Besuch von den Sternen

"Klappentext"

Ein Sternenmann plumpst in einen norwegischen See und zieht Mirte und ihre Freundin in seinen Bann

 

Besuch von den Sternen

Mirte und ihre Freundin Gabi verbrachten eine Urlaubswoche in einem norwegischen Wochenendhaus. Es lag in der Nähe der Küste direkt an einem See umgeben von Hügeln und kleinen Bergen.

Genau der richtige Ort, um sich von dem hektischen Arbeitsalltag zu erholen und einfach nur die Seele ein wenig baumeln lassen. Beide waren Anfang 30 und hatten ihre Studien abgeschlossen.

Mirte arbeitete als wissenschaftliche Assistentin bei einem Professor der Naturkunde in Oslo  und begleitete ihn auch bei seinen Exkursionen, Gabi hingegen hatte Jura studiert und arbeitete in einer angesehenen Rechtsanwaltspraxis in Lübeck, sie hatte sich auf Verwaltungsrecht spezialisiert, eine eher öde Materie.

Die beiden Freundinnen kannten sich schon seit ihrer Schulzeit und trotz unterschiedlicher Studienorte hatten sie sich nicht aus den Augen verloren; einmal im Jahr verbrachten sie einige Tage gemeinsam. Mirte, die auch in Oslo wohnte, hatte das Wochenendhaus organisiert.

Gabi hatte sich gerade (mal wieder) von ihrem Freund getrennt und Mirte genoss ebenso ihr Singledasein, sie hatte zwar immer wieder Affären, aber sie liebte ihre Unabhängigkeit und mochte sich nicht binden.

Mirte und Gabis Ex-Freund Lars waren sich nur zweimal begegnet, dabei hatte Lars keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm Mirte gefiel und hatte auch mit zweideutigen Bemerkungen versucht, mit ihr zu flirten. Als Gabis Freundin kam ein auch nur irgendwie geartetes Anbändeln mit dem Freund ihrer besten Freundin gar nicht in Frage. Unter anderen Voraussetzungen hätte sie seine muskulöse Erscheinung und sein charmantes und dominantes Auftreten vielleicht  imponiert. So  aber hatte sie  nicht auf seine Anspielungen und Flirtversuche reagiert.

Mirte war auch wieder solo, sie hatte immer wieder einige Beziehungen, aber Mirte wollte sich nicht festlegen und liebte ihre Unabhängigkeit. Und bei dem Urlaub mit ihrer Freundin Gabi waren Männerbegleitungen sowieso nicht erwünscht, was sich  am Urlaubsort .ergab war eine andere Sache, aber wohl bei ihrem diesjährigen Urlaub in der norwegischen Einöde eher unwahrscheinlich.

Ihr Vermieter wohnte in dem nächsten Dorf, das aber etwa 10 km von dem Wochenendhaus entfernt war. Bei der Schlüsselübergabe war nur der Sohn des Vermieters anwesend, der alle Formalitäten erledigte. Er war charmant und sah gut aus, was Mirte gleich veranlasste, mit ihm ein wenig zu flirten. Er hatte sich mit Flynn vorgestellt  und sprach deutsch, da er in Deutschland Holzwirtschaft studiert hatte. Er hatte sich angeboten, zwischendurch mal nach dem Rechten zu sehen, da dort der Handyempfang -wenn überhaupt- nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stünde. Während Gabi dankend abwinkte und meinte, das sei doch nicht nötig, erwiderte Mirte gleichzeitig, dass sie sich darüber sehr freuen würden.  Sie lachten und deckten sie sich noch mit einigen (teuren) Vorräten ein und fuhren los. Wein hatte Gabi die mit dem Auto angereist war, angesichts der vorherrschten Preise lieber aus Deutschland mitgebracht.

So genossen sie einige erholsame Tage, mal fuhren sie mit dem Boot auf den See raus oder sie unternahmen einige kleine Wanderungen in der Umgebung. Abends machten sie es sich gemütlich und -obwohl es Juni war- zündeten sie abends meist den Kamin an, weil es sich nachts merklich abkühlte, obwohl die warmen Tagestemperatur sogar zum Baden im See einluden

Neben dem Haus floss ein Fluss in den See, der zwar einen unterirdischen Zugang zum Meer hatte, aber überwiegend aus Süßwasser bestand. So hatten sich Gabi und Mirte an einem warmen Sommertag zu einem Bad im See entschlossen. In ihren Schnürbikinis rannten sie ausgelassen ins Wasser und erfrischten sich. Nanu dache Gabi, was ist denn das? Ihr Oberteil hatte sich geöffnet, sie hatte ihn doch hinten festgebunden. Mirte hilfst du mir? rief sie

Na klar, schnell war das Band hinten auf dem Rücken wieder verschnürt, aber bereits nachkurzer Zeit rief Gabi: Himmel, das Oberteil ist weg, es ist verschwunden.

Das kann doch gar nicht, Mirte schaute verdutzt, ich habe ihn doch fest gemacht, oh Himmel, mein Oberteil ist auch weg. ich hab es gar nicht bemerkt, sie müssen doch hier irgendwo sein, sie können doch nicht einfach so verschwinden.

Mirte tauchte sofort, um in dem kristallklaren Wasser nach den Oberteilen zu suchen, aber sie blieben verschwunden.

Merkwürdig, ich bin mir sicher, dass ich sie richtig verschnürt habe, schade drum, aber hier im See sieht uns ja sowieso keiner. Also kommen wir auch gut ohne unsere Badeanzüge aus.
Ja, aber merkwürdig ist es schon meinte auch Gabi, sie suchten noch eine Weile erfolglos nach ihren Oberteilen und schwammen dann wieder an das Ufer zurück.

An ihrem dritten Urlaubstag saßen sie wieder auf der Veranda ihres Wochenendhauses und genossen am frühen Abend die schöne Aussicht über den nahegelegenen See und die fast untergegangene Sonne. Die Ruhe am See wurde nur durch gelegentliche Rufe eines heimischen Vogels unterbrochen, wohl ein Regenpfeifer urteilte Mirte fachmännisch. Der Tag war sonnig und warm für norwegische Verhältnisse aber zum Abend begann es sich abzukühlen.

Mirte und Gabi  unterhielten sich wieder einmal angeregt über ihre verflossenen Beziehungen.

Gabi erzählte von Lars, ihrem letzten Freund, mit dem sie seit wenigen Wochen Schluss gemacht hatte. Er war ein Zeuge eines ihrer Mandanten in einem Strafverfahren und aus einem Gespräch in einem Café wurde schnell eine Beziehung. Gabi erzählte, dass Lars zwar auf eine gewisse Weise sehr charmant und zuvorkommend war, anderseits aber auch eine sehr dominante Ader in sich hatte.

Ja, meinte Mirte, ich habe ihn ja kennen gelernt und es ist mir auch aufgefallen, dass er sehr bestimmend sein kann.

Na, kicherte Gabi, ich konnte es genießen, mich mal fallen zu lassen und vieles ihm zu überlassen, auch im Bett.

Wow, erzähl mehr davon, das hört sich spannend an,

Gabi lächelte, ja eine interessante Entwicklung hat es in unserer Beziehung gegeben. Zu Anfang war unser Liebesleben erst ganz normal, er war ein guter Liebhaber. Er hat vor allem etwas, was nicht viele Männer können, er konnte gut auf mich und meine Bedürfnisse eingehen. Er spürte, wenn ich Lust danach verspürte, auf die eine oder andere Weise befriedigt zu werden. Ich brauchte es nicht sagen, er machte es von sich aus. Naja, vielleicht mit einigen kleinen Hilfen von mir, aber das machte er schon sehr gut und er verstand es nicht nur meine Lust zu entfachen, sondern mich auch auf die Spitze zu treiben. Das war schon sehr gut.

Dann aber fing es erst ganz harmlos mit einigen speziellen Wünschen von ihm an. Er brachte Reizwäsche mit und ich dachte, na wohl mehr ein Geschenk für ihn als für mich, aber obwohl ich sonst selten solche Sachen tragen hat es mir nichts ausgemacht, sie für ihn anzuziehen. Strumpfbänder, High Heels  und busenfreie Hebe fand ich ja noch eher normal, aber dann brachte er auch Latexwäsche mit.

Oho, Männer wollen immer gerne die Objekte ihrer Lust schön präsentiert haben lachte Mirte, aber Latex ist schon sehr speziell.

Ja, das stimmt meinte  Gabi lachte mit,  den Geruch finde ich heute noch merkwürdig, er erinnert mich an Fahrradschläuche, aber wenn es sich eng um deinen Körper legt ist es schon ein erotisierendes Tragegefühl.

Dann aber wurden aber seine Wünsche noch spezieller, Er hatte mir vorher schon mal  die Hände über dem Kopf zusammengebunden oder mir eine Augenbinde umgelegt. Dann brachte er auch einen Knebel und Seile mit, die er mir anlegte. Überraschenderweise habe ich darauf sehr heftig reagiert. Es hat mich erregt, gefesselt zu sein, während er mich nahm.

Du warst überrascht von dir selbst fragte Mirte

Ja, es ging aber noch weiter, er verlangte dann von mir, dass ich mich ihm sexuell unterwerfe und alles das mache, was er von mir verlangt.

Oha, was hat er denn verlangt? Fragte Mirte

Nun, ein Beispiel: Als wir abends ausgehen wollten, kam er zu mir und verlangte, dass ich ihm mein String gebe, den ich unter dem Rock trug. Ich kam seiner Aufforderung nach und im Restaurant  verlangte er, dass ich mich mit meinem bloßen Po auf den lederbezogenen Stuhl setze, dann schob er mit seinen Füßen meine Beine auseinander und verlangte, dass ich so sitzen bleibe, einen Widerspruch duldete er nicht. Es war schon eine bestimmte, sehr erregende Situation, zumal noch ein weiteres Paar dabei war, die aber nichts bemerkten, hoffe ich jedenfalls. Es war wohl auch die Umgebung und die besondere Situation, die mit zu meiner Erregung beitrug. Etwas peinlich war allerdings der nasse Fleck, den ich auf dem Ledersessel hinterlasse habe, ich konnte ich gerade noch mit meiner Serviette wegwischen, als ich aufstand.

Oho, du hast dich darauf eingelassen? Ich dachte immer, du könntest die Kontrolle über dich selbst nie abgeben, warf  Mirte ein.

Ja, es war auch eine neue Erfahrung für mich und ich war selbst überrascht. Nun, ich war irritiert, ich hatte eine Seite in mir entdeckt, die mir bislang verborgen geblieben war. Er hatte in mir tatsächlich ein Verlangen geweckt, das ich bislang nicht kannte und auch nicht für möglich gehalten hatte. Ich genoss es regelrecht, meine Kontrolle abzugeben und alles das zu tun, was er von mir verlangte. Dieses Gefühl der Selbstaufgabe, nichts mehr selbst bestimmen zu können, aber auch nicht müssen. Nicht wissen, was gleich passiert und die erlösende Lust ist die Belohnung.

Wow, die neue Seite an Dir gefällt dir also, warf Mirte ein

Ja, sehr sogar, d.h. nicht, dass ich jetzt nichts anderes mehr will, es ist aber eine tolle Variante der Lust die ich vorher so noch nicht kann. Aber ohne eine große Portion Vertrauen in den Partner geht es nicht. 

Es gab auch Bestrafungen, z.B. gefesselt in einer demütigen Stellung auf dem Boden verbringen oder auch Schläge auf den Po und den Busen.

Himmel, Mirte war verblüfft, das geht doch zu  weit, also Schmerzen müssen doch wirklich nicht sein?.

Nun, es kam ja nicht unerwartet, wir hatten vorher darüber gesprochen und ich habe mich auch darauf eingelassen und festgestellt, dass es mich erregt, jedenfalls wenn eine gewisse Grenze nicht überschritten wird. Ich habe diese demütige Unterwerfung als Lustgewinn erlebt, es hat etwas mit mir gemacht, Lüste geweckt, die  mir verborgen waren.

Warum habt ihr Euch dann getrennt, wenn es doch so super lief.

Na, ganz einfach, ich stellte fest, dass er immer noch Beziehung zu seiner Ex-Freundin unterhielt, er hatte eindeutige Fotos von ihr und ihm auf seinem Handy.

Du hast sein Handy kontrolliert? fragte Mirte

Ja, aber erst nachdem er mir nicht plausibel erklären konnte, wo er gewesen war.

Da fand ich SIE auf seinen Fotos, nackt und gefesselt und das erst vor kurzer Zeit. Er hat mich offensichtlich als seine Zweitgeliebte angesehen.

Mirte wollte sich gerade noch nach weiteren Einzelheiten erkundigen, dann mitten in dem Gespräch wurde ihre Aufmerksamkeit auf ein Ereignis am Horizont gelenkt:

Schau mal dort oben, rief Mirte. Am Himmel über dem Hügel zeichnete sich  ein dunkelroter Punkt ab, der rasch näher kam und nun aussah, wie ein immer größer werdender  Feuerball mit einem rauchigen Schweif. 

Mirte und ihre Freundin Gabi  blickten gebannt auf das Schauspiel, das sich Ihnen darbot.

Es kommt auf uns zu rief Mirte besorgt, sie  stand auf  und ging impulsiv einen Schritt zurück. Es wurde größer und man konnte einen halbrunden,  metallisch aussehenden,  brennenden Körper erkenne, der nun tatsächlich geradewegs auf sie zuraste.  Plötzlich gab es einen ohrenbetäubenden Knall und die Scheiben im vorderen Bereich des Wochenendhauses zerbarsten, Mirte und Gabi wurden zu Boden geschleudert und eine sie wurden mit  Wasser aus dem nahe-gelegenen See überschüttet.

Das Ding oder was immer es war, war offensichtlich in den See gestürzt und hatte eine Fontäne und eine  Riesenwelle ausgelöst.  Vom Haus bis zum Ufer des Sees waren es nur etwa 25 m und das Haus lag etwa 5 m über dem See, an einem Berghang, hier hatte man sonst eine herrliche Aussicht über den 2,5 km langen und 500 m breiten See, auf dem sich nun hohe Wellen  nach allen Seiten ausbreiteten.

Ein Geruch von Schwefel und verbranntem Metall lag in Luft, als Mirte und -Gabi sich wieder aufrichten.

Was war denn das, fragte Mirte, bis du ok?

Ja stammelte Gabi, mir geht gut, das war aber knapp, was immer es auch war, fast hätte es uns getroffen. Das Haus steht noch, scheinbar sind nur die vorderen Scheiben von dem Fenstern durch die Druckwelle beim Aufschlag zu Bruch gegangen.

Über dem See stand Rauch und man konnte noch die sich langsam auflösende Spur sehen, die der Schweif von dem brennenden Ding hinterlassen hatte

Mirte starrte auf den See:  Für einen Meteor sah das Ding aber komisch aus, eher metallisch.

Ja irgendwas ist in den See geplumpst. Langsam löste sich ihre Anspannung.

Gabi runzelte die Stirn: Na, was immer es war, das wieder rauszuholen, dürfte schwierig werden, denn der See ist an seiner tiefsten Stelle über hundert Meter tief und es gibt dort unten eine dicke Schlammschicht.

Egal was es war, wir hatten Glück, dass es uns nicht getroffen hat, das war knapp, Mirtes Anspannung wich einer Erleichterung

Ja, das war es, das hätte auch schief gehen können und das Haus steht auch noch, meinte Gabi

Am Strand zappelten sogar noch einige Fische, die sie wieder zurück in den See warfen und sogleich vergnügt weg schwammen, einige schimmerten bunt, andere hatte eine goldene Farbe. Über dem See verzog sich langsam der Rauch und der Geruch von Schwefel und es kehrte langsam wieder Ruhe ein. Einige Luftblasen stiegen noch aus dem Wassers des Sees auf, die aber auch alsbald versiegten.

Mirte und Gabi gingen zurück zum Haus und besichtigten die Schäden, sie kehrten sie Scherben zusammen und ließen die Rollläden herunter. Außer den  zerbrochenen Scheiben war zum Glück nichts weiter passiert.

Die Fenster mit den zerbrochenen Scheiben musste ein Handwerker aus dem nächsten Dorf reparieren, gleich morgen wollten sie das erledigen und dem Vermieter Bescheid sagen. .

Abends lag der See wieder friedlich und still und nichts erinnerte mehr an das Ereignis, das hier vor wenigen Stunden stattgefunden hatte.

Mirte und Gabi hatten noch eine Zeitlang mit einem Glas Rotwein  auf der Veranda gesessen. Sie hatten noch gerätselt, was das wohl vom Himmel herabgefallen war und sie kamen zum Ergebnis, dass es entweder ein Meteorit oder die Reste eines größeren Satelliten gewesen sein müsste.  Gegen 22 Uhr gingen sie  auf ihren Zimmern zu Bett.

Mitten in der Nacht wachte Mirte plötzlich auf, sie öffnete ihre Augen, es war nicht ganz dunkel, denn der Mond schien durch ihr geöffnetes Schlaf-zimmerfenster, sie hatte wegen der frischen Luft die Rollladen ein wenig hochgezogen, ein Fliegengitter verhinderte das Eindringen von Mücken und anderen Plagegeistern, jetzt aber fröstelte sie angesichts der fehlenden Scheibe und den niedrigen Temperaturen der norwegischen Nächte.  Sie stand auf und schaute durchs Fenster, ihr Blick schweifte über den See, immer Sommer wurde es in dieser nördlichen Gegend nie ganz dunkel, alles schien ruhig und nichts erinnerte an den Meteoriteneinschlag des gestrigen Abends.

Sie fröstelte wieder, denn sie hatte nur ein T-Shirt und ihren Baumwollslip  an. Sie ließ die Rolllade ganz herunter und legte sich wieder hin.

Mirte hatte ihre Augen wieder geschlossen und sie dachte beim Einschlafen noch einmal über die Ereignisse des Tages nach. Der Meteorit,  der sie fast getroffen hätte und das Gespräch mit Gabi  über ihre sexuelle Beziehung zu Lars. Sie hätte ja nie gedachte, dass die mit beiden Beinen im Leben stehende Gabi eine devote Neigung entdeckt hatte. Zugegeben, es war prickelnd ihr zuzuhören und sie überlegte, ob sie auch mit einem entsprechenden Partner in der Lage wäre, sich darauf einzulassen und ob es ihr auch solches Vergnügen bereiten würde.

