BDSM - Die Meisterin des Universums

"Klappentext"

Teil 6 des Abenteuer der BDSM-Detektivinnen ... "Es gibt keine Veranlassung, zu Knurren, Ma’am. Hier in Itchy und Scratchy Land sind wir genauso besorgt über die (…) wie Sie. Deshalb versuchen wir genauestens die Folgen (…) aufzuzeigen." (aus: Die Simpsons, Staffel 6, Folge 4)

Daniela war wütend. Sehr wütend.

Sie hätte Angst haben oder sich der Verzweiflung hingeben können. Stattdessen war sie auf sich selbst wütend.

Wie hatte sie nur so naiv sein können?

„Selbst schuld“ wäre ihre knappe Antwort zu jeder anderen Frau gewesen, die nach einem spontanen Einfall eine alte Telefonnummer wählte, um zwei Drogendealerinnen für 5000 € Preisgeld aus dem Verkehr zu ziehen.

An den Wänden des Raumes, in dem man sie gefangen hielt, flackerten Feuer. Vier Wandseiten, an jeder zwei Feuerstellen, die offenbar einer brennbaren Flüssigkeit nachgespeist wurden. Jedenfalls hatte Daniela noch nicht gesehen, dass eine ihrer Besucher*innen Öl oder etwas Anderes in die Feuer nachgegossen hätten. Die Flammen brannten ununterbrochen seit sie hier war. Wie lange schon? Tage? Wochen? Ohne Fenster gab es für Daniela keine Vorstellung für die Dauer ihrer Gefangenschaft. Sie wusste nicht einmal ob man sie sich in einem unterirdischen Verließ oder einem höheren Stockwerk befand. Obwohl die Feuer immer brannten blieb die Luft in dem Raum frisch. Über jedem Feuer war mit etwas Abstand eine Absaugvorrichtung für den Rauch angebracht. Gleichzeitig gab es in den Wände Luftschlitze, die nicht zuließen, dass sich der Sauerstoff zu sehr verbrauchte. Die nachgeführte Luft war warm und feucht. Daniela war, seitdem sie hier aufgewacht war, nackt, aber sie fror nie.

Sie lag auf einem Tisch, auf einer Holzplatte die sich etwa auf Hüfthöhe befand. Ihr nackter Arsch hing über knapp über die Längskante des Tisches und zeigte zu der einzigen Türe, die aus dem Verließ führte. Da Danielas Beine immer in eine gespreizte Pose gefesselt waren – die Fußgelenke befanden sich in gepolsterten Schellen aus Metall, die an circa einem halben Meter hohen Metallstangen endeten – zeigte sie jeder Person, die den Raum betrat, sofort ihre nackte Fotze und den Ansatz vom Arsch. Auf dem Rücken liegend konnte sie zu ihren Füßen hochblicken. Angeblich entlastete diese Liegepose den Kreislauf.

Auch ansonsten war sie nackt. Der Kopf lag noch auf der Tischplatte, die Arme waren links und rechts von ihm in Metallschellen fixiert, mit genug Abstand, dass sie sich nicht selbst berühren, zum Beispiel ein Ohr zuhalten konnte. Sie hatte es versucht.

Die Handfesseln zwangen die Arme in eine unnatürlich rechtwinklige Haltung, die schmerzte.

Sie hätte jemanden fragen können, ob dies beabsichtigt war, denn in dem Moment öffnete sich die Türe und ihre blonde Peinigerin – die von dem Parkplatz – betrat das Verlies. Alleine.

Aber Daniela konnte nicht fragen. Ihr Mund wurde von einer Lederfläche verschlossen, von dessen Innenseite ein Dildo in ihren Mund ragte. Sie hatte stundenlang dessen Form mit der Zunge erkundigt. Auch wenn Daniela wenig über Penisse wusste, nahm sie die erigierte Form als normal groß, vielleicht etwas kürzer als üblich (er endete an der Zungenwurzel) und mit detailgetreu modellierter Oberfläche an. Sie konnte sogar geschwollene Adern ertasten. Und den Hartgummiring an den Penisschaft, der verhinderte, dass Daniela ihre Zähne in den Dildo versenkte.

