Von Fehlern und Fassaden 10

"Klappentext"

Irgendwie hat Hendrik es geschafft, Alex noch einmal in seine Höhle zu locken, und sie wehrt sich nicht. Im Gegenteil. Er will sie, will mehr von ihr - und sie holt sich, was sie braucht.

 

Wow, der Leutnant ist gerade ganz weit weg. Nicht im Sinn von geistig anderweitig beschäftigt, sondern weggetreten. In anderen Sphären.

Seine Lider flackern, als ich die Hand um den Schaft schließe und das Gefühl der samtig weichen Haut erkunde, die über die prall gefüllten Schwellkörper rollt. Er ist steinhart. Sein Kopf fällt in den Nacken, nur um sofort wieder nach vorn zu rucken. Er reißt die Augen auf – die Pupillen riesig – und starrt auf mich herab. Mit einem geradezu manischen Ausdruck beobachtet er, wie ich seine Vorhaut zurückschiebe. Bei dem Hauch, den ich über die feuchte Eichel streichen lasse, raunt er.

Ich erwarte, dass er erneut „mehr“ fordert, doch er bleibt stumm. Stocksteif verharrt er in dieser Trance, sieht nur zu, wie ich an seinem Schaft auf und ab reibe und mir dabei über die Lippen lecke.

Das hier ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung, so gar nicht. Aber zu erleben, was dieses bisschen Stimulation mit ihm macht, beschert mir ein kleines High. Mit jeder Berührung der Spitze laufen Schauer durch die angespannten Muskeln seines Torsos. Er keucht leise, als ich mit dem Daumen durch den Schlitz fahre. Wenn meine Finger ihm schon so zusetzen, will ich wissen, was ich ihm mit der Zunge antun kann.

Sachte greife ich mit einer Hand nach seinen Eiern. Er zuckt und hält die Luft an. Ermutigt von seiner atemlosen Starre lasse ich die Länge des Schwanzes über meine Wangen streifen, erst über die eine, dann die andere. Aus diesem Winkel beginnt es mir dann doch irgendwie Spaß zu machen. Lange habe ich mich nicht mehr so … lüstern gefühlt. Als ich den Kopf wende, um die Eichel in immer enger werdenden Kreisen auf meinen Mund zugleiten zu lassen, verspannt er sich.

Die Spitze bleibt an der Unterlippe kleben. Er schaudert.

Ich öffne die Kiefer und lasse die Zunge vorschnelzen. Leise grollt er.

Doch er verlangt nicht nach mehr.

Stillhaltend verfolgt er mit den Augen, wie er Millimeter um Millimeter zwischen meinen Lippen verschwindet. Mit der Zunge wandere ich an der Unterseite entlang, lasse mir unendlich viel Zeit, um mich an den Fremdkörper in meinem Mund zu gewöhnen, den Geschmack seines Vorsafts. Tropfen um Tropfen entrinnt ihm. Ich wundere mich, dass er so viel davon produziert, frage mich, was das über seinen Zustand der Erregung aussagt – und stelle erstaunt fest, dass mich der Geschmack nicht im mindesten abturnt.

Bei dem ersten sanften Saugen ballen sich seine Hände zu Fäusten. Der rechte Arm zuckt. Wollte er nach meinem Kopf greifen? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das würde mir gefallen. Die Eichel mit der Zunge umrundend, taste ich nach seiner Hand, verschränke die Finger mit seinen, die sich rhythmisch kontrahieren, und führe sie an meinen Hinterkopf.

Das Geräusch, das er von sich gibt, lässt sich nur als Wimmern beschreiben. Er macht einen zaghaften Stoß und zieht mich gleichzeitig näher heran. Sein Schwanz rutscht tiefer, und ich spanne mich unwillkürlich an, doch sofort hält er wieder inne, beschränkt meine Ausweichmöglichkeit nur minimal. Damit kann ich umgehen.