Dann fiel ihr aber wieder der Sohn des Vermieters ein, sie dachte darüber nach, dass sie gleich morgen früh ins Dorf fahren wird und der Gedanke, den Sohn des Vermieters wieder zu treffen, amüsierte sie; einen Moment verloren sich ihre Gedanken an den tollen Body und den knackigen Po, auf den sie bei ihrer letzten Begegnung einen kurzen Blick geworfen hatte. Sie bemerkte ein wohliges Kribbeln und sie stellte sich Gedanken vor, was sie mit ihm hier wohl anstellen könnte. Sie spürte, wie sie dieser Gedanke erregte. Schläfrig und nachdenklich strich sie mit einer Hand über ihre Scham, die sie deutlich unter ihrem Baumwollslip fühlte, was gleich ein prickelndes Erschaudern in ihr auslöste.

Sie genoss ihr Gefühl der Erregung und sie umfasste in ihren Gedanken den muskulösen Po des Vermietersohns und begann den Po in ihrer Erregung zu kneten; dabei glitten ihre Hände hinauf zu seinem Rücken. Wie wohl sein Penis beschaffen war? Sie fühlte mit ihren Fingern ihre Spalte und sie verspürte den Drang, unter ihren Slip zu fassen, um mit ihren Fingern zwischen ihren Schamlippen einzutauchen.

Ihr wurde plötzlich ganz warm, ja fast schon heiß, als ob die Temperatur in diesem Zimmer auf einmal rapide zugenommen hätte. Dann fing ihr Kopf an zu glühen und sie bemerkte, dass ihre Decke zur Seite und auf den Boden glitt. Sie wollte nach der Decke greifen, aber  ihr Arm  blieb an der Seite liegen, sie konnte ihren Arm nicht mehr anheben, so sehr sie mühte, er gehorchte ihren Befehlen nicht. Was war denn das? Hatte sie einen Schlaganfall oder noch etwas Schlimmeres? Panik kam in ihr hoch, sie konnte beide Arme nicht mehr bewegen, auch ihre Beine nicht. Gleichzeitig durchzog sie eine wohlige Wärme.

Mirte beruhig dich, dachte sie, es ist sicher gleich vorbei.

Ein merkwürdiger, etwas süßlicher angenehmer  Geruch breitete sich in ihrem Zimmer aus, es erinnerte sie an den Geruch von Lavendel. Ihren Kopf konnte sie nach links und rechts drehen und etwas anheben, aber sie konnte in der Dunkelheit nichts erkennen. In ihrer Panik wollte sie nach Gabi rufen, aber ihre Stimme versagte.

Auch ihr Kopf war  ganz  warm, es fühlte sich an, als ob er glühte, ähnlich wie bei einer Grippe. Ihr schossen wirre Gedanken durch den Kopf, die sie nicht ordnen konnte. Eine Hand lag noch immer auf ihrer Scham, die andere Hand lag neben ihrem Bein.

Dann  bemerkte sie, wie ihre Füße und Beine sich empor reckten  und sich ihr Po anhob. Dann öffneten sich ihre Beine wie eine Schere. . Sie wollte  wieder schreien, bekam aber erneut keinen Laut heraus.  Die Hand, die eben noch ihrem Schamhügel gelegen hatte, glitt zur Seite.

Ohne zu sehen oder zu wissen was es war, spürte sie, wie etwas die Innenseite ihrer Schenkel berührte, ganz deutlich fühlte sie, wie irgendetwas sacht, aber bestimmt sich weiter hoch tastete. Ihre Beine waren noch immer hochgereckt, weit geöffnet, so sehr sie sich auch mühte, es gelang ihr nicht, dass ihre Beine ihrem Willen gehorchten.

Ihre Panik nahm zu, sie konnte keinen klaren Gedanken fassen, bewegte sie sich in einem Alptraum oder war es real? Sie wollte um Hilfe rufen, sie  brachte aber keinen Laut heraus. Gleichzeitig spürte sie wieder diese wohltuende, beruhigende Wärme,  die ihren Körper durchzog.

Mit weit gespreizten hochstehenden Beinen lag sie auf ihrem Bett und sie fühlte, wie sich etwas weiter zu ihrer Öffnung zwischen ihren Beinen tastete. Erleichtert fiel ihr ein, dass ihr Eingang ja durch ihren Baumwollslip geschützt war, aber zu ihrem Erstaunen spürte sie, wie etwas ihre Schamlippen auseinander schob und begann, langsam in sie einzudringen, als ob ihr Slip überhaupt nicht da wäre.

Dann bohrte sich etwas langsam aber unerbittlich in sie hinein. Es fühlte sich dick, aber warm an und füllte sie aus, aber es bewegte sich nicht in ihr.

Sie riss ihre Augen weit auf, war aber unfähig, sich in irgendeiner Weise dieser Situation zu entziehen oder sich zu wehren. Sie sah ihre Füße, die sich in die Luft streckten. Und dieses Ding in ihr, es breitete eine immer stärker werdende Wärme in ihr aus. Sie konnte gerade noch an sich herabsehen, ihr Bauch schien wie mit einem inneren Licht zu leuchten, wobei das Zentrum des Leuchtens eindeutig tiefer lag.

Dann sah sie, wie sich ihre Haut an ihrem Bauch an zwei Stellen eindrückte, gerade so, als würde etwas Unsichtbares darauf drücken. Es fühlte sich so an, als würde jemand den Bauch abtasten.

Sie fühlte, wie etwas ihre Brustwarzen umschloss, worauf sich diese zu ihrem Entsetzen aufrichteten.  Auch ihre Brüste waren nun von einem inneren Leuchten erfüllt. Sie spürte, es ganz deutlich, wie etwas ihre Brüste berührte, fest, aber nicht schmerzhaft. Ein merkwürdiges wohliges Kribbeln ging nun von ihren Brustwarzen aus und sie spürte, wie erregt sie war. Ihre Brustwarzen wurden von einem intensiven Kribbeln erfüllt. Sie konnte sich diesem Gefühl nicht entziehen und ihre Brustwarzen wurden härter und richteten sich zu ihrer vollen Größe auf.

Einerseits ergriff sie eine Panik, weil sie das, was mit ihr geschah nicht zuordnen konnte, was es real, träumte sie? Andererseits spürte sie eine besitzergreifende Erregung, die immer stärker wurde.

Sie hatte es fast vergessen, aber in ihrem Unterleib spürte sie noch immer das dicke, warme Ding, welches sich nun offensichtlich begann, ganz langsam zu bewegen, zu drehen und zu pulsieren. Sie konnte fühlen, dass sie dort unten offensichtlich eine ganze Zeitlang platschnass vor Erregung war.  Zwar war ihre Panik über ihre eigene Situation immer noch sehr stark und beherrschte sie, zugleich fühle sie aber auch, dass sie tatsächlich wohlig warm erregt wurde. und dieses Gefühl weiter zu nahm und ihren Körper erfasste. Das Ding in ihr pulsierte weiter und füllte sie aus. Wellen der Lust durchströmten ihren Körper, der sich inzwischen rhythmisch zu dem pulsierenden Ding in ihr bewegte.

Ihre Erregung war kaum noch auszuhalten und ließ ihre Panik vergessen. Sie war angesichts der unerklärlichen Situation fassungslos, zugleich aber auch vollkommen beherrscht von der Lust, die sie ergriffen hatte, Ihre Lust bereite sich über ihren ganzen Körper aus, ergriff sie und trug sie wie auf einer hohen Welle unaufhörlich weiter.. Sie gab sich nun diesem Gefühl vollständig hin, Gefühle in dieser Intensität hatte sie noch nicht erlebt. Sie wollte vor Lust laut schreien, aber kein Ton kam über ihre Lippen, lediglich ihre Atmung war zu einem festen rhythmischen Keuchen geworden.

Wellen der Lust durchfluteten ihren Körper bis in ihren Kopf. Im nächsten Moment, als sie glaubte, es kaum noch auszuhalten vor Lust, gab es eine  intensive Explosion ihrer Lust und sie verlor  das Bewusstsein. Sie fiel in einen traumlosen Schlaf, aus dem sie erst am nächsten Morgen aufwachte.

Als sie die Augen öffnete fielen ihr sofort die Ereignisse der Nacht wieder ein und sie richtete sich ruckartig auf und sah sich um. Alles war so wie immer.

Habe ich das alles nur geträumt?   Die Decke lag nicht auf dem Boden sondern auf ihr. Sie schob die Decke weg und sah an sich herab, es war nichts zu erkennen. Zögernd stand sie auf und hob ihr T-Shirt, der Baumwollslip war noch da und nichts deutete auf die Ereignisse dieser Nacht hin. Sie zog den Slip herunter und tastete sich ab. Dann ging sie zum Spiegel und betrachtete sich. Sie konnte nichts Ungewöhnliches erkennen. Mirte hielt inne, dachte nach, habe ich das alles nur geträumt? Aber es war so real, aber das konnte nicht sein. Ich bin plemm plemm, und meine unerfüllten Triebe haben mir irgendwelche Träume beschwert.

Na toll, dachte Mirte, auch das noch. Heute Abend nehme ich vorher meinen Vibrator und versuche, meine aufgetauten Lustgefühle abzubauen. Immer noch besser als solcher Hokus Pokus.

Hallo Mirte, bist du auf? Ich habe Frühstück gemacht, kommst du? hörte sie Gabi rufen,

Ja ich komme gleich!

Sie hatte ein starkes Verlangen nach einer Dusche und duschte  erst einmal ausgiebig. Dann zog sich ihre Jeans an und zog sich ein weißes T-Shirt drüber und ging zu Gabi in die Küche, die gerade Kaffee in die Tassen einschenkte.

Gabi, hast du heute Nacht irgendwas gehört oder ist irgendetwas Merkwürdiges passiert?

Nein, warum fragst du, ich habe geschlafen wie ein Stein, was ist los, du machst einen verwirrten Eindruck!

Nein, schon gut, ich habe einfach nur schlecht geschlafen und wohl verrücktes Zeug geträumt. Wir fahren heute ins Dorf, damit die Scheiben repariert werden.

Ja, eine gute Idee, dann können wir noch einige Einkäufe erledigen, aber jetzt setz dich erst einmal und lass uns frühstücken.

Prima, erwiderte Mirte, einen Kaffee kann ich jetzt gut gebrauchen, danach kümmern wir uns um alles Weitere.

Sie unterhielten sich noch über die Ereignisse des gestrigen Tages und überlegten, was sie nach dem Besuch im Dorf noch unternehmen wollten. Dann standen sie auf, um sich für die Abfahrt fertig zu machen.

Gabi rief:  ich hole das Auto, dann suchen wir erst einmal im Dorf unserem Vermieter auf, der wird nicht gerade begeistert sein.

Gut, ich hole noch die Taschen und meine Jacke, warte auf mich, ich komme sofort, rief Mirte zurück.

 

Kapitel 2

In diesem Moment sah Mirte, wie sich auf dem Waldweg ein Fahrzeug nährte. Sie kannte das Auto, es gehörte dem Nachbarn Flynn Nielson, der ihnen das Haus vermietet hatte.  Der rote Van hatte neben seinem Haus gestanden, als sie die Schlüssel abholten.

Hallo, rief Flynn, ich wollte nur mal nachsehen, wie es Euch geht, hier in der Nähe muss ein Meteorit eingeschlagen sein, ging ja durch alle Meldungen, habt ihr etwas davon mitbekommen.

Mirte sagte, das ist ja toll, dass du da bist, wir wollten gerade zu Euch ins Dorf fahren und berichten.

Sie erzählte was passiert war, Flynn ging um das Haus, um sich den Schaden zu betrachten.

Oha, murmelte er, sind ja alle Scheiben von den Fernstern zur Seeseite; hin, ich werde mich sofort darum kümmern. Da es eine Einheitsgröße ist sollte es nicht schwer sein, die entsprechenden Scheiben zu bekommen. Nun, bis morgen wird es wohl gehen, solange könnt ihr Euch ja mit den Rollladen behelfen.

Muss ja ein mächtiger Einschlag gewesen sein. wo genau ist das Ding eingeschlagen?

Mirte zeigte in Richtung See, irgendwo  dort, es ging alles so schnell.

Nun, das war schon außergewöhnlich, so etwas passiert nicht alle Tage, nach den Meldungen konnte man den konkreten Einschlagort nämlich nicht genau bestimmen meinte Flynn, ich geh mal zum See runter.

Ja ok erwiderte Mirte, ich mach uns dann schnell noch einen Kaffee …

Aber wo war eigentlich Gabi, sie wollte doch zum Auto, das in der Garage  neben dem Haus stand.

Das Garagentor stand auf, das Auto stand darin, aber von Gabi war weiterhin nichts zu sehen. Gabieeeee, wo bist du? rief Mirte, aber niemand antwortete.

Juhu, haaalllloooooo, wie steckst duuuuu?   Gabi, solche Späße mag ich nicht, komm sofort heraus, du hast dich doch nur versteckt. Aber bis auf das leise Plätschern des Sees war nichts zu hören.  

Was geht hier vor, wo war Gabi?

Also, langsam, ganz ruhig, dachte Mirte, das Auto ist noch da, aber die Garagentür war auf, also musste sie hier gewesen sein. Sicher ist sie ins Haus zurückgegangen, aber warum ist sie nicht raus gekommen, sie musste doch bemerkt haben, dass Flynn gekommen war.

Aber auch im Haus war Gabi nicht zu finden.

Jetzt mache ich mir aber langsam Sorgen, murmelte Mirte vor sich hin, vielleicht hat sie ja Flynn gesehen, mal sehen wo der jetzt steckt.

Als sie nach draußen blickte, sah sie Flynn neben dem Bootshaus mit den Füßen im Wasser stehen, bewegungslos über den See starrend.

Hallo Flynn, willst du etwa in dem kalten Wasser schwimmen gehen? Aber vor allem, hast du Gabi gesehen? aber Flynn antwortete nicht.

Spinnen denn alle hier? dachte Mirte und lief auf Flynn zu. Hey, hast du Gabi gesehen und ergriff seinen Arm. Dabei durchzuckte etwas ihren Körper wie ein elektrischer Schlag, sie schrie auf. Himmel, was war das denn? Gleichzeitig ergriff sie ein merkwürdiges Gefühl, ihre Glieder wurden schwer wie Blei, gleichzeitig fühlte sie sich aber leicht wie eine Feder und ihr wurde wieder ganz warm.

Ok, ich bin jetzt komplett plemm plemm, schon gut. aber das Ganze soll jetzt auf der Stelle aufhören.

Sie hatte Flynn losgelassen, aber dieses Gefühl wich nicht aus ihrem Körper. Dann drehte sich Flynn um und schaute sie an. Sein Gesicht war irgendwie verändert, Mirte konnte erst gar nicht sagen wieso, dann sah sie ein Leuchten in seinen Augen und sofort erlahmte ihr Wille und da war es wieder, dieses Gefühl, unfähig zu sein sich zu bewegen. Gleichzeitig riefen die Situation die Erinnerung der Nacht wieder hervor und sie fühlte, wie sie wieder von einer Welle der Erregung durchflutet wurde.

Flynn drehte sich zu ihr und legte seine Hand auf ihren Kopf.

Sie hörte, wie etwas in ihrem Kopf sagte: So können wir besser miteinander unsere Kommunikation austauschen.

Wer bist du, hörte sich Mirte sagen, obwohl sich ihre Lippen nicht bewegten.

Wir kommen von weit her und beobachten Euch ganz viel und schon mit mehr Zeit. Unsere Transporter sind für Euch nicht zu sehen, sie haben eine Täuschung, normalerweise.

Wir wollten hier auf Eurer Wohnkugel  einige Proben auf unsere Transporter bringen, leider hatte unsere Überallnachsehkapsel einen Defekt, der fast gemacht hätte, dass wir in Eurer Atmosphäre ganz heiß gemacht worden wären.

Mirte war immer noch im Bann dieses Wesens und konnte keinen klaren Gedanken fassen.

Wir brauchen einige Dinge, die hier auf dem Planten lagern, um alles wieder stabil zu machen. Diese merkwürdigen Lichter hier im Norden Eures Planeten stören unsere Sensoren, so dass ich nicht wissen, ob unser Transporter oben im Weltraum unsere Rufstrahlen  von hier unten lesen kann.

Mirte fiel Gabi ein, bevor sie noch ihre Frage formulieren konnte antwortete Flynn: Keine Sorge, das andere weibliche Wesen ist wohlbehalten. Ich bin ihr begegnet und ich habe sie mit auf die Flugkapsel unten im See genommen, sie wollte es sehr. Du kannst sie bald sehen und mit ihr deine Kommunikation austauschen.

Flynn nahm seinen Hand von ihrem Kopf, so nun kannst du auch normal sprechen, das wird dir angenehmer sein, sicherlich, meine Sprache wird sich auch nach einiger Zeit verbessern und stabil werden, sie wird zwischendurch noch etwas holprig sein, aber die Kommunikation und meine Sprachauswahl wird sich immer weiter verbessen, wenn ich mich besser auf Dich eingestellt wurde, . Ich hoffe, wir verstehen uns auch so. 

Flynn drehte sich zum Wasser um und erhob seine Arme und das Wasser begann sich zu teilen, so wie bei Moses im Alten Testament. Mirte sah erstaunt zu.

Wir  haben einige Befähigungen und können die Bestandteile von Erdmaterial beeinflussen in vielerlei Hinsicht, das macht Einiges einfacher.

Mirte fragte: Und du steckst jetzt im Körper von Flynn?

Ja, ich musste auf ein männliches Exemplar Eurer Rasse warten, damit ich in das hineinschlüpfen kann, aber er wird danach noch genau so funktionieren wie vorher

Mirte beschlich ein unheimliches Gefühl, gleichzeitig fühlte sie aber in seiner Nähe wieder ein unbeschreibliches Gefühl der Lust.

Warst du heute Nacht bei mir im Haus? fragte Mirte

Ja antwortete Flynn, ich habe versucht, dich unter meine Kontrolle zu nehmen, das geht aber richtig gut  nur bei männlichen Spezies,  unsere weibliche Erscheinungsform kann besser Frauenerdlinge übernehmen.

Mirte war fassungslos, dann war das kein Traum, aber ……..

Du hast überraschend heftig auf meine Einflussnahme reagiert, damit hatte ich nicht gerechnet, du warst von großer Lust erfüllt und ich habe deshalb deinem Verlangen nachgegeben und deine Wüsche erfüllt. Es ist nichts gegen Deinen Willen passiert, auch wenn du anfangs ein wenig mit Angst erfüllt warst.

Meine Wünsche? Dann war ich ein Versuchsobjekt für dich.

Nein, so kann man das nicht erklären, als ich Kontakt zu dir aufnehmen wollte waren deine Lustgedanken so stark, dass ich darauf eingegangen bin.

Dann kannst du Gedanken lesen, fragte Mirte irritiert.