„Mmmhhh!“

„Ssschhh!“, sagte die Frau. Bei einem der letzten Besuche hatte sie der geknebelten Daniela erlaubt, sie Heske zu nennen.

„Mmmhh!“

 „Tss, tss …“ gab Heske mit einem überlegenen Lächeln von sich. Sie stand jetzt neben dem Tisch und ihre Finger fuhren an dem nackten Bein ihrer Gefangenen hoch, über den Bauchnabel und dann zu dem schmalen Busen, wo sie an den Brustwarzen zupften.  Daniela hatte mittlerweile gelernte, solche Demütigungen regungslos zu ertragen. Hätte sie versucht sich zu wehren, hätte dies ihre Peinigerin nur animiert, sich noch intensiver mit ihren Brüsten zu beschäftigen. Lediglich die Fäuste ballte sie. Die angespannten Muskeln in den Handgelenken drückten gegen das Futter der Fesseln.

Heske lief um den Tisch, zum Kopfende, so dass Daniela in ihr Gesicht aufblicken musste. Die ausgeprägten Wangenknochen wurden von blondem Haar umrahmt, der Mund formte einen schmalen Strich, der nur in den Winkeln ein Lächeln andeutete. Dieses Mal trug Heske ein kurzes Kleid. Rückenfrei und in ihrem Nacken durch ein zusammengeknotetes Band so festgehalten, dass der Stoff ihre Brüste verdeckte. Oben bestand das Kleid aus schwarzem Stoff, aber unterhalb der Hüfte ging es in einen Faltenrock aus Leder über, der über den Knien endete. Danielas Pose verhinderte, dass sie über den Tischrand blicken konnte, aber sie hatte die harten Schritte der Frau gehört und High Heels erahnt. Alles an der Frau wirkte überlegen. So über Danielas Gesicht gebeugt griff sie mit beiden Händen wieder nach dem Busen ihrer Gefangenen, als sei dieser etwas, dass man anfassen durfte.

„Mmmmhh!“

„Ich habe gute Nachrichten für dich.“ Heske genoss es sichtlich, dies sagen zu können. „Wir haben die Weihegeschenke alle zusammen. Ein glücklicher Zufall, wegen dem wir den Ritus pünktlich zum Äquinoktium durchführen können. Unsere höchste Dienerin ist informiert und wird hier sein, wenn du die neue Gespielin unseres Gottes wirst.“

Daniela schüttelte den Kopf, wobei der Dildo in ihrem Mund in Bewegung geriet und über ihren Gaumen streifte.

„Ich denke schon“, hörte sie über sich. „Niemand ist hier, der dich retten kann. Und wenn du weiter widersprichst, weißt du ja, was dich erwartet.“

Widersprechen … Nicht witzig! Aber Daniela wusste, dass Heske meinte. Die ersten Tage hatte sie auch immer den Kopf geschüttelt, wenn man ihr gesagt hatte, weswegen sie hier sei. Daraufhin waren zwei Frauen in Ganzkörperlatexanzügen zu ihr gekommen und hatten in Fassungen links und rechts von ihrem Kopf Metallstangen eingeschraubt. Durch diese war ihr Kopf fixiert gewesen. Daniela wusste nicht, wie lange, aber es war ihr wie eine Woche vorgekommen. Sie war froh, dass jetzt zumindest wieder den Kopf etwas bewegen konnte und würde dies nicht riskieren.

Aber als Heske ihre Hände noch fester in ihren Busen griffen, stieß sie wieder ein „Mmmhh!“ hervor.

„Willst du etwas sagen?“

Daniela nickte und beugte sich hoch.