Seine Finger wollen sich in mein Haar wühlen, aber der Zopf ist im Weg. Ich spüre, wie er sich verspannt, um Beherrschung ringt. Wie gern er mehr Kontrolle hätte, und wie froh ich bin, dass er sie sich nicht einfach nimmt. Ich weiß nicht, was mich reitet, als ich hinter mich lange und den Pferdeschwanz in seine Hand lege, seine Faust darum schließe. Im selben Moment sauge ich ihn tiefer, so weit ich kann und einen Millimeter darüber hinaus, bis ich ein wenig würgen muss, um sofort wieder zurückzuweichen.

Er sieht auf mich herunter, mit seinem weggetretenen Blick, und mustert mich wie durch einen Schleier. Dann wird er für eine Sekunde klar, schaut mir direkt in die Augen und nickt.

Das ist der Moment, in dem ich loslasse und die Arme im Rücken verschränke. Mit nach oben gerecktem Gesicht und offenen Mund überlasse ich ihm die Zügel.

Er wickelt sich meinen Zopf um die Hand, mit der anderen greift er seinen Schaft. Mein Kopf wird in den Nacken gezogen, und er stößt zu.

Ich mache meine Mundhöhle so klein wie möglich, drücke mit der Zunge nach oben und sauge die Wangen hohl, als er mich festhält und an sich zieht. Der erste feste Ruck wird von einem lauten Stöhnen begleitet, das in ein Keuchen übergeht, sowie er einen Rhythmus findet. Ich muss nichts weiter tun, als den Nacken steif zu machen. Die Hand vor meinen Lippen gibt mir die Sicherheit, nicht an dem Schwanz ersticken zu müssen, und nimmt gleichzeitig den Speichel auf, der mir entrinnt und seine Finger immer schneller über den anschwellenden Schaft gleiten lässt. Die obszönen Geräusche, die dabei entstehen – das Schlürfen und Klatschen, mit dem er mein Gesicht fickt – sind schräg und ein bisschen zu obszön, aber gleichzeitig hört und fühlt es sich richtig an. Richtiger. Sie sind so viel besser, als die Alternativen – angestrengte Stille oder krampfartiges Würgen und Schniefen.

Ich entspanne mich fast dabei. Lehne mich in seine Hand und lasse mich führen, nehme die Stöße hin. Statt ihn herbeizusehnen, freue ich mich auf seinen Orgasmus, der sich mit immer abgehakteren Atemzügen ankündigt. Die Hand krallt sich in mein Haar. Der Körper über mir krümmt sich, und unter einem langgezogenen Stöhnen ergießt sich der salzig-süße Saft über meine Zunge. Ich versuche nicht zu schlucken, kümmere mich allein um die Eichel in meinem Mund, umschlinge sie und sauge sanft, sammle Speichel und Sperma, bis die Bewegung eingestellt wird. Mit geschlossenen Augen halte ich ganz still.

Er zieht sich nicht zurück. Lässt nicht los. Das finde ich irgendwie schön. Und so verharre ich, die Lippen um seinen Schwanz, lehne nur die Stirn an seinen Bauch und atme durch die Nase.

Fuck, was geht gerade mit mir ab? Hat mir das tatsächlich gefallen? Das Gesicht gefickt zu kriegen, war … schön?

Er streichelt meinen Kopf. Beugt sich über mich und legt einen Arm um meine Schultern. Drückt mich an sich. Meine Augen schießen hinter geschlossenen Lidern hin und her. Ich hab den Mund voll Sperma und Schwanz, und ich will aus irgendeinem Grund noch nicht, dass sich das ändert. Was zur Hölle ist mit mir los?

Finger legen sich sanft unter mein Kinn und lösen mich von ihm. Ich schaue – verdammt, das Sixpack ist verdammt heiß – an dem Mann empor.

Tiefbraune Schlafzimmeraugen blicken auf mich herab. Dann beginnen sie zu glühen. „Fuck, hast du eine Vorstellung davon, wie unfassbar scharf du bist?“ Das Lächeln verwandelt sich in ein Raubtiergrinsen. „Du hast nicht geschluckt.“

Vorsichtig schüttle ich den Kopf.

Er leckt sich über die Lippen. Die Finger unter meinem Kinn fächern sich um meinen Kiefer. Sein Griff wird fester. „Zeig es mir.“

Ein Schaudern läuft mir über die Haut. Der sich nach Berührung verzehrende Mann ist verschwunden. Über mir steht jemand anderes.

