Das Haus am See Teil 5

"Klappentext"

Die Bauarbeiten gehen weiter. Cindy kommt auf die Anlage und es wird zusätzliches Personal gesucht. Margot findet eine Aufgabe.

 

Teil 5

 

Bauphase

 

Die erste Besprechung

 

Barbara hatte die Einladungen rechtzeitig verschickt. Die Inhaber der Firmen sagten entweder selbst zu oder benannten einen Bevollmächtigten. Die Besprechung war für 15.00 angesetzt, am Abend sollte es ein Essen für alle geben. Sylvia schlug vor eine gemischte Fleischplatte, diverse Gemüse und Salzkartoffeln zu servieren. Als Vorsuppe bereitete sie eine klare Suppe mit Eierstich und Klößchen zu, für den Nachtisch wollte sie einen selbst gemachten Vanillepudding mit Erdbeeren reichen. Tim gefiel das Menu sehr gut. Einiges bereitete Sylvia schon am Tag zuvor zu, sie fror die Suppe ein und auch den Pudding stellte sie kalt. So blieb ihr genug Zeit um das Fleisch zu braten und auch die diversen Gemüse zu putzen und zu kochen.

Sie frühstückten gemeinsam, danach putzten Sylvia, Cindy und Sternchen das Haus. Barbara und Tim gingen die Unterlagen gemeinsam durch. Gegen 1 am Nachmittag aßen sie ein paar belegte Brote. Tim sagte den Frauen sie sollten sich nun für die Gäste ankleiden. Sie gingen alle vier nach oben, duschten nacheinander und zogen sich dann an. Tim hatte angeordnet dass sie lange hochgeschlossene schwarze Kleider tragen sollten, dazu weite Petticoats, Unterbrustkorsetts und weiße Handschuhe sowie weiße Hauben. Ebenso lange rüschenbesetzte Vollschürzen. Sie sahen aus wie die Hausmädchen in einem viktorianischen Herrenhaus. Sorgsam achteten sie darauf dass die Schürzen akkurat saßen und kein Haar unter den Hauben hervor stand. Als sie fertig waren gingen sie nach unten. Tim besah die vier prüfend, er war sehr zufrieden. Für sich und Sylvia hatte Barbara Knebel mit hinunter genommen, Tim legte sie ihnen an. Dann nahm er die Knebel für Sternchen und Cindy aus dem Schrank. Er wechselte die Fußketten so das sie nur noch 10 cm kurze Schritte machen konnten, Cindys bekam eine Fußfessel mit kurzer Kette. Ihr wurden Handschellen angelegt, die anderen bekamen kurze Handketten. Dann wandte Tim sich an sie alle:

 

„So hört mal genau zu. Ich will heute Eindruck machen. Also benehmt euch perfekt, das macht ihr bestimmt. Ihr sollt uns bedienen, Barbara du bleibst auf deinem Platz und tippst wenn nötig etwas auf. Sylvia, du servierst mit Sternchen dann Kaffee und Kuchen. Cindy, du hilfst den beiden. Schieb den Wagen rein oder mach sonst was. Wenn wir euch nicht brauchen steht ihr da“, er zeigte auf die Wand, „und rührt euch nicht. Ich winke wenn wir was brauchen. So, jetzt noch eine kleine Überraschung für euch“. Sie sahen ihn fragend an. Tim nahm Wachs aus einer Schachtel und stopfte es ihnen in die Ohren. Er stellte sich hinter sie und sagte „umdrehen“. Nur Barbara reagierte. Sylvia, Sternchen und Cindy waren so gut wie taub.

 

Rechtzeitig bevor die Gäste kamen zeigte Tim auf die Tür. Die Frauen trippelten zum Eingangsbereich und stellten sich in einer Reihe auf. Tim öffnete den Gästen, die vier Frauen knicksten tief und nahmen die Jacken der Besucher entgegen. Es waren sechs Männer, Tim ging ihnen voraus ins Wohnzimmer. Er deutete auf die gedeckte Kaffeetafel. „Bitte nehmen sie Platz, wir wollen uns erst ein wenig stärken.

So schnell sie konnten brachten Sylvia, Sternchen und Cindy Kaffee und Kuchen herein. Barbara half beim Aufdecken. Als alles fertig war stellten sie sich nebeneinander an der Wand auf. Cindy sah aus den Augenwinkeln das die anderen mit gefalteten Händen und gradem Kopf standen, auch sie nahm diese Position ein. Ihr war durch die Kleidung und die vielen winzigen Schritte warm geworden. Bald merkte sie dass es ihr schwer fiel so unbeweglich zu stehen. Sie versuchte unauffällig ihre Beine zu bewegen. Barbara zischte neben ihr leise in den Knebel. Cindy seufzte und stand still. Gelegentlich gab Tim einen Wink, eine von ihnen ging dann zum Tisch und schenkte Kaffee nach. Die Männer ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken, dann befahl Tim den Tisch abzuräumen. Cindy war heilfroh sich bewegen zu dürfen. Sie holte so schnell sie konnte den Servierwagen, Sternchen und Sylvia nahmen Teller und Bestecke an sich. Die Tassen sollten noch weiter den Gästen zur Verfügung stehen. Tim schlug vor eine kleine Zigarettenpause zu machen. Die Frauen nahmen silberne Tabletts auf denen Aschenbecher standen und folgten den Männern hinaus. Sie stellten sich neben die Männer und hielten die Ascher so das sie bequem benutzt werden konnten.

 

Als sie wieder im Haus waren sagte Tim: „Bitte setzen sie sich wieder an den Tisch, ich lasse uns die Pläne bringen.“ Er gab Barbara ein Zeichen, sie ging den drei anderen voran ins Büro. Jede von ihnen bekam einige Papprollen mit den Zeichnungen auf die Arme gelegt, dann gingen sie zurück ins Wohnzimmer. „Wenn es ihnen Recht ist wird Barbara unsere Unterhaltung protokollieren“, Tim sah die Männer fragend an. Alle waren einverstanden. Tim deutete auf ein Kissen vor dem auf einem niedrigen Tisch ein Laptop stand. Barbara knickste und kniete sich auf das Kissen. Zu den drei anderen sagte Tim: „Ihr dürft euch dort hinknien“. Er zeigte auf drei etwas abseits liegende Kissen. Die Frauen knicksten und gingen auf ihren Platz.

Tim breitete die erste Zeichnung auf dem Tisch aus. „Hier sehen sie den Grundriss der Anlage wie sie jetzt ist.“ Er erläuterte kurz die einzelnen Gebäude und wies auf einige Besonderheiten hin. Dann nahm er ein zweites Blatt das aus halb durchsichtigem Papier bestand. Es wurde bündig über das erste gelegt und mit Gewichten gegen Verrutschen gesichert. „So soll das Ganze aussehen wenn es fertig ist. Die Neuerungen sind rot gezeichnet.“ Er wies auf die Gebäude und die Wege, die Männer nickten. Sie waren vom Fach und konnten solche Karten problemlos lösen. Tim ließ ihnen Zeit sich mit der Karte vertraut zu machen, dann bat er um Fragen falls es Unklarheiten gibt. „Wie wollen sie die Wege haben?“ fragte einer der Männer. „Breit genug für ein Auto und Fußgänger, gepflastert und an den Seiten eingefasst.“ Der Mann nickte, Barbara tippte eifrig mit. Ein andere fragte. „Hier, dieser Anbau, soll der genauso sein wie das bestehende Haus?“ Er zeigte auf Annes Haus und den Erweiterungsbau. „Ja, das können wir uns auch nachher noch in Natura ansehen. Ich wollte sie alle einmal über die Anlage führen.“ Die Männer stimmten der Idee zu. Da keine weiteren Fragen zu diesen Karten bestand rollte Tim sie zusammen und breitete eine Bauzeichnung aus.

„So sollen die sechs kleinen Häuser aussehen. Die Männer besahen sich den Grundriss, sie stellten ein paar Detailfragen. Tim beantwortete alles geduldig. Als nächstes nahm er einen anderen Grundriss und sagte „Die zwei großen Häuser. Wie sie sehen sind es Doppelgeschoß Häuser mit ausgebautem Dachboden. Es sollen sechs Wohneinheiten entstehen, auch dies sieht man ja.“ Die Männer waren vom Fach, sie sahen sich den Grundriss an. Es gab ein paar Rückfragen, danach konnte Tim das letzte Gebäude vorstellen. „Das hier soll eine Art Hotel werden. Wir haben 40 Zimmer und einen Speisesaal. Hier, „er zeigte auf ein Nebengebäude, „werden der Pool und der Wellnessbereich sein“. „Soll der Übergang verglast sein?“ fragte einer der Männer. Tim nickte. „Ja, vollverglast und natürlich dann auch beheizt.“ Der Mann nickte, er merkte an das die Scheiben dicker sein sollten. Tim dankte ihm, Barbara nahm auch dies ins Protokoll. Die Männer besprachen noch ein paar Details, Tim war mit dem Verlauf der Besprechung hochzufrieden. Es gab einige Vorschläge die er übernahm, auch dies protokollierte Barbara.

 

Cindy rutschte auf ihrem Kissen hin und her. Sie musste auf Toilette, ihre Blase war kurz vorm Platzen. Sylvia warf ihr einen warnenden Blick zu, sie schüttelte kaum sichtbar den Kopf. Cindy sah den Blick aber sie konnte kaum noch an sich halten. Sylvia hob die rechte Hand und hoffte dass Tim es sehen würde. Sie hatte Glück, er sah zu ihnen herüber und bat die Männer ihn eine Minute zu entschuldigen. Als er vor den Frauen stand sah Cindy ihn mit tränenfeuchten Augen an. Sie deutete auf die Tür und auf sich. Tim verstand. „Dann machen wir eine kleine Pause, ihr drei kommt mit. Barbara, du kümmerst dich um unsere Gäste. Sie entschuldigen mich bitte.“ Er ging den dreien voraus aus dem Raum und nahm Cindy im Flur den Knebel ab. „Danke, ich muss sofort auf Toilette.“ Sie sah Tim flehend an. „OK, ich mach deine Ketten ab aber sowas geht gar nicht.“ Während er sie aufschloss sah er sie strafend an. Cindy ging eilig weg. Tim nahm sein Telefon und rief Maja an. „Hallo Maja, bring bitte sofort ein Paket Windeln und Gummihosen her.“ Er hörte ihr kurz zu und sagte dann „ja die ganz dicken. OK, bis gleich.“ Cindy kam aus der Toilette. Tim sah sie an und sagte dann „erstens ist hier nichts mit „ich muss“ sondern wenn dann fragst du um Erlaubnis. Zweitens habe ich gleich eine Überraschung für dich“. Es klingelte an der Tür. Maja kam in Begleitung eines Arbeiters herein. Er trug einen Karton mit sich. Sie knickste ebenso wie der Arbeiter vor Tim, dann sagte sie: „Hier ist alles drin Master Tim.“ Er dankte ihr und bat Sternchen und Sylvia mit Cindy aufs Zimmer zu gehen. Tim brachte ihnen den Karton hinauf. Nachdem er ihn abgestellt hatte sah er Cindy ernst an und sagte: „Cindy, ich will da jetzt nicht drüber diskutieren. Entweder du trägst Windeln oder du gehst.“ Tim drehte sich um und verließ den Raum.

Cindy schnaubte in ihren Knebel und hob abwehrend eine Hand. Sylvia streichelte sie am Arm und nickte ihr aufmunternd zu. Auch Sternchen tat ihr Bestes Cindy zu beruhigen. Cindy seufzte, nahm die Schürze ab und zog ihr Kleid aus. Dann schlüpfte sie aus dem Petticoat. Sylvia zeigte einladend aufs Bett, Cindy legte sich darauf. Gemeinsam mit Sternchen legten sie Cindy ein dickes Windelpaket an, dann kleidete sie sich wieder an. Sternchen gab ihr die Hand und Fußfesseln, Sylvia half ihr die Schürze wieder umzubinden. Trotz des bauschigen Petticoats konnte man bei genauem Hinsehen eine leichte Ausbeulung durch die Windel erkennen, Cindy spürte dass der dicke Stoff ihre Beine etwas auseinander hielt. Sie stand leicht breitbeinig, die kurze Kette der Fußfessel war stramm gespannt. Vorsichtig und unbeholfen folgte sie den beiden nach unten. Als sie wieder den Raum betraten sahen sie dass die Besprechung fortgesetzt wurde. Sie knieten sich auf die Kissen. Tim sah kurz zu Cindy und nickte ihr lächelnd zu. Sie nickte zurück.

Tim breitete den letzten Gebäudeplan aus. „Wie sie auf der Hauptkarte gesehen haben will ich hier ein Casino errichten. Das Gebäude soll 2 Stockwerke haben, zuoberst eine Art Penthouse. Hier“, er breitete eine zweite Karte aus, „sind die einzelnen Stockwerke zu sehen.“ An den Glaser gewandt sagte er: „Gibt es Glas das so beschaffen ist das es sich dafür eignet?“ Der Mann nickte bedächtig, er las die Maße ab und rechnete kurz mit seinem Smartphone. „Gibt es, aber das wird teuer.“ Tim wischte den Einwand leichthin weg. „Ist dann wohl so. Keine Angst, ich bin liquide.“ An den Wegebauer gewandt sagte er: „Apropos teuer, können wir die Übergänge zu den Gebäuden mit Marmor abgrenzen? Ich hab das mal irgendwo gesehen.“ Auch er nickte und berechnete grob die Kosten. „Ja können wir, da würde ich aber keinen weißen sondern grauen nehmen, der wird nicht so schnell dreckig.“ Tim nickte und widmete sich weiteren Detailfragen. Als alles geklärt war sagte er: „Ich denke wir sollten gemeinsam die Anlage besichtigen. Meine Dienerinnen können inzwischen den Tisch decken. Bitte bleiben sie zum Essen, Sylvia ist ein hervorragende Köchin.“ Alle nahmen die Einladung dankend an. Tim ging kurz zum Schrank und nahm Wachspropfen für Barbara heraus. Sie brauchte nun nichts mehr zu hören. Er verschloss ihr die Ohren und führte die Gäste hinaus. Die Frauen standen auf und knicksten tief.

 

Einer der Männer fragte Tim: „Sagen sie mal, ist das immer so bei ihnen?“ Tim sah ihn fragend an. „Falls sie die Frauen meinen, ja im Prinzip schon. Ist das ein Problem für sie?“ Der Mann antwortete zögernd „für mich nicht aber vielleicht für meine Arbeiter.“ Tim blieb stehen und sah alle einem nach dem anderen an. „Ihre Arbeiter werden wenig von all dem mitbekommen. Wir werden die Baustellen abzäunen und wenn nötig wird hier Hausarrest ausgerufen. Klar gesagt: Ich zahle und ich werde hier nicht beliebig Kompromisse machen.“ Die Männer nickten, sie wollten die lukrativen Aufträge und waren bereit auch ungewöhnliche Rahmenbedingungen zu akzeptieren. Während sie über die Anlage gingen begegneten ihnen zwei Wachen die respektvoll knicksten und dabei den Weg frei gaben. Tim nickte den Wachen freundlich zu, dann führte er die Gäste weiter. Vor Annes Haus blieb er stehen und klingelte. „Hier endet sozusagen mein Reich. Mal sehen ob die Hausherrin zu Hause ist.“ Juana kam zur Tür und begrüßte ihn und die Männer mit einem Knicks. Dann sah sie Tim an und sagte: „Master Tim, ich freue mich sie zu sehen. Bitte kommen sie herein.“ Alle gingen in den Flur, Anne kam aus dem Wohnzimmer. Sie gab den Männern die Hand und umarmte Tim kurz zur Begrüßung. „Warum bist du denn mit dem ganzen Gefolge hier?“ fragte sie Tim. „Du, wir wollen mal eben in deinen Garten und uns ansehen wie die Erweiterung zu machen ist.“ Anne willigte hocherfreut ein, sie und Juana schlossen sich der Gruppe an. Die Männer bewunderten Juanas wohlgeformte Figur. Sie lächelte über die Blicke und ging Arm in Arm mit Anne hinaus. Die Gruppe blieb nur kurz, dann setzten sie ihren Rundgang fort.

Während die Männer unterwegs waren deckten die Frauen den Tisch. Cindy fühlte sich durch Windel und Kette stark behindert, sie ging langsam und etwas schwankend. Sylvia kochte das Gemüse und briet das Fleisch, es würde bei Ankunft der Männer servierbereit sein. Barbara dirigierte mit Gesten Sternchen und Cindy, sie sah dass Cindy Mühe hatte zu gehen. Als sie neben ihr war strich sie ihr sanft über den Arm und zwinkerte ihr aufmunternd zu. Cindy seufzte in ihren Knebel und nickte. Obwohl sie es sich kaum selber eingestehen wollte gefiel es ihr gewindelt zu sein, ein fremdes aber auch schönes Gefühl.

 

Bevor die Gruppe wieder am Haus war sagte Tim: „Meine Sekretärin wird alle nötigen Verträge ausarbeiten und ihnen zuschicken. Ich schlage vor wir beenden jetzt das geschäftliche und essen zusammen“. Alle waren einverstanden. Sie gingen ins Haus, die Frauen hatten sie nicht kommen gehört. Tim öffnete die Tür zum Wohnzimmer und winkte ihnen sich in einer Reihe aufzustellen. Als die Gäste herein kamen knicksten die vier tief. Barbara zeigte auf den gedeckten Tisch. Tim nickte zufrieden. Er sah Sylvia fragend an. Sie hob vier Finger der linken Hand. Tim sagte „wir können in wenigen Minuten das Essen beginnen. Bitte setzen sie sich.“ Die Männer nahmen Platz. Cindy, Sternchen und Barbara servierten die Suppe während Sylvia letzte Hand an das Hauptgericht legte. Sie blieb während des Essens in der Küche und konnte so in Ruhe alles bereitstellen. Es schmeckte den Gästen und Tim vorzüglich. Einer der Gäste fragte „wann essen ihre Dienerinnen etwas?“ Tim sah kurz auf. „Nachher, wenn wir fertig sind und sie nicht mehr gebraucht werden.“ Der Mann nickte und ließ sich das Bratenfleisch gut schmecken. Nach dem Nachtisch gingen sie auf eine Zigarette auf den Balkon. Tim winkte Barbara zu und zeigte auf das Tablett mit dem Aschenbecher. Sie folgte der Gruppe und hielt den Ascher parat. Nach der Zigarette wollten die Gäste nach Hause. Bevor Tim sie verabschiedete ließ er die Frauen vor ihnen Knicksen. Als der letzte aus dem Haus war nahm er den Frauen die Knebel ab und entfernte das Wachs aus den Ohren. „So, dann esst auch was. Danach kommt ihr bitte zu mir. Aufräumen und so könnt ihr danach.“ Sie nickten und gingen in die Küche. Auch ihnen schmeckte das Essen sehr gut. Cindy lobte Sylvias Kochkunst. Sylvia bedankte sich herzlich. Etwas kleinlaut sagte Cindy „ob Tim wohl sehr sauer auf mich ist?“ Barbara schüttelte den Kopf. „nö, ich denk mal für ihn ist das Thema durch. Nur ein kleiner Rat: Wenn du bleiben willst maul nicht wegen der Windel.“ Cindy nickte, kaum hörbar sagte sie „ich find die eigentlich gar nicht so schlimm“. Sylvia sah zu ihr und sagte kauend „ich auch nicht.“ Barbara lachte „Süße, mit vollem Mund spricht man nicht!“ Sylvia murmelte etwas das wie „tschuldigung“ klang. Nachdem sie satt waren gingen sie zu Tim.