„Tja … zu schade. Der Ritus und deine neue Position als Gespielin des Gottes stellen einige Aufgaben an dich – aber keine davon erforderst, dass du redest. Der Knebel bleibt, so er hingehört – in den Mund einer Frau.“

Frustriert sank Daniela zurück.

Der Druck, der von Heskes Händen ausging, ließ schließlich nach und die Frau richtete sich wieder auf. Sie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Wie schon gesagt, vieles, was in diesem Verlies vor sich ging, entzog sich Danielas Blickfeld. Weder sah sie die Schuhe ihrer Peinigerin, die den Körper so aufrichteten, dass Po und Brüste herausgestreckt wurden. So stehend, neben Danielas Kopf, endete der Faltenrock dicht über der Tischplatte und ließ zwei makellose Beine erahnen, aber auch nicht mehr. Was weiter unten, nahe dem Boden lag, wusste Daniela erst recht nicht – aber seitdem sie hier lag, hatte Heske in jeder Situation den passenden Gegenstand unter dem Tisch hervorgezogen.

„Fütterungszeit. Du brauchst deine Kräfte für den Ritus.“

Daniela sog tief Luft ein. Sie wusste, was jetzt kam. Ein Griff unter den Tisch und Heske hielt einen durchsichtigen Beutel in der Hand, gefüllt mit Wasser. Ähnlich dem, den Daniela noch vor kurzem genutzt hatte um Jane und Pia mit Einläufen zu demütigen. Ebenfalls ging von dem unteren Ende des Beutels ein langer, durchsichtiger Schlauch weg, der in einer Verschlusskappe endete.

Der Beutel wurde über Daniela aufgehängt, an derselben Stange, an die ihr linker Fuß gefesselt war. Den Schlauch verband Heske mit Danielas Penisknebel.

Der Dildo in ihrem Mund war massiv und undurchlässig – einatmen war nur durch die Nase möglich oder wenn Daniela ihren Kiefer weit spreizte. Aber sie wusste mittlerweile, dass sich an der Außenseite der Lederfläche ein Anschluss für den Schlauch befinden musste. Der Dildo setzte den Lauf offenbar fort und wie ein echter Penis hatte er in seiner Spitze eine Öffnung, durch die dann Trinkwasser in Danielas Mund plätscherte.

Sie hielt still, während Heske Wasserbeutel und Knebel miteinander verband. Beim zweiten Mal hatte sie sich versucht zu wehren und den Kopf wild hin und her geworfen. Die Strafe waren wohlplatzierte Hiebe mit der Ledergerte auf ihre Klitoris gewesen.

„Mmhhh!“

„Ganz ruhig.“

Als sie Wasser in ihren Mund schmeckte, passte sich Daniela dem Fluss an und schluckte in regelmäßigen Abständen. Heske beobachtete dies die erste Minute interessiert. Auch hier hatte Daniela einmal nicht gehorcht, ihre Zunge auf die Öffnung im Dildo gedrückt und den Fluss so unterbrochen. Ebenfalls ein zweckloser Versuch – als Heske es aufgefallen war, hatte sie Daniela das Wasser kurzerhand rektal eingeführt.

Unter dem Tisch befand sich auch ein Klappstuhl, den Heske am Kopfende aufstellte. Sie setzte sich, griff noch einmal unter Daniela, zog ein Magazin hervor, schlug eine Seite auf und begann zu lesen.

Stille kehrte ein, durch gestört durch das leise Fauchen der Flammen. Das Wasser war lauwarm. Daniela bekam zwischen ihren Schlafphasen ein bis zwei solcher Beutel. Wie sie diese wieder ausschied, schien egal zu sein. Regelmäßig kam eine der gesichtslosen Frauen in den Ganzkörperlatexanzügen mit einem Wischmob herein und beseitige Pfützen auf dem Boden oder dem Tisch. Ebenso wurde jedes Mal Danielas Scheide mit einem feuchten Schwamm abgetupft. Die Frauen in den Latexanzügen reagierten nie auf sie, egal ob Daniela durch den Knebel schrie oder sich gegen die Fesseln aufbäumte.

