Be careful what you wish for!

"Klappentext"

Endlich ist es Jens gelungen, seine Marie zu einer Paarsession in einem Dominastudio zu bewegen und ihr, seiner Meinung nach, langweiliges Sexleben aufzupolieren. Doch da hat er die Rechnung ohne die charismatische Lady Sonja gemacht.

 

JENS

Mit Marie an seiner Hand erklomm Jens die ersten Stufen der Treppe eines Industriegebäudes in Berlin Tempelhof. Sein Herz klopfte wild vor Aufregung. Von diesem Moment hatte er lange geträumt. Und nun, endlich, ging er in Erfüllung. Er blickte über die Schulter in Maries‘ Gesicht, das eine enorme Anspannung verriet und lächelte ihr ermunternd zu. »Das wird toll«, flüsterte er verschwörerisch und sie verzog in einer Grimasse die Mundwinkel. 

Ärger keimte in ihm auf. Sie hatte es ihm doch versprochen. Alles sollte perfekt werden. Es musste perfekt werden. Er widerstand dem Drang, etwas zu sagen. Mehr Druck würde vielleicht alles verderben. Also lächelte er einfach weiter. 

MARIE

Ihr Herz raste. Sie war so aufgeregt, dass ihr beinahe schlecht wurde. Jens zog sie an der Hand die letzte Treppe hinauf. Sie hatte auf den Firmenschildern im Parterre gesehen, dass es sich im zweiten Stock befand. Und mit jeder Stufe fühlte sie sich schlechter. Warum hatte sie sich nur darauf eingelassen?

Als sie am Heiligabend den Umschlag mit dem Gutschein geöffnet hatte, hätte sie ihm am liebsten eine gescheuert. Stattdessen hatte sie gequält gelächelt, als er sich erklärte, bettelte und flehte und schließlich widerwillig zugestimmt. Zu oft hatte er ihr Bücher über das Thema geschenkt, Filme aus dem Internet geladen, sie bedrängt, sie mit ihm anzusehen und ihr Kleidung sowie Sexspielzeuge geradezu aufgenötigt.

Und jetzt hatte sie das Gefühl, an die Wand gedrängt zu sein. Dieses Mal würde es kein Zurück geben. Hatte Sie nicht auch versucht, ihm zu geben, wonach er sich offensichtlich sehnte? Doch es schien nie genug. Sie schien nie genug. Sie wollte doch nur Romantik und Leidenschaft. Ihm das Gefühl geben, geliebt zu sein und geliebt zu werden. Sie wollte ihn doch nicht verlieren.  

JENS

Vor der Tür angekommen zitterten Jens‘ Hände. Er lächelte Marie an, nickte ihr aufmunternd zu und drückte die Klingel. Es war keines der Studios, zu denen er bisher gegangen war und das war gut so. So konnte er sicher sein, dass es keinen Moment des Wiedererkennens geben würde. Keinen Verdacht, den Marie hegen konnte. Sie hatten es gemeinsam ausgesucht, hatten SIE gemeinsam ausgesucht.

Am liebsten wäre er auf der Stelle gesprungen und hätte sich in die Hände geklatscht. Er war sich sicher: Nach dieser Nummer würde es bei ihr Klick machen. Und das würde für ihn bedeuten: Keine Heimlichtuereien mehr. Keine Enttäuschungen mit Prostituierten, die ihn sowieso in 90 Prozent der Fälle abzockten. Kein Gefühl der Schuld mehr.  Als er die klackenden Schritte hinter der Tür hörte, atmete er tief ein und ballte die Fäuste. 

MARIE

In dem Moment, in dem sich die Tür öffnete, wäre sie am liebsten weggelaufen. Wie konnte er das nur von ihr verlangen. Tränen stiegen in ihren Augen auf und sie versuchte sie verzweifelt zu unterdrücken.

Doch als sie die Frau im Türrahmen sah, war sie angenehm überrascht. Die sah toll aus. Im Gegensatz zu all den schlüpfrigen Bildern, die Jens ihr gezeigt hatte und die sie sogar beim Aussuchen dieses Etablissements im Internet gesehen hatte, trug ihr Gegenüber ein schlichtes, edles, schwarzes Business-Kostüm, bestehend aus einem taillierten Jäckchen, einem knielangen Rock, mit einer weißen, hochgeschlossenen Bluse. Die endlos langen Beine steckten in raffinierten, wahrscheinlich sündhaft teuren Strümpfen aus einem Material, das sie so noch nie gesehen hatte. Sie trug schwarzen Pumps, die so einzigartig toll an ihr aussahen, dass Marie fast einen neidischen Stich verspürte. Ein freundliches, dezent geschminktes und extrem attraktives Gesicht lächelte sie herzlich an und hauchte: »Schön, dass ihr es geschafft habt - kommt doch herein.«   

JENS

Frustriert folgte Jens der großen Brünetten und seiner Marie, die sich schnell an ihm vorbeigedrängt hatte. Was war das denn? Die hatte doch auf den Bildern viel geiler ausgesehen! Wieso hatte sie kein Domina-Outfit an? Und wie sah es hier überhaupt aus? Ja wohl eher, wie in einer Therapie-Praxis, als in einem geilen SM-Tempel. »Reiß dich zusammen«, dachte er bei sich. »Das wird schon noch alles werden.« Er würde ihr schon Bescheid stoßen. 

MARIE

»Hallo, Marie, nicht?« Als sie in einem geschmackvoll dekorierten Besprechungszimmer ankamen, streckte ihr die Brünette die Hand hin. »Ich bin Lady Sonja - aber das wisst ihr ja bereits.« Der Händedruck war warm, weich und vertrauenserweckend. Lady Sonja setzte sich in einen Sessel und bat sie und Jens mit einer einladenden Geste, Platz zu nehmen. Eine hübsche junge Frau in einem Zofen-Kostüm und einem Lederhalsband um den schlanken Hals betrat den Raum und nahm ihre Getränkewünsche auf. Sie nahm einen Sekt. Jens bestellte eine Cola. Die Lady schlug die Beine übereinander, nahm ein Blatt Papier vom Tisch und überflog es schnell. »Ihr möchtet also eine Paar-Session erleben, in der ich gemeinsam mit dir, Marie, als aktiv-passive Bizarr-Lady, ihn, Jens, dominiere.« Ein Gefühl von Scham stieg in ihr auf, ihr wurde heiß und kalt und sie blickte betreten nach unten auf den Boden, bevor sie unsicher antwortete: »Ja. Ich denke schon.«

JENS

»Zeit für die Wunschliste«, dachte er jetzt aufgeregt. »Also ich stelle mir das so vor«, sagte er und lehnte sich nach vorne. »Sie, Lady Sonja und du, Marie, springt in ein sexy Fetisch-Outfit. Und dann fände ich ein bisschen Fesseln, Facesitting, Zwangslecken, vielleicht ein bisschen Anal bei mir geil. Aber nicht zu heftig. Ich stehe nicht so auf Schmerzen.« Er nahm einen tiefen Schluck von seiner Cola. »Vielleicht überraschen Sie mich auch mit etwas - wie Natursekt auf meinem Schwanz zum Beispiel.« Er legte seine Hand auf Maries Oberschenkel. »Und der Marie zeigen Sie, wie es geht und binden sie mit ein. Ich denke ja mal, dass Sie nur aktiv sind, aber vielleicht können wir das Ganze damit beenden, dass die Marie mich am Ende reitet, während Sie auf meinem Gesicht sitzen, oder so? Da werden Sie sich ja bestimmt was Geiles einfallen lassen.«

Die Lady warf einen langen Blick auf Marie. Dann gab sie sich sichtbar einen Ruck, lächelte ihn herzlich an und sagte fröhlich: »Aber natürlich. Wenn ihr das beide so wollt.« Sie klatschte in die Hände. »Na. Dann wollen wir mal. Marie. Du kommst mit mir. Und du Jens, gehst durch diese Tür, ziehst dich aus und begibst dich in der Mitte des Raums in Sklavenhaltung. Du weißt doch, was das ist, oder?« Was für eine Frage. Natürlich wusste er, was das ist. Also nickte er eifrig.  