Nein, das kann ich nicht, aber ich kann deine Emotionen aufnehmen und fühlen, auch wie intensiv sie sind, aber komm erst einmal mit mir, ich werde dir alles zeigen.

Flynns Gesicht blieb unbeweglich, er unterbrach ihre Gedanken folge mir, ich habe dafür gesorgt, dass der Boden begehbar ist.

Ohne weiter darüber nachzudenken folgte Mirte diesem Wesen in der Gestalt von Flynn. Es ging auf dem Boden des Sees immer weiter hinunter. Links und rechts türmte sich das klare Wasser, durch das sie Pflanzen und Fische erkennen konnte, eine Gruppe von großen Lachsen schwamm neben ihnen her, es schien so, als  blickten sie ihnen nach und wunderten sie sich über die fremden Gäste. Ein großer Krebs schien mit seinen Scheren nach ihnen zu greifen und ein großer schlanker Fisch stieß gegen den Rand der Wasserwand, worauf er empört in die andere Richtung davon schwamm.

Eine Gruppe goldener Fische positionierte sich vor dem Rand und es sah so aus, als ob sie ihnen mit ihren Flossen und den sich öffnenden Mäulern zuwinken würden. Sie sahen aus wie die Fische, die Mirte und Gabi wieder zurück in den See geworfen hatten. Amüsiert schaute sich Mirte das Schauspiel an. Etwas tiefer sah sie plötzlich eine Reihe von goldenen Fischen, die die Schnüre ihres Oberteiles im Mail hatten und das Oberteil hinter sich her zogen. Gabis Oberteil lag auf dem Boden und in den Schalen tummelte sich eine Gruppe kleiner goldener Fische, die ihre Mäuler aufgeregt auf und zu machten. Da waren also ihre Oberteile, hatten diese Lümmelfische etwa ihre Oberteile gestohlen?

Noch ehe sie daran weiter einen Gedanken verschwenden konnte wurde es wurde langsam dunkler, je tiefer sie kamen und plötzlich tauchte eine silberne Wand vor ihnen auf, die in sich eine flache, wabenförmige Struktur aufwies. Flynn hob die Hand und eine Art Luke öffnete sich.

Sie betraten eine Schleuse und über einen Gang erreichten sie einen hell erleuchteten Raum, ohne dass man feststellen konnte, woher das Licht eigentlich kam und wie groß der Raum eigentlich war.  Hier befanden sich einige technische Apparaturen, aber auch so etwas wie ein Tisch, der offensichtlich im Boden eingelassen war, in der Nähe standen in gleicher Weise zwei große Liegen.

Das ist unsere Fliech-Kapsel, mit der wir Transporte auf Euren  Planeten durchführen, um Proben zu entnehmen, um mehr über Euch und Eure Lebensgewohnheiten und die hier vorhandenen Ressourcen zu erfahren. .

Flynn erklärte: Leider ist es zu einem Defekt gekommen und wir konnten unser Fluggerät nur noch hier hin lenken. Zum Glück ist die äußere Hülle unbeschädigt, wir benötigen aber dringend einiges Material für die Instandsetzung. Wir haben bereits Roboter ausgesandt, die diese Ressourcen sammeln. Sie werden in einigen Stunden zurück sein, so dass wir diese Kapsel dann wieder flugtauglich und steuerbar machen können, erst dann können wir diesen Ort verlassen.

Bist du alleine hier oder ist noch jemand unten im See in deiner Kapsel? Erkundigte sich Mirte.

Alleine, es ist ja nur eine Nachguckskapsel, die wir zum Besuch Eurer Erdkugel benutzen, unser Fahrzeug, mit dem wir zu Euch gekommen sind,  ist in einiger Entfernung zu Eurem Planeten stationiert, so dass ihr es mit Euren Strahlen nicht erfassen könnt.

Könnt ihr von dort keine Hilfe anfordern? Frage Mirte verwundert

Nein, leider nicht, wir haben derzeit keine weitere Kapsel, die entsendet werden können, wir sind hier auf uns alleine gestellt, derzeit kann ich auch nicht mit unserem Hauptfahrzeug Kontakt aufnehmen. Diese merkwürdige magnetische Strahlung im Norden Eures Planten führt zu Störungen unserer Sprechverbindung.

Mirte schaute Flynn an, jedes Mal, wenn sie in seine Augen blickte, durchzog sie ein wohliger Schauer, es schien, als drang er mit seinen Augen in sie ein. Augenblick erinnerte sie sich wieder an die Ereignisse der Nacht.  

Aber, stammelte Mirte, heute Nacht, hast du doch mehr getan als den Versuch mich zu übernehmen oder…

Ein Lächeln glitt über den Mund von Flynn. Ja, ich war überrascht, wie so ein Erdweibchen auf den Versuch der Übernahme reagiert. Als ich mir dir nähern wollte, fühlte ich sehr starke Lust-Gedanken und ein großes Verlangen nach Befriedigung bei Dir. Das hat mich neugierig gemacht.  Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mein Kontakt  so heftig  Emotionen auslöst. Nun ich habe lediglich die  Ursache und Quelle dieser Erregung  ausfindig gemacht und habe diese Emotionen so genutzt, wie du es in diesem Moment gerne wolltest. Das war doch nicht etwa falsch oder?

Nein, nein, sagte Mirte irritiert, aber da ich nicht wusste, was diese Reaktionen bei ausgelöst haben, war ich, na sagen wir verwirrt. Hast du das bei meiner Freundin auch gemacht?

Ja, sagte Flynn, sie hat genauso heftig reagiert, nur dass sie im Gegensatz zu Dir keine Erinnerung mehr daran hat. Nun, wir haben uns inzwischen auch mit dem Lusttrieb Eurer Spezies befasst und sind in der Lage, diese Gefühle zu orten und so zu lenken, dass sie optimal zur Befriedung eingesetzt werden können.  Es hat dir doch gefallen heute Nacht?

Ja sicher, und Mirte wurde ein wenig rot und wieder spürte sie das Verlangen nach Erfüllung ihrer Lust in der Nähe von Flynn.

Flynn kam auf sie zu: ich spüre, dass dich dieses Verlangen wieder ergreift, möchtest du dem nachgegeben?

Ich weiß nicht, Mirte runzelte ihre Stirn. Die Situation kam ihr in diesem Moment doch etwas absurd vor. Da stand offensichtlich ein fremdes Wesen vor ihr, von dem sie nicht einmal wusste, wie es wirklich aussah und woher es kam  und sie redeten über Sex? Plötzlich fiel ihr ihre Freundin Gabi wieder ein.

Wo ist meine Freundin Gabi jetzt? Ist sie bei Euch?

Komm mit, erwiderte Flynn, ich zeige sie dir.

Mit einer Handbewegung wurde aus der Wand eine große Glasscheibe. in dem Nebenraum erblickte sie Gabi sie war auf einer weiße Liege festgeschnallt und in einer durchsichtigen, gummiartigen Haut eingehüllt, der auch ihren Kopf umschloss und nur die Öffnungen an  Augen, Mund und Nase offen ließ. Sie lag mit weit gespreizten Beinen da und sie atmete schwer und laut, nein es war mehr ein deutliches Stöhnen, was Mirte hörte. Deutlich zeichneten sich ihre großen Brüste ab, die durch zwei hauchdünne durchsichtige Schalen abgedeckt wurden und zwischen ihrem Schritt lag so etwas, das von weitem aussah, wie eine eingearbeitete Slipeinlage.

Als ich sie unten am See traf, hatte deine Begleiterin eine enorme sexuelle Reaktion und sie hat sie mich nach kurzer Zeit gebeten, mit mir auf meine Flugkapsel zu gehen, sie wollte ganz feste ihren Wünschen und ihrer Sehnsucht nach Erregung nachgeben und sie bat mich, ihr dabei zu helfen. Offenbar hat sie meine Anwesenheit auch sehr in Stimulation gesetzt. Diesen Wunsch habe ich ihr erfüllt, du solltest sie jetzt nicht stören.

Die Sensoren haben Eure empfindlichsten Zonen ausfindig gemacht und Deine Freundin erhält dort eine Gefühleverstärkung, so wie sie es sich wünscht.

Flynn legte seine Hand auf ihre Schultern und augenblicklich durchzog sie wieder eine Welle der Lust.  

Mirte dachte, ich verstehe, was du meinst, es geht mir ach so.

Möchtest du Dich auch Deinen Gefühlen hingeben, ich kann Euch verbinden, wenn Du es wünschst

JAAAA hauchte MIrte, bereits der Anblick ihrer entblößten Freundin hatte sie weiter erregt, so dass sie an nichts Anderes mehr denken konnte.. Zu sehr hatte sie ihre Lust wieder ergriffen.

Begebe dich dort auf dieses Hinlegeteil und er zeige auf die Liege, dann legte er ihr eine Kopfmaske an, die ihren Kopf fest umschloss und aus einem dünnen, anschmiegsamen stoffartigem Material bestand.  Mirte war etwas verunsichert, was das fremde Wesen in Gestalt von Flynn aber sofort bemerkte.

Keine Angst, es wird Dir nichts passieren, was Du nicht möchtest, ich gebe Dir Verspreche. Wenn du nicht weiter an dem Geschehen teilnehmen möchtest, musst du nur deine Hand heben, aber es reicht schon ein zweimaliger Gedanke an aufhören, dann wird die Anregung stoppen. .

Mirte kam ohne zu Zögern der Aufforderung nach und legte sich hin, dann erfasste sie von der Decke ein Strahl. Es fühlte sich so an, als sei ihr Körper von einer weiteren Haut umgeben, die sie eng umschloss und jede Körperfalte ausfüllte.

Plötzlich und unerwartet schien  ihr Kopf zu glühen,  dann breitete sich dieses warme Gefühl auf ihren gesamten Körper aus.

In ihrem Kopf reiten sich Bilder aus ihrer Vergangenheit zusammen. Ihre ersten sexuelle Erlebnisse, ihre eigenen Berührungen, ihr erster Höhepunkt, ihr erster Freund, dann plötzlich durchzuckte sie etwas wie ein leichtes elektrisches Kribbeln.

Es kam ihr so vor, als ob sie schwerer atmet, sie spürte weder Arme noch Beine, die sie, als sie es versuchte, aber bewegen konnte. Ihre Empfindungen konzentrierten sich nun  immer stärker auf ihr Becken

Sie konnte nun keine klaren Gedanken mehr fassen, die Bilder ihrer Vergangenheit  verblichen, dafür tauchten neue Bilder auf, auch Gabi tauchte nackt vor ihren Augen auf.

Ein muskulöser Männerpo erschien vor ihrem Gesicht, die Muskeln waren in Bewegung, in einer Bewegung, die sie nur allzu kannte. Der zuckende Rhythmus

Sie umfasste mit beiden Händen diesen Po, es fühlte sich unglaublich real und  gut an.

Dann spürte sie wieder ihre zweite Haut, die sie fest umschloss und von der Impulse ausgingen, die ihren Körper insgesamt erfüllten. Dieser Anzug verfügte offensichtlich über eine Vielzahl von Sensoren und er schmiegte sich mal enger und mal weicher um sie und vermittelte ihr das Gefühl, vollständig zu vibrieren.

Ein Zentrum lag in diesem Moment um ihre Brustwarzen, die sich steil und hart aufgerichtet hatten. Das Kribbeln löste bereits lustvolle Schauer in ihrem Oberkörper aus, die sich wellenartig ausbreiteten.

Der Anzug bzw. die Haut, die sie umschloss, änderte ihre Anspannung, sie fühlte, wie ihre Pobacken fest umschlossen wurden und sich ein leichter Druck auf ihren Anus legte. Dann hatte Mirte die Empfindung, als ob sich eine warme Masse um und in ihre Vagina ergoss, dann kam es ihr vor, als ob ein warmer Wasserstrahl sich einen Weg in ihre Spalte bahnte und tief in sie eindrang. Es sprudelte, pochte und dehnte sich in ihr aus.

Bereits die Stimulanz ihrer Brustwarzen hatte ihre Erregung immer weiter gesteigert, so dass sie in ein lautes lustvolles Stöhnen verfiel, nun aber war ihre Erregung so heftig, dass sie ihre Lust laut herausschrie, wieder war es kaum noch auszuhalten und trieb sie in eine Ekstase, die ihren Körper wellenartig in ein Beben versetzte. Mirte konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, viele Bilder schossen durch ihren Kopf, sie schien in einem 3dimensionalen Raum zu schweben, schwere- und zeitlos.

Dann endlich kam der erlösende Orgasmus, wieder so gewaltig und intensiv, wie in der Nacht zuvor.

 

 

Kapitel 3

Mirte schlug ihre Augen auf, ihr Körper hatte sich noch nicht beruhigt und sie atmete immer noch schwer. Schemenhaft verblassten die eben erlebten Bilder ihr sexuelles Verlangen und die so sehr erlebten Gefühle ebbten ab. Langsam kam sie wieder zu sich und sah sich um.

Sie lag auf einer Liege, Flynn oder wer auch immer hatte ihr offensichtlich bereits wieder die Kopfmaske abgenommen  Flynn stand neben ihr und es sah so aus, als ob er lächelte

Flynn dachte Mirte, es ist nicht Flynn, nur sein Körper, was hat er mit mir angestellt? Wieso löst seine Anwesenheit eine derartig starke Stimulanz auf mich aus. Habe ich noch einen freien Willen? Oder habe meine Triebe gesteuert durch dieses Geschöpf Besitz von mir ergriffen? Und welche Absichten verfolgt er tatsächlich? Wie sieht er aus? Woher kommt er und wie soll es weiter gehen.

Sie war wie vorher vollständig bekleidet, ein Umstand, der ihr nach dem gerade Erlebten erstaunlich vorkam

Mirte erhob sich und sah Flynn fragend an.

Du hast viele Fragen, sagte Flynn, ich kann Einige, aber nicht alle beantworten.

Mirte sah ihn fragend an, manipulierst du uns und unseren freien Willen oder warum verspüren wir so starke Lustgefühle?

Mit der Frage des freien Willens haben wir uns auch lange beschäftigt, Es war eine Kernfrage, die unser Leben und den Sinn betraf. Was treibt uns an, was lenkt und steuert uns, warum verhalten wir uns so und nicht anders. Ist das wirklich ein freier Wille oder worauf sind unsere Entscheidungen zurückzuführen? Oder beherrschen uns unsere Triebe und sind unsere Entscheidung wirklich frei. Warum gibst du Dich hier hin?

Mirte nickte mit dem Kopf, ja ich treffe auf ein fremdes Wesen aus einer anderen Welt und habe nichts Besseres zu tun, als mich meiner Lust hinzugeben.

Flynn lächelte, ja Triebe beherrschen uns und auch bei Euch Menschen ist der Arterhaltungs- und Fortpflanzungstrieb stark ausgeprägt, ein Ergebnis aus der Evolution zum Überleben. Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, gentechnische Versuche aber auch der nachlassende Wunsch nach Fortpflanzung haben zu Katastrophen und fast zum Aussterben unserer Rase geführt.  So haben wir nach Wegen gesucht, die unsere Fortpflanzung sicher stellen konnte. Zum Beispiel können wir Boten- und Duftstoffe aussenden, wenn wir auf ein Weibchen treffen, das wir besonders attraktiv und anziehend finden.  Das passiert manchmal  auch ganz unbewusst.

Aber auch ihr verfügt über Sexualtriebe und Lust zur Fortpflanzung fragte Mitte

Wir werden inzwischen mehrere hundert Jahre alt, wir sind aber nicht unsterblich, können uns zwischendurch aber  konservieren. Auch haben sich unsere geistigen Fähigkeiten weiterentwickelt.

 Unser Verlangen nach Fortpflanzung verläuft inzwischen etwas anders als wir es bei Euch beobachten konnte. Je nach genetischer Veranlagung gehen von männlichen und weiblichen Lebensformen bei uns eine erotisierende Ausstrahlung aus, auf die das andere Geschlecht reagieren kann. Wir mussten neue Wege gehen, da der Wunsch oder die Lust nach Fortpflanzung im Laufe der Zeit nachließ. Es gab eine Zeit, als die Geburten immer weiter zurück gingen und unser Bestand immer weiter abnahm.  Wir haben inzwischen viele Möglichkeiten, was diese Dinge angeht.

Wie meinst du das, fragte Mirte

Nun, wir haben einen Weg gefunden, unsere Triebe zur Fortpflanzung neu zu entwickeln, wir sind in der Lage, uns selbst aber auch unsere Partnerin zu stimulieren, andererseits senden wir Signale aus, die den Anderen erregen. Das geht bei uns bei Weibchen und Männchen in gleicher Weise.  

Oh, dann sind bei Euch auch männliche und weibliche Wesen ein Paar`? fragte Mirte. 

Wir sind zwar nicht monogam, bleiben aber zur Entwicklung der Kinder bis zu deren Selbstständigkeit zusammen, oft auch noch danach.

Unsere Kinder wachsen kollektiv auf, aber bei Beibehaltung der Bindung zu den Erzeugern. Aber es würde zu weit führen, dass alles in der Kürze der Zeit zu erklären.

Dann sind wir uns aber in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich oder fragte Mirte

Aber ja, entgegnete Flynn, obwohl ihr individueller seid sind wir sind uns sehr ähnlich und uns bewegen ganz offensichtliche ähnliche Fragen.

Du meinst, mein Verhalten ist normal und erklärbar? Fragte Mirte,  nach meinen bisherigen Maßstäben finde ich es doch recht ungewöhnlich, mich einer fremden Person, vor allem, wenn er anscheinend nicht irdischen Ursprungs ist, in derartiger Art und Weise hinzugeben.

Ihr beiden Erdweibchen habt starke Triebe, denen ihr gerne nachgebt, das kann in Eurem normalen Leben wohl nicht viel anders sein. Nunja, ich muss zugeben, dass mich diese Signale auch stimuliert haben

Eine unsere Aufgaben in Eurer Welt ist auch das Studium Eures Sexualtriebes und die Art und Weise, wie ihr Euch fortpflanzt. Bei uns gibt es nämlich das Problem, das der Wille sich zu mehreren, so gut wie nicht mehr ausgeprägt ist, selbstverständlich sorgen wir dafür, unsere Spezies nicht ausstirbt, aber es wäre uns lieber, wenn dies wieder aus eigenem Antrieb heraus mit Freunde an der Sache  erfolgen könnte. Auch deshalb interessiert es wie, wie ihr Euch fortpflanzt und warum ihr Euch so häufig auf so unterschiedliche Art und Weise mit einander verbindet.

Oha, dann sind wir also auch Eure Versuchsobjekte? fragte Mirte ein Wenig empört.

