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"Klappentext"

Teil 7 der Abenteuer der BDSM-Detektivinnen: "Das schwarze Kleid schien übermäßig aufschlussreich zu sein – denn es war erstaunlich zu entdecken, dass die Linien ihrer Schulter zerbrechlich und schön waren und dass das Diamantband am Handgelenk ihres nackten Arms ihr das weiblichste aller Aspekte verlieh: den Anblick, angekettet zu sein." (Ayn Rand in „Atlas wirft die Welt ab“)

Mittlerweile befanden sich alle vier Weihegeschenke in derselben Kammer. Jane hockte, wie die letzten Tage, auf ihren Knien, den Dildo im Mund und konnte zu Pia und die beiden Detektivinnen der BDSM–Clique hochsehen. Den beiden letzten gönnte sie den Aufenthalt an diesem Ort. Und Pia? Die war für Jane nur nützlich gewesen, weil sie Befehle entgegennahm und keine Fragen stellte. Für sich selbst hatte Jane aber immer eine größere Zukunft gesehen, als irgendwo nackt und gefesselt gefangen gehalten zu werden.

Gerade hatte sie sich wieder einmal entleert. Zwischen Janes Beinen ragte aus dem Boden ein Metallrohr hervor. Auf diesem saß ein Deckel auf, der über ein Scharnier zur Seite gedreht werden konnte. Man hatte ihr die Vorrichtung erklärt: Wann immer Jane musste, drehte sie den Deckel zur Seite, zielte gut und spritzte in das Loch. Zielen war wichtig, denn für jeden Spritzer auf den Boden wurde sie mit Hieben auf die blanken Schamlippen bestraft. Manchmal tropfte Schweiß von ihr auf die gleiche Stelle und dann half es nicht durch den Dildo im Mund zu beteuern, sie habe nicht auf den Boden gepinkelt. An diesem Ort herrscht Disziplin

Während Jane als noch immer mit auf dem Rücken gefesselten Händen dahockte, die Füße in sehr unbequemen High Heels, direkt vor sich den Pfeiler mit dem Dildo, wurde jedes der anderen Weihegeschenke unterschiedlich für den Ritus vorbereitet. Die Latexfrauen – Novizinnen nannte man das hier – begleiteten die Weihegeschenke dabei, achteten auf Fortschritte und unterbanden jeden Versuch, sich zu wehren oder gar zu entkommen. Bislang war es keiner der vier Frauen gelungen, sich von den Fesseln zu befreien.

Die schlanker gewordene Pia musste nicht mehr auf dem Laufband Kilometer hinter sich bringen. Stattdessen hatte man sie an einen Metallstuhl gefesselt. Der Stuhl besaß keine Sitzfläche, sondern nur zwei Stangen, auf dem Pia ihren noch immer breiten Arsch platzieren konnte. Sie trug Hotpants aus weißen Leinenstoff, der aber von Schweiß an den Rändern dunkel verfärbt worden war. Zwischen Pia Beinen war in den Stoff ein Schlitz geschnitten worden – so konnte sie sich jeder Zeit erleichtern. Ihre Handgelenke waren mit kurzen Handschellen an die Armlehnen gekettet, die Fußgelenke an die Stuhlbeine, wobei der Stuhl mit dem Boden verschraubt war. Der schwarze Ballknebel in Pias Mund hinderte sie ebenso am Reden wie am Schlucken. Ständig rann Speichel aus den Mundwinkeln und über die Unterlippe, am Kinn herab und tropfte vor allem auf ihre Brüste. Diese lagen auf einem Holzbrett auf, dann oberhalb der Armlehnen befestigt war. Der Stuhl musste stabil sein, denn in den ersten Tagen hatte Pia immer wieder versucht, ihn mit ihrem Gewicht zum Zusammenbrechen zu bringen. Erfolglos. Als Strafe waren ihr dann immer die Brüste mit einem Gel einrieben worden, was den Busen hatte anschwellen lassen. Pias Brüste hingen schwer von dem Holzbrett mit purpurroten Nippeln. An den Stellen, wo man sie gefesselt hatte, war die Haut zu einem ähnlichen Farbton angelaufen.

