BDSM (13/17) - gefangene Novizinnen

"Klappentext"

"Man kann niemals genug Sklaven haben" (Die Simpsons Staffel 9 Episode 11)

Britta sah sich gerade im Erdgeschoss des Hauses um, als sie plötzlich Schritte hörte. Eine Person, die hier irgendwo auf sehr hohen Absätzen durch die Gänge lief.

Die Türe neben Britta war nicht verschlossen. Schnell huschte sie in den dahinterliegenden Raum. Sie hatte ihn schon vor wenigen Minuten begutachtet. Offenbar drehte sich in diesem Raum um Sex: An den beiden Wandseiten links und rechts der Türe standen Regale voller Spielzeug. Alle Details konnte Britta auf die Schnelle nicht erfassen, aber es gab es Penetrationsgegenstände in allen Dimensionen, Technik die darauf abzielte, Frauen Lust zu bereit, Metallgürtel, die solche Technik an einem Ort fixierte … Britta erschauderte, als sie das linke Regal sah. Handschellen, Fußketten, Spreizstangen, Augenbinden, eine Ansammlung von Lederbändern die an Halfter erinnerte, dazu passende Trensen, Ballknebel, Ringknebel, Knebel, die ihrer Trägerin den Mund mit einer Lederfläche verschlossen … Neben dem Regal setzte sich die Kollektion als Latexzwangsjacken fort, die an der Wand hingen. Britta sah sogar ein Exemplar mit einer Aussparung auf Brusthöhe – die Frau, die es trug, musste ununterbrochen ihren Busen zur Schau stellen. Alle Spielzeuge konnte Was ihr auch auffiel, waren an einer Wandseite vier Metallgestelle, von deren massiven Stäben ebenfalls Hand- und Fußschellen herabhingen.

Was an diesem Ort half ihr weiter?

Mit einem Tritt nach hinten drückte Britta die nur angelehnte Türe laut in das Schloss. Kurz erschrak sie, drehte sich um, stellte aber erleichtert fest, dass es auch auf dieser Seite eine Türklinke gab.

Draußen stoppte das hohle Echo der Absätze kurz, kam dann näher und verebbte direkt vor der anderen Seite der Türe. Britta hielt den Atem an. Während sich schon die Klinke nach unten bewegte, legte sie den Lichtschalter um und stellte sich in der jetzt alles einnehmenden Dunkelheit hinter die aufschwingende Türe. Sie sah behandschuhte Finger, die offenbar nach dem Lichtschalter suchten, ihn fanden und wieder umlegten.

Britta zögerte keine Sekunde, packte die Hand am Gelenk und zog eine Frau in einem Ganzkörperlatexanzug in den Raum hinein. Diese gab ein unterdrücktes Quietschen von sich, genauso wie Britta, als sie der schwarz-glänzenden Gestalt gegenüberstand. Dennoch trat sie geistesgegenwärtig die Türe erneut zu.

Mittlerweile gab es wieder Licht und noch während sich ihre Gegnerin erschrocken umsah, griff Britta an, nach vorne, verlagerte das ganze Gewicht in den Sprung und riss so die Latexfrau zu Boden, wo Britta mit beiden Schenkeln den Kopf festhielt.

Wieder ein gedämpfter Schrei.

Die Arme waren ebenfalls am Boden fixiert, lediglich zwei Füße versuchten jetzt Britta mit den Absätzen zu traten. Britta packte den Hals der Frau und drückte so lange zu, bis die unterbrochene Blutzufuhr das Wehren stoppte. Die Augen der Frau waren hinter einem Latexgitter versteckt, aber man sah, wie sie flackerten, als die Frau das Bewusstsein verlor.

Britta atmete tief durch.

Das war besser gelaufen als geplant. Aber wie viel Zeit hatte sie?

Mit einem schnellen Blick über die Latexgestalt nahm Britta kurz Maß und schätzte, dass ihr der Anzug auch passen würde. So getarnt konnte Britta doch problemlos durch dieses Gebäude laufen. Na ja … problemlos waren solche Absätze sicher nicht. Dennoch begann Britta den Reißverschluss des Latexanzugs zu öffnen.

Die Haut der Frau, die ihn getragen hatte, war blass und glänzte feucht. Es roch zwar sauber, dennoch ekelte sich Britta bei dem Gedanken, gleich in diesen Anzug steigen zu müssen, erst recht nachdem sie sah, dass die Frau, die jetzt nackt am Boden lag, nicht einmal einen Slip trug. Sie hatte tatsächlich ähnliche Maße wie die BDSM-Detektivin. Oberweite, Taille, Hüfte. Nur ein paar Details unterschieden sich.

‚Nichts, wo man sich nicht reinzwängen kann‘, dachte Britta.