So kann man das nicht sagen, erwiderte Flynn, ich würde eher sagen, dass wir auch noch viel von Euch lernen können. Es erklärt aber, warum wir uns auf Eure Sexualtriebe einlassen und wir ihn bei erforschen wollen. Sicher auch ein Grund, warum wir ihn ein wenig stimulieren. Wir hatten bisher kaum Gelegenheit so wie hier, das auszuprobieren.

Mirte sah in fragend an,  warum wollt ihr das erforschen?

wir sind einige Jahrhunderte älter als ihr, wir haben unseren Sexualtrieb irgendwann verloren, wohl weil wir mehr mit anderen Dingen beschäftigt waren. Wir wollen Euch weder verletzten noch nachhaltig beeinflussen. Das Einzige was wir tun, Euch ein wenig zu stimulieren, dabei intensivieren wir eigentlich nur das, was ohnehin in Euch steckt

Wie ich bereits sagte, sind wir s bzw. waren uns in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich, nur dass unsere Rasse älter als die der Menschen ist. Deshalb seid ihr so interessant für uns.

Mirte sah sich um, Wenn wir uns so ähnlich sind, wie siehst du tatsächlich aus?

Wir können in der Atmosphäre der Erde nicht lange leben, wir sind eine andere Lebensumgebung gewohnt, die aber der Euren sehr ähnlich ist. Wie bei euch Menschen auch, ist unser Leben im Wasser entstanden.  Im Gegensatz zu Euch haben wir in der Vorzeit längere Zeit im Wasser verbracht, ehe sich das Leben auf dem Lande unseres Planeten fortsetze. Auch ist bei uns die Anziehungskraft etwas größer, somit ist die Muskulatur stärker ausgeprägt. Aber wir sehen uns auch im Aussehen sehr ähnlich, Körperbau, Organe, aber natürlich auch einige Abweichungen im Detail, wir haben z.B. eine flache Nase und sehr kurze Ohren und kaum Haarbewuchs.

Mmhh, dann kann ich dich nicht in deiner richtigen Gestalt sehen?

Sicher geht das, antwortete Flynn, aber das dauert, wir haben viel mit Euch Menschen gemeinsam, wie Aussehen und die Bausteine in unseren Körper. Auch wir atmen, doch haben wir ein ungleiches Luftgemisch. Wir können aber über unsere Körper eine zweite Haut legen, also eine Art Raumanzug, die uns einen Aufenthalt in Eurer Welt  ermöglicht.

Wir können uns aber durch einen besonderen Prozess an die Lebensbedingungen auf der Erde anpassen und uns hier aufhalten aber das dauert ein wenig und schwächt uns. Deshalb wir es mehr besser finden, Besitz von Euren Körpern zu nehmen, das geht schnell und macht keinen Schaden. Weder bei uns noch bei Euch. Aber auch das geht nur in einem bestimmten Abstand zu unserem Körper, der so lange in einer besonderen Kammer in unserer Kapsel versorgt wird. Wird der Abstand zu groß, müssen wir den Körper verlassen.

Schade, sagte Mirte, ich wüsste zu gerne, wie du wirklich in Deiner Gestalt aussiehst, hast du denn auch einen Namen oder wie soll ich dich anreden?

Ja, entgegnete Flynn, wir tragen auch Namen, bei unserer Geburt erhalten wir aber zunächst nur eine Geburtennummer, und einen Abstammungsnamen; erst im späteren Verlauf unseres Lebens ergeben sich unser Entwicklung gemäß Namenszusätze und Geburtszeit

Mirte lächelte, so wie Seppelplanetenforscher007-2018

Na, nicht ganz so, aber so ähnlich, in Eurer Sprache würde ich meinen  Namen am ehesten mit Rogstarotsyl 1304R übersetzen.

Na, dann werde ich dich einfach Rogstar nennen, wenn du einverstanden bist

Ja, das ist selbstverständlich  in Ordnung und Rogstar lächelte.

Wo ist denn deine Heimat, wo kommst du her? Fragte Mirte weiter neugierig

Rogstar  blickte sie nachdenklich  an, du willst aber viel wissen, wir kommen von weit her, ihr kennt unseren Planeten sogar, ihr habt ihn unter dem Namen sigma547 erfasst, nach Eurer Messung ist der Planet etwa 130 Lichtjahre entfernt, wir sind Euch wissenschaftlich etwas voraus, wohl auch deshalb weil unsere Evolution etwas zügiger war. Durch unsere Technologie sind wir in der Lage, auch größere Entfernungen schnell zu  bereisen. Aber ihr seid auch auf dem richtigen Weg, immerhin wisst ihr bereits um Raumkrümmung und Wurmlöcher. Aber es ist nicht ungefährlich, diese zu nutzen, insbesondere weil es Einfluss auf die Zeit nehmen kann. Nach unserer Beurteilung wird sich in den nächsten 100 Jahren entscheiden, ob die Menschheit untergeht oder in der Lage ist, die großen Probleme dieses Planten wie z. B. Klimawandel, Kriege und Viren  zu beherrschen, Ihr seid schon merkwürdig, ihr Erdlinge und sehr verschieden und sehr individuell.

Ja erwiderte Mirte, unsere Individualität macht uns schon besonders, dies aber in vielerlei Hinsicht.

Das stimmt, aber sie birgt auch viele Risiken, ihr seid aber gerade dabei, Euch Eure Lebensgrundlage selbst zu zerstören. Schaut Euch Euren Nachbarplaneten an,

Ja, was ist damit fragte Mirte

Ihr nennt den Planeten Venus, ich habe Euren Schriften entnommen, dass der Name von  einer Liebesgöttin stammt, stellte Rogstar amüsiert fest, aber das nur am Rande. Die Venus ist der Erde in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich, sie ist fast genau so groß wie die Erde , liegt nur ein wenig näher an der Sonne und sie hat auch eine Atmosphäre, früher war sie mit großen Ozeanen bedeckt. . Aber was ist aus ihr geworden? Die Treibhausgase sind dort Außer Kontrolle geraten, ihr macht dafür Vulkane verantwortlich, die eine Kettenreaktion ausgelöst haben. Durch die Erwärmung verdampfte das Wasser und bildete eine Dampfschicht, unter der sich die Hitze staute. Heute ist der Planet unbewohnbar und hat Tagestemperaturn von über 400 Grad.  Ein erschreckendes Szenario, das auch der Erde bevorsteht, wenn die globale Erwärmung im derzeitigen Tempo voranschreitet. Obwohl ihr fähige Wissenschaftler habt, unternehmt ihr aus Profitgründen viel zu wenig dagegen.

Himmel ja, kannst du oder könnt ihr uns nicht helfen? Fragte Mirte

Nein, wir wollen das nicht, es entspricht nicht unserer Philosophie, wir werden in die technische Entwicklung Deines Volkes nicht eingreifen, wir halten es für richtig, wenn ihr Euch alleine weiter entwickelt, so wie wir es auch getan haben. Zudem ist die Zeit dafür noch nicht reifen, zu viele Völker bzw. Führer ringen um die Macht auf Euren Planeten und setzen dabei ausschließlich auf kurzfristige Ziele, wie Macht und Reichtum und persönliche Bereicherung, obwohl ein Großteil Eurer Menschen Hunger leiden und in Armut leben.

Gab es so etwas bei Euch nicht? Mirte runzelt verwundert ihre Stirn.

Ja, vor vielen Jahrhunderten gab es bei einer frühen Entwicklungsstufe ähnliche Entwicklungen. Aber im Gegensatz zu Euch gab es eine Zentralverwaltung auf unserem Planten, die frühzeitig gegensteuerte. Ihr habt eine unglaubliche hohe Anzahl verschiedenster Regierungen, die alle eigne egoistische Ziele verfolgen.

Seid ihr denn schon länger hier? fragte Mirte neugierig

Ja, wir besuchen Euch schon seit einigen hundert Jahren eurer Erdrechnung, aber Reisen über 130 Lichtjahre dauern auch bei uns lang, weshalb wir nicht so häufig hier waren. Aber wir beobachten, wie Eure Entwicklung voran schreitet. Naja, ein wenig haben wir dabei schon nachgeholfen, in dem wir bei einigen wenigen Eurer Wissenschaftler mit einem Booster etwas nachgeholfen haben.

Ein Booster? was ist das denn? Mirte schaute irritiert

Zur Beschleunigung der Entwicklung haben wir einige positive Veränderungen bei Euren  Wissenschaftlern bewirkt, erläuterte Rogstar, sie waren dadurch in der Lage, neue Ideen zu entwickeln und komplexere Sachverhalte zu erfassen.

Ihr habt unsere Wissenschaftler manipuliert, Mirtes Stimme klang vorwurfsvoll.

Ja, erwiderte Rogstar, es waren nur wenige Personen, wie zum Beispiel da Vinci, Einstein und Teslar. Ohne ihre Erkenntnisse wären die Erdlinge noch lange nicht so weit, insofern haben wir lediglich auf der Zeitebene etwas nachgeholfen. Aber wir haben sich nicht manipuliert in dem Sinne, dass wir sie in ihrer Persönlichkeit verändert haben, wir haben lediglich mehr Platz für ihre Spekulationen und Forschungen beschafft, also zusätzliche Kapazitäten und zusätzlichen Speicher im Gehirn frei gemacht. So waren sie in der Lage, über Grenzen hinaus zu denken. Wir haben so bei uns auch unseren Fortschritt beschleunigt.

Na immerhin waren sie keine Aliens, das hätte auch noch gefehlt,

Einige Versuche gingen auch schief, sicher kennst du einen Musikmacher namens  Udo Lindenberg und eine Volksleiterin namens Angela Merkel?

Waaaas, die habt ihr manipuliert, das würde natürlich so Einiges erklären?

Rogstar lächelte, nein, das war ein unwahre Darstellung eines Sachverhaltes zur Erheiterung des Gesprächspartners.

Mirte guckte Rogstar fassungslos an, du hast gerade einen Witz gemacht? Himmel, aber warum erzählst du mir dies alles? Was hat das zu bedeuten. Mirte hörte sich besorgt an.

Rogstar blickte wieder ernst: Ihr könnte unbesorgt bleiben, Euch wird nichts geschehen, wir benötigen Eure Hilfe und unsere Begegnung heute wird auch nur von kurzer Dauer bleiben können und dies ist auch der Grund, dass wir derzeit noch keinen offiziellen Kontakt aufnehmen wollen. Wir haben also ein großes Interesse daran, unentdeckt zu bleiben. Ich hoffe, Du verstehst das. Eine offizielle Begegnung mit uns würde eurer Gefüge durcheinander bringen und Begehrlichkeiten nach neuer Technologie wecken.

Aber dieser Absturz wird doch nicht unentdeckt bleiben wandte Mirte ein.

Wir haben so etwas wie  einen Störsender aktiviert, Eure Regierung wird zwar einen herabfallenden Körper registriert haben, jedoch haben sie keine weiteren Erkenntnisse. Und was Euch betrifft, wird es nach  unseren Studien über Euch Erdlinge nicht notwendig sein, weitere Maßnahmen zu ergreifen, man wird Dir nicht glauben und Flynn wird sich an nichts erinnern können.

Mirte blicke ihn fassungslos an: du willst damit sagen, du haust einfach wieder ab und lässt dich nicht wieder blicken?

Flynn lächelte, ihr hab manchmal eine merkwürdige Kommunikation, ja, es ist besser so, aber vorher muss ich Euch noch um einen Gefallen bitten. Auch deshalb habe ich Dir so viel erzählt.

Unser Antrieb ist beschädigt, wir sind dabei, das zu beheben, aber wir brauchen für das Fertigmachen unseres Antriebes noch eine Ressource, die wir nicht einfach mit unseren fliegenden Robotern einsammeln können. Das Meiste können wir mit dem eingesammelten Rohstoff selbst herstellen, uns fehlt aber etwas, was hier in der Umgebung nicht zu finden ist.

wir benötigen einen bestimmten Kristall, der hier auf Eurer Erde zu finden ist, aber leider nicht in dieser Region. Ihr nennt ihn Amethyst. Es gibt ihn recht zahlreich, wir benötigen etwa ein 500 Gramm, damit wir diesen Ort wieder verlassen und Kontakt zu unseren Zentralraumschiff aufnehmen können. 

Aha, Mirte runzelte ihre Stirne und fragte nachdenklich, wo bekommt man diesen Kristall.

Rogstar erwiderte, auf Eurem Planeten ist dieser  Kristall relativ bedeutungslos, richtig bearbeitet, kann er sehr wertvoll sein, ihr bekommt ihn in jedem Depot, das Mineralien sammelt. 

In  diesem Moment betrat ihre Freundin Gabi den Raum:

Hey Mirte, da bist du ja, es ist toll hier, ich hab Unglaubliches erlebt.  Mit einem strahlenden Gesichtsausdruck umarmte Gabi ihre Freundin  und drückte sie fest.

Jetzt erst nahm Mirte wahr, dass Gabi noch immer in einem eng anliegendem  weißen Ganzkörperanzug steckte. Sie sah fast aus, wie jemand, der gleich tauchen wollte, stellte Mirte amüsiert fest, ich habe mir schon Sorgen gemacht, aber wieso steckst du in so einem Anzug.

Nun, man hat mich gebeten, diesen Intensivanzug  anzulegen, da man -wie sie sagten- einige Daten sammeln wollte berichtete Gabi, meine Sachen habe ich im Wochenendhaus zurückgelassen.

Du weißt, was hier vorgeht, fragte Mirte vorsichtig?

Ja klaro, erwiderte Gabi unbekümmert, dieser Typ ist nicht gar nicht wirklich -Flynn sondern ein Bewohner eines anderen Planeten, der mit seinem Fahrzeug in den See geplumpst ist. Und -fügte Gabi lachend  an,- der mit unglaubliche Einblicke in meine Lust vermittelt hat, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Mirte runzelte die Stirn, wir treffen auf ein Lebewesen von einem anderen Stern und wir haben nix besseres zu tun, als uns ihnen an den vielleicht vorhandenen Hals zu werfen?

Gabi lächelte, nahm sie in den Arm und drückte sie, ach es gibt hier eine besondere anregende Umgebung, es ist doch so schön und ich sehe an Dir, dass es Dir doch nicht viel anders ergeht.

Ja, stimmt, gab Mirte kleinlaut zu, es wahr aber auch zu verführerisch, so etwas habe ich noch nie erlebt, vor allem in  dieser Intensität und in diesem Ausmaß. Trotzdem ist mir das hier alles doch ein wenig unheimlich.

Rogstar runzelte seine Stirn, Entschuldigt bitte, wenn ich Eure nette Unterhaltung unterbreche, aber ich versichere Euch, dass nichts passiert ist, womit ihr nicht einverstanden gewesen seid. Unsere Einflussnahme auf Euren Geist ist auch damit verbunden, dass wir wissen, wenn ihr etwas nicht wollt oder einen anderen Willen habt. Das respektieren wir selbstverständlich, es würde gegen unsere Grundprinzipien verstoßen.

Oh, das gilt immer bei allem was ihr macht? fragte Mirte?

Ja grundsätzlich schon, aber es gibt auch Ausnahmen, z.-B. wenn wir unmittelbar bedroht oder angegriffen werden, dann können wir im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten Gegenmaßnahmen ergreifen.

Ich würde aber gerne Eure Aufmerksamkeit noch einmal auf unsere Bedürfnisse richten, denn wir haben einen sehr starken Bedarf daran, unser Fliechweg zu reparieren, wozu wir ja von der Erde eine geringe Menge Amethysit benötigen. Würdet ihr mir dabei helfen? wie ich bereits erwähnte, unsere Roboter konnten dieses Material in einem engeren Umkreis nicht finden.

 

Ja sicher, wir helfen Euch gerne, sagten Mirte und Gabi übereinstimmend.  Im Ort gibt es  einen Schmuck und Andenkenladen, der auch Mineralien verkauft, wir können schauen, ob wir ihn da  so etwas besorgen können, schlug Gabi vor, wenn wir da nichts finden, müssen wir in den nächst größeren Ort, das ist Trondheim.  Das würde aber etwas dauern.

Gabi entledigte sich ihres weißen, durchsichtigen Intensivanzuges und verließ nackt wie sie war zusammen mit Mirte und Rogstar das Fluggerät. Sie gingen durch eine Luke und liefen wieder durch den Tunnel im Wasser nach draußen. Unterwegs schienen ihnen wieder diese Lümmelfische zu zuwinken, die es sich inzwischen in ihrem Oberteilen auf dem Grund bequem gemacht hatten und diese augenscheinlich als ihr neues Nest benutzten.

 

Mirte dachte nur, ok, alles nur ein Traum, ich träume das bestimmt nur und zwickte sich.

Aua, mmhhh, ein sehr realer Traum offensichtlich murmelte Mirte vor sich hin Wenn das so weiter geht, bin ich von blauen Zwickflecken übersät.

 

 

Kapitel 4

So beschlossen sie gemeinsam, dass Gabi mit dem Auto ins Dorf fahren sollte, um den Kristall zu besorgen, Mirte wollte hier die Stellung halten, Rogstar wollte so lange in seiner Fliechweg-Maschine warten.

Rogstar gab Gabi ein lippenstiftgroßes Ding mit und erklärte, dass es sich um ein Kommunikationsgerät handelt, mit dem sie bei Bedarf Kontakt zu Rogstar aufnehmen konnte, sie bräuchte nur die Kappe abziehen, dann sei es aktiviert.

Mirte blickte Flynn bzw. Rogstar noch einmal an, er nahm ihre Hand und legte sie zwischen seine Hände. Ein wohliger Schauer durchzog ihren Körper.

Danke, dass ihr uns behilflich seid, falls irgendetwas passieren sollte, informiert uns bitte sofort. Er blickte sie an, dann ließ er Mirte los und sein Gesicht wandte sich dem See zu.

Mirte ging zusammen mit Gabi auf die Veranda zu. Gabi ging gleich ins Haus, um sich umzuziehen und das notwendige Geld für ihren Einkauf einzustecken.

Rogstar/Flynn folgte Mirte zur Veranda, dann  blieb er plötzlich stehen, hielt einen Moment inne und sah dann Mirte  mit großen Augen an. 

Was wollte ich noch einmal hier? fragte Flynn etwas verstört. Du wolltest im See nach dem Ding suchen, das vielleicht da hinein geplumpst ist.

Ja richtig, stimmt, Flynn blickte auf den See und drehte sich dann um, das macht keinen Sinn. Ich werde mich wohl erst einmal um die Reparatur der Fenster kümmern.

Flynn blickt auf seine Armbanduhr: Oha, so spät ist es schon, jetzt muss ich mich aber sputen, was habe ich den ganzen Tag nur gemacht. Na egal.