 

Er hatte es sich in einem Sessel bequem gemacht und zeigte auf die Kissen die vor ihm auf dem Boden lagen. Die vier knieten sich hin. Tim sah sie alle an und sagte dann: „Leute, das habt ihr super gemacht. Ehrlich, ich bin sehr zufrieden.“ Grinsend fügte er hinzu: „Die haben jetzt was zu denken und vielleicht auch was für einsame Stunden.“ Mit ernster Miene sagte er dann zu Cindy: „OK, es lief nicht alles super aber was solls. Für die Zukunft, wenn ich ruhig sitzen sage meine ich das. Du bleibst da wo ich dich haben will und du machst was ich sage, verstanden?“ Cindy stotterte mit hochrotem Kopf „Ja Master Tim, bitte entschuldigen sie.“ Tim stand auf und nahm sie in den Arm. „Das mit dem Master lass man wenn wir unter uns sind. Da gibt es auch nichts mehr zu entschuldigen. Wir haben das Problem ja gelöst.“ Cindy nickte und sagte dann: „Tim, ich hab nachgedacht. Bitte wenn ich darf würde ich gerne bleiben und auch so mit den Ketten und der Windel und so leben.“ Tim sah ihr tief in die Augen. Dann lächelte er, küsste sie auf die Stirn und sagte: „Willkommen in unserer Familie Cindy. Ich komm gleich wieder.“ Er ging ins Büro und kam mit einem Maßband und verschiedenen Ringen wieder. Schnell fand er die passenden Ringe und legte sie Cindy an. Ihre Hand und Fußfesseln legte er achtlos beiseite. Die Fußringe verband er mit einer 20 cm Kette, dann wechselte er auch bei den drei anderen die Fußketten. Die Handketten ließ er an Ort und Stelle. Cindy wurde von Sylvia, Sternchen und Barbara umarmt. Tim ging hinaus, er kam mit Sekt und Gläsern zurück. „So, da lasst uns mal drauf anstoßen.“ Er schenkte die Gläser ein, dann verteilte er sie. „Also Prost und auf uns.“ Sie stießen an und genossen den Sekt.

 

„Hör mal Cindy, wir werden dann ein Zimmer für dich herrichten. Entweder hier unten bei den anderen Leibeigenen oder oben. Da denk ich nochmal drüber nach. Heute und auch die nächsten paar Tage schläfst du im Gästezimmer. Deine alte Bude kündigen wir, das hatten wir ja ohnehin vor. Barbara, such da gleich mal den Vertrag raus. Wenn die Zicken machen werden wir wegen dem Schimmel Radau veranstalten, zur Not werd ich da mal jemandem den Kopf waschen.“ Tim klang tatendurstig. Barbara ging ins Büro und suchte die Verträge für die Spielhalle und die Wohnung heraus. Sie kam wieder herein und meinte trocken: „Das mit dem Kopf waschen kannst du nachher gleich erledigen Tim.“ Er sah sie verständnislos an. „Sagt dir VTI irgendwas?“ Barbara legte ihm die Papiere in die Hand. „Nö, nun hör mal auf hier in Rätseln zu sprechen. Muss ich die kennen?“ Tim sah noch immer etwas ratlos aus. „YEPP, das bist nämlich du. Von Traunstein Immobilien, der Laden gehört dir.“ „Na klasse, dann wird der Vertrag natürlich sofort aufgelöst, da ruf ich gleich morgen mal an. Barbara, machst du alles dafür fertig?“ Sie nickte, gleich morgen als erstes würde sie alle Formalitäten erledigen. Cindy sagte: „Die Geräte sind ja auch gemietet, da sollten wir uns auch drum kümmern.“ Tim stimmte ihr zu. „Ja sollten wir, aber von dir brauchen wir dann nur eine Unterschrift. Den Rest machen Barbara und ich.“ Er lächelte sie an. „Mit all dem Quark brauchst du dich nie wieder abärgern, versprochen. Wir fahren morgen zu deiner Bude, du nimmst alles mit was du gerne hier haben willst. Der Rest geht dann weg.“ Cindy nickte. Nach einer kleinen Pause sagte Tim: „Wir brauchen auch noch passende Kleidung für dich. Du trägst also gerne Windeln und mir scheint dir gefällt auch dieser Stil.“ Er zeigte auf die knienden Frauen. Cindy bejahte. „OK, ich hab da eine Idee. Wie wärs mit Reifröcken, Korsetts und alles was so eine victorian Lady trägt? Da machen wir aus dir unsere Miss Victorian Age.“ Cindys Augen begannen zu leuchten. Sie liebte diese Kleider, allerdings hatte sie noch nie eines getragen. „Ist das nicht arg unpraktisch?“ fragte sie. „Du kriegst Hilfe, für das Casino brauchen wir sowieso mehr Leute. Da kann Maja uns bestimmt weiterhelfen.“ Tim sah versonnen zur Wand. „Da werden wir denn morgen mal für dich einkaufen, wenn schon denn schon. So, für heute ist Feierabend. Sylvia, Sternchen, ihr helft Cindy und legt sie ins Bett. Dann komm ich nachher noch und sag Gute Nacht. Barbara, wir gehen noch für eine Minute ins Büro.“ Die Frauen standen auf, Cindy wünschte Barbara und Tim eine Gute Nacht. Er umarmte sie und sagte: „Schlaf gut, ich freue mich das du nun zu uns gehörst.“

 

Im Büro nahm Barbara einen Bogen Papier und schrieb eine Liste der Dinge die zu erledigen waren. Tim ergänzte die Liste. Hinter jedem Punkt setzten sie ein B für Barbara oder T für Tim. Er grinste „wir sind doch ein tolles Team, oder nicht?“ Barbara nickte, dann sagte sie versonnen „ja, sind wir“. Tim zündete sich eine Zigarette an und ging zum Fenster. Nach einer Weile sagte er: „Hör mal Barbara, ich will morgen alle Leibeigenen in der Halle haben. Knebel und Handschellen, dann kriegen die ne Info wegen dem Bau und so. Viel wichtiger: Beobachte Cindy in den nächsten Tagen. Vielleicht wirft sie ein Auge auf jemanden, das würde die Sache erleichtern“. Barbara nickte, dann sagte sie: „Möchtest du das ich morgen mitkomme?“ Tim überlegte kurz. „Ist glaube ich nicht nötig aber ich denke drüber nach. So, die beiden sind wieder unten. Dann ist hier gleich Ende“.

Er ging mit Barbara und Sylvia wieder nach oben und setzte sich an Cindys Bett. Sie war für die Nacht gewindelt und trug ein langes Nachthemd. Ihre Fußkette war mit dem Bett verbunden, ihre Hände lagen zusammengeschlossen auf der Decke. Sie sah ihn lächelnd an. „Ist wohl noch ein bisschen ungewohnt für dich aber da gewöhnst du dich dran.“ Tim strich ihr sanft über die Wange. „Ja ist es, aber es erregt mich auch irgendwie“, Cindy wurde rot. „Naja, ist doch toll wenn es dich erregt. Außerdem viel machen kannst du ja nicht.“ Er streichelte über die Ausbeulung unter der Bettdecke. Dann wünschte er ihr eine Gute Nacht und ging nach unten.

 

Cindys altes Leben endet

 

Sie schliefen alle in Ruhe aus. Barbara weckte zuerst Sylvia mit einem Kuss, ging mit ihr ins Bad und zog sie dann für den Tag an. Es machte ihr immer noch große Freude ihre Puppe liebevoll einzukleiden, ebenso wie Sylvia es genoss. Als Barbara ihr die Bluse zuknöpfte sah Sylvia stirnrunzelnd zu. „Was ist Süße, du grübelst doch über irgendwas?“ Barbara hielt inne. „Ja tue ich. Alfo ift so, ich hab grade gedacht ob ich daf überhaupt noch felber kann.“ Barbara gab Sylvia einen Kuss. „Brauchst du doch nicht mehr können, aber bestimmt kannst du es noch. Komm, probier mal.“ Sylvia schloss einen Knopf, sie musste sich dabei sehr konzentrieren. „Fo, ich kann ef aber daf ift doof. Du kannft daf viel beffer.“ Sie schmiegte sich an Barbara und küsste sie. Lachend legte Barbara ihr eine Schürze um und nahm sie an die Hand. „Na dann komm, vielleicht hat Sternchen schon Frühstück für uns. Ich bring dich eben runter und hol dann Cindy aus dem Bett.“ Sternchen war in der Küche, Sylvia half ihr das Frühstück vorzubereiten. Barbara ging zu Cindy. Sie schlief noch fest. Leise sagte Barbara „Guten Morgen“ und küsste sie leicht auf die Stirn. Cindy öffnete die Augen und lächelte. „Guten Morgen, das ist schön so geweckt zu werden. Machst du mich bitte gleich los?“ Barbara nickte und löste die Ketten. Cindy verschwand eilig im Bad.

Sie kam nackt wieder zu Barbara und legte sich sofort aufs Bett. Ihre Windel lag bereit, Barbara stutzte und sagte: „Wart mal, die Haare da müssen ab. Das machen wir gleich.“ Cindy seufzte. Barbara holte einen Rasierer und entfernte den Busch, dann cremte sie Cindy sorgfältig ein. Über die dicke Windel zog sie eine Gummihose die eine Kette im Bund hatte. Laut klickend rastete das Schloss ein. „Nur damit du nicht auf dumme Ideen kommst.“ Barbara lachte als Cindy sie leicht entsetzt ansah. Im Schrank fand Barbara einen bodenlangen weiten dunkelbraunen Rock und eine weiße Bluse. Nachdem sie Cindy die Strümpfe angezogen hatte schlüpfte Cindy in Rock und Bluse. „Aber da sieht man ja die Windel“ protestierte Cindy. Barbara nickte „ja tut man, das soll auch so sein. So viele Leute werden dich ja heute nicht sehen. Nun komm mit runter, die anderen werden schon warten“. Sie nahm Cindy an die Hand und ging mit ihr zur Treppe. Bei jedem Schritt klirrten die Ketten leise.

 

Nach dem Frühstück nahm Tim Cindys Papiere. Er sah sie kurz durch und meinte dann „wir halten schnell bei der Bank und lösen dein Konto auf. Das brauchst du ja jetzt nicht mehr. Ist noch was das du heute erledigen willst?“ Cindy dachte kurz nach. „Ich würde mich gerne von ein paar Leuten verabschieden wenn das geht.“ Tim nickte, dann stand er auf. „Ja klar. So jetzt ein paar Regeln: 1) Du redest nur wenn du gefragt wirst. Wenn du etwas sagen willst hebst du die rechte Hand leicht an. 2) Du knickst wenn wir in der Bank sind und auch sonst wenn du mit jemandem sprichst. 3) Du redest mich bitte in der Öffentlichkeit mit Master Tim an. Alles verstanden?“ Cindy nickte und widerholte die Regeln. Tim lächelte sie an. „Sehr gut, dann werden wir die hier ja nicht brauchen.“ Er nahm eine kurze Reitgerte aus einem Regal. „Nur als kleine Warnung: heb mal deinen Rock und stell dich hier hin.“ Cindy ging zu ihm. Sie zog ihren Rock hoch, Tim schlug ihr auf die Beine. Sie schrie vor Schmerz auf. „Wie gesagt, nimm das als Warnung. Wo du grade stehst werd ich dir gleich mal eine Handkette verpassen.“ Er schloss ihre Hände mit einer 10 cm Kette zusammen. „So, ich hol noch schnell ein paar Kartons aus dem Keller. Barbara hilft dir mit den Handschuhen und dem Cape .“ Die Frauen gingen in den Flur, Barbara nahm ein dunkelbraunes Cape heraus das gut zum Rock passte. Tim kam mit den Kartons und brachte sie gleich zum Rolls. Dann verabschiedete er sich ebenso wie Cindy von den anderen. Cindy setzte sich auf den Beifahrersitz, Tim half ihr dabei. Dann schnallte er sie an und nahm hinter dem Lenkrad Platz.

 

Cindy sah schweigend aus dem Fenster der Limousine. Sie sah über die Landschaft und als sie in die Stadt kamen über die Häuser. Je näher sie zu ihrer alten Wohnung kamen desto wehmütiger wurde ihr. Sie ahnte dass dies ein Abschied für immer wird, das nun ein neues Leben für sie begann. Tim nahm sie kurz in den Arm „komm, du hast dich richtig entschieden. All das hier ist gewesen, ist vorbei. Wir räumen jetzt noch ein bisschen alte Reste auf und dann ist hier gut.“ Sie nickte aber sie spürte einen Kloß im Hals. Als Tim den Wagen vor der Tür zur Spielhalle parkte seufzte Cindy tief. Tim half ihr aus dem Wagen, dann nahm er die Kartons und schloss die Tür zum Treppenhaus auf. Cindy ging voran, er folgte mit den Kartons. In der Wohnung nahm er ihr das Cape ab und begann die Kartons aufzufalten. „So, wir gehen jetzt von Raum zu Raum. Du steckst alles in die Kartons was du mitnehmen willst.“ Sie begannen im Wohnzimmer. Cindy hatte nur wenige Bücher, sie füllten nur ein drittel eines Kartons. Auch ihre Wanduhr und einige Porzellanfiguren wanderten in den Karton nachdem Tim sie sorgsam in Tücher gehüllt hatte. Cindy sah den Fernseher an und meinte dann „der ist eh kaputt, bleibt also hier“. Sie zeigte auf einige Photographien und fragte „darf ich die mitnehmen?“ Tim nickte, es waren Fotos von Cindy mit ihren Eltern, Erinnerungen an eine Kindheit. Auch die Bilder packte er sorgsam ein, der erste Karton hatte immer noch Platz. Sie gingen ins Schlafzimmer. Auf einen Bord saßen sauber aufgereiht einige Plüschtiere. Cindy druckste etwas verlegen. Tim lächelte „Klar kommt dein Zoo mit. Hast du auch irgendwo einen Teddy?“ Sie ging zum Bett und nahm ihn. Auch er reiste mit ihr in ihr neues Leben. Als sie den Kleiderschrank öffnete sagte Tim „denk dran, ich staffier dich komplett neu aus. Außerdem bei den Sachen habe ich ein Veto, ok?“ Sie nickte und schloss den Schrank wieder. Aus einer Kommode nahm sie Bettwäsche und Handtücher. Im Bad packte sie alles in eine große Plastiktüte und stellte auch diese zu dem Karton. Aus der Küche nahmen sie nur die Lebensmittel mit die noch nicht im Verfall waren. Tim brachte die zu entsorgenden Esswaren in den Müll. Aus einer Garderobe hatte Cindy einige Schuhe und auch einige Tücher genommen. Tim sah sich die Sachen an, die Tücher nahmen sie mit aber die Schuhe ließ er stehen. „Du brauchst was Besseres als diese Latschen“ er sah ein paar flache Schuhe beinahe angewidert an. Cindy schluckte, „ist gut“ murmelte sie leise. Tim sagte ihr sie soll noch einmal in Ruhe alle Räume durchgehen während er die Sachen zum Auto bringt. Sie tat es, nahm von allem Abschied und schwankte zwischen Freude und Schmerz. Auf dem Weg zurück in die Wohnung nahm Tim die Post aus dem Kasten. Er warf die Briefe auf den Küchentisch und sah sie schnell durch. Ein paar Mahnungen, ein Schreiben von der Bank das ihm sehr gelegen kam und Werbung. Er tippte auf das Schreiben der Bank. „Das ist doch Klasse. Die wollen dir das Konto dicht machen wenn du nicht für Ausgleich sorgst. Prima, da werden sie sich ja nachher freuen wenn du das Konto platt machst.“ Cindy sah Tim stirnrunzelnd an. „Pass auf, ich knall denen die paar Kröten hin und dann können die dich mal. Wird bestimmt lustig.“ Tim sah aus wie ein kleiner Junge der sich einen gelungenen Streich ausgedacht hatte, seine Fröhlichkeit wirkte auch auf Cindy ansteckend. „OK, das machen wir dann gleich wenn wir hier fertig sind. So, jetzt noch nach unten in die Daddelbude.“ Auch in der Spielhalle nahm Cindy nur wenig mit, der Karton wurde nur knapp halb voll. Tim schrieb „Wegen Geschäftsaufgabe geschlossen“ auf ein Blatt Papier und befestigte es an der Tür. Sie gingen hinaus, Cindy sah auf das Schild.

 

„Wo ist denn die Bank? Bei denen fangen wir an.“ Tim sah Cindy unternehmungslustig an. „Gleich um die Ecke.“ „Dann gehen wir zu Fuß. Sind die hier“, Tim hielt die Mahnungen in der Hand, „auch alle hier dicht bei?“ „Ja sind sie“, Cindy wurde rot und nickte. „Klasse, komm wir machen denn mal die Runde. Aber erstmal brauche ich dann Geld“. Er rechnete die Summen zusammen und pfiff durch die Zähne. „Ist das zu viel?“ fragte Cindy mit Angst in der Stimme. „Nö, aber du hast eine Schnapszahl an Miesen fabriziert. Genau 4444,44 Teuronen. Das muss dir erstmal wer nachmachen.“ Cindy lachte laut auf. Tim ging um den Wagen und half ihr hinaus. Sie ging neben ihm zur Bank.