„Mund auf, Furie! Ich will es sehen.“

Beinahe hätte ich aus Trotz geschluckt. Aber seine Wandlung … Eine normale Frau sollte von dem plötzlichen Umschwung wohl eingeschüchtert sein. Mich macht sie an. Provokativ schürze ich die Lippen. Ein antwortendes Ruckeln an meinem Kinn lässt mich schmunzeln, und wieder hätte ich fast versehentlich geschluckt. Doch sein gieriger Blick lässt mich gehorchen. Ich schließe die Kehle und öffne den Mund.

Mit dem Daumen fährt er mir über die Unterlippe. Es ist ihm anzusehen, wie sehr ihn der Anblick seines Samens auf meiner Zunge anmacht. Es kostet ihn sichtliche Überwindung, mir ein Taschentuch anzubieten. Doch ich schüttle den Kopf.

„Du willst es schlucken?“

Ich nicke.

Er atmet tief durch. „Dann tu es.“

Ich bewege die Flüssigkeit bei weit geöffnetem Mund mit der Zunge hin und her. Ich weiß nicht, warum ich ihn provoziere, vermutlich allein, um zu beobachten, wie sein Blick immer erhitzter wird.

„Schluck es!“

Ich funkle ihn an. Er stiert zurück. Als ich nicht gehorche, führt er seinen Mund nah an mein Ohr. „Soll ich dich dazu bringen?“

Gänsehaut schießt über meinen Leib. Ich zögere den Moment hinaus, bis ich seine Hand an meiner Kehle fühle. Erst als er beginnt zuzudrücken, tue ich, was er verlangt.

Sein Raunen genügt, mich feucht werden zu lassen. Als er mich am Hals packt und auf die Beine zerrt, mich aufs Bett schleudert, krampft sich mein Unterkörper zusammen. Mit einem Satz wirft er sich auf mich und drückt mich in die Matratze. Sein Mund presst sich auf meinen. Die Zunge jagt den letzten Tropfen seines Samens nach.

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Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, aber es hat mich meines Verstandes beraubt. Ich existiere in einem Zustand absoluter Geilheit, die mir keine andere Wahl lässt, als diese Frau unter mich zu bringen. Ich bin gerade erst gekommen, und trotzdem bin ich von dem Willen besessen, mich in Alex zu versenken, wieder und wieder, egal mit welchem Körperteil, egal in welcher Öffnung. Ich beginne mit ihrem Mund.

Ich kann mich selbst schmecken. Es kratzt mich nicht. Solange ich nur ihre Essenz darunter wahrnehme, ihre Schärfe, ihr Feuer. Sie beißt meine Lippen, kratzt über meine Schultern. Ich will mich rächen, aber da ist nur rauer Flecktarn. Der muss weg. Ich rupfe die Feldbluse auf, dass es ihren Oberkörper vom Bett hebt. Das olive Shirt darunter will ich am liebsten zerreißen, doch ich bin noch geistesgegenwärtig genug, ihr die Verlustmeldung ersparen zu wollen, sodass ich es ihr über den Kopf ziehe. Sie reckt mir die Brust entgegen. Der BH verschwindet wie von selbst, und ich sauge mich an der rechten Brustwarze fest. Alex winselt, hilft mir gleichzeitig, die Hose loszuwerden, die Socken, den Slip. Erst als sie endlich ganz nackt vor mir liegt, ebbt die Raserei in mir ab

Was für ein seltsamer Moment. Eine eigentümliche Ruhe überkommt mich, nun da ich sie habe, wo ich will und wie ich will. Nur noch nicht ganz. „Vertraust du mir?“, höre ich mich fragen.

Sie nickt. Als wüsste sie genau, was ich vorhabe, hangelt sie mit einer Hand nach dem Bettpfosten. Ich lehne mich über sie, lasse dabei mein ganzes Gewicht auf ihr lasten, und sie keucht. Das macht mich unglaublich an. Aus dem Nachttisch fummle ich ein Kondom hervor, schnippe es aufs Kissen. Dann zum eigentlichen Ziel. Ich muss nicht lang kramen.