Sie musste wieder schlucken. Der Beutel war noch viel zu voll.

Langsam drehte Daniela ihren Kopf so weit, dass sie das Deckblatt des Magazins sehen konnte. „Septemberausgabe“ stand dort. Es zeigte eine schwarzhaarige, nackte Schönheit, deren Arme und Beine durch weiße Seile im Zaum gehalten wurden. Sie hatte große Titten und die Seile waren so geschnürt, dass die Frau weder die Schenkel schließen, noch ihre rasierte Scham verbergen konnte, In dem Mund steckte ein roter Ballknebel. Die Augen blickten vorwurfsvoll in die Kamera.

Über dem Titelfoto waren auffällige Texte gedruckt, meist in weißer oder roter Schrift, die die Themen der Septemberausgabe vorstellten:

  – Shibary: Die fesselnde Kunst der Unterwerfung (DSL –y!)

  – Knebeln 24/7: Entscheide du, ob sie zu Hause sprechen darf

  – „Ich stehe darauf, ihm ausgeliefert zu sein“: Vier Karrierefrauen verraten uns, warum sie sich

     Männern unterwerfen

Selbst Heskes Mund deutete nur ein spöttisches Lächeln an. Aber sie las weiter. Daniela drehte den Kopf zurück, hob ihn leicht und ebenso ihr Becken, dass sie die Linie zwischen ihren Schamlippen sehen konnte. Dann ging der Blick weiter auf das, was dahinter stand.

Sie schluckte wieder.

„Is‘ was?“ Heske blickte von der Lektüre auf.

Daniela sank stumm zurück.

„Antworte mir.“

Aber die Gefangene blieb stumm, auch nachdem Heske mit einem Ruck aufstand und mit ihren Fingerspitzen begann, Danielas Brustwarzen zu zwirbeln.

„Antworte mir.“

„Mmmhh!“

„Du hast noch immer nicht begriffen. Nun – für dieses Verhalten wirst du später bestraft werden.“

Daniela schluckte wieder.

Als der Wasserbeutel leer war, zog Heske einen zweiten Beutel hervor, der dieses Mal eine blass–rote Flüssigkeit enthielt. Er wurde wie der letzte Beutel aufgehangen und mit dem Penisknebel verbunden. Dieses Mal handelte es sich um Nährlösung. Daniela hatte sich die meisten Begriffe, zu dem Inhalt gefallen waren, nicht merken können, aber er enthielt wohl Salze, Zucker, Proteine, Leptin und Östrogen.

‚Warum?‘, fragte sich Daniela. ‚Damit ich weiblicher werde und auf Typen stehe, deren harter Schwanz direkt auf mich zeigt?‘

Der Rest der Fütterpause verging schweigend. Heske las weiter, das Magazin vor sich, die Beine übereinandergeschlagen. Da sie mit etwas Abstand zu dem Tisch saß, konnte Daniela noch den hochgerutschten Faltenrock und die Oberschenkel erkennen. Sie fragt sich, ob Heske unter dem Rock nichts mehr trug. Es hätte sie nicht überrascht – auch diese Nacktheit wäre aggressiv gewesen und nicht wie die Daniela devot.

Nach mehr als zwei Litern Flüssigkeit schwoll Danielas Bauch sichtlich an. Heske stand auf und trennte den Schlauch von dem Knebel. Dann sagte sie: „Zeit für die Zahnhygiene.“

Das hasste Daniela mit am meisten.

Der Dildo in ihrem Mund ließ sich herausdrehen. Natürlich nur von außen – offenbar gab es einen Einrastmechanismus. Daniela hatte oft genug versucht sich selbst von dem Eindringling in ihrem Mund zu befreien, immer erfolglos. Nun löste Heske den Dildo aus Danielas Mund. Ein langer, zäher Speichelfaden zog sich nach, der, als er riss, auf Danielas Gesicht spritzte.

