Von 24/3 zu 24/7 Teil 13

"Klappentext"

Neue Schuhe und ein Rucksack werden gekauft

 

Teil 13

Kaum dass wir beide durch die Eingangstür getreten sind, kommt auch schon ein Verkäufer auf uns zu. Da sagt man immer, Servicewüste Deutschland, aber wahrscheinlich gehen diese Leute nicht in solche Geschäfte.

„Wie kann ich ihnen helfen. Suchen sie etwas Bestimmtes“.

Wieder übernimmt mein Herr das Sprechen, ich wüsste ja nicht einmal, was wir hier kaufen wollen.

„Ich und meine Freundin möchten morgen eine kleine Wanderung machen. Leider fehlt ihr dazu noch die passende Ausrüstung“.

Wandern wollen wir, das ist ja mal ganz was Neues, das habe ich ja seit der Schule nicht mehr gemacht. Aber bei dieser Landschaft hier und der Luft, sicher eine gute Idee.

„Wo, und wie weit möchten sie denn wandern“.

„Ach, nur mal die Berge vor der Haustür besser kennenlernen“.

„Ja ich verstehe, also eine Kletterausrüstung brauchen sie da schon mal nicht. Aber ein festes Schuhwerk sollte es schon sein. Mit diesen Schuhen kommen sie bei uns auf keinen Berg, Fräulein“.

Noch ist alles ganz normal, mal abgesehen davon, dass der Mann mein Halsband schon bemerkt hat. Er tut es aber wahrscheinlich als modischen Gag ab und berät uns freundlich weiter. „Noch sind wir ja nicht Wandern und sie wissen ja, Frau will ja immer hübsch sein“ schmettere ich ihm gekonnt entgegen.

„Sicher haben wir für sie auch ein paar Wanderschuhe, die ihren Geschmack treffen. Kommen sie mit, unsere Wanderschuhe sind dort trüben“.

Wir beiden gehen ihm nach und schnell stelle ich fest, dass auch hier die Auswahl riesengroß ist.

„Was für eine Größe haben sie denn“.

„40“ antworte ich knapp.

„Das wäre diese Reihe hier. Zum Laufen auf normalen Feld und Wiesenwegen eignen sich besonders diese fünf hier. Sie sind alle Atmungsaktiv und verhindern, dass die Füße zu stark ins Schwitzen kommen. Außerdem sind sie sehr pflegeleicht“.

Braun, schwarz, braun, weiß, zum Schnüren, mit Klettverschluss, welche sind wohl die passenden für mich.

„Möchten sie vielleicht einmal diese hier anprobieren. Das ist unser gängigstes Modell, sehr leicht und bequem“.

„Ja, warum nicht“. Ich setze mich auf einen Stuhl der schon bereit steht und ziehe meine Stöckelschuhe aus. „Der ist für den rechten Fuß“ meint der Mann zu mir und so schiebe ich diesen Fuß in den Schuh. Dieser ist mit Schnürsenkeln und so mache ich eine schöne Schleife.

„Achten sie darauf, dass der Schuh nicht zu klein, aber auch nicht zu groß ist, sie wollen doch bestimmt keine Blasen haben“.

„Ja das leuchtet ein“. Ich stehe auf und gehe ein paar Schritte. „Ja, der gefällt mir. Könnten sie mir bitte auch noch den anderen holen“.

„Aber gerne“ und schon läuft er los. Mein Herr scheint sich diesmal zurück zu halten, bis jetzt zumindest. „Ich glaube, das sind die richtigen“ sage ich zu ihm.

„Wenn du meinst. Aber so einfach ist das nicht wie du denkst. Du musst dir diese Schuhe schon verdienen“.

Jetzt kommt die Katze aus den Sack, was hat er schon wieder vor. „Was soll ich tun Herr“. Auch wenn ich befürchte, dass es schon wieder peinlich für mich werden könnte, finde ich langsam Gefallen an diesem Spiel. Vorhin hat ja auch alles wunderbar geklappt und warum sollte es diesmal anderes sein.

„Setz dich wieder hin und schiebe deinen Rock ganz weit hoch. Bitte ihn darum, dir beim Anziehen behilflich zu sein“.

„Ja Herr“ sage ich leise, da der Verkäufer schon mit einem Schuhkarton zurückkommt. Ich setze mich und schiebe mein sowie so schon kurzes Röcken noch etwas weiter nach oben.

„Das wäre dann der fehlende Linke“ hält er mir den Schuh hin.

„Vielen Dank, könnten sie mir vielleicht beim Anlegen behilflich sein“.

„Aber gerne doch“.

Der Verkäufer geht vor mir auf die Knie und streift mir den anderen Schuh auch noch über. Ich weiß, dass er sie sieht, aber es macht mich nur noch geiler. Bestimmt sieht er auch, wie meine Scha*lippen schon prall und feucht sind, verdammt, ist das ein Gefühl, einfach nur richtig geil.

„Versuchen sie doch noch mal ein paar Schritte zu gehen“.

