Bauernstube

"Klappentext"

Zuchtburschen bei der Landarbeit

 

Das schwere Holzpaddel schlägt auf dem kalten Arsch ein, wie eine Bombe. Nach den ersten Schlägen muss ich mich festkrallen, um nicht vom Bock zu hüpfen. Das schwere Holz knallt durch die Backen bis aufs Gerippe durch.

Nachdem der Arsch langsam warmgeprügelt ist, sind die Schmerzen nicht mehr ganz so schlimm. Aber ich merke, wie die Backen durch und durch weichgeklopft werden. Immer mehr steigt die Angst, zu Matsch verprügelt zu werden.

Leise stöhnend und jammernd nehme ich die Bestrafung entgegen. Jeder Schlag zeigt mir, welche Macht mein Herr über mich hat. Wie ein erlegtes Tier hänge ich da. Was bin ich doch für ein jämmerliches Stück. Glücklicherweise sieht sonst niemand, wie tief ich gesunken bin.

Die letzten Klatscher werden härter. Meine Beine fliegen hoch und ich rutsche über den Bock. Dann hab ichs geschafft.

Als ich absteige, spüre ich die Schwellung, die wie ein nasser Sack an meinem Arsch hängt. Hoffentlich blute ich nicht. Sofort gehe ich auf die Knie und küsse ergeben die Hand, die mich eben gezüchtigt hat. Ich gehöre meinem Herrn und er hat das Recht mich zu bestrafen, wie es ihm gefällt.

Danach kommen noch die obligatorischen Fußküsse. Immer muss ich demonstrieren, dass ich die Schläge und Demütigungen dankbar über mich ergehen lasse. Der Herr möchte sehen, dass mir die Strafe gefallen hat, auch wenn mir die Tränen in den Augen stehen.

Während der Jungbursche unter der Riemenpeitsche stöhnt und singt, knie ich daneben mit gesenktem Kopf.

Dann klingelt es. Sicher der Bauer. Mein Herr geht zur Tür. Ich folge ihm und knie devot hinter ihm, als der die Tür öffnet. Der Gast soll gleich sehen, dass hier ein Sklave gehalten wird. Das beeindruckt die Gäste. Außerdem ahnt er Bauer, dass er mich für seine Bedürfnisse wird benutzen dürfen. In der Szene gilt es als unhöflich, die Sklaven nicht seinen Gästen anzubieten.

Der Bauer begrüßt meinen Gebieter herzlich und unterhält sich mit ihm. Eine Weile stehen sie in der Halle. Er tut so, als bemerke er uns Sklaven nicht. Der Jungbursche ist auch aus dem Keller gekommen und kniet hinter mir.

Wie zufällig stellt der Bauer seinen Fuß etwas vor. Als abgerichteter Knecht weiß ich, was das bedeutet. Ich beuge mich runter und küsse ihm die Füße, erst den einen, dann den anderen. Der Kuss muss so fest sein, dass der Gast ihn durch den Schuh spürt.

Zum Dank wirft der Bauer mir seine Jacke über den Kopf. Als die Herrschaften sich ins Wohnzimmer setzen, räume ich die Garderobe auf und eile, um sie mit Getränken zu bewirten. Ein nackter, kniender Knecht der Getränke auf einem Tablett serviert, ist eine anregende Deko für die herrschaftliche Gesellschaft.

Nach einiger Zeit brechen die Herrschaften auf. Wir Sklaven ziehen die Einheits-Klamotten über: Weiche, gürtellose Trainingshosen und -jacken ohne Unterwäsche, dazu Arbeitsschuhe ohne Socken. In der Dunkelheit müssen wir Sklaven durch die Heckklappe in den Kombi steigen. Der Gepäckbereich ist von den Sitzen durch ein Hundegitter getrennt.

Wir müssen uns hinlegen, dicht nebeneinander kauern, damit wir hineinpassen, ohne durchs Fenster sichtbar zu sein. Der Bauer wirft eine Decke über uns Sklaven. Überall sind Hundehaare. Vor meiner Fresse habe ich die schweren Arbeitsschuhe des Jungburschen. Unter der Decke wird es warm und stickig.

Der Wagen zieht an und wir rollen in die Nacht.

* * *

Spät kommen wir auf dem Bauernhof an. Der Bauer sperrt uns vier Knechte über Nacht in eine düstere, stickige Kammer unter dem Dach. In Trainingsklamotten sollen wir auf Strohmatten auf dem Boden schlafen. Für uns vier passen gerade mal zwei Matten neben den kleinen Tisch und Stuhl.

Dann kommt der Bauer auch noch mit einem Satz Sklavenfesseln. Der eine Knecht muss sich auf den Bauch legen. Mit den Schlaufen bindet der Bauer ihm Hände und Füße auf dem Rücken zusammen. Das sieht ziemlich unbequem aus. Es muss an Armen und Beinen ziehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Knecht die Nacht viel schlafen wird. Vermutlich hat er was angestellt, wofür er bestraft werden muss.

