1. Lektion: Du musst sie zähmen (Teil 3)

"Klappentext"

Devon "entführt" Sophie übers Wochenende.

 

 

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1. Lektion: Du musst sie zähmen

 

Teil 3: RBP

 

Devon

 

Diese verdammte Schreibblockade! Mittlerweile hing mir alles an diesem Buch nur noch zum Hals heraus, doch als Verlagsautor konnte ich nicht einfach sagen, dass ich das Projekt abblies. Es war ohnehin ein Beweis unserer Freundschaft, dass ich meinen Verleger bisher solange hatte hinhalten können. Ich spürte wie mein Gehirn vor lauter Frust dichtmachte, während ich die Textzeilen anstarrte. Im Grunde war die Hälfte des Manuskripts ja fertig. Der Fall war gelöst, der Verbrecher tot und die Polizistin die Heldin. Nur leider war die Vorgabe, dass ungefähr die Hälfte des Buchs aus der Sicht eines der Opfer die von dem Täter gefangen gehalten wurden, geschrieben sein musste. Das war der Part, den ich einfach nicht zu Papier brachte. Ich hatte so gut wie alles probiert, hatte mich in dem kleinen Landhaus in Schweden Wochen am Stück verschanzt und dicke Psychologiewälzer verschlungen, hatte Dokus geschaut und alles genau geplant, aber irgendetwas stimmte ganz und gar nicht.

                                     Die Figur, so wie ich sie geschrieben hatte, barg überhaupt keine Überraschungen für den Leser. Nichts an ihr würde den Leser motivieren, das nächste Kapitel mit ihrem Namen darüber in freudiger Erwartung aufzuschlagen.

                                     Während ich so dasaß und mir zum abertausendsten Mal den Kopf über Hannah Scotts, so war der Name der Figur, zerbrach, wanderten meine Gedanken ungesteuert zu Sophie. Ein nervöses Kribbeln, das ich mit meinem nervösen 16-jährigen Ich assoziierte, machte sich in meiner Bauchgegend breit. Als ich sie das erste Mal im Club gesehen hatte, hatte ich sie lediglich für eine eingebildete Schnepfe gehalten, die ihren eigenen Verdruss an jedem um sich herum auslassen musste. Doch dann hatte mir Riley von ihren Problemen mit ihrer eigenen Neigung, die sie einfach nicht definieren konnte, erzählt und sie hatte so elektrisiert auf meinen Angriff reagiert. Und ich hatte verstanden.

                                     Nie hatte ich wirklich in eine der Nischen gepasst, die es für Doms innerhalb der BDSM-Szene gab. Ich hatte mich immer nach einer Partnerin mit Rückgrat gesehnt, nach jemandem der meinen Respekt verdiente und der Stärke und Kontrolle einforderte, sie nicht bloß hinnahm. Je länger ich mir über Sophie Gedanken gemacht hatte, desto mehr blühte mir, dass diese komischen Gelüste die ich hatte auch einen Gegenpart haben könnten.

                                     Wieso war Hannah eigentlich rothaarig? Wer war auf die stupide Idee gekommen, ihr rote Haare zu geben? Naja ich, wer wohl auch sonst. Rote Haare standen für Außergewöhnlichkeit, das hieß der Leser erwartete schon bevor sie das erste Mal den Mund aufmachte, Auergewöhnliches von ihr. Und egal wie ich weiter mit ihr verfuhr, ihre Haarfarbe nahm ihr die Chance, den Leser zu überraschen oder ihm Rätsel aufzugeben. Warum hatte ich sie nicht stattdessen brünett gemacht? Eine bestimmte lange braune Mähne wehte vor meinem geistigen Auge im Wind als ich darüber nachdachte. Ja, brünett war schön. Es war so…normal. Es war durchschnittlich. Und durchschnittlich bedeutete, dass der Maßstab um den Leser mit außergewöhnlich zu überraschen und zu fesseln, wesentlich geringer und der Spielraum größer war. So war es beschlossene Sache, Hannah Scotts würde braune Haare bekommen.

 

 

Sophie

 

 

                In meiner Mittagspause am Mittwoch telefonierte ich mit Rebecca.

                „Also Mr. Arschloch ist jetzt auf einmal Mr. Halbgott?“, wollte sie skeptisch wissen, nachdem ich von der Begegnung mit Devon im Café erzählt hatte. Ich verzog die Lippen. Es würde wahrscheinlich noch sehr lange dauern, bevor ich auch nur in Erwägung zöge, die Wörter Devon und Halbgott in einem Satz zu verwenden.

                „So würde ich es nicht sagen, nein. Sagen wir mal so, ich habe mich von der Vorstellung freigemacht, dass er nur ein arrogantes Arschloch ist, das meint andere beurteilen zu können. Außerdem habe ich die Hoffnung, dass ich mit ihm vielleicht…na du weißt schon, richtig guten Sex haben könnte. Ich weiß das ist vermutlich schwierig zu verstehen, oder?“ Rebecca ließ sich Zeit mit dem antworten, anscheinend wählte sie ihre Worte mit großer Sorgfalt.