Ich stehe auf und laufe durch den Laden. „Ja die passen ganz hervorragend und hübsch finde ich sie auch noch einigermaßen, immerhin sind es nur Wanderschuhe. Ich denke, die nehmen wir, oder“.

„Wenn du meinst, Schatz“ bestätigt mir mein Herr. Wieder setze ich mich genauso wie eben hin und schiebe meinen Rock sogar noch etwas höher. Wahrscheinlich fehlt nicht mal mehr ein Zentimeter und meine Scham würde auch so zu sehen sein. „Könnten sie mir auch beim Ausziehen helfen“.

„Aber klar“.

Schnell geht er wieder runter und zieht mir die Wanderschuhe aus. Er ist sogar so freundlich und hilft mir wieder zurück in die Heels. Ich kann aber keine Veränderung in seinem Verhalten feststellen. Er muss doch meine Muschi gesehen haben, ist der blind oder Schwul.

„Schuhe hätten sie jetzt schon mal, aber bestimmt möchten sie ja auch sonst noch etwas zum Essen und so mitnehmen und benötigen noch einen Rucksack“.

Etwas verwundert stimme ich dem zu. Der Kerl kann einfach nur Schwul sein. Er kann doch meine glänzende, volle Weiblichkeit nicht einfach übersehen haben.

„Ich denke, da brauchen sie nicht so einen großen, eher so einen kleinen handlichen. Wie so was hier, zum Beispiel“.

Jetzt ist es mein Herr, der sich doch mal wieder zu Wort meldet. „Nein, der ist viel zu klein. Sie müssen wissen, meine Freundin nimmt nie nur das Nötigste mit. Sie packt lieber etwas mehr ein, auch wenn sie es nicht gebrauchen kann. Wichtig ist, dass man es hat, falls man es mal braucht“.

„Ich verstehe, dann also einen etwas größeren“.

Ich weiß genau, worauf mein Herr jetzt wieder anspielt. Die Sache mit dem schweren Koffer hängt mir, trotz Strafe, noch immer hinterher.

„Dieser hier hat über 15 verschieden große Fächer, da können sie so viel einpacken, dass sie notfalls sogar im Wald übernachten könnten“.

Das ist aber keines Falls mehr eines der kleineren Modele, der ist ja riesig.

„Sehen sie, er hat auch einen Bauchgurt, damit lässt er sich sehr angenehm tragen und scheuert nicht auf dem Rücken“.

„Leg ihn mal an, Schatz“. „Ja H“ das Herr kann ich mir gerade noch verkneifen, der Verkäufer braucht ja nicht zu wissen, was sich gerade vor ihm abspielt. Immerhin hat er meine Mu*chi ja auch einfach links liegen gelassen.

Der Rucksack ist wirklich ziemlich groß, aber ganz leicht und sitzt perfekt auf dem Rücken.

„Passt wie angegossen“ meint der Verkäufer.

„Ich denke, wir nehmen beides. Mehr brauchen wir doch für eine kleine Wandertour nicht, oder“.

Offenbar ist mein Herr mit beiden Dingen mehr als zufrieden.

„Eventuell noch eine Wanderkarte, die hätte ich auch da“.

„Nein, das habe ich schon“.

„Wenn sie mir dann zur Kasse folgen würden“.

Wieder zückt Benjamin seinen Geldbeutel. Nun muss er sogar drei Fünfziger hinblättern. Das ist wohl ein teurer Tag für ihn, aber warum schleift er mich auch in diese Läden.

Kaum dass ich wieder im Auto sitze, belohnt mich mein Herr erneut mit Küssen und Vibrationen im Hintern. Das tut mir wirklich gut, es lenkt mich von den Schmerzen in meinem Po ab, wenn ich darauf sitze. Eines lässt mir aber trotzdem keine Ruhe. Wie konnte der mich einfach so ignorieren. Er muss doch gesehen haben, dass ich förmlich auf dem Präsentierteller sitze. „Herr“ sage ich leise zu ihm.

„Was ist Sklavin“.

„Was war mit dem Verkäufer, warum hat er mich so ignoriert“.

„Ich weiß nicht genau was du meinst“.

„Der muss doch gesehen haben, dass ich kein Höschen trage, aber er hat darauf gar nicht reagiert“.

„Du hast wohl nicht richtig aufgepasst, Andrea. Er hat sogar sehr genau hingesehen. Aber der Typ ist wohl unheimlich cool, der hat sich fast nichts anmerken lassen. Aber seinen Ständer in der Hose hast du schon bemerkt, oder“.

„Was, nein habe ich nicht“.

„Wo hast du nur deine Augen Sklavin, den konnte man doch gar nicht übersehen. Eine richtige Beule in der Hose“.

Das muss mir entgangen sein, so was Dummes aber auch. Kaum haben wir unsere kurze Konservation beendet, parkt der Wagen auch schon wieder.

 

Kommentar(e)

hey, ich muss es loswerden... die story ist einfach mal mega gut =) ich bin echt wählerisch und die beihaltet wirklich viel. vor allem wie die gefühlswelten beschrieben werden - ein Traum. 

es ist leider nur so frustrierend das ich zT pro kapitel keine 15 Minuten lesestoff habe =(