 

Eine Angestellte sah auf als Tim und Cindy herein kamen. Sie sah dass der Mann die Frau zu einem Stuhl führte und sie hörte das er „setz dich hier hin und sei ruhig“ zu ihr sagte. Sie war sich nicht ganz sicher aber sie glaube ein leises „Ja Master Tim“ gehört zu haben. Der Mann kam direkt auf sie zu und sagte mit angenehmer Stimme „Guten Tag.“ Sie erwiderte den Gruß und fragte: „Was kann ich für sie tun?“ Tim lächelte sie an „Erstmal brauch ich Bares. Hier ist meine Karte, sie nehmen doch Visa, oder?“ Sie bejahte und fragte wieviel. Tim bat um 5000 Euro die er auch erhielt. Er bedankte sich und sagte dann: „So, jetzt tue ich ihnen einen großen Gefallen. Den Wisch hier“, er legte das Schreiben auf den Tisch, „haben sie ja nicht fabriziert. Holen sie mir bitte den der das verbockt hat.“ Die Frau zuckte kurz zusammen. Dann sagte sie dass der Filialleiter nicht zu sprechen sei. Sie sah dabei zu einem Mann der hinter einer Glasscheibe telefonierte. „Aha, na dann ist ja gut.“ Tim drehte sich zu Cindy und sagte „Komm doch bitte mal her.“ Cindy kam und knickste nachdem Tim sich deutlich räusperte. „Du Cindy, die Dame hier sagt das der da nicht zu sprechen ist. Ich probier das mal aus.“ Tim ging schnell auf die Tür in der Glaswand zu, öffnete sie und setzte sich auf einen Stuhl. Er winkte Cindy die ihm nun folgte. Der Mann sah Tim und Cindy irritiert an. „Was wollen sie denn hier?“ „Komm, pump dich nicht so auf. Ich geh mal davon aus das du nicht weißt wer ich bin, ist auch ok. Tim Stern, ich hab tatsächlich Anteile an eurem Saftladen. Macht aber nichts. Wir wollen nur ein paar Schulden bezahlen und diesen Blahblah vom Tisch kriegen. Anders gesagt: Konto wird aufgelöst und zwar jetzt, OK?“ Der Mann stand auf und sagte: „Sie verlassen sofort mein Büro, so lasse ich nicht mit mir reden.“ Tim zuckte die Schultern, „OK, dann eben nicht. Ruf die Bullen, ich ruf schon mal meinen Anwalt an. Oder wir machen es auf die friedliche Tour. Ihr kriegt die paar Kröten und damit ist hier Ende.“ Der Mann sah sich das Schreiben nun näher an und meinte spitz „Die paar Kröten sind immerhin fast 3000 Euro.“ Tim griff in seine Jackentasche und legte sechs 500er auf den Tisch. „Rest ist Trinkgeld und nu mach hinne!“ Eilig druckte der Mann ein paar Formulare aus. Er bat um Cindys Ausweis, Tim legte ihn zu dem Geld. „So, dann brauche ich hier noch eine Unterschrift.“ Cindy stand auf und beugte sich über den Tisch. Sie konnte mit der kurzen Kette ihre Hand nicht weit aus den seitlichen Schlitzen des Capes stecken, aber es gelang ihr leserlich zu unterschreiben. „Wohin dürfen wir das restliche Guthaben überweisen?“ Der Mann hatte seine Professionalität wieder gefunden. „Kaffeekasse“, Tim machte eine wegwerfende Geste. „ Die Schlussrechnung bitte an diese Adresse. Sonst ist ja weiter nichts, oder?“ Der Mann schüttelte den Kopf. Tim und Cindy gingen hinaus.

 

„So, den großen Batzen haben wir erledigt. Also gleich weiter. Sag mal, kennst du die Leute, ich mein die Geschäftsinhaber?“ Tim sah Cindy von der Seite an. „Ja schon, aber nur vom Sehen. Danke das du das mit der Bank so geregelt hast.“ Cindy sah so gutes ging seitlich am Rand der Kapuze vorbei zu Tim. „Ist schon OK, Bänker machen mich wild. Du, bei denen die du kennst solltest du dich besser entschuldigen das du so spät zahlst.“ Cindy nickte, leise sagte sie „das war ja nicht mit Absicht“. Tim blieb stehen und umarmte sie. „Weiß ich, wir bringen das jetzt in Ordnung und dann ist gut.“ Sie kamen zum ersten Geschäft. Die beiden betraten den Laden. Tim legte die Mahnung vor, Cindy entschuldigte sich mit einem Knicks für die verspätete Zahlung. Die Summe wurde großzügig aufgerundet. Am Ende waren alle zufrieden. Dies widerholte sich in vier weiteren Geschäften, am Ende war alles bezahlt.

 

„So, dann kannst du jetzt mit sauberem Gewissen deine Zelte abbrechen. Du wolltest noch jemandem Tschüss sagen?“ Cindy nickte. „Ja, da drüben in der Bäckerei wollte ich mich verabschieden. Die waren immer gut zu mir.“ Tim führte Cindy über die Straße und öffnete ihr die Tür. Sie ging hinein. Zuerst erkannte die Verkäuferin sie nicht. Dann sah sie genauer hin und kam auf Cindy zu. Cindy knickste schnell, dann wurde sie herzlich umarmt. Sie konnte die Umarmung nicht erwidern, stattdessen gab sie der jungen Frau einen Kuss auf die Wange. „Cindy, wo warst du denn? Du siehst auch ganz anders aus. Irgendwie wie aus einem Film.“ Cindy lachte, sie erklärte dass sie wegziehen würde und das dies nun eine Art Adieu sein soll. Die junge Frau wurde ernst. „Du wirst mir sehr fehlen Cindy.“ Cindy sagte mit belegter Stimme „ja, du mir auch.“ Tim stand etwas abseits, jetzt mischte er sich ein. „Moin, ich bin Tim. Entschuldige wenn ich hier so reinplatze aber ihr könnt euch doch mal besuchen und es gibt auch Telefon, oder?“ Die junge Frau sah Tim neugierig an. Sie flüsterte „ist das dein neuer Freund?“ in Cindys Kapuze. Ohne zu überlegen antwortete Cindy „nein, das ist mein Besitzer, Master Tim.“ Die junge Frau sah sie und Tim ungläubig an. „So wie Sklaverei oder sowas?“ Tim lächelte, „ja so wie Sklaverei oder sowas.“ Dann wurde er ernst. „Wenn du das genauer wissen willst komm vorbei oder Cindy besucht dich. Leider sind wir heute ein wenig in Eile. Hier ist meine Karte, ruf an, wir beißen nicht.“ Die Frau nahm die Karte und sah Cindy ernst an. „Aber du bist freiwillig da, oder?“ Cindy lächelte, „ja bin ich und ich bin überglücklich.“ Dann küssten sich die beiden Frauen zum Abschied. Tim führte Cindy hinaus.

„So, jetzt fahren wir noch bei dem Automatenaufsteller vorbei, dann hab ich noch was auf dem Zettel“, Tim hielt Cindy die Wagentür auf während er dies sagte. Sie setzte sich und war froh dass sie nicht mehr zu gehen brauchte. Das Cape und auch die dicken Windel ließen sie schwitzen und die hohen Schuhe machten ihr das Gehen schwer. Die Kette störte sie weniger als sie befürchtete. Nachdem Tim sie angeschnallt hatte schloss er die Beifahrertür und stieg an der Fahrerseite ein. „Tim, bitte ich müsste mal auf Toilette.“ Cindy sah Tim bittend an. „Na dann rat mal warum du Windeln trägst“. Tims beiläufig gegebene Antwort schockte Cindy. Sie hatte dies zwar fast erwartet aber insgeheim hoffte sie das er sie nicht zwingen würde die Windel zu benutzen. „Aber, ich mein das geht doch nicht“, Cindy klang nun wirklich verzweifelt. Tim hielt an und nahm einen Knebel aus dem Handschuhfach. „So, Schluss mit Maulen“. Er strich ihr über das Haar als er die Kapuze zurückschlug. Dann legte er ihr den Knebel an und setzte die Kapuze wieder auf. Cindy knurrte in den Knebel, Tim lachte und neckte sie mit einem munteren „wie bitte?“. Sie sah ihn mit funkelnden Augen an. „Hör mal, wenn du frech wirst bleibt der Knebel dran. Also überleg es dir.“ Sie nickte und war still.

 

Tim hielt am Firmensitz des Automatenaufstellers. Er nahm Cindy den Knebel ab und steckte ihn in seine Jackentasche. „Denk dran, ich habe den bei mir. Jetzt komm mit.“ Sie folgte ihm ins Gebäude, eine junge Frau begrüßte sie freundlich. Sie führte die beiden zu einem Büro. Ein älterer Herr bat sie Platz zu nehmen und einen Augenblick zu warten. Kurz darauf kam er herein und fragte was er für die beiden tun könnte. Tim bot ihm ohne Umschweife an den Vertrag mit Cindy aufzulösen und dafür einige Spielgeräte an die Anlage zu liefern. Der Mann kalkulierte das Ganze durch, dann willigte er ein. „Ja, das ist wohl für alle das Beste. Die ausstehenden Mieten habe ich im neuen Vertrag berücksichtigt.“ Tim nickte, Cindy dankte ihm und knickste. Der Mann wünschte ihnen noch einen schönen Tag.

Sie fuhren nur ein paar Minuten, dann waren sie am letzten Ziel. Eine Firma die Bauzäune und Absperrungen vertrieb. Tim orderte einen größeren Posten, er sollte Tags darauf geliefert werden. Die Lieferung bezahlte Tim in bar. Er stieg wieder in den Wagen, sie fuhren zurück zur Anlage.

Sylvia öffnete ihnen die Tür und begrüßte Tim mit einer herzlichen Umarmung. Auch Cindy wurde von ihr umarmt. „Fön daf ihr wieder da feid. Hat allef geklappt?“ fragte sie. „Süße, was ich anpacke klappt“, Tim klang sehr zufrieden. Barbara begrüßte die beiden ebenfalls, dann sagte sie: „Dann kannst du ja heute Nachmittag gleich weiter machen. Um zwei sind alle in der Halle.“ Tim dankte ihr und meinte „mach ich auch, jetzt geht’s rund. Aber erstmal was essen. Süße, hast du irgendwas das schnell geht?“ „Ja, vielleicht Fpiegelei auf Toaft?“ schlug Sylvia vor. Tim gefiel der Vorschlag. Sylvia ging eilig in die Küche, Sternchen deckte den Tisch. In der Zwischenzeit gab Tim Barbara die Dokumente. Sie sollte die Papiere nach dem Essen abheften. Cindy stand etwas verloren im Raum. Sie trippelte möglichst unauffällig, ihre Blase war zum Platzen voll. Tim sah es und beschloss ihr zu helfen. Er holte eine Flasche Mineralwasser aus der Küche und befahl Cindy sich vor einen Stuhl zu knien. Nachdem sie kniete setzte er ihr die Flasche an den Mund und hielt ihr die Nase zu. Sie musste nun trinken. Wenige Augenblicke später entleerte sich ihre Blase. Sie kniete mit horchrotem Kopf vor Tim. „Na geht doch“, sagte Tim sanft zu ihr. „Mach es dir nicht unnötig schwer, du hast doch keine Chance.“ Dann sagte er laut: „Komm, das Essen ist fertig.“ Sie kniete sich nun an den flachen Tisch, die Windel lag schwer zwischen ihren Beinen. Mit noch immer hochrotem Kopf aß sie schweigend.

Nach dem Essen erlaubte Tim ihr einen anderen Rock anzuziehen der die Windel besser verbarg. Barbara gab ihr einen weiten dunkelblauen Volantrock und einen Reifrock. „Kannst du mich nicht aufschließen?“ fragte Cindy leise. „Nein kann ich nicht und werd ich nicht, gewöhn dich dran“, Barbara schüttelte energisch den Kopf. Als sie wieder nach unten kamen war Sternchen bereits im Cape. Sylvia wurde grade von Tim fertig angezogen. Barbara half Cindy, dann zog Tim ihr ein Cape über. Als letztes knebelte er die Frauen.

Sie waren die ersten in der Halle. Maja hatte bereits Matten bereit gelegt auf denen die Leibeigenen knien konnten. Kurz nach ihnen kam auch sie herein. Sie knickste vor Tim und gab ein lautes MMMM von sich. „Hallo Maja, du hast das alles sehr gut vorbeireitet. Ist der Projektor angeschlossen?“ Maja nickte und zeigte auf einen Stuhl neben dem ein Projektor stand. „Sehr gut. Dann hoffen wir mal das alle pünktlich sind.“ Maja nickte erneut und zeigte auf eine Uhr an der Wand. Es war viertel vor 2. Nach und nach kamen die Leibeigenen herein, alle knicksten vor Tim und winkten den anderen Anwesenden zu. Sie knieten sich danach auf die Matten. Kurz nach zwei stellte Tim sich neben den Stuhl und begrüßte alle.

 

„Hallo allerseits. Schön das ihr alle so pünktlich gekommen seid. Ich will euch auch nicht lange mit großen Reden langweilen. Es geht um die Baumaßnahmen, ihr habt ja schon mitgekriegt das hier demnächst gebaut wird. Da erstmal ein grober Überblick was passieren soll. Hier ist eine Skizze der Anlage wie ihr sie kennt“ Tim legte ein Blatt auf den Projektor, die Karte zeigte die Anlage aus der Vogelperspektive. In knappen Worten zeigte Tim die Bebauung, dann legte er eine zweite Karte auf. „Hier nun die Anlage wie sie nach Fertigstellung aussehen soll.“ Er erläuterte nun die Umbauten und die Funktion der neuen Gebäude. „Wie ihr seht passiert hier einiges, wir alle werden für zwei oder drei Monate mehr oder weniger auf einer Baustelle leben.“ Die Leibeigenen sahen interessiert auf die Karte, bei den letzten Worten seufzten einige. „Es kommt für euch noch unbequemer. Hier“, er markierte mit einem Rotstift eine Linie, „kommt ein Bauzaun hin. Für die Bauzeit gelten verschärfte Regeln“. Tim machte eine Pause und legte nun ein Blatt auf das er nach und nach abdeckte.

 

„Erstens: Außerhalb der Häuser werden Knebel und Tücher die das Gesicht vollständig verbergen getragen. Die Kapuzen der Capes sind immer oben.

Zweitens: Ihr werdet Handketten tragen und zu zweit zusammengekettet gehen.

Drittens: Bei Gängen über das Gelände wird euch mindestens eine Wache eskortieren.

Viertens: Wer Kontakt zu den Bauleuten aufnimmt oder auf einen Kontaktversuch reagiert wird sofort unter Zimmerarrest gestellt.

Für die Wachen gelten etwas abweichende Regeln, das erkläre ich nachher. Habt ihr Fragen?“

 

Zunächst sahen sich alle an, es war offensichtlich das ihnen diese Regeln nicht behagten. Eine männliche Leibeigene meldete sich. Tim bat sie nach vorne zu kommen und drückte ihr einen Stift in die Hand. Die Leibeigene schrieb: „Was ist wenn wir zur Arbeit müssen Master Tim?“ Tim nickte „Gute Frage. Ihr werdet an der Unterkunft abgeholt und auch an der jeweiligen Arbeitsstelle. Ich will das alles hier so normal wie möglich weiter läuft.“ Die Leibeigene knickste und ging wieder auf ihren Platz. Eine andere meldete sich. Auch sie kam zu Tim und schrieb: „Was ist wenn keine zweite da ist?“ Tim sah sie an, dies hatte er nicht bedacht. „Berechtigter Einwand. Wenn keiner da ist dann werdet ihr alleine geführt.“ Sie knickste ebenfalls und kniete sich wieder hin.

„So, jetzt noch was praktisches: Tücher kriegt ihr bei Simone, sie hat einen Vorrat angelegt. Damit ihr das schon mal üben könnt gilt für alle ab Morgen das Knebel und Tuch Pflicht sind. Morgen wird der Zaun gezogen, dann geht es hier bald los. Wenn jetzt nichts weiter ist dürft ihr gehen. Maja und Elke, ihr bleibt noch.“ Die Leibeigenen standen auf, knicksten und gingen.

Maja und Elke kamen zu Tim. „Mit euch wollte ich noch wegen den Wachen reden. Natürlich dürfen die auch weiterhin ihre Patrouillengänge gehen, aber nur innerhalb des Zauns. Auch für sie gilt Tuch und Knebel anlegen. An jedem Gebäude will ich ständig zwei Wachen sehen, schon damit immer wer da ist zur Begleitung. Kriegt ihr das hin?“ Maja nickte, sie schrieb: „Ich werde heute noch einen Plan machen Master Tim“ auf einen Zettel. Tim dankte ihr. Dann sagte er zu Elke: „Die Arbeiterunterkunft wird zusätzlich gesichert. Wenn die Arbeiter rausgelassen werden nur in doppelten Ketten und mindestens mit drei Wachen. Du kannst gleich heute zwei von ihnen nehmen. Sie sollen die Sichtbretter vor die Fenster setzen.“ Elke nickte, sie würde es noch heute veranlassen. „Noch was: Die Arbeiter bleiben in ihren Zellen, wenn sie im Gebäude gehen wollen oder müssen nur in Begleitung einer Wache.“ Tim überlegte einen Augenblick. „Nee, alles zurück. Ich will das sie im Gebäude die Hände auf dem Rücken gekettet und 10 cm Fußfesseln haben, dann könnt ihr sie auch herumlaufen lassen. Ist weniger Aufwand für euch.“ Elke nickte erneut, dies war mit Sicherheit leichter zu gewährleisten. „Habt ihr noch Fragen?“ Beide schüttelten den Kopf und knicksten. Sie gingen nun auch hinaus. „OK, das wars. Wir machen hier noch klar Schiff und gehen dann auch nach Hause.“ Während die Frauen die Matten zurück in den Materialraum schafften demontierte im die Leinwand und verstaute den Projektor. Als alles erledigt war gingen sie nach Hause.

 

Cindy lernt Anne kennen

 

Sie waren kaum im Haus als das Telefon klingelte. Tim ging schnell ins Büro und nahm den Anruf entgegen. Es war Anne. Sie fragte ob sie ihn sprechen könnte, er lud sie und Juana spontan zum Abendessen ein und meinte dazu: „Dann könnt ihr gleich Cindy näher kennen lernen.“ Anne nahm die Einladung gerne an, sie bedankte sich herzlich und verabschiedete sich. Tim sah die Frauen an und sagte dann: „So, wir haben nachher Gäste. Genauer gesagt Anne und Juana kommen zum Abendessen. Süße, bestimmt kannst du etwas leckeres zaubern, oder?“ Sylvia überlegte, dann meinte sie: „Tante Anne mag doch gerne fo Pafta, oder?“ Tim nickte, ja Anne liebte die italienische Küche. „Alfo dann vielleicht eine Pafta fo mit Thunfiff und dafu dann Ciabata und ich hab auch eine Tomatenfuppe die könnte ich davor geben. Dann noch Falad und nachher Eif?“ Sylvia sah Tim und die anderen fragend an. „Perfekt, klingt wirklich lecker.“ Tim sah zu Cindy und lächelte. „Dein Glück das wir Besuch bekommen. Also ab nach oben, duschen und für heute abend hübsch machen. Anne wird gegen sechs hier sein. Keine Hektik.“ Die Frauen nickten, Barbara, Sylvia und Cindy gingen nach oben. Sternchen gab Tim einen Kuss und flüsterte ihm „ich bin denn mal weg“ zu. Er gab ihr einen leichten Klaps auf den Po. Während die Frauen sich für den Abend umzogen erledigte er noch ein paar Telefonate.