                „Nein, ich verstehe wirklich nicht was da jetzt im Einzelnen zwischen euch abgelaufen ist. Was ich aber verstehe ist, dass ich noch nie erlebt habe wie du über einen Mann ins schwärmen geraten bist oder auch nur einen Hauch von Euphorie gezeigt hättest. Wenn du also der Meinung bist, dass dieser Mann der große Fang sein könnte dann kann ich nur sagen, schnapp ihn dir Tiger.“ Ich lachte herzlich. Ach war das schön, die zwei besten Freundinnen auf der Welt zu haben.

                „Danke Beccs, wirklich.“

                „Keine Ursache. Was hast du nochmal gesagt, was der Kerl beruflich macht? Schriftsteller?“

                „Ja genau. Er schreibt wohl Krimiromane, aber wenn du mich fragst ist er blutiger Anfänger, er war gerade erst auf einem Seminar für –“ „Wie heißt er mit Nachnamen?“, fiel sie mir ins Wort. Ich stutzte, das war sonst gar nicht ihre Art.

                „Warte, das muss ich erst nachschauen.“ Devon hatte mir seine Telefonnummer gegeben und als er sie in meinem Telefon abgespeichert hatte, hatte er auch seinen Namen dazu geschrieben. Ich entfernte den Bildschirm von meinem Ohr und wechselte in meine Kontaktliste.

                „Devon Brown. Hm, ein ziemlich durchschnittlicher Name, wenn du mich –“ „Devon Brown!?“, quietschte es so laut am anderen Ende der Leitung, dass ich direkt wieder das Telefon weghielt.

                „Sag mal spinnst du? Meine Ohren!“

                „Sophie, Devon Brown mag vieles sein, aber bestimmt kein blutiger Anfänger. Hast du dir nicht mal die Mühe gemacht, ihn zu recherchieren?“

                „Sehe ich aus wie ein Stalker? Warum sollte ich? Das ist eine große Stadt, nicht jeden findet man im Internet.“ Der Satz kam mir so mühelos über die Lippen, dass ich erst bemerkte wie schwer er mir eigentlich auf der Zunge lag, als ich ein Ziehen im Bauch spürte. Falsches Thema.

                „Ja schon klar, aber er ist Schriftsteller. Bei aller Liebe, aber in manchen Dingen bist du einfach unverbesserlich.“

                „Von mir aus, aber woher kennst du ihn denn nun?“ 

                „Woher ich ihn kenne? Herrgott, ich habe wahrscheinlich jedes seiner Bücher gelesen. Hast du eine Ahnung, wie oft er schon die Nummer eins auf der Bestsellerliste war? Nein, natürlich nicht. Er schreibt begnadete Krimis, ich war eine Zeit lang mal ein richtiger Fan, aber er hat lange kein neues Buch mehr rausgebracht.“

                „Mhm, er hat erwähnt, dass es irgendwie gerade nicht so rund läuft.“

                „Wie spannend! Vielleicht zeigt er dir ja sogar sein aktuelles Manuskript. Meinst du, du könntest mir ein Autogramm besorgen? Oder mir eins meiner Bücher von ihm signieren lassen? Warum hast du mit keinem Wort erwähnt, wie gut dein neuer Fang aussieht?“

                „Jetzt mach mal halblang. Ich plane diesen Kerl zu vögeln, nicht mit ihm eine Signierstunde zu vereinbaren.“ Ich seufzte, weil mir natürlich nicht entgangen war, wie sehr die Aussicht sie freute. „Aber ich werde mal schauen was ich machen kann. Vielleicht solltest lieber du mit ihm schlafen. Kleiner Spaß, aber ich darf nicht mein Gesicht vor ihm verlieren. Wenn ich ihn nach einem Autogramm frage, könnte das den Eindruck erwecken, ich sei ein Fan oder so.“

                „Und wäre das so falsch?“

                „Und wie!“

                „Das muss ich nicht verstehen, oder?“

                „Nein, musst du wirklich nicht. Das ist eine Sache zwischen ihm und mir.“

                „Du bist eine Knalltüte.“

                „Ich habe dich auch lieb.“

 

                Ich war gerade an meinen Schreibtisch zurückgekehrt, da brummte mein Handy erneut. Ich ging davon aus, dass Beccs noch irgendetwas eingefallen war was sie noch loswerden wollte, stattdessen spürte ich ein Flattern im Bauch, als ich sah, dass es eine Textnachricht von Devon war.

 

Hast du nächste Woche am Wochenende schon etwas vor?

                                                                       13:09

 

Keine Begrüßung, kein Smalltalk, nur die Frage. Ich lächelte.

 

Nein, noch nicht. Wieso fragst du?

                                                                       13:10

 

Die Antwort kam prompt.

 

Wir fahren übers Wochenende weg. Ich hole dich am Samstagmorgen um 6:30 Uhr ab, schick mir bitte deine Adresse. Pack Sachen zum Übernachten und Sportkleidung ein. Ich freue mich auf dich, Miststück.      