Der Bauer schaltet das Licht aus und schließt die Tür von außen ab. Durch das winzige Dachfenster dringt ein matter bläulicher Schein. Es stinkt nach dem Schweiß der Tagesarbeit. Alle haben noch ihre verschwitzten Klamotten an. Die Füße mit den qualmenden Socken sind von den Arbeitsschuhen befreit und verbreiten ihren schweren Dunst.

Ich liege eingeklemmt zwischen den Tischbeinen und dem verschnürten Knecht-Paket. Da höre ich, wie es im Dunkel stöhnt und reibt. Die anderen beiden kommen in Fahrt. Nach der harten Arbeit und dem Fressen wundert mich das nicht. Mein Arsch brennt und juckt. Die Hitze breitet sich aus und macht auch mich ganz rollig.

Das Paket neben mir liegt sich Brust und Bauch platt. Es versucht sich im Dunkeln auf die Seite zu drehen und stößt mich mit den Kien.

Ich bin so geil und das dumme Stück liegt direkt vor mir. Auch unter Sklaven gibt es eine Hierarchie. Und dieses dumme gefesselte Stück ist offenbar gerade ganz unten. Keinen wird es stören, wenn ich mich daran bediene.

Ich taste nach dem Bund der Trainingshose und schiebe ihn runter. Grunzend regt sich der Bursche, aber ich lasse mich davon nicht ablenken. Schwanz und Eier fallen aus der Hose wie reife Früchte.

Im Dunkel ertaste ich den Sack. Der ist lang und weich, die Eier bis auf den Schenkel herabgerollt. Ich mag solche langen Hängesäcke. Die Kugeln liegen empfindlich offen. Der Herr kann sie sich einfach greifen und kneifen. Oder er schneidet sie ab... Nicht wirklich – natürlich.

Das Bündel stöhnt und jammert im Dunkel, als ich die Hoden greife, befummel, nach den Schwachstellen Taste und zudrücke. Das Grunzen kommt tief aus dem Rachen. Ich liebe es, aus einem Zuchtfleisch Laute zu erpressen. Mal sehen, was passiert, wenn ich den einzelnen Hoden drücke, die Eier zwischen den Fingern durchflutschen lasse, sie presse, oder in die Länge reiße, als wolle ich sie ausreißen. Das Gurgeln, Jammern und Stöhnen ist einfach göttlich.

Das macht mich so geil. Wichsen darf ich mich. Nur das Abmelken hält mein Herr streng unter Kontrolle. Wehe er merkt, dass ich heimlich abgespermt habe. Aber ohne Abspermen komme ich einfach nicht zur Ruhe. Immer wieder wache ich auf, fange wieder an zu wichsen. Und das Fleischbündel mit dem Hängesack ist so nah.

Im Dunkel greife ich mir wieder den Sack. Das Bündel schreckt auf, war wohl schon eingenickt. Mir egal. Ich Wichse wie wild und stoße dabei mit der Eichel immer wieder in die Eier. Noch nie habe ich Eier gefickt. Schade, dass die kein Loch haben. Ich lege sie auf meinen Handteller und ficke mit der Eichel dagegen. Meine Stöße rufen im Dunkel ein rhythmisches Stöhnen und Jammern hervor. Könnte ich doch nur endlich einschlafen. Mit der Faust halte ich unsere Schwänze gegeneinander und ficke seinen Schwanz.

* * *

Am Morgen poltert der Bauer in aller Frühe herein und scheucht uns von den Strohmatten. Waschen müssen wir uns mitten auf dem Hof mit nacktem Oberkörper und eisigem Wasser direkt aus der Pumpe.

Im Kuhstall mit seinem Güllegestank gibt es einen flachen Trog zur Fütterung der Knechte. Kalten Eintopf mit Gemüse, Speck und Graupen gießt der eine Knecht aus einem Topf hinein. Dann streut er noch alte Brotstücke darüber, die sich schnell mit der Suppe vollsaugen. Zu viert knien wir vor dem Trog und müssen mit dem Maul direkt aus dem Trog schlürfen und lecken.

Der Bauer kommt vorbei und genießt den Anblick. Und mein Gebieter betrachtet sich genüsslich das Schauspiel.

Nach dem Fressen müssen wir die Kühe melken. Dann füttern und Ausmisten. Glücklicherweise gibt es dafür Gummistiefel und Mistgabeln.

Der Hausknecht leitet die Arbeit an und zeigt uns, was wir tun müssen. Als wir fertig sind, führt er uns aus dem Stall. Mitten auf dem Innenhof müssen wir uns hinknien zum Rapport. Wie dummes Vieh knien wir da aufrecht in einer Reihe und warten, dass die Herrschaften Zeit für uns haben.

Der Bauer lässt uns warten. Na, vielleicht besser knien als arbeiten müssen, auch wenn ich mir selten dämlich vorkomme. Endlich kommen die beiden Herren aus dem Haus. Der Bauer ruft seinen Hund, krault ihn, spielt mit ihm Holen. Dann kommt er auf uns zu.