Mirte fragte Flynn nach dem Andenkenladen, Ole, der Besitzer ist ein guter Nachbar von uns, richte ihm Grüße aus, dann wird es vielleicht günstiger, wand Flynn lächelnd ein. Dann stieg Flynn in sein Auto, kurbelte die Scheiben herunter und rief: Ich komme morgen zurück, um die Schäden zu beheben, so lange müsst ihr Euch behelfen und die Rollläden schließen. Für eine Nacht wird es schon gehen. Bis dann!

Mirte meinte süffisant, das schaffen wir schon, also bis morgen.

Da kam auch schon Gabi aus dem Haus, sie hatte ihre Haare zu einem Zopf gebunden, trug eine Einkaufstasche und rief: Ich fahr jetzt los, soll ich sonst noch etwas mitbringen?

Nein, erwiderte Mirte, wir haben alles da was wir brauchen, hoffentlich hast du Glück und findest, was unsere Gäste brauchen.

Ja, wir werden sehen, ich bin in etwa 2 Stunden zurück. Dann stieg sie in das Auto und fuhr los.

Mirte holte erst einmal tief Luft. Viele Gedanken schossen ihr durch den Kopf, jetzt haben wir unten im See einen erotisierenden Alf, der mich ganz schön durcheinander bringt.

Mirte ging auf die Veranda und sah sich die Scherben an, die meist ins Haus geflogen waren. Sie begann, die Scherben zu beseitigen und aufzuräumen.

Dann holte sie sich aus der Küche ein Glas Wein und setzte sich auf die Veranda und starrte auf den See. Ob er meine Gedanken auch jetzt lesen kann? Dann streiften ihre Gedanken wieder zu dem erotisierenden Abenteuer, das sie mit Rogstar erlebt hatte und wieder durchzog sie ein leichtes Kribbeln. Hatte sie sich ihm hingegeben oder hatte er sie beeinflusst und manipuliert? Wie war das mit dem freien Willen, er hatte erwähnt, dass seine Rasse intensiv danach geforscht hatte. Mirte dachte darüber nach, nein, sie hatte nicht das Gefühl, irgendetwas gegen ihren Willen getan zu haben.

Mirte seufzte, das führt zu nichts, auf jeden Fall war es eine ungeheuer schöne Erfahrung, die sich in dieser Intensität vorher noch nie so erlebt hatte. Hatte er einfach nur ihren Sexualtrieb erfasst und beeinflusst?

Aber er kam von den Sternen, so sieht die erste Begegnung der Menschen mit  außerirdischen Besuchern aus? Nun, die erste Begegnung war es wohl nicht, sie hatten ja ganz offensichtlich einige Wissenschaftler manipuliert.

Mirte seufzte, na wenn Gabi mit dem Kristall zurückkam, werden sie in Kürze ja wieder weg sein und alles ist Geschichte, die uns sowieso keiner glauben wird. Damit hatte Rogstar sicher Recht.

Inzwischen waren fast 2 Stunden vergangen und bald müsste Gabi wieder eintreffen. Die Scherben waren beseitigt und Mirte hatte die Rollläden vor die offenen Fenster heruntergelassen. So konnten sie auch nicht von Fliegen oder Mücken belästigt werden, dafür war ist Haus stockdunkel.

Plötzlich hörte Mirte ein Brummen, das immer lauter wurde, in der Nähe kreiste ein wohl ein Hubschrauber, der nun näher kam und über das Wochenendhaus über den See flog und dort einige Kurven flog. Mirte konnte die Aufschrift lesen „TV Norge“, oha,  offensichtlich ein Fernsehteam. Mirte runzelte die Stirn, was hat das nun wieder zu bedeuten

Der Hubschrauber flog ein Kurve und kam langsam auf sie zu, er folg immer niedriger, es sah aus, als ob er landen würde. In etwa 200 m Entfernung vom Wochenendhaus fand der Pilot wohl eine geeignete Stelle und landete dort.  Die Rotoren begannen langsamer zu drehen, dann öffnete sich eine  Türe und eine Blondine in Jeans und -Rollkragenpullover  entstieg dem Fluggerät, ihr folgte ein gezopfter Mittevierziger mit einer Großen Kamera. Beide kamen auf Mirte zu. Hallo rief die Blondine Mirte zu, wir sind, wie du sicher schon erkennen konntest, vom norwegischen Fernsehen, hier in der Nähe soll irgendein Himmelskörper herabgestürzt sein, dann stutzte die Blondine und sah Mirte aufmerksam an, wir kennen uns, ja du bist Mirte, wir haben zusammen eine Woche lang eine wissenschaftliche Sendung über Fauna und Flora von Südnorwegen mit deinem Professor aufgezeichnet.

Ja klar, Mirte hatte sie sofort erkannt, sie hatte vor einigen Jahren tatsächlich eine Woche mit ihr und dem Filmteam  in den Bergen von Norwegen verbracht und nicht in Hotels sondern in Zelten übernachtet.

Tylsa war Mitte Dreißig, schmal , schlank mit einem kleinen  Busen,  sie würde eigentlich vom Typ eher in ein Kostüm passen als in Jeans und Rollkragenpullover dachte Mirte, sie trug eine silberne Halskette mit einem großen funkelnden Stein, an der Hand funkelte ein dicker Silberring.

Der Film über unsere Exkursion in den Bergen war sehr schön, sagte Mirte und umarmte Tylsa. Schön dich wieder zusehen und Vendor, der Kameramann ist ja auch noch da.

Warte, ich komme gleich zu Dir, ich hole noch schnell meine Tasche aus dem Hubschrauber.

Mirte ging auf den gezopften Mittevierziger zu und umarmte auch ihn. Ja, schön dich wieder zu sehen Mirte murmelte Vendor  verschmitzt, war ja eine schöne Woche damals.

Mirte errötete leicht, sie hatte sich am letzten Abend noch auf ein kleines Abenteuer mit Vendor eingelassen, seit dem hatten sie aber keinen Kontakt mehr.

Ja erwiderte Mirte keck, ich erinnere mich gerne daran zurück, wie engagiert ihr unsere Forschung unterstützt habt und uns in allen Lebenslagen geholfen habt.

Vendor lachte laut auf, ja es war eine unvergessliche Woche, das gibt er Film leider nicht richtig wieder.

Ja, sie waren durch die Bergwelt von Norwegen gereist und Mirtes Professor hatte ihnen Einblicke in die wunderschöne Natur gegeben, die vom Filmteam in einem tollen Film eingefangen wurden. Am letzten Abend hielten sie sich auf ihrer Basisstation auf, die aus 3 Blockhütten bestand. und es gab im Haupthaus ein Abschiedsessen und einen gemütlichen Umtrunk. Zwischen Mirte und Vendor hatte es schon während der Filmtage geknistert und sie hatten viele anzügliche Bemerkungen ausgetauscht. dabei hatte Mirte Vendor immer wieder provoziert und ihn dann doch auf Distanz gehalten.

An diesem Abend waren beide angetrunken und Mirte gefiel es, Vendor mit ihren zweideutigen Bemerkungen weiter zu necken. dabei schloss sie ein frivoles Abenteuer mit ihm nicht aus. Mirte und Vendor verließen die Gesellschaft und gingen nach draußen, dort neckte Mirte weiter, sie stellte ihr Glas ab und rief: Fang mich doch, wenn du kannst und rannte los. Vendor blickte verdutzt hinter ihr her, und folgte ihr, aber Mirte war plötzlich verschwunden.

Na warte, ich werde dich schon finden und suchte nach ihr.

Aus einem nahegelegenen  Schuppen hörte er ein Geräusch. Ich weiß, wo du bist, rief er und öffnete die knarrende Holztür und blickte ins Dunkel. Wo steckst du? ich finde dich.

 Mirte hatte gerade das alte Holzfenster an der gegenüberliegenden  Seite  hochgeschoben und war im Begriff, durch das Fenster zu steigen. Sie stemmte sich mit beiden Armen ab und schob sich mit ihrem Oberkörper durch  die Fensteröffnung, als sich plötzlich das hochgeschobene Fenster absenkte und zwar so, dass sie weder vor noch zurückkam. Wild ruderte sie mit Ihrem Armen und versuche, dass Fenster nach oben zu drücken. es gelang ihr nicht, sie war eingeklemmt.

Oho, wen haben wir denn da, hörte sie Vendor hinter sich rufen. ich habe dich gefunden.

ja  gut, der Punkt geht an Dich, aber nun schieb auf der Stelle das Fenster nach oben, ich schaffe es nicht alleine.

Vendor kam näher und sie spürte, wie er hinter ihr schmunzelnd sagte: Nun entkommst du mir nicht, kleine Anheizerin. Wollen doch mal sehen, was du zu verbergen hast.

Vendor fasst sie um ihre  Hüften und seine Hand glitt über ihren Po in ihrem Sommerkleid.

Untersteh dich, rief Mirte empört, schieb sofort das Fenster hoch.

Hochschieben? selbstverständlich gnädige Frau, langsam glitten seine Hände tiefer und schoben das Ende ihres Kleides über ihre Hüften.

Lass das sofort sein, ihre meinte Fenster und nicht Kleid, Mirte zappelte mit ihren Beinen und versuchte vergeblich, ihn zu treffen.

Eine kleine Wildkatze in der Falle rief Vendor ihr zu, dabei hat die Wildkatze doch so prachtvolle Rundungen unter ihrem Fell verborgen.

Mirte zappelte und versuchte weiter, sich aus dieser misslichen Situation zu befreien.

Nun versuchte Mirte es anders: Sei ein Gentleman und befreie mich aus dieser Situation flehte Mirte ihn an.

Oho, das hört sich schon besser an, aber keine Sorge, es wird nichts passieren, mit dem du nicht einverstanden bist.

Du brauchst dich nur für dein aufreizendes Verhalten der letzten Tage bei mir entschuldigen, dann hör ich sofort auf und befreie dich.

Mich entschuldigen, da gibt es nichts zu entschuldigen, niemals.

Gut, deine Entscheidung, dabei reichen zwei Worte „Sorry Vendor“ und ich verlange nicht einmal, dass du lieber Vendor sagst.

Niemals, das kannst du vergessen doofer Vendor, rief Mirte empört und zappelte weiter erfolglos mit Armen und Beinen

Nun gut, wie du möchtest, seine Hände glitten wieder über ihren Po und massierten ihn sanft. Mmh, einen tollen Po hast du säuselte Vendor

Lass das sein, aber Mirtes Widerstand schien langsam zu erlahmen

Das waren die falschen Worte erwiderte Vendor und zog ihr langsam ihren Slip über den Po.

Mirte strampelte immer noch mit den -Beinen, so dass Vendor den Slip einfach  mit einem Ruck durchriss, so dass er an einem Bein zu Boden sank.

Wie ungehörig, du hast doch nicht auch noch den sündhaft teuren Slip zerrissen? rief Mirte mit gespielter Empörung.

Vendor murmelte nur, wieder die falschen Worte und ließ seine Hände über ihre Schenkel und ihren Po gleiten, deren Wirkung bei Mirte deutlich spürbar war. Obwohl sie mit beiden Händen gegen die Wände der Hütte hämmerte, erlahmte langsam ihr Widerstand immer mehr und wich einer spürbar empor kommenden Lust.

Vendors Hände massierten mit langsamen kreisenden Bewegungen ihren Po und dir Wirkung war bei Mirte deutlich spürbar.

Vendor hatte inzwischen seine Beine  zwischen ihre Beine gestellt, so dass  diese auseinander gedrückt wurden. Seine kreisenden massierenden Bewegungen auf ihrem Po hörten auf und Mirte  spürte, wie Vendors Mund sich auf ihre geöffneten blanken Schamlippen legte. Sie hatte nicht bemerkt, dass er sich gebückt hatte, aber seine Zunge, die langsam entlang ihrer Schamlippen kreiste, spürte sie umso mehr. Wie ein Blitz durchzog es ihre Schamgegend und sie fühlte, wie sich seine Zunge zwischen den Schamlippen bewegte bis hinauf zu ihrer Klitoris, die von ihr saugend umkreist wurde.

Dann hörte er plötzlich auf und im nächsten Moment fühle sie, wie sich etwas Dickes, Festes zwischen die Schamlippen legte und langsam in sie eindrang.

Himmel, war der dick Mann, dachte Mirte, aber zu hören war von ihr  nur ein lautes sattes Stöhnen und sie fühlte, wie angesichts ihrer steigenden Erregung etwas links und rechts an ihren Oberschenkeln herunterlief.

Ganz langsam bohrte sich sein Ding in sie hinein, aber nicht ganz, etwa auf halben Weg hielt er inne und zog sich langsam wieder bis zu Ihrem Eingang zurück, nur um dort einen Moment zu warten und dann wieder langsam in sie einzudringen.

Mirte war inzwischen so erregt, dass sie versuchte, dieses Ding ganz in sich hineinzubekommen, aber all ihre Bemühungen, wie sie sich auch drehte und wandt und ihre Versuche, sich dem Ding entgegen zu drücken, führten nicht zum Erfolg.  

Oh Himmel, fick mich doch endlich richtig rief sie laut.

Dann plötzlich kam er mit einem Ruck tief in sie hinein, so dass sie vor Erregung fast schwindelig wurde und nur einen lauten, anhaltenden Lustschrei herausbrachte.

Ja, ja mehr, ich will ihn spüren.

Vendor begann nun, rhythmisch immer wieder in sie einzudringen, aber nicht so schnell, eher langsam hineinbohrend und dann einen Moment ausharrend, so dass sie seine Zuckungen seines ausfüllenden dicken Prengels deutlich spüren konnte.

Dann legte Vendor auch noch einen Finger auf ihre Rosette, und umkreiste sie sanft, ohne dort einzudringen.

Mirte fühlte, wie langsam eine noch größere Welle ihrer Erregung in ihr aufstieg. Ihre Hände krallten sich an der Fensterbank fest

Ja, ja, fick mich, schneller jetzt, keuchte sie

Vendor kam ihrer kaum verständlichen gekeuchten Aufforderung nach und fickte sie, vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück.

Komm jetzt schrie Mirte, und sie fühlte, wie sich sein pochender Prengel in ihr ergoss, was auch Mirte zu ihrem Höhepunkt trieb.

Nun, nach am nächsten Tag verließ Vendor zusammen mit dem Filmteam den Drehort und sie hatte ihn seit dem nicht wieder gesehen. Es war eine tolle erotische Affäre, mehr aber auch nicht, stellte Mirte für sich fest und Vendor hatte dies offensichtlich auch so gesehen.

Vendor nahm sie in den Arm und sagte: Schön dich wieder zu treffen, ich freue mich.

Ja, ich auch, erwiderte Mirte, wie ist es Dir ergangen.

Nun, seitdem ist Einiges passiert, nunja Tysla und ich haben vor einigen Monaten geheiratet, Vendor zeigt auf seinen stählernen  Fingerring.

Oha, das ist ja wunderbar, entgegnete Mirte mit einem erstaunten Blick in Richtung Tysla, ihr Beiden, das hätte ich wirklich nicht gedacht.

Unsere berufliche Zusammenarbeit hat uns näher gebracht, auch wenn Tysla schon etwas Speziell ist.

Speziell? wie meinst du das? fragte Mirte, aber es geht mich eigentlich nichts an.

Vendor lächelte, stimmt, eigentlich geht es dich nichts an, aber so viel kann ich dir sagen, im beruflichen Alltag ist sie oft ehr gestresst, dominant und angespannt und sie genießt bei, sich hinzugeben und sich sinken zu lassen, sie ist dann entgegen ihrer sonstigen Verhaltensweise eher devot.

Weiß Tysla von unserem Abenteuer wollte Mirte wissen

Ja ich hab ihr davon erzählt, aber keine Sorge, sie mag dich und das war vor ihrer Zeit.

Na, das ist vielleicht auch gut so, dann gibt es auch keine Geheimnisse, die zwischen uns stehen, stellte Mirte fest.

Tysla kam mit einer Umhängetasche zurück, sie hatte noch die Umgebung aufmerksam angeschaut.

Der Pilot des Hubschraubers hatte den Motor inzwischen abgestellt und stand vor seinem Fluggerät und zündete sich eine Zigarette an.

Tysla schaute sich weiter um und blickte dann Mirte an: es gab einen Absturz eines Himmelskörper, es ist nicht bekannt, ob es ein Komet, Weltraumschrott oder etwas anderes war, berichtete Tysla, ich weiß nur, dass das Militär deshalb in großer Aufregung ist, wie mir meine Quellen berichten. Nun haben wir einen Funkspruch abgehört, wonach hier in einem See der Himmelsköper eingeschlagen sein soll, bald wir es hier wohl auch das Militär auftauchen, also dachte ich, sehe ich vorher selbst mal nach.

Was für ein Funkspruch, fragte Mirte

Nun, im Nachbarort hat ein jemand mit dem Namen Flynn davon erzählt, dass hier ein Ding in den See gestürzt sein soll. Diese Nachricht hat dann auch die Behörden erreicht, aber bis die mal reagieren, dauert es ein Weilchen.  Also Mirte, erzähl, hast du hier etwas gesehen.

Mirte blickte Tysla unschlüssig an, verdammt, dachte Mirte,  Flynn hatte also geplaudert, was sollte sie ihr also erzählen, alles abzustreiten wäre unglaubhaft.

Ja, sagte Mirte dann, wir haben gesehen, wie ein brennender Stein in den See gefallen ist. er brauste über unsere Köpfe hinweg und fiel in den See.

 

Ein brennender Stein? fragte Tysla, da bist du dir sicher?

Ja sagte Mirte, wir konnten ihn ja gut erkennen, weil er zischend in den See einschlug.

Kannst du mir die Stelle im See zeigen fragte Tysla

Nur ungefähr erwiderte Mirte, es kam über den Berg und schlug schräg in den See ein, wohl mehr in dem hinteren Teil des Sees. Falls du danach suchen willst wird das ohne Ausrüstung nicht gehen, der See ist nämlich sehr tief und sicher auch durch das viele Laub verschlickt. Da wirst du so schnell kein Glück  haben.

So schnell ließ sich Tysla aber nicht abfertigen, gerade wollte sie mit ihrer Befragung fortfahren als Gabi mit ihrem Auto vorgefahren kam.

Mirte erklärte Tysla, dass dies Gabi ihre Freundin sei, die vom Einkaufen aus der Stadt zurück kam und ging zu Gabi. Tysla wartete mit Vendor derweil auf der Terrasse.

Was ist denn hier los, Besuch mit einem Hubschrauber wie ich sehe vom Fernsehen?

