Blutdiamanten

"Klappentext"

Eine junge Frau macht einen schweren Fehler und findet sich als Arbeitssklavin in einer Diamantenmine wieder...

 

Es war Saras letzte Chance gewesen. Vor die Wahl gestellt, hatte sie das Leben gewählt. Oder das Überleben, wenn man so wollte, denn Freude, Freiheit oder Hoffnung standen nicht zur Debatte, als sie mit kahlgeschorenem Kopf und in grauer Gefängnisuniform vor ihren Richter getreten war. Stumm und mit gesenktem Haupt hatte Sara zugehört, als der Verteidiger - ein kleiner, hagerer Mann mit tiefen Furchen im Gesicht - ihr Geständnis in der für sie fremden Sprache verlas und mit ihren in Ketten gefesselten Händen hatte sie auf den Mann gezeigt, den sie liebte und damit dennoch dem sicheren Tod auslieferte. Aber den gescheiterten Drogendeal und die 20 Kilo Heroin in ihrem Reisegepäck konnte Sara nicht ungeschehen machen. Eigentlich hätte der Stoff für die junge Studentin und ihren abenteuerlustigen Freund die Fahrkarte in eine sorglose Zukunft bedeuten müssen. Aber alles war schief gelaufen und in einer fatalen Mischung von Hybris und Gier hatte das Paar die mörderischen Gefahren ausgeblendet, die nach den Gesetzen dieses Landes ihren sicheren Tod bedeuteten. In einem nach Pisse stinkenden Verhörraum war Saras Traum vom großen Geld schließlich kläglich geplatzt und das kriminelle Girl war knallhart in der bitteren Realität aufgeschlagen. Also hatte Sara ausgepackt und weil sie außerdem jedem, angefangen von den beiden Bullen, die sie verhörten, über ihren Verteidiger und dem Staatsanwalt eifrig den Schwanz gelutscht hatte, brachte ihr der schmutzige Deal statt dem Strang, der nun auf ihren Freund wartete, lebenslange Zwangsarbeit in den berüchtigten Diamentenminen dieses Landes ein.

Erst drei Monate waren seitdem vergangen, aber bereits die kurze Zeitspanne hatte genügt um aus Sara in den Tiefen der Minen noch weniger als ein Tier zu machen. Schwer wog der Hammer, den sie Stunde um Stunde schwang, und Staub brannte in ihrer Lunge, während sich Felsblock um Felsblock unter ihren Schlägen in mühsamer Kleinarbeit in handliche Brocken verwandelte. Diese abzutransportieren und an das goldene Tageslicht zu Tragen war anderen Sträflingen mit milderen Strafen vorbehalten. Schwerverbrecherische Sklavenfotzen wie Sara blieben angekettet im Halbdunkel der Mine, schufteten, schliefen und schissen am selben Platz, bis sie eines Tages umkippten. 

Damit dies aber nicht zu früh geschah, hatte man Sara unmittelbar nach der Gerichtsverhandlung auf ihr neues Leben in der Mine vorbereitet. Noch im Gefängnishof hatte sie sich ausziehen und einem Gutachter präsentieren müssen, der sie mit Latexhandschuhen am ganzen Körper abtastete und sie wie ein Stück Vieh vermaß und prüfte. Häftlinge pfiffen und johlten hinter Gitterstäben, während ihre Physis fachmännisch erfasst wurde um ihre Arbeitskraft optimal unter Tage einsetzten zu können. Saras rehbraune Augen hatten sich während dieser Fleischbeschau mit Tränen gefüllt. Es war unendlich entwürdigend, diese suchende Finger auf ihrer nackten Haut zu spüren und sie in den Mund, die Fotze und das Arschloch geschoben zu bekommen. Und das verurteilte Girl hatte noch immer leise sein Schicksal beweint, als es mit schaukelnden Titten wie ein Tier an der Kette auf einen staubigen Laster verladen wurde. Ihre Kleidung hatte Sara natürlich nicht wieder anlegen dürfen und inzwischen wusste sie, dass es für immer so bleiben würde. Zu gross war in der feuchten Hitze der Mine die Gefahr von Infektionen und es war wesentlicher einfacher die nackten Sträflingskörper gelegentlich mit Wasser und Desinfektionsmittel abzuspritzen, als zusätzlich ihre Kleidung zu reinigen. 