„Eah’hhahh.“

Das waren die Momente, in denen sie zumindest Laute von sich geben konnte. Zubeißen ging weiterhin nicht, wegen dem Hartgummiring, auf dem ihre Zähne auflagen.

Zähneputzen ging in diesem Verlies so: Danielas Entführer hatten Kreativität bewiesen und einen vibrierenden Dildo an der Oberfläche überall mit kurzen Borsten präpariert, wie die einer Zahnbürste. Heske schmierte die Borsten mit Zahnpasta ein, schob dann den Dildo durch die Öffnung in Danielas Knebel und schaltete den Vibrator ein. Den Rest besorgte die Bewegung, mit der die Borsten über die Zähne rutschten. Jede Stelle im Mund konnte man mit dieser Methode nicht erreichen, aber Heske gab sich auch keine große Mühe. Gefühlt eine Minute stocherte sie in ihrer Gefangenen herum. Danielas Mund füllte sich mit weißem Schaum und Pfefferminzgeschmack. Etwas von dem Schaum stob immer wieder als feine Tröpfchen auf und landete manchmal auf ihrem Busen. Die Nippel nahmen die Kühle intensiv wahr.

Als Heske den Bürstendildo entfernte, drehte Daniela den Kopf zur Seite und ließ den Schaum abfließen. Sie achtete darauf, dass ihre kurzen Haare mit der zähen Masse nicht in Kontakt kamen. Mit der Zunge drückte sie alles an Schaum heraus, was ging, bevor Heske wieder den ursprünglichen Dildo in die Lederfläche einführte, einrasten ließ und Daniela wieder einen Penis im Mund hatte.

„Brav.“ Heske tätschelte Danielas Wange und wischte denn mit einem Schwammtuch das Gesicht, den Hals und die Tischfläche ab.

Das war es an manchen Tagen. Fütterung und Zähneputzen. Heske wäre dann wieder gegangen. Nicht aber heute. Sie blieb neben Danielas Kopf stehen und wartete, bis diese zu ihr aufblickte.

„Ich habe damit etwas gewartet, bis sicher war, dass der Ritus zum Äquinoktium stattfindet. Da dies nun feststeht, können wir dich aber auf deine Rolle als Gespielin vorbereiten.“

Daniela schüttelte den Kopf.

„Keine Widerworte.“

Heske ging aus dem Verlies und ließ die Türe offenstehen. Daniela hob den Kopf und sah ihr hinterher. Man sah draußen nur die kahlen Betonwände von einem Gang und kalt–weißes Licht. Sie hätte versuchen können um Hilfe zu rufen, so wie die letzten Male. Damals hatte man ihr als Strafe den Typen vom Parkplatz hereingeschickt, der mit der Betäubungspistole auf sie geschossen und dass alles hier begonnen hatte. Ohne ein Wort zu sagen und ohne sie auch nur einmal zu berühren hatte er seinen Schwanz rausgeholt, sich selbst befriedigt und ihr am Ende mitten ins Gesicht gespritzt.

„War das gerade deine erste sexuelle Handlung mit einem Mann?“, hatte Heske anschließend gefragt.

Jetzt blieb Daniela also stumm und starrte abwechseln auf die offene Türe und die Statue, die im Verlies neben dem Zugang stand.

Als Heske wiederkam trug sie eine große Metallschale und etwas bei sich, dass wie ein Rasierpinsel aussah. Ohne ein Wort zu sagen oder auf das Zucken in den Beinen ihrer Gefangenen einzugehen, begann sie den Schaum in der Schale mit dem Rasierpinsel auf Danielas Beinen zu verteilen. Sie ging dabei sehr gründlich vor, übersah keine Stelle und achtete darauf, dass er auch an die Stellen vordrang, wo Danielas Fußknöchel gefesselt waren.