„Na, schon fertig?“

„Alles fertig, Herr Bauer“, verkündet der Hausknecht. „Gemolken, gefüttert, ausgemistet.“

„Na, das werden wir ja denn sehen.“ Er schreitet die Reihe ab, greift jeden am Kinn und schaut sich die Fresse an. Mein Kinn fasst er mit harter Hand, schiebt den Kopf hin und her. Mit der Gerte drückt er mir die Trainingshose hinunter bis auf die Knie, sodass sie im Dreck liegt. Mit der Gerte schwenkt er mein Gemächt hin und her. Ich zucke vor Angst, dass er gleich zuschlagen könnte.

Er tut es nicht. Dafür zieht er mir das Shirt hoch, betrachtet meinen Oberkörper und kneift mir in die Seite, dass mir die Tränen kommen. So halb entkleidet verlässt er mich und geht zum Nächsten.

Den PC-Knecht begrüßt er mit einer schallenden Backpfeife. Keine Ahnung, was der getan hat.

Mein Gebieter, der hinterher schreitet, ist beim Jungburschen stehengeblieben. Er holt sich den Schwanz aus der Hose und hängt ihm dem Burschen ins Maul. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie der Bursche schlucken muss. Schluck, Schluck, Schluck muss er dem Gebieter die ganze Pisse abtrinken. Hätte mein Herr nicht einfach aufs Klo gehen können?

„Rüben. Ihr hackt heute Rüben“, verkündet der Bauer. „Der Hausknecht wird euch den Acker zeigen. Und ihr zieht Turnzeug an. Es soll heiß werden. Abmarsch!“

Wir machen uns auf. Der Jungbursche muss noch eben zu Ende schlucken, bis mein Herr fertig ist.

* * *

Mit dünnem Turnzeug, Gummistiefeln und Sonnenhüten, bewaffnet mit langstieligen Hacken, arbeiten wir uns langsam rückwärts durch die Reihen des Rübenfeldes und Hacken das Unkraut. Der Hausknecht ist der schnellste. Er schafft eine Reihe, wo ich gerade erst gut auf der Hälfte bin. Hoffentlich verpetzt er uns nicht.

Die Sonne brennt. Die Arbeit ist schweißtreibend. Turnhose und Hemdchen kleben am Körper. Sehnsüchtig warte ich auf die Mittagspause.

Wie eine Fata Morgana nähern sich zwei Gestalten in der flirrenden Hitze. Die Herrschaften geben sich die Ehre. Aber sie scheinen nichts zu Trinken oder zu Fressen dabei zu haben.

Als sie näherkommen, bin ich unschlüssig, was zu tun ist, fleißig weiterarbeiten oder aber die Referenz erweisen. Dumme Frage eigentlich. Ich drehe mich um und falle auf die Knie.

Zur ordentlichen Begrüßung gehört Füßeküssen. Aber die Herrschaften sind noch einige Schritte entfernt. Auf Knien krieche ich durch die Rüben auf meinen Gebieter zu. Meinem Besitzer steht der größte Respekt zu. Ich küsse die staubigen Schuhspitzen über und über. Es ist nur Staub und Sand, der hat mich nicht zu stören.

Mein Herr fasst mich bei den Haaren, zieht mich hoch und drückt meine Fresse gegen seinen Schritt. Die abgewetzte Cordhose scheuert mir über das Maul. Er trägt das Ding bestimmt schon zwei Wochen. Es riecht nach Schweiß, eingetrocknetem Urin und seinem herben Arschduft. Ich weiß, der Geruchscocktail soll mich demütigen. Und ich fühle mich auch behandelt wie ein Waschlappen.

Er drückt meinen Schädel fest in den Schritt, greift zur Gerte, die er bei sich trägt, und zieht mir einen heftigen Hieb über meine dünne Turnhose. Ich brülle meinen Schmerz in den dicken Stoff.

„Na, du faules Stück. Ich sehe, du bist den anderen beiden ziemlich hinterher.“

Mein Herr hat recht, ich bin ein Versager. Selbst als einfacher Feldarbeiter fühle ich mich zu doof.

„Na, ihr Lahmärsche“, brüllt der Bauer. „Ich dachte, ihr seid schon fertig. Wo bleibt ihr so lange? Und du“, er gibt mir einen Tritt gegen die Hüfte, „weiterarbeiten. Was hängst du hier rum?“

Sofort reiße ich mich los, springe auf und mache mich mit der Hacke wieder an die Arbeit.

Der Bauer kommt von hinten auf mich zu und zückt seine Gerte. Zapp, zapp, zapp, zieht er mir Hiebe über die Schenkel. „Ich werde dich lehren, hier rumzuhängen.“

Eifrig hacke ich drauflos, will schnell die Reihe fertigmachen. Aber hinter mir steht noch immer der Bauer. Als ich ihm ausweichen will, versperrt er mir den Weg. Seine Hand fasst mir an den Arsch. Die Pranke schiebt sich von unten in die Turnhose über meine frischen brennenden Striemen. Mit seinen schwieligen Fingern fährt er mir durch die empfindliche Kerbe.

Als ich zurückzucke hält er mich an der Backe fest. Sein harter Griff krallt sich in das Fleisch, als wolle er einen Batzen Teig zerreißen. Ich jammer. Der dicke Stinkefinger ertastet meine Rosette und drückt sich hinein. Mitten auf dem Feld fickt mich der Bauer mit seinem Stinkefinger und mein Gebieter steht daneben und genießt meine Grimassen.