MARIE

Sie folgte der Lady in einen Raum, der sich als ein atemberaubendes Ankleidezimmer entpuppte. Drei Meter hohe Spiegelschränke flankierten die rechte Wand. In der Front zog sich ein riesiges Schuhregal bis an die Decke. An der linken Seite waren zwei Stangen an die Wand geschraubt, auf welchen eine endlos lange Ärmelparade von langen Latex- und Lederteilen hing - in der Mitte unterbrochen von einer großen Kommode mit einem Spiegel, überladen mit Make-up und Schminkutensilien. Darüber mehrere Regalbretter, mit nebeneinander aufgereihten Kopfbüsten mit Perücken und Masken. Eine Sitzgruppe aus wunderschönen Designer-Möbeln beherrschte die Mitte des Raumes mit einem Tisch, auf dem  ein Weinkühler mit einer Flasche Champagner und zwei passenden Gläsern standen. 

Lady Sonja entledigte sich ihrer Kostümjacke und begann ihre Bluse aufzuknöpfen. Marie blickte sich unsicher um und trat nervös von einem Bein auf das andere. Die Lady warf Bluse und Rock über die Lehne eines Sessels und stand jetzt in einer Strumpfhose, die ihren Schritt freiließ sowie einem wahnsinnig sexy BH mit Cut-outs und Lederapplikationen vor ihr. Dieser zeigte mehr von ihren wohlgeformten B-Cup-Brüsten, als er verbarg. Ein schmaler, getrimmter Schamhaar-Streifen zog sich über ihren Venus-Hügel. 

Sie beneidete die Lady um ihr Selbstverständnis, ihre Haltung, mit der sie vor ihr stand. »Komm schon, zieh dich aus«, sagte sie jetzt und als Marie zögerte, legte sie den Kopf schief und lächelte sie an. »Keine Scheu - es wird dir gefallen«. Lady Sonja trat an sie heran, half ihr, ihren Pullover über den Kopf zu ziehen, warf ihn zur Seite und begann, ihre Bluse aufzuknöpfen. Dann ging sie in die Hocke, öffnete ihre Jeans, zog sie nach unten und half ihr, aus ihr heraus zu steigen. Sie hatte darauf geachtet, ihre schönsten Dessous anzuziehen, einen Slip aus schwarzer Spitze und einen passenden BH. 

Lady Sonja nahm sie jetzt bei den Schultern, drehte sie zu einem der riesigen Spiegel, trat hinter sie und öffnete vorsichtig den Büstenhalter, wobei Marie erschrocken die Luft anhielt. Noch nie war sie von einer Frau so berührt worden. Vorsichtig streifte die Domina den BH von ihren Schultern, hakte ihre Finger in die Ränder ihres Slips und zog diesen ebenfalls nach unten. Beim Aufstehen streichelte sie sanft Maries Unterschenkel, ihre Oberschenkel, über die Rundung ihres Beckens, und ihre Flanken. Sie bückte sich etwas nach vorne, legte ihr Kinn auf ihre Schulter und blickte darüber hinweg in den Spiegel der Schrankwand. 

»Schau dich an.« Marie blickte schüchtern auf und betrachtete sich im Spiegel. »Schau, wie schön du bist.« Sie war zwei Köpfe kleiner als die Domina. Ihr Gesicht runder, umrahmt von einem neckischen schwarzen Pagenkopf. Mit leicht gesenktem Kopf, von unten nach oben blickend, stellte sie fest, dass ihre grünen Augen etwas hypnotisches hatten. Ihre Haut war milchweiß. Die Brüste etwas größer als die der Lady und nicht ganz so stehend wie sie sich es gewünscht hätte. Ihre Brustwarzen waren im Vergleich rosiger und spitzer. Ihr Becken runder und die Beine etwas stämmiger. Sie hatte einen kleinen straffen Bauch. Für den Termin hatte sie sich glatt rasiert. Sie fand, dass ihre Pussy nett aussah. 

»Du bist eine wunderschöne Frau«, flüsterte Lady Sonja in ihr Ohr. Sie streichelte durch ihr Haar, fuhr mit ihren Fingerspitzen ihren Hals hinab, die Schulter entlang, so dass sie eine Gänsehaut bekam. »Du verdienst es, geliebt zu werden. Du verdienst Respekt!« Sie seufzte. »Und jetzt schöpf aus dem Vollen. Such dir aus, was dir gefällt. Nicht ihm. Dir!«

JENS

Er verharrte nun schon seit geraumer Zeit auf den Knien, die Stirn am Boden, nackt auf dem kalten Holzboden und kochte innerlich. Wie konnte sie es wagen. Anfangs war er angenehm überrascht gewesen - das Studiozimmer war cooler, als er gedacht hatte. Zwar nicht so wie viele andere, in denen er gewesen war. Auch nicht wie in den meisten Filmen, auf die er sich gerne einen runterholte. Aber vielleicht sogar besser. Geschmackvolle SM-Möbel schienen wohl überlegt auf den Raum verteilt. Deckenhohe Milchglasscheiben ließen viel Licht hinein. Das Ganze wirkte - wie sollte er es sagen - sphärisch. Edelstahl-Vitrinen an den Wänden beherbergten zahlreiche Spielzeuge und Gerätschaften die allesamt nicht nur sehr ordentlich aufgereiht waren, sondern auch edel und teuer aussahen. 

Er hatte sich jedoch nicht lange mit dem Studieren der Örtlichkeit aufhalten wollen, sich hektisch ausgezogen und wie befohlen in der Mitte des Raums platziert. Nur um eine gefühlte Ewigkeit zu warten. Gottseidank war das Zimmer wohltemperiert. Seine Knie schmerzten und er schnaubte genervt. Endlich öffnete sich die Tür und er hörte Schritte. Quälende Neugier drängte ihn, den Blick zu heben. Aber er kannte doch die Regeln des Spiels. Er wollte es nicht verderben. 

Sicherlich würde Herrin Sonja gleich ihren Fuss zur Verehrung hinstrecken. Und Marie auffordern das gleiche zu tun. Und ihm dann hoffentlich den Domina-Kuss geben. Bei dem Gedanken begann sein Schwanz sich zu regen. 

MARIE

Sie war furchtbar aufgeregt, als sie Jens am Boden knien sah. Das Gefühl der Erregung, das sie im Ankleidezimmer mit Sonja empfunden hatte, war sogleich wieder verflogen. 

Die ging nun auf Jens zu, umrundete ihn, wandte sich dann einer Vitrine zu und sammelte mehrere Gegenstände ein, die sie auf ein Tablett drapierte. Dann trat sie an ihn heran, zog ihm eine schwarze, lederne Augenbinde über den Kopf und richtete sie sanft aus. Sie griff sich zwei ledernde Manschetten, legte sie ihm um die Handgelenke und klickte sie mit den daran befindlichen Karabiner-Haken zusammen. Auch um seine Fußfesseln legte sie zwei passende Pendants, ohne sie jedoch miteinander zu verbinden. Jetzt packte sie Jens am Oberarm und richtete ihn auf, so dass er auf seinen Fersen zum Sitzen kam. Überrascht stellte Marie fest, dass er einen Halbsteifen hatte. Dabei war doch noch gar nicht viel passiert. Zu Marie zurückkehrend zog Sonja Jens im Vorbeigehen die Augenmaske herunter, der sich blinzelnd zu orientieren suchte. 

JENS

Als seine Sicht klarer wurde, zog sich sein Herz für einen kurzen Moment zusammen. Direkt vor ihm stand Lady Sonja, die ihr Haar jetzt offen trug und in einem einfachen, glänzend-schwarzem Korsett-Body steckte, mit halterlosen Strümpfen und Pumps in der gleichen Farbe.

Grund für seine heftige Reaktion war aber vielmehr Marie, die direkt neben ihr stand, die Hände schüchtern hinter dem Rücken verschränkt. Sie trug eine mitternachtsblaue Schnürkorsage mit raffinierten Schleifen an den Seiten. Das Teil ließ ihre milchweißen Brüste frei, die ihm frech entgegenstanden. Strapshalter verbanden die Korsage mit blickdichten, matten Strümpfen im gleichen Farbton. Ihr Füsse steckten in hellblauen Vintage-Pumps im 50ies-Look mit Leder-Riemchen, die sich um ihre Fesseln schlangen. Ihr schwarzer Pagenkopf war sorgsam gekämmt, der Pony verlief in einer schnurgeraden Linie über ihre weiße Stirn. Sie hatte dunklen Lidschatten aufgelegt, was ihren Augen etwas mystisches gab und einen kräftig-roten Lippenstift aufgetragen. Auf einen Slip hatte sie verzichtet. Ihre Beine waren zusammengepresst und versetzt, so das er das nur erahnen konnte. Sie sah wunderschön aus.