Noch auf der Ladefläche war Sara damals von einer gleichgültigen Schwester eine Spritze mit Impfstoff und Vitaminpräparaten verabreicht worden und diese Prozedur war seit ihrer Ankunft mindestens einmal wiederholt worden. Gleiches galt für Saras ehemals blond gelockten Kopf, der ihr seither in regelmässigen Abständen geschoren wurde, während ihr Körperhaarung bei ihrer Ankunft im Minencamp in einer schmerzhaften Prozedur aus Angst vor Läusen und um den Gestank der Arbeitsfotzen auf einem erträglichen Niveau zu halten, für immer entfernt worden war. Als Werkzeug hatte ein Laser gedient, mit welchem dem Neuzugang ausserdem die Sträflingsnummer oberhalb der linken Brust eingebrannt worden war. Ab diesem Zeitpunkt war Sara nur noch Sträfling 15188 gewesen und während sich der flackernde Schein altersschwacher Grubenlampen auf ihrem schweissnassen Körper spiegelte, fragte sich die junge Frau, wie lange es dauern würde, bis sie sich nicht einmal mehr an ihren Namen erinnern würde. Nicht allzu lange, da war sich Sara sicher. Aber obwohl sie zu Anfang geglaubt hatte innerhalb kürzester Zeit an ihrem Schicksal zu zerbrechen, war es anders gekommen. 

Zunächst war Saras neues Leben in der Diamentenmine allerdings die pure Hölle gewesen. Mit fünf anderen Gefangenen - Straftäterin wie sie - war sie in die Grube hinab gefahren und während das Tageslicht für immer aus ihrem Leben verschwand, schnürte es Sara den Hals zu. Gebückt und in Eisen gelegt wurde der kleine Tross von einem schweigsamen Aufseher aus dem Förderkorb heraus immer tiefer in die Mine geführt und als Sara im damals noch so ungewohnten Dunkel ins Stolpern geriet, bekam sie das erste von unzähligen Malen die Peitsche zu spüren. Wie ein Schlangenbiss grub sich das Leder in ihren nackten Rücken und die junge Frau schrie gequält auf. Tränen liefen ihr die bleichen Wangen hinab, aber schnell würgte Sara ihren Schmerz und verletzten Stolz herunter. Auf keinen Fall wollte sie nochmals Bekanntschaft mit der Peitsche machen und also beeilte sie sich wieder auf die Beine zu kommen, auch wenn ihre Glieder nach dem Sturz und dem Hieb wie Feuer brannten. Langsam setzte sich die traurige Gruppe wieder in Bewegung und schweigend trotteten die in Ketten gelegten Frauen ihrem ungewissen Schicksal entgegen, bis endlich das dumpfe Pochen von Hammerschlägen das düstere Herz der elende Mine ankündigte. 

Dort - im wahrhaften Höllenschlund der Diamentgrube - glitt Saras entsetzter Blick über die ausgemergelten, schmutzigen Körper, die mit stumpfen Blick Stollen vorantrieben und den Abraum zertrümmerten um dem Berg in qualvoller Arbeit Tonne um Tonne des wertvollen Gesteins abzutrotzen.  Hier sollte Sara also den Rest ihres Lebens verbringen und bei diesem trostlosen Gedanken ergriff kaltes Grauen die unglückselige Dealerin. Zum Glück wurde den Gefangenen just in diesem Moment das Zeichen zum Halt gegeben, sonst wäre Sara, benommen von ihrem grausamen Schicksal, Gewiss zum zweiten Mal gestürzt. So aber durfte sie wie die anderen Frauen auf die Knie sinken und erleichtert über diese kurze Rast, liess sie sich fast bereitwillig von den herbeigeeilten Minenaufsehern, denen sie von nun an auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sein sollte, abgrapschen. Frischfleisch war für diese derben Männer in der Monotonie unter Tage eine stets willkommene Abwechslung und schon bald hatte jeder der Neuankömmlinge zur Begrüßung einen stinkenden Schwanz im Maul. Sara, deren Rücken bereits von der Peitsche gezeichnet war, bemühte sich tapfer ihren Würgereiz zu unterdrücken, während über die kahlen Köpfe der eifrig saugenden Gefangenen hinweg abfällige Kommentare ausgetauscht wurden. Irgendwann hatte sich schließlich Saras Peiniger an ihrer Kehle sattgefickt und sein stinkendes Sperma klatschte auf ihre straffen Titten. Solchermaßen in ihr neues Leben als Minenhure eingefickt, wurde Sara befohlen sich an die Arbeit zu machen und mit zitternden Finger und den noch immer besudelten Brüsten griff sie nach dem ihr zugewiesenen Vorschlaghammer. Sara hatte das Gefühl, dass es ihr schier das Kreuz brach, als sie qualvoll zum ersten Schlag ausholte. Aber viel Zeit zum Nachdenken blieb ihr nicht, den schon traf sie die Peitsche um sie bei ihrer mörderischen Zwangsarbeit anzutreiben. Sara war schließlich eine verurteilte Drogendealerin, der Abschaum der Menschheit, und dieses Loch kein Feriencamp, sondern der Ort an dem sie mit ihrem geschundenen Körper für ihre Verbrechen zahlen sollte.