Sie sah, dass ihrer bewusstlosen Gegnerin etwas im Mund steckte und als sie deren Unterkiefer spreizte, rollte ein speichelbedeckter roter Ball zwischen den Lippen heraus und über den Boden, auf dem er eine feuchte Spur hinterließ. Ein Mundstück besaß die Latexmaske nicht, der Ball musste also die Frau die ganze Zeit geknebelt haben. Weiter unten folgten etwas weichere Brüste als die von Daniela und weil die Haut so blass war, traten die Brustwarzen deutlich rot hervor. Schamhaare hatte die Frau keine. Was ebenfalls auffiel: Selbst jetzt, wo ihre Füße nackt und von den Schuhen befreit waren, blieben diese in der überstreckten Pose, die die Absätze verlangt hatten. Britta konnte nur ahnen, wie lange die Frau schon in diesem Anzug steckte. Dennoch musste sie freiwillig gehandelt haben, denn es wäre möglich gewesen, sich zu befreien.

Wie viel Zeit hatte Britta noch? Von draußen waren keine weiteren Schritte zu hören, aber sie wusste nicht, ob man die bewusstlose Frau irgendwo erwartete.

Britta hockte sich hinter am Boden liegenden Körper und griff mit beiden Armen unter die Achseln der Frau. Mit einem Ruck stand sie wieder auf. Der Körper war schwer, aber Britta war sportlich. Während sie ihn die paar Meter zu einem der Gestelle schleifte, gab die Frau ein leises Geräusch von sich, doch die Muskeln blieben weich. Kurz vor dem Gestell wäre der Körper fast aus Brittas Griff gerutscht, doch sie fing den Fall ab. In dem Gestell packte sie das eine Handgelenk der Frau, zog es hoch und ließ in einer der Handschellen einrasten. Die zweite Hand wurde auf die gleiche Weise gefesselt.

Erst jetzt erlaubte sich Britta eine kurze Verschnaufpause. Man sah Schweißabdrücke auf ihrer Kleidung, mit etwas Fantasie sogar den Abdruck von dem Po ihrer Gefangenen. Diese regte sich noch immer nicht, auch wenn ihr gesamtes Gewicht an den Handgelenken hing und der Druck sicher schmerzte.

Waren das gerade Schritte vor der Türe? Britta hielt die Luft an. Falscher Alarm, alles bleib ruhig. Schnell fesselte sie auch noch die Fußgelenke der Frau an das Gestell und – damit es ruhig blieb – steckte ihr einen Knebel in den Mund. Sie hatte hier freie Auswahl und wählte ein Modell, dass den Mund vollständig verschloss.

Sie hätte gerne noch etwas verschnauft, aber jetzt war Eile geboten. Schnell stieg Britta aus ihrer Kleidung – BH und das Höschen ließ sie an, die würde man nicht sehen – und begann sich dann, den Latexanzug anzuziehen.

 

„Ich denke, dass waren jetzt genug Fotos“, sagte Fräulein Werth und wies Heske an, die Kamera wieder in die Tasche zu packen und zurück unter den Tisch zu legen. „Einige von den Aufnahmen sind sehr schön geworden. Bald kann weltweit jeder Tempel auf Instagram sehen, welche hohe Qualität die Weihegeschenke und die Gespielin haben, mit denen wir dieses Jahr den Ritus durchführen.“

 

Eine weitere Latexfrau lief im Erdgeschoss durch den Gang. Britta stand hinter einem Mauervorsprung und beobachtete sie. Die Frau schien vollkommen arglos zu sein, mit einem Gang, den man fast als Schlendern bezeichnen konnte.

Sich einen Ruck gebend, trat Britta hinter der Mauer hervor. Die andere Latexfrau hörte ihre Schritte und drehte sich um. Britta zog sich die Maske soweit hoch, dass ihr Mund freigegeben wurde, spuckte den ekligen Ball aus (sich selbst zu knebeln hatte sie am meisten entwürdigt) und sagte mit rauer Stimme: „Du. Komm her. Ich muss dir etwas zeigen.“

Die Latexfrau zögerte erst. Dann machte sie es Britta gleich, hob die Maske an und ließ den Knebelball in ihre Hand fallen. „Du weißt doch, dass wir nicht miteinander reden dürfen. Sonst peitscht uns die höchste Dienerin wieder alle aus.“

„Es ist aber wichtig“, sagte Britta.

„Was ist denn mit deiner Stimme los? Du klingst so heiser.“

Sie war weiteres Reden leid, also zog sich Britta wieder die Maske über das Gesicht, nahm die andere Frau am Handgelenk und zog sie mit sich, in den Raum, in dem ihre Gefangene sich in dem Gestell hin und her warf. Sie war mittlerweile wieder aufgewacht und begriffen, was ihr zugestoßen war. Immer wieder spannte sie die Arme an und zerrte an den Ketten, die sie banden. Doch das Metall war stärker, genauso wie der Knebel.

Als die Frau neben Britta das Bild sah, zuckte sie zurück. Durch ihren verhängten Sehschlitz sah man, wie sich ihre Augen weiteten. Sie stürzte vor zu der gefesselten Frau. Zuerst versuchte sie, die Handschellen zu öffnen, aber selbst Britta wusste nicht, wo sich für diese ein Schlüssel befand. Langsam näherte sie sich der Latexfrau von hinten. Diese war mittlerweile damit beschäftigt, der Gefangenen den Knebel abzunehmen. Nicht gerade einfach, da diese heftig den Kopf schüttelte und ihre Retterin auf das aufmerksam machen wollte, was hinter ihr geschah.

