Bias und Elektra 3. Teil

 
„Hunger und Überreizung“
Ankunft
Nachdem die Göttin entschwunden war, richteten sich die Freunde am Lauf der Sonne aus, um die bezeichnete Richtung zu finden. Dann zogen sie los. Bias hatte noch immer sein gutes Sichelschwert aus Bronze. Hylas jedoch war die Keule entfallen. Doch mit des Freundes Hilfe, fand er in Kürze ein geeignetes Holz, daraus eine gute Keule zu machen. Denn unsicher ist der Tritt des Mannes ohne eine geeignete Bewaffnung. So stiegen die Freunde den Berg hinauf. Den Durst löschten sie mit der Bäche Wasser, welche hier in den Bergen klar und frisch sprudelten aus der Erden Tiefe. Oben, angekommen auf des Berges Grad, folgten sie diesem und sahen über die Landschaft. Der Grad würde sie in die von der Göttin bezeichnete Richtung führen. Doch sahen sie nicht das Ende des Grades. Nicht klein war das Eiland und die Freunde rätselten was sie wohl an der südwestlichen Küste finden würde.

Sie gingen schon länger als die Hälfte des Tages und wurden gewahr, dass der Mann nicht nur der Waffen, nein, auch der Nahrung bedürftig sei. Nicht gegessen hatten sie seit der seltsamen Begegnung mit den freundlichen Nereiden auf dem offenen Meere. Der Hunger machte sich kund mit dem bekannten Grummeln in des Leibes Höhle. Doch sie sahen sich um in jegliche Richtung und sahen kein Anzeichen eines Lagers, oder sonst einer menschlichen Behausung. Kein Rauch stieg zum Firmament und kein Herd bot ein gastliches Mahl. Sie sahen nur das Laub der Bäume und das Grün des Grases. Doch waren sie ja kein Vieh, welches dieses zu Nahrung zu sich zu nehmen pflegt. Dem Mensch steht der Sinn nach des Emmers Stärke, nach den Früchten der Obstbäume und nach dem Fleische erjagter Tiere. Ja, so beschlossen die Freunde nach kurzer Beratung, sie wollten sich auf die Pirsch begeben und ein Reh oder Wildschwein erlegen und sich sättigen am üppigen Mahle.
Aber ach, selten wurde je ein Tier mit Sichelschwert und Keule erlegt. Zum Erjagen des Wildes ist der Waidmann mit dem schlanken Wurfspeer und mit dem weitreichenden Bogen zu Gange. Doch an beiden gebrach es den Jägern. Wohl gab es Jäger, die es wagten mit dem Spieß gegen die rasche Beute zu schleichen, doch dies waren erfahrene Jünger der Göttin Artemis. Doch die Freunde pflegten mehr das Handwerk des Kriegers und auch des Hirten und selten waren sie aus nach dem freien Wild. Doch sie hofften auf die Gunst der Götter und flehten den Beistand der Göttin der Jagd, dass sie ihnen hold sei und sie mit dem Erfolge segne.
Vorbereitungen
Gefesselt saßen Elektra und Ismene in einer Ecke des Raumes. Sie sahen hinaus in den Gang des hinteren Tempelteils in Milet. Ein geschäftiges Treiben beobachteten die beiden Freundinnen. Zunächst wurden die Feudel geschwungen und fleißig gefegt von den Mädchen mit den Ringen in den Brüsten. Es waren ihrer sechs. Später wurden Liegen, Matratzen, Decken und andere Möbel der Bequemlichkeit hereingetragen und in schöner Ordnung aufgestellt. Einige Tage später kamen auch Menschen in den Tempel, welche den Freundinnen unbekannt waren von Angesicht. Es waren Priester mit der weißen Priesterbinde um ihr Haar gebunden und dem roten Umhang, dem Zeichen der Priester des Ares. Sie brachten mit sich andere Mädchen, sie hatten alle Haarfarben, die möglich sind dem menschlichen Geschlechte. Sie wurden, sobald sie im Tempel waren, wieder entkleidet von den heiligen Männern. Allen Mädchen gemeinsam waren die goldene Ringe und auch, dass sie alles mit sich geschehen ließen, ohne jeden Widerstand zu leisten. Sie setzten sich nieder, in Gruppen aufgeteilt und ohne Fesseln. Elektra sah in ihren Augen und sah nichts Anderes als eine tiefe Leer in ihren Seelen. Es waren fünfzehn Mädchen an der Zahl mit Ringen. Doch, so fragte sich Elektra, zu welchem Behufe waren alle diese Vorbereitungen?
Die Jagd
Den Hang des Bergesrücken abwärts gehend, hatten die Freunde die Augen stets gerichtet auf des Bodens Grund. Sie suchten und spähten und fanden alsbald die Fährte der Bache und ihrer Rotte von jungen Frischlingen. Diese Frischlinge würden ein feines Mahl sein und Stärkung geben den hungrigen Wanderern. So folgten die jungen Männern der Spur durch den Wald, durch Bäche und Lichtungen über Erhebung und Senkung des Geländes. Sie standen auch still und lauschten von Zeit zu Zeit, doch hörten sie nicht das verräterische Rascheln des Schwarzkittels Rotte. Weiter folgten sie der Spur und liefen weiter unterhalb des Berges Rücken. Endlich kamen sie in einen kleinen Talkessel. Wieder hielten sie inne und lauschten und endlich vernahmen sie die Laute der fetten Beute.