                                                                       13:10

 

Ich schluckte. Meinte er das ernst? Wir kannten uns so flüchtig und er wollte mit mir direkt für ein Wochenende wegfahren? Ich hatte ehrlich keine Ahnung, wie ich das finden sollte.

 

Wo soll es denn hingehen? Und wie kommst du auf die Idee, dass ich mit dir wegfahren will? Woher soll ich wissen, dass du mich nicht irgendwo im Wald verbuddelst? :D

                                                                       13:12

 

He du Depp, kommt da heute noch ne Antwort?

                                                                       14:44

 

Hat sich das erledigt, oder wie? Willst du mich verarschen!?

                                                                       23:01

 

                Und so ging es den Rest der Woche und die darauffolgende Woche weiter. Egal wie oft ich ihm noch schrieb und wie kreativ meine Beleidigungen wurden, er schrieb mir nicht mehr. Auch ans Telefon ging er nicht, als ich in der zweiten Woche versuchte ihn anzurufen. Was für ein verblödetes, arrogantes, dämliches Schrumpfhirn! Was bildete der sich bitte ein!? Am Samstag traf ich mich wieder mit Beccs und Izzy. Als ich auf dem Heimweg im Auto saß, fragte ich mich warum ich den beiden nichts erzählt hatte, schließlich hatte ich doch sonst keine Geheimnisse vor meinen Freundinnen. Irgendwas hatte mich zurückgehalten.

                Zumindest hatte ich eine Ahnung, dass ich mir nicht die Blöße geben wollte zuzugeben, dass ich mir wünschte dass dieses Wochenende zustande kam und dass ich es irgendwie aufregend fand wie er mich so zappeln ließ und ich ihm für sein Durchhaltevermögen Respekt zollte. Ich befürchtete, dass sie all das nicht verstanden hätten. Für sie wäre die Sache ganz klar gewesen – er meldete sich nicht mehr, also gab es auch keinen Trip.

                Ich hingegen…ich packte am Freitagabend hoffnungsvoll meine Tasche. Natürlich konnte ich nicht ausschließen, dass er sich nur einen blöden Spaß mit mir erlaubt hatte, doch mein Bauchgefühl sagte mir etwas anderes. Er wollte mich wütend machen, was ihm hervorragend gelang. Riley hatte mich gefragt, ob ich wieder mit ins Red Canyon kommen wollte, doch ich hatte abgelehnt. Als er erfuhr, dass ich mit Devon verabredet war, hatte er sich vor Lachen gar nicht mehr eingekriegt. Doch bevor er anfangen konnte, die Psychologennummer auszupacken, hatte ich das Gespräch beendet.

                In der Nacht schlief ich kaum, stattdessen wälzte ich mich hin und her, starrte immer wieder auf mein Telefon und stellte wilde Spekulationen an, wo es hingehen könnte – falls er überhaupt auftauchen sollte. Ich glaube, selbst vor meinem ersten Date in der neunten Klasse war ich nicht so aufgeregt gewesen. Devon war eine komplett neue Rubrik für mich. Positiv neu. Und es war lange her, dass ich positiv neu gehabt hatte.

 

                Im Grunde hatte ich schon nicht mehr daran geglaubt, aber pünktlich um 6:30 Uhr klingelte es an meiner Haustür. Mein Herz begann heftig zu schlagen. Mit zittrigem Finger betätigte ich den Knopf für die Gegensprechanlage vor dem Haus.

                „Ich komm runter.“ Hastig schlüpfte ich in meine Sandalen und eine helle Lederjacke, bevor ich mir meine gepackte Sporttasche krallte und praktisch zur Tür hinausflog. Auf den letzten Treppenstufen mahnte ich mich, langsam zu machen. Cool und völlig gelassen öffnete ich somit die Haustür. Dort stand er. Mit Jeans und einem engen Pullover bekleidet, stand Devon Brown entspannt lächelnd vor meiner Haustür. Sofort spürte ich, wie mein Hitzkopf warmlief. Ich dachte an all die Schlafprobleme der letzten zwei Wochen, dass ich mich kaum noch hatte auf der Arbeit konzentrieren können, die Unwissenheit und am liebsten hätte ich ihm direkt die Augen ausgekratzt. Anscheinend konnte man mir meine Gedanken im Gesicht ansehen, denn sein Grinsen wurde noch ein bisschen breiter und schmutziger.

                „Es ist auch schön, dich zu sehen. Guten Morgen.“ Sein Blick fiel auf die Sporttasche in meiner Hand und mit dunkler Stimme, die mir eine Gänsehaut verpasste, fügte er leise hinzu: „Brav.“ Er konnte sich sein brav sonst wohin stecken! Graziös stiefelte ich auf ihn zu und knallte ihm bewusst grob die Tasche an die Brust. Mehr aus Reflex als alles andere, schob er die Hände darunter.