Ihr gepresster Atem will schneller werden, als ich das kleine Paar Schlüssel vor ihrem Gesicht baumeln lasse. „Die sind jederzeit greifbar, okay? Ein Wort und ...“

„Okay.“

Ich besinne mich genug, um sie eindrücklich anzusehen. Ihr Nicken und das vor Aufregung kläglich unterdrückte Grinsen genügen mir. Ich stelle sicher, dass sie zusieht, wie ich die Schlüssel auf dem Nachtkästchen ablege.

„Arme nach oben.“

Sie gehorcht, ohne zu zögern. Ich packe ihren Brustkorb und schiebe sie ein paar Zentimeter weiter hoch, damit ihre Hände die Stangen des Kopfteils erreichen, dann schließe ich die Handschellen um ihre Knöchel. Das Klicken, begleitet von Alex' scharfem Luftholen, reicht aus, um mich wieder gänzlich hart werden zu lassen.

Ich drücke mich im Liegestütz hoch und lasse die Augen über ihr Länge streifen. Holy fuck. Sie könnte nur schärfer sein, wären ihre Beine ans Fußteil gebunden. Doch auch so liegt sie gestreckt unter mir, die Arme über dem Kopf an mein Bett gekettet, der Brustkorb durch die Fesselung hochgereckt und unter hastigen Atemzügen bebend. Regelrecht hechelnd blickt sie zu mir auf, folgt meiner gierigen Beschau ihres nackten Leibs, der zu zittern beginnt.

Was ich nicht akzeptieren kann, sind ihre zusammengepressten Schenkel. Mit einem Schub in die Matratze stoße ich mich ab und komme am Fußende des Betts zu knien. Reflexartig will sie die Beine anziehen, doch ich packe ihre Knöchel. „Hiergeblieben“, knurre ich. „Du bewegst dich nur noch dahin, wo ich will.“

Ihr erschrockenes Keuchen, als ich mit einem Ruck ihre Beine spreize, schickt alles Blut in meine Lenden.

Ich krabble zwischen ihre Schenkel, fahre dabei mit beiden Händen an den Innenseiten entlang. Sie versucht zu strampeln, und als ich mich auf die Seite lehne, um ihrer Mitte so nah wie möglich zu kommen, windet sie sich mit aller Kraft. Nur hat sie keine Chance. Mit einem Arm presse ich ihr Becken nieder, mit der anderen Hand teile ich ihre Schamlippen und senke den Mund.

Sie bäumt sich auf und jault.

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Die Zunge ist sofort mittendrin. Er schüttelt den Kopf, um meine Schenkel abzuwehren, die sich um seinen Kopf schlingen wollen, und bohrt die nasse Zunge unerbittlich in mich. Unwillkürlich bäume ich mich auf, nur um mit einem Seufzen auf die Matratze zurückzuklatschen, weil es sich ... hrrrrn. Gut. Es fühlt sich gut an.

Ich schlinge die Finger um die Stangen. Fuck … Mmmmh. Nice. Warm und feucht und weich und … Mmmmh.

Nur wird es nicht das Resultat erzielen, auf das er hofft, Ich werde davon nicht kommen. Egal ob er den Mund oder die Finger oder seinen Schwanz benutzt, es wird nicht funktionieren. So leid es mir tut, um unser beider Willen.

Ich ziehe an den Handschellen. Sie klappern gegen den Rahmen. Ich liebe das Gefühl des Metalls um meine Handgelenke, genieße es, ihm ausgeliefert zu sein, bin unglaublich angeturnt von dem, was er zwischen meinen Beinen tut, nur wird es nicht klappen. Und das frustriert mich maßlos. Ich versuche ihn mit dem Reiben der Schenkel am Kopf zum Aufhören zu bringen. Er soll von da unten auftauchen und mir den Schwanz reinschieben und abspritzen.

Doch er hat anderes vor. Er macht es sich gemütlich, arrangiert sich so, dass seine breiten Schultern meine Beine auseinanderzwingen, und diniert.

