte ihnen zu. Jana verstand: sie sollten auf dem Bauch zu der Figur kriechen.

„Nnnggg!“

Sie schüttelte den Kopf mit all der Würde und dem Nachdruck, die sie nackt und auf dem Bauch liegend aufbringen konnte. Auch Mariko wirkte entschlossen, sich nicht auf dieses Spiel einzulassen.

Jana schrie auf, als etwas ihre Pobacke traf. Es war ein brennender Schmerz und als sie den Kopf herum warf, erkannte sie, dass einer der Männer einen Ledergurt in der Hand hielt. Plötzlich hörte sie ein Zischen, gefolgt von einem Klatschen und einem Stöhnen. Auch Mariko hatte offensichtlich einen Antreiber bekommen.

„Besser Beeilung!“, rief der, der hinter der Figur stand. Jana wollte ihm durch den Knebel eine Verwünschung zurufen, als ein Hieb ihre nackte Fußsohle traf. Mit einem Wimmern setzte sie sich in Bewegung, kroch durch den Sand, der zum Glück recht weich war.

Neben ihr hatte Mariko beschlossen, dass ihre Würde den Schmerz nicht wert war. Auch sie wand sich vorwärts und so begann ein trotz seiner Langsamkeit anstrengendes Rennen. Mehrmals hielten ihre Peiniger sie mit Schlägen aufs Gesäß oder die Fußsohlen zur Eile an. Mariko versuchte, Jana anzurempeln und abzudrängen, doch diese hatte jetzt auch ihren Kampfgeist entdeckt und hielt dagegen. Ihre Brustwarzen brannten davon, über den Sand zu reiben, sie spürte Sand in ihrer Mitte und durch den Schweiß klebte der Staub an ihr. Sie keuchte und war der Erschöpfung nahe, doch sie wollte Mariko den Triumph nicht gönnen. Zoll für Zoll kämpfte sie sich vor, sah die Figur näher kommen. Sie war einen Kopf vor Mariko, die jedoch vorschnellte, als ein klatschender Hieb auf ihrem Hintern landete. Jana mobilisierte die letzten Kraftreserven, wand sich über den Boden, kroch so schnell sie konnte. Da war die Figur! Wieder drängte sich Mariko gegen sie, doch Jana stieß sich mit letzter Kraft vorwärts und mit einem tiefen Stöhnen stülpte sie den Ring ihres Knebels über den steinernen Penis.

Zitternd vor Erschöpfung, verharrte sie eine Weile in dieser Position, bis sie neben sich den Applaus des Mannes hörte. Jana riss den Kopf von dem Penis der Figur und sank in den Staub. Nicht nur, dass sie sich erneut hatte demütigen lassen – sie hatte Angst davor, was die drei Männer unter der Belohnung für die Siegerin verstanden!

 

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