Sklavenbericht Teil 1

"Klappentext"

Ein Sklave erlebt mehr Überraschungen als ihm lieb ist. Statt einer Wunschzettel-Session durchlebt er harte Erziehung und Benutzung - mit Pointe am Schluss.

 

Prüfend betrachte ich mein Gesicht im Spiegel. Ich bin gründlich rasiert, insbesondere um die Lippen herum. Ich trage das gewünschte Rasierwasser auf, setze auf jede Brustwarze eine hölzerne Wäscheklammer mit fester Feder, schließe mein Hemd und verlasse die Wohnung. 

Angefangen hatte alles vor einem Monat mit einem "blind date". Ich war vorher ungewohnt nervös gewesen, weil ich zum ersten Mal in der Anzeige ausdrücklich eine dominante Frau suchte. Als ich sie dann sah - groß, kurvenreich und mit roten Haaren - war ich sofort begeistert. Ich verstand mich mit ihr, einer nicht nur gebildeten, sondern auch phantasievollen Künstlerin auf Anhieb.

Wir hatten dann mehrere Male in den vergangenen Wochen Sex und erfuhren viel vom jeweils anderen. Heute nun stand das erste Treffen in einem Studio an, das wir für drei Stunden gemietet hatten....

Während der Fahrt spüre ich, wie die merkwürdige Mischung aus Anspannung und Vorfreude meinen Schwanz hart werden lässt. Kurz überlege ich, die enge Jeans an der nächsten Ampel zu öffnen, erkenne aber rechtzeitig, dass es gegen die Regeln verstieße. Mir ist klar, dass im Studio viele unbekannte  Dinge vorhanden sein werden, die unterschiedlichste Schmerzen verursachen können. Aber die vereinbarten Tabus hat sie bisher immer beachtet. Meine Gedanken schweifen zur WhatsApp, die ich erst vor einer Stunde erhielt: "Rasur, Klammern, Darmentleerung und Rasierwasser wie üblich! Ich bringe meine Freundin Elena mit, die eine hervorragende und belastbare Sklavin ist."

 

An den Kommandoton der Gebieterin habe ich mich immer noch nicht gewöhnt. Aber Fragen oder Diskussionen sind nicht gestattet und sie besteht kategorisch auf dieser Anrede. Nur einmal sprach ich sie versehentlich mit "Herrin" und ihrem Vornamen an, was mir 15 abtörnende und schmerzhafte Minuten mit einem Plug beträchtlicher Größe einbrachte.

Mich erfasst Nervosität,  als ich auf das Gebäude zusteuere. Noch niemals zuvor habe ich Sex mit zwei Frauen gleichzeitig gehabt. Ich frage mich, ob ich Elena wohl attraktiv und sympathisch finden werde, gestehe mir aber ein, dass es in meiner Rolle darauf nicht ankommt. Als sich die Tür öffnet, stehe ich fassungslos vor drei Frauen: Links von meiner Gebieterin eine zierliche und attraktive Frau, die den Blick gesenkt hält - vermutlich also Elena. Rechts von meiner Gebieterin ein eher sportlicher Typ, einige Jahre jünger als ich, die mich kritisch von oben bis unten mustert ohne ein Wort zu sagen. Ich fühle mich unwillkürlich an einen römischen Sklavenmarkt erinnert, ziehe den Bauch ein und straffe den Oberkörper. Im letzten Moment verkneife ich mir die naheliegenden Fragen, um mir nicht schon zu Beginn einer dreistündigen Session zusätzliche Strafen aufzuhalsen. Wenigstens trägt die Gebieterin die von mir geliebten hohen Schuhe, einen schwarzen Rock und eine geschmackvolle Bluse.

Ich entkleide mich vollständig wie angeordnet, lege Hand- und Fußfesseln an und betrete den Raum. Sex mit mehreren Frauen habe ich mir in meiner Phantasie immer in einem großen Bett vorgestellt. Ich erkenne meinen Irrtum sofort: Elena hält sich mit der Unbekannten in einer düsteren Ecke auf, so dass ich kaum etwas erkennen kann. Vor mir steht die Gebieterin schweigend und mit breitem Grinsen, während sie Spreizstange, Lederhaube, eine dünne Schnur und ein Gewicht bereithält. Beim zweiten Hinsehen erkenne ich außerdem die "private" Kette mit den verdammten Klammern, die sich bei Zugbelastung zuziehen.

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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Kommentar(e)

...hast Du meine Neugier geweckt, aber eigentlich finde ich ihn viel zu kurz. Ich hoffe, die nächsten Teile werden länger, sonst verlieren Deine Leser schnell die Geduld. Es ist dann wie US-amerikanisches Fernsehen... Mehr (Werbe-)Pausen als Film.