                „Da sind jede Menge Messer und Folterinstrumente drin, um dich qualvoll in Streifen zu schneiden du Mistkerl.“, fauchte ich. Er lachte amüsiert.

                „Du scheinst mir kein Morgenmensch zu sein. Ich habe keine Ahnung was ich dir getan habe.“

                „Ach ja? Wie wäre es zum Beispiel damit, dass du dich zwei Wochen nicht gemeldet hast!?“

                „Es gab nichts mehr zu sagen. Ich habe dir eine Anweisung gegeben und die war klipp und klar. Wenn ich sage, dass ich dich abhole, dann hole ich dich auch ab.“

                „Arschloch.“, brummte ich nur. Ich wollte an ihm vorbeigehen, doch er packte mich am Arm, in der anderen Hand hielt er noch immer meine Tasche. Ein Prickeln machte sich dort breit, wo ich seine Finger unter der Jacke spürte.

                „Wiederhol das und du verbringst die Fahrt im Kofferraum.“ Mein Blick suchte seine blauen Augen, die mich entschlossen anfunkelten. Ich drückte die Schultern nach hinten und hob das Kinn ein Stückchen an.

                „Ich hänge an meinem Leben. Und da du vermutlich fährst wie ein betrunkener Yeti…“ Ich ließ den Satz unbeendet und riss mich betont ruppig los, um nun wirklich an ihm vorbei zu stolzieren. Tatsächlich wusste ich nicht, ob der die Drohung tatsächlich wahrgemacht hätte, aber irgendwie vermutete ich schon. Und das wollte ich nicht riskieren, schließlich hatte ich keine Ahnung wo es hinging und auf der Autobahn oder selbst auf der Landstraße wäre das wirklich gefährlich.

                Devon ließ das unkommentiert, drückte stattdessen auf seinen Autoschlüssel. Ich war überrascht, dass ein riesiger schwarzer Dodge SUV aufblinkte.

                „Gar nicht schlecht für ein kleines Schreiberlein.“, murmelte ich, während er die Kofferraumklappe öffnete und meine Tasche neben seine stellte.

                „Tja, das ein oder andere Buch habe ich vielleicht doch schon verkauft.“, meinte er nur trocken. Ich würde ihm bestimmt nicht die Genugtuung geben, zuzugeben dass ich herausgefunden hatte, dass er so etwas wie eine Berühmtheit war.

                „Wo fahren wir denn nun hin?“, fragte ich beim Einsteigen, in der Hoffnung, dass mein lieblicher Tonfall ihn informativ stimmen würde. Wir setzten uns und erst als wir beide angeschnallt waren, drehte er sich mit dem ganzen Oberkörper zu mir.

                „Das ist eine Überraschung und mehr werde ich dir dazu nicht sagen. Trotzdem gebe ich dir einen Tipp: Mach mich die Fahrt über ruhig richtig schön wütend, ich verspreche dir, dass du alles davon zurückbekommst.“ Ich erschauerte.

                „Das ist unfair, du kannst mich nicht so zappeln lassen. Sag mir wenigstens wie lange wir fahren!“

                „Nein, du wirst es schon sehen. Oder hast du etwas besseres vor?“

                „Fahren wir irgendwohin, wo wir allein sind?“

                „Halt den süßen Schnabel.“ Er fuhr los.

                „Ist dir eigentlich klar, dass ich dir einen riesigen Vertrauensvorschuss entgegenbringe?“, wollte ich wissen. „Du bist praktisch ein Fremder für mich und trotzdem setze ich mich zu dir ins Auto, um vermutlich mit dir in irgendeine abgelegene Waldhütte zu fahren, wo du mich dann um die Ecke bringst, wie in einem deiner Bücher.“

                „Falls du dich dann besser fühlst, keines meiner Opfer starb je in einer Waldhütte?“

                „Du meinst aus deinen Büchern, oder?“

                „Wer weiß.“ Aber er musste lachen und ich konnte nicht anders als einzustimmen. Mein ganzer Bauch war voll von Aufregung. Ich hatte wirklich keine Ahnung wo es hingehen sollte. Vielleicht irgendeine Art Wanderretreat? Wofür sollte ich sonst Sportklamotten mitbringen? Aber warum sollte er eine Frau die er aufreißen wollte, zum wandern schleppen? Und warum machte er so ein Geheimnis daraus?

                Als wir aus der Stadt raus waren, bog er auf die Autobahn. Zumindest wusste ich, dass wir in Richtung Süden fuhren, womit mir aber nicht wirklich geholfen war. Er schwieg den Großteil der Fahrt, was aber nicht unangenehm war. Seine Körperhaltung verriet mir, dass er sich sehr wohl fühlte in meiner Gegenwart.

                „Darf ich das Radio anmachen?“, traute ich mich nach einer Weile ungewohnt schüchtern zu fragen.

                „Ja klar, mach einfach an was du magst.“ Ich sah ihn misstrauisch an.