„Hnnnn...“ Irgendwas in mir sträubt sich dagegen, seinen Namen zu sagen, und außerdem geht er in einem Wimmern unter, das mir entkommt, als er mit genüsslichen Geräuschen meine Klit einsaugt. Sofort will ich in Erwartung des Gefühls von zu viel ausweichen, doch er geht sachte vor. Beinahe zaghaft. Meine in Abwehr verspannten Muskeln erschlaffen allmählich, je länger er sich dem Nervenbündel widmet, das bei mir nicht so funktionieren will, wie vorgesehen. Stimulation dort lässt mich vor Intensität aus der Haut fahren, bei einem Iota zu viel Kontakt verkrampfen vor Überreizung. Das hat er offensichtlich verstanden, denn er umrundet den Punkt nur mit der weichen Zungenspitze, so dass ich es kaum fühle. Ich lehne mich zurück. Dennoch kann ich nicht gänzlich entspannen. „Hendrik“, zwinge ich mich zu sagen. Sein Name fühlt sich falsch an.

„Mmh“, macht er mit geschlossenen Augen.

Was soll ich sagen? Hör auf? Verkehrte Worte. Ich will ja nicht, dass er aufhört, nur dass er zur Sache kommt. Schieb ihn rein? Viel zu … uhrg. Nein. Wie bringe ich ihn dazu, das hier zu Ende zu bringen?

Er blickt auf. Ihn über meinen Schamhügel hinweg anzusehen, seine glänzenden Lippen, die glühenden Augen unter halb geschlossenen Lidern, ist unglaublich sexy und verrucht. Er streift mit der Unterlippe über meine Klit, und als sie sich mit einem obszönen Schnalzen löst, grinst er. „Ich werde dich so lange auslecken, bis ich genug davon habe. Dann – und erst dann, wenn ich denke, dass du soweit bist“ – Er fährt mit der Zunge einmal von meinem Damm bis zu dem Punkt, an dem meine Falten zusammenlaufen. – „werde ich meinen Schwanz ganz langsam in dich schieben. Der Länge nach. Bis ich zu den Eiern in dir stecke. Verstanden?“

Die Worte schießen mir direkt in den Bauch. Ich glaube, ich werde in einem Schwall feucht.

Mit einer Fingerspitze dippt er in mich. „Das meine ich.“ Er umrundet meine Öffnung, verteilt die Nässe auf den kleinen Lippen. „Ein guter Anfang.“ Dann senkt er wieder den Mund auf meine Scham und fängt ernsthaft an, mich zu präparieren.

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Ja, genau davon rede ich. Ich will sie feucht. Nass. Ich glaube, es ist überhaupt das erste Mal, dass ich ihre Lust in dieser Form spüre. Mein Finger gleitet ohne jeglichen Widerstand in sie, so leicht sogar, dass ich direkt einen zweiten einführen kann. Dirty Talk bringt es also? Den soll sie kriegen. Nur ist mein Mund derzeit damit beschäftigt, sie noch feuchter zu machen. Ich lecke um meine Finger, verteile ihre Nässe und meinen Speichel, fahre wieder hinauf zu ihrer Klit, deren Berührung sie die Male zuvor zusammenzucken und von mir wegzappeln ließ. Das habe ich bereits gelernt: Sie ist hypersensibel. Ich mache die Zunge weich, spiele nur andeutungsweise um den kleinen Knubbel, der bei ihr, so empfindlich er sein mag, kaum ausgeprägt ist. Selbst mit der Zungenspitze kann ich ihn unter der Haut nur mit Mühe ertasten. Es ist eher ihr Zucken, das mir verrät, wo er ist.

Sie verharrt in angespannter Starre, als hoffte, sie, dass ich aufhöre. Nur will ich noch nicht. Mir egal was andere Männer sagen; ich liebe es, eine Frau zu lecken. Ganz besonders eine gefesselte Frau. Dieser Moment könnte nur besser sein, hätte sie eine Spreizstange zwischen den Füßen, so dass sie vollends entblößt und wehrlos daläge, der empfindlichste Teil ihrer Anatomie vor mir ausgebreitet. Allein dazu da, von mir verschlungen zu werden. Gleichzeitig muss ich zugeben, dass es etwas hat, wie sie mit den Schenkeln meinen Kopf zu umklammern versucht, als wüsste sie nicht, ob sie mich gefangen nehmen oder zerquetschen will.