Neben Pia hing die eine BDSM–Detektivin. Die mit den schwarzen Haaren und den mandelförmigen Augen. Immerhin durfte sie eine Art Mantel tragen, der mit einem Blumenmuster bedruckt war. Der Mantel stand aber vorne offen und entblößte so ihren Busen. Außerdem war er unten hochgerafft, so dass man etwas Margaretes Po und Scham sah. Sie hing von der Decke in breiten Seilen, die sie überall am Körper fesselten. Die Arme waren auf den Rücken gebunden, mit kaum mehr Muskelfreiheit als einem Zucken. Margaretes Haare waren zu einem Zopf geflochten, wobei der dritte Haarstrang durch ein Seil ersetzt worden war. Dieses verband ihre Haare mit den gefesselten Armen und zwang den Kopf in eine nach hinten gezogene Haltung. Die Beine waren so gefesselt, dass sie immer gespreizt waren und die Füße und Unterschenkel zur Decke abwinkelten. Wenn Margarete lange genug gegen die Fesseln kämpfte, begann sie sich in der Fesselungspose zu drehen und dann sah man kurz ihr Gesicht. Ansonsten zeigte sie meistens mit Arsch und Fotze in Janes Richtung. Geknebelt wurde sie mit dem Höschen der anderen BDSM–Detektivin. Mehrere um Margaretes Mund gebundene Seile sicherten den Knebel. Hinten erhielt sie gerade einen Einlauf – ging man davon aus, dass eine Wachphase einen Tag darstellte, war es heute schon ihr dritter.

Die zweite BDSM–Detektiv stand gefesselt zwischen zwei Bambuspfeilern, die in den Boden und die Decke eingelassen waren. Zwischen den Pfeilern waren gut 60 cm Abstand und da man Shayennea die Fußgelenke an das untere Ende der Pfeiler gekettet hatte, stand sie immer breitbeinig. Weiter oben waren ihre Arme ebenfalls an den Bambus gekettet, an den Handgelenken und den Ellbogen, was ihr die Arme nach oben abwinkelte. Jane beneidete sie nicht um diese Pose. Um ihren Kopf wanden sich mehrere Lederbänder, die den Tresenknebel in ihrem Mund sicherten. Der Trensen schien aus weißem Leder zu bestehen und erinnerte Jane an einen Kauknochen.

‚Braver Hund‘, dachte sie hämisch.

Die zweite BDSM–Detektiv war eine Kämpferin. Immer wieder warf sie sich gegen die Fesseln und zerrte an ihnen, auch wenn diese nie nachgaben. Ihr ganzer Körper war mit Schweiß bedeckt, der sich auf der kakaofarbene haut zu glänzenden Strömen vereinigte. Er floss zwischen ihren Brüsten, um den Bauchnaben und versickerte zum Teil in dem dichten, schwarzen Busch.

Unter Shayennea war ein beinlanger Holzblock angebracht, allerdings zu klein, als dass sich die gefesselte Frau auf ihn hätte setzen können. Er diente als Halterung für den Dildo, der in Shayenneas Scheide steckte. In regelmäßigen Abständen tauschte die zuständige Novizin diesen gegen ein größeres Modell aus. Jane wusste, dass sie das aktuelle Modell niemals in sich hätte aufnehmen können, aber bislang hatte Shayennea kein Dildo vom Kämpfen abgehalten.

Und dann waren da noch die gesichtslosen Novizinnen, deren ganze Körper von schwarzem Latex umhüllt wurde. Es musste Frauen sein, denn unter dem Latex zeichneten sich Brüste, eine Taille und eine weibliche Hüfte ab. Auf ihren Porno–Absätzen liefen die Novizinnen problemlos von einem Weihegeschenk zum nächsten, versorgten es, prüften die Fesseln oder setzten die Vorbereitungen für den Ritus fort. Dabei fiel nie ein Wort, denn die Latexmasken hatten keinen Mundschlitz. Man sah lediglich zwei Atemlöcher unter der Nase und erahnte die Augen durch eine schmale Aussparung, über der aber ebenfalls ein Latexgitter hing. Anhang ihrer gestreckten Unterkiefer nahm Jane an, dass die Novizinnen zusätzlich geknebelt waren.

Jane das diese Behandlung als weitere Demütigung an. Einen Mann hätte sie sich eher unterworfen, vor allem einem Alpha–Typen, so wie sie sie im Bett bevorzugte. Janes letzter Stecher hatte ihr auch immer gesagt, was sie tun sollte und es war für nie ein Problem gewesen. Aber gegenüber Frauen wollte sie die Oberhand behalten.

Heute Morgen hatte eine der Novizinnen Jane am ganzen Körper mit einem Schwamm eingeseift und anschließen mit viel warmen Wasser gewaschen. Dabei hatte sie darauf geachtet, dass der Schwamm immer wieder zwischen den Schamlippen durchglitt. Jeder Berührung mit einem Latexhandschuh hatte Jane angeekelt.

‚Mistviecher‘, dachte sie.