Die Freunde standen stille und verständigten sich durch Gesten und Gebärden. Bias sollte schnell einen der Frischlinge fassen und Hylas mit seiner Keule den Schädel des Tieres zerschmettern. Auch sollte Hylas seinen Freund schützen vor der Bache Grimm. So trennten sich die Freunde und der eine ging links der andere rechts, um die raschen Tiere aufzustören. Schon fast hatte Bias einen der Jungen gegriffen, als ihm der Vater des Frischlings in die Quere kam. Das gefährliche Tier erkannte wohl die Absicht der beiden Jäger und wollte nicht, dass eines seiner geliebten Jungen zum Frühstück der Jäger würde. Er stellte sich dem Jäger entgegen und zeigte seine mächtigen Hauer. Doch da kam Hylas mit seiner schweren Keule und erreichte das Tier, um es zu erschlagen. Doch ach, er streifte es nur mit seiner nicht weidmännischen Waffe. Der Keiler sah sich nun zwei Feinde gegenüber und wollte die Beiden stellen. Er bekam auch Hilfe von der Bache, die Mutter der jungen Schweine; und nicht ungefährlich ist die Mutter, die für ihre Kinder kämpft. So stellten sich die Bache gegen Bias und der Keiler gegen Hylas.
Die Zeit war zu kurz, um auf einen der rettenden Bäume zu klettern, sie mussten sich dem Kampfe mit den Schweinen stellen. Nicht selten war nicht der Jäger der Sieger in so einem Kampf, sondern wurde ein Invalide oder wurde sogar in den Hades, zu den Schatten seiner Vorväter gesandt von den grässlichen Tieren. Schon war der Keiler gegen seinen Feind angerannt und hatte ihn zu Boden geworfen. Die Hauer waren schon nahe der bedrohten Kehle. Auch die Bache hatte ihren Feind auf die  Erde gestoßen. Sein Sichelschwert leistete ihm hier keinen guten Dienst und wehrlos sah er sich dem verzweifelten Muttertier ausgesetzt. Kein Trost war es ihm, seinen Freund in einer ähnlich misslichen Lage zu sehen. Schon sah er sich und ihn bei den Schatten und den Fährmann um eine Überfahrt anflehend über die grausigen Flüsse der Unterwelt. Aber seine Elektra, und die unglückliche Ismene, beide warteten doch auf ihre Rettung, auf ihre Geliebten mit der langersehnten Hilfe. Und nun sollte es sich erweisen, dass sie beide versagten und die Mädchen in den Klauen der Unholde verbleiben mussten. Nicht nur, dass sie als Mägde leben mussten in fernen Landen und nicht als Hausfrau und Herrin am eigenen Herdfeuer, sie sollten auch als Metzen dienen dem unkeuschen Priester und seine Frechheiten ertragen, wenn er sie beschlief und scheußlich missbrauchte. Ach dass doch Thanatos, der Tod sie bald erlöste und auch brächte zum Flusse Styx und sie daraus tränken und vergäßen ihre schrecklichen Erlebnisse.
Doch was war dies? Das war doch Hufschlag. Sollte doch noch Hoffnung sein für die bedrängten Jäger? Doch die wenigsten Jagdherren liebten es, wenn fremde Jäger sich frech tummelten in ihrem Reviere. Ist so ein Jäger nicht gefährlicher als Bache und Keiler zusammen? Es wurde geschossen und die Pfeile trafen die Tiere ins Herz, so dass sie fielen und röchelnd verendeten. Bias blieb liegen und wartete bis die Jäger sich zeigten auf ihren so trefflichen Rössern. 
 
Das Massenlager
Als der Sonnenwagen am höchsten stand, kamen ältere Weiber in den Raum der Frauen und breiteten aus viele Tiegel, Pfannen und Amphoren. Die Luft war schnell schwer von den Düften und Aromen vielerlei Arten. Der Duft von Weihrauch mischte sich mit dem Aroma der Rosen, Rosmarin mit Narde. Die Körper der Frauen wurden eingerieben mit Ölen und Salben. Andere Töpfchen wurden geöffnet und ein Reich von Farben ward sichtbar den staunenden Mädchen. Die Frauen wurden mit Henna in kunstvollen Mustern und Linien bemalt. Nun wurde das Haar der Frauen gewaschen, in Wasser mit Tannennadeln versetzt. Endlich wurden die Brustspitzen der Mädchen bestreut mit Safran. Nicht schlecht staunten Elektra und Ismene über die überbordende, verschwenderische Sinnlichkeit und über die Kunstfertigkeit der älteren Weiber. Alle Mädchen wurden von ihnen verziert und nur die beiden Freundinnen und Atlante wurden ausgelassen von ihren Bemühungen.  