                „Kein blöder Spruch, keine Bedingung, kein perverses Spielchen?“ Es war halb als Ausdruck ernsthafter Verwunderung gemeint und halb als Witz, doch sein Ausdruck war sehr ernst, als er mich ansah.

                „Sophie. Du hast gefragt ob du Musik hören, nicht ob du einen anderen Mann vögeln darfst. Was hätte ich für ein Interesse daran, dir das zu verbieten? Ich möchte doch, dass du dich wohlfühlst.“ Ich sprang sofort darauf an.

                „Ich würde mich wesentlich wohler fühlen, wenn du mir sagen würdest wo wir hinfahren.“ Und schon machten sich wieder diese kleinen Grübchen neben seinen Mundwinkeln breit, dir er jedes Mal zeigte, wenn er kurz davor stand zu lachen. Irgendwie süß.

                „Also schön.“ Also damit hatte ich nicht gerechnet. Gierig auf jedes Detail, blickte ich ihn an. „Wir fahren zu einem Workshop.“ Workshop. Workshop!? Was zum Kuckuck! Mir fiel nur eine Art von Workshop ein, auf die Devon Brown fahren sollte.

                „Du schleppst mich zu einem deiner Schreibseminare!?“ Er grinste breit, was mir nicht verriet ob ich ins Schwarze getroffen hatte oder vollkommen danebenlag. Die Phrase ‚Wissen ist Macht‘ bekam auf einmal ganz neue Bedeutung für mich.

            „Ich würde aber gerne Riley und meinen besten Freundinnen sagen wo ich bin, damit sie das wissen.“ Er nickte.

            „Ja, das verstehe ich. Wenn wir angekommen sind, darfst du ihnen noch im Auto die Adresse schicken.“ Na immerhin.

            Den Rest der Fahrt schafften wir es tatsächlich, uns wie zwei normale Menschen zu unterhalten. Devon hatte ja im Café mitbekommen, dass ich Fotografin war und hatte viele Fragen und großes Interesse daran was ich so den ganzen Tag machte, was mir sehr schmeichelte. Im Gegenzug erzählte er mir von seiner Zeit in Schweden und was er dort alles besucht und erlebt hatte. Ich gewann immer mehr den Eindruck, dass er ein sehr tiefgründiger und extrem intelligenter Mann war, der gerne den Großteil seiner Karten auf der Hand behielt. Außerdem wollte er wissen, mit was für Männern ich in der Vergangenheit so zusammen war. Also kauten wir fast alle meiner Beziehungen durch. Mir war das Thema nicht unangenehm, schließlich war es in unserem Alter ja normal, dass man kein unbeschriebenes Blatt Papier mehr war, und er antwortete überhaupt nicht abschätzig oder fragte komische Fragen.

            Nach etwa zwei Stunden waren wir endlich da. Wir waren tatsächlich in ein Waldstück gefahren, also doch das Klischee. Allerdings hielten wir auf ein Gebäude hinzu, vor dem bereits andere Autos geparkt waren. Also hatte Devon wohl die Wahrheit gesagt. Er parkte das Monsterauto und wir stiegen aus. Am Kofferraum wollte Devon sich meine Tasche über die Schulter werfen, doch ich schnappte sie ihm weg.

            „Die kann ich selbst tragen, danke.“, meinte ich vergleichsweise patzig. Nur weil wir uns gut unterhalten hatten, hieß das nicht, dass ich nicht immer noch stocksauer war, weil er dieses Rätselspiel mit mir spielte.

            „Ah ich sehe schon, Sie sind hier genau richtig.“, lachte eine Stimme hinter mir. Ich wirbelte herum. Eine große schlanke Frau mittleren Alters kam auf uns zu. Sie schenkte uns ein weißes Lächeln und streckte Devon die Hand hin.

            „Ich bin Sylvia, freut mich. Wir haben die E-Mails geschrieben.“

            „Hallo, ich bin Devon.“, begrüßte er sie freundlich.

            „Dann musst du wohl die junge Sophie sein.“ Leicht überfordert schüttelte ich ihre Hand. Sie hatte eine schicke blonde Frisur und steckte in rosa-cremefarbener Funktionskleidung. Ein sportlicher Schreibworkshop?

            „Ich würde euch bitten, die Taschen vorerst in den Flur zu stellen. Keine Angst, die Vordertür schließen wir ab sobald alle da sind. Jetzt wo ihr hier seid, fehlt nur noch ein Paar. Pete wartet drinnen auf euch und bringt euch dann zum Kursraum.“ Paar? Kursraum? Wehe wehe wehe er hatte mich zu einer Paartherapie geschleift! Uh, der konnte sich auf was gefasst machen! Dieser kleine…! Als Sylvia außer Hörweite war, zischte ich: „Sag mir, dass das hier kein Haufen Seelenklempner ist!“

            „Das ist hier kein Haufen Seelenklempner.“ Devon war völlig tiefenentspannt und ich konnte ihm ansehen wie sehr er es genoss, mich so aufgeschmissen zu sehen. Er hatte natürlich genau die richtige Masche gewählt. Ich konnte ihn beleidigen und mich ihm widersetzen, aber gegen Unwissenheit war ich absolut machtlos. Gemeiner Mistkerl!