‚Will mich das Miststück rasieren?‘ Seit Daniela hier lag, waren auf ihrer Scham dünne Härchen gewachsen. Auch diese wurden jetzt mit dem Schaum bestrichen. Das kribbelte unangenehm auf der Klitoris und den Schleimhäuten. Auch hier ließ Heske keine Stelle aus, ebenso wenig wie unter Danielas Armen.

„Mmmmhh!“

Heske stellte Schale und Pinsel auf den Boden und sagte: „Warten wir kurz.“

Der Schaum war kühl, aber das Kribbeln nahm nach und nach zu.

„Spürst du es schon?“

Die erste Welle traf Daniela wie Feuer. Plötzlich brannten ihre Beine. Sie wand sich in den Fesseln, versuchte den Schaum abzuschütteln, aber der haftete an ihr. Das Gefühl stieg weiter hoch, in ihre Scheide und die Achseln.

Nach einer Weile ließ es nach. Daniela atmete schwer und sah flehenden zu Heske.

„Du bist eine Frau. Du solltest mit wiederkehrenden, starken Schmerzen umgehen können“, sagte diese belustigt, und während Daniela noch über das Wort „wiederkehrend“ nachdachte, setzte sich Heske wieder und las weiter.

Beim nächsten Mal war das Brennen noch intensiver. Wo man Haut an den Beinen sah, war diese purpurrot. Daniela schrie so laut es ging in den Knebel.

Bei der dritten Welle wusste sie sich nicht anders zu helfen, als zu pissen. Etwas vom Trinkwasser war schon in ihrer Blase und sie versuchte den Strahl erst schwach zu halten und sich den Schaum von den Schamlippen zu waschen und zielte anschließend auf ihre Beine. Als Heske dies sah, sprang sie auf und ließ das Heft neben dem umgeworfenen Stuhl fallen.

„Du hast eine ganz böse Fotze“, zischend trat sie zwischen Danielas Beine und trug neuen Schaum auf. Dieses Mal eine viel höhere Schicht.

„Das mache ich jedes Mal, wenn du dich selbst benässt. Und wir fangen dann jedes mal von vorne an.“

Sie ging auf die Knie und man hörte, wie ein Tuch über den Boden wischte. Daniela überlegte, ihre Peinigerin anzupinkeln, doch die Strafe, die bestimmt gefolgt wäre, ließ sie den Muskel zusammenhalten.

„Denk nicht einmal daran, du kleine Perverse.“

Die nächste Welle kam und ließ Daniela kreischte gedämpft. Die Stellen, auf die sie uriniert hatte, brannten besonders.

Nach der vielleicht x–ten Schmerzwelle ließ das Brennen nach. Zu dem Zeitpunkt war Daniela heiser. Heske sah auf die Zeitanzeige von ihrem Smartphone und sagte: „Ich hole den Schlauch.“

Welchen Schlauch?

Mit einem Gartenschlauch und einem sanften, lauwarmen Wasserstrahl spritzte sie Danielas Beine, Scheide und Arme ab und wusch ihr das Gesicht. Etwas Wasser drang unter den Knebel und befeuchtete Danielas Kehle. Durch die Wärme aus den Luftschlitzen wurde ihr nicht kalt. Dafür verstärkte das Wasser den Schmerz wieder.

Ihre Haut war unverletzt und glänzte. Als Heske ihren Oberschenkel berührte, war das Gefühl ein unangenehmes Kribbeln.