Kreon und Paris kamen in den Raum und griffen sich die drei gefesselten Mädchen und führten sie hinaus und in den schön geschmückten Raum. Sie waren nicht gebadet und nicht gekämmt und auch dufteten sie wenig nach den Gerüchen, welche die Männer um ihre Sinne bringen. Jede wurde aber stehend ausgestreckt und zwischen zwei Säulen gebunden mit bronzenen Schellen. Hier harrten sie der folgenden Dinge.
Zuerst kam die Reihe der Priester mit gemessenem Schritt in den Raum. Sie setzten sich auf die Liegen. Augias erhob sich und richtete das Wort an seine Gäste: „Einsam ist der Priester Stand. Sie mitteln zwischen den gebrechlichen und schnell schwindenden Menschen und den ewigen Göttern. Früher war es der Brauch bei den Priestern, dass diese sich begnügten mit der Gemeinschaft ihrer alleinigen Ehefrau und mit den Gaben der Menschen. Aber doch haben sich die Priester besonnen. Die Götter leben und haben Kinder mit vielen verschiedenen Göttinnen und sterblichen Frauen. Darum haben auch wir beschlossen, uns nicht mehr mit nur einer Frau zu begnügen. Denn näher stehen wir den Göttern als den Menschen!“ Beifall erhob sich und Rufe der Zustimmung in dem ganzen Rund. Und wieder erhob Augias seine Stimme: „Darum, lasst uns nun ein Trankopfer bringen der Hestia, der Göttin des Herdfeuers und der Heime der Hellenen.“ Er goss einen Kelch mit köstlichem Weine in das prasselnde Feuer. „Dann lasst uns unsere Stimmen erheben und unseren Gott ehren mit dem Geheul der Schlacht!“ Und die Priester erhoben ihre Stimmen und vereinigten sie zum lauten Schlachtengebrüll. „So, jetzt das Schlachttier herbei, dass wir es schlachten und das Blut opfern dem Gotte der Schlacht.“ Und ein Schwein wurde herbeigebracht. Es quickte bevor Augias, als Hausherr, sein Messer aus Stein in den Hals des Tieres stieß. Das Blut wurde aufgefangen in große Becken und über die Statue des Ares gegossen. So ehrten die Priester den Gott der Schlachten, den männermordenden Ares.
Dann kamen, in einem feierlichen Zuge, die Frauen mit den beringten Brüsten. Die Priester drehten sich zu den Frauen um und besahen sich die kunstvollen Frisuren und Muster. Die Frauen scharten sich um den Priester, den sie als ihren Herrn betrachteten, fielen nieder auf ihre Knie und umfassten die Füße des jeweiligen Priesters. Die Herren fassten die Mädchen an ihren Ringen und führten sie auf die bereiteten Lager. Sie führten die Mädchen zusammen und bedeuteten ihnen sich zu paaren wie sonst nur Männer zusammen mit  Frauen zu tun pflegen. Und die Mädchen küssten einander nach dem Geheiß der Priester. Die Priester standen herum und erfreuten sich an der Leidenschaft der sich küssenden und leckenden Frauen. Schon fühlten die Priester sich erregt und ihre Phalli erwachend. Sie griffen nach den Ringen und zogen daran und führten ein Mädchen mit sich auf ihr Lager. Geschwind waren ihre Gewänder vom Leibe gerissen und sie drangen mit ihren Zungen in die Münder der Dulaes. Ihre Hände umfassten die Brüste der Mädchen und kneteten sie, wie die Mägde walken den Teig des stärkenden Brotes. Sie drangen in die Frauen und stießen in sie. Dabei achteten sie nicht auf die Augen der Mädchen. Denn nicht wie sonst, leuchteten ihre Augen und es lachte nicht ihr Herz, wie es  die Frauen pflegen in ihrer Brunst und Lust. Nein, hier war Leere und nichts als Leere. Aber was kümmerte das die Männer! Als sie ihr Erlebnis der Brunst hatten, stießen sie die Mädchen mit ihren Füßen und führten sie wieder zurück zum ursprünglichen Lager der Frauen.
Und wieder sollten die Frauen Umgang miteinander pflegen. Nicht lange darauf kamen die Unholde wieder und griffen eine Andere aus dem Gewühl. Mancher ließ die Frau vor sich knien und seinen Phallus von ihren Lippen verwöhnen. Schlucken mussten die Armen den Samen, der sonst doch befruchten und neues Leben pflanzen sollte in der Frauen Schoß. Andere aber befahlen die Frauen hinunter und sitzen wie das vierfüßige Vieh. Sie drangen ein mit ihren Phalli in ihre hintere Öffnung, aus denen sonst der unreine Kot den Körper der Menschen verlässt. Auch dort verströmten sie ihren Samen, der unfruchtbar dort verblieb. Wieder Andere umfassten die Brüste der Mädchen und pressten zusammen die oft großen vielleicht Hügel. Sie umschlossen ihr Glied mit dem köstlich duftenden Brustfleisch. Nachdem sie die Brustspitzen geleckt hatten und mit ihnen auch des Safrans Wirkung, wurden die Männer nur noch wilder in ihrer Brunst. Sie stießen und zogen zurück und stießen erneut, bis endlich auch sie ihren Samen ungenutzt verspritzten.