            Betont auffällig holte ich mein Handy hervor, öffnete den Chat mit Lizzy und Beccs und hinterließ ihnen eine Sprachnachricht: „Ich bin dieses Wochenende nicht zu Hause, aber macht euch keine Sorgen, ich bin mit Mr. Großkotz zu irgendeinem Psychoseminar gefahren, mitten im Wald. Falls sie zwei Stunden südlich von euch nächste Woche eine Leiche finden, sagt der Polizei wer es war, dankeee.“

            „Du bist eine unglaubliche Dramaqueen, hat dir das schonmal jemand gesagt?“

            „Und du bist –“

            „Ah hallo, herzlich willkommen!“ Ein großer Bär von einem Mann mit Glatze kam auf uns zu und begrüßte uns. „Ich bin Pete, der Mann von Sylvia. Ich hoffe es ist für euch in Ordnung, wenn wir beim Du bleiben? Gut. Bitte lasst eure Taschen für den Moment hier, die Zimmer beziehen wir heute in der Mittagspause. Ist alles in Ordnung mit dir?“ Er blickte mich an. Vermutlich hatte ich dreingeblickt wie eine angepisste Zitrone. Zu meiner Verärgerung war es Devon, der antwortete: „Ja keine Sorge, sie ist nur heute mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden.“ Pete lachte herzlich.

            „Na dann werdet ihr viel Spaß haben, das sind die besten Voraussetzungen.“ Wir stellten die Taschen wie gewünscht ab und folgten ihm in einen großen Raum, der schon voller Menschen war. Alle Tische und Stühle waren an die Wand geschoben worden, sodass der Großteil des Raums freie Fläche war. Neugierige Augenpaare musterten uns als wir in den Raum kamen, zu meiner Überraschung waren alle anderen überraschend gut gelaunt und lachten mich an, wenn unsere Blicke sich begegneten. Hatte ich Devon völlig falsch eingeschätzt und das hier war so ein spirituelles Sektentreffen?

            Außer uns zählte ich sechs Paare. Naja, da Devon und ich definitiv kein Paar waren, nannte ich es lieber ‚Paarungen‘. Da sich alle einen Platz auf dem Fußboden zum sitzen gesucht hatten, machten wir das gleiche. Es war irgendwie merkwürdig, den breitschultrigen Devon in seinen modischen Klamotten, im Schneidersitz auf dem Boden zu sehen.

            Mein Blick fiel auf ein Paar, das uns gegenübersaß und etwa so alt sein musste wie wir. Überrascht stellte ich fest, dass sie ein Halsband trug. Oh. Vielleicht doch kein spiritueller Seelenklempner-Schreiberlingsworkhop? Am liebsten hätte ich ihn wieder mit Fragen beschossen, aber ich wollte nicht, dass einer der anderen mitbekam dass ich völlig ahnungslos war. Trotzdem war ich neugieriger als je zuvor in meinem Leben.

            Es dauerte nicht lang, da marschierten noch eine Frau und ein Mann in den Raum, gefolgt von Sylvia und Pete. Die beiden stellten sich an ein Ende des Ovals das wir mit unseren Hintern auf dem Boden formten und strahlten in die Runde.

            „So, damit sieht es aus als wären wir komplett.“, verkündete Pete. Sylvia fuhr fort: „Es freut uns riesig, dass ihr alle zu unserem zwanzigsten RBP-Workshop gekommen seid. Keine Angst, wer mit dem Begriff noch nicht so richtig was anfangen kann, der wird gleich definitiv schlauer. Irgendwie müsst ihr ja den Weg auf unsere Website gefunden haben, das heißt ihr seid zumindest alle daran interessiert mehr zu lernen und das ist eigentlich alles an Voraussetzung, was man mitbringen muss.“ R-was!? Was zum Henker sollte das sein? Das hatte ich ja noch nie gehört.

            „Besser hätte ich es nicht sagen können.“, meinte Pete. „Auch wenn es langweilig erscheinen mag, wir werden mit einer theoretischen Einweisung beginnen, bevor es dann an die ersten praktischen Übungen geht. Keine Angst, ihr braucht nicht mitschreiben, aber wir wollen zumindest, dass ihr ein ungefähres Verständnis davon habt, was wir euch in den nächsten zwei Tagen vermitteln wollen.“ Wieder war es die Frau, die fortfuhr.