Für das erste schien die Arbeit der Novizinnen hier beendet zu sein. Sie sahen sich alle an und liefen dann, natürlich stumm, aus der Kammer. Nach und nach verhallten die Echos ihrer Absätze.

Eine Pause? Das verhieß etwas Erholung.

Jane wusste, dass der Ritus zum Äquinoktium stattfinden sollte, aber sie wusste nicht, welcher Tag heute war, geschweige denn welcher Mondstand. Was erwartete sie bei dem Ritus?

Fakt war, sie konnte hier nicht weg.

Dann öffnete sich die Türe wieder, aber dieses Mal kam die blonde Sadistin herein. Diejenige, die sich um die vier gefangenen Frauen kümmerte, wenn keine von den Novizinnen anwesend war. Jane wusste mittlerweile, dass diese Frau jede Methode kannte, um Widerstand zu brechen. Selbst die zwischen den Bambusstangen stehende BDSM–Detektiv wurde plötzlich ruhig.

Wie immer war diese Sadistin perfekt gekleidet: Sie trug ein eng anliegendes, aber makellos sitzendes Businesskostüm, mit weißer Bluse, unten einen kurzen Rock und schwarze Nylons, die in sehr hohen Schuhen endeten. Obwohl es in der Kammer der Weihegeschenke schwül war, war das einzige Eingeständnis der Frau an die Hitze die aufgeknöpfte Bluse. Die Haare waren hochgesteckt und wurden durch zwei schwarze Stäbe als Frisur zusammengehalten

Sie begrüßte die Weihegeschenke mit einem „Hallo“, lief eine Runde durch die Kammer, berührte jede der Frauen einmal mit ihrer Hand, bevor sie neben Jane stehen blieb und sich neben dieser abhockte.

„Hallo Jane. Oder sollte ich besser Petra sagen? Petra Timea, so wie es in deinem Personalausweis steht? Ich meine, du bist doch keine Urwaldqueen, die sich von Baum zu Baum hangelt?“

„‘Ick ‘ich!“, grunzte Jane. Die Kette zu dem Pfeiler war gerade so kurz eingestellt, dass der Dildo immer in ihren Mund steckte. Allerdings hatte sie beim letzten Aufwachen festgestellt, dass man sie von dem Ringknebel befreit hatte. Deswegen konnte sie jetzt mehr Laute von sich geben.

„Tss, tss.“ Die Sadistin schüttelte den Kopf. „Das ist aber eine ungehörige Ausdrucksweise für ein Weihegeschenk. Ich denke, ich muss dich bestrafen.“ Sie stand auf und lief an einer der Wandseiten entlang. An den Wänden hingen die „Werkzeuge“: Knebel, Peitschen, Fesseln, Klemmen, noch mehr Knebel, Dildos.

Die Sadistin wählte eine Gerte und beugte sich hinter Jane etwas herab. Der Treffer ging zwischen die Beine der Gefesselten. Das breite Ende der Gerte traf genau die Schamlippen.

Jane schloss den Mund um den Dildo um nicht zu schreien.

„Möchtest du dich entschuldigen?“

„‘aaaa!“ Sie versuchte zu nicken und so etwas wie „Ich bitte um Entschuldigung“ zu sagen.

Pia und Shayennea blickte zu ihr. Jane spürte, wie ihr Gesicht heiß vor Scham wurde.

„Das klang nicht sehr deutlich“, sagte die Sadistin. „Ich denke zwar, du wolltest dich entschuldigen, aber so undeutlich zu sprechen ist doch letztendlich ein weiterer Akt der Rebellion, denkst du nicht?“

‚Dafür, dass ich an einem Dildo lutsche mache ich die Sache ganz gut!‘, dachte Jane. Aber es half nichts, sie wurde ein zweites Mal gepeitscht. Dann wurde es ruhig in der Kammer.

Der Mund der Sadistin war jetzt ganz nahe an ihrem Ohr. „Ich habe ein paar Fragen an dich. Du und deine korpulente Freundin, ihr wurdet mir als Gefangene geliefert.“

Shayenneas Gesicht nahm einen fragenden Ausdruck an. Zumindest soweit es der Kauknochen zuließ.