Lady Sonja ergriff jetzt das Wort: »Ihr verzeiht mir vielleicht meine kleine Anpassung eures - entschuldige Sklave - deines Plans. Aber das Problem ist: du Jens, führst dich auf wie ein Arsch!« Verwirrt sah er, wie Marie der Lady einen fragenden Blick zuwarf. Das lief überhaupt nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Die Domina zog jetzt eine Reitgerte hinter dem Rücken hervor, drückte sie Marie in die Hand und führte diese so, dass diese mit deren Spitze seine Hoden anhob. »Und wahrscheinlich meinst du es dabei gar nicht böse, Sklave«. Das letzte Wort sprach sie spöttisch aus. 

»Du bist verwirrt. Du willst einfach nur deine Pornofantasien ausleben und die Kontrolle darüber behalten.« Schwungvoll bog sie Maries Handgelenk um, so dass die Lederspitze der Gerte hart auf seine Eier klatsche. Ein brennender Schmerz zog seinen Unterbauch hinauf. »Gott weiß, wie und mit wem du das schon gemacht hast, Sklave deiner einsamen Obsessionen, der du nunmal bist!« Ihm traten jetzt die Schweißperlen auf die Stirn. Shit! Das lief wirklich aus dem Ruder. »Mit Ihr...«, Sonja zeigte auf Marie, »hast du dich dabei auf jeden Fall nie richtig auseinandergesetzt!« Jens wollte protestieren. Aber Maries Miene - eine Mischung aus Verwirrung, Traurigkeit und Ärger, ließen ihn den Mund halten.

MARIE

»Du lässt dich von Pornos antörnen. Kein Problem!« sprach Sonja im Plauderton an Jens gerichtet. Dabei führte sie ihre Hand mit der Gerte so, dass deren Spitze Jens‘ Eier und den Schaft seines Schwanzes streichelten. »Das Problem ist aber, dass du versuchst, deine Welt zu deinem Porno zu machen.« Sie spürte, wie Sonja ihr Handgelenk umbog, so dass die Spitze der Peitsche auf Jens‘ Eichel klatschte, der keuchte und zurückzuckte. Die Domina nahm ihr jetzt die Gerte aus der Hand, legte sie zur Seite, nahm sie bei den Schultern und schob sie etwas nach vorne in Jens‘ Richtung. Sie streichelte über ihre Oberarme, über ihre Brüste, die Hüften, drückte ihre Beine etwas auseinander, nur um über ihren Venushügel zu streichen und die Hand zwischen ihren Beinen ruhen zu lassen. »Ist sie nicht wunderschön?« Jens schluckte und nickte heftig. »Warum versuchst du dann, sie zu verändern und sie zu deiner persönlichen Pornodarstellerin zu machen?« Blut schoss in sein Gesicht. Er stammelte jetzt: »Aber, aber....das ist gar nicht...«

»Schweig!«, fuhr Sonja ihn an. »Du schenkst ihr dieses Session, du sagst wie sie laufen soll, du versuchst ihr deine Obsessionen überzustülpen! Siehst du denn nicht, dass du besessen bist von Ideen, die mit euch beiden als Menschen gar nichts zu tun haben? « Verwirrung und Verzweiflung erschienen auf Jens‘ Gesicht und sie empfand sofort Mitleid. So hatte er sich das sicher nicht vorgestellt. Aber Sonja hatte Recht. Sie fühlte, dass sie recht hatte. »Wenn ich mit euch fertig bin, werde ich dich nicht nur davon befreit haben«, fuhr Sonja neben ihr fort, jetzt sanft ihre Scheide streichelnd. »Ich werde euch etwas schenken, von dem ihr bisher nicht einmal träumen konntet.« Sie erschauerte. 

JENS

»Shit, shit, shit«, dachte er sich. Das Ganze war ihm vollkommen entglitten. Marie ließ sich von dieser Lady Sonja streicheln und sah dabei fasziniert zu ihr auf. Was redete die da? Er wollte doch nur ein außergewöhnliches, intensiveres Erlebnis für sie beide, anstatt diese 08/15-Rein-und-Raus-Nummer, die sie immer praktizierten. Dass Marie mal von einer anderen Frau gezeigt wurde, dass sie mit ausgefalleneren und spielerischen Sex-Praktiken mehr Lust und Spass haben konnte. Von Frau zu Frau sozusagen. Und jetzt das.

Die Domina trat nun hinter Marie hervor und sah auf ihn herab. »Ich werde dir mit Hilfe von Marie helfen. Aber dafür musst du durch einen schmerzhaften Prozess gehen!« Sie nahm seine Frau bei den Schultern, drehte sie um und drückte sie nach unten, so dass sie gebückt vor Jens stand. Dann legte sie Maries Hände auf ihre Hinterbacken und zeigte ihr, wie sie diese zu spreizen hatte, so dass Jens ihre Möse und ihr rosiges Arschloch vor Augen hatte. Daraufhin drehte Lady Sonja sich selbst um, begab sich in die gleiche Haltung, schob ihren Slip zu Seite und spreizte ihre knackigen Hinterbacken. Sie blickte über ihre Schulter und sah ihn streng an: »Lektion Nummer eins! Erkenntnis und Kapitulation.«

Hoffnung keimte in Jens auf und sein Schwanz begann sofort hart zu werden. Vielleicht redete die Domina etwas wirr - aber das war doch genau das, was er wollte. Doch dann hörte er mit Entsetzen ihre nächsten Worte: »Ob Du willst oder nicht, Jens. Von einer von uns beiden wirst du Scheiße fressen! Und jetzt schau genau hin und entscheide dich, von wem!« 

MARIE

Sie hörte wohl nicht richtig. »Was?«, zischte sie Sonja entsetzt zu. Diese rollte mit den Augen, zwinkerte ihr verschwörerisch zu und formte lautlos die Worte »spiel mit« mit ihren Lippen. Dann erhob sie sich, drehte sich zu Jens um, setzte die Spitze ihres Pumps an seine Brust und drückte ihn nach hinten, so dass er mit schmerzverzerrtem Gesicht, die Arme unter seinem Rücken, zum Liegen kam. Sie ging zu einer der Vitrinen, nahm ein Lederteil heraus, das sich als ein großer Ring entpuppte, der von zwei Bändern an den Seiten gehalten wurde und steckte diesen in Jens Mund, um ihn danach fest um seinen Kopf zu schnellen. Dessen Mund stand nun weit offen.  »Also Sklave«, tönte Sonja jetzt. »Hast du dich entschieden?« Jens schüttelte wild den Kopf. Entsetzten stand in seinen Augen. »Du kommst aus der Nummer nicht raus, Sklave, es wird passieren! Zwing mich nicht, den Sklaven aus dem Studio neben uns zu holen und ihn den Job übernehmen zu lassen!« Und da hörte sie Jens sofort durch den Ring schreien: »MAAAAAIEEEE!« 

Seltsamerweise wich der Horror, den sie empfunden hatte einem tiefen Gefühl der Erleichterung und sogar - sie musste nachfühlen bevor sie es benennen konnte - ja - Stolz. Es war verrückt. Sie fühlte sich bestätigt. Und sogar für Jens empfand sie so etwas wie Stolz. Dafür, dass er sich für das Richtige - für sie - entschieden hatte. 

Plötzlich trat Sonja hinter sie, griff mit ihren Armen unter ihre Oberschenkel und hob sie mühelos hoch. Was für eine Kraft sie hatte. Sonja beugte sie sich nach vorne, so dass sich ihr Arschloch direkt über Jens‘ gespreiztem Mund befand. »Tu ein bisschen so als ob«, flüsterte Sonja ihr ins Ohr. Kitzelnd fühlte sie Jens‘ keuchenden Atem an ihrer Rosette. Sie blickte nach unten und sah seinen Blick zwischen ihrem Arsch und ihrem Gesicht hin- und herwandern. Flehend. Da befahl Sonja barsch: »Sag bitte!«. Und Jens folgte: »ITTÄÄÄ« Sonja setzte nach: »Bitte, Herrin!« Und Jens rief: »ITTTÄÄÄ HÄINN!« 

Just in diesem Moment begriff Marie, dass er es tun würde. Wenn sie es jetzt täte, würde er es tun. Eine unheimliche Erregung durchflutete ihren ganzen Körper. Ein Gefühl von Macht aber auch von Verehrung. Sie hatte sich nie zuvor so, so - was war es - stark gefühlt. Stark zu sein indem sie sich erlauben konnte, schwach zu sein. Etwas zu tun, was sie sonst nur hinter verschlossener Tür machte, schnell, heimlich und am besten, ohne Spuren zu hinterlassen. Ganz sie selbst zu sein. Wahnsinn. 