            „RBP. Rough body play - Sobald uns eine treffende deutsche Bezeichnung einfällt, teilen wir es euch mit – ist eine der unmittelbarsten und körperlichsten Formen des BDSM, die es gibt. Obwohl lustvolle Überwältigungsfantasien zu den verbreitetsten Fantasien überhaupt gehören, ist es eine wesentlich kontrolliertere Variante mit seinen sehr kontrollierten Spielarten die Form, die es in den letzten Jahren bis zur Gesellschaftstauglichkeit geschafft hat. Rough Body Play verbindet freundschaftliches Raufen mit Kampfkunst und BDSM. Mein geschätzter Mann und ich wollen die nächsten zwei Tage nutzen, um euch allen eine Möglichkeit zu zeigen, euer jeweiliges Machtgefälle sicher und einvernehmlich auf sehr körperliche Art und Weise auszuleben. Und natürlich wollen wir alle dabei eine Menge Spaß haben.“

            Sprachlos saß ich da, was natürlich niemandem außer Devon auffiel. Er hatte mich mit auf einen BDSM Workshop genommen!? Wie verrückt war dieser Kerl! Ich hatte zwar noch nie von diesem Rough Body Play-Gedöns gehört, aber allein Sylvias Beschreibung reichte aus, dass alles in mir ganz aufgeregt und kribbelig wurde und am liebsten durch die Gegend gesprungen wäre. Ein Gefühl tiefster Dankbarkeit durchströmte mich. Wow. Ich blickte zu ihm hoch und er lächelte mich fast liebevoll an. Obwohl die beiden schon lange weitersprachen, beugte er sich vor und gab mir einen Kuss auf die Schläfe – eine merkwürdig intime Geste, die irgendwie suggerierte wir würden uns schon ewig kennen. Das war die Sorte Kuss, die ein Ehemann seiner Ehefrau nach einem gelungenen Hochzeitstag gab. Eine Gänsehaut überlief meine Arme. Merkwürdig. Ich kannte diesen Mann gerade mal zwei Wochen und eigentlich konnte von kennen keine Rede sein, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass er bereits etwas an mir verstanden hatte, was zuvor noch niemand geschafft hatte – vermutlich nicht mal ich selbst.

            Die beiden erklärten noch eine ganze Weile worum es gehen sollte und ich wurde mit jedem Wort aufgeregter. So wie ich das verstanden hatte, würden sie uns verschiedene Kampf- und Überwältigungstechniken zeigen, uns aber auch beibringen wie wir uns Schmerzen zufügen konnten, ohne uns zu verletzen. Sie erklärten auch, dass es anders als beim Rangeln, bei diesem RBP nicht darum ging, erst im Laufe des Kampfes ein Machtgefälle zu etablieren, sondern dass der Gewinner und der Verlierer schon von vorneherein feststanden, es aber darum ging das auf möglichst körperliche und leidenschaftliche Art und Weise, auszuleben. Wie abgefahren!

            Bevor es an die praktischen Übungen ging, legten wir den Boden mit Matten aus, die mich an Judomatten erinnerten. Anschließend sollten wir uns gegenüberstellen. Ich grinste Devon breit an, der sich freute.

            „Du siehst aus wie eine Katze, die man vor eine Schüssel Milch gesetzt hat“, meinte er.

            „Hallo? Ich darf dir gleich die Hucke vollhauen, wie könnte ich mich da nicht freuen?“ Ich konnte einfach nicht anders als zu strahlen. Sein Lächeln wurde boshaft.

            „Da habe ich aber schon noch ein Wörtchen mitzureden.“

            „So, als allererstes werden wir Umarmungen üben“, verkündete Sylvia. Entgeistert blickte ich sie an. War das ihr Ernst? Ich bereitete mich darauf vor ihn zu vermöbeln und sie wollte, dass wir kuschelten?“

            „Umarmen?“, fragte eine der anderen Frauen im Raum. „Ich dachte hier ginge es ums kämpfen?“

            „Tut es einfach mal. Tretet an euren Partner heran und umarmt ihn so, wie ihr es sonst auch tun würdet.“ Haha guter Witz, Devon und ich hatten uns ja noch nie umarmt! Etwas unbeholfen stellte ich mich vor ihn und legte meine Arme um ihn. Seine Arme legten sich um meine Schultern und er zog mich beherzt an sich, sodass ich meine Nase in seinem Pullover vergraben musste. Himmel, er roch gut! Obwohl er sich nicht bewegte, machte es mich ganz kribbelig, ihm so uneingeschränkt nah zu sein. Natürlich, ich hatte schon seinen Schwanz im Mund gehabt, aber ihn so direkt an mir zu spüren, war einfach eine ganz andere Art der Berührung.

            „Das ist die langweiligste Aufwärmübung ever“, flüsterte ich an seine Brust. Sein dunkles Lachen vibrierte angenehm an meiner Wange.

            „Ach ja? Drück dich weg.“ Augenblicklich spürte ich, wie sein Griff steinhart wurde und mir die Luft aus den Lungen gedrückt wurde. Ich keuchte und krallte meine Finger in seine Seite um mich wegzuschieben, aber ich hatte keine Chance, er war in dem Winkel einfach zu stark und egal wie viele Millimeter ich wegkam, er zog mich immer wieder an sich. Ich versuchte immer stärker loszukommen, trat ihm sogar auf den Fuß. Je länger ich nicht von ihm loskam, desto mehr stachelte es mich an und umso mehr wollte ich davon. Es war ein berauschendes Gefühl, obwohl unsere Position so simpel war.

