Das Land der aufgehenden Sonne 5

"Klappentext"

Ein etwas kürzeres Kapitel, aber es geht weiter mit Janas Erlebnissen in Japan!

 

Kapitel fünf

 

Die Droschke fuhr nicht schnell, doch an einen Fluchtversuch war trotzdem nicht zu denken. Jana saß Mitsouko gegenüber und die hatte die Hände auf Janas Knie gelegt, streichelte ihre Beine durch den dünnen Stoff des Rocks. Jana war immer noch verwirrt. Die Japanerin hatte Dinge mit ihr angestellt, verbotene Dinge – und ihr dabei ein unglaubliches Lustgefühl verschafft.

„So schön kann es immer sein, wenn du gehorchst, Jana-Chan!“

Mitsoukos Worte klangen in Janas Ohren. Sie stöhnte leise, als sie wieder das Kribbeln in ihrem Schoß verspürte.

„Wenn sie mir jetzt den Rock herunter reißt und sich auf mich stürzt, würde ich mich nicht wehren!“

Die Erkenntnis war erschreckend, aber gleichzeitig zutreffend. Mitsouko schien zu ahnen, was in Jana vorging, denn sie nahm ihr die Maske vom Gesicht und strich über ihre von einer zarten Röte überzogenen Wangen. Ein flatterndes Atmen entrang sich aus Janas geknebeltem Mund, als Mitsouko anschließend die Hände auf ihre Brüste legte und sie durch das Oberteil des Kleides hindurch massierte. Als Jana die Augen schloss, spürte sie, wie die andere ihre Lider küsste.

In dem Moment kam die Droschke zum Stehen und Mitsouko stürzte halb auf Jana. Kichernd rappelte sie sich hoch und auch Jana merkte, dass sie die Situation amüsant fand.

Doch dann öffnete Mariko den Schlag und sie führten Jana heraus, die nun sah, dass sie sich im Stall befand.

„Solange mein Vetter da ist, müssen wir dich hier verstecken!“

Die beiden gingen methodisch vor. Während Mariko sie festhielt, band Mitsouko Janas Arme los, dann zogen sie ihr das verschwitzte Oberteil aus. Das Korsett, das ohnehin ihre Brüste nicht bedeckte, musste sie anbehalten, als sie sie jetzt an einen der Pfosten lehnten und ihre Hände dahinter fesselten, bevor sie das gleiche Seil zwei Mal um ihre Taille zogen und vor ihren Bauch verknoteten. Jetzt war Jana fest an den Pfosten gebunden, außerdem konnte sie so die Enden des Seils nicht erreichen.

Mariko band nun ein weiteres Seil um Janas rechten Oberarm, zog es dann unter dem linken Oberarm hindurch, um ihren Oberkörper herum, dann zog sie. Jana stöhnte vor Schmerz, als ihr rechter Arm nach innen gezogen wurde, doch jetzt wiederholte Mariko das ganze mit ihrem anderen Arm, zwang ihre Arme hinter dem Pfosten eng zusammen und band auch ihren Oberkörper noch enger an den Pfosten. Janas Brüste bebten bei jedem ihrer angestrengten Atemzüge.

Mitsouko hatte ein drittes Seil bereit, das sie um den Pfosten schlang und lose über Janas Schultern hängen ließ. Sie kreuzte die Enden vor Janas Brüsten, dann gab sie eines davon Mariko. Die beiden schoben die Seile mit etwas Anstrengung unter Janas Achseln hindurch, dann zogen sie fest.

„Mmhmmph!“

Das Seil drückte sich gegen die Unterseite ihrer Brüste, auch war sie, als das Seil verknotet war, noch fester an den Pfosten gefesselt. Jetzt zog ihr Mariko den engen Rock aus und löste ihre Beinfessel. Mitsouko ergriff ihren rechten Knöchel und hob ihr Bein, während Mariko ihr linkes Bein stramm an den Pfosten fesselte, das Seil mehrfach von ihrer Mitte bis zu den Knöcheln darum windend. Dann holte sie eine Schüssel und hielt sie dicht unter Janas Scham.

„Du musst Pipi?“, fragte Mitsouko.

Jana wurde rot. Ihre Blase drohte fast zu platzen, obwohl sie seit dem Abendessen nichts mehr zu Trinken bekommen hatte. Doch das ging doch nicht, sie-

„Mmhmm! Nnngg!“

Mitsouko hatte sich Janas Hut genommen und kitzelte sie jetzt mit einer der Federn zwischen den Beinen. Sie verkrampfte sich kurz, doch dann entspannte sich ihre Muskulatur und sie erleichterte sich in die Schüssel.