Ihre winzige Klit schwillt an und die Säfte fließen freier. Ich spreize meine Finger minimal, doch sie ist noch immer verkrampft. Geduldig massiere ich sie, bis ich spüre, dass der Widerstand nachlässt. Die Laute, die sie von sich gibt, werden länger, unkontrollierter. Als ich die dritte Fingerspitze einführe und mit dem Daumen vorsichtig um den Knubbel reibe, erschlaffen ihre Schenkel, und sie raunt leise.

Sie ist soweit.

Wie nebenbei lasse ich meinen Mund höher wandern, über ihren Schamhügel und den Bauch hinauf. Unendlich langsam schlängle ich mich über sie hinweg, während ich sie weiter fingere. Meine Zunge an der Unterseite ihrer Brust lässt sie wimmern und an den Handschellen zerren. Ihr gesamter Oberkörper reckt sich mir entgegen.

Ich lenke sie ab, indem ich ihre Brüste massiere und lecke, einen Nippel einsauge und sanft beiße. Sie will nach mir greifen, doch alles was sie tun kann, ist mit den Ketten zu klappern. Sie ist so mit meinem Mund beschäftigt, dass ich hoffe, sie wird gar nicht registrieren, wie ich ihr meine Finger langsam entziehe.

Doch ich bin so hart, dass ihr der Moment nicht entgehen kann, in dem ich in sie presse. Sofort ist der Widerstand wieder da, und ich will zurückweichen.

Sie lässt es nicht zu. Ihre Schenkel schlingen sich um meine Hüften. „Fuck, ja“, haucht sie, und zieht mich vorwärts. Als meine Eichel den engen Ring durchbohrt, keucht sie wie erleichtert. Ich würde gern behaupten, dass ich zögere, doch dafür ist es zu spät. Das Gefühl absoluter Genugtuung, das mich durchflutet, als ich in sie eindringe, lässt mir nur eine Richtung: vorwärts. Ihr vor Konzentration erstarrtes Gesicht wird weicher, je weiter ich mich in sie schiebe, und ich würde am liebsten brüllen, so gut fühlt sich jeder Millimeter an.

Ich bewege mich einige Male vor und zurück, bis ich ganz in ihr bin. „Das ist es, Babe. Bis zu den Eiern.“ Ich muss einen Moment durchatmen, um nicht die Kontrolle zu verlieren.

Sie öffnet die Augen und sieht mich an. Ihr Atem kommt flach und in ihren Augen ist nichts außer Lust zu lesen. Wieder klappern die Fesseln, als wollte sie nach mir greifen. Da sie nicht kann, wringt sie die Schenkel fester um mein Becken und kommt mir entgegen. Das fasse ich als klare Einladung auf.

Mein erster Stoß lässt sie stöhnen. Ihre Lider schnappen zu und sie reckt das Kinn empor. „Gott, ja.“

Ich erspare uns den dummen Spruch, der sich anbietet, und gehe ohne Umschweife zu dem über, was wir offensichtlich beide wollen.

Zuerst bewege ich mich sanft, bis sich ihre Feuchtigkeit ganz verteilt hat, bevor ich es wage, mehr Kraft in meine Stöße zu legen. Sie fühlt sich unglaublich an. Mit über den Kopf gezwungenen Armen ist ihr gesamter Körper gespannt und mir entgegengewölbt, ihre saftigen Brüste wogen bei jeder Regung. Ich beuge mich über sie, um einen Nippel einzufangen, und sie winselt. Der Widerstand, der mich zuvor verunsichert hat, wird zu einer Faust um meine Schwanzwurzel, die wohl das einzige ist, was verhindert, dass ich sofort komme.