Sie schloss die Augen, leckte sich die Lippen und entspannte sich. Dieses Loslassen fühlte sich geil an. Sie drückte, erst ein bisschen, dann fester. Doch außer etwas Luft kam nichts. Da lachte Sonja laut auf, hob sie hoch, setzte sie ab und flüsterte ihr ins Ohr: »Du bist mir vielleicht Eine!« Und Marie fühlte, wie ihr das Blut in den Kopf schoss und lächelte dabei.   

JENS

Seine Gefühle fuhren Achterbahn. Einerseits fühlte er sich total erleichtert. Doch es schwang auch ein Gefühl tiefsten Bedauerns mit. Als er Maries entrückten Gesichtsausdruck gesehen hatte, als sich ihre Rosette entspannte und - fast wie eine Blume - öffnete, da war er bereit gewesen. Und nicht nur bereit. Sein ganzer Körper hatte vor Erregung gezittert. Die Vorstellung, das für sie zu tun, weil sie es von ihm erwartete, fickte seinen Kopf wie nichts zuvor. Gleichzeitig spürte er ein Gefühl von Liebe, wie er es nicht mehr seit dem Schwur am Traualtar empfunden hatte. In guten wie in schlechten Zeiten - ich werde alles für dich tun. Er konnte sich nicht erinnern, wann er jemals so erregt war. Sein Schwanz pochte, sein ganzer Körper stand unter Strom. 

Lächelnd schaute Marie zu ihm herab - die Lady Sonja grinste breit: »Ich glaube, da haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Lektion Nummer eins und Nummer zwei.« Die Verwirrung musste ihm ins Gesicht geschrieben stehen, denn sie fuhr erklärend fort: »Lektion eins - Erkenntnis und Kapitulation: Kopfkino ist das eine. Die Realität etwas anderes. Wenn es hart auf hart kommt, verstehst du das Spiel besser als eine Begegnung von zwei Menschen, die etwas füreinander empfinden. Sonst ist der Nachgeschmack immer Scheiße!« Sie lachte laut über ihren eigenen Scherz. »Natürlich gibt es im harten BDSM-Bereich viele Ausnahmen und noch ganz andere Motive, aber die treffen auf euch beide - erstmal - nicht zu. Du lässt also besser deine alten Ideen aus deinen Pornos los.«

Sie entfernte den Ring aus seinem Mund und zeigte auf seinen steifen Schwanz. »Wo wir schon bei Lektion zwei wären - dem Abschied vom Ego. Was hat dich gerade so erregt?« Er überlege kurz und antwortete: «Der Gedanke Marie glücklich zu machen, mit etwas, das einzig und alleine sie und nicht ich wollte.« Er suchte nach Worten. »Und darüber hinaus nicht zu wissen, ob sie es tun würde oder nicht!« Marie‘s Blick wanderte jetzt erstaunt zwischen den beiden hin und her. »Und hattest du nur einen Moment das Gefühl, dass sie dir wirklich schaden würde«, hakte Lady Sonja nach. Wieder überlegte er und erkannte, dass dem nicht so war. Also schüttelte er den Kopf. 

»Marie hatte in diesem Moment Macht über dich. Du hingegen hast dich dieser Macht voll und ganz hingegeben. Du wusstest nicht, was passiert. Hattest keinerlei Kontrolle darüber und doch das Vertrauen, dass dir nichts wirklich Schlimmes passieren würde.« Lady Sonja ging in die Hocke und sah ihm tief in die Augen. »Du hast die Kontrolle voll und ganz abgegeben. Du hast dich voll und ganz aufgegeben und sie zum Mittelpunkt deines Universums gemacht. Es ging überhaupt nicht mehr um dich. Du durftest einfach sein. Dein Ego, das, was du glaubst zu sein, darstellen zu müssen, was andere von dir denken und erwarten könnten, spielte nicht für eine Sekunde eine Rolle. Es lag ganz in ihrer Hand, was du bist. Ob Objekt ihrer Lust, ihre Belustigung oder ganz einfach ihre Toilette. Das hat dich erregt. Weil du dich noch nie in deinem Leben so frei gefühlt hast.« Jens erschauerte. Er fühlte Tränen aufsteigen. Sie hatte Recht. 

MARIE

Fasziniert lauschte Marie Sonjas Rede. Die stand auf, nahm sie bei der Hand und platzierte sie breitbeinig über den liegenden Jens. Von hinten drückte sie sich jetzt an sie und streichelte kräftig ihren Körper. »Und du Marie - du hast die Macht. Du bist wie eine Göttin. Du kannst strafen. Belohnen. Unheil über ihn hereinbrechen lassen. Hoffnung geben. Sie wieder zerschlagen. Trösten. Lieben. Willkür walten lassen.« Sie schien sich in Rage zu reden. Ihre Worte wurden zu Blitzen, die Maries Fantasie entfachten. »Mach dich frei von seinen Erwartungen. Indem du tust, wonach dir steht, befreist du ihn. Das ist es, was Göttinnen tun.« Marie fühlte sich wie berauscht. Sie spürte ein Kribbeln in ihrem ganzen Körper, vor allem zwischen ihren Beinen. Sie konnte sich nicht erinnern, je so erregt gewesen zu sein. Ein Tropfen floss über die Innenseite ihres rechten Oberschenkels und sie war sich sicher, dass es kein Schweiß war. 

»Sei eine liebende, strafende, anteillose, sadistische oder was auch immer Göttin. Schenk ihm die Freiheit, zu tun, was du willst.« Aus einem Impuls heraus hob Marie ihren Fuss, drückte den breiten Absatz ihres Pumps auf Jens‘ Schwanzwurzel und verlagerte ihr Gewicht. Der sah ihr in die Augen, stöhnte und nickte.  

JENS

Lady Sonja zog Marie jetzt sanft von ihm herunter. »Zeit für Lektion Nummer drei. Die Beichte.« Sie bückte sich und zog ihn nach oben. Wackelig kam er auf seinen Beinen zum Stehen. Sie öffnete den Karabiner an seinen Handfesseln. Dann führte sie ihn zu einem Bock in der linken hinteren Ecke des Raumes. Dieser war mit einer Polsterung aus schwarzem Latex in einer Stepp-Optik bezogen und sah aus wie die Luxus-Variante eines Pferds aus dem Turnunterricht. Lady Sonja drückte ihn jetzt mit der Brust auf das Gerät und hakte die Karabiner der Hand- und Fussfesseln in die entsprechenden Ösen. »Wenn du frei sein willst, musst du nicht nur lernen, dich hinzugeben. Sondern das auch mit Leben füllen, indem du bedingungslos ehrlich bist. Und dich von deinem alten Ballast befreien. Reinen Tisch machen. Mit der Vergangenheit abschließen.« Er fühlte das kalte Material unter sich. Sein steifer Schwanz drückte dagegen. Er konnte nicht sehen, was hinter ihm geschah und hörte nur ihre Schritte näher kommen. »Außerdem ist es gut, eine allwissende Göttin zu haben. Wer weiß? Vielleicht erhört sie sogar deine Gebete?« Mit einem Zischen sauste die Gerte herunter und Jens fühlte nur einen brennenden Schmerz, der ihn aufschreien ließ. 

MARIE

»Was hast du zu beichten?«, fragte Sonja streng. Jens antwortete: »Was?« und Sonja nickte ihr zu. Sie holte aus und schlug ein zweites Mal zu. Jens schrie auf. »Ich habe heimlich gewichst, während ich mir Pornos angeschaut habe.« »Und weiter?«, fragte Sonja. »Was weiter?« Ein Nicken. Ein weiterer Streich. Jens schrie. »Was war daran falsch?« Jens überlegte kurz. »Es war selbstsüchtig.« Sie dachte kurz nach, hob den Arm und schlug ohne Sonjas zutun zu. »Genau! Und wenn ich mit dir schlafen wollte, hast du stattdessen gesagt, du seist müde, du Schuft!« »Weiter!«, rief Sonja. »Erleichtere dein Gewissen!« 

»Ich habe im Internet nach anderen Frauen gesucht, die auf Bizarres stehen!« Sie dachte sich, dass das zwei Schläge mit der Gerte verdiente. Und einen dritten, den sie mit der Frage verband: »Und hast du sie getroffen?« »Nein!« Sonja nickte heftig. Marie sah sie fragend an, zuckte die Schultern und schlug wieder zu. »Auuu! Ich hab doch nein gesagt!« Doch Sonja fragte streng: »Und was war falsch daran?« Jens überlegte wieder. »Ich war zu feige, mit Marie zu sprechen und unehrlich.« Sie und Sonja nickten gleichzeitig. »Weiter!« Sie fing an, Gefallen an dem Spiel zu finden. Jens‘ Arsch leuchtete schon ganz rot und sie hätte gerne noch den einen oder anderen Grund gehabt, die Gerte schnalzen zu lassen. 