Als den Männern, nach einigen Wechseln der jeweiligen Mädchen, endlich die Manneskräfte entschwanden, so besannen sie sich mehr auf die Kraft ihrer Arme. Die Mädchen mussten sich nun auf die Knie der Herren legen und ihre Kehrseite nach oben zeigen. Nun schlugen die grausamen Männer, mit bloßen Händen, auf der Mädchen Kehrseite, so dass sich rot färbten die Sitzfläche der Geschlagenen. Einige wurden auch mit ledernen Riemen geschlagen und sie verletzten die Mädchen gar sehr. Aber nur selten hörte man einen Aufschrei und keine Träne fand ihren Weg aus den Augen der Schönen. Endlich wurden die Mädchen zusammen geführt auf ihr ursprüngliches Lager. Dort wurden sie angehalten, sich gegenseitig zu streicheln, während die Männer auf ihren Lagern saßen, die Becher erhoben und auch dem Dinoysos, dem Weingott, frönten. Immer seltener wurde eines der Mädchen von ihrer Gefährtin getrennt, um einen der Herren mit ihrem Leibe zu dienen. Und endlich schliefen die Männer, berauscht von dem Weine, von den Düften und auch von der körperlichen Lust.
Die Mädchen, besudelt von Samen, hörten auf sich zu küssen und streicheln, denn sie wurden gewahr, dass ihre Herren im Arme des Hypnos, dem Bruder des Todes, ruhten. So fielen auch sie endlich in einen unruhigen Schlafe.
Elektra, Ismene und Atalante, gefesselt zwischen die Säulen, waren alleine noch wach. Elektra besann sich auf ihren Bias und auf die Stunde bevor er sie verließ, um in die Stadt zu kommen. Sie gedachte ihres Zusammenseins mit ihrem Geliebten auf dem einfachen Lager aus Laub. Wie oft hatte sie wohl in ihrer Lust den Namen ihres Bias gerufen, geschrien? Wie oft von seinen Lippen den ihren gehört? Doch hier war kein Flüstern von Geheimnissen ins Ohr der Gespielin, kein Name, keine Sanftheit und zärtliches Gefühl. Hier herrschte nur Begierde und eigene Lust und Ausschweifung. Angewidert schloss sie ihre Augen und ihre Augen blieben nicht tränenleer.
Mischwesen
Bias traute seinen Augen nicht, als er sah wer sich ihnen aus des Waldes Dunkelheit nahte. Es waren zwei Wesen, oder waren es vier? Die Hufschläge stammten von rösserartigen Wesen, eines ein Schimmel, das andere ein Rappe. Beide waren schön bemuskelt von weiten Rennen. Nicht zu hoch waren die Widerriste, eher wie kleinerer Tiere als die, welche den Streitwagen zu ziehen pflegten. Doch dort wo bei Pferden der Hals und der Kopf mit den rassigen Nüstern zu sein pflegte, waren hier die Oberkörper von Menschen. Der Rappe war vorne ein schwarzhaariger Mann, mit recht starken Oberarmmuskeln. Der Schimmel war leicht als weibliches Wesen zu erkennen, blonde, gelockte Haare fielen ihr über die Schultern und reichten bis auf den Rücken des Pferdes. Ihre Brust war die einer Frau, bestehend aus straffer Haut, welche die Brüste fest an ihrem Körper hielt. Die Spitzen waren dunkel und rötlich. Das waren der Zentauren zwei. Oft schon hörten die Freunde von diesen Geschöpfen, welche scheu in ihren Gegenden lebten. Sie waren bekannt für ihren guten Gebrauch des Bogens und ihr reichhaltiges Wissen. Doch es gab auch Geschichten, die beschrieben die Zentauren als mädchenraubende Unholde. Sie raubten, so erzählten die Alten, Mädchen die sich zu weit hinaus auf die Felder gewagt hatten, und niemand hätte sie je wieder gesehen. Die einzige Spur waren die Abdrücke von Hufe, und so kam diese Sage zu Stande. Bisher glaubte Bias, dass dies ein Gewäsch der zahnlosen, alten Weiber sei, die jungen Frauen zu schrecken und nahe bei des Herdes Feuer zu halten.  