Die drei duschten schnell, dann wurde Cindy gewindelt. Barbara nahm für Cindy und Sylvia Unterbrustkorsetts aus dem Schrank, für sich ein Vollkorsett das sie bis zum Hals einschloss. „Das wird heute etwas offizieller, ich leih dir ein paar Sachen von mir. Passen vielleicht nicht ganz optimal aber für heute muss es so gehen“ sagte sie zu Cindy. „Danke schön, ich hab ja vielleicht bald eigenes das gut passt.“ Cindy lächelte Barbara an. „YEPP, auch eine Spange. Morgen bist du ja bei Harald angemeldet.“ Cindy sah sie fragend an. „Unser Arzt, dann kriegst du auch solche Spangen wie sie hier alle haben“. Barbara deutete auf ihren Mund. Cindy verstand und nickte. Barbara überlegte kurz, dann sagte sie zu Sylvia. „Sag mal Süße, was hältst du davon wenn ich dich auch in eine Windel stecke. Deine Tante Anne wird sich bestimmt freuen.“ Sylvia nickte begeistert. „Oh ja, dann aber fo mit waf kurfem Rock und fo.“ Barbara lachte „klar mit kurzem Rock“. Sie gab Cindy ein seidenes Unterkleid, einen weiten Reifrock und einen dazu passenden schlichten schwarzen Rock. Eine weiße Rüschenbluse und weiße Spitzenhandschuhe komplettierten Cindys Abendgarderobe. Cindy sah sich im Spiegel an. „Toll, die Windel ist so gar nicht zu sehen.“ „Schade eigentlich“ frotzelte Barbara, dann sagte sie: „So komm Süße, nun bist du dran“. Auch Sylvia wurde dick gewindelt, dann zog Barbara ihr einen kurzen Petticoat über. Sie wählte kurze weiße Strümpfe und einen weißen Tellerrock mit blauen Punkten, eine schlichte weiße Bluse mit Blumenstickerei am Kragen und auf der Knopfleiste ließen Sylvias Kleidung sehr kindlich wirken. Barbara scheitelte Sylvias Haar sorgfältig in der Mitte, zwei Haarklammern in Form von weißen Blüten hielten es an den Seiten in lose fallenden Zöpfen. Sylvia half ihr nun in einen weiten Reifrock und schnürte ein Bustle um ihre Taille. Dann zog sie Barbara ein dunkelblaues Kleid über das mit Perlen bestickt war. Über dem Bustle türmten sich Stoffalten. Barbara steckte ihr Haar auf und nahm silberne Ohrhänger aus der Schatulle. Sie zog dunkle Spitzenhandschuhe über. „Süße, in der Küche trägst du aber die große Schürze, sonst saust du dich gleich ein, versprochen?“ „Ja verpfrochen!“ Sylvia nickte und gab Barbara einen Kuss. Als letztes zog Barbara ihr weiße Pumps an, sie schlüpfte in schwarze mit hohen silbernen Absätzen. „So, ich nehm noch deine Handschuhe mit runter, dann können wir gehen.“

Sylvia ging direkt in die Küche und begann das Essen vorzubereiten. Sternchen begrüßte Cindy und Barbara im Wohnzimmer. „Der große Häuptling rasiert sich noch schnell, ich kann euch leider nicht beim Tisch decken helfen.“ Sie grinste breit als sie dies sagte. Tim hatte ihr ein bodenlanges Kleid mit engem Rock angezogen, die überlangen Ärmel des Kleides waren im Rücken zu einer kunstvollen Schleife verbunden. Cindy sah Sternchen an und meinte „das sieht sehr hübsch aus“. Sternchen deutete einen Knicks an und meinte dann „naja hübsch ist es und ich trags auch gerne.“ Cindy ging in die Küche um Sylvia zu helfen, Barbara blieb bei Sternchen. Tim kam herein, er war nicht nur frisch rasiert sondern hatte sich auch in eine schwarze Lederhose und ein weißes Hemd gekleidet. Sternchen sah ihn an und lächelte. Ihr Mann, ihr Besitzer und der Sinn ihres Lebens. Sie liebte ihn und sie war stolz auf ihn.

Aus der Küche hörten sie das Klappern von Töpfen und Sylvias munteres Plaudern. Cindy half bei der Vorbereitung der Speisen. Zwar war sie nicht so geschickt darin aber sie gab sich Mühe. Sylvia zeigte ihr ein paar Tricks und Kniffe, beide hatten Spaß beim Kochen. Alles war fast servierfertig.

Pünktlich auf die Minute klingelte es an der Haustür. Sylvia stellte die Suppe auf kleinste Flamme, dann sagte sie zu Cindy: „Komm, wir wollen Tante Anne begrüfen. Und Juana auch“ fügte sie eilig hinzu. Cindy sagte „wieso Tante? Seid ihr verwandt?“ Sylvia lachte, „nein aber ich darf Tante fu Miftreff Anne fagen.“ Sie eilte zur Haustür, Cindy folgte ihr so schnell sie konnte. Anne kam herein, Juana ging dicht neben ihr. Beide trugen schlichte lange Mäntel. Nachdem sie abgelegt hatten, Tim nahm ihnen die Mäntel ab, sahen alle das Juana ein knöchellanges Kleid aus weißer Spitze trug. Unter dem Kleid war sie bis auf einen Slip nackt. Das Kleid betonte ihren wohlgeformten Körper, die zarte weiße Spitze ließ ihre dunkelbraune Haut durchscheinen. Das lange blauschwarze Haar floss in weichen Wellen über ihren Rücken. Juana stand auf 12 cm Pumps, sie lächelte alle an. Anne stand neben ihr, sie trug einen halblangen schwarzen Lederrock und einen schlichten weißen Pullover. Ihre dezente Garderobe passte perfekt zu ihr. Juana ging auf Tim zu und kniete vor ihm nieder. Sie küsste seine rechte Hand. Tim half ihr aufzustehen und gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange. „Schön dich zu sehen Juana, du bist noch hübscher geworden seitdem ich dich das letzte Mal so nahe betrachten konnte.“ Juana dankte ihm und fügte dann hinzu: „Das haben sie lieb gesagt Master Tim.“ Die Frauen knicksten tief vor Anne, dann umarmten sie Juana. Anne nahm Sylvia in den Arm und sagte. „Na Kleines, geht es dir gut?“ Sylvia nickte. „Ja Tante Anne, aber bitte ich muf wieder in die Küche. Fonft brennt die Fuppe an.“ Anne lächelte und strich ihr über das Haar. „Dann geh, aber ich hoffe du leistest mir nachher ein bisschen Gesellschaft.“ Sylvia nickte und lief in die Küche. Anne begrüßte nun Barbara und Sternchen mit einer Umarmung. Dann wandte sie sich an Cindy. „Du bist dann wohl Cindy, herzlich Willkommen hier auf der Anlage. Ich bin Anne, das weißt du ja schon. Wir werden uns sicherlich noch näher kennen lernen.“ Cindy knickste und dankte Anne, dann fügte sie „ich freue mich darauf sie besser kennen zu lernen“hinzu. Als Tim sich räusperte ergänzte sie „Mistress Anne.“ Anne lächelte „ist gut, ich bin nicht so förmlich. Das wirst du alles schnell lernen. Nun geh wieder in die Küche.“ Cindy sah sie verblüfft an. „Wieso wissen sie das ich in der Küche war, Mistress Anne?“ „Da ist ein frischer Fleck auf deiner Schürze“, Anne zeigte auf einen Spritzer Tomatensauce. Cindy errötete und verschwand schnell in der Küche.

Tim schlug vor das sie sich gleich an den Tisch setzen sollten. Alle nahmen Platz. Barbara setzte sich auf einen Hocker, die große Tournüre machte es ihr schwer auf einem Stuhl Platz zu nehmen. Cindy brachte die Suppe. Sie aßen sie während Sylvia letzte Hand an die Pasta legte. Als Cindy mit den leeren Suppentellern zurückkam brachte sie die Pasta herein, Cindy nahm den Korb mit dem Ciabata und der Kräuterbutter. Nun setzte sich auch Sylvia. Sie aßen mit Appetit, Tim fütterte Sternchen und auch Sylvia wurde gefüttert. Sie behielt ihre Schürze um, es war ein Glücksfall. Etwas von der Pasta landete auf ihrem Schoß. Noch kauend sagte sie „macht nichtf , daf kann man waffen.“ Barbara lachte und neckte sie. „Dich kann man auch waffen Süße.“ Sylvia streckte ihr die Zunge heraus und rollte mit den Augen. Barbara ließ sie aufstehen und gab ihr einen Klaps auf die Windel. „Nicht so frech Süße, sonst steck ich dich ins Bett.“ Sylvia schwieg und sah Barbara trotzig an. Anne lachte und meinte „Kleines, nun sei mal nicht so bockig. Sonst verrate ich dir nicht was ich für dich mitgebracht habe.“ Sylvia sah sie neugierig an. „Waf denn?“ „Nachher Süße, erst wird gegessen. Die Paste ist zu lecker um sie kalt werden zu lassen.“ Sie aßen alle mit Appetit, Tim und Sternchen teilten sich einen Teller. Er fütterte sie mit seiner Gabel, wenn sie etwas wollte sperrte sie den Mund auf wie ein Vogelküken.

Cindy räumte das Hauptgericht ab und brachte das Eis. Als sie sich vorbeugte um die Schalen mit dem Nachtisch auf den Tisch zu stellen sah Anne sie genau an. Nachdem Cindy die letzte Schale abgestellt hatte bat Anne Cindy zu sich. Cindy stellte sich vor sie und sah sie verwundert an. „Cindy, heb doch mal deine Röcke.“ Cindy errötete und ging einen Schritt zurück. Anne stand auf und nahm sie in den Arm. „Das musst du noch lernen kleine Sklavin. Wenn ich sage dass du die Röcke heben sollst gehorchst du. Also sei bitte so lieb, ja.“ Annes Ton blieb sanft aber fest. Cindy hob den Reifrock bis zu den Knien. Anne griff nach Cindys Händen und hob den Rock ganz hoch. „Dachte ich es mir doch das du gewindelt bist. Damit du lernst zu gehorchen wirst du so stehen bleiben. Keine Angst, das Eis wird nicht schmelzen. Ich werde dich füttern. Sylvia mag bestimmt mein Eis haben, oder?“ Sylvia sagte begeistert „danke“. Barbara seufzte und fütterte Sylvia mit zwei Portionen Eis. Anne gab Cindy ihr Eis in kleinen Portionen. Als es alle war durfte sie abräumen.

„Hör mal Tim, ich wollte ja noch mit dir reden. Mein Vorschlag wir gehen mal ins Büro. Wenn ich darf würde ich gerne Sylvia bei mir haben, ich habe etwas für sie. Ich hoffe das auch du einverstanden bist, Barbara.“ Anne lächelte Barbara zu. Barbara willigte ein. „Anne, dann kann Barbara gleich mitkommen oder ist da etwas geheim?“ Tim sah Anne gespannt an. „Gute Idee. Ach eines noch: Unsere Kleine muss ja nicht alles hören, oder?“ Tim verstand sie. Während Cindy, Juana und Sternchen im Wohnzimmer blieben gingen Tim, Anne, Barbara und Sylvia ins Büro. Anne verließ sie kurz und kam mit einem Geduldsspiel wieder. Es war eine Glasplatte in die Röhren eingegossen waren. Man musste durch schütteln und drehen kleine Kugeln in farbige Felder befördern. Je eine Kugel und ein Feld waren von gleicher Farbe. Barbara hatte Sylvia bevor sie ins Büro gingen weiße Fesselhandschuhe angezogen, Tim hatte ihre Ohren mit Wachs verstopft. Als Anne hereinkam saß Sylvia so gut wie taub auf einem Kissen. Anne nahm ihre Hand und führte sie zum Sofa. Dort setzte sie Sylvia neben sich und gab ihr das Spiel. Sylvia begriff und begann das Spiel ungeschickt zu halten. Sie versuchte die Kugeln zu lenken, es war schwerer als es aussah.

Anne lächelte „so die Kleine ist beschäftigt“. Tim nickte, dann fragte er: „Was hast du denn auf dem Herzen?“ Anne kam sofort zur Sache. „Tim, dein Zaun schneidet Juana und mich von der restlichen Anlage ab. Wir sind dann praktisch draußen. An der einen Seite dein Zaun, hinter uns der zur Straße, vor uns das Wasser. Außerdem sitzen wir mitten in der Baustelle.“ Tim stimmte ihr zu. „Ja, das ist sicherlich nicht so toll. Was schlägst du vor?“ „Juana, meine Dienerinnen und ich wollen für die Bauzeit in eins der Ferienhäuser ziehen. Ist da eins frei?“ Tim sah sie an, dann sagte er: „Sogar alle. Wir werden keine Gäste aufnehmen während der Bauphase. Wie wär es mit der vier, das Haus ist geräumig und liegt relativ weit vom Zaun weg.“ Er zeigte es Anne auf dem Plan. Sie war sofort einverstanden. „Wieviel willst du für die drei Monate Miete haben?“ Anne sah Tim direkt an. „Naja, ich sag mal so: Ist ja nicht deine Schuld das ich den Zaun ziehe aber es ist ja auch ein bisschen deine bzw. deine und Margots Baustelle. Also ich schlage vor du zahlst für Strom und Telefon, den Rest vergessen wir. Ist das ok?“ Anne nickte, damit war sie sehr einverstanden. „Tim da ist noch etwas. Du willst doch dieses Hotel bei mir an der Seite bauen.“ Tim nickte, sie meinte das Haus mit den Appartements. „Margot will doch diese Dienstmädchenschule aufziehen. Ich meine Margot und ich. Wir brauchen Übungsräume. Mein Vorschlag: Wir stellen das Personal für dein Hotel, das Ganze würde dich nichts kosten. Aber du beteiligst uns mit sagen wir mal 10 Prozent am Hotelgewinn.“ Tim dachte kurz nach. „Maximal 8 Prozent, schließlich trage ich das ganze Risiko. Oder 20 Prozent an allem.“ Anne überlegte. „An allem“ meint auch Bau und Erschließung?“ fragte sie. Tim nickte. Anne sah versonnen auf Sylvia die hochkonzentriert neben ihr spielte. „Wart mal, ich muss das einen Moment überdenken.“ Sie nahm Sylvia sanft am Arm, Sylvia sah auf. Anne schrieb: „Versuch bitte so schnell du kannst 2 Kugeln in die richtigen Löcher zu bringen“ auf einen Zettel. Sie gab Sylvia den Zettel zu lesen, schüttelte die Kugeln nach oben und küsste sie auf die Wange. Sylvia nickte und begann das Spiel hin und her zu bewegen nachdem Anne es ihr zurückgegeben hatte. Was sie nicht wusste, Anne machte ihr „ja“ davon abhängig ob Sylvia in weniger als 2 Minuten die Aufgabe schaffte. Nach anderthalb Minuten zeigte Sylvia stolz dass die blaue und rote Kugel in ihren Löchern lagen. Anne umarmte sie und strich ihr über das Haar. Lachend sagte sie: „Sylvia hat es entschieden. Ist ok, Partner.“ Sie stand auf und hielt Tim die Hand hin, dann sagte sie: „Barbara tippe bitte den Vorvertrag, zum Notar können wir später immer noch.“ Barbara kniete sich an ihren Platz, schnell tippte sie die Notwendigen Passagen. Tim und Anne unterzeichneten.

„Wann wollt ihr umziehen?“ fragte Tim. „So schnell wie möglich, ich denke es macht Sinn wenn wir so bald es geht auf dieser Seite vom Zaun sind“. Anne zeigte aus dem Fenster. „OK, wenn dir das nicht zu schnell ist schicke ich dir morgen einen Transporttrupp. Wieviel Leute brauchst du?“ „Ich denke zwei Wagen voll werden reichen. Einer geht auch, dann fahren wir zweimal. Möbel sind ja in der vier, oder?“ Tim bejahte. „Dann lassen wir unsere Möbel im Haus, es ist ja auch nicht aus der Welt. Also nur unsere Kleidung und sonstiges persönliches. Schick mir dann bitte auch Arbeiter die einpacken helfen.“ Anne ging im Geist ihre Habseligkeiten durch. „Arbeiter zum Transport ja, aber zum Einpacken schicke ich dir lieber Sylvia, Cindy und Sternchen.“ Anne gefiel die Idee und sie freute sich. Auch ihr war es lieber das die drei halfen.

 

Während Anne, Barbara, Sylvia und Tim im Büro waren saßen Sternchen, Juana und Cindy im Wohnzimmer auf den Kissen und unterhielten sich. Cindy erfuhr wie Juana zu Anne kam, sie spürte Juanas Dankbarkeit für das was Tim getan hatte. Ihr wurde mehr und mehr klar dass Tim ein goldenes Herz hatte, ein guter Mensch war. Sternchen erzählte ihr nun auch in knappen Worten wie sie und Tim zusammen fanden. Danach frage Cindy noch einiges, auch die beiden fragten sie. Cindy erzählte von sich, ihrem Leben und auch ihrer Einsamkeit. Juana hörte ihr genau zu. Bald wandten sie sich heiteren Themen zu, lachten gemeinsam und waren fröhlich. Als die vier wieder ins Wohnzimmer kamen sahen sie wie sie angeregt plauderten. Tim freute es besonders zu sehen das aus der stillen und in sich gekehrten Juana ein so fröhlicher Mensch geworden war. Mehr noch als ihre äußere Heilung genoss er es die Heilung ihrer Seele erleben zu dürfen. Sylvia konnte wieder hören. Als Juana sagte „hier ist das Paradies“ lachte sie und sagte „nur haben wir keine Flange hier“. Tim grinste, nahm sie in den Arm und meinte „und ich bin nicht der liebe Gott“. Sternchen frotzelte „nö, du benimmst dich nur manchmal so“. Alle lachten über ihre Replik. Tim sagte nachdem das Gelächter verebbt war: „So, morgen ist dann arbeiten angesagt. Ihr, er nickte Sylvia, Cindy und Sternchen zu, geht nach dem Frühstück rüber. Dann helft ihr packen.“ Sternchen sah in fragend an. „Juana und ich ziehen für die Bauzeit um“ erklärte Anne. Sternchen nickte. „Ich erwarte euch dann so ab neun bei mir, wir wollen dann auch gleich rüber.“ Anne winkte Juana zu sich. Juana stand auf, ebenso wie die anderen Frauen. Sie verabschiedeten sich voneinander. Tim begleitete die beiden zur Tür. Bald darauf legten sich alle schlafen.

Anne zieht um

 

Es war früh am Morgen als Sternchen Barbara und Sylvia weckte. Sylvia gähnte ein paar Mal, dann seufzte sie und ging ins Bad. Sie war noch nicht wach, wie jeden Morgen brauchte sie einige Zeit dafür. Nachdem sie aus dem Bad kam zog Barbara sie an. Ein schlichter dunkler Rock, eine einfache Bluse und eine Halbschürze. „So, zum Arbeiten ist das grade richtig“ sagte Barbara während sie ihr die Schürzenbänder band. Sylvia nickte. Sie gingen hinunter und frühstückten mit Cindy, Sternchen und Tim. Nach dem Frühstück brachte Tim die drei Frauen zu Anne. Er lud auch einige Kartons in den Wagen. „Schon praktisch so ein großes Auto“ meinte er. Die drei Frauen waren wie es Tims Order entsprach geknebelt, sie hatten ihr Gesicht mit Tüchern verhüllt.

Anne öffnete ihnen die Tür und bat sie herein. „Gut dass ihr so früh hier seid, wir haben reichlich zu tun. Kommt erstmal rein.“ Tim lud die Kartons aus, bevor er sich verabschiedete sagte er zu Anne: „Haus Vier wird jetzt grundgereinigt. Der Trupp ist schon da. Also könnt ihr ab Mittag rein.“ Anne dankte ihm. Bevor er die Frauen allein ließ sagte er noch „seid brav und fleißig. Frohes Schaffen.“ Alle drei knicksten vor ihm, dann ging er hinaus. Anne sah Tim für einen kleinen Moment nach. Sie sah die drei Frauen an, dann meinte sie „bevor ihr loslegt will ich erstmal was ändern“. Sie zog ihr Schlüsselbund aus der Rocktasche und entfernte die Fußketten. „So, die braucht ihr hier bei mir nicht und außerdem könnt ihr euch so viel besser bewegen. Sternchen, du hilfst bitte meinen Dienerinnen. Kleines, du wirst mit Juana zusammen im Wohnzimmer alles einpacken und du“, sie nickte Cindy zu, „kommst mit mir.“ Anne machte eine kleine Pause, dann sah sie Sylvia an und sagte: „Aber erstmal kommst du mit Kleines, ich hab da was für dich.“ Sylvia sah sie fragend an. Anne nahm ihre Hand und führte sie in eines der Zimmer. Sie zog Sylvia aus, windelte sie dick und steckte sie in einen rosa Frotteeoverall. Der Overall war weit geschnitten und bequem. „Das steht dir doch viel besser“, Anne lächelte Sylvia an. „Danke Tante Anne“ Sylvia lächelte ebenfalls. „Jetzt noch passende Socken und du kannst loslegen. Juana erwartet dich im Wohnzimmer.“ Sie nahm Sylvia an die Hand und führte sie zu Juana. Juana hatte bereits angefangen, der erste Karton war bereits gefüllt. Sylvia half ihr die Bücher aus dem Regal zu nehmen und in die Kartons zu packen.

Anne und Cindy gingen ins Schlafzimmer. „Cindy, wir beiden werden nun die Kleidung zusammen packen. Die teuren Sachen lege ich selbst in die Koffer, du fängst dort“, Anne zeigte auf einen Einbauschrank, an“. Cindy knickste etwas unbeholfen und nahm sich einen Karton. Anne begann nun die Koffer zu füllen. Cindy nahm Stück für Stück aus dem Schrank, faltete alles sorgsam und legte die Sachen in den Karton. Anne sah ihr für einen Moment zu. Cindy arbeitete schnell und genau, es gefiel Anne sehr. Nach einer Weile sagte sie. „Mach mal einen Moment Pause Cindy, ich möchte dir etwas zeigen.“ Cindy sah auf und legte das Tuch das sie in der Hand hielt in den dritten Karton. Dann setzte sie sich auf einen Wink von Anne aufs Bett. „Sieh mal, gefällt dir das hier?“ Anne hielt einen Anhänger in Form einer Sonne in der Hand, in der Mitte leuchtete ein Rubin. Cindy nickte, der Anhänger war sehr schön. Anne gab ihn Cindy in die Hand, sie spürte das Gold und sah den funkelnden Stein. Sie gab das Schmuckstück Anne zurück. Wie zufällig ließ Anne es vor ihr leicht pendeln, Cindy sah auf den Stein und sein Leuchten. Ihre Augen folgten dem langsamen Schwung, gingen langsam von links nach rechts. Unmerklich glitt Cindy in eine Trance, entspannte und wurde ruhig. Anne nahm sie in den Arm, während das Pendel weiter schwang legte sie Cindy aufs Bett. Geschickt öffnete Anne Cindys Bluse. Annes Hand ruhte nun mit leichtem Druck auf Cindys Stirn. Wie zu einem Kind sprach Anne ruhige Sätze, suchte den Eingang in Cindys Denken. Sie fand ihn, fand den Schlüssel zu Cindys Sehnsüchten und Ängsten. „Gut so kleines Mädchen“, Annes Stimme war nur ein Hauch. „Zeig mir deine Bilder, zeig mir deine Welt“, in einer Art Singsang drangen Annes Worte in Cindy ein. Bilder wurden sichtbar, Bilder der Einsamkeit und auch der Freude. Ängste, Enttäuschungen und auch Glück und Zufriedenheit. Unsortiert, ein Kaleidoskop des Lebens. Anne wollte dies nicht zu lang ausdehnen, sie wusste um die Gefahren die in ihrer Gabe lauerten. Bevor sie sich zurückzog flüsterte sie „du wirst mich wieder zu dir lassen“. Sie konzentrierte sich auf das Bild einer roten Rose. Von nun an würde diese Rose der Schlüssel zu Cindy sein. Sie ließ die Trance ausklingen, ließ Cindy noch einen Moment liegen. Dann strich sie ihr sanft über die Wange. Cindy öffnete die Augen und sah Anne verwundert an. „Was war denn los, ich wurde mit einem Mal so müde.“ Anne lachte „vermutlich Kreislauf, komm ich hole dir einen Orangensaft. Dann geht’s gleich weiter.“ Sie brachte für sich und Cindy einen Saft. Cindy trank langsam, dann stand sie vom Bett auf. Sie fühlte sich erfrischt, als hätte sie lange geschlafen. Die beiden packten nun weiter.

 

Die Regale im Wohnzimmer waren leer, Juana und Sylvia begannen nun die anderen kleinen Dinge im Raum einzupacken. Sylvia saß auf dem Boden, sie wickelte sorgfältig kleine Porzellanfiguren in Zeitungspapier. Sie sah zu Juana auf die grade dabei war diverse Vasen einzupacken. Juana merkte dass sie beobachtet wurde. Sie drehte sich zu Sylvia um und lächelte sie an. „Na, gefällt dir was du siehst?“ fragte sie. „Du bift wirklich ferh hübf.“ Juana lachte, „danke schön.“ Sie trug einen kurzen weißen Rock und eine weiße Bluse. Ihr Haar hatte sie zu einem losen Zopf geflochten. „Weißt du, eigentlich finde ich mich gar nicht so hübsch aber es freut mich wenn andere mich hübsch finden. Ich denk mal das mit hübsch ist mehr so wie andere das sehen.“ Sie kniete sich neben Sylvia und sagte dann. „Ohne Tim und auch ohne euch alle wär ich doch nie so geworden wie ich jetzt bin, das vergesse ich euch nie.“ Sie küsste Sylvia auf die Stirn, dann stand sie schnell auf und packte weiter. Sylvia fuhr nun auch mit ihrer Arbeit fort. Bald war im Wohnzimmer alles gepackt.

 

Auch Sternchen und die beiden Asiatinnen kamen gut voran. Sie hatten die Zimmer fast leer, Sternchen packte grade die letzten Stofftiere in einen Plastiksack. Sie sah das die beiden Asiatinnen die Sachen aus den anderen Zimmern nach vorne trugen. Wie so oft bewunderte sie die geschmeidigen Bewegungen der beiden, es schien als glitten sie in ihren Kimonos über den Flur. „Ich wird Anne mal fragen wie die beiden zu ihr kamen“, Sternchen sprach leise zu sich selbst. Dann begann auch sie alles zum Eingang zu bringen. Es standen schon einige Kartons, Säcke und Koffer dort. Anne und Cindy kamen ihr entgegen. Anne griff zum Telefon und bat Elke den ersten Transport zu veranlassen. Sie sagte dann „so, da kommt dann gleich wer und holt das alles ab. Habt ihr Hunger?“ Ja, sie hatten alle Appetit. „Gut, dann macht uns bitte etwas zu essen“, Anne sprach die beiden Dienerinnen direkt an. Die beiden verneigten sich und gingen in die Küche. „Wenn dann alles verladen ist gehen wir auch rüber. Sagt mal, wie lange kann Tim euch entbehren?“ Sternchen meinte er hätte nichts dazu gesagt. Anne ging ins Wohnzimmer und rief Tim an und fragte ihn. Sie lächelte als sie die Antwort hörte. Dann bat sie darum mit Barbara sprechen zu dürfen. Sie verabschiedete sich und kam zu den Frauen zurück. „Tim lässt euch grüßen, er wünscht frohes Schaffen. Ihr könnt bis heute Abend bleiben. Kleines, ich hab auch Barbara gefragt. Sie lässt dich bis Abends bei mir.“ Sylvia nickte, sie war gerne bei Anne und freute sich.

Zwei Gruppen von je vier Arbeitern wurden von Elke für die Transportkarren ausgewählt. Zusätzlich vier Arbeiter die die Sachen aufladen sollten. Alle 12 bekamen Lederhauben die den Kopf vollständig umschlossen und lediglich Sichtlöcher für die Augen und Atemöffnungen vor der Nase frei ließen. In die Hauben waren Knebel eingearbeitet, über den Ohren hatten sie zusätzliche Polsterungen. Alle 12 trugen über ihren Kleidern orange Capes. Unter Aufsicht zweier Wachen wurden 8 von ihnen an die Plätze vor den Transportkarren gebracht. Ihre Handringe wurden mit kurzen Ketten mit Querstangen verbunden, ihnen wurden Brustgeschirre umgelegt die mit einer Deichsel verbunden waren. Sie konnten nun die Wagen gut ziehen. Die vier Arbeiter die zum Be- und Entladen mitkamen wurden paarweise an Händen und Füßen zusammen gekettet. Sie gingen zwischen den Transportkarren. Vier Wachen begleiteten den Arbeitstrupp. Eine ging vorne, eine hinten und zwei gingen links und rechts.

Anne öffnete die Tür, die vier Arbeiter begannen sofort die Sachen auf die Karren zu laden. Sie arbeiteten so schnell sie konnten, bald war alles verstaut. Anne bat darum die Sachen im Flur abzustellen, sie würden dann von ihr und ihren Helfern auf die Zimmer gebracht werden. Die Wachen nickten und knicksten vor ihr. Nachdem die Sachen abgeholt waren aßen sie gemeinsam. Anne ging noch einmal durchs Haus und packte ein paar Kleinigkeiten ein. Es war nicht viel, sie konnte dies alles in einer Tasche gut tragen. Munter sagte sie: „So, dann zieht euch was an, wir gehen denn mal rüber.“ Sylvia fragte „Foll ich fo bleiben?“ Anne lächelte sie an. „Sieht doch niedlich aus Kleines. Du hast doch das Cape über und ich zieh dir Schuhe an. Das langt für die paar Meter.“ Dann sagte sie zu Juana. „Sei so lieb und helf den Dienerinnen, die müssten jetzt so weit fertig sein.“ Juana ging hinaus. Als sie wieder kam führte sie die beiden Asiatinnen an der Hand. Beide trugen nun schwarze Hauben über ihren Köpfen. „Sehr gut, du nimmst die beiden. Bevor wir losgehen zieh dir noch schnell deinen weißen Mantel an.“ Juana tat was Anne ihr befahl, sie stand nun in einem bodenlangen weißen Kunstpelz im Flur. Sternchen, Cindy und Sylvia waren von Anne geknebelt worden, sie trugen die Capes und die Tücher. Anne öffnete die Tür und nahm die Tasche. Die Gruppe ging langsam zum Haus.

 

Der Zaun

 

Während Anne das Haus Vier bezog wartete Tim auf den Anruf der Firma die den neuen Zaun erstellen sollte. Er musste nicht lange warten, ein Angestellter der Firma teilte ihm mit das die Monteure in einer Stunde vor Ort sein würden. Tim dankte ihm und bat Barbara die Bewohner der Anlage zu informieren. „In einer halben Stunde will ich keinen mehr draußen sehen. Wer nicht zu Hause ist soll warten bis ich grün gebe.“ Tim klang sehr entschlossen. Barbara setzte eine kurze Information an alle in den Verteiler.

Die Monteure kamen pünktlich, sie wurden von Tim außerhalb der Anlage empfangen. Er stellte sich kurz vor und verteilte Zigaretten. Während die Männer rauchten instruierte er sie. Er hatte einen Plan der Anlage dabei auf dem der neue Zaun eingezeichnet war. „Ich schlag mal vor das wir als erstes die Zufahrt zur Baustelle in den Außenzaun setzen“, einer der Männer zeigte mit diesen Worten unbestimmt auf den Zaun. Tim erklärte sich einverstanden. Der LKW mit dem Material wurde ein Stück zurückgesetzt, zwei Männer begannen schnell und routiniert ein Stück des Zauns zu demontieren. Nachdem sie damit fertig waren setzten sie ein solides Tor in die Lücke. Tim nickte zufrieden. Durch die so geschaffene Durchfahrt fuhr nun der LKW ein, ihm folgte der Transporter mit dem Arbeitsmaterial. Als erstes begannen zwei der Monteure Löcher in gleichmäßigen Abständen auszuheben. Sie arbeiteten sich zügig über die gesamte Zaunlänge. Während sie weitere Löcher aushoben begannen zwei ihrer Kollegen die Zaunsegmente zu entladen und die ersten Pfosten in die Löcher zu setzen. Die Segmente wurden mit den Pfosten verschraubt, der Zaun wuchs mit erstaunlichem Tempo. Tim sah den Monteuren zufrieden zu, sie verstanden offensichtlich ihr Handwerk. Es dauerte knapp eine Stunde, dann war der Zaun fertig. Tim dankte den Männern für die schnelle und gute Arbeit, jeder von ihnen erhielt ein großzügiges Trinkgeld. Sie bedankten sich ebenfalls, einer von ihnen meinte: „Wenn sie den Zaun nicht mehr brauchen, Anruf genügt. Wir holen ihn dann ab.“ Tim würde mit Sicherheit darauf zurückkommen. Er schloss das Tor zur Baustelle hinter den Fahrzeugen und ging über die Straße zur Einfahrt der Anlage. Im Büro setzte er eine kurze Info in den Verteiler das der Hausarrest aufgehoben ist.

 

Da alle fleißig mit anpackten waren bald die meisten Sachen im Haus Vier an Ort und Stelle. Anne sah sich zufrieden um. Sie nahm Juana in den Arm und sagte „Na meine Schöne, hier halten wir es doch für die paar Wochen aus, oder?“ Juana küsste Anne und erwiderte: „Wo du bist halte ich es immer aus.“ Nach einer kleinen Pause sagte sie: „Ja, es ist gut hier und bestimmt werden wir uns hier wohl fühlen.“ Anne rief Sternchen und Cindy zu sich, Sylvia saß schon auf dem Teppich vor ihr. „Ich danke euch sehr für die Hilfe und seid sicher hier ist bald eine kleine Feier zu der ihr schon jetzt eingeladen seid. Bitte entschuldigt uns jetzt, ich will noch ein paar Kleinigkeiten fertig machen bei denen ihr mir nicht helfen könnt. Juana wird Tim bitten euch abzuholen.“ Sie umarmte alle drei herzlich. Sylvia wurde von ihr umgezogen, als sie Sylvias traurige Miene sah sagte sie: „Kleines, bestimmt darfst du mich bald wieder besuchen. Dann mache ich dich richtig hübsch, versprochen.“ Sylvias Augen leuchteten, sie freute sich schon jetzt darauf. Als Tim kam waren alle drei geknebelt, trugen die Capes und die Tücher. Er sah sich kurz im Haus um und fragte Anne ob alles ok sei. Sie bejahte und dankte ihm dafür das er die drei für den Umzug zu ihr gebracht hatte. Zum Abschied umarmte Anne Cindy, Sternchen und Sylvia. Die drei knicksten tief vor ihr und folgten Tim hinaus.

 

Sie gingen an einem Stück des neuen Zauns entlang. Sylvia sah neugierig darauf. Tim bemerkte ihren Blick und sagte: „OK, schön ist anders aber er tut seinen Zweck.“ Lachend fügte er hinzu: „Seid froh das ihr die Tücher habt, dann seht ihr nicht ganz so doll wie hässlich der ist.“ Sternchen schnaubte in ihren Knebel, sie hätte gerne eine Antwort gegeben. Als sie wieder im Haus waren begann Sylvia ein kleines Abendessen vorzubereiten. Nach dem Essen saßen sie noch ein Weilchen zusammen, dann gingen Cindy, Barbara und Sylvia nach oben. Cindy wurde von Barbara zur Nacht fertig gemacht, danach duschten sie und Sylvia gemeinsam. Sylvia war müde von dem arbeitsreichen Tag. Sie kuschelten noch ein paar Minuten, dann wünschte Sylvia ihren Eltern und ihrem Teddy eine gute Nacht. Bevor sie einschlief gab sie Barbara einen Gute Nacht Kuss. Gleich darauf war sie tief eingeschlafen. Barbara fand auch bald in den Schlaf, beide hatten gute Träume.

Bauarbeiten und Vorbereitungen

 

Der erste Bauabschnitt wurde termingerecht fertig. Die Fundamente waren gegossen, die Zuwegungen für die Baufahrzeuge und die Stellplätze für das Material und die Maschinen waren ebenfalls fertiggestellt. Tim war zufrieden mit dem Baufortschritt. Er sah über die Baustelle die menschenleer war. Überall war zusehen das es voran ging, nun musste einige Tage gewartet werden. Von Seiten der Bauarbeiten gab es keine Probleme, lediglich auf Seiten der Anlage kam es zu Schwierigkeiten. Tim dachte an dies Ereignis und zündete sich eine Zigarette an.

 

Es war vor zwei Tagen. Maja rief ihn an und fragte ihn ob er ein paar Minuten Zeit hätte. Er bejahte und ging zu ihr. Sie empfing ihn in ihrem Büro. Tim sah als er eintrat das zwei Leibeigene vor ihrem Schreibtisch knieten. Ihm fiel sofort auf das beide nicht auf Kissen sondern direkt auf dem Boden knieten und sich auch nicht erhoben als er eintrat. Er sah das ihre Halsringe mit Ketten am Boden befestigt waren, als er genauer hinsah bemerkte er das auch ihre Fußkette mit dem Boden verbunden war. Maja hatte sicherlich gute Gründe für diese Maßnahme. Nachdem sie sich wieder hinter ihren Schreibtisch gekniet hatte schilderte sie was vorgefallen war. Die beiden Leibeigenen, sie waren Angehörige der Wachmannschaft, hatten eine Gruppe vom Laden zur Unterkunft der Leibeigenen begleitet. Sie gingen danach zurück. Als sie am Zaun entlang gingen pfiff einer der Arbeiter ihnen zu und rief sie sollten stehen bleiben. Er nahm ein Handy und fotografierte die beiden. Sie posierten für ihn bis zwei andere Wachen kamen und dem Treiben ein Ende bereitete. Die beiden wurden sofort zu Maja gebracht die daraufhin Tim anrief. Er hörte zu und nickte. Dann wandte er sich an die beiden Männer: „Ihr wusstet das das verboten ist?“ Die beiden nickten, einer von ihnen murmelte eine Entschuldigung. Tim überlegte einen Augenblick, dann sagte er ruhig: „OK, dann wusstet ihr auch was euch jetzt blüht. Ihr kommt mit mir zu eurer Unterkunft. Maja, zieh die beiden bitte an.“ Maja knebelte die beiden, legte ihnen die Tücher vors Gesicht und half ihnen in die Capes. Sie folgten Tim so schnell sie konnten zur Unterkunft.

Die Wache am Eingang zur Unterkunft knickste tief als sie Tim sah. Er dankte ihr und bat sie mitzukommen. Sie schloss die Tür ab und ging hinter Tim und den beiden Männern zu deren Zimmer. „Hol mal bitte einen Karton oder sowas“ bat Tim die Frau als sie am Zimmer waren. Sie knickste und kam kurz darauf mit einem großen Karton wieder. Tim bat sie nun den beiden aus den Capes zu helfen und ihnen auch Tücher und Knebel abzunehmen. Als dies geschehen war nahm er ihnen die Handketten ab und sagte: „So, ihr zieht euch jetzt aus. Macht hinne, ich will euch sofort im Nachthemd vor mir stehen haben.“ Sie sahen sich kurz an und beeilten sich Tims Befehl zu folgen. Sie standen nun in ihren bodenlangen weißen Nachthemden vor ihm. „Gut, ihr packt jetzt alles bis auf 2 zusätzliche Nachthemden, euren Schürzen und 2 Paar hohe Schuhe in den Karton“. So schnell sie konnten leerten sie ihren Kleiderschrank und packten ihre Kleider in den Karton. Die Capes legten sie zuoberst darauf. Tim bat die Wache den Karton einzuschließen und eine 50 cm Kette zu bringen. Mit der Kette verband er die Fußringe der beiden. „Die bleibt dran, egal was passiert. Ihr bleibt in eurem Zimmer. Wenn es etwas zu tun gibt werdet ihr rausgelassen. Außerhalb des Zimmers seid ihr geknebelt.“ Die beiden nickten stumm. Zu der Wache sagte Tim dann: „Ich will das die beiden hier putzen, kochen und auch sonst alles machen. Wenn sie nicht spuren nimm die Peitsche.“ Die Wache knickste und fragte dann: „Ab wann soll das geschehen Master Tim?“ „Ab sofort. Hast du etwas zu tun für sie?“ Die Wache überlegte kurz. „Ja, eigentlich müssten unsere Duschen mal wieder gründlich gereinigt werden.“ Tim nickte. „Na dann: Bindet Schürzen um und knebelt euch. Dann ab zum putzen, verstanden?“ Die beiden knicksten, einer sagte „Ja Master Tim, wir haben verstanden.“ Tim sah ihn durchdringend an und meinte. „Das hoffe ich sehr, also fangt an sonst werd ich richtig sauer“. Eilig verschwanden die beiden. Zu der Wache sagte er: „Die beiden Essen in ihrem Zimmer, wenn nichts zu tun ist sperrt sie da ein.“ Die Wache bestätigte das und schlug vor das er den Chip der beiden umprogrammieren sollte. Tim dankte ihr für die gute Idee. Dann ging er zu den beiden Männern die bereits angefangen hatten die Duschen zu putzen. Er änderte die Einträge in den Chips, dann ging er nach Hause.

Tim nahm einen letzten Zug aus der Zigarette, dann ging er über die Baustelleneinfahrt und die Straße zur Geländeeinfahrt. Die beiden Wachen knicksten tief als er vorbeiging, er nickte ihnen freundlich zu. Ihm kam eine Gruppe von Leibeigenen entgegen die von zwei Wachen begleitet wurden. Die Leibeigenen waren paarweise zusammengekettet, alle trugen Tücher und hatten die Kapuzen der Capes hochgeschlagen. Die Gruppe blieb stehen und knickste als Tim an ihnen vorbeiging. Tim sah ihnen nach als sie langsam ihren Weg fortsetzten. Es war sicherlich nicht einfach mit der paarweisen Fesselung zu gehen aber es war machbar. „Ist ja nicht für immer“ dachte er bei sich.

Sylvia begrüßte ihn an der Haustür, sie war grade dabei die Pflanzen zu versorgen. „Du Tim, bitte darf ich waf fragen?“ Sylvias Stimme klang eindringlich, Tim blieb stehen und fragte sie was sei. „Alfo ift fo. Ich weif ja daf fo mit dem Bauen und fo da ift viel fu tun aber da ift doch jetft Frühling und fo.“ Sylvia begann sich wie so oft zu verhaspeln, Tim nahm sie in den Arm und drückte sie an sich. „Na komm Süße, dass Frühling ist weiß ich doch selber. Aber das ist doch nicht was du mir sagen willst, oder?“ Er schlug einen leichten Ton an, Sylvia räusperte sich und begann dann: „Nein, daf nicht. Aber da find doch die Gräber, alfo fo von den gnädigen Herrfaften und von Mutti und Papa meine ich. Da fieht ef beftimmt wie Kraut und Rübe aus.“ Die letzten Worte flüsterte Sylvia und ihr traten Tränen in die Augen. Tim wischte ihr die Tränen ab und küsste sie sanft auf die Wange. „Du, entschuldige aber ich hab das ehrlich gesagt aus den Augen verloren. Mein Fehler, den machen wir jetzt gemeinsam wieder gut. Komm mal mit ins Büro, wir ordern gleich Pflanzen und alles was du brauchst. Morgen fährst du mit Barbara los und dann könnt ihr da zusammen die Gräber hübsch machen, einverstanden?“ Sylvia nickte und strahlte ihn an. „Ganz viel doll Danke, ich glaub ich weif waf wir brauchen.“ Tim freute sich das sie wieder so fröhlich klang. Sie gingen gemeinsam ins Büro, Barbara suche die Nummer heraus und wählte. Sylvia orderte was sie brauchte, es sollte morgen bereit stehen. Tim nahm kurz den Hörer und bat die Gärtnerei beim Transport behilflich zu sein. Sie sagen dies zu. Er dankte ihnen und sagte zum Schluss „Rechnung an mich, ich hoffe das geht in Ordnung.“ Sylvia hörte das, als Tim aufgelegt hatte sagte sie: „Aber daf für wegen meine Eltern befahle ich.“ Sie sah Tim mit entschlossenem Gesichtsausdruck an. Tim lachte, dann meinte er „gerne, gib es mir wieder wenn die Rechnung da ist.“ Sylvia gab ihm einen Kuss und sagte „du bift lieb.“ Barbara fragte mit gespieltem Schmollen „ich nicht?“ Sylvia küsste nun auch sie, dann meinte sie: „Du bitte, kommft du morgen dann mit?“ Barbara nickte, ja sie würde sehr gerne mitkommen und Sylvia bei den Arbeiten zur Hand gehen. Tim überlegte einen Moment. Dann meinte er: „Hört mal, wenn ihr da am Grab seid könnt ihr mich bei Margot absetzen. Da gibt’s was zu bereden und vielleicht backt sie uns einen Kuchen. Klingt das gut?“ Beide fanden das das sehr gut klang. Tim rief Margot an, er hatte Glück. Sie war zu Hause und freute sich darauf Besuch zu bekommen.

Während dessen war Cindy mit Sternchen in Cindys neuem Zimmer. Auch dies wurde in den Tagen fertig, wie Tim trocken bemerkte „wir bauen überall“. Sie bewohnte nun ein geräumiges Zimmer im hinteren Teil des Hauses, es war reichlich Platz für ihr Bett, eine Sitzecke und auch einen niedrigen Tisch mit Kissen. Neben dem Raum gab es ein Vollbad und eine kleine Küche. Die beiden Frauen richteten den Raum mit den letzten Kleinigkeiten ein, stellten Blumen vor die vergitterten Fenster und arrangierten Cindys Puppen und Stofftiere auf einem Bord. Cindys vorläufige Garderobe war auch eingetroffen, sie trug einen bodenlangen schwarzen Bustle-Rock und eine weiße Bluse. Da sie noch am Anfang ihres Korsetttrainings war verzichtete Tim darauf Maßarbeit zu kaufen, alle Kleidungsstücke einschließlich der Korsetts waren Konfektion. Cindy hatte sich an das geschnürt sein gewöhnt, sie lernte sich in ihren Bewegungen dem Korsett anzupassen. Elegant nahm sie einen kleinen Stoffelefanten vom Teppich auf indem sie in die Knie ging, dann stellte sie ihn wieder auf seinen Platz. Sie sah sich in ihrer Bleibe um, wie schon so oft freute sie sich daran. Sternchen folgte ihrem Blick und fragte „suchst du was?“ Cindy antwortete „nein, ich freu mich nur das alles so schön ist.“ „Soll es ja auch sein, schließlich wohnst du ja hier“ meinte Sternchen trocken. Dann fügte sie „komm, wir schaun mal was Tim so treibt“ hinzu. Sie gingen gemeinsam ins Büro. Tim sah kurz auf, dann konzentriere er sich wieder auf den Monitor. Sie gingen wieder hinaus und halfen Sylvia bei der Hausarbeit.

 

Auf dem Friedhof

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück brachen Tim, Sylvia und Barbara auf. Tim lud die nötigen Gerätschaften in den Kofferraum, dann half er den beiden beim Einsteigen. Die Frauen trugen ein schlichte dunkelgrüne Kleider und einfache weiße Vollschürzen aus Plastik. Für die Arbeit auf dem Friedhof sollten sie ohne Capes sein. Später bei Margot konnten sie sich umkleiden. Für Sylvia hatte Barbara einen knielangen weißen Tellerrock mit bunten Punkten und eine weiße Rüschenbluse in den Koffer gelegt, dazu einen 12 lagigen Petticoat. Sie würde sich dort in einen langen dunkelblauen Samtrock mit Schleppe und eine hochgeschlossene weiße Rüschenbluse kleiden. Für die Arbeiten an den Gräbern war dies sicherlich zu festlich aber bei Margot sollten sie nicht wie Mägde aussehen. Während der Fahrt trugen beide Capes, sie hatten große Seidentücher die ihren Kopf bis auf die Augen verhüllten umgelegt. Die Tücher verbargen ihre Knebel. Tim hatte darauf bestanden das sie auch taub waren. Während der Fahrt saßen die beiden eng aneinander geschmiegt im Fond des Rolls. Tim hatte Musik aufgelegt, er fuhr langsam auf die Stadt zu. Der Friedhof lag an der anderen Seite der Stadt, während sie über die belebten Straßen fuhren sah so mancher dem Wagen nach. Er wurde immer noch erkannt, war untrennbar in der Erinnerung der Menschen mit Tims Eltern verbunden. Ein paar Passanten und einige Autofahrer hoben grüßend die Hand, Tim grüßte zurück. Es freute ihn das die Menschen immer noch an seine Eltern dachten. So sehr er zu ihren Lebzeiten über „die Vons“ witzelte war er ihnen immer in Liebe verbunden gewesen. Ebenso wie sie in ihm immer ihren Sohn sahen, einen der in vielem anders als sie war und doch vom selben Schlag. Sie erreichten den Friedhof. Tim half den Frauen aus dem Wagen und lud die Gartengeräte aus.

Er überprüfte die Fußketten und die Knebel, dann zogen sie dicke Gummihandschuhe über. Bevor Tim sie auf den Friedhof führte sagte er: „Ich hab noch was für euch.“ Er nahm zwei einen Meter lange Ketten und kettete Sylvias linke Hand mit Barbaras rechter zusammen. Danach legte er die andere Ketten an Sylvias linken Fußring und Barbararas rechten. Barbara knurrte in den Knebel. „Nur damit ihr euch nicht aus den Augen verliert“, Tim grinste die beiden an. „So, nun mal klare Ansage: Ich geb euch ungefähr zwei Stunden. Dann komme ich wieder. Ihr seid hier an den Gräbern, wenn ich euch woanders erwische bekommt ihr Ärger, verstanden?“ Sylvia knickste, Barbara nickte. „Gut, dann schaun wir ob die Gärtnerei alles gebracht hat.“ Sie folgten Tim über den Friedhof. Es war alles bereitgestellt worden, Sylvia nickte und hielt den Daumen der rechten Hand nach oben. „Klasse, dann wünsche ich euch frohes Schaffen. Ich werd mal zur Bank und noch ein paar anderen Spießern, wir sehen uns nachher“. Er umarmte die beiden kurz, sie erwiderten die Umarmung. Tim ging zum Auto, Sylvia sah die Grabstätte ihrer Eltern kurz an.

Als erstes musste die Fläche von Unkraut befreit werden. Sylvia drückte Barbara eine kleine Hacke in die Hand und zeigte auf die Moose und Gräser. Barbara nickte und begann mit der Hacke alles aus der Erde zu lösen. Sylvia harkte neben ihr das Unkraut zusammen. Sie kamen gut voran, bald hatten sie eine alles Kraut auf einem Haufen vor dem Grab liegen. Sie gruben nun die Fläche eine Hand tief um und igelten sie ab. Sylvia harkte dann einmal über während Barbara gezwungenermaßen nutzlos ihren Bewegungen folgte. Sylvia zeigte auf die Kisten mit Blumen. Gemeinsam trugen sie die vier Kisten auf die Fläche und setzten sie ab. Sylvia überlegte kurz, dann gingen die beiden zur Wasserstelle. Sie füllten zwei Kannen und trugen sie zum Grab, danach nahmen sie zwei Eimer und füllten auch diese. Auf dem Rückweg kamen ihnen zwei Frauen entgegen. Die Frauen sahen die verschleierten Gestalten erstaunt an und beobachteten wohin sie gingen. Barbara sah dass die eine etwas zu der anderen sagte, aber sie konnte es natürlich nicht verstehen. „Macht auch nichts, ich kann ja sowieso nicht antworten“ dachte sie bei sich. Sie knickste ebenso wie Sylvia als sie dicht an den Frauen waren, dann gingen die beiden weiter. Sie stellten die Eimer vor die Grabstelle. Sylvia begann nun jede Pflanze einzeln liebevoll in die Erde zu setzen. Sobald sie Barbara ein Zeichen gab goss Barbara die Pflanze an. Nach einer Stunde waren sie fertig, das Blumenherz erstrahlte wieder in voller Pracht. Sylvia stand vor dem Grab und sah es sich genau an. Barbara hielt ihre Hand, drückte sie durch die doppelte Lage aus schwerem Gummi. Sylvia schmiegte sich an Barbara und löste ihre Hand. Sie faltete die Hände und sprach ein kurzes Gebet, dann redete sie noch einen Augenblick mit ihrer Mutti. Barbara stand still neben ihr, sie spürte dass Sylvia nun mit ihren Eltern war. Während Sylvia betete und Zwiesprache hielt versuchte auch Barbara dies zu tun. Sylvia stupste sie an und zeigte auf den kleinen Berg Grünabfall. Sie räumten alles in eine leere Blumenkiste und brachten die leeren Kisten und den Abfall auf den dafür vorgesehenen Platz. Dann gingen sie zum Grab von Tims Eltern.

Der Stein war gesetzt worden, er war ebenso wie die von Traunsteins zu Lebzeiten es sich gewünscht hatten. Schlicht, repräsentativ und ohne Protzigkeiten. Ein schwarzer Stein auf dem nur die Namen, das Geburtsdatum und das Todesdatum standen. Davor war eine nicht ganz glatte Fläche Mutterboden auf der einiges an Unkraut stand. Sylvia seufzte in ihren Knebel. Sie knickste und ging auf die Grabfläche. Barbara verzichtete auf den Knicks, sie folgte Sylvia. Wie schon am Grab von Sylvias Eltern beseitigten sie zunächst das Unkraut. Umgraben mussten sie nicht, nur das Ganze etwas aufigeln und harken. Wieder holten sie gemeinsam Wasser, danach sah Sylvia die auf dem Weg aufgestellten Pflanzen und Blumen durch. Sie wollte ein Abbild des Parks hinter dem Haus schaffen. Sie dachte kurz nach, dann nahm sie den Harke und zeichnete den Grundriss des Parks auf dem Grab auf. Zunächst verstand Barbara nicht was das Gewirr aus Linien bedeuten sollte, aber je mehr Sylvia zeichnete umso klarer wurde es. Sie nickte zum Zeichen das sie verstand, Sylvia nickte zurück. Sie nahmen nun die verschiedenen kleinen Buschpflanzen und reihten sie entlang der Linien nach und nach auf. Auch hier pflanzte Sylvia und Barbara goss. Sie knieten nebeneinander, arbeiteten im guten Rhythmus zusammen. Die Ketten merkten sie kaum, Manchmal musste Sylvia ihre linke Hand etwas ausstrecken um Barbara das Gießen zu erleichtern aber dies störte sie nicht weiter. Sie hatten die äußere Umrandung fertig gestellt, nun ging es daran die kleinen Bäumchen zu pflanzen. Geschickt setzte Sylvia die Bäume ein, dann streute sie weißen Kies auf den schwarzen Boden. Es entstanden so die Wege. Sie hatte auch eine Vogelgetränke bestellt, diese sollte am Platz des Teiches sein. „Gut für die Vögel und dann hat der Park auch einen Teich“ dachte Sylvia bei sich als sie mit Barbara die Tränke sauber ins Erdreich einsetzte. Es folgten noch einige kleine Blumen und ein paar Büsche. Dann harkte sie alles sauber ab und betrachtete die Grabstelle.

 

Als Tim auf den Friedhof kam sah er Sylvia und Barbara am Grab seiner Eltern. Er beobachtete die beiden wie sie einträchtig nebeneinander arbeiteten. Ruhig wartete er bis die beiden Frauen fertig waren, dann ging er langsam zu ihnen. Sie konnten ihn nicht hören, er hoffte dass er sie nicht erschrecken würde. Sylvia fühlte sich plötzlich beobachtet, sie drehte sich um und sah Tim. Auch Barbara bemerkte ihn. Die beiden zeigten auf das Grab und sahen ihn fragend an. Tim sah was sie geschaffen hatten, er hob den Daumen der rechten Hand und umarmte zuerst Sylvia dann Barbara. Sie brachten den Abfall weg und nahmen dann die Gartengeräte. Auf dem Weg zum Parkplatz kamen sie am anderen Grab vorbei, auch hier reckte Tim den Daumen nach oben. Sylvia verstand es ihre Liebe zu zeigen. Sie hatte mehr als nur eine Bepflanzung geschaffen, es war ein Liebesdienst im wahrsten Sinne des Wortes. Am Wagen nahm Tim ihnen die Schürzen, Handschuhe und die Verbindungsketten ab. Barbara deutete auf die Knebel und ihre Ohren. Tim schüttelte den Kopf. Er nahm einen Zettel und schrieb: „Ihr bleibt noch so, ich hab mit Margot geschäftlich zu reden. In der Zeit könnt ihr euch frisch machen und umziehen.“ Barbara seufzte in den Knebel, Sylvia knickste leicht. Sie stiegen ein, es war nur eine kurze Fahrt.

 

 

bei Margot

 

Tim klingelte an Margots Tür. Es dauerte einen kleinen Augenblick, dann öffnete sie. Für ihren Besuch hatte sie sich einen weiten dunkelblauen Samtrock und eine weiße Bluse angezogen, dazu eine reich mit Rüschen und Stickerei verzierte Halbschürze. Sie wollte vor Tim knicksen, er hielt sie am Arm fest. „Komm lass mal Margot, ich nehm dich lieber in den Arm.“ Sie umarmten sich zur Begrüßung, dann trat Margot zur Seite und zeigte einladend in die Wohnung. „Bitte kommen sie herein gnädiger“, sie sah wie Tim theatralisch mit den Augen rollte, schnell verbesserte sie sich, „Bitte kommen sie herein Tim. Natürlich auch du Barbara und du Sylvia.“ Sie umarmte die beiden kurz zur Begrüßung. „Wunder dich nicht, sie tragen Ohrstöpsel und Knebel. Sag mal, können die beiden Erdarbeiter sich bei dir hübsch machen?“ Tim lächelte Margot an. „Natürlich, ich zeige ihnen das Bad und dann können sie sich im Schlafzimmer umziehen.“ Margot deutete auf den Koffer den Tim in den Flur gestellt hatte. Tim machte eine einladende Geste zu Barbara und Sylvia, dann deutete er auf Margot. Sie verstanden und folgten Margot ins Schlafzimmer. Dort zogen sie sich aus und gingen dann gemeinsam ins Bad. Sie wollten duschen, ihre Frisur richten und sich ankleiden.

 

„Margot, bis die beiden bei uns sind haben wir noch Zeit. Ich denke wir sollten mal reden.“ Tim hatte sich auf einen Stuhl gesetzt, Margot stand vor ihm. „Setz dich erstmal hin, schließlich bist du hier zuhause.“ Tim nahm sie leicht am Arm und drückte ihn. Margot setzte sich und sah ihn an. „So, ich weiß ja schon das du mit Anne so eine Art Hausmädchenschule aufziehen willst“, Tim sah Margot an, sie nickte bestätigend. „Hat Anne dir gesagt das wir eine Vereinbarung haben wegen dem Hotel?“ Tim kam wie immer ohne Umwege zur Sache. Margot nickte erneut. Sie suchte einen Moment nach Worten, dann sagte sie: „Ja, ich bin informiert. Es ist glaube ich gut für alle. Außerdem kennt Anne sich in diesen ganzen Gelddingen besser aus als ich, ich bin ja nur ein einfache Dienerin.“ Sie flüsterte die letzten Worte fast. Tim legte ihr eine Hand auf den Arm und sah sie fest an. „Margot, so einen Bockmist von wegen einfache Dienerin und so möchte ich nie wieder hören. Du bist eine wunderbare Frau und außerdem kannst du bestimmt denen allerlei beibringen.“ Grinsend fügte er „sieht man ja an Barbara“ hinzu. Margot lächelte, ja sie hatte Barbara unterwiesen und Barbara war eine willige Schülerin. „Danke für die lieben Worte aber ich bin doch wirklich sehr einfach.“ Tim fragte nun: „Sag mal, warum willst du hier eigentlich weg?“ Er dachte sich die Antwort im voraus und wurde bestätigt. „Ich bin hier nutzlos und für ein Rentnerdasein bin ich doch noch zu jung. Tim, ich könnte ihnen diesele Frage stellen: Warum nehmen sie nicht einfach das Geld und machen sich einen süßen Lenz?“ Tim lachte, eine sehr gute Replik. „Mir würd nach ein paar Wochen bestimmt langweilig werden.“ Margot nickte, dann sagte sie: „Ja und hier sind es nun schon Monate, Monate der Langeweile und des nicht gebraucht werden“. Tim verstand sie sehr gut, er räusperte sich und fragte dann: „Willst du die Bude hier wirklich verkaufen?“ Margot bestätigte das. „Ok, ich schick dir einen von VTI, dann machen die das sobald du hier raus bist.“ Margot bedankte sich für seine Hilfe, es tat ihr gut das Tim so bestimmend auftrat. Was sie nicht ahnte war das ihr der neue Besitzer der Wohnung gegenüber saß. Tim stellte noch ein paar Detailfragen, Margot gab bereitwillig Auskunft. Als er fragte welche Uniform die Schülerinnen tragen sollten traten Sylvia und Barbara ein. Sie knicksten und blieben in grader Haltung im Raum stehen. Margot sah es mit einem Lächeln, Barbara hatte nichts verlernt und Sylvia war von ihr gut angelernt worden. Sie sah die beiden kurz an, dann sagte sie zu Tim: „Darf ich etwas ausprobieren? Es ist nur ein kleiner Test für die beiden Mädchen, nichts gefährliches.“ Tim war einverstanden.

 

Margot ging in die Küche und kam mit einem Tablett wieder auf dem sie zwei Untertassen und zwei Tassen die mit Wasser gefüllt waren trug. Sie setzte das Tablett ab und nahm die erste Tasse mit Untertasse und zeigte sie Barbara. Barbara verstand, sie senkte den Blick und stand reglos. Sylvia wusste zunächst nicht was geschehen soll. Margot zeigte auf die Tasse und dann auf Sylvias Kopf. Nun verstand auch sie und senkte ebenso wie Barbara den Blick. Die Untertassen und Tassen fanden ihren Platz auf den Köpfen der beiden. Bei der geringsten Bewegung würden sie fallen aber so lange sich die beiden nicht bewegten bestand keine Gefahr. Margot setzte sich wieder zu Tim und zeigte ihm die Uniformen der Schülerinnen. Anne und sie hatten schlichte mittelblaue Kleider ausgewählt, der Rocksaum endete kurz oberhalb der Knie. Die Kleider waren im Hemdblusenstil geschnitten, am Kragen und an den kurzen Ärmeln hatten sie weiße Streifen. Ebenso auf einer Tasche an der linken Brust. Hier sollte eine Nummer eingestickt sein an der die Trägerin zu erkennen ist. Zu den Kleidern sollten weiße Servierschürzen und weiße Stirnhauben wie sie auch Serviererinnen trugen getragen werden. Als Schuhwerk hatten sie weiße 8 cm Pumps angedacht. Margot erläuterte: „Störende Körperbehaarung werden wir entfernen, ebenso werden die Mädchen eine Art Keuschheitshose tragen die abgeschlossen wird. Dies bedeutet natürlich auch dass sie eine Windel tragen werden. Ein Korselett und eine Strumpfhose werden ebenfalls zur Uniform gehören. Je nachdem was sie zu tun haben werden sie auch weiße Handschuhe anziehen. Sie werden mit Sicherheit gut und willig arbeiten, ich werde dies persönlich überwachen.“ Tim merkte wie sehr sich Margot auf diese Aufgabe freute, er sah sie an und sagte: „Das wirst du mit Sicherheit sehr gut hinkriegen Margot“. Er deutete auf Sylvia und Barbara. „Man sieht das du was drauf hast.“ Margot dankte ihm, dann meinte sie „Wenn sie nichts weiter haben können wir ja auch jetzt den Kuchen anschneiden, Tim.“ Tim grinste, „ja gerne aber sag mal wie wärs mit „du“, ich sag ja auch „du“.“ Margot sah ihn an und schüttelte den Kopf. „Nein, das gehört sich glaube ich nicht, schließlich sind sie doch der Sohn der gnädigen Herrschaften und jetzt doch der Herr der Anlage.“ Tim zuckte mit den Schultern, flapsig sagte er: „ist auch ok, wenn es dir lieber ist.“ Er stand auf, nahm den beiden die Tassen ab und befreite sie von den Knebeln. Auch das Wachs aus den Ohren wurde entfernt. Sylvia dankte ihm ebenso wie Barbara. Dann ging Barbara zu Margot, knickste und sagte: „Jetzt kann ich endlich richtig guten Tag zu dir sagen Margot, ich freue mich sehr das wir hier sein dürfen.“ Lachend ergänzte sie: „Und auch auf deinen leckeren Apfelkuchen.“ Sie bot an das Sylvia und sie den Tisch decken, Margot willigte gerne ein. Schnell stellten die beiden alles auf den Tisch und richteten eine Kaffeetafel. Margot besah sich alles genau. Wie sie erwartet hatte war der Tisch perfekt gedeckt. Sie lächelte Barbara und Sylvia an, dann sagte sie: „Ihr seid gute Dienerinnen, mein Kompliment.“ Sylvia antwortete „Danke fön, daf macht doch Fpaf fo einen Tiff fu decken.“ Margot brachte den Kuchen aus der Küche, er schmeckte hervorragend. Sylvia ließ sich das Rezept geben. Sie plauderten noch eine Weile bei Kaffee und Kuchen, dann mahnte Tim zum Aufbruch. Bevor sie gingen nahm Margot Sylvia zur Seite. „Sylvia, wir kennen uns noch nicht so gut aber ich wollte dir sagen dass die gnädige Frau immer gut über dich gesprochen hat. Ich freue mich so sehr das du und Barbara zusammen seid, es ist gut das ihr euch lieb habt.“ Sylvia wurde verlegen, sie wusste nicht recht darauf zu antworten. Dann nach etwas überlegen sagte sie: „Alfo ift fo, ich habe Barbara ganf viel doll lieb und weil ich bin ihre Frau und fie paft gut auf mich auf, fo weil daf alleine kann ich nicht, hab ich probiert, geht nicht. Und die gnädige Frau und der gnädige Herr, alfo fo die hab ich immer noch lieb. Da haben Barbara und ich heute auch das Grab gemacht, vielleicht wenn du mal Feit haft dann schau da mal.“ Margot lächelte, auch sie erlag dem Charme von Sylvias unsortiertem Geplapper. „Ja, ich sehe es mir gerne an. Morgen bestimmt.“ Sie verabschiedete sich nun auch von Barbara und Tim. Als die drei gegangen waren kam ihr ihre Wohnung noch einsamer vor. „Damit ist zum Glück bald Schluss“ dachte sie mit einem Seufzer. Sie sah dem Rolls nach als er majestätisch anfuhr. Eine leichte Wehmut erfüllte ihr Herz. Sie riss sich von den Gedanken an die verstorbenen von Traunsteins los, versuchte freudig an die Zukunft zu denken. Eine Zukunft in der sie wieder dienen durfte, eine Zukunft die ihr einen Platz im Leben bot.

 

Es geht voran

 

Die Fundamente waren durchgetrocknet, der Beton fest und bebaubar. Architekt und Bauleiter stimmten überein das nun die Fassaden und die Dächer gesetzt werden konnten, für das Hotel und das Casino sollten die tragenden Pfeiler gegossen werden. Tim verließ sich zwar auf das Wort der Fachleute aber es war ihm doch wichtig eine weitere Meinung zu hören. Er rief den Maurer und den Tischler zu sich. Die beiden Männer wurden von zwei Wachen zu ihm gebracht. Tim sah das sowohl die beiden als auch die Wachen vorschriftsmäßig gekleidet waren. Er dankte den Wachen und begrüßte die beiden Männer nachdem sie vor ihm geknickst hatten. Sie standen nebeneinander, die Kette die sie aneinander band spannte sich leicht zwischen dem linken Fußring des Maurers und dem rechten des Tischlers. Tim sagte: „Hört mal, bevor die anfangen hier mit den Wänden und Dächern zu kommen möchte ich das ihr euch die Fundamente anseht. Ich komm mit und führe euch da hin. Da wir die Anlage verlassen werde ich euch anleinen. Ich hoffe das geht dann so, ihr sollt ja nicht wirklich was tun.“ Die beiden Männer gaben unartikulierte Laute von sich, der Maurer zeigte auf das Tuch vor seinem Gesicht. „Du, wenn das wirklich nötig ist nehme ich euch das auf der Baustelle ab, aber ihr sollt ja nur so ganz grob drüber hin sehen.“ Die beiden nickten, Tim legte eine Kette an ihre Halsringe an der er eine Leine befestigte. Er führte die beiden über das Gelände zur Wache, dann rechts den Weg hinauf und auf die Baustelle.

Es war für die beiden nicht einfach in den Spuren der LKW zu gehen, die Fußketten und die Pumps ließen sie nur sehr langsam vorankommen. Tim ließ ihnen Zeit, er hatte es nicht eilig. Sie waren heilfroh auf den ebenen Fundamenten zu sein die sie ausgiebig begutachteten. Besonderes Augenmerk richtete der Maurer darauf das die Kanten sauber gegossen waren, er kniete mehrmals um dies genau zu betrachten. Nach etwas einer Stunde waren sie beim letzten Fundament das sich hinter Annes Haus befand. Auch hier wurde alles für gut befunden. Tim fragte die beiden ob sie etwas zu bemängeln hätten, beide schüttelten den Kopf. Tim führte sie zurück auf die Anlage und in die Unterkunft der Leibeigenen. Hier sah er die beiden ehemaligen Wachen die nur mit Nachthemd, Schürze und Pumps bekleidet den Fußboden reinigten. Sie waren geknebelt und in Handketten gelegt. Als sie Tim sahen standen sie auf und knicksten tief. Tim befahl ihnen weiter zu machen, er wünschte danach den beiden Männern die ihn begleitet hatten einen schönen Tag. Der Tischler deutete auf seinen Knebel und zeigte auf ein Zimmer. Tim verstand, er ging mit den beiden aufs Zimmer. Nachdem sie sich der Capes entledigt hatten und auch Tücher und Knebel abgelegt waren knickste der Mann vor Tim und sagte: „Vielen Dank Master Tim. Bitte erlauben sie mir zu fragen in wie weit wir in die Baumaßnahmen eingebunden werden.“ Tim antwortete: „Die ganzen groben Sachen wie die Häuser aufstellen und so machen Firmen, wenn dann der Kleinkram kommt machen wir das selber.“ Lächelnd fügte er: „Dann kannst du zeigen das du ein super Tischler bist. Ich weiß das ihr was drauf habt aber leider haben wir hier zu viele mit zwei linken Händen.“ Der Maurer bat nun auch ums Wort, Tim nickte ihm zu. „Naja, auch mit linken Händen kann man was schaffen und sie wissen ja das wir auch was fertig kriegen, Master Tim.“ Tim stimmte ihm zu und wünschte ihnen noch weiter einen schönen Tag. Er ging wieder nach Hause, morgen sollten die Fassaden aufgestellt werden.

Simones Boutique lag auf dem Weg, er ging hinein. Sie begrüßte ihn mit einem fröhlichen Winken und einem lauten „MMMM!“ Tim winkte zurück und fragte ob sie einen Augenblick Zeit hat. Sie knickste und nickte. Tim bat sie mit nach nebenan in das leerstehende Gebäude zu kommen. Sie verhüllte ihr Gesicht und zog ein Cape über, dann folgte sie ihm. Tim öffnete die Tür, sie traten ein. Es roch dumpf und muffig, kein sehr einladender Ort. Durch die schmutzigen Scheiben fiel diffuses Licht, alles war staubig und mehr oder weniger verfallen. „So, sieht hier ja nicht toll aus. Aber deswegen habe ich dich nicht hierher mitgenommen. Morgen kommen die ersten Fassaden, wir könnten dann auch hier den Schuppen umkippen und neu bauen. Also: letzte Chance nein zu sagen. Wenn hier erst der neue Laden steht kannst du nicht mehr so einfach zurück.“ Tim sah Simone an, sie nickte und knickste erneut. Er hatte verstanden, sie war einverstanden. „Ok, dann geht’s hier morgen los. Du machst morgen komplett zu, es wird eh kaum jemand aus dem Haus gehen.“ Simone nickte erneut. Tim brachte sie in ihren Laden, dann ging er nach Hause

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Die Dächer und Fassaden werden gesetzt

 

Kurz nach Sonnenaufgang wurde die Stille über der Anlage von lautem Motorenlärm jäh beendet. Sylvia schreckte aus dem Schlaf hoch, auch Barbara erwachte von diesem Lärm. Sie nahm Sylvia in den Arm, beruhigte sie und erklärte ihr dass es nur die LKW der Bauarbeiter sind. Dann ging sie zum Fenster und sah hinaus. Ihre Vermutung wurde bestätigt. Schwere Tieflader und ein fahrbarer Kran standen auf der Baustelle. Auf den Tiefladern konnte sie die Segmente von Fassaden erkennen, der Kran positionierte sich vor dem ersten Fundament. Sylvia beruhigte sich, sie kuschelte sich an Barbara und fragte: „Wollen wir schon aufstehen?“ Barbara begann sie wortlos zu streicheln, Sylvia schnurrte wie eine kleine Katze. Willig legte sie ihre Arme nach oben, Barbara schloss sie am Bett fest. Dann fuhr sie fort Sylvia zu berühren, ließ ihre Finger und ihre Zunge über die gefesselte gleiten. Sylvia wand sich in Wollust, reckte ihren Körper Barbara entgegen und hoffte dass dies nie enden würde. Ihre Müdigkeit war verflogen, jede Faser ihres Körpers wurde Lust. Barbara spielte mit ihr, steigerte ihre Lust und ließ sie wieder abebben, erregte sie wieder und versagte ihr den Höhepunkt erneut. Sylvia bettelte und wimmerte, flehte und stöhnte. Sie war nun nur noch Gier, nur noch Fleisch das nach Befriedigung schrie. Barbara erfüllte ihren Wunsch. Sylvia bäumte sich auf, schrie ihre Lust und ihre Erfüllung in den jungen Morgen. Es war das Paradies, es war der Anfang und das Ende. Ermattet lag sie in Barbaras Arm, merkte kaum dass sie bald ins Bad geführt wurde.

Die Dusche brachte sie wieder auf die Erde, das Wasser das an ihr herab ran ließ sie wieder ins jetzt kommen. Barbara zog sie an, dann schlüpfte auch sie in ihre Kleider. Sie gingen Arm in Arm hinunter, Sternchen war bereits in der Küche, Tim kam kurz danach mit Cindy hinzu. Er wünschte allen einen guten Morgen, grinsend fügte er „Frühsport soll ja gesund sein“ hinzu. Sylvia wurde puterrot, Barbara erwiderte sein Grinsen und meinte „ja, kann ich euch nur empfehlen“. Sie frühstückten in Ruhe, dann begannen sie ihre täglichen Arbeiten.

 

Am späten Nachmittag ging Tim auf die Baustelle. Es beeindruckte ihn sehr wie sich alles verändert hatte. Die meisten Fassaden standen, einige Dächer waren aufgesetzt. Der Vorarbeiter führte ihn herum, Tim sparte nicht mit Lob. „Werdet ihr bis morgen Mittag fertig?“ fragte er. Der Mann sah auf seinen Plan und nickte. „Wird klappen, wir machen morgen den Abriss und setzen die Fassade an dem einen Gebäude, dann noch die restlichen Dächer auf die anderen.“ Tim freute sich über die Auskunft. „OK, dann habt ihr morgen Vormittag freie Bahn bei uns drüben“, er zeigte auf den Zaun. „Ich sorg dafür dass ihr rein kommt und dass euch niemand stört“. Sie einigten sich darauf dass um acht mit dem Abriss begonnen werden sollte. Tim ging zurück zum Haus.

Im Büro sendete er eine kurze Mail an alle in der er anordnete dass Morgen Vormittag alle in den Häusern bleiben sollten. Er würde selbst das Tor öffnen und die Ausgangssperre persönlich aufheben.

Während die letzten Dachteile aufgesetzt wurden begannen am nächsten Tag die Abbrucharbeiten neben Simones Boutique. Die Wege der Anlage waren menschenleer, alles wirkte wie ausgestorben. Ob die Arbeiter gehofft hatten einen genaueren Blick auf die Bewohner werfen zu können konnte Tim nicht sagen, falls dies der Fall war verflog die Hoffnung schnell. Mit erstaunlicher Geschwindigkeit rissen sie die alte Bausubstanz ab und luden den Bauschutt auf zwei LKW. Dann begannen sie das bestehende Fundament zu glätten. Noch während es aushärtete setzten sie die Fassaden. Gegen Mittag folgte das Dach. Der Neubau passte perfekt zu Simones Geschäft, es sah aus wie aus einem Guss. Tim sah zufrieden an der Fassade entlang, sah die großen Schaufenster die noch mit schützender Pappe bedeckt waren. Er überlegte einen Augenblick, dann wandte er sich an den Vorarbeiter: „Bringt bitte alles für den Innenausbau hierher, das machen wir selbst. Ihr habt ja drüben genug zu tun.“ Der Mann sah ihn verblüfft an und fragte dann: „Können die das denn, ich mein das sind doch alles Frauen.“ Tim lächelte und antwortete „ja, können die“. Mehr sagte er nicht, der Mann war zufrieden. Ein LKW brachte die nötigen Materialien, vier Arbeiter der Firma luden sie schnell ab. Tim dankte ihnen allen. Als letztes gab er allen ein Trinkgeld, dann fuhren sie durch das Tor. Tim ging ins Büro und gab die Anlage wieder frei.

 

Personal und Gäste werden gesucht

 

Barbara kniete an ihrem Schreibtisch und sah zum widerholten Mal zu Tim. Er stand seit einer halben Stunde reglos am Fenster. Sie begann sich Sorgen zu machen, solche Grübeleien waren nicht seine Art. Nach einem kurzen Zögern sagte sie: „Sag mal Tim, ist irgendwas faul? Du bist so ernst.“ Er drehte sich zu ihr um und setzte sich zu ihr auf ein Kissen. „Nee, alles ok. Ich denk nur wir müssen mal anfangen mit Personal suchen und vor allem mit Gäste einladen.“ Mit einem breiten Grinsen fügte er „gut zahlende Gäste“ hinzu. Barbara nickte. „Außerdem haut das dann mit der Torwache nicht mehr wirklich hin. Hier kann ein ziemlicher Hühnerhaufen sein und da kommen die Wachen nicht mit klar. Also brauchen wir was anderes. Sag mal: Mit diesen Halsbändern bei den Vons, war das sehr übel für die Süße und dich?“ Barbara überlegte einen Augenblick, dann sagte sie: „Nicht wirklich übel aber manchmal schon nervig. Du willst sowas hier auch einführen?“ „Yepp, ich denk das ist das Beste. Mit so einem Halsband kann keiner türmen und wir wissen immer wo wer ist.“ Tims Stimme klang entschlossen. „OK, aber wir können jetzt auch jeden Chip orten, also da wissen wir jetzt auch wer wo ist.“ Etwas in Barbara sträubte sich dagegen wieder ein Stahlhalsband zu tragen. Tim stimmte ihr zu, dann sagte er: „Du, ich will die Dinger aber auch für die die hier nur für ein paar Tage oder Wochen zum Urlauben bleiben. Bestimmt wollen einige das auch mal buchen. Und auch für Freie die hier ihre Leibeigenen mitbringen.“ Nach einer kurzen Pause sagte er: „Wir können ja schlecht jeden chippen, stimmt’s?“ Das sah Barbara ein. Sie schlug vor das sie gemeinsam Anzeigen ausarbeiten sollten. Tim drückte sie fest an sich. „Babs, manchmal kannst du hellsehen. Genau das wollt ich grad sagen“. Wie immer ärgerte es sie wenn er sie Babs nannte. Tim lachte und stand auf.

Er führte einige Telefonate, dann rief er Sylvia zu sich. „Süße, kannst du für heute Abend ein Buffet oder sowas für so bei 10 Leute zaubern?“ Sie dachte kurz nach, dann fragte sie: „Für waf für Leute denn, alfo fo ich meine waf mögen die gerne?“ Tim antwortete: „Ich glaube die essen alles, was du machst ist doch immer oberlecker. Das sind auch keine Fremden sondern wir, Anne, Juana, Maja, Elke und vielleicht noch so ein oder zwei. Einfach was zu beißen, da wird dir bestimmt was einfallen.“ Sylvia nickte, „ja alfo dann vielleicht fo Käfe und Wurft auf Brot fertig und dafu vielleicht Fuppe und Falad, ift daf gut?“ Tim strahlte sie an. „Du das klingt perfekt. Sternchen kann mit dir einkaufen gehen und dann kann sie dir auch helfen.“ Sylvia knickste und ging hinaus.

Kurz darauf verließen sie und Sternchen das Haus. Beide waren, wie Tim es vorgeschrieben hatte in Capes gekleidet und hatten ihre Gesichter verschleiert. Sie waren geknebelt, Sternchen führte Sylvia an einer dünnen Lederleine. Sylvia kaufte reichlich ein, wie immer freute sie sich das sie nicht mehr mit jedem Cent rechnen musste. Auf einen Zettel an der Wurst und Käse Theke notierte sie ihre Bestellung, die Bedienung packte ihr alles ein. Sie nahm noch Brot mit, auch einige Gewürze und ein paar Zutaten für die Suppen. An der Kasse lagen Schokoladentafeln, sie konnte nicht widerstehen und legte eine zu den Einkäufen. Sternchen knurrte in ihren Knebel, Sylvia ließ sich davon nicht beirren. Falls Tim schimpft würde sie ihm das Geld zurückgeben. Schwer bepackt kehrten sie zurück und begannen in der Küche zu arbeiten.

 

Tim hatte alle gebeten gegen Vier zu kommen. Als erstes kamen Anne und Juana. Nachdem Anne Juana aus ihrem weißen Cape geholfen hatte nahm sie ihr den Schleier und den Knebel ab. Juana lächelte Tim und die Frauen an, dann knickste sie tief vor Tim. Er nahm sie in den Arm und drückte sie an sich. Sie zuckte zurück. Er sah sie fragend an. Anne erklärte lachend das Juana einen BH mit Noppen trug, Juana wurde krebsrot als ihr Geheimnis so hinausposaunt wurde. Tim lachte und strich mit leichtem Druck über Juanas Brust. Sie fing an sich zu winden und sah ihn bettelnd an. „Du zündest gleich die Bude an so heiß bist du“, lachend hörte Tim auf Juana zu stimulieren. Er bewunderte ihr eng sitzendes Kleid; dann wandte er sich an Anne: „Toll das ihr gekommen seid, setzt euch ins Wohnzimmer. Ich denke mal Maja und Elke werden auch gleich da sein.“ Wie aufs Stichwort klingelte es. Es waren die beiden. Sie begrüßten Tim ebenfalls mit einem tiefen Knicks. Sylvia half ihnen aus den Capes und nahm die Gesichtstücher entgegen. Maja löste ihren Knebel, dann nahm sie Elke den ihren ab. „Vielen Dank für die Einladung“. Maja knickste erneut vor Tim. „Schön das ihr gekommen seid, nun verbieg dich mal nicht. Geht gleich ins Wohnzimmer, wir fangen gleich an. Süße, bringst du uns was zu trinken?"

 

 

Nachdem alle Platz genommen hatten, nur Anne und Tim saßen auf Stühlen, alle anderen knieten auf Kissen, kam Tim sofort auf den Punkt: „Die Bauarbeiten gehen bald zu Ende, also können wir anfangen Gäste und Personal zu suchen. Da ist erstmal die Frage was wir bieten können und dann wo wir suchen wollen. Also Vorschläge sind erwünscht.“

 

Anne ergriff als erste das Wort: „In jedem Fall ja das Hotel und diese Hausmädchenschule. Da brauchen wir für beides Inserate. Ich denk mal die Gäste werden sich leichter finden lassen als das Personal.“ Barbara tippte Stichworte in ihren Laptop, sie würde das gesagte nachher ordnen und präsentieren. Anne fuhr fort „ich nehm natürlich weiterhin auch Mädchen zu mir, aber die find ich selbst.“ Tim nickte, dann sagte er: „Ok, wir haben reichlich Platz, wir können Paare, Einzelpersonen und sogar Gruppen unterbringen. Equipment haben wir auch, was nicht da ist besorgen wir schnell. Also von Fesselungen über Klamotten bis hin zu Geräten. Eher so Vanilla gedacht: Wir haben Restaurant, Friseur, Casino, Laden, Boutique, Arzt und natürlich die Ostsee. Gar nicht so übel. Mini Golf geht auch, wer will kann schwimmen. Barbara, hast du das auf dem Zettel?“ Barbara nickte, sie hatte alles notiert. „Sag mal Cindy kennst du einen Croupier?“ Tim sah Cindy fragend an. Cindy antwortet „einen was bitte, Master Tim?“ Er lachte „damit hat sich die Frage erledigt.“ Alle lachten mit. Er strich Cindy sanft über den Arm als sie puterrot wurde. „Hey komm, der nächste Witz geht auf mich, ok? Ich mein so eine die „nichts geht mehr“ beim Roulette sagt und Karten beim Poker austeilt und sowas“. Cindy schüttelte den Kopf, sie hatte ja nur Spielautomaten in ihrer Spielhalle. Maja sah auf, dann sagte sie: „Da kann ich vielleicht weiterhelfen. Mein Besitzer sagte mir das ihm zwei Frauen angeboten wurden, beide waren an Spieltischen eingesetzt.“ Tim bat Maja sich darum zu kümmern, sie wollte es noch heute erledigen. „OK, dann weiter. Wir müssen die Wachen anders organisieren. Mehr in Richtung Auskunft geben, gelegentlich helfen und so weiter. Maja, ich will von dir eine Aufstellung aller die zweisprachig sind. Für die Wachen will ich auch andere Uniformen, mehr so in Richtung Eyecandy“. Juana meldete sich. Tim nickte ihr aufmunternd zu. „Meine letzten Besitzer haben mich mal mit zu einem Wochenende genommen, da trugen die Aufseherinnen Reifröcke und Kleider wie früher in den Südstaaten. Weit und rund, mit reichlich Stoff.“ „Du meinft wir in Vom Winde geweht?“ fragte Sylvia. Barbara sah auf „verweht nicht geweht, Süße“ tadelte sie. „Egal, ift doch Wind.“ Sylvia lachte Barbara an. Es kamen noch einige Vorschläge und Anregungen, Barbara notierte alles. Nach gut einer Stunde hatten sie gemeinsam alle Ideen geäußert. Nun sollte Barbara das, wie Tim es nannte „waschen, schneiden und frisieren“. Barbara ging an ihren Arbeitsplatz. Während Sylvia und Sternchen in der Küche Hand an das Essen legten bereiteten Cindy und Juana das Buffet vor. Maja und Elke brachten die Speisen herein. Sie aßen alle mit Appetit, Sylvia hatte die Brote liebevoll garniert und dazu eine Gemüsesuppe mit Pilzen, eine kräftige Brühe und auch hart gekochte Eier zubereitet. Als besondere Überraschung hatte sie für alle überbackenen Camembert. Sie freute sich das es allen gut schmeckte und lange auch selbst gut zu. Nach dem Essen konnte Barbara die ersten Entwürfe präsentieren:

 

Personalanzeige:

 

Sie träumen davon ihre devoten Neigungen auszuleben? Wir suchen für verschiedene Bereiche Personal. Es erwartet Sie eine familiäre Atmosphäre, eine herrliche Lage an der Ostsee und gelebter SM ohne die üblichen Klischees. Unsere Anlage wird von Master Tim geleitet, er verfügt über eine langjährige Erfahrung. Ihm untergeben sind mehrere Leibeigene die einzelne Bereiche betreuen. Je nach Ihrer Qualifikation und Neigung werden sie einem Bereich zugeteilt. Kleidung, Unterkunft, Essen sowie Gesundheitsvorsorge und soziale Absicherung werden von der Anlage übernommen. Sie werden in Leibeigenschaft gehalten, Sklaverei im Scene typischen Verständnis lehnen wir strikt ab.

Wir erwarten eine aussagefähige Bewerbung, bitte mit Lichtbild. Bilder von Genitalien sind unerwünscht, ebenso Zweizeiler. Jede Zuschrift wird zeitnah beantwortet.

 

Gäste:

 

Sie suchen seit langem nach einem Ort an dem Sie Urlaub und SM verbinden können? Sie sind es leid ständig ihr Zimmer von verräterischem Utensil zu räumen bevor das Zimmermädchen kommt? Sie möchte in spezieller Kleidung einkaufen gehen ohne mit irritierten Blicken zu leben? Dann sollten Sie uns besuchen. Wir betreiben eine Anlage an der Ostsee, sie verfügt über einen eigenen Strand, eine Boutique, Restaurant, Laden, Casino und Mini Golf Platz. Ein Tennisplatz ist in Planung. Wir haben geeignetes Personal das Ihre Wünsche erfüllt und Ihnen wenn nötig behilflich ist.

Sie können bei uns einen entspannten Urlaub verbringen, können sich dabei verwöhnen und bedienen lassen oder auch an unseren Seminaren teilnehmen. Derzeit bieten wir Kurse für Dienstmädchen und ein spezielles Korsetttraining an. Es werden weitere Angebote bei genügender Teilnehmerzahl erscheinen. Für besondere Wünsche, namentlich im Bereich Bondage und Disziplin stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Wir bieten gut ausgestatte Räume, wenn gewünscht auch Einzelbetreuung und eine angenehm entspannte Atmosphäre. Für nähere Auskünfte erreichen Sie uns unter –Tel.Nr.-

Master Tim freut sich auf ihren Anruf.

 

Bei dem letzten Satz grinste Tim breit. „Na dann bin ich mal gespannt wieviel Leute mir ihr Kopfkino vorspielen.“ Anne sah ihn ernst an. „Tim, das werden viele sein. Klar gesagt: Pass auf das das hier kein Disney Land für perverse wird, ok?“ Tim nickte, „keine Panik, ich bin nicht Mickey Maus.“ Zu Barbara sagte er: „OK, dann raus damit. Inserieren wir mal auf den einschlägigen Seiten. Die englische Version schickst du dann bis morgen Abend raus.“ Barbara versprach es, sie hoffte es bis Mittag des folgenden Tages zu schaffen.

 

Nachdem alle gegangen waren wünschten auch Sylvia und Barbara eine gute Nacht. Cindy blieb noch einige Augenblicke bei Tim und Sternchen, dann brachte Sternchen sie zu Bett. Danach eilte sie zu Tim, duschte schnell und ließ sich dann massieren. Sie genoss es von seinen kräftigen Händen fest berührt zu werden, spürte wie sich jede Verspannung löste. „Massage könnten wir auch anbieten“ schnurrte sie zu ihm. „Klar Thai-Massage und dann latsche ich über die rüber“, meinte Tim. Sternchen seufzte, sie genoss nun schweigend ihre Massage. Sie spürte das Tim sich zu ihr legte, spürte wie sie sanft auf den Rücken gedreht wurde. Dieselben Hände die eben noch so fest zupackten waren nun unendlich sanft, schwebten über ihre Haut und streichelten sie. Er hielt sie im Arm, liebkoste sie und berührte sie zart. Langsam drang er in sie, sie rückte ihm entgegen, fühlte ihn, seine Kraft und seine Männlichkeit. Sie wurden eins, vereinten sich und hielten sich. Die Welt trat zurück, das Zimmer, der Abend, alles wurde nachrangig. Liebe ist keine rosa Wolke, aber sie hat Farben. Die liebenden sehen sie, hören das Lied der Liebe und schmecken die unsagbare Süße. Langsam löste sich Tim von ihr, entglitt ihr und ließ sie doch nicht alleine. Die Berührung der Seelen währt länger als die der Körper, ist intensiver als der Rausch. Ihre Seelen lagen noch beieinander als ihre Körper schliefen.

Sylvia lag neben Barbara, sah zur Decke und sagte schüchtern „du, das wird hier aber doch kein Disney Land, oder?“ Barbara sah sie an und lächelte. „Nein wird es nicht, sei unbesorgt. Tim ist doch kein Walt Disney und wir nicht Tick, Trick und Track.“ Sylvia war noch nicht wirklich zufrieden. „Aber wenn hier immer alles ganz viele Fremde sind, dann ist das hier wie ein Zoo.“ Sie klang ernst, viel ernster als sonst. Barbara dachte zuerst das die fehlende Spange sie so ernst klingen ließ aber sie merkte das es nicht so war. Sie nahm Sylvia in den Arm und sagte „Süße, glaub mir, wenn hier was aus dem Ruder läuft sprech ich mit Tim. Du weißt er hört mir zu und außerdem, hey lassen wir das mal auf uns zukommen.“ Nach einer Pause sagte sie in heiterem Ton: „Du kannst dich doch wirklich sehen lassen meine kleine Puppe.“ Sie küsste Sylvia auf die Nase. Sylvia sah ihr tief in die Augen. Dann wünschte sie ihren Eltern, dem Teddy und auch Barbara eine gute Nacht. Sie gaben sich einen innigen Gute Nacht Kuss und schliefen ein.