Jens zögerte. Er hob den Kopf und ließ ihn wieder sinken. »Und dann bin ich zu Prostituierten gegangen, damit sie mit mir machen, was ich mich zuhause nicht getraut habe anzusprechen.« Sie wunderte sich für einen Moment, dass sie sich weder gedemütigt noch empört fühlte. Wenn sie ehrlich mit sich war, hatte sie es doch sowieso immer gewusst. Etwas war mit ihr geschehen. Sie fühlte sich nicht verletzt. Stattdessen grinste sie breit, holte mit der Gerte aus und ließ eine Serie von Schlägen auf Jens Arsch niederprasseln. Der biss anscheinend die Zähne zusammen, denn seine Schreie klangen erstickt. »Und hast du sie gefickt?« Patsch. »Nein, ich schwöre!«, rief Jens gepresst aus. »Und geleckt?« »Ja«, sagte er kleinlaut. Sie grinste und gab ihm wieder eine. »Du hast doch nicht ihre Ärsche geleckt, oder?« »Doch, kam schon vor.«, gab er zu. »Und dann bist du nach Hause gekommen und hast mir einen Kuss gegeben?« Schweigen. Das verdiente wieder eine ordentliche Tracht Prügel. Jens drückte sein Gesicht ins Polster und schrie. Als sie pausierte, hob er den Kopf und rief verzweifelt: »Es war falsch! Es tut mir Leid. Ich war selbstsüchtig, gedankenlos und feige. Ich bin den bequemen Weg gegangen anstatt den ehrlichen zu gehen. Bitte verzeih mir!« Sonja zwinkerte ihr zu. Marie ließ die Gerte noch einmal schnalzen - weil es so viel Spaß machte. 

JENS

Sein Arsch loderte wie Feuer. Gleichzeitig fühlte er sich super - frei, so wie es Lady Sonja vorausgesagt hatte. Die machte sich jetzt an seinen Fesseln zu schaffen und machte ihn los. Er drehte sich um. Marie spielte grinsend mit der Gerte in ihrer Hand und sah ihn spöttisch an. »Daran wirst du dich wahrscheinlich gleich wieder erinnern, wenn du im Auto sitzt.« Und für diese Worte liebte er sie nach seinem Geständnis nur umso mehr.

Derweil trat Lady Sonja wieder neben Marie und musterte ihn. »Wir sind ja noch nicht durch. Bevor ihr in euer neues Leben gehen könnt, muss Jens noch den letzten Schritt machen.« Er sah sie verwirrt an. »Nach der Beichte kommt die Buße. Jens muss für seine Sünden büßen und sie nach deinen Regeln wieder gutmachen! Also denk dir was aus.« Er sah, wie es in Marie‘s Kopf ratterte. »Es können natürlich zehn Vaterunser sein«, fügte die Lady hinzu, »aber ich empfehle etwas, das du als gerechten Ausgleich und er als schwere Pflicht empfindet.« Marie richtete mit zusammengepressten Lippen den Blick an die Decke und lies ihn dann über seinen Körper wandern. Als er auf seinem Schwanz zum Ruhen kam, erhellte sich ihre Miene. Sie drehte sich zu Lady Sonja um und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Die riß überrascht die Augen auf. »Echt?« Marie nickte. Die Domina lachte laut auf, schüttelte den Kopf und sagte: »Du bist mir ja echt Eine.« Dann drehte sie sich um, stakste zur Tür und verließ den Raum. Und wieder stellte er fest, wie befreiend es war, jeden Gedanken der Kontrolle, jedes Nachdenken darüber, was sie sich ausgedacht hatte, wie Wolken ziehen zu lassen. Was immer es war. Er würde es tun, weil es das war, was sie wollte. Dein Wille geschehe. 

MARIE

Sie konnte ihre Vorfreude kaum verhehlen, als Sonja zurück in dem Raum kam. An einer Leine führte diese den Sklaven aus dem Nachbarstudio herein. Von Kopf bis Fuß in Gummi gekleidet. Überrascht wanderte Jens‘ Blick vom Sklaven zu ihr und wieder zurück. Als Sonja sie erreichte, winkte Marie Jens zu sich heran. »Du machst diese eine Sache für mich und dann sind wir wieder gut.« Jens schluckte. Dann lächelte er ergeben, nickte und schloss die Augen.   

Sie nahm Sonja die Leine ab, Jens bei der Hand, blickte sich um und zog sie dann beide in die Tiefe des Raumes. Vor einem einfachen, aber stylischen Untersuchungsstuhl mit Fußstützen kam sie zum Stehen, ging in die Knie, öffnete den Anzug des Gummisklaven mithilfe eines Reißverschlusses im Schritt und befreite dessen Schwanz und Eier. Dann zog sie den Reißverschluss wieder so zu, dass nur das, wie sie jetzt feststellte, ziemlich beeindruckende Gemächt des Sklaven heraushing. Sie zog Jens heran, drückte ihn nach unten, tätschelte ihm die Wange und kletterte auf den Untersuchungsstuhl. Sonja klatschte in die Hände vor Freude, als sie neben sie trat und sich gegen den Stuhl lehnte. Marie legte die Beine in die Schalen und genoß die Aussicht. »Jetzt blas ihn schön, bis er in deinem Mund kommt«, hörte sie sich sagen. »Lass dir Zeit und geb dir richtig Mühe. Beeindrucke mich.«

Sie konnte sich nicht daran erinnern, ob sie jemals zuvor so geil gewesen war. Jens drehte sich in einen Winkel, der es ihm scheinbar erlaubte, ihr in die Augen zu sehen. Mit einem kurzen Aufblitzen von Trotz und Widerwillen in seiner Miene steckte er sich den Sklavenschwanz in den Mund. Damit würde sie sich noch beschäftigen müssen, dachte sie bei sich. Sie begann ihre nasse Pussy zu streicheln und genoß die Szene, die sie kraft ihrer Vorstellung kreiert hatte. Ohne den Blick von ihr zu wenden, arbeitete sich Jens an dem Schwanz ab. Marie fühlte die Lust in sich aufsteigen. Mit der anderen Hand massierte sie jetzt ihren Hintern, während sie ihre Pussy immer schneller rieb. Sonja riss sich vom Stuhl los, nahm Jens Kopf in beide Hände und gab dem Sklaven einen Klaps, der nun sein Becken zu bewegen begann und Jens‘ Mund fickte. Als sie das lauter werdende Stöhnen des Sklaven und würgende Geräusche hörte, rieb sie sich ekstatisch zum Höhepunkt. 
 

JENS

Nachdem sich der Sklave aus ihm zurückgezogen hatte und von Lady Sonja aus dem Raum geschickt wurde, suchte er nach einer Bestätigung in Maries Miene. Er war verwirrt. Die stieg fröhlich von ihrem Stuhl, nahm seinen Kopf in beide Hände und sagte: »Das hast du gut gemacht. Ich verzeihe dir.« Die Domina war dazugekommen und ging neben ihm in die Hocke. »Was fühlst du jetzt?« Nachdem er sich geschworen hatte, vollkommen transparent und ehrlich zu sein, antwortete er wahrheitsgemäß: »Ich schäme mich. Und ich habe Angst, dass Marie glauben könnte, dass ich es genossen habe. Und dass sie mich deswegen weniger respektiert.« Flehend hob er den Blick und fügte hinzu: »Das habe ich nämlich nicht.« Und er meinte es so.  