Als der Mund von der Fessel befreit war, schrie die Gefangene: „Das ist eine Falle!“

In dem Moment schlang Britta ihren Arm um den Hals der Latexfrau.

 

Vor der Kammer, in dem sich die Weihegeschenke und die zukünftige Gespielin befanden, standen Fräulein Werth und Heske und rauchte jede eine Zigarette. Nicht ganz derselbe Effekt wie Skopolamin, wie Heske fand, aber es beruhigte sie ein bisschen. Die nächsten Stunden würden anstrengend werden. Und aufregend. Lüftungsschlitze an der Decke trugen den Rauch davon.

„Wo sind eigentlich die Novizinnen?“, fragte Fräulein Werth und sah sich um. Neben ihnen war die verschlossene Türe zur Kammer, in die andere Richtung erstreckte sich der hell erleuchtete Gang. „Die sollten doch schon wieder da sein.“

„Weiß nicht.“ Heske zuckte mit den Schultern. „Vielleicht rauchen sie auch und haben sich dabei verquatscht.“

Fräulein Werth – oder die höchste Dienerin – knurrte frustriert. „Gute Novizinnen sind heutzutage kaum noch zu finden. Ich habe damals meinen Gott nie enttäuscht.“

Noch einen tiefen Zigarettenzug nehmend, meinte Heske: „Das ist doch deren Problem, wenn sie sich den Ritus entgehen lassen. Wir beide können ihn auch alleine durchführen. Es wird unserem Gott beweisen, wer ihm wirklich dient.“

„Trotzdem …“ Fräulein Werth schaute sich noch einmal um. „Die drei nehme ich mir noch vor. Ich werde ihnen so lange die Fußsohlen peitschen, bis sie einen Monat nicht richtig gehen können.“

 

Nachdem Britta drei Latexfrauen überwältig, gefesselt und geknebelt hatte, liefen ihr in dem Erdgeschoss des Hauses keine weiteren Personen über den Weg. Da sie nicht wusste, wie sehr die Zeit drängt, kehrte sie in den Raum zurück, wo die drei Frauen alle sehr deutlich machten, wie wenig sie von der Behandlung hielten. Sie kämpften und schrien unverständliche Laute. Als Britta an ihnen vorbeiging, versuchte eine von ihnen – schwarze Haare, mollig – sogar nach ihr zu treten, was die Fußkette aber nicht zuließ. Langsam sah sich Britta um, welche Methoden zur Befragung ihr zur Verfügung standen. Sie brauchte Informationen. Schließlich wählte sie den größten Umschnalldildo, den sie finden konnte und zog ihn wie einen Slip über den Latexanzug. Das Gewicht des Dildos hing schwer an ihrer Hüfte.

Sie trat vor die erste Frau, die sie überwältigt hatte. Diese beruhigte sich etwas und hing schwer atmend in den Ketten. Ihr ganzer Körper glänzte vor Schweiß.

„Ich suche jemanden“, begann Britta und ließ die Worte kurz wirken.

„Mmmmhh!“

„Mffff!“

„Ihr werdet mir sagen, was das für ein Ort ist, was hier gespielt wird und vor allem: Wo ist meine Freundin!“

Mit den Worten lief sie einmal um das Gestell, packte die sich wieder windende Frau an der Hüfte und zielte mit dem Dildo zwischen die Pobacken.

 

„So.“ Fräulein Werth blickte auf die Zeitanzeige von ihrem Smartphone. „Wir haben 14:01 Uhr. Noch anderthalb Stunden bis zum Äquinoktium und bis die neue Gespielin unseres Gottes ihre Aufgabe antritt.“ Sie tätschelte Danielas Bein, was diese mit einem frustrierten Laut quittierte.

„Wir können mit dem Ritus beginnen.“

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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Kommentar(e)

War nicht schon der vorherige Teil der 12.?

Bei dieser Geschichte ist es leider eh etwas unübersichtlich, später einzusteigen, da die Nummerierung im Text "versteckt" ist und die Überschriften keinen Hinweis dazu liefern.

Wer sich aber "durchwühlt", findet eine gut geschriebene Geschichte.

Das ist schon Teil 13,  der oder die Autor/in hat sich wahrscheinlich mit dem nummerieren geirrt  Kann vorkommen 

Die Titel werden nochmal durchnummeriert, sobald ich weiss, aus wie vielen Segmenten "BDSM" besteht. Viele werden es nicht mehr sein. Bis dahin müsst ihr euch leider noch durch den Text suchen. Sorry.

Antwort auf von chimaere

Es ist dann für die Leser, die später hinzukommen, leichter, die richtige Reihenfolge zu finden.

Willst vorab nicht schon einmal bei diesem Teil aus der 12 eine 13 machen?

VG Megs