„Also wie besprochen. Ich werde meinen Knecht mitnehmen und wir fahren jetzt auf den Markt“, spricht mein Herr.

Der Bauer grunzt zur Bestätigung.

* * *

Einen Schritt hinter ihm mit gesenktem Kopf folge ich meinem Gebieter durch das dichte Gedränge über den Markt. Wenigstens scheint er sich hier auszukennen.

„Frisches Gemüse“, ruft eine Dame, „Direkt vom Bauern.“

„Ich weiß“, bestätigt mein Herr. „Ich komm grade von deinem Bauern. Ich soll dir Grüße ausrichten und kontrollieren, ob du auch ordentlich arbeitest.“

„Oh mein Herr, ich wusste nicht...“, haucht sie. „Ich wusste nicht.“ Hinter ihr steht noch ein Landbursche mit einem strohdummen Blick.

„Für dich 'Gnädiger Herr'.“

„Gnädiger Herr, entschuldigen Sie bitte.“

„Ist das eine Art, seinen Herrn zu begrüßen?“

„Begrüßen? Wie? Ach. Aber hier?“ Ängstlich schaut sie sich um.

„Natürlich auch hier.“

„Aber...?“ Fast unmerklich nickt sie in meine Richtung.

„Ach das. Das ist nur ein Knecht. Den musst du nicht weiter beachten. Der hat seine Abreibung schon bekommen.“

Hilflos schaut die junge Dame mit dem wirren Bubikopf meinen Herrn an.

Er schiebt seine Stiefelspitze unter die Schürze des Marktstandes.

Fahrig zieht die Dame unter dem klapprigen Tischgestell einige Gemüsekisten beiseite. Dann verschwindet sie unter dem Tisch. Die Zeltplane bewegt sich.

Eine Kundin stellt sich an. Mein Gebieter gibt ihr winkend den Vortritt. Der Landbursche nimmt ihre Bestellung auf. Währenddessen schiebt mein Herr die andere Stiefelspitze unter die Plane. Der erste Stiefel glänzt feucht.

Ja, so geht es den Sklaven. Denen bleibt nichts erspart, noch nicht mal vor der Öffentlichkeit. Mein Herr soll die beiden wohl mitbringen, sobald der Markt vorbei ist.

Ich stehe ja auf Frauen. Und zu sehen, wie diese hier meinem Herrn die Füße küssen muss, macht mich besonders an. Gleichzeitig fürchte ich sie auch. Eine Frau kann einen mit einer Bemerkung bis ins Mark treffen. Dann schäme ich mich und traue mich nicht an sie heran. So mache ich denn mit Männern Sex, bin versklavt worden. Ein Sklave kann sich nicht aussuchen, mit wem er Sex hat. Seit dem muss ich den Herren den Arsch küssen.

Manchmal wäre ich auch gerne eine Schlampe. Eine, auf die die Kerle fliegen und die allen zu Willen sein muss.

Hoffentlich blamiere ich mich nicht vor der Dame. Aber wenn ich mir vorstelle, dass sie auch über den Bock muss... Das würde ich schon gerne sehen, wie sie strampelt und jammert und ihre Muschi zeigt. Da regt sich bei mir was. Ob sie wohl auch in der engen Kammer mit den Knechten übernachten muss? Aber an sowas darf ich gar nicht denken.

* * *

Der Jungbursche und ich, wir ziehen den Wagen mit Heu vom Feld. Wie zwei Ackergäule stapfen wir nebeneinander zwischen den drei Holmen des Wagens.

Als der Bauer sieht, wie wir auf den Hof rollen, greift er zu seiner Fuhrmannspeitsche. Mit dem langen Peitschenstiel stoppt er uns. Er mustert uns, wie wir in Turnhosen, Stiefeln und mit Strohhut schnaufend von einem Bein auf das andere treten. Er tätschelt mir den Hals, fährt die Flanke ab und kneift mich schon wieder in die Arschbacke.

Mein Gebieter hat sich den blonden Schönling vom Marktstand wie eine Bank vor die Hütte gestellt, setzt sich darauf und betrachtet die Szene aus der Ferne.

Der Bauer kneift in meine Titte und zwirbelt daran herum. Dann wendet er sich dem anderen Gaul zu und inspiziert den Jungburschen.

Plötzlich merke ich einen Zug in den Armen. Der Bauer steigt auf den Wagen und setzt sich auf die schmale Fuhrmannsbank. Die Peitsche pfeift und knallt in der Luft. Sofort ziehen wir dummen Gäule ängstlich an.

Mit dem Bauer obenauf ist der Wagen viel schwerer zu ziehen. Mit der Peitschenspitze weist der Fuhrmann uns den Weg. Auf dem Innenhof können wir ohnehin erstmal nur einen großen Bogen fahren.