„So glatt“, sagte Heske. Sie wartete wieder, bis Daniela zu ihr sah und fuhr fort: „Diese Behandlung hat deine Haarwurzeln verödet. Für immer. Du hast jetzt nur noch das Haupthaar, deine Augenbrauen und die paar Härchen auf den Armen, die dem Gott und mir egal sind. Vielleicht hast du gedacht, dass dich doch noch ein Retter in weißer Rüstung aus deiner Gefangenschaft befreit – aber selbst wenn: Ab jetzt hast sich dein Körper für immer verändert. Deine Beine, deine Weiblichkeit und die anderen behandelten Stellen werden für immer blank sein. Denk darüber nach.“

Mit den Worten drehte Heske auf dem Ansatz um, machte einen Knicks und ging auf dem Verlies. Die Türe schloss hinter sich hinter ihr.

Daniela blieb so alleine zurück. Nackt. Auf dem Rücken liegend. So gefesselt, dass sie hilflos ausgeliefert war. Sie spürt kalte Wut in sich – auch auf sich. Auf ihre Naivität.

Zu was wollte man sie hier machen? Zur Gespielin eines Gottes? Dem Gott, dem sie jetzt gerade ihre nackte – blanke – Scheide entgegenreckte? Neben der einzigen Türe zu dem Verlies stand eine mannshohe Steinstatue. Höher als die meisten Männer. Sie war nicht perfekt modelliert, aber man erkannte kantige Gesichtszüge, Brustmuskeln und andere anatomische Details. Geformt war sie aus etwas, dass Daniela wie poliertes Vulkanglas vorkam. Breitbeinig stand der Gott da und zwischen seinen Beinen zielte ein unterarmgroßer Phallus nach vorne – genau zwischen Danielas Beine, auf ihre Scheide. Der Phallus schien anatomisch korrekt gehauen zu sein, auch wenn sie in dem wenigen Licht und durch die Entfernung nicht jedes Detail erkannte. Die Statue und sie trennten gut drei Meter.

Das Feuer ließ das Vulkanglas rötlich schimmern. Es kam Daniela so vor, als starre sie der Gott direkt an. Leuchteten nicht auch seine Augen rot?

Sie ließ sich zurücksinken und schloss die Augen.

 

Irgendwann kehrte Heske zu Daniela zurück. Bei sich hatte sie nur einen Dildo. Dunkel, mit einer gelbgestreiften Maserung.

Sie trat wieder an das Tischende neben den Kopf ihrer Gefangenen. Daniela sog scharf die Luft durch die Nase sein. Sie weigerte sich die Frau anzusehen, die ihren Körper für immer verändert hatte. Aber sie konnte nichts tun, um nicht zuhören zu müssen.

„Ich habe nicht vergessen, dass du noch bestraft werden wolltest. Weil du mir nicht geantwortet und versucht hast, den Depilationsschaum von deinen Beinen und deiner Fotze zu pinkeln.“ Heske hielt den Dildo hoch.

„Weißt du, wer die Masters of the Universe waren? Ich meine nicht den dämlichen Film, den Cannon in den 80ern produziert hat. Ich meine die Spielzeugreihe, mit der Jungs damals gespielt haben. Zu weißt schon – Barbie für Männer. Anstelle von Shoppen ging es ums Kämpfen. Männer eben.“ Sie schnaubte belustigt und löste den Knebel aus Lederfläche über Danielas Mund.

Diese schrie: „‘A’chh ’Ichh ’oohhh!“

„Ich soll dich losmachen? Aber wieso? Du kennst doch noch gar nicht das Ende meiner Geschichte. Unter diesen albernen Masters–Figuren gab es eine, die Stincor hieß. Kein Witz. Jungs … oder Männer spielen eben mit Sachen, die erst G.I. Joe und He–Man oder später Candy oder Babe heißen. Also, die Figur, von der ich rede hat damals den Zorn der Hausfrauen geweckt, die die Zimmer von ihren Söhnen lüften mussten. Das Plastikmaterial war mit Patschuliöl gehandelt … und das roch entsprechend. Daher der Name von dem Evil Warrior.“ Mit dem Satz schob sie den Dildo, den sie gerade mitgebracht hatte in die Öffnung von Danielas Knebel und verschloss diesen wieder.