Psst, sei leise, Flynn muss im Ort geplaudert haben, die sind auf der Suche nach dem abgestürzten Objekt. Also kein Wort zu dem, was hier passiert ist. ich habe gesagt, dass es ein brennender Stein war, der in den hinteren Teil des Sees gefallen ist. Dabei bleiben wir, hörst du?

Klaro, sagte Gabi, übrigens hab ich diesen Kristall bekommen, allerdings nicht einmal die Hälfte der Menge, die unserer Sternenmann haben wollte. Ich habe bereits mit dem Sternenmann kommuniziert, es reicht nicht, damit sie hier weg kommen.

Wir müssen erstmal die nervigen Fernsehleute wieder los werden, murmelte Mirte ich kenne sie von früher.

Oha, du kennst sie, fragte Gabi, dann schick sie wieder weg.

na, so einfach ist das nicht, mal sehen, murmelte Mirte

Mirte hakte sich bei Gabi ein und beide gingen zur Terrasse. Mirte stellte den beiden Gabi vor.

Tysla begann gleich wieder mit ihrer Befragung, ob sie das Schauspiel auch gesehen habe, was da ins Wasser gefallen ist und wo genau der Einschlag war und ob sich ganz sicher sei, dass sie einen brennenden Stein gesehen habe.

 

nächstes Kapitel

Während Tysla weiter versuchte, Details von Gabi über das außergewöhnliche Ereignis in Erfahrung zu bringen,  bog ein grauer Jeep in die Einfahrt des Wochenendhauses  ein und heraus sprangen zwei uniformierte bewaffnete Männer, deren  Uniformen sie  als Angehörige der norwegischen Luftwaffe identifizierte.

Oha, rief Tysla, das Militär ist ja eher da, als ich erwartet hätte.

Die beiden Männer kamen auf die Gruppe zu. Einer von den Beiden, wohl der Ranghöchste stellte sich als Morte Olsen und seinen Begleiter als Lars Belgufsen vor.  Morte sah wie Arnold Schwarzenegger aus, groß muskulös und mit kurzen Haaren.

Morte erklärte, dass offensichtlich hier im See ein unbekanntes Objekt niedergekommen sein soll, so dass dieser Vorfall nunmehr durch die norwegische Regierung untersucht wird. und  sie befragten alle Anwesenden nach ihren Beobachtungen,

Mirte und Gabi blieben dabei, dass nach ihren Beobachtungen ein glühender Stein in den hinteren Teil des Sees hineingestürzt sei.

Warum interessiert sich das Militär für einen Asteroiden, das ist doch eher etwas für die Wissenschaft, wollte Tysla wissen.

Morte Olsen hatte bereits missbilligend zur Kenntnis genommen, dass ein Filmteam des norwegischen Fernsehens vor Ort war. Vendor hatte bereits seine Filmkamera geschultert und filmte das Geschehen.

 

Ich bin leider nicht befugt, Sie über Einzelheiten unserer Untersuchung hier vor Ort zu informieren, aber wie man auch der offiziellen Erklärung der Presse unserer Regierung entnehmen kann, wird zur Zeit noch untersucht, ob es sich zum einen Asteroiden oder um einen anderen Gegenstand handelt, immerhin ist dieses Ding wie aus dem Nichts aufgetaucht und erst sehr spät vom Radar überhaupt entdeckt worden. Zudem ist es sehr merkwürdig, dass hier im weiteren Umkreis Störungen unseres Funkverkehrs auftreten, die nicht zu erklären sind. Ich muss Sie nun bitten, diesen Ort für unsere Untersuchungen zu verlassen und das Filmen einzustellen. Vendor ignorierte diesen Hinweis beflissentlich.

So leicht ließ sich auch  Tysla nicht einschüchtern: Nach Artikel 32 der norwegischen Verfassung darf eine Filmverbot nur bei erheblichen Gefährdung der öffentlichen  Sicherheit oder bei einem öffentlichen Notstand erfolgen, beides liegt nicht vor und im Übrigen haben Sie wohl kaum die erforderliche Befugnis, um ein solches Verbot anzuordnen. Worauf wollen Sie ein solches Verbot stützen?

Schwarzenegger blickte nun finster drein: Gut, ich werde mit meinen Vorgesetzten Kontakt aufnehmen, es dauert sowieso noch einige Zeit, bis weitere Kräfte hier eintreffen, ich werde das von hier aus koordinieren und erst mal ins Dorf zurückfahren. Bis dahin darf ich Sie bitten, sich von dem See fern zu halten.

 

Mirte und Gabi zogen sich  auf die Terrasse zurück, und hatten  von dort aus mit dem Kommunikator noch einmal Kontakt mit Rogstar unten in der Kapsel  aufgenommen. Rogstar war besorgt, es gab immer noch keine Kommunikation mit dem Mutterschiff und für die Reparatur des Antriebs benötigte er unbedingt noch weitere Kristalle und die Anwesenheit des Militärs, das weitere Untersuchungen im See erwarten ließ, erhöhte den Zeitdruck.

 

Mirte schlug schließlich vor, Vendor und Tysla in die tatsächlichen Geschehnisse einzuweihen, um dann mit dem Hubschrauber in der nächsten größeren Stadt die Kristalle zu besorgen. Rockstar zögerte, je mehr Mitwisser da waren, desto unkontrollierbarer wurde die Situation. Ansonsten müsste er die Kapsel unten im See aufgeben und zerstören. Aber schließlich willigte er mangels Alternativen und dem vorhandenen Zeitdruck ein.

Mirte ging rüber zu Tysla, die sich gerade mit Vendor vor dem Hubschrauber beriet, was sie nun machen sollten.

Mirte schlug Tysla einen Deal vor: ich erzähle dir eine  unglaubliche Wahrheit und du hilfst und verzichtest auf Filmaufnahmen. Ohne uns wirst du nie erfahren, was hier wirklich passiert ist und ich verspreche Dir, es ist eine Sensation, über die du aber leider nicht sprechen und schon gar nicht berichten darfst. Also entscheide dich.

Tysla guckt verstört, was soll denn das? ich soll etwas Sensationelles erfahren und soll darüber nicht berichten dürfen? Das geht doch gar nicht, dafür bin ich Journalistin geworden.

Du hast die Wahl Tysla, aber wir haben wenig Zeit, in einigen Stunden wird es von Militär nur so wimmeln. dann seid ihr sowieso raus.

Tysla wechselte mit Vendor kurz einen Blick, nun gut, ich bin einverstanden, also was ist wirklich passiert.

Mirte erzählt von ihren bisherigen Erlebnissen, auch von dem Besuch der Raumkapsel und dem, was dort zugetragen hatte. Dabei erwähnte sie auch die sexuellen Ereignisse und die Reaktionen, die der Sternenmann bei ihr und Gabi ausgelöst hatte.

Tysla hörte gespannt zu und unterbrach Mirte einige Male mit weiteren Fragen. Also wenn das stimmt, handelt es sich tatsächlich um eine Sensation. Ihre Gesichtsfarbe war nun leicht gerötet und zeigte, wie aufgeregt sie die Ereignisse aufnahm.

Aber  es hört sich so an, als ob dieser Sternenmann den Aufenthalt hier benutzt, um Euch als Sexual- und Versuchsobjekte zu benutzen, gab Tysla zu bedenken.

Keine Sorge, das alles ist mit unserem Einverständnis passiert und wenn sie dabei einige Daten sammeln, stört uns das nicht, wandte Mirte ein. Jedenfalls waren diese Geschehnisse außergewöhnlich intensiv, ich finde es toll, dass ich das erlebt habe.

Gut, meinte Tysla, das müsst ihr ja wissen, wie soll es denn jetzt weiter gehen?

Der Plan ist folgender, erläuterte Mirte; Gabi fliegt mit Vendor nach Trondheim, das liegt nur etwa 20 Flugminuten von hier entfernt, nach dem Internet gibt es in der Nähe vom Flughafen eine Firma, die mit dem gesuchten Material handelt.

Mit dem Hubschrauber? Fragte Tysla, weißt du was eine Flugstunde kostet?

Das ist nun angesichts der vorhandenen Situation wirklich nebensächlich wandte Mirte ein.

Gut, aber daran knüpfe ich eine Bedingung, ich will diesen Sternenmann den du Rogstar nennst kennen lernen und die Kapsel besichtigen, sonst könntet ihr mir ja sonst was von einem Pferd erzählen.

Mirte lachte, wir haben Dir keine Märchen erzählt, auch wenn sich Einiges so anhört. Warte, ich muss dies kurz mit Rogstar klären, ob er einverstanden ist.

Mirte ging zurück zum Haus und fragte Gabi nach dem Kommunikator und stellte dann die Verbindung zu Rogstar her. Nach kurzem Zögern war er einverstanden.

Mirte informierte dann Tysla und erklärte ihr, dass Rogstar unter diesen Voraussetzungen aber eine Person benötigte, über die er den Kontakt mit Tysla herstellen kann. Nach kurzer Beratung verständigten sie sie darauf, dass Vendor sich hierfür zur Verfügung stellen sollte und Gabi deshalb mit dem Piloten und den Hubschrauber alleine nach Trondheim fliegen sollte.

Als Tysla und Mirte Vendor davon berichteten, nahm er eine ablehnende Haltung ein. Ich soll eine Gehirnwäsche erhalten und als Zombie hier rumlaufen, niemals, dass könnte ihr vergessen. Ich hab hier Frösche gesehen, soll er die doch übernehmen, dann kannst du ihn auch noch küssen, ich mach mich jedenfalls nicht zu Depp. 

Na gut meinte Tysla und nahm seine Hand, dann flieg du mit Gabi nach Trondheim und wir nehmen den Piloten für die Übernahme. 

Den Piloten, fragte Vendor irritiert, aber ich kann doch keinen Hubschrauber fliegen.

Gut, meinte Tysla, dann ist wohl Plan A alternativlos und du stellst dich hier zur Verfügung.

Vendor war verblüfft, wer garantiert mir, dass ich keine Schäden davon trage und ich hinterher nicht verblödet bin oder Dinge tue, die ich eigentlich gar nicht tun will.

Das wird nicht passieren, beruhigte Mirte ihn, sie werden dich nicht so beeinflussen können, dass du etwas machst, was gegen deinen Willen ist, das wollen sie auch gar nicht. Außerdem  sollst du auch nur Tysla und mich begleiten, sonst nichts.

Lass mich das machen, sagte Tysla und zog Vendor beiseite.  Mirte sah, wie die beiden eine Weile diskutierten und kurz darauf kamen beide zurück und Tysla sagte, Vendor ist einverstanden, worauf er nickte.

Gut, sagte Mirte, ich weiß nicht, wie du ihn so schnell überzeugen konntest, aber dann lass uns keine Zeit verlieren, Tysla informiere bitte den Piloten, wir sagen Rogstar Bescheid. Gabi war inzwischen eingetroffen und hatte sich bereits reisefertig gemacht und bestieg sofort mit dem Piloten den Hubschrauber, der sofort abhob und in Richtung Trondheim davon flog.  

Über den Kommunikator nahm Mirte Kontakt zu Rogstar auf, worauf Vendor plötzlich inne hielt und kurz erstarrte.

Hallo Tysla, hörte Tysla nun Vendor/Rogstar sagen, ohne dass sich seine Lippen bewegten, danke, dass du uns helfen wirst, ich weiß das zu schätzen und ich bin dir sehr dankbar dafür. Ich habe erfahren, dass du unsere Kapsel besuchen möchtest, also bitte, lass uns keine Zeit verlieren.  Rogstar machte eine einladende Geste. Tysla starrte in ungläubig an. Auch Tysla ergriff ein merkwürdiges, wohliges Gefühl, ihr wurde ganz warm  und die Nähe zu  Rogstar/Vendor hatte auch bei ihr eine Wirkung hinterlassen. Sie musste sich erst mal sammeln und langsam folgte sie ihm.

Vor ihnen wich das Wasser und gab vor der staunenden Tysla einen Tunnel frei, der hinunter in den See führte. Rogstar/Vendor, Tysla und Mirte gingen hinab durch den Tunnel und Tysla wunderte sich, dass der Boden nicht matschig, sondern fest und begehbar war. Mirte hielt kurz Ausschau nach den Lümmelfischen, die auch sogleich neben ihr schwammen und ihre Mäuler auf und zu machten, so dass eine große Luftblase noch oben stieg. Ein Fisch drehte sich im Kreis und machte dann so etwas wie einen Purzelbaum. Mirte lächelte.

Auf dem Weg nach unten bombardierte Tysla, die sich inzwischen wieder von der ersten Begegnung und die unerwartete Wirkung von Rogstar etwas erholt hatte,  den vor ihr laufenden Sternenmann mit Fragen, wo er herkam, was er hier macht und ob er nicht doch zu einer Kontaktaufnahme bereit sei, was Rogstar erwartungsgemäß ablehnte und auch sie darauf hinwies, dass es hierfür einfach noch zu früh sei.

 

Dann betraten sie durch die Luke die Kapsel und Tysla stammelte nur, dann ist also alles wahr. Sie betraten einen hellen Raum, in deren Mitte nur ein kleiner Stehtisch stand.

Rogstar nahm Tysla und führte sie zum Stehtisch, hier sind wir, das wolltest du doch sehen. Die Berührung von Rogstar hatte Tysla wie ein Schlag getroffen.  Das ist eure Kapsel, stammelte sie nur, Mirte hat mir von einer Liege erzählt.

Eine Liege? Ja sicher, ich kann sie dir zeigen und wie aus dem Nichts fuhr plötzlich neben Tysla eine Liege aus dem Boden empor.

Tysla spürte wieder diese merkwürdig aufkommende Erregung, die sie ergriff, wurde sie nun auch von dieser außerirdischen Rasse stimuliert und  manipuliert?

Nein, hörte sie Rogstar sagen, wir manipulieren Euch nicht, aber anscheinend geht von uns eine Ausstrahlung aus, auf die ihr reagiert. Das passiert, ohne dass wir es gezielt herbeiführen.  

Wenn du willst, hörte Tysla Rogstar sagen, kannst du dich auf die Liege legen. Das ist Deine freie Entscheidung, wir haben ja etwas Zeit, bis der Hubschrauber wieder hier eintrifft.  Und es wird nichts passieren, was du nicht selbst willst.

Ich weiß nicht, Tysla zögerte, das ist mir ein wenig unheimlich, Mirte was meinst du? Etwas hilflos und hin und hergerissen wandte sie sich an Mirte.

Mirte lächelte, ich kann nur sagen, dass ich unvergessliche Eindrücke gewonnen habe und es sehr schön war.

Rogstar beruhigte Tysla, es ist ein Angebot, dass du wahrnehmen kannst, aber nicht musst. Wir können es ja auf eine Reise in deine Phantasien beschränken, in dem wir Dich mit deinen Wünschen, Vorstellungen und Phantasien auf eine Reise schicken, die du selbst bestimmst. Sollte es Dir zu viel werden, reicht ein Gedanke an aufhören und es ist vorbei. Hinterher wirst du nicht anders sein als vorher, allerdings wirst du dich an diese Reise erinnern können.

Tysla nickte und Rogstar legte eine Hand auf ihre Stirn, dann zog er überrascht eine Augenbraue hoch, nanu, ich entdecke eine ungeheure sexuelle Energie, das hätte ich so nicht erwartet.

Tysla blickte Rogstar an, ist das gut oder schlecht?

Weder noch, erwiderte Rogstar, aber du hast ein starkes sexuelles Verlangen und ich glaube, dir wird die kleine Reise gefallen.  Bitte lege Deine Kleidung ab und lege sie auf den Stehtisch, dann lege dich bitte auf die Liege.

 

Warte ich helfe Dir, Mirte nahm die Kleidungsstücke entgegen und legte sie fein säuberlich auf den Tisch.

 

Darf ich Dir zusehen oder ist dir das zu persönlich? Fragte Mirte.

 

Ja, erwiderte Tysla, ich bin  einverstanden. Aber ich muss dich warnen, ich bin eher devot veranlagt und begebe mich gerne auf die schwarze Seite der Lust. Also überlege es Dir gut, ich weiß nicht, wie weit diese Traumreise geht.

Die schwarze Seite der Lust? Wie meinst du das fragte Mirte

Nun, ich vertraue Dir und du gibst mir das Gefühl, dass ich mit dir frei und unverblümt sprechen kann. Mirte nickte

Unterwerfen bereitet mir eine ungeheure Lust, es nicht mehr selbst in der Hand zu haben, geführt und dominiert zu werden. Ich stehe dazu und meiner Neigung, denn sie bereitet mir viel Erfüllung und Vendor weiss mich da richtig zu nehmen und kennt meine Vorlieben und Grenzen. Ich hoffe, das ist kein Problem für Dich.

Nein, das ist wirklich kein Problem für mich erwiderte Mirte, die Lust hat viele Gesichter, wichtig ist dabei nur, dass man nichts gegen deinen eigenen  Willen passiert. 

Das stimmt, erwiderte Tysla, Vertrauen, Einfühlungsvermögen und Ehrlichkeit sind die Grundlagen.

Rockstar trat dazwischen, nun ich glaube, wir können anfangen.

Mirte legt sich auf eine zweite Liege, die auf einen Wink von Rogstar aus dem Boden auftaucht, Im Gegensatz zu Tysla behielt sie ihre Bekleidung an, Rogstar legte nur eine Art Stirnband um Mirtes Kopf, die nun ihre Augen schloss.

Du wirst alles sehen können, was Tysla erlebt oder sagen wir mal träumt, aber du wirst nicht ihre Empfindungen mit ihr teilen  können.

Seid ihr beide damit einverstanden, sowohl Mirte als auch Tysla nickten.

Tysla legte sich mit dem Rücken auf die Liege, sogleich legte sich eine gummiähnliche durchsichtige Haut eng um ihren Körper. Auch ihr Gesicht wurde von einer Maske umschlossen, die sie aber mit ausreichend Atemluft versorgte

In Mirtes Kopf nahm sie erst nur so etwas wie ein Bildrauschen wahr, dann aber reihten  sich langsam einige Bilder zusammen. Ein Fernsehstudio, Tysla im Hubschrauber, auf den See blickend, also allesamt Ereignisse von heute.

Dann aber verschwammen Bilder plötzlich und eine grüne hügelige Landschaft tat sich vor ihrem geistigen Auge auf, mit Wäldern und grünem Gras,   dann ein Schloss, Reiter mit eng anliegender Reitbekleidung, dann eine große Party in einem Schlossgarten;  dieses Bild blieb dann stabil. Mirte tauchte ein in die Welt von Tysla.