»Siehst du? Da ist es wieder. Dein Ego.« Lady Sonja warf Marie einen Blick zu und schüttelte den Kopf. »Es ist schwer. So sind wir nun mal gepolt. Jens! Mit Maries Macht kommt auch ihre Verantwortung. Für nichts, was sie von dir in diesem Spiel verlangt, bist du verantwortlich. Dafür begibst du dich doch ganz in ihre Hand. Wie könntest du dich sonst hingeben? Wovor hast du Angst? Wieso sollte sie schlecht von dir denken, wenn sie, ganz alleine, entschieden hat, was du zu tun hast? Irgendwann wirst du an den Punkt kommen, wo du einfach nur dankbar bist, dass sie dich für diese Aufgabe ausgewählt hat.«

MARIE

Jetzt war sie auch verwirrt. Sie flüsterte Sonja zu: »Was, wenn ich es übertreibe? So sehr wie ich meiner Verantwortung bewusst bin - ich bin doch nicht perfekt. Was, wenn ich mich zu etwas hinreißen lasse, das ihn verletzt? Eine Grenze überschreite, der ich mir nicht bewusst bin?« Sonja lächelte sie an. »Dafür gibt es doch Codewörter. Wenn du magst, könnt ihr euch auf eines einigen. Nimmt zwar etwas Spannung aus dem Spiel, aber nimmt euch auch die Angst, den Bogen unabsichtlich zu überspannen. Wählt eine Farbe. Oder ein Wort, das definitiv nicht im Spiel vorkommen würde.« Der Gedanke gefiel ihr und sie nahm ihn mit auf die Liste von Dingen, die ab heute anders sein würden. 

Sie ging vor Jens in die Hocke und studierte interessiert seine Miene. Ihre Pussy kitzelte, also fuhr sie mit den Fingern durch die nasse Spalte und ließ ihn daran riechen. Sein Schwanz stand steif von ihm ab und sie dachte, dass er nach all dem total überreizt sein müsse. Sie griff danach, doch Sonja intervenierte: »Das würde ich nicht tun.« Jens hob gequält den Blick. Sonja öffnete eine der Vitrinen und kam mit einem Gegenstand aus Metall zurück. »Ich habe ein kleines Geschenk für Euch. Dazu gleich mehr.« Neugierig betrachtete sie das Teil in Sonjas Hand. 

JENS

Er hatte das Gefühl, zu platzen und wünschte sich jetzt nichts sehnlicher, als endlich kommen zu dürfen. Sonja griff unter seine Achsel und half ihm, aufzustehen. Dann führte sie ihn an eine einfache Liege, half ihm darauf zu steigen und forderte ihn auf, sich hinzuknien. Durch seine Beine sah er, wie sie Marie herbeiwinkte, eine Schublade unter der Liege öffnete, und zwei schwarze Latex-Handschuhe und eine Tube herausholte. Sie reichte sie seiner Frau. »Ich halte es für wichtig, dass du Jens heute nicht zum Orgasmus kommen lässt.« Er drehte seinen Kopf herum und starrte die beiden entgeistert an. Auch Maries schaute verwirrt drein und sie runzelte fragend die Stirn. »Um Eure Session erfolgreich zu beenden, schlage ich vor, dass wir Jens sein ursprüngliches Ziel eine Weile verwehren. Und damit meine ich einen intensiven Orgasmus als Ergebnis unserer kleinen Zusammenkunft.«

Lady Sonja sah ihn jetzt streng an. »Nochmal Jens! Geht es hier um dich?« Er schüttelte langsam den Kopf. Und an Marie gewandt fuhr die Domina fort: »Der Sklave denkt. Die Göttin lenkt! Stell Dir folgendes vor: Ein Volk in der Wüste betet für Wasser. Was passiert, wenn ihr Gott es sofort regnen lässt?« Jens sah, wie Marie mit den Schultern zuckte. »Sie freuen sich und sind dankbar!« Da lächelte die Lady böse und hakte nach: »Und was passiert, wenn er es nicht regnen lässt?« Marie überlegte: »Sie beten mehr. Verzweifelter und verzweifelter.« »Und wenn er dann sogar einige aus dem Volk sterben lässt und es erst dann, ganz kurz bevor alle verdursten, regnen lässt?« Da hellte sich Maries Miene auf. »Dann feiern sie! Und tanzen! Und weinen! Und preisen ihren Gott.« Lady Sonja lachte laut auf: »Ganz genau - sie preisen ihren Gott!«

»Es gibt Mittel und Wege, ihn kommen zu lassen - ganz ohne Orgasmus.« Über die Schulter sah er, wie Marie neugierig ihre Augen aufriß. »Aber warum? Ich kann es doch einfach nicht regnen lassen?« Lady Sonja schüttelte den Kopf. »Das würde ihm weh tun und wäre grausam. Außerdem hat das, was ich Dir zeige, einige angenehme Nebeneffekte für Dich!« Sie träufelte die durchsichtige Lösung auf Maries Hand, Kurz darauf fühlte er einige Tropfen kalte Flüssigkeit auf seinen Arsch tropfen. Dann wurde die Schublade wieder geöffnet, woraufhin eine metallene Nierenschale zwischen seinen Beinen abgestellt wurde. »Darf ich?«, hörte er Lady Sonja fragen. 

MARIE

Sonja zog jetzt Jens Hinterbacken auseinander. »Steck ihm vorsichtig einen Finger in den Arsch.« Sie tat wie ihr geheißen. Für Jens schien es nicht das erste Mal zu sein, denn der gummierte Finger glitt relativ ungehindert hinein. »Ein bisschen tiefer. Taste dich vorsichtig in Richtung Bauchdecke und such nach einem etwa haselnussgroßen Knubbel.« Sie fuhr mit ihrem Finger in der Dunkelheit herum - und plötzlich stieß ihre Fingerspitze an etwas Festes. Jens bäumte sich ein bisschen auf und wimmerte. Sonja lachte fröhlich: »Da hast du sie. Jetzt drück mal vorsichtig drauf und stell dir dabei vor, wie du in Richtung seines Schwanzes streichst.« Sie presste die Lippen zusammen, schloss die Augen und folgte der Anweisung. Jens stöhnte. »Das brennt.«, rief er aus. »Jetzt schau mal auf seinen Schwanz!« forderte Sonja sie auf. Und mit Erstaunen sah sie, wie sich ein durchsichtiger, zähflüssiger Faden seinen Weg in die Metallschale suchte.  

»Darf ich mal?«, frage Sonja wieder. Sie hatte nichts dagegen. Also zog sie ihren Finger aus Jens, woraufhin Sonja herantrat und ihm zwei der ihren resolut in den Hintern schob. Man konnte sehen, dass sie das schon öfter gemacht hatte. Ziemlich schnell fand sie den Punkt, denn Jens riß schon wieder den Kopf hoch und schrie auf. Geübt bewegte Sonja ihre Finger hin und her und griff gleichzeitig nach Jens Penisschaft. Mit zwei Fingern drückte und zog sie daran, was in Marie das Bild vom Melken eines Kuheuters heraufbeschwor. Mehr Flüssigkeit floss jetzt aus der Eichel und tropfte in die darunter stehende Schale.

»Du musst den Knubbel ausstreichen, bis er ganz weich und eigentlich nicht mehr spürbar ist. Gleichzeitig drückst du die Flüssigkeit aus dem Harnleiter - aber ohne seine Eichel zu berühren und ihn zu wichsen. Sobald du das Gefühl hast, es würde ihm gefallen, machst du eine Pause.« Fasziniert sah sie zu, wie Sonja Jens richtiggehend melkte. »Das Gute ist, dass er so überhaupt keine Lust empfindet, gleichzeitig aber den Druck loswird. Und das Beste: Du kannst ihn immer noch erregen und seinen Schwanz für deine Lust gebrauchen, aber für die nächsten Stunden wird er mit aller Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage sein, zu kommen.«

Eine ordentliche Pfütze milchiger Flüssigkeit befand sich jetzt in der Schale und Sonja zog zufrieden die Finger aus Jens Arsch. Dann klatschte sie in die Hände. »Wenn du das regelmäßig alle zwei bis drei Tage für ein, zwei, drei Wochen machst, wird Jens wirklich alles tun, um mal wieder kommen zu dürfen und dir buchstäblich aus der Hand fressen!« Dabei tippte sie sich an die Schläfe. Dann nahm Sonja die Schale und hielt sie ihr zur Begutachtung hin. »Bei regelmäßiger Anwendung vergrößert sich übrigens auch die Menge um den Faktor 100 bis 200. Da kann man dann viele schöne Sachen mit machen.«, sagte sie zwinkernd. 