            „He ihr zwei!“, ertönte Sylvias strenge aber lachende Stimme. „Ihr solltet euch nur umarmen, nicht euch balgen!“ Peinlich berührt hielt ich sofort still und murmelte ein „‘tschuldigung.“

            „Tut uns leid, die Kratzbürste kann einfach nicht anders.“ Dafür trat ich ihm nochmal auf den Fuß.

            „Weißt du was Miststück?“, flüsterte er.

            „Was denn?“

            „Ich glaube, ich werde eine Menge Spaß haben die nächsten zwei Tage.

 

 

 

zu Teil 4 ---->

 

 

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Hallo ihr Lieben,

ich wollte mich nochmal ganz herzlich bei jedem von euch bedanken, der meine Geschichte so fleißig mitverfolgt und vor allem bei denjenigen, die mir Rückmeldung geben! Lob und Kritik - Rückmeldung allgemein - sind die allerbeste Motivation, die sich ein Schreiberling wünsche kann!

LG

Euer Füchschen

 

Kommentar(e)

... es wird spannend. Aber bei diesem "fiesen" Ende des Kapitels hoffe ich doch sehr, dass es auch dieses Mal schnell weitergeht. :) Du schreibst so gut und fesselnd, dass man am liebsten hätte, man könnte die ganze Story auf einmal durchlesen. Da ich aber alles andere als geduldig bin, würde ich es niemals schaffen, zu warten, bis alles veröffentlicht ist, sondern werde weiterhin Kapitel für Kapitel verschlingen.

Antwort auf von Ms_Moonlight_Shadow

auch, dass ich meine Geschichten direkt von Anfang an durchlesen könnte. :D Das würde mir vieel Zeit sparen. Na so schlimm ist es nicht, das schreiben ist ja das was Spaß macht.
Es freut mich wirklich sehr, dass die Geschichte dich so fesseln kann und plane auf jeden Fall, dass es schnell weitergeht.
Vielen Dank für das Lob!

LG

Füchschen

eine so fesselnde, amüsierende, spannende und sich so leicht lesende Geschichte gelesen. Vielen Dank für die köstliche Unterhaltung ;-)

Und, um mich den Vorrednern anzuschließen: Beeile dich bitte mit der Fortsetzung!

Liebe Grüße Kya

Antwort auf von Kya

eine Gemeinde so toller Leser erlebt! Es ist wirklich toll und beflügelt, wenn man für die Arbeit die man investiert so viel positive Rückmeldung und Lob (aber auch Verbesserungsvorschläge und Kritik) bekommt.
Wie schön, dass du meine Geschichte so unterhaltsam findest - ich hoffe, ich kann die Begeisterung aufrecht erhalten.

LG

Füchschen

Mal ein anderer humorvoller Ansatz mit ernstem Hintergrund. Flott geschrieben, leicht und flüssig zu lesen. Ich hoffe auf baldige Fortsetzung

Antwort auf von nickybee

Hallöchen,

in der Tat sind die Charaktere an sich sehr spaßig und humorvoll geschrieben, aber das "Problem" ist wirklich real und sehr persönlich. Trotzdem soll die Geschichte natürlich in erster Linie unterhalten. :D
VIelen Dank für das liebe Lob! :*

LG

Füchschen

mehr davon... die teile sind für mich zu kurz...

Antwort auf von mullemaus2205

dass du die Teile als zu kurz empfindest. Es ist mir wichtig, mich nicht selbst zu überholen mit dem hochladen und deswegen unterteile ich das Ganze in Häppchen, die meiner Einschätzung nach eine angenehme Leselänge sind. Anscheinend gehen unsere Erwartungen da etwas auseinander, wofür ich mich entschuldige - wenn ich es schaffe mehr Zeit in das tatsächliche schreiben zu investieren, dann werde ich auch probieren mehr auf einmal hochzuladen. :)

LG

Füchschen

Jetzt habe ich die ersten drei Teile mit Begeisterung gelesen und kann sagen, dass dies für mich eine der ganz, ganz seltenen Geschichten ist, wo ich mich in die Protagonistin so richtig reinversetzen kann und ich ihre Reaktionen und Gedanken nachvollziehen kann.

Sehr gut be- und geschrieben, tolle Story, vielen Dank für die ersten drei Teile und die Vorfreude auf weitere Teile.

LG Annalene

Antwort auf von Annalene

vielen Dank für das dicke fette Lob! So eine Reaktion in einer Leserin hervorzurufen, ist für eine kleine Hobby-Autorin wie mich einfach das Schönste. Super lieb von dir, dass du mir diese Rückmeldung dagelassen hast. Ich verspreche, ich beeile mich mit dem hochladen des nächsten Teils.

LG

Füchschen

Deine Geschichte ist einfach toll, aber da bin ich nicht die erste die das erkannt hat. Du fesselst deine Leser einfach mit der Geschichte. Und ich lasse mich da sehr gern fesseln :-)

LG Ornella