„Kein Problem“, meinte Mitsouko und tupfte sie mit einem Zipfel des Rocks ab, während Mariko die Schüssel entsorgte. Dann meinte sie:

„Morgen früh reist mein Vetter ab, dann bekommst du Essen und Trinken!“

Die Aussicht machte Jana Angst, doch Mitsouko war damit beschäftigt, ein Seil um ihr rechtes Knie zu binden, dessen anderes Ende sie über einen der Deckenbalken warf. Dann zog sie daran, bis Jana gezwungen war, den Fuß etwa auf Taillenhöhe zu halten und ihr Bein anzuwinkeln.

Mitsouko machte einige Knoten im Abstand von etwa zwei bis drei Zentimetern in das Seil, dann schob sie das Ende zwischen Janas Beine. Obwohl das Mädchen so eng an den Pfosten gefesselt war, gelang es ihr, das Seil so zu befestigen, dass es genau zwischen Janas Schenkeln lag und wenn sie jetzt ihren schwingenden Fuß bewegte, würde sie sich selbst massieren.

„Zum Zeitvertreib“, lachte Mitsouko.

Jana zappelte matt mit dem einen Bein, mit dem dies möglich war, doch dies bewirkte in der Tat nur, dass die Knoten sich gegen ihre empfindliche Haut rieben und so hielt sie still.

„Du bist noch zu laut, Jana-Chan!“

Mariko riss die Ärmel von Janas Oberteil und band ihr einen davon über ihren bereits geknebelten Mund, mit dem anderen verband sie ihr die Augen. Mittlerweile hatte Mitsouko den Rock gefaltet und zwischen Janas Hinterkopf und den Pfosten geschoben. Diese Polsterung erlaubte es den beiden, Janas Kopf mittels einem weiteren Seil, das sie mehrmals stramm über Mund und Augen wickelten, zu fixieren.Jana protestierte, doch hörte sie selbst, wie leise sie jetzt war.

Bis auf ein leises Rascheln verstummten die beiden jetzt, dann hörte Jana, wie ein Streichholz angerissen wurde. Dann vernahm sie ein Flüstern und Kichern.

„Mmhrrrmmmmm!“

Sie bäumte sich in ihren Fesseln auf und schrie in ihren Knebel, als etwas heißes Wachs auf ihre nackten Brüste tropfte. Dann, als sie noch heftig atmend in ihren fesseln hing, spürte sie ein Kitzeln am Ohr.

„Ruhige Nacht, Jana-Chan!“

Mitsouko presste ihr Wachs in die Ohren und Jana war jetzt blind und taub, verdammt zur Unbeweglichkeit und hilflos. Sie schrie in ihren Knebel, bis die Erschöpfung sie zwang aufzuhören, spürte die Schreie nur als Vibrationen in ihrer Kehle. Sie versuchte, sich in ihren Fesseln zu winden, einen losen Knoten zu ertasten, doch vergeblich.

Stille. Schwarze, lastende Stille. Jana fühlte, wie die Angst mehr und mehr von ihr Besitz ergriff. Die beiden konnten nicht so grausam sein, sie die ganze Nacht so zurückzulassen! Mitsouko hatte gesagt, es würde schön werden, wenn sie gehorchte und sie hatte doch keinen Befehl verweigert.

„Denke ich wirklich schon so? Will ich brav sein, damit meine Herrinnen mich gut behandeln?“

Jana war nie rebellisch gewesen, doch manche Freiheiten schätzte sie doch, jetzt, wo sie sie entbehrte. Die Freiheit, sich zu bewegen, zu reden oder zumindest zu sehen. Die Freiheit, zur Toilette zu gehen, wann sie es wollte und ohne dass man sie dabei beobachtete.

Wieder stöhnte sie vor schierer Verzweiflung. Jetzt lag ihre Freiheit nur noch darin, sich mittels des Seils zwischen ihren Beinen zu massieren.

„Zum Zeitvertreib!“, hatte Mitsouko gesagt.

Jana schwor sich, nicht darauf einzugehen, ihren Peinigerinnen nicht auch noch diesen Triumph zu gönnen. Wahrscheinlich waren sie noch da, lachten über ihre Hilflosigkeit. Jana lauschte angestrengt, doch durch das Wachs in ihren Ohren vernahm sie nur ihren eigenen Herzschlag.

Die Zeit verstrich, doch ohne die Möglichkeit, dies zu messen, war nicht klar, ob Minuten oder bereits Stunden vergangen waren. Ihre Gliedmaßen schmerzten und überall an ihrem Körper trat juckend Schweiß hervor. Jana hätte sonst etwas dafür gegeben, nur ihre Nase kratzen zu können. Irgendwann dämmerte sie vor sich hin, vor ihrem halb wachen Verstand zogen Bilder vorbei. Ihre Kindheit, unbeschwerte Spaziergänge mit den Eltern. Ihre Jugend im Mädchenpensionat – hier drängte sich immer wieder die Erinnerung an Anna und Luise in ihr Gehirn, wie die beiden sich geküsst hatten.