„Hopp, hopp“, treibt er uns an. Zapp, pfeift die Peitsche. Ein brennender Schmerz explodiert auf meiner Brust. Der Bauer hat mir die Peitsche von hinten über die Schulter gezogen. Der Schmitz hat einen Striemen quer über die Brust gezogen.

„Aaah“, brüllt der Jungbursche. Auch er bekommt die Peitsche zu spüren.

Pfitt, pfitt, pfit, bekomme ich die nächtsen Hiebe übergezogen. Das macht mir Beine. Wie angestochen ziehen wir Gäule den Karren aus Leibeskräften durch die hintere Ausfahrt zurück auf den Feldweg. Ich schwitze schon wie Sau. Pfitt, schlägt der nächste Hieb ein. Ich wieher wie ein Gaul.

Der Bauer kennt keine Gnade. Er steuert mit uns auf die alte Eiche zu. Wir müssen um den Baum eine Runde drehen durch das holprige Gelände. Dann geht es hoffnungsvoll wieder zurück. Völlig ausgepumpt traben wir auf den Hof, wo mein Gebieter seiner Bank den Arsch tätschelt und ihr zwischen die Beine greift.

* * *

Es wird Abend, wir gehen rein. Beim Eintreten müssen wir Knechte die dreckigen Stiefel ausziehen. Die Herrschaften sammeln sich mit den Knechten in der geräumigen Küche des Gutshauses. Der Hausknecht macht in einer gusseisernen Pfanne aus unzähligen Eiern Rührei. In einer Grillpfanne brutzelt Speck. Alle kriegen Hunger.

Den Turnhosen fehlt irgendwie das Innenteil. Ich werde geil, bin seit Tagen nicht gemolken. Die Möhre schlackert hin und her, findet keinen Halt. Immer wieder schiebt sie sich durch das kurze Hosenbein. Das Zipfelmützchen aus Fleisch schaut frech aus der Öffnung hervor. Hoffentlich sieht das keiner.

Mich juckt es echt. Wie gerne würde ich mich ein bisschen kneten oder irgendwo reiben. Aber zwischen all den Leuten in der Küche, wie soll das gehen? Ich muss mir die Möhre zumindest wieder so reinstecken, dass man die Spitze nicht sieht.

„Iii, der hat sein Ding angefasst“, ruft die Marktfrau, die mit den Jungs rumalbert.

„Gar nicht“, wehre ich mich.

„Was hast du?“, will mein Gebieter wissen.

„Gar nichts.“
 
Mein Herr fasst mich am Ohr. Das macht er häufig so, wenn er was mit mir zu bereden hat. „Ich habs doch auch gesehen. Du hast dich angefasst.“

„Gar nicht.“

„Lügst du mich jetzt auch noch an?“

„Ich wollte doch nur... Meine Hose. Ich musste.“

„Du hast eine Stange in der Hose. Ich sehs genau. Du hast gewichst, vor allen Leuten. Du weißt, dass du das nicht darfst. Und jetzt lügst du mich auch noch an?“

„Ich hab nicht gewichst, ehrlich.“ Warum glaubt mir nur keiner? „Ich musste nur mal kurz anfassen.“

Klatsch, schlägt eine Ohrfeige ein, dass mir die Backe brennt. Mein Herr hat mich losgelassen, aber vom Drücken und Ziehen pocht die Ohrmuschel.

„Sag mal Bauer, hast du einen dünnen Rohrstock.“

„Aber sicher mein Lieber. Alles, was du willst. Da auf dem Küchenschrank habe ich immer was parat.“

„Oh, ich sehs. Bursche, streck die Hand vor.“

Meine Fresse verzieht sich zu einer heulenden Schnute. Das ist so ungerecht. „Ich wollte doch nur. Das sind die Hosen...“

„Ach, jetzt sinds die Hosen. Du machst es nur noch schlimmer. Streck die böse Hand raus.“

Ich halte meine Hand hin.

„Höher. Und gerade halten.“ Zapp, zapp, zapp - zapp, zapp.

In schneller Folge zieht der Herr mir die üblichen Fünf über die Handfläche und die Finger, so schnell, dass ich nicht wegziehen kann. Dann kommen die Schmerzen, als hätte der Stock durchgeschlagen bis auf die Knochen. Ich schreie und hüpfe hoch. Heftig versuche ich die Schmerzen aus der Hand zu schütteln. Dann schiebe ich sie mir zwischen die Schenkel, um die Schmerzen wegzureiben. Hoffentlich gibt es dafür nicht extra. Das waren doch hoffentlich alle Schläge, bitte, bitte. Alle schauen mich belustigt an, wie ich da ein Theater mache.

„Schau mich mal an.“ War wohl doch noch nicht alles. Der Gebieter schaut mir in die Augen. „Und für die Lügen...“

„Ich hab nicht gelogen“, säusel ich.

„... und Widerworte, dafür gibts auch noch was.“

Oh, bitte nicht.

„Ohrfeigen. Fünf für die Lügen. Und fünf für Widerworte.“

Besser, ich sage jetzt nichts mehr. Meine Lippen verziehen sich.

„Knie dich hin.“

Ich gehe auf die Knie, mitten in der Küche. Ich muss aufrecht knien für das Einstecken der Ohrfeigen, schon klar.