JENS

Sein Damm brannte und so auch sein Schwanz. Doch Lady Sonja hatte Recht gehabt. Der Drang, Abzuspritzen, war verflogen. Die gab ihm jetzt einen Klaps auf den Arsch, gefolgt von den Worten: »Steh mal auf!« Er folgt ihrer Anweisung, setzte sich an den Rand der Liege und stand dann vorsichtig auf. Lady Sonja nahm jetzt das Metallteil, das sie vorher aus der Vitrine genommen hatte, klappte es auf, fädelte seine Eier und seinen Schwanz in die kühle Hülle und klappte das Oberteil zu. Dann nahm sie ein ganz kleines Schloss, führte es durch eine Öse an der Seite der Konstruktion und schloss es mit einem leisen Klick. Das Gewicht des Teils zog - nicht ganz unangenehm - an seinem Schwanz. 

Die Domina drehte sich jetzt zu Marie und überreichte ihr feierlich den Schlüssel. »Damit kannst du dir absolut sicher sein, dass Jens nicht der Versuchung erliegt, sich doch mal heimlich zu befriedigen und hast die absolute Kontrolle über seine Lust.« Begeistert lächelte die jetzt erst Lady Sonja und dann ihn an, schloss die Faust um den Schlüssel und drückte ihn an ihr Herz. Die Domina zog sich derweil auf die Liege hoch, setzte sich an deren Kante und ließ die Beine baumeln. »Und damit sind wir am Ende unserer kleinen Paar-Session angekommen. Ich hoffe, ihr habt viel mitnehmen können.« Marie, die eine ganz andere Aura ausstrahlte, nickte begeistert und auch er fühlte sich - wie sollte er es sagen - erleuchtet!? Irgendwie hatte er das Gefühl, am Ende einer langen Reise angekommen zu sein. 

»Und sollte euch mal langweilig werden, dann kommt ihr einfach wieder vorbei.«, sagte jetzt Lady Sonja fröhlich. »Dann zeige ich euch, wofür man all die schönen Sachen hier so richtig benutzen kann.« Marie zwinkerte ihm zu, breitete die Arme aus und fragte die Lady: »Darf ich?« Die nahm Maries Kopf in beide Hände und gab ihr einen innigen Kuss. »Ich wünsche euch viel Freude miteinander!« Marie drehte sich um, sah ihm liebevoll in die Augen und sagte: »Ich glaub, die werden wir haben!« Dann fuhr sie sich mit der flachen Hand kräftig durch den Schritt, knetete ihre Brust und fügte mit Schmollmund und neckischer Stimme hinzu: »Uhhh. Ich fühle mich ganz klebrig und schmutzig. Und ich hab auch schon eine Idee, wer mir da heute noch helfen wird.« Erstaunt stellte er fest, wie sich sein Schwanz in seinem Käfig regte.   

Hinweis des Autors: 

Ich hoffe, die Geschichte hat Euch beim Lesen genauso viel Freude gemacht, wie mir beim Schreiben. ;-)

Da meine reellen BDSM-Erfahrungen - ähnlich wie die von Jens und Marie in der Geschichte - begrenzt sind, bitte ich, über „fachliche“, inhaltliche und psychologische Schwächen einfach hinwegzusehen.

Von der Speicherung, Weiterverbreitung und Weiterverwertung (ob in geschriebener oder gesprochener Form z. B. als Podcast) ohne Rücksprache (E-Mail, PN) bitte ich abzusehen. Ich bin dafür offen, die hier ja bereits veröffentlichten Geschichten z. B. für Anthologien, für Eure Internetseiten oder Podcasts zur Verfügung zu stellen. Ihr habt aber sicher Verständnis dafür, dass ich gerne wüsste, wo und für was sie eingesetzt werden. Solltet Ihr Interesse haben, dann schickt mir doch einfach hier eine Nachricht, schreibt einen diesbezüglichen Kommentar oder eine Mail an Berlin_Lex[at]web.de

Ich freue mich sehr über den Austausch hier, darüber, dass es dieses Forum gibt und wünsche Euch weiterhin viel Spaß mit meinen Geschichten.

 

 

 

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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Kommentar(e)

Ich finde die Geschichte, wirklich sehr schön. Ja sie hat viel Freude beim Lesen bereitet. 

Da ich jetzt weiß, dass Du kein Schweizer oder Österreicher bist,  mag Ich die „Füsse„ nicht aber den Fuß meiner Herrin schon. 

>>Mich stören die Doppelpfeile sehr Lesefuss.<<, berichtete der Leser. >>Zumal es durch zu viele Punkte noch komplizierter wird«, meinte Ihr_joe. 
Ein weiterer Leser warf ein: »Du Dösbaddel, das sind doch Gänsefüßchen.«

»Erbsenzähler passt besser«, erwiderte Ihr_joe. Wie jeder weiß kann er seine Klappe nicht halten, es sei denn seine Herrin hilft mit einem Befehl nach.  Da sie aber immer noch fasziniert diese Geschichte liest obschon sie bestätigt hat, dass fast keine „technischen“ Schwächen vorhanden sind. 
Unvorsichtig forderte Ihr_joe besserwisserisch eine Bestrafung heraus: »Wenn ein Redebegleitsatz nachgestellt ist, dann entfällt der Punkt!“ ungeachtet des missbilligten Blicks seiner Herrin fährt er fort, “Jedes andere Satzzeichen wird aber eingefügt, und der Punkt am Ende des Satzes bleiiibt«, stöhnt er, als ihn zurecht die Gerte trifft. 

 

Danke für die Geschichte

Ihr_joe
 

 

 

 

 

...für Dein kryptisches Feedback, Ihr_Joe. ;-)

Nach mehrmaligem Durchlesen glaube ich, die einzelnen Kritikpunkte verstanden zu haben und werde mich mithilfe der Tastatur-Shortcuts und mehr Achtsamkeit um Besserung bemühen. 

Danke fürs Verbessern. 

Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal, einen perfekt formatierten Text hinzubekommen. ;-)

.. einfach nur wow. Vielen Dank für diese tolle Geschichte!

Es ist spannend, wahnsinnig interessant, teils lustig zu lesen, wie sich die Protagonistin mithilfe der einfühlsamen Domina entwickelt. Dieses Wachsen ist faszinierend und wunderschön zugleich. Als Pendant dazu das "auf den Boden der Tatsachen"-holen des Protagonisten ... herrlich inszeniert und als Frau muss ich gestehen, war "er" mir von Anfang an unsympatisch. Natürlich hat jeder Mensch Träume, Hoffnungen, Sehnsüchte - diese aber wie eine Gussform auf den Partner zu projezieren und diesen in diese Form hineindrücken zu wollen halte ich für absolut verkehrt. Wundervoll herausgearbeitet, wie sich seine Haltung und die Gedanken hierzu während der Session verändern.

Ein ganz großes Dankeschön :)

LG Kya

Antwort auf von Kya

Liebe Kya,

ich danke Dir für Deinen Kommentar. Für inhaltliche Feedbacks bin ich natürlich immer besonders dankbar. Da steckt ja auch die meiste Energie, Arbeit und Emotion drin und weniger in der Form.

als Frau muss ich gestehen, war "er" mir von Anfang an unsympatisch...

...wie sich seine Haltung und die Gedanken hierzu während der Session verändern.

Dann hat der Plan ja funktioniert. Als "Autor" möchte ich natürlich, dass sich die Figuren von Pol A nach Pol B entwickeln. Als Mann schlucke ich ein bisschen, weil ich beim Schreiben viele "Aha-Momente" hatte, in denen ich den Jens in mir ertappt habe. Auch wenn ich ihn natürlich wegen der Dramaturgie etwas simpler skizziert habe.

"Erotische" Geschichten schreibe ich ja zu meinem Vergnügen. Da formuliere ich Wünsche und Fantasien (die wahrscheinlich in 99 % der Fälle selbstzentriert, vollkommen egoistisch und rein hedonistisch sind), lasse - entschuldige das Französisch - die Sau raus und schreibe mich in eine ordentliche Erektion (hab ich hier noch gar nicht veröffenticht ;-))

Deshalb hat es mir auch besonders gut gefallen, dass diese Geschichte ein bisschen anders geworden ist und in welche Richtung sie sich entwickelt hat. Ich empfinde es als aufregend, wenn ich mit einer Idee anfange und dann die Kontrolle über sie verliere. Wenn die Geschichte mich führt - und nicht ich sie. Das war in diesem Fall so.

Und deshalb freut es mich umso mehr, dass sie Dir gefallen hat. Insbesondere, weil Du ja auch aktiv schreibst und ich, wie erwähnt, Deine Bilder sehr ansprechend und schön finde.

Auf bald also!