Vor einem alten Schloss lag ein großer Park, an deren Rand mehrere runde kuppelartige Gebäude standen, hinten denen sich große Laubbäume erhoben.  In diesem Park fand ein Fest statt, es war später Nachmittag, ein warmer Sommerabend, im Park brannten viele Fackeln und Feuerstellen.

 

Die Gäste waren alle kostümiert, die Meisten in mittelalterlichen Kostümen, aber es gab auch Clowns, Gaukler und teuflische Gestalten, zu den vielen Gästen gesellten sich Feuerspeier, Stelzenläufer, Balljongleure, Seiltänzer, die um die Feuerstellen verteilt waren oder sich unter die Gäste mischten. Zudem spielte eine Musikgruppe, die den Namen „Barock“ trug, mittelalterliche Musik vermischt mit modernen Klängen.

Viele der Damen trugen körperbetonte Mieder, einige von Ihnen  trugen entweder durchsichtige Blusen oder sie ließen ihre wohlgeformten großen und kleine Brüste frei heraushängen, mal mit einem Piercing, mal mit einer Tätowierung oder Bemalung, einige trugen auch kleine Glöckchen an den Brustwarzen.

Die Herren waren zumeist in mittelalterliche Kostüme gekleidet, es gab auch Herren, die enge gummiartige Hosen und enge Brustmieder trugen, andere wiederum trugen einen freien Oberkörper und Lederriemen. Viele der Gäste waren maskiert.

Mirte sah, wie Tysla von Vendor durch ein großes Tor hereingeführt und den Gastgebern, ein älteres aristokratische Ehepaar namens Sir George und Lady Madleine  vorgestellt wurde. Während der Gastgeber einem schwarzen Anzug trug, war  seine Gattin in ein enges taillenbetontes Kostüm gekleidet, das ihre beachtlichen Brüste -man konnte erkennen, dass Lady Madleine offensichtlich über ein Brustwarzen-Piercing verfügte- deutlich abzeichnete und ihre Nippel markant hervorstehend ließ.

Tysla hingegen kam in ihrer Jeans und dem Pullover, die sie  bereits am See getragen hatte.

Auf einen Wink hin kamen eiligst zwei junge Damen heran geeilt, die wohl zum Personal gehörten. Die Damen waren komplett in schwarzen bzw. die andere in weißem Latex eingehüllt und trugen High Heels mit besonders hohen Absätzen. Sie trugen außerdem venezianische Gesichtsmasken. Das sind Mona und Lisa, sie werden sich jetzt erstmal um unseren neuen Gast kümmern, erläuterte Sir George. Vendor nickte und Tysla blickte nur demutsvoll auf den Boden.

Sie führten Tysla in ein in der Nähe stehendes Zelt und entkleideten sie komplett.  Sie erntete zufriedene Blicke von Mona und Lisa, als sie  entdeckten, dass sie über keine Körperbehaarung verfügte. Trotzdem nahm Mona ein Barbiermesser und Lisa führte Tysla zu einem Stuhl, der sich nach hinten klappte, sobald sich Tysla darauf gesetzt hatte, ihre Beine wurden links und rechts in Halterungen gesteckt, so dass sie nun weit gespreizt waren.  Lisa tupfte eine cremeartige Masse auf ihre Scham und verteilte sie bis neben die Schamlippen, worauf Mona gleich anfing auch die letzten Härchen mit dem Barbiermesser zu entfernen. Dann trockneten sie Tysla und cremten sie im Bereich ihrer Schamgegend mit einer geleeartigen Masse ein, die sie dann einmassierten, dann befestigten sie mit einem Clip ein kleines Glöckchen an ihren Schamlippen.  Zum Schluss wurden Lippen und Brustwarzen mit einem dunkelroten Stift angemalt.

Vendor wartete vor dem Zelt. Als Tysla wieder herauskam, war sie nicht wieder zu erkennen. Sie trug eine enge busen- und rückenfreie Korsage aus Latex, dazu schwarze Latexstrümpfe, die ihr bis über die Oberschenkel reichten. Sie trug keinen Slip und ihre entblößte Scham war deutlich zu sehen. An den Händen und Füßen waren schwarze Manschetten mit Eisenringen befestigt, ebenso ein Halsband mit einem dicken Ring. Auf dem Kopf trug sie hohe gedrehte Hexenhörner, Ihre Haare waren mit einer schwarzen Latexkappe bedeckt.  Im Mund befand sich ein dicker Gummiknebel. Lippen und Brustwarzen auch ihre Schamlippen waren rot geschminkt.

Tyslas Kopf war ein wenig nach unten gebeugt, aber sie schien ihre Situation zu genießen, es sah so aus. als ob links und rechts zwischen ihren Beinen ein feuchter Streifen zu sehen war. Ihr Brustkorb hob und senkte sich zudem, was auf einen gewissen Grad ihrer Erregung schließen ließ.

Mona nahm eine Lederleine und machte sie an Tyslas Halsring fest und drückte die Leine Vendor in die Hand und gab ihm mit einer Geste zu verstehen, dass er Tysla herumführen könne. Vendor kam der Aufforderung nach und beide setzten sich in Bewegung. Tyslas Aussehen, ihre schlanker Körper  mit ihre langen Beinen und ihre offene Scham mit dem kleinen Glöckchen,  ihre blutroten Brustwarzen und die Schamlippen, die Korsage und ihr kleiner, fester Po zusammen mit den dicken gedrehten Hexenhörnern auf ihren Kopf führte dazu, dass alle Gäste sich nach ihr umsahen.

Als Lady Madleine sie erblickte kam sie näher und nickte zufrieden mit dem Kopf, dann nahm sie eine Brustwarze zwischen ihre Finger und zwirbelte sie. Die Nippel, die ohnehin schon aufgrund Tyslas Erregung emporstanden, schienen sich noch mehr aufzurichten und zu verhärten. Dann führte Lady Madleine ihre Hand prüfend mit einem gewissen Druck durch ihre Spalte und das kleine Glöckchen ertönte.

Lady Madleine schüttelte mit dem Kopf, sie hatte wohl auf ein Piercing gehofft. Dann  kam ihr Gatte und Sir George gab Lady Madleine zu  verstehen, dass sie zu einem anderen Gast gebeten wurde. Schnell kniff sie Tysla noch einmal leicht in einem ihrer Nippel und eilte davon.  Auch Sir George schien mit dem Aussehen von Tysla außerordentlich zufrieden zu sein. Er nahm Tyslas Hand und führte sie zu seinem Geschlechtsteil, das sich  unter seiner Hose zu einer beträchtlichen Größe entwickelt hatte. Tysla umfasste fest seinen Penis und begann ihn zu reiben, was Sir George augenblicklich zu einem lauten Stöhnen veranlasste. Dann kam aber seine Gattin zurück und zog ihn fort. 

Um sie herum herrschte ein buntes Treiben. Aber nicht nur die Gaukler und die Showtruppen waren aktiv, hier und da hatten sich Gruppen zusammen gefunden, die ihren Spielen nachgingen.

An einem Baum war ein Jüngling nackt angebunden und zwei junge Damen mit entblößtem Oberkörper schlugen mit einem Brennnesselbünden auf seinen emporstehenden Penis ein.

Etwas weiter stand ein offenes Rundzelt, in deren Mitte auf einer Empore eine dicke, ja schon fette nackte Frau saß. An jeder Seite standen kleine Männer, die mit ihren Händen ihre dicken Brüste bearbeiten. Zwei weitere kleine Männer standen neben ihren Beinen und zogen diese auseinander, so dass man sehen konnte, wie ein Kopf eines Mannes genau zwischen ihren dicken Pobacken zum Vorschein kam und ihre Spalte leckte.

Vendor setzte mit seiner gehörnten Tysla den Weg durch den Park fort, als sich plötzlich ein Jüngling von 18 bis 20 Jahren in den Weg stellte. Seinem Aussehen nach zu urteilen sah er aus wie ein junger Lord. Er umfasste sogleich beide Brüste und begann sie zu kneten. Dann gab er Tysla zu verstehen, dass sie sich bücken sollte. Vendor nickte und Tysla kam dieser Aufforderung nach, er drückte ihre Füße noch ein wenig auseinander, so dass sie mit gespreizten Beinen stehen musste, den Kopf tief gebeugt. Unvermittelt klatschte er ihr mit der flachen Hand auf den Po. Damit hatte Tysla nicht gerechnet und sie stöhnte trotz ihres Knebels laut auf. Der junge Lord wiederholte das noch 2-mal. Dann nahm er ihre Hand und gab ihr zu verstehen, dass sie sich wieder aufrichten möge. Nachdem Tysla seiner Aufforderung nachgekommen war, nahm er ihre rechte Hand und gab ihr einen Handkuss und verschwand so schnell wie er gekommen war. Vendor hatte die ganze Zeit daneben gestand und sich die Szenerie angesehen. Nun ging er mit Tysla weiter, deren Pobacken hellrot und heiß geworden waren.

Etwas weiter stand ein Andreaskreuz, an dem man eine nackte Frau angebunden hatte. Ihr Gesicht war vollständig mit einer Maske verhüllt und auf einen Wink einer Dame aus den Zuschauern drehte eine neben dem Kreuz stehende Frau in einer Lederkorsage an dem Andreaskreuz, so dass sich das Kreuz so lange bewe0gte, bis der Kopf der angebundenen Frau nach unten gerichtet war. Dafür hatte man nun einen unbegrenzten Einblick in die weit geöffnete Spalte. Eine Frau aus dem Zuschauerbereich warf nun etwas nach vorne, die Korsagenfrau nahm den Gegenstand auf und hielt ihn hoch, ein dicker schwarzer Dildo, der nun bei der hängenden Frau eingeführt wurde.

Da zog sie Vendor auch schon weiter und Tysla nahm all diese Szenen in sich auf, aber wo sie auch hinkam, erregte sie die Aufmerksamkeit der Gäste. Immer wieder kamen Frauen und Männer zu ihr herüber,  berührten sie prüfend,  sie fassten ihr in den Schritt und kneten ihre Brüste oder den Po.

Sie kamen an zwei Schaukeln vorbei, in denen je eine nackte Frau und ein nackter Mann an Händen und Füssen aufhängt waren und zwar so, dass ihre Po`s nach oben zeigten. Davor standen mehrere kostümierte Besucher, die sich an den so dargebotenen Körpern auf unterschiedliche Art und Weise bedienten.

Nebenan  folgte ein Podest, an dem vorne ein Schild angebracht war auf dem stand: „Mann oder Frau?“. Auf dem  Podest war eine Wand mit  zwei Löchern aufbaut, durch die sich zwei Hinterteile emporreckten.

Es war nicht zu erkennen, ob sie weiblich oder männlich waren, denn der Bereich hinter der Wand war mit einem dichten schwarzen Vorhang abgetrennt. Das sollten wohl die mit Augenmasken ausgestatteten Gäste herausfinden, in dem man den hinteren Eingang der dargebotenen Hinterteile prüfte und benutzte, wovon auch die vorwiegend männlichen Gäste Gebrauch machten. Die Frauen hatten sich hierfür eigens einen Umschnalldildo umgebunden, mit dem sie den hinteren Eingang malträtierten.

Tysla wird weiter  an einer Leine durch Vendor in Begleitung von Mona und Lisa durch den Park geführt, als sich ihnen ein als Satan  verkleideter Gast in den Weg stellt und seine Hand hob. Er war groß und muskulös und sein Gesicht war feuerrot und auf der Stirn saßen zwei kleine Hörner. Ab seinen Knien wurden aus den Menschenbeinen übergangslos Pferdefüße mit Hufen. Er trug so etwas wie eine enge anliegende Hose, die ein offensichtlich dickes Geschlechtsteil deutlich in seinen Konturen abzeichnete.   Er sah so täuschend echt aus, dass man zweifeln musste, dass es nur ein Kostüm war, vor allem auch, weil hinter dem Rückenfortsatz ein feinfasiger Schwanz mit einem Dreieck am Ende zum Vorschein kam, der sich geschmeidig hoch hinter seinem Rücken und über seinem Kopf zu bewegen schien.

Dieser Verkleidete umrundete Tysla und kam nah an sie heran und guckte ihr tief in ihre Augen, ihr besonderes Outfit und ihre Hexenhörner hatten es ihm wohl angetan.  Dann löste er ihre Halsleine und  nahm sie an die Hand und führte sie in eines der kuppelartigen Gebäude, Vendor und Mona und Lisa folgten ihnen. Von der hohen Kuppel  hingen zwei silberne Eisenketten herunter, die er nun an den Manschetten von Tysla befestigte. Mona und Lisa stand neben ihr und betätigten einen mittels einer Fernbedienung einen Signalknopf, worauf eine Fanfare ertönte, die wohl ein besonderes Ereignis ankündigte.

Als Folge daraus füllte sich der Raum mit Gästen, die dem nun folgenden Schauspiel beiwohnen wollten. Vendor mischte sich unter die Gäste

Der Teuflische umrundete wieder Tysla und strich mit seinen Pranken über ihre Brüste und umklammerte sie. Man konnte nicht nur seine, sondern auch die Erregung von Tysla spüren und sehen. Sein feinfasiger Rückenschwanz wogte dabei in der Luft über seinem Kopf hin und her und man sah, dass sich an dem Ende so etwas wie ein schwarzes Dreieck befand. Nun bewegte sich dieser Schwanz zischend wie eine Peitsche in der Luft.

Der Teuflische stellte sich vor Tysla auf und er hob die Hand, worauf alle Gespräche verstummten. Dann flog sein Rückenschwanz durch die Luft und traf den Po von Tysla, der dort einen roten Striemen hinterließ. Tysla stöhnte laut auf und wand sich in den Ketten.

Erneut zischte der feinfasige Schwanz durch die Luft und traf erst die eine, dann die andere Brust und hinterließ auch dort einen roten Striemen. Wohlwollend betrachtete der Teuflische sein Werk und fuhr mit seinen langen  Finger über den roten Striemen.  

Dann klatschte es auch schon auf Tyslas Rücken. Der Teuflische machte einen Schritt zurück und mit einem diabolischen Grinsen ließ er erneut seinen Rückenschwanz durch die Luft zischen, um dann genau zwischen die nasse Nut zu fahren und zwar so, dass das Ende durch ihre Spalte über den Po bis zum Beginn des Rückens klatschte und dort ein rotes Dreieck hinterließ. Tysla stöhnte wieder laut auf,  augenscheinlich mehr vor Lust als vor Schmerz. 

Das pralle Geschlechtsteil des kostümierten Satans  hatte längst die Hose gesprengt, trat heraus  und stand wie eine dicke Sichel ab.

Der Gast im Satanskostüm trat nun auf ein Pedal am Boden, worauf sich vor Tysla ein querstehenden lederbezogener Bock erhob. Er ließ die Ketten ein wenig herunter und löste ihre Manschetten und befestigte sie an den Füßen des Bockes, so dass sie gebückt mit empor gerecktem Po vor ihm stand.

Die Gäste hatten nun einen engen Kreis um den Bock gebildet.

Der Teuflische stellte sich nun hinter Tysla und ihrem emporgereckten Po, er stieß einen lauten Schrei aus und legte seine Hände auf ihre Hüfte, seine emporstehende Sichel verharrte nun vor ihrer weit geöffneten Pforte.

So hatte sie es sich immer vorgestellt, vorgeführt vor fremden Leuten, willen- und wehrlos und genommen wie ein wildes Tier. Man sah, wie Tysla eine ungeheure Welle der Erregung überkam und dann spürte sie auch noch, wie sich dieses dicke Ding vor ihren Eingang ihrer Grotte legte. Dann aber fühlte sie,  dass dieses Ding nach oben glitt und vor  ihrem Poloch verharrte. Sie erschrak, er wird doch wohl nicht, aber da spürte sie schon, wie dieser Prengel Einlass begehrte. Langsam aber unaufhörlich nahm der Druck auf ihre hintere Eingangspforte zu, Tysla gab ihren Widerstand auf langsam bohrte sich das Ding in sie hinein, immer tiefer und tiefer.  Sie zitterte vor Erregung und war kurz davor, besinnungslos zu werden, sie wand sich, bebte und grunzte in unverständlichen Lauten. Langsam zog der Teuflische sein Ding wieder heraus, aber nur, um ihn kurz darauf wieder in sie hineinzubohren. Dann fühlte sie auch noch Riesenhände, die ihre Brüste umschlossen und sie kneten, während sie weiter aufgespießt wurde. Die Hände wanderten über ihre Taille und umfassten ihre Hüften. Dann fing er an, in langsamen rhythmischen -Stößen  Tysla  mit zu ficken bis er sich mit einem lauten Schrei in sie ergoss, was bei Tysla zu extatischen Zuckungen führte, fast so, als ob ein Stromschlag sie getroffen hätte. 

Die umstehenden Gäste klatschen laut Beifall und Tysla sank erschöpft in sich zusammen

Sogleich traten Mona und Lisa hinzu und befreiten Tysla von ihrer gebückten Lage auf dem Bock. Der Teuflische war einfach verschwunden, so als hätte er sich in Luft aufgelöst. Vendor hatte sich das Schauspiel ebenfalls angesehen und  kam nun auf Tysla zu, nahm sie in den Arm und gab ihr einen Kuss. Mona und Lisa säuberten Tysla mit nassen, warmen Tüchern und legten ihr wieder eine Leine an, die Vendor übernahm und sie weiter im Park herum führte.

Sie kamen an einer Streckbank vorbei , auf dem ein Mann lag und eine nur mit einem kurzen Rock bekleidete Frau hielt eine Gerte in der Hand, in der anderen Hand hielt sie den steifen Prengel des Mannes und zog ihn in Position, um kurz ihre Lippen darüber zu stülpen.

Ein Stück weiter saß eine Frau in einer Korsage auf einem Hocker und über ihre Knie war ein junger Mann mit entblößtem Hinterteil gebeugt, der gleich darauf einige Schläge mit der bereits erhobenen Hand erhalten sollte. Daneben saß eine andere Dame in der Hocke und molk sein steifes Glied.

 

Überall war auch Bedienungspersonal mit Getränken oder Appetitthäppchen unterwegs, die Frauen trugen eine weiße Haube und nur eine weiße Schürze, halterlose Strümpfe und hohe Schuhe, sonst nichts. Das männliche Personal trug einen Slip ouvert und eine schwarze Fliege. Vendor nahm sich ein Sektglas, das von dem Bedienungspersonal angeboten wurden und reichte es Tysla, die es mit einem Schluck austrank.

Dann setzten sie ihren Gang durch den Park fort bis sie wieder auf Lady Madleine stießen, die mit einem Lächeln auf sie zukam.