Alle schauen mich an. Der Bauer sitzt in seinem Schaukelstuhl und drückt sich das Gesicht des PC-Burschen gegen den Latz der Arbeitshose. Die Marktgöre rangelt mit den Knechten auf der Eckbank. Auf dem Herd brutzelt der Speck und alle warten auf das Essen.

Patsch, kriege ich eine gescheuert, dass mir das Kinn wegfliegt. Flapp, schlägt die Rückhand ein.

Während meine Fresse heiß anläuft und mir der Schädel brummt, geht mein Herr am Herd schauen, was es gibt. Ich darf da mitten im Raum knien und auf meine nächsten Watschen warten, während mein Herr dem blonden Landburschen, diesem widerlichen Schönling, in das Hosenbein greift und ihm die Eier schaukelt. Ist wohl sein neuer Favorit. Der darf ihm sicher heute Nacht einen blasen, wenn nicht mehr. Und ich bekomme hier vor allen in die Fresse. Na toll.

Flatsch, flatsch klatsch flatsch. Ich hab meinen Herrn gar nicht kommen sehen, da scheuern mir die nächsten Ohrfeigen die aufmüpfigen Gedanken aus dem Dummschädel.

„Soll erst mal reichen. Den Rest gibts später.“ Fast unmerklich hält mein Herr mir die Hand hin.

Dankbar und ergeben nehme ich die Hand und küsse inbrünstig den Handrücken, der mich gerade geprügelt hat. Als sich die Hand entzieht, gehe ich runter und küsse eifrig die Füße. Mein Herr muss unbedingt spüren, dass ich mich für die Strafe bedanke und mich bessern will. Auch wenn alle belustigt zusehen, Unterwürfigkeit ist das Wichtigste. Nur so kann ich meinen Herrn besänftigen. Und vielleicht erinnert er sich dann wieder daran, dass ihn meine bedingungslose Gehorsamkeit geil macht und er schickt diesen dummen Schönling zum Teufel.

„Essen“, verkündet der Hausknecht. Zusammen mit dem PC-Fuzzi tafelt er auf. Die Herrschaften bekommen als erstes serviert. Zu Rührei und Schinken bekommen sie Brot und knackiges Gemüse. Wir Knechte und die Magd müssen am Gesinde-Tisch essen und bekommen nur Ei und Speck und ein bisschen Brot – damit wir Leim auf die Rute bekommen, wie mein Herr sich ausdrückt, oder so ähnlich. Alles nur, weil die Herrschaften glauben, dass Burschen, die Druckschmerzen in den Eiern haben, härter arbeiten können.

Wir Gesinde sitzen eng gedrängt auf der Eckbank und den Stühlen um den zu kleinen Tisch. Die Magd, die mich verraten hat, sitzt mir gegenüber. Sie grinst sich noch immer einen, seit sie gesehen hat, wie ich was auf die Finger bekomme, die dumme Ziege.

„Machst du immer so’n mürrisches Gesicht?“, macht sie mich an.

Ich tue so, als wär sie Luft für mich. Ist sie ja auch, wenn sie nicht so ne geile Schlampe wäre, die dumme Ziege. Mit den Fingern würge ich mir das Rührei rein. Besteck gibts offenbar nicht fürs Gesinde. Alle müssen sich das Ei mit den Fingern aus der Schüssel grapschen.

„Hej, Wichser“, macht sie mich an. „Aufwachen. Lächel mal.“ Als ich immer noch nicht reagiere, schnipst sie mir Ei ins Gesicht.

„Dumme Ziege. Alles nur wegen dir.“

„Oooh. Jetzt wird er böse.“ Sie lacht, die Kerle grinsen.

Ich schnipse Ei zurück. Der Brocken hoppelt aber nur über den Tisch und verkrümelt sich über die Tischkante.

„Oo, wohl zu viel Watschen gekriegt“, schaut sie gespielt traurig. „Los, runterkriechen und auflecken!“

„Du bist so hässlich“, setze ich an, wenn sie doch nur nicht so schön wäre.

Uff, trifft mich ein Ellenbogen in die Seite. Der PC-Heini hat mich gestoßen. Die ersten Knechte stehen auf. Der Hausknecht gibt mir im Vorbeigehen einen Kopfklatscher. Gerade will ich mich umdrehen und mich beschweren, da wischt sich der Jungbursche in meinen Haaren die Hände ab. Bah, ist das ekelig, die dumme Sau. Noch nicht mal der Jungbursche respektiert mich. Irgendwie haben die sich alle gegen mich verschworen. Das ist so gemein. Fast fange ich zu weinen an.

Ich muss erstmal aufstehen und mir die Finger waschen. Der Hausknecht kommt mir entgegen. Ansatzlos, im Vorbeigehen trifft seine Faust in mein Gehänge. Ich sacke zusammen.

Die Hodenschmerzen lassen mich zur Salzsäule erstarren. Nervös greife ich mir in den Schritt und versuche die Schmerzen aus den Eiern zu reiben. Ich fange an zu husten, dass mir die Eistückchen aus dem Maul fliegen. „Du dumme Sau.“ Ich schubse den Hausknecht.