Liebe Grüße

Habe die Geschichte noch nicht gelesen, aber die >><< Zeichen zur Kennzeichnung der wörtlichen Rede fallen wirklich sofort ins Auge. Grundsätzlich würden mir die normalen Anführungszeichen völlig genügen,  wenn es aber unbedingt »« diese Doppelpfeile sein sollen, kannst du zwei Dinge tun:

Zum einen gibt es in vielen Textverarbeitungen die Möglichkeit einzustellen, welche Art Anführungszeichen du haben möchtest. In welchem Menü du dich wohin klicken musst, unterscheidet sich natürlich von Programm zu Programm. Die technisch einfachere, beim Tippen eines Textes allerdings komplizierte Variante ist (klappt nicht bei allen Textverarbeitungen, aber bei den meisten) die [alt-Taste] gedrückt zu halten und bei eingeschaltetem Nummernblock die Zahl 175 eingeben, dann müsste das » erscheinen oder [alt] und 174, dann sollte das « erscheinen.

LG

Flo

Antwort auf von FlorianAnders

Hey Flo,

vielen lieben Dank für Deine Tipps. Ich gelobe Besserung.

Die französischen Anführungszeichen wollte ich verwenden, weil ich jüngst in Ausschreibungen für Kurzgeschichten gelesen habe, dass sie mittlerweile zum Standard gehören.

Für Deinen und Ihr_Joe's Hinweis, dass ich sie mit 2x Größer- und Kleinerzeichen falsch mache, bin ich deshalb sehr dankbar.

Auch für Deinen Tip für die richtige Formatierung. Hab es gerade auch nochmal gegoogelt, weil ich teils auf dem Ipad schreibe (Umschalt" + "Alt" + "Q" sowie "Alt" + "Q") und auf dem PC. 1000 Dank für als für den Tipp:

[alt-Taste] gedrückt zu halten und bei eingeschaltetem Nummernblock die Zahl 175 eingeben, dann müsste das » erscheinen oder [alt] und 174, dann sollte das « erscheinen.

Ab sofort werde ich das umsetzen und die nächste Geschichte kommt mit den richtigen Anführungszeichen. Versprochen!!!

Du hast mir sehr geholfen.

Vielen Dank.

Antwort auf von Berlin_Lex

Also unter Word klappt das mit alt + Zahl auch in Dialogfeldern (könnte auch in anderen Programmen der Fall sein). Wieso dann nicht eben mit Suchen & Ersetzen mal eben schnell >> durch » und << durch « ersetzen und den Text neu einstellen. Wenn du auf der roissystories.com eingeloggt bist, hast du neben dem Reiter „Ansicht“ auch den Reiter „Edit“. Dann wäre der Schönheitsfehler schnell behoben.

LG

Flo

Antwort auf von FlorianAnders

Danke für den Tipp Flo.

Hab ich erledigt.

Und Du hast Recht. Sieht schon ganz anders aus. ;-)

 

Wow, die Geschichte gefällt mir wahnsinnig gut.  Ich liebe es, wenn die Faszination der Protagonisten füreinander spürbar wird. Würde gerne mehr von dir lesen.

Antwort auf von Cadbury

Danke für Dein Feedback, Cadbury.

Mal sehen, ob das nochmal so gelingt ;-).

Zum Inhalt: stimmt, das Wichtige im Leben sind die Erkenntnise.

Zum Schriftbild: der ständige Wechselhinweis Marie-Jens-Marie-Jens... ist in meinen Augen absolut überflüssig, weil zweifelsfrei ersichtlich.

Zum Rest: spare ich mir noch auf für künftige Ergüsse.

Weiterhin viel Vergnügen beim Schreiben!

Antwort auf von Tony 2360

Danke für Dein Feedback Tony.

Und für die guten Wünsche.

Hurra!! Ein echter Konflikt und zwei sich entwickelnde Charaktere. Das ist es, was für mich eine Geschichte ausmacht. Und das dabei Erotik und BDSM nicht zu kurz kommen muss, wird eindrucksvoll bewiesen. Genau genommen leben sie auf dieser Grundlage und so soll es sein. Super!

Ach ja, ich mecker ja immer. Hat mich jetzt aber echt Mühe gekostet den Fliegendreck, so ganz in der Ecke der strahlend glänzenden Scheibe zu finden, und dient auch eigentlich mehr dem Beleg, dass ich die Geschichte sehr genau gelesen habe:

In Jens 4, 2. Absatz (klingt jetzt wie ein Bibelzitat) gibt Lady Sonja sich einen Ruck. Das ist streng genommen eine Innenansicht von Sonja, die Jens höchstens vermuten, aber nicht wirklich wissen kann. Wenn es wiederum ein Bewegungsimpuls ist, den er durchaus sieht, würde ich das auch so schreiben (z.B. Sie beugte sich mit einem Ruck vor, oder ein Ruck ging durch ihren Körper und sie beugte sich lächelnd über die Schreibtischplatte.) - Für den hervorragenden Gesamteindruck spielt es natürlich keine Rolle.

LG

Flo

P.S. Und Tonys Eindruck, dass es die ständigen Überschriften "Jens" + "Marie" nicht braucht, stimme ich zu.

Antwort auf von FlorianAnders

Hey Flo, 

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für das ausführliche Feedback genommen hast. 

Bei Jens 4,2 (hahaha) ;-) hast Du mich erwischt. Habe ich jetzt mit dem Zusatz „sichtbar“ gelöst und damit die Perspektive korrigiert. 

Die Zwischenüberschriften habe ich ganz bewusst so gewählt und lasse sie jetzt auch mal so stehen. Wäre es ein Buch, hätte ich stets mit einer neuen Seite begonnen. Ich habe vor vielen Jahren das Buch „Am Strand“ von Ian McEwan gelesen und mich hat der novellenhafte Wechsel der Perspektiven fasziniert. Sowas wollte ich schon immer mal in einer erotischen Geschichte verarbeiten. Funktioniert natürlich besser, wenn man umblättern muss. ;-)

Liebe Grüße

Antwort auf von Berlin_Lex

 

Sodele, jetzetle (eine zufriedenstellend, abgeschlossene Tätigkeit)

Nur
Zitat:
Bei Jens 4,2 (hahaha) ;-) hast Du mich erwischt. Habe ich jetzt mit dem Zusatz „sichtbar“ gelöst und damit die Perspektive korrigiert. 

Die Zwischenüberschriften habe ich ganz bewusst so gewählt und lasse sie jetzt auch mal so stehen. 
 

Danke für die Änderungen. 

Nun, die Zwischenüberschriften stören (mich) nicht. 

Allen Leuten recht getan... 

Ich weiß, man merkt es wenn sich das Gegenüber einen Ruck gibt, sein Verhalten ändert sich um Nuancen. Kaum merklich und schon garnicht sichtbar! Man erfühlt es.
In dem Fall finde ich die Urversion besser, oder ist sie zusammengezuckt, oder wie hat sich sichtbar dargestellt. 
Vielleicht sehe oder fühle ich nur so, wie dem auch sei, in dem Fall stimme ich nicht mit Flo überein.

Für alle Änderungen und das Entziffern meiner (versteckten) Vorschläge

und vor allem für diese Geschichte meinen großen Dank

Ihr_joe

 

 

Antwort auf von Ihr_joe

Ihr_Joe, 

ich finde auch, dass das mit dem Ruck Ansichtssache ist. Ich sehe es schon bei meinem Gegenüber, wenn er/sie sich einen Ruck gibt. Aber es hat in diesem Fall auch nicht wehgetan, die Perspektive nochmal klarer herauszustellen. 

Bin immer dankbar für Feedback, versuche mich nicht zu erklären (was mir oft gelingt) und setze so manches um, manches auch nicht. Ich will meine Kritiker nie zum verstummen bringen. ;-)

Freue mich, dass Dir die Geschichte gefällt. 

Auf hoffentlich bald mit einer anderen, neuen Story. 

Liebe Grüße

wundervolle Geschichte, ich habe beim Lesen jeden Raum gesehen und jedes lächeln auf den Gesichert, ich habe die Gerte geführt und die Brüste von Marie gespürt.

Wenn ich das beim Lesen einer Geschichte alles sehen und fühlen kann, dann ist die Geschichte gut.

Vielen Dank 

Für mich war es, "wie umblättern"

...MissFiona. Vielen Dank dafür. 

Freut mich, dass es mir gelungen ist, Dich/Sie/Euch abzuholen und zu entführen. 

Das spornt mich sehr an ;-). 

Liebe Grüße