Bias erhob sich langsam von der Erde, so tat es ihm der Hylias gleich. Beide näherten sich den Kentauern langsam und mit scheuem Schritt. Sie neigten ihr Haupt vor den seltenen Mischwesen: „Seid bedankt, ihr Kentauern, denn solche seid Ihr doch. Unsere Alten sprechen von Euch und so habe auch ich von Euch erfahren. Ihr kamt nicht einen Augenblick zu früh, schon sah ich meine Kehle als ein Opfer der Hauer des Keilers und auch mein Freund hier war nicht weit davon entfernt, zu den Schatten zu fahren. Mich hier nennt man Bias, der Prinz aus Argos und dies ist Hylas, mein Vetter und treuer Reisegefährte. Doch wie dürfen wir unsere Retter benennen?“
Der schwarzhaarige Zentaur öffnete seinen Mund und Worte brachte er hervor welche verständlich waren: „Mich nennt man Kyllaros, den Schützen und mir zur Seite steht mein Eheweib, die heilkundige Hylonome. Es stimmt, wir werden Kentauern genannt. Wir stammen von der südwestlichen Küste von Lesbos. Einer plötzlichen Eingebung folgend kamen wir eilends in diesen Teil der Insel und sind froh, Euch vor den Zähnen der wütenden Säuen gerettet zu haben. Doch seid noch geduldig und vertraut euch der Pflege meiner heilkundigen Frau an. Sie weiß aus Kräuter und Gräser oft eine heilende Salbe zu bereiten und Heilung geht vor dem schnellen Eilen auf des Wanderers Pfaden. Denn wie soll eines Wanderers Ratschlag und Planen zur Auswirkung kommen wenn er sein Ziel nicht erreicht und stirbt in seiner Krankheit oder erliegt seinen Wunden?“
Hylonome, die freundliche Zentaur, trabte zu den hellen Stellen in der Nähe der Freunde und sammelte Kräuter, Gräser und andere Pflanzen. Nun trabte die Zentaur zu den Freunden und legte die Pflanzen auf die Wunden der Männer und verband sie mit großen Blättern und Schlingen aus Weiden und richtete ihr Wort an die Verletzten: „Ihr lieben jungen Männer, was war Euer Begehr auf unserer Insel, wie kam es, dass Ihr auf Reisen ginget und wo ist das Ziel Eurer Reise?“ So erzählten die Freunde von ihren geraubten Geliebten, von der Beauftragung durch die jungfräulichen Göttin Athene, von ihrem Schiff, von der Begegnung mit den weissagenden Nereiden, von dem Tosen der Stürme und ihrem Schiffbruch und zuletzt von der erneuten Begegnung mit Athene.
Zunächst entfachten sie ein Feuer, zerlegten die Kadaver der Säue und brieten das Fleisch für eine kräftigende Mahlzeit. Dann beluden die Zentauren sich mit Fleisch von den Säuen. Die Männer stiegen auf der Zentauren Rücken und so ging es im Trab zu den Siedlungen an der südwestlichen Küste.
 
Halbgeschwister
Auf des Olympes Höhen sah Athene die Orgie in des Ares Tempels mit Abscheu. Sich umblickend entdeckte sie den Ares, mit seinem Schwerte übend. Sie begab sich zu ihm und forderte ihn auf einzuhalten. Ares blickte sie wütend an: „Ach, meine Halbschwester! In welchem Gebiet meinst Du nicht, die Weisheit mit Löffel gefressen zu haben? Überall willst Du die besten Stücke für Dich haben.“ Athene nahm ihren Helm ab und sah Ares in ihre Augen. „Verstehen kann ich Deinen Grimm, mein Halbbruder. Stammt er doch von dem Streich, den Hephaistos Dir und Deiner Buhlschaft spielte.“
Ares dachte an die Stunde seiner Beschämung. Schon immer begehrte er die Liebe der Aphrodite, der Schönsten der Göttinnen, der Gattin des hässlichen Hephaistos. Und sie, die Untreuste der Olympierinnen, sie reichte auch dem Ares ihre Hand. Zusammen lagen sie oft auf dem Lager, wenn sie die Spiele der Liebe gemeinsam genossen. Dem hässlichen Hephaistos wähnten sie arglos in seiner Werkstatt. Doch der hässliche Gott war nicht töricht; längst schon hatte er von dem Treiben des Paares Kunde erhalten. Doch Ares war der Gott der blutigen Schlacht, geübt im Kampfe und mit den Waffen. Blut vergießen, das war sein Geschäft! Dieses bedenkend, kam dem Handwerker der Gedanke. Ein Gespinst machte er aus Metall; das war seine Meisterschaft. Als die beiden Turteltäubchen sich wieder im Lager wälzten, Mund und Mund sich fanden, und Ares gerade in Aphrodites reizenden Leib eindrang, da fiel das feine Netz auf die beiden und sie waren gefangen. Nicht konnten sie rechts oder links, oben oder unter sich bewegen. So wie sie gefangen waren, so mussten sie bleiben. Hephaistos, der gehörnte Eheherr hatte sich gerächt und humpelte um das Lager und schimpfte und schmähte. Die anderen Götter kamen herbei, um zu sehen was sich zugetragen, dass der Metallwerker so polterte, er, der nicht mit der Rede zu glänzen pflegte im Rat der Götter. Da sahen sie die beiden Gespielen in misslicher Lage. Das Gesicht der Beiden bekam die Farbe des Blutes vor lauter Scham, wurden sie doch im Ehebruch entdeckt. Hera blickte mit Abscheu auf die Missetäter, sie die Hüterin der ehelichen Reinheit und so oft Betrogene. Die anderen Götter jedoch lachten und lachten. Sie hielten ihre Bäuche und lachten aus vollem Halse. Seither war Ares den anderen Götter Gram, doch verbarg er den Ärger nach außen hin.