Daniela hielt die Luft an.

„Der neue Freund in deinem Mund ist mit demselben Öl versetzt, natürlich mit einer stärkeren Dosis. Du wirst ihn jetzt in deinem Mund haben und es mit jedem Atemzug riechen.“

„Mmmhhh!“

„War das dein Ungehorsam das wert?“

„Mmmmhhh!“

„Entschuldige mich bitte. Ich möchte hier keine Sekunde länger bleiben als nötig. Ich verstehe, warum die Hausfrauen damals immer lüften mussten.“

Mit dem Satz ließ Heske Daniela endgültig zurück. Als sie an der Gottesstatue vorbeiging, deutete sie vor dieser wieder einen Knicks an.

Daniela hielt die Luft so lange an, wie es ihr Körper zuließ. Aber schließlich gab sie nach.

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Kommentar(e)

Hallo, das ist doch aber erst Teil 4 der Story oder hab ich da was übersehen? Ist auf jeden Fall sehr spannend, kanns kaum erwarten zu erfahren wie es weitergeht. LG Estartu

 

Antwort auf von Estartu

Ne, ist schon der 5. "BDSM - 4 Weihegeschenke" war der 4. Teil.

Ich find´ die Geschichte auch spannend, auch wenn wir wohl alle schon aus dem Hanni und Nanni Alter raus sein dürften ;-) Allerdings würde ich mir wünschen, das vor dem Hochladen nochmal drüber gelesen und korrigiert wird. Ständig fehlt mitten im Text ein Wort oder es sind falsche drin, die gar nicht in den Satz passen, oder anderes an sehr offensichtlichen Flüchtigkeitsfehlern. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass das mit jedem Teil schlimmer wird. Als wenn der Autor nur schnell alles aufs Papier bringen will und dann möglichst zeitnah hochladen. Schmälert unnötigerweise den Lesegenuß und killt damit die Spannung wieder. Schade.

Irgenwie verstehe ich die Sortierung nicht, kleiner Tipp an den Autor, vieleicht mal die Geschichten die zusammen gehören ein bisschen eindeutiger kennzeichnen, das macht die Sache einfacher. Bin ansonsten, wie schon gesagt gespannt auf die Fortsetzung. LG Estartu

Antwort auf von Estartu

Ist doch eigentlich ganz einfach. ;-) 
Der Titel beginnt immer mit "BDSM" und dann dem Titel des Kapitels.
"BDSM - Wir dienen der Gerechtigkeit"
"BDSM - Die dunkle Seite der Detektivinnen"
"BDSM - Gefährliches Risiko für Daniela"
"BDSM - 2 Weihegeschenke"
"BDSM - 4 Weihegeschenke"
"BDSM - Die Meisterin des Universums"

Im Grunde genommen irritiert da nur, dass zum einen zwei Titel fast identisch sind (ungünstig, hätte man kreativer regeln können) und die Regel der deutschen Rechtschreibung, dass Zahlenwörter bis 10 grundsätzlich in Worten anstatt in Ziffern angegeben werden (also "BDSM - Zwei Weihegeschenke"), nicht eingehalten wurde.
Allerdings kann man sich als Leser durchaus auch selbst informieren, indem man sich die Geschichtenübersicht des Autors zu Gemüte führt. Dort sind alle Teile einer Geschichte untereinander aufgelistet. Und da ein Upload-Datum angegeben ist, ergibt sich eigentlich die Sortierung der Teile von selbst (sollte man mal einen verpasst habe, was ich bei dir mal vermute).

Antwort auf von Alya

Danke für den hinweis, da hätte ich auch selber drauf kommen können, manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. aber wenn ich mich nicht verzählt habe ist das jetzt doch schon der 6. Teil und nicht der 5. LG Estartu

Eine schön zu lesende Fortsetzung, freue mich auf mehr!