So war es seitdem Stunde um Stunde, Tag um Tag geschehen. Sara schuftete wie ein Tier unter der gnadenlose Knute ihrer Aufseher, aber anstatt in Hoffnungslosigkeit zu versinken, war es als würde mit jedem zerschlagenem Stein und mit jedem Peitschenhieb ein Stück von ihrer Persönlichkeit absplittern. Während Saras nackter Körper zusehends kräftiger und drahtiger geriet, begann ihr nicht nur die Arbeit leichter von der Hand zu gehen, sondern auch Angst und Furcht fielen nach und nach von ihr ab. Sträfling Nummer 15188 begann langsam zu Verstehen, dass es falsch gewesen war, mit Drogen zu handeln. Wäre ihr böser Plan gelungen, hätten Sara und ihr Freund Unmengen dreckiges Gift unter die Menschen gebracht. Aber daran hatten sie diese guten Menschen glücklicherweise gehindert. Sie hatten daher nicht nur das Recht, sondern die Pflicht eine dreckige Dealerfotze wie Nummer 15188 auf das Härteste zu bestrafen. Peitschenhiebe empfand Sara seitdem nicht mehr als ungerecht und weder gegen das Sprechverbot noch die knappen Essensrationen begehrte sie auf. Sie bekam schlichtweg, was sie verdiente... und zusehends brauchte. Wenn sie einer der Aufseher nach der Schicht nahm, liess Sara es nicht nur bereitwillig geschehen, sondern achtete stets darauf - egal wie müde sie sein mochte - seinen kostbaren Schwanz gewissenhaft sauber zu lecken. Manchmal meldete sie bei dieser Gelegenheit auch eine nachlässige Mitgefangene. Nicht um sich bei den Wachen Liebkind zu machen, sondern weil diese Frauen genauso dreckige Kriminelle waren. Die größte Freude bereitete es aber Sträfling Nummer 15188, wenn sie zwischen all dem Schutt einen funkelnden Diamanten für ihre Herren fand. Dann flatterte ihr Herz ganz aufgeregt und spät nachts, wenn die Grubenlampen erloschen waren, dachte sie an all das Gute & Schöne, dass diese herrlichen Menschen mit ihrem Fund anstellen würden. Ein Lächeln huscht in diesem Moment über ihr eingefallenes Gesicht und Nummer 15188 fällt glücklich in den traumlosen Schlaf einer Minensklavin. 

Zwei Jahre später. Jim und Jill stehen vor der Auslage eines Juweliers. „Such Dir einen aus, Liebes“, flüstert er seinem Mädchen ins Ohr. „Aber die Diamanten sind doch alle so teuer, Schatz“, meint Jill verlegen und krault ihrem Freund verliebt den Nacken. Aber Jim lacht nur und deutet auf die zwei Tickets in seiner Hand. Jill nickt, obwohl ihr etwas Flau im Magen ist. Nur ein kleiner Deal - ein Koffer, ein unschuldiges Lächeln am Zoll - und schon werden sie Beide, Jim und Jill, reich und glücklich sein. Das hat er ihr versprochen. Aufgeregt drückt Jill die Hand ihres Lover. „Lass es uns durchziehen, Baby...“

 

Average: 5.2 (10 votes)

Inhalt/Idee

Average: 5 (1 vote)

Erotik/BDSM

Average: 5 (1 vote)

Rechtschreibung/Form

No votes yet

Kommentar(e)

Das Konzept stimmt, mir fehlen aber die Details. So eine Geschichte um Schuld und Strafe kann gut ausgearbeitet werden. Vielleicht liegt es auch an den langen Textblöcken. Mit etwas Überarbeitung würde diese Geschichte noch besser in dieses Forum passen.

Ja, liest sich wie eine ausführliche Inhaltsangabe, aber Geschichtenfeeling kommt bei mir auch nicht wirklich auf.

LG

Flo

Oh ja, das ist eine Geschichte nach meinem Geschmack. Danke!