Athene zeigte ihm Milet und des Augias Orgie und seinen Umgang mit den Frauen. Sie stellte Ares zur Rede: „Mein Halbbruder, siehst Du dort Deine Priester, wie sie wahllos die Mädchen missbrauchen. Ich wundere mich, ob sie das auf Dein Geheiß tun. Du liebst die Gewalt, mehr als die Strategie, den Schlachtenlärm mehr als die Beratung der Feldherren. Bist Du ein Befürworter, oder gar der Urheber dieses Treibens? Die fleißigen Menschen auf des Ackers Krume, diejenigen die den Mahlstein rühren ohne Unterlass, sie beginnen die Götter zu missachten. Denn sie sehen das Treiben der übermütigen Priester, die sich erheben über die Welt der Menschen und wollen reichen in die Sphäre der Götter.“ Ares wog sein Haupt hin und her. Athene konnte sein Nachdenken erkennen an seinen Gebärden. Dann hob er an mit seinem Spruch: „Halbschwester, ja ich bin eher der Kerl, der die Schlachtgesänge der Krieger mehr liebt als das Sitzen am Ratsfeuer der Kriegsherrn. Ich treibe die Krieger an, so dass sie Mut gewinnen und gegen die Reihen der Feinde rennen. Du führst die Fürsten im Rat und damit die Schlachtenpläne. Unterschiedlich sind wir in unseren Vorlieben, doch uns beide braucht es, um die Schlacht siegreich zu bestehen. Und trotzdem, so versichere ich Dir, ich bin kein Narr. Solch Tun habe ich nie begehrt, noch unterstütze ich es. Aber ich kann nicht gegen meine Priester kämpfen. Wie sollte ich sonst neue Priester berufen, wenn ich mich gegen sie wende? Aber das brauche ich nicht. Dein Bias ist ja unterwegs, den Priester zu strafen. Und sei gewiss, ich werde Bias nicht strafen, nicht rächen den hochmütigen Priester. Meine Hand ist abgezogen von Augias. Auch mir liegt viel an der Achtung und Verehrung der treuen Menschen und ich will es nicht leiden, dass uns dieser Priester in Verruf bringt.“ So antwortete Ares und Pallas Athene lächelte und schied.   
Vorgeschmack
Ausgestreckt standen die jungen Frauen immer noch zwischen den Säulen, und waren vom Stehen müde und von den Eindrücken angewidert. Solche Exzesse zu sehen war viel für so junge Seelen. Wo eine freundliche und vertraute Amme die Jungfrau in die Wege der Männer mit den Frauen einweisen hätte sollen, hier hatten sie Abwege sehen müssen, welche sich die Männer erdachten. Doch die Grausamkeit hatte noch kein Ende. Gerade erwachte Augias und schaute sich um zu sehen seine Gesellen. Sie alle entschlichen langsam der Umarmung des Hypnos, des Todes Bruder. Die wenigen Tiefschläfer waren schnell geweckt.
Auf dem Polster schlummerten die vielen Dulae und Pornae, welche gestern mit ihren Leibern der Männer Befriedigung gedient hatten. Das Sperma war getrocknet und klebte an ihnen, denn noch durften sie sich nicht reinigen und nachgehen der weiblichen Lust in äußerlichen Schmuck und Zierde. Das laute Rufen und Klatschen der Hände des Augias weckte die Schläferinnen. Dann erhoben sich die Priester und verehrten ihren Gott und Dienstherrn: „Sei mir gegrüßt, Du Blutgieriger! Wir, Deine demütigen Diener wollen Dir dienen in aller Demut und Bescheidenheit. Zieh Deine Hand nicht von uns und verteidige uns mit Deiner starken Hand! Nimm von uns diesen Kelch, voll der roten Weins, rot wie das Blut, das Du vergießt.“ Sie vergossen den Becher Wein über den Altar und sangen Reime aus längst vergessenen Tagen in alten und seltsamen Rhythmen.
Dann dreht er sich um und wurde der gebundenen Mädchen gewahr und ein Leuchten war in seinen Augen: „Ihr Freunde, seht doch, hier sind noch drei Leiber, die sich noch immer verweigern ihre Körper für unsere Glieder zu geben. Doch ich will es nicht leiden, dass sich ein frecher Mann, sich ihre Jungfernschaft hole und nicht sie uns dieses Häutchen anbieten. Aber doch will ich ihre Leiber sehen, wie sie zucken und sich winden in weiblicher Gier. Ihr Huren, los auf, kümmert euch um die drei Widerspenstigen. Und wir wollen, dass ihr einen Wettbewerb habt. Teilt euch auf und jede Gebundene soll die gleiche Anzahl haben. Streichelt sie und saugt, leckt und blast sie bis sie sich schütteln unter dem Zucken ihrer Vulva. Die Letzten, denen das gelingt,  werden noch die Ruten spüren.“ Und alsbald drängten sich die beschmierten Weiber um die ausgestreckten Gebundenen. Elektra, Ismene und Atalante spürten die vielen Hände an ihren Schenkel, auf ihren Brüsten und an ihrer Vagina. Wo sie nicht gestreichelt wurden, da spürten sie feuchte Zungen. Elektra wollte  gegen die Brunst ankämpfen und obsiegen der Manipulation. Allein es ging über ihre Kräfte. Atalante war die Erste, sie hatte schon zu oft ergebnislos gekämpft gegen den Reiz. Elektra war die Zweite und endlich schüttelte sich Ismene in ihren Fesseln. Doch der Widerwillen blieb und diese Reaktion war seelenlos und dumpf; gestohlen war der Orgasmus und nicht geschenkt.