Ein Stuhl poltert. Drei bollernde Schritte über den Dielenboden, dann ist mein Herr bei uns und fasst uns beide am Ohr. „Was ist hier los?“

„Der hat mich auf die Hoden gehauen“, rufe ich, bevor mir der Griff meines Herrn die Ohrmuschel aufwickelt und ich versuche mit den Gesichtsmuskeln das Ohr am Ausreißen zu hindern.

„Der hat schon wieder gewichst“, ruft der Hausknecht.

Gar nich – hätte ich beinahe gesagt. Aber dann fällt mir siedend heiß ein, dass ich keine Widerworte geben darf.

„Genug jetzt.“ Mein Herr schwenkt uns an den Ohren hin und her wie schmutzige Socken. „Umdrehen, Hände an die Wand.“

Nebeneinander stehen wir an der Wand und stützen uns mit den Händen an den uralten Planken ab.

„Einen Schritt zurück!“

So schräg zu stehen, ist ganz schön anstrengend. Ich höre, wie mein Herr den Gürtel aus seiner Hose zieht. Irgendwas macht er hinter uns. Mit einem kurzen Ruck segelt meine Turnhose auf die Schuhe. Auch dem Hausknecht baumeln Schwanz und Eier im Freien.

Mein Herr holt aus. Mit einem heftigen Klatsch schlägt der schwere Gürtel auf meinem Arsch ein und reißt mich fast von den Füßen.

Klatsch, klatsch, bekommen wir abwechselnd Schläge. Glücklicherweise bin ich schon vorgewärmt durch das Paddel von gestern. Aber der schwere Gürtel mit seinen harten Kanten schlägt wie ein Dampfhammer ein. Schnell bin ich am Wimmern.

Klatsch. Der Hieb durchläuft den ganzen Körper. Arme und Beine zittern, vom Einschlag und der schrägen Haltung.

Klatsch. Die harte Hand meines Herren lässt mich erbeben. Ich wollte es ja so, eine harte Hand eines Herrn. Ich dummes Vieh. Und jetzt bekomme ich Schläge und jammer wie ein Schlosshund.

„So, und jetzt will ich nichts mehr davon hören.“

Vorbei. Schläge überstanden. Dürfen wir von der Wand? Ich schaue über meine Schulter – offenbar ja.

„Und du, komm mal her.“ Mein Herr winkt mich zu sich ran, packt mich am Hinterkopf und zieht mich dicht zu sich. „Du warst sehr unartig. Wie kannst du mich so blamieren, wenn wir hier zu Besuch sind?“ Er klatscht mir in den Nacken. „Ich will, dass du dich endlich benimmst hier. Ist das klar?“

Mit bibbernden Lippen nicke ich heftig. „Ja, ist klar.“

„Siehst du den Stuhl da in der Ecke?“ Er zeigt mir was. „Das ist ein Rimsessel. Du wirst dich von hinten da drunter schieben. Und dann will ich von dir heute Abend nichts mehr hören. Verstanden?“

Ich nicke.

Es ist ein ziemlich ausladender, schwerer Sessel, Eiche rustikal, die Polster mit Kunstleder bezogen. An der linken Seite hat er so einen merkwürdigen langen Hebel mit Handgriff.

Schuldbewusst tapse ich auf den Sessel zu. Im Gehen versuche ich die Turnhose von den Füßen wieder hochzuziehen. Meine Arschbacken schmerzen und spannen von den Hieben.

„Die Hose bleibt unten!“, ruft mein Herr mir nach.

Ich seh total bescheuert aus, wie ich fast nackt, mit der Hose um die Füße den Sessel aus der Ecke ein Stück vorrücke, um dahinter zu gelangen.

Einige der Knechte schauen mir zu, während andere die Tische abräumen. Der Bauer sitzt in einem anderen Sessel und drückt sich schon wieder seinen PC-Burschen in den Schritt. Mein Herr beobachtet mich, ob ich auch alles richtig mache.

Das Sitzpolster vom Rimsessel hat in der Mitte eine Öffnung. Um hinter den Sessel in die Ecke zu gelangen, muss ich ihn noch weiter vorschieben. Dann lege ich mich auf den Rücken und robbe mich darunter. Unter dem Sessel hängt ein Kopfbrett an einem merkwürdigen Gestänge. In der Enge schiebe ich meinen Kopf auf das Brett. Dann blicke ich durch die Öffnung an eine Zimmerdecke aus rohem, dunklen Holz. Die muss wohl schon Jahrhunderte alt sein.

Plötzlich knarrt es. Jemand schiebt den Sessel zurück an seinen Platz. Mit Popogewackel rutsche ich über den Boden. Die Beine werden in der Ecke eingeklemmt. Es ist sehr eng hier. Aus eigener Kraft werde ich wohl kaum mehr von dem Ungetüm befreien können.

Kurz sehe ich einen nackten Arsch aufblitzen. Dann wird es dunkel und eine harte Arschbacke drückt gegen meine Nasenspitze. Eilig richte ich den Schädel aus, dass meine Nase in die Kerbe trifft. Ich küsse meinem Herrn den Arsch.