„Erzähle mir, wie es dazu gekommen ist. Was ist geschehen, dass Daniela euch beide gefesselt und geknebelt hat? Wieso wart ihr nackt? Hat sie sich an euch vergangen? Ich habe es an dem Abend geprüft – dein Arsch war gerötet. Hat sie dich in diesen gefickt?“

Es war Jane egal, was man mit ihr anstellen würde, sie würde niemals …

Plötzlich lagen beide Hände der Sadistin auf ihrem Körper auf. Wie ein BH verdeckten sie erst die Brüste, zumindest soweit dies bei Janes Busen möglich war. Sie glitten herunter, in den Schoss, teilten sich hier, so dass eine Hand Jane zwischen die Beine griff und die andere an ihrem Hintern auflag. Dann weiter an den Beinen, über die fesselnden Seile, bis zu den High Heels, wo sie offenbar an der Stelle verharrten, wo die Fußsohle am höchsten durchgestreckt war. Jane war es gewohnt, High Heels zu tragen. Aber hier, mit diesen Mörderschuhen, und immer die Füße durchgedrückt und die Zehen angewinkelt … sie spürte den Schmerz.

‚Schuhfolter‘, dachte sie.

„Lachst du etwa darüber?“, hörte sie die Stimme hinter sich. Warmer Atem streifte ihren Hals. Es wäre erträglicher gewesen, wenn die anderen Frauen – Weihegeschenke – sie nicht angestarrt hätten. Jane schloss die Augen und stellte sich vor, wie es ihr gelang, sich aus den Fesseln zu befreien und sie die Sadistin überwältigte. Sie würde sie zwingen, sich …

„Ich sehe schon, du willst mir nicht antworten“, zischte die Stimme hinter ihr. Die Hände griffen zwischen Janes Beine. „Aber ich bekommen jede Antwort, die ich haben will, aus dir heraus. Du wirst mir alles über Daniela erzählen. Versprochen.“

Sie stand auf, trat vor Jane, knöpfte ihr Jackett auf und zog etwas hervor. Es sah aus wie ein kurzes, schwarzes Band aus einem matt schimmernden Material. Vielleicht ein Kunststoff. Aber die wabenförmige Rasterung auf der einen Seite glänzte metallisch.

„Weißt du, was das ist?“

Jane blickte zu der Sadistin hoch.

„Es ist ein Pad. Und es hilft dir, dich mitzuteilen.“

Wieder kniete die Sadistin sich hin, wobei ein Fuß aus einem ihrer High Heels rutschte. Dennoch bewahrte sie das Gleichgewicht. Sie griff Jane noch einmal zwischen die Beine und platzierte Band zwischen den Schenkeln, über den Schamlippen. Es war breit genug, um den gesamten Schlitz zu verdecken.

„Das Pad haftet überall an.“

Es saß fest auf der Haut auf und schien sich an dem Streifen kurzer, dunkler Schamhaare, den Jane sich stehen ließ, nicht zu stören. Jane bewegte die Schenkel, aber das Band – oder Pad – ließ sich nicht abstreifen.

„Du willst es mir nicht doch noch sagen?“
„‘oooh! ‘ieh ‘ah ‘ ‘ieh ‘e–‘ieh’t!”

„Du ziehst es offenbar vor, weiter undeutlich zu reden. Nun – dieses Pad interagiert mit deiner Fotze, und zwar auf eine Weise, die du nicht mögen wirst. Siehst mal …“ Die Sadistin zog ihr Smartphone hervor. „Apple bietet dafür sogar die passende App an. Ich kann das Pad bedienen und nach meinen Wünschen deine Fotze foltern.“ Sie zögerte kurz. „Das ist eine Alliteration.“

„‘chhhhh!“

„Schhht! Es ist zu spät. Du hattest deine Chance. Ich denke, ich werde die App erst einmal auf 10 Minuten stellen. Danach solltest du mir alles erzählen, was ich hören will.“

Die App suchte per WiFi die passende Hardware, dann startete es seine Funktion. Während Heske aufstand und Jane den Rücken zudrehte, hörte sie hinter sich Flehen.

Sie wusste genau, was das Weihegeschenk gerade durchlebte. Das erste Mal hatte Heske das Pad an sich selbst angewendet und ihre eigene Fotze eine halbe Stunde gefoltert. SEs war ein Glaubensbeweis zu ihrem Gott gewesen.

Die anderen Weihegeschenke starrten nur stumm auf die Szene, beziehungsweise Margarete hatte sich abgewendet. Heske überlegte. Erst wollte sie Shayennea einen noch größeren Dildo einführen, aber das hätte keine zehn Minuten gedauert. Stattdessen wandte sie sich an Margarete, in deren Po noch immer das Klistier steckte.

Jane gab jetzt undefinierbare Laute von sich.

„Du weißt, was du zu tun hast?“, fragte Heske die Asiatin – oder Deutsche – nachdem sie deren Gesicht in ihre Richtung gedreht hatte.