Die beringten Mädchen durften sich kurz säubern und reinigten den Raum. Die drei anderen Mädchen wurden losgemacht und weiter gefesselt und in ihren Raum zurückgebracht. Dort sahen sie später die anderen Frauen, zehn davon trugen frische Rutenspuren auf ihren Rücken. Endlich, nach einigen Stunden, wurden die fremden Mädchen von ihren Herren hinausgeführt und sie verschwanden aus dem Blickbereich Elektras. Doch, sollte sie jemals die Ringe erwählen, dies hier würde ihr Schicksal sein. Und sie beklagte ihr Los und alle Drei bestärkten sich, alle Marter zu bestehen und in Würde auf die gewisse Befreiung zu harren.
Im fremden Dorf
Auf dem Rücken der Zentauren war es ein Leichtes zu reisen und schnell erholten sich die Freunde von der grässlichen Begegnung mit den Schweinen. Sie begannen zu erzählen von den Wegen der Menschen, von Liebe und Hass, von Streit und Versöhnung, von freier Wahl und der Entscheidung der Eltern. Die Zentauren hörten der Männer Worte, doch antworteten sie selten, trugen sie doch die Männer mitsamt dem Fleische. Endlich erreichten sie, nach einer vollen Tagesreise, das Dorf der freundlichen Zentauren.
Bias und Hylas waren soweit genesen und gingen selbständig umher und sahen die Wege der Zentauren. Unähnlich waren ihre Bräuche denen der Menschen. Sie lebten nicht in Häusern mit Stuben, nein, ihre Wohnungen waren eher den Ställen gleich. Sie schliefen auch nicht in Betten mit Decken und Kissen, gefüllt mit den Daunen der Gänsen. Sie schliefen in dürrem Laub. Doch aßen sie, wie die Menschen, doch dies im Stehen. Sie rezitierten eigene Hymnen und Epen auch nach den allgemeinen Rhythmen in Versen und Strophen. Im nahen Walde sahen sie auch der Zentauren Brauch in der Liebe. Nicht dass sie darauf aus gewesen wären dies zu erspähen, doch wandten sie sich nicht ab, als in der Ferne sie dies Schauspiel ersahen. Der männliche Zentaur küsste den weiblichen auf den Mund, stoppte dies und flüsterte Worte in ihr Ohr. Er befühlte ihre Brust und sie die starken Muskeln seiner Arme, seines Bauches und Rückens. Dann jedoch stellte sich der Zentaur hinter seine Gefährtin, und bestieg sie, wie ein Hengst seine Stute besteigt. Doch ihre Laute waren denen der Menschen nicht unähnlich. Sie beiden schrien die Namen des Anderen und andere Laute, die keine eigene Bedeutung noch Meinung hatten, doch Zeugnis ablegten von ihrer Lust und Erregung. Bias und Hylas bemerkten in all ihren Beobachtungen, dass ihre Gastgeber mehr das Einverständnis des Anderen suchten, als sie das aus ihren eigenen Häusern gewöhnt waren.
Doch in demselben Dorfe da lebten noch andere Wesen. Eines waren die Satyrn. Bocksfüße hatten sie statt Menschenbeine, auch zierten Ziegenhörner ihr Haupt. Gerne neckten sie andere Wesen und hatten einen gar großen Hunger auf Aphrodites Wirken. Oft waren ihre Gespielinnen Dryaden, die Geister und Wächterinnen der Bäume, schöne Mädchen, oft nur mit einem dünnen Schleier bedeckt und des Betrachters Augen wurden geleitet dahin wo die Satyrn zu gerne ihre Blicke schweifen lassen.
Mit zwei solcher Paare wurden die Freunde besser bekannt: Silenos, der Satyr und Daphne, die Dryade waren ein Paar und herzlich einander verbunden. Silenos war ein eher stiller Bürger der Insel und nicht oft wurde seine Stimme gehört. Doch Daphne kannte seine Stimme und sie folgte der Stimme ihres Herrn. Wenn sich die Zeit gefunden und Helios seine Fahrt beendet hatte, dann trafen sich die Beiden in seiner Höhle. Die schöne Daphne kniete auf dem harten Fels, umschloss den Phallus des Silenos mit ihren Lippen und saugte daran, während er ihre Brüste mit seinen Fingerkuppen verwöhnte. Und nicht maulfaul waren beide, sie mit dem gekonnten Spiel der Zunge, und er fand Worte, wie sie außer Daphne noch niemand vernommen hatte. Dann vereinigten sich beide in der Hitze der Liebe und es gaben und schenkten sich beide an beide zugleich. Dann aber nahm Silenos Daphne an den Haaren und führte sie nach hinten in sein Gemach. Dort diente und wartete sie ihrem Geliebten auf mit den köstlichsten Speisen. Und er schätzte ihr Wirken und liebkoste ihr Kinn, wenn sie zu seinen Füßen kniete, während er aß und trank und Beide erfreute die Art des Gefährten.   