Dass es mein Herr ist, erkenne ich eindeutig an seinem Geruch. Ich habe schon viel Zeit zwischen seinen Backen verbringen dürfen. Mein Herr sagt, es ist eine große Ehre für mich und ich würde da hingehören, weil ich sonst zu nichts nütze bin.

Ich beginne wie immer mit festen Schmatzern auf den Arsch, um meine Ehrerbietung zu zeigen. Mein Herr hat sich mal wieder nicht die Zeit genommen, sich vorher zu waschen. Ist das denn wirklich so schwierig, muss das denn sein? Der süßliche Geruch von seinem letzten Stuhlgang raubt mir fast den Atem. Aber meinem Herrn kann das ja egal sein. Danke.

Ich lecke erstmal die Backen, um mir Mut zu machen. Die Haut schmeckt sauer vom Schweiß des Tages. Dann stoße ich in die haarige warme Kerbe vor. Die Schmierschicht zwischen den Backen schmeckt bitter. In der Enge bekomme ich kaum Luft. Die Zunge reibt über die harten Haare wie über Sandpapier.

Erstmal versuche ich alles sauberzulecken – von unten bis oben durch die ganze Kerbe und wieder zurück. Die bittere Schmiere sammelt sich bei mir auf der Zunge. Als Sklave bin ich verpflichtet alles runterzuschlucken. Langsam wird das Bittere weniger.

In der klaffenden Spalte suche ich nach der engen Rosette. Mein Herr hat ein hartes Loch. In der Regel komme ich selbst bei großer Anstrengung kaum mit der Zungenspitze hinein. Unter dem Sessel liegend muss ich ständig meinen Kopf anheben, um meine Fresse fest gegen den Arsch des Herrn zu drücken. Schnell bekomme ich Nackenschmerzen.

Wie ein wilder hämmer ich meine Zunge gegen den engen Muskel. Dann lasse ich den Kopf wieder sinken, um den Nacken zu entlasten. Ich starte den nächsten Angriff. Da höre ich ein Knarzen und Knattern.

Der Herr zieht am Hebel. Das Gestänge bewegt mich, hebt das Kopfbrett und presst meine Fresse mit großer Kraft in die Arschkerbe.

Meinen Kopf kann ich nicht mehr bewegen. Die Wangen sind festgepresst. Die Zunge bekomme ich kaum noch zwischen den Zähnen hindurch. Dafür wird mir sofort die Luft knapp.

Eifrig versuche ich die Zunge noch irgendwie durch die Kerbe zu reiben, um meinem Herrn Befriedigung zu verschaffen, bevor mir ganz die Luft ausgeht. Tapfer halte ich Sekunde um Sekunde aus.

Dann drehen meine Gehirnwindungen durch. Ich trommel mit den Fäusten auf den Boden. Beine und Füße sind in der Zimmerecke eingeklemmt. Nichts tut sich. Ich drehe durch.

Ein Ratschen und Klappern. Ich sinke ab, ziehe Luft zwischen den Backen. Wieder ein Ratschen und ich muss zurück in die enge Kerbe zwischen die harten Backen.

Diesmal bleibt etwas mehr Luft. Dankbar wasche ich meinem Besitzer die haarige Kerbe mit der Zunge durch, bevor ich mich daran mache, ihm die Rosette zu massieren. Ob mein Herr an mich denkt, wenn ich mich bei ihm einschleime? Oder bin ich doch nur ein billiger Massagesitz für ihn?

Der Arsch rutscht auf mir rum. Ich spüre seine dicken behaarten Eier und lecke sie dankbar. Durch den Schritt zieht Luft zu mir.

Seine feuchte Schwanzspitze kitzelt auf meiner Stirn. Er rutscht noch weiter. Ich kann seinen grauen Busch sehen und den Bauch. Er späht zu mir herab und fädelt seine Schwanzspitze in mein Maul.

Ich schließe die Augen, weil ich weiß, dass mein Herr nicht gerne beobachtet wird, wenn er auf dem Klo sitzt. Ein Moment ist Stille. Dann flutet Bitterwasser mein Maul. Eifrig schlucke ich, während ich ein wenig an der Eichel sauge, damit ja nichts daneben geht.

Schluck, Schluck, Schluck, sauge ich seinen Abfall in meine Klärgrube, wie er es nennt. Übelkeit steigt in mir auf. Von der Bitterkeit schüttelt es mich. Für meinen Herrn ist das ganz normal, einen Sklaven als Toilette zu benutzen.

Mein Besitzer zieht seinen Schlauch heraus. Er wischt die Eichel an meiner Stirn ab. Dabei laufen einige Tropfen die Schläfe hinunter und versickern in meinen Haaren. Dafür kann ich aber nichts.

Der Gebieter steht auf und ich höre, wie er sich die Hosen anzieht. Er geht weg und lässt mich in der Ecke liegen, wie ein Campingklo.

Nicht gerade abwechslungsreich der Blick aus dem Loch. Ich höre, wie das Gesinde lacht, als der Bauer einen Witz erzählt