Margarete deutete ein Nicken an. Sie blickte devot zu Boden.

„Gut.“ Mit einem Ruck zog Heske das Klistier heraus und ließ das Weihegeschenk abspritzen.

Während der Wasserstrahl durch die Luft zischte und Heske mit dem gefesselten Körper so zielte, dass das Einlaufwasser Shayennea traf, dachte sie nach. Sie wusste mittlerweile von der höchsten Dienerin des Gottes, dass Daniela, Margarete und Shayennea alle an das Internat gingen. Mehr noch, sie waren dort unzertrennliche Freundinnen und hatten eine Art Detektivbande gegründet und in der Vergangenheit mehrere Kriminelle in den Knast gebracht hatte. Eigentlich eine gute Eigenschaft. Als Staatsanwältin tat Heske Römer tat alles, um in ihrem Zuständigkeitsbereich die Kriminellen wegzusperren. Hilfe dabei fand sie in dem Gott, dem dieser Tempel geweiht war. Hier konnten auch kriminelle Frauen Weihegeschenke, Novizinnen oder – selten – Gespielinnen werden. Und die Männer? Andere Tempel, zum Beispiel der in Berlin, achteten darauf, gendergerecht zu sein. Aber was Heske anging – und in dem Punkt stimmte ihr die höchste Dienerin zu – so waren Männer unzuverlässig, neigten zu Rivalitäten oder schlimmer, sie belästigten die Novizinnen. Der einzige Mann, den Heske hier tolerierte, war ihr Handlanger, den sie für seine Muskelkraft schätzte. Na ja, manchmal auch für Dinge, die nur ein Mann tun konnte. Aber von den Riten hielt sie ihn so weit wie möglich fern.

Und die drei Internatsdetektivinnen? Diese hätten mit ihrer Neugier früher oder später von dem Tempel erfahren und geglaubt, sie müssten etwas unternehmen. Da war es doch besser, sie so früh wie möglich in die Riten zu integrieren.

BDSM … Die Internatsdetektivinnen hatten ihrer Clique dieses Akronym als Namen gegeben. Wie diese anderen Detektive, deren Bücher Heske als Jugendliche gelesen hatte. Heute wusste sie, wie sexistisch die Bücher gewesen waren.

Das erinnerte sie daran, dass es irgendwo da draußen noch eine vierte Detektivin gab. Die höchste Dienerin hatte sich strikt dagegen ausgesprochen, diese auch in den Ritus einzubeziehen. Gegen Heskes Willen. Aber die höchste Dienerin befahl und Heske gehorchte. Dies war der Willen des Gottes.

Doch die letzte Detektivin blieb ein Risiko. Was, wenn die Freundschaft der BDSM–Detektivinnen so weit ging, dass „B“ die anderen retten wollte?

Der Strahl aus Margaretes Po verebbte langsam. Shayennea stand an ihrer Stelle und troff. Wütend bäumte sie sich gegen die Fesseln auf. Heske trat vor sie und betrachtete die junge Frau prüfend.  

Spöttisch lächelnd meinte sie: „Oh. Wenn Blicke töten könnten.“

Mit einem scharfen Geräusch sog Shayennea die Flüssigkeit zwischen ihren Mundwinkeln ein. Sie atmete schwer und der Busen hob und senkte sich. Das Einlaufwasser perlte von der Haut ab. Vorhin hatte eine der Novizinnen das Weihegeschenk am ganzen Körper mit Kokos- oder Palmfett eingerieben. Vor allem zwischen den Beinen, damit die Dildos besser eindrangen. Aber es blieb jedes Mal genug Fett für den Rest von Shayenneas Körper übrig.

Als es Heske langweilig wurde, den Busen vor sich zu betrachten, blickte auf ihr Smartphone. 10m11s zeigte die Anzeige. Zeit, die App zu stoppen.

Hinter ihr gab Jane ein letztes Keuchen von sich. Auch ihr Körper troff, jedoch vor Schweiß. Sie hing schwach vor dem Pfeiler, noch immer mit dem Dildo im Mund.

Heske machte dies lange genug, um zu verstehen, was eine Frau sagte, der ein Dildo – oder ein anderer Knebel – im Mund steckte. Die letzten zehn Minuten waren ein Machtbeweis gewesen.

„Möchtest du jetzt reden?“

Jane nickte.

Sie schrie entsetzt auf, als Heske das Pad von ihrer Scheide entfernte, aber dies war wohl eher ein Reflex.

„Hat dich Daniela in den Arsch gefickt, bevor sie dich verkaufen wollte?“

Dieses Mal redete Jane.

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