Auch Mariko und Mitsouko traten auf, auch diese küssten sich, dann taten sie noch mehr. Als faszinierte Beobachterin ihrer eigenen Phantasien sah Jana ein weiteres Mal zu, wie die beiden sich gegenseitig liebkosten. Das Bild wurde immer intensiver vor ihrem inneren Auge und Jana zuckte zusammen, als sie plötzlich ein Schauer durchfuhr.

„Mhmm?“

Es dauerte eine Weile, bis sie begriff. Durch die lebhafte Phantasie war sie erregt worden – so erregt, dass sie davon feucht geworden war und sich leicht bewegt hatte. Und jetzt war die knotige Schnur in sie geglitten. Durch die Gesetze der Schwerkraft und ihre Bewegungsunfähigkeit würde sie dort auch bleiben.

Jana versuchte, durch Bewegungen ihres Beines das Seil zwischen ihren heißen, geschwollenen Schamlippen hervorzuziehen, doch vergeblich. Alles, was sie bewirkte, war, dass einer der Knoten genau über ihre empfindlichste Stelle rieb. Die Berührung war fast schmerzhaft, aber gleichzeitig unglaublich intensiv.

„Ich – muss – aufhören!“

Doch Jana merkte, wie die Schmerzen, ihre Angst, auch ihr Hunger und Durst von diesem intensiven Gefühl verdrängt wurden. Es fühlte sich gut an, befreiend, ablenkend.

Sie machte weiter, verstärkte ihre Bewegungen und ihr Körper ließ sie nicht im Stich. Ein Gefühl, wie sie es erst vor wenigen Stunden, als Mitsouko Hand an sie gelegt hatte, empfunden hatte, stieg wieder in ihr auf. Und sie wusste, was passieren würde, gleich, wenn sie nur noch ein wenig-

Jana zwang sich, inne zu halten. Mitsoukos Worte über die Freuden der Selbstdisziplin drangen in ihr Bewusstsein, und auf einmal verstand sie sie. Wenn sie sich jetzt hingab, wäre das Glücksgefühl bald vorbei. Doch wenn sie den schönen Moment so lange es ging hinauszögerte...

Zweimal gelang es ihr, kurz vor dem Höhepunkt die Massage abzubrechen, dann waren die Verlockungen zu stark und sie zuckte im Griff ihrer befreiten Lust, bis sie völlig erschöpft in den Seilen hing, die sie wie die starken Arme eines Liebhabers hielten. Sehr fest, aber irgendwie nicht mehr schmerzhaft und erschreckend.

Als die Erregung abebbte, merkte Jana, wie sich Scham und Schuldgefühle wieder in ihr zu regen begannen. Doch gleichzeitig spürte sie noch das Nachbeben der Erregung in sich und so fing sie erneut an, ihr Bein auf und ab zu bewegen.

„Irgendwann werde ich einfach ohnmächtig, aber bis dahin-“

Jana glaubte auf einmal, einen Atemhauch zu fühlen und als dann sich Hände auf ihre Brüste legten, wusste sie: Mitsouko war zurückgekommen. Im ersten Moment wollte sie erschrocken inne halten, doch als dann Mitsoukos Finger ihre harten Brustwarzen sanft kniffen, stöhnte sie vor Lust und rieb ihr Bein an der Seide des Kimonos, den sie an ihrem Innenschenkel spürte.

Sie hätte nicht gedacht, dass sich der Höhepunkt noch steigern ließe, doch offenbar reichte die zusätzliche Stimulation aus, um Jana sehr schnell erneut kommen zu lassen. Keuchend und jetzt wirklich einer Ohnmacht nahe, fühlte sie die rauen Hände auf ihrem Körper.

„Mmhmmm?“

Raue Hände? Wie konnte das sein? Jana stöhnte auf, als sie merkte, wie das Seil von ihrem Kopf gewickelt wurde. Dann zog man ihr die Augenbinde vom Kopf.

Ein Eimer eiskalten Wassers hätte die gleiche Wirkung gehabt. Vor ihr stand nicht Mitsouko, sondern ein junger Mann und hinter ihm erkannte sie zwei weitere Japaner.

 

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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Kommentar(e)

..... mich auch gern fesseln lassen.

Faszinierend wie genau du das alles so bei den Fesselungen beschrieben hast. Es klingt so als ob du das schon x-mal gemacht hast