Von anderer, aber doch ähnlicher Art, war das Wirken des Paares Kalisto, der Dryade, und Krotos dem Satyr. Berühmt war Kalisto mit dem Gebrauche der Seile und ihre Kunstfertigkeit erprobte sie an dem Krotos. Oft band sie ihn hoch in die Äste der Bäume, oder auch an rauen Stamm der Waldbäume. Nicht rühren konnte der liebende Satyr eines seiner Glieder. Doch das eine Glied, das wuchs und wurde steif von seinem Begehren. Noch nicht erfüllte die sich grausam stellende Kalisto sein Sehnen mit ihren unteren Lippen. Noch hatte sie ein Seil übrig, das zu Schleifen geschlungen sie in ihrer Hand hielt. Damit schlug sie ihn auf seine Schenkel und Schinken und trieb ihn an zu weiterer Lust. Endlich ließ sie ihn hinunter und befahl ihm die Lippen zwischen ihren Schenkeln zu lecken, was er dann tat, nachdem Kalisto sich ausgestreckt hatte auf dem weichen Bette aus Blättern. Wenn auch sie in ihrer Brunst bis zu jener Klippe getrieben war, die Erfüllung verhieß, dann bedeutete sie ihrem Krotos sie zu besteigen und er drang in sie und stieß sie und sich selbst über die Klippe hinaus und hinab. Beide drehten sich in ihrem Rausche und ihre Grenzen verflossen in ihrer Leidenschaft. Endlich landeten sie und Beide genossen die Nähe des Anderen. Kalisto entfernte die Banden der Liebe, doch nur die sichtbaren; die unsichtbaren Bande pflegte und knüpfte sie fester zwischen ihm und ihr. Mit jedem Spiel der Liebe wurde stärker ihre Liebe und beide würden ihr Leben geben; Einer für den Anderen.  
Solches erfuhren Bias und Hylas und lernten daraus, dass das Spiel der Liebe wohl vielfältig sei, doch über allem stünde die Willigkeit der Gespielen, ihr eigener und freier Wille. Nicht wussten sie, wie sie wohl ihre Liebe mit ihren Bräuten gestalten, doch Zwang wollten sie in ihrer Liebe nicht dulden.
Doch die Freunde wurden unruhig, denn sie wussten ihre Lieben in Not und sie waren schon soweit genesen, dass sie es wagen konnten ihre Reise weiter zu treiben und endlich mit der erhofften Hilfe den Jungfrauen zu helfen. Die Zentauren und Satyrn wollten den Gefährten helfen, doch waren sie noch nicht so weit in ihren Vorbereitungen, um mit den Freunden gemeinsam in einer Flotte zu fahren. So besprachen sie die Sache am Ratsfeuer und bezeichneten dem Bias und Hylas den Weg, den sie mit einem ihrer Schiffe nehmen sollten. Sie bezeichneten ihnen auch die Flüsse der Insel Chios, wo sie das labende Nass in die Amphoren schöpfen konnten. Doch sollten sie sich hüten, denn Seltsames und Arges würde sich auf der Insel tummeln, was schon manchem unvorsichtigem Seefahrer zum Untergang gereichte. Sie selbst wollten nachkommen und sich mit ihnen vereinen und gemeinsam die Bräute befreien. Dies wollten sie tun und anflehen die unsterblichen Götter um ihren Segen.     
 
Wie immer wünsche ich mir Lob, wo angebracht, Kritik wenn nötig und vor allen Dingen, dass die verehrte Leserschaft Vergnügen empfindet beim Lesen.
 
Die Götter, Mythenwesen. Orte usw. können in Lexika nachgeschlagen werden. Die menschlichen Charaktere entstammen der Phantasie des Autors.

Kommentar(e)

Sehr ungewöhnliche Geschichte, aber bei etwas Liebe für die alten Griechen doch äußerst lesenswert.
Anonym nur 1 Stern zu geben finde ich sehr unfair, daher von mir volle 6.
Weiter so!

...Artaxerxes. Vielleicht fast ein Spürchen zu sehr. Ausserdem in diesem Teil wieder mehr Rechtschreibschwächen, als im letzten. Zum Beispiel ist das Dings oben Berg ein Grat und nicht ein Grad. Vom offenbar hier epidemischen Kommamangelsyndrom spreche ich gar nicht erst.
Davon abgesehen weiterhin eine originell aufgezogene, irritierend nah am Vorbild geschriebene griechische Heldensage. Nur weiter so, vielleicht einmal mehr korrekturlesen Bild entfernt.

wenn der Priester des Ares irgendwann seiner gerechten Strafe zugeführt wird. So ein böser Mensch. Macht korrumpiert eben und mir tun die Frauen wirklich leid. Hoffentlich beeilen sich Bias und sein Freund ein bisschen. Ich liebe Zentauren und deine Darstellung finde ich sehr sympathisch, aber auch die der anderen Wesen. Weiter so!