Da seid ihr ja, rief sie ihnen entgegen, nun wartet noch eine besondere Überraschung auf unseren Spezialgast heute Abend, bitte folgen Sie mir.

Sie folgten Lady Madleine und man musste eingestehen, dass sie für ihr fortgeschrittenes Alter noch einen jugendhaften und geschmeidigen Gang, sogar einen beachtenswerten Po besaß.

Tysla  wurde zu einem  großen stählernen Pferd geführt, auf dessen Rücken ein besonderer Sattel  befestigt war  Der Sattel ist durchsichtig und aus einem festen, aber trotzdem elastischen Material, er war leicht nach vorne gebeugt und in Mitten der Sitzfläche ragte ein großer Dildo, links und rechts waren elastische Röhren für die Beine vorgesehen, die aussahen, wie eine große schwarze Hose.

Neben dem Stahlpferd standen Stufen, die zu einem Podest führten, so dass man über dieses Podest das Pferd einfach besteigen konnte.

Mona und Lisa nahmen Tysla an ihren Armen und führte sie zwischen den Gästen hindurch auf das Podest.

Mona beugte sich zum Sattel vor versah den herausstehenden Dildo mit einem schwarzen Überzug, dann rieb sie ihn mit einer geleeartigen Creme ein. Lisa kam hinzu und beide hoben Tysla zusammen mit einem Schwung und auf den durchsichtigen Sattel und der  elastische Dildo flutschte sofort in ihre ohnehin schon nasse Spalte und füllte Tysla aus, die laut aufstöhnte. Durch den breiten Rücken des Stahlpferdes waren ihre Beine weit gespreizt.  Dann wurden ihre Füße in die vorhandenen Steigbügel gesteckt. und dort angeschnallt. Das sollte verhindern, dass sie versehentlich von dem Stahlpferd herunter fiel.

Vorne am Sattel befand sich ein Knauf, an dem sich Links und rechts zwei Haken befanden, die nun mit den Manschetten an Tyslas Handgelenken  verbunden wurden. Mona und Lisa prüften den Sitz des Sattels und stellten ihn noch etwas mehr nach vorne, ein kleiner Elektromotor war im Sattel versteckt und sorgte für eine individuelle Anpassung.

Nun kam Lisa hinzu und befestigte an Tyslas Brustwarzen je eine Klemme, an deren Ende ein Gummiseil befestigt war, diese Seile zog sie lang bis zu zwei kleinen Ösen hinter den Ohren des Stahlpferdes und machte sie dort fest und zog sie noch auf Spannung.

Mona betätigte wieder einen Kopf auf der Fernbedienung, die sie mit sich führte und ein Hornsignal ertönte. Aus einem der umliegenden Kuppelhäuser kamen nun 2 Gespanne vorgefahren, die an römische Streitwagen erinnerten. Die Gespanne bestanden aus einer Eisenstange, an deren Ende eine Achse befestigt war. Beide  Gespanne wurden von je einer  Ponyfrau gezogen, die beiden Ponystuten trugen gescheckte eng anliegende busenfreie Mieder und lange Latexstrümpfe und keinen Slip, Daneben befand sich je ein muskulöser Ponyhengst, sie trugen auf ihren Oberkörpern gekreuzte Lederriemen und als Hose einen  eng anliegenden Latexslip, der aber ihre Geschlechtsteile frei  heraus baumeln lies. Zu allem Überfluss hatte man den Ponyhengsten noch extra lange Penisüberzüge verpasst, die  die beiden Schwänze fast bis zu den Knien baumeln ließen

Alle trugen Beißstangen aus Gummi und eine komplette schwarze Pferdemaske mit einem für Zirkuspferde üblichen Kopfschmuck in roter Farbe. Dazu trugen alle Ponys schwarze Hufschuhe. Je eine Ponystute und ein Ponyhengst zog ein Gespann.

Die Gespanne fuhren schnaufend bis zu dem Stahlpferd vor, wo sich links und rechts davon aufstellten. An den hinteren Querstangen wurde nun ein Stahlseil angebracht, das mit dem Stahlpferd seitlich verbunden wurde. Zudem hatten die Gespanne hinter der Querstange eine Stehfläche, was stark an die römischen Streitwagen erinnerte.

Mona und Lisa befestigten Zügel an den Ponys der Gespanne, nahmen aus einer Halterung eine Peitsche und beide ließen sie zusammen mit einem lauten „Hüa“  zeitgleich auf die Hinterteile  der Ponys herabsausen. Damit setzten sich die beiden Ponygespanne in Bewegung und zogen die an dem Stahlpferd befestigten Zugseile stramm, worauf sich das Stahlpferd langsam in  Bewegung setzte. Erst jetzt fiel auf, dass für das Stahlpferd im Boden in einem großen Kreis Schienen verlegt worden waren, auf dem das Stahlpferd nun entlang fuhr. Zu diesem Zweck waren auf der Innenseite neben den Hufen etwa 30 cm große Räder angebracht, am äußeren Rand war zudem eine Stange befestigt, die mit dem Kniegelenk verbunden war. Jetzt sah man auch, dass sich der Dildo in Inneren des Sattels rauf und runter bewegte. Langsam nahmen die Gespanne Fahrt auf, so dass Mona und Lisa schnell auf die Stehfläche aufsprangen.

Durch die mit den Rädern verbundenen Stahlstangen sahen die Bewegungen täuschend echt aus, selbst der Hals des Pferdes ging bei der Bewegung vor und zurück, wodurch die mit den Gummiseilen verbundenen  Nippeln entsprechend der Laufbewegung strammer gezogen wurden. Dabei bohrte sich der Sattel-Dildo unaufhörlich den Weg in die Tyslas Grotte, die dies mit lautem Stöhnen quittierte.

Plötzlich ging ein Ruck durch das Stahlpferd, gerade so, als ob es über irgendetwas gestolpert oder hängen geblieben wäre. Dies führte dazu, das Tysla ein wenig  aus ihrem Sattel gehoben wurde, da ihre Füße aber fest mit dem Steigbügel fixiert waren, führte dies  dazu, dass sie augenblicklich wieder in den Sattel zurückgeworden wurde, was außerdem dazu führte, dass sich der dicke Dildo erst herausschraubte, dann aber  wie von Zauberhand noch mehr in sie empor streckte und beim Fallen in sie hineinstieß, was Tysla wiederum zu einem deutlich vernehmbaren Stöhnen veranlasste.

Unter den staunenden Blicken der Gäste wurde Tysla nun beim Ritt auf diesem Stahlpferd von diesem Dildo gefickt, so dass sie bald anfing, trotz ihres Mundknebels laute unartikulierte Schreie auszustoßen. Mona und Lisa erhöhen die Geschwindigkeit, in dem sie ihre Peitschen auf die Rücken der Ponys herab sausen ließen und dabei laut „Terrrrab“ riefen.

Der Fahrt ging entlang der am Rande platzierten Kuppelbauten und beschrieb einen Kreis von etwa 250 m. Die am Rande stehenden Gäste klatschten riefen „bravo, und schneller, schneller“, worauf Mona und Lisa noch einmal das Tempo erhöhten. Mona drückte auf einen weiteren Knopf ihrer Fernbedienung und man konnte sehen, dass der Dildo nun auch noch anfing, sich zu drehen. Zwischendurch machte der Stahlkoloss immer wieder einen Stolperschritt, der Tysla aus dem Sattel hob, worauf  Tysla nur noch undefinierbare Laute hervorbrachte.

Endlich erreichten wie wieder ihren Ausgangspunkt und Mona und Lisa hoben ihre Hände, worauf die Ponystuten und –hengste langsamer wurden und das Stahlpferd ausrollte und genau neben dem Podest wieder anhielt. Hier lösten Mona und Lisa alle Fesseln, mit denen Tysla angebunden war und hoben sie vom dem Stahlpferd. Erschöpft sank Tysla in sich zusammen, diese Ekstase und vielen Orgasmen hatten all ihre Kraft gekosten. Vendor kam hinzu und trug sie unter dem Beifall der zahlreichen Gäste vom Podest. Vendor strich ihr über die Wange und reichte ihr ein Getränk, das Tysla dankbar austrank.

Lady Madleine und ihr herrschaftlicher Gatte traten hinzu und Lady Madleine meinte, eine gute Vorstellung von der Dame, jetzt können wir sie noch mit einem Schamlippen- oder Brustpiercing adeln. Sir George wand ein, ein Branding mit unserem Hauswappen wäre sicher auch angebracht. Nun begannen die beiden zu streiten, ob es ein Piercing oder Branding sein sollte und die Bilder verschwammen langsam. In Mirtes Kopf begannen nun andere  Bilder zu rasen, , es handelte sich wohl um Tyslas Erinnerungen, es  folgten kurze Szenen aus einem Kerker, in dem Tysla gerade von Vendor ausgepeitscht wurde, Tysla am Kreuz, Tysla demutsvoll auf dem Boden, Tysla in einem Käfig, dann rissen die Bilder plötzlich ab und Mirte schlug ihre Augen auf,

Rogstar stand vor und gab ihr zu verstehen, dass er leider unterbrechen musste, wir haben nicht mehr genug Zeit.-

Auch Tysla schlug ihre Augen auf und stammelte nur, unglaublich, Wahnsinn, eine solche Welle der intensiven Erregung habe ich tatsächlich noch nicht erlebt. Ich muss mich erst mal sammeln.

Der durchsichtige Anzug ließ erkennen, dass Tyslas Venushügel völlig unter Wasser stand, so sehr hatte Tysla das Erlebte mitgenommen. Der Anzug wurde entfernt und Tysla richtete sich auf.

Unglaublich, Tysla fragte neugierig: wie erreicht ihr diese Stimulation, das ist unbeschreiblich intensiv.

Rogstar. Wir benutzen einen besonderen Stein, den ihr Thulit nennt und laden ihn in einem besonderen Verfahren entsprechend auf, so dass sich seine Wirkung verstärkt.

Tysla staunte, einen Stein, der hier vorkommt? Unglaublich, ich weiß jetzt,  wovon Mirte gesprochen hat. Danke für dieses Erlebnis. Wieso hast du unterbrochen?

Rogstar erwiderte, es tut sich etwas, draußen nähern sich Fahrzeuge, die bald am See eintreffen werden und wir erwarten den Hubschrauber jeden Moment zurück. Jedenfalls habe ich eine Nachricht von Mirtes Freundin erhalten, dass die Mission erfolgreich war, auch sie müssten jeden Augenblick hier eintreffen. Wir müssen so schnell wie möglich nach draußen gehen.

Übrigens, Rogstar wandte sich Tysla zu, die technischen Aufzeichnungsgeräte in deiner Jeans und Deiner Uhr habe ich übrigens deaktiviert, wir hatten uns ja darauf verständigt, dass es keine Aufzeichnungen geben soll. Tysla nickte betroffen und murmelte nur, ok es war ein Versuch, ich wäre eine schlechte Journalistin, wenn ich es nicht wenigstens versucht hätte.

Mirte und Tysla standen auf, Tysla kleidete sich schnell an.

Mirte blickte Rogstar an, jetzt heißt es wohl Abschied nehmen? Ich hoffe, Dir hat unser Zusammentreffen auch gefallen.

Ja, sagte Rogstar, leider drängt die Zeit, ich hätte gerne noch etwas  Zeit mit Euch verbracht

Das geht mir auch so, es war eine unglaubliche Begegnung, danke für die speziellen Eindrücke, die du uns vermittelt hast.

Rogstar legte eine Hand auf Mirtes Schulter, ich werde Euch nicht vergessen, aber wir müssen leider jetzt wirklich schnell gehen.

Eine Frage noch, wandte Mirte ein,

Ja? Aber beeil dich.

Der erste Abend im Haus, das warst du selbst?

Rogstar lächelte, ja das war ich selbst, ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, was für mich ein außerordentlich bedeutsames Ereignis darstellte, das ich auch so noch nicht erlebt habe. Ich danke dir dafür.

Gut, Mirte lächelte und gab Rogstar einen Kuss auf die Wange, das ist für Rogstar nicht für Vendor und lächelte herüber zu Tysla, die zustimmend nickte.

Rogstar überreichte Mirte 3 Steine, die sind für Euch, es handelt sich um ein Stein, den ihr Thulit nennt, diese Steine habe meine Roboter bei der Suche nach Rohstoffen und Mineralien gefunden hat Ich habe die Steine etwas präpariert, sie steigern das Lustempfinden, es ist eine kleine unscheinbare Erinnerung an unsere Begegnung. Mirte und Tysla bedankten sich.

Rogstar öffnete die Luke der Kapsel und sie gingen wieder durch den Tunnel nach oben.

Im Hinausgehen fragte Mirte noch: danke, werden wir uns wiedersehen?

Rogstar nahm sie an die Hand, ich kann es nicht sagen, ich muss zurück  zu unserem Hauptschiff und es steht die Rückkehr zu unserem Planeten an, wir waren schon zu lange hier, es ist also eher unwahrscheinlich.

Mirte seufzte und blickte in das klare Wasser des Sees. Dort sah sie wieder die Lümmelfische, die sich in einer Reihe auf einer Seite versammelt hatte und es sah aus, als ob sie ihr mit ihren Flossen zuwinken würden. Mirte lächelte und winkte zurück. Dann betraten sie das Ufer.

Vendor schien wieder er selbst zu sein, verwundert rieb er seine Augen und fragte, was ist los, ist was passiert.

Tysla lachte, nein alles in Ordnung, ich erzähle dir später davon.

Neben dem Haus waren soeben einige Fahrzeuge vorgefahren, die die Aufschrift trugen „norwegischen Forschungsinstitut für Verteidigung“.  Ein Jeep kam auf sie zugefahren und heraus sprang der norwegische Arnold Schwarzenegger namens Morte Olsen.

Sie sind ja immer noch hier, ich darf sie jetzt bitten, diesen Ort zu verlassen.

Oho, Tysla stellte sich vor Schwarzenegger, darf ich bitte die Anordnung sehen?

Triumphierend überreichte Schwarzenegger ihr ein Papier, das Tysla überflog

Ok, das scheint tatsächlich echt zu sein, wir werden selbstverständlich ihrer Aufforderung nachkommen.

In der Ferne war nun das Geräusch eines sich nähernden Hubschraubers zu hören.

Unser Taxi kommt bereits.

In diesem Moment landete der Hubschrauber und heraus sprang Gabi, die sofort auf die Gruppe zugelaufen kam.  Vendor ging zum Hubschrauber und holte seine Kamera und begann sofort mit Filmaufnahmen.

Alles ok, rief Gabi, wir haben alles, was wir brauchen.

Verlassen Sie nun bitte diesen Ort, forderte Schwarzenegger erneut und mit Nachdruck.

Ja wir gehen sofort, wir holen nur noch schnell einige persönliche Sachen aus dem Haus und verschwinden dann erwiderte  Mirte.

Muss das sein, na gut, ich werde Sie begleiten, sagte Schwarzenegger bestimmt und er ging zusammen mit Mirte zum Haus.

Am Rand des Sees fuhr bereits ein Tieflader vor, der augenscheinlich ein Mini-U-Boot geladen hatte und man begann, dieses Gerät über eine Rutsche in den See abzuladen. Einige Männer und Frauen bereiteten  das U-Boot sofort für einen Tauchgang vor, sogar einige Taucher machten sich bereit. 

Gabi, Vendor und Tysla blieben zurück. Gabi nahm ihre Tasche und holte ein Päckchen heraus. Hier sind die benötigten Mineralien, sie sind in Folie eingeschweißt, ich habe  mit Rogstar kommuniziert, ich soll das Päckchen einfach in den See werfen.

Gabi nahm das Päckchen und runter zum Ufer und warf das Päckchen im hohen Bogen in den See.

Hey, was machen Sie da, der Begleiter von Schwarzenegger kam auf sie zugelaufen, was haben Sie da in den See geworfen? Er machte sogleich eine Durchsage mit dem Handfunksprechgerät, das schien also zu funktionieren.

Ein Taucher kam herangeeilt und machte sich bereit, wohl um nach dem Päckchen zu suchen, das Gabi gerade in den See geworfen hatte. Das kleine U-Boot wurde nun auch zu Wasser gelassen

In diesem Moment stiegen dicke Luftblasen aus dem See auf und im See schien etwas zu leuchten, immer mehr Luftblasen stiegen auf und man sah, wie sich ein Schatten tief unten im See bewegte. Die Luftblasen zogen nun eine Spur auf der Wasseroberfläche, die zeigte, dass sich etwas in Richtung des unterirdischen Fjordausganges bewegte.

Hektische Betriebsamkeit machte sich bei den Militärpersonen am Ufer breit. Schwarzenegger zeigte auf die Mitte des Sees, wo plötzlich so etwas wie eine große Schwanzflosse zu sehen war, dann wurde es ruhig und auch die Luftblasen versiegten.  

Mirte seufzte tief durch, die Nummer mit der Schwanzflosse war toll, aber das war es dann auch  wohl, er ist weg, der unterirdische Durchgang zum Meer war also groß genug, dabei umklammerte sie den Kommunikator, den Rogstar zurückgelassen hatte. 

Ja schade, ich wünschte, wir hätten noch ein wenig mehr Zeit gehabt, stammelte Gabi, die wie gebannt den Luftblasen hinterher gestarrt hatte,

Unglaublich, das ist wirklich so unglaublich, diese Story wird mir keiner abnehmen, auch Tysla schaute gedankenverloren zu der Stelle, wo sie die letzten Luftblasen gesehen hatte. Na wenigstens können wir über einen Wal berichten, den das norwegische Militär vertrieben hat.

Mirte fasste sich  mit beiden Händen um ihren Bauch und dachte an das erste Zusammentreffen, mal sehen, was noch so passieren wird, vielleicht sehen wir uns ja doch noch einmal, man kann nie wissen.

PS: Freue mich über Kommentare, Hinweise und Anregungen.

Kommentar(e)

Ich bin ein großer Fan von SciFi und die hat echt was. Und sehr schön, dass Du gleich die ganze Geschichte gepostet hast! Denn ich gehöre nicht zu den geduldigen....

Leider finde ich Deinen Schreibstiel noch nicht ausgereift. Vielleicht hättest Du auch vor der Veröffentlichung nochmal kritisch die ganze Geschichte lesen sollen? Manche Wiederholungen und Schreibfehler wären damit zu vermeiden gewesen.

trotzdem vielen Dank für die Geschichte! Herzliche Grüße

Black Cat

Hallo Black Cat, danke für deinen Kommentar und die kritischen Anmerkungen. Es stimmt, die Geschichte ist mit vielen Unterbrechungen entstanden und die eine oder andere Wiederholung wäre tatsächlich vermeidbar gewesen, sorry dafür, ich gelobe Besserung.