Zu sehen, wie sich ihr Körper unter mir bewegt, wie sie von mir über die Matratze geschoben wird, verschafft mir ein unbeschreibliches High. Ihr Stöhnen treibt mich dazu an, fester zuzustoßen. Die Geräusche, die ich ihr damit entlocke, turnen mich noch mehr an. Sie stöhnt im Rhythmus zu dem Klatschen meiner Eier gegen ihren Arsch, und was das mit mir macht, kann ich nicht in Worte fassen.

Elektrische Spannung sammelt sich unter meinem Steiß. Nein, noch nicht! Ich will nicht, dass es schon vorbei ist. Die Augen aufreißend, starre ich auf sie hinunter und treffe ihren erhitzten Blick.

Sie keucht mir mit geöffnetem Mund entgegen. Ihre Schenkel umklammern mich, die Fersen bohren sich in meine Arschbacken wie Sporen, treiben mich zu fester und schneller und noch fester an, bis ich keine Chance mehr habe, als mit einem kaum unterdrückten Schrei, den ich in ihrem verstrubbelten Haar vergrabe, zu kommen.

Mein Körper bewegt sich von selbst, reitet die letzten Wellen, wogt über ihr, und dann kann ich nicht mehr und kollabiere.

Wie von weit weg höre ich das leise „Umpf“, als ich auf sie falle. Klarer Gedanken und jeglicher Kontrolle über meine Glieder beraubt, begrabe ich sie unter mir. Ich weiß irgendwo im Hinterkopf, dass das nicht ideal ist, weil sie unter meiner Masse wahrscheinlich keine Luft mehr kriegt, aber für den Moment ist mir das egal. Ich will sie einfach nur spüren, ihre Haut an meiner, das Zucken und Hieven unserer aneinandergepressten Leiber, die letzten Konvulsionen, die durch meinen Körper in ihren fließen.

Meins. In diesem Moment, in dieser Sekunde ist sie meins. Und ich gebe sie nicht mehr her.

 

Kommentar(e)

geht es weiter! Ich freue mich total wieder von dir bzw. Henrik und Alex zu lesen.

Meine Kritik wird dir leider nicht weiterhelfen, ich habe keine. 
Außer vielleicht die Kürze der Geschichte, wobei ich das auch dann anmerken würde, wenn sie dreimal so lang wäre. Das liegt also nicht an der Anzahl deiner Zeilen, sondern an meiner Lust auf mehr.

Ich bin total gespannt wie es weitergeht! Danke für diesen neuen Teil!

Grüße aus dem Norden

Carenja

 

Antwort auf von mmmgeschichten

Oh, äh, ich ähm, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Mit Demut nehme ich diesen Preis entgegen. Ich danke meinem Produzenten, den Regisseuren und ... Weltfrieden und so.

Im Ernst: Ich weiß gar nicht, wie ich mit diesem Lob umgehen soll. Hier stehe ich und hab vor Schuldigkeit, weil ihr so lange warten musstet, das mickrige Bisschen gepostet, was ich in den letzten Wochen zusammengebracht habe, und dann kommt so ein Kommentar. Ich könnte heulen vor Freude. Danke! *mitneuermotivationfrischanswerkgeh* :)

Allein vom Lesen Deiner guten Beschreibung geraten meine Säfte in Wallung. Wie gerne würde ich mit Alex den Platz tauschen, auch wenn ich den Orgasmus sehr vermissen würde! Aber vielleicht findest Du bzw. Hendrik auch dafür noch eine Lösung? Das wäre natürlich dann das Sahnehäubchen :D

Deine privaten Pläne hast Du hoffentlich wie geplant verwirklicht. Nachträglich herzlichen Glückwunsch! 
Hoffentlich findest Du bald Zeit, die nächste Folge einzustellen. 

viele Grüße, Black Cat

Japp, private Pläne verwirklicht :) - und nun ist wieder Zeit zum Schreiben übrig. Ich hoffe, die Inspiration spielt mit, sodass ich in den nächsten Teilen mehr als nur kleine Sexszenen zu sprichwörtlichem Papier bringe, ohne dass die Wallung (*freu* Das höre ich so gern, wenn meine Schreibe "wirkt" *gg*) zu kurz kommt. ;) Danke dir!