Das Geständnis

"Klappentext"

Er bringt sie dazu, ihm ihre geheimsten Wünsche zu offenbaren.

 

Julian, ich liebe dich. Ich würde alles für dich tun. Seit einigen Wochen sind wir nun ein Paar und ich bin verliebt, wie lange nicht. Heute hast du meine geheimsten Wünsche aus mir herausgelockt und jetzt sitze ich hier und schäme mich.

Wir liegen zusammen im Bett nach einem wundervollen Liebesakt. Ich liege ausgestreckt neben dir, die Arme über dem Kopf verschränkt, du neben mir, seitlich auf die Elle gestützt, blickst du mich an. Mit der freien Hand spielst du an meiner Brust. „Mir scheint dir noch etwas zu deinem Glück zu fehlen. Sag mir, was du dir wünschst!“

„Ich, ich weiß nicht?!“ „Lüg mich nicht an“. Du zwickst mir schmerzhaft in die Brustwarze, ich ziehe geräuschvoll die Luft zwischen den Zähnen ein und mein Körper bäumt sich auf, dir entgegen. „Sag mir ehrlich, was du dir wünschst“. „Ich wünsche mir, dominiert zu werden“. „Was heißt das genau?“ Dein Finger umkreist meine andere Brustwarze. „Dass du mir sagst, was ich tun soll“. Du zwickst mich in diese, bis ich mich wieder zu dir bäume.

Was soll ich dir sagen? Koch Kaffee? Mach Essen? Was?“ „Nein. Ehm. Ich meine – im  - Bett“. Erneutes Zwicken, diesmal fester. Ich schließe die Augen und lasse das Gefühl meinen Körper fluten. Du spürst, dass ich es genieße. „Sag mir ganz genau, was du möchtest. Bis ins letzte Detail“.

„Ich möchte, dass du mir sagst, was ich tun soll, wenn du Sex haben möchtest“. „Du möchtest, dass ich dir befehle?“ „Ja, ich möchte, dass du mir Befehle erteilst“, hauche ich dir zu. „Und was, wenn du Sex möchtest?“ „Ich möchte, dass …“ „Weiter!“ „Dass – eh – dass du – ich meine – ich will für meine Lust – eh – bestraft werden“, flüstere ich nur noch. Ich drehe mein Gesicht weg, aber du greifst mir unters Kinn und drehst es wieder zurück. Ich schaue dich unsicher an. „Und wie genau soll die Strafe aussehen?“ Ich versuche, mich wieder wegzudrehen, aber dein Griff ist fest. „Schau mich an. Also?“ Ich senke die Lider. „Vielleicht könntest du – vielleicht würdest du – also ich möchte, dass du mir – den Hintern versohlst?“ Ich hebe die Lider und schaue direkt in deine Augen, amüsierst du dich? Du lächelst. Du löst deine Hand von meinem Kinn und greifst an meine Hüfte. Du bedeutest mir, mich umzudrehen. Du richtest dich auf und ziehst mit den Händen an meiner Hüfte, bis ich neben dir knie.

Du schlägst mir mit der flachen Hand mehrmals kräftig auf den Allerwertesten. Ich kann ein Schreien nicht unterdrücken. „Ist es das, was du willst?“ „Eh – ja – nein – eh – vielleicht?“ „Was soll das heißen ‚ ja, nein, vielleicht‘. Was noch? Sag es endlich, was noch“. Ich bleibe in der Position, meine Pobacken brennen. „Ich meine – vielleicht – ich wünschte, dass du – ich meine – ein Rohrstock vielleicht? Oder eine Reitgerte?“ Du erkundest mit dem Finger meine Vulva. Du kannst sehen, was ich mir wünsche.

Weiter. Da ist noch mehr. Erzähl mir alles.“ Ich zittere – nicht vor Kälte. „Ich möchte – ich meine – ich wüsste gerne – wie es ist, gedemütigt zu werden“. „Und wie möchtest du gedemütigt werden?“ Deine Finger spielen an meiner Scham. „Ich weiß nicht genau. Ich denke es wäre auch falsch, wenn ich mir wünsche, wie? Oder höchstens, dass du mir Dinge erlaubst und verbietest.“ „Welche Dinge?“ Deine Finger dringen in mich ein. Ich seufze. „Den Orgasmus vielleicht? Oder Dinge zu tun, die ich so vielleicht nicht gerne tue?“ Ich bemerke nicht einmal, dass du gerade dabei bist, meine intimsten Wünsche aus mir herauszulocken, die ich eigentlich nicht preisgeben wollte. Ich bin erregt und ich schäme mich ein wenig.

Du kniest dich hinter mich und ziehst meine Pobacken weit auseinander. Du nimmst dir Feuchtigkeit aus meiner Spalte und drückst mir deinen Daumen hinten rein, zwei Finger bewegen sich in meiner Möse. „Bitte! Nein!“ „Das ist doch, was du willst. Jetzt ertrage es auch.“ Du hast meine Eingänge fest im Griff. „Erzähl weiter, was willst du noch?“ Mein Herz klopft. Ich genieße den Moment. Du hast mich fest im Griff. „Ich möchte hilflos – ausgeliefert sein. Irgendwie – gefesselt“. „Im Bett? In bequemer Rückenlage etwa?“ „Wo immer du willst – und – wie immer du willst“.

Du entziehst deine Hand aus mir und stehst aus dem Bett auf. „Steh auf und komm her“. Du sagst es sanft, es ist nicht wirklich ein Befehl. Ich stehe auf und stelle mich vor dich. Unsicher kaue ich an meiner Unterlippe. Du nimmst meine Hände und führst sie an meine Seiten. „Bleib so“. Du gehst zum Schrank und suchst etwas in den Schubladen. Du kommst zurück und führst meine Arme hinter meinem Rücken zusammen, dann bindest du sie mit einem Seidenschal aneinander. „Gefällt dir das?“ „Ja“, meine Stimme ist zittrig. Du führst mich aus dem Schlafzimmer, vor der Tür zum Wohnzimmer halten wir an. Du öffnest die Tür und klinkst die Reckstange ein, die du immer für deinen Kraftsport verwendest. Du schiebst mich weiter nach vorne und hebst meine Arme an, ich muss mich weiter und weiter vorbeugen, bis du das eine Tuchende über die Reckstange ziehen kannst, dann verknotest du die beiden Tuchenden miteinander. „Gefällt dir das?“ fragst du erneut, „Macht es dich geil?“ „Ja, ich finde es sehr erregend“.  Deine Hand klatscht auf meine Pobacke. „Macht es dich geil, habe ich gefragt“. Oh ja, mehr, als du dir vorstellen kannst. „Ja, es macht mich geil“.

Du steckst wieder zwei Finger in mich, drückst den Daumen wieder in meinen Po. Ich stöhne, ein Zittern läuft durch meinen Körper, ich atme schneller. Du erfüllst mir meine Wünsche. Ich… „Was noch, was wünschst du dir noch?“ „Nichts. Nichts mehr. Ich habe alles gesagt, was ich mir wünsche“. Nein, natürlich ist da noch was. Aber das möchte ich nicht sagen.  Du greifst nach unten und kneifst meine Brustwarze, fest, sehr fest, bis ich schreie. „Ich, ich, ich wünsche – ahhhh – ich wünsche mir, dass du mich vorführst. Vor Fremden“. Du kneifst wieder zu. Autsch. Aua. AU. „Vielleicht auch vor anderen Frauen. Aber das ist alles. Wirklich alles.“ Ich sehe, wie meine Körperflüssigkeit langsam in langen Fäden auf den Boden tropft.

Mach die Beine breit, stell deine Füße direkt gegen den Türrahmen“. Der Zug auf die nach oben gezogenen Arme nimmt zu. Du greifst meine Hüfte und rammst deine inzwischen reichlich aufgerichtete Männlichkeit in mich. Du nimmst mich. Du nimmst mich nach allen Regeln der Kunst. Du nimmst mich, wie ich immer genommen werden wollte. Und es ist besser, als ich mir vorgestellt habe. Du weißt, dass ich ohne die Stimulation meiner Klitoris nicht kommen kann. Du unterlässt es, mich hier zu stimulieren. Du nimmst mich nur zu deinem eigenen Vergnügen. Ist es nicht genau das, was ich mir erhofft hatte? Was ich mir wünschte? Dennoch – ich bin jetzt so bereit wie nie zuvor.

Du hast dich entladen und hast mich verlassen. Ich höre dich duschen. Ich bin hier, gebunden, vorn übergebeugt, bereit. Ich stelle meine Beine zusammen, um meine Position zu erleichtern. Ich höre dich in der Küche. Nach einer Weile, die mir ewig vorkommt, kommst du zurück, du hast dir den Bademantel übergezogen. Du zwängst dich an mir vorbei, mit einem Teller voller leckerer Brote und einem Bier. Du drehst dich um und siehst mich an. „Mach die Beine wieder breit“. Ich gehorche und sehe dich flehentlich an, du aber drehst dich um und gehst zur Couch. Du setzt dich hin und machst den Fernseher an.

„Willst du mich nicht losmachen?“ Du drehst dich zu mir um. „Nein“. „Ich wäre auch gerne gekommen?“ „Ich erlaube dir einen Orgasmus. Ich schaue jetzt Fußball. Bis zum Ende des Spiels hast du Zeit, danach nicht mehr“. „Aber wie soll das gehen? Ich hänge hier und bin gefesselt?“ „Das ist dein Problem“. Du lachst. „Bitte mach mich los“, bettele ich. „Nach dem Spiel“. „Biiiihtte“ flehe ich. „Schweig jetzt“. Deine Stimme ist nicht mehr sanft, sie ist bestimmend und hart. Ein Schauer durchläuft mich. Ich schweige. Ich gehorche. Ich füge mich. Ich ergebe mich. Ich bin – geil.

Ich schaue dir zu, wie du isst, wie du das Spiel verfolgst, wie du begeistert mitfieberst. Eineinhalb Stunden können lang sein. Sehr lang. Du schaust nicht einmal zu mir, du scheinst mich völlig vergessen zu haben. Langsam schiebe ich meine Beine zusammen. „Beine auseinander“, ohne mich anzusehen gibst du mir diesen Befehl. Ich gehorche. Ich wollte es so. Meine Arme schmerzen, meine Schultern schmerzen. Ich lasse den Kopf nach vorne baumeln, das ist entspannter, als ihn ständig in den Nacken zu heben. Unter mir hat sich ein kleiner See gebildet, aus seinem Ejakulat und meinen Säften, die immer weiter tropfen.

Halbzeitpause. Du lässt den Bademantel auf das Sofa gleiten und kommst zu mir. Du zwängst dich wieder an mir vorbei und stellst dich hinter mich. Du greifst meine Oberschenkelansätze und ziehst sie auseinander. Du streichelst meine Schamlippen. Ich atme schwer. Mein Puls beschleunigt. Du umkreist meine Klitoris. Oh ja. Mach weiter. Du lässt deine Finger wieder zurückgleiten. Bitte hör nicht auf. Bitte hör nicht auf. Du hörst auf. Du ziehst wieder meine Schenkel auseinander und nimmst mich erneut. Du rammst deine ungeheure Männlichkeit bis zum Anschlag in mich hinein. Bei jedem Stoß einweicht mir ein lautes „AH“. Du nimmst mich hart und erbarmungslos. „AH“. Du benutzt mich. „AH“. Ich wollte es so. „AH“. Ich bin dein. „AH“. Ich gehöre dir. „AH“. Du gibst mir nichts. „AH“. Du nimmst dir, was dir zusteht. „AH“. „AH“. „AH“. Ich spüre, wie du dich in mir entlädst. Du entziehst dich und gehst zurück zu deinem Spiel.

„Ich bin immer noch nicht gekommen“. Du kommst zurück zu mir, greifst in mein Haar und ziehst meinen Kopf hoch. Du gibst mir eine schallende Ohrfeige. „Schweig“. Du drehst dich um und kehrst zu deinem Platz zurück. Zweite Halbzeit. Meine Wange brennt, Tränen brennen mir in den Augen. Aber ich fühle mich gut. Alles ist so, wie es sein soll. Ich schaue unter mich und beobachte den Schwall der Flüssigkeiten, die aus mir heraustreten. Der See unter mir wird größer.

Das Spiel ist vorbei. Du kommst und löst die Fixierung von der Reckstange, meine Arme lässt du gefesselt. Du ziehst mich ein Stück zurück und deutest auf den See. „Was für eine Sauerei. Auf die Knie und leck das auf“. Ich schaue dich an. Du schaust mich an. Ein kurzer Kampf der Blicke, einige Sekunden nur, dann gebe ich mich geschlagen. Ich senke den Blick und sinke auf die Knie. Ich beuge mich weit herunter, bis ich mit dem Mund den Boden erreiche. Ich fange an zu lecken. Es ist widerlich, ekelhaft. Ich würge einige Male. Du stehst über mir und schaust mir zu. Ich drehe meinen Kopf und schaue zu dir hoch. Du stehst da, die Beine leicht geöffnet, die Arme vor der Brust gekreuzt und grinst. Ich drehe mich zurück und lecke weiter. Damit es schneller geht, beginne ich zu schlürfen. Ich höre dich lachen. Das Blut schießt mir in den Kopf, ich spüre, wie ich rot werde. Das ist so demütigend. Jetzt weiß ich, wie es ist, gedemütigt zu werden. Es ist seltsam, wie Ekel und Lust zu einer Einheit verschmelzen.

Ich habe alles aufgeleckt und runter geschluckt. Du hilfst mir, aufzustehen und führst mich in die Küche. „Du wolltest für deine Geilheit bestraft werden, ist das richtig?“ „Ja“. „So will ich dich bestrafen. Und ich verspreche dir, je geiler du bist, je härter fällt die Strafe aus“. In Erwartung der Bestrafung erfasst mich eine neue Welle der Lust. „Beug dich über den Tisch und mach die Beine breit, bis an die Stempel“. Du holst einen großen Kochlöffel, damit stellst du dich seitlich neben mich. Du legst deine linke Hand auf meinen Po, mit  der rechten schlägst du zu. Der runde Teil des Kochlöffels trifft meine Scham. Der nächste Schlag trifft genau meine Klitoris. So machst du weiter, mal etwas höher, mal etwas tiefer. Du schlägst fest, aber nicht zu fest. Ich schreie nicht, ich stöhne, ich keuche. Ich rufe. „Fester“. Und du schlägst fester. „Fester“. Du schlägst fester und fester, bis der Schmerz die Lust zu übersteigen droht, bis Schmerz und Lust eins werden. Und dann komme ich. Gewaltig.

Du lässt von mir ab und wirfst den Kochlöffel in die Spüle. Du löst das Tuch, mit dem meine Arme gefesselt sind. Langsam richte ich mich auf. Du nimmst mich in den Arm und küsst mich. „War es so, wie du es dir vorgestellt hast?“ „Ja, es war gut. Du hast mir alles gegeben, was ich mir gewünscht habe“. Du zwickst mich noch einmal in die Brustwarze. „Nicht alles. Aber du sollst alles bekommen, vielleicht sogar mehr, als du dir wünschst“. Damit schickst du mich in die Dusche und anschließend ins Bett. Ich bin total erschöpft.

Du bist noch einmal ausgegangen. Ich sitze jetzt hier auf dem Bett und denke darüber nach, ob es richtig war, dir all das zu erzählen. Ich schäme mich für meine abartigen Gelüste. Aber immerhin scheint es dir auch gefallen zu haben. Wo bist du. Wo bleibst du. Die Nacht ist noch lang.

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Später, sehr viel später musste ich erkennen, dass er die ganzen ersten Wochen unserer Beziehung darauf hingearbeitet hat, dass er mich manipuliert hat, dass es sein Ziel war, mich zu seiner unterwürfigen Dienerin zu machen.

 

Kommentar(e)

Wow, du hast mich voll mitgenommen mit dieser Geschichte. Lass deine Leser bitte nicht zu lange auf die Fortsetzung warten.

LG Ornella 

Antwort auf von O_devot

Liebe Ornella, ich freue mich, wenn es dir gefallen hat. Ein Kommentar von dir ist mir sehr viel wert. Ob es eine Fortsetzung geben wird, wird die Zeit entscheiden. Fortsetzungen können ziemlich schnell ausufern, wie ich ja inzwischen bemerken musste:-)

Herzlich Anima

Ja, die Geschichte gefällt mir auch sehr gut! Sie ist anregend geschrieben und hat Potential! Da kann man sich schon ein paar an- und aufregende weitere Folgen vorstellen und erwarten.

Antwort auf von Beate

Liebe Beate, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich immer, wenn meine Geschichten auch anderen gefallen. Ob es eine Fortsetzung geben wird, hängt davon ab, ob mir eine nicht wieder so ausufernde weitere Episode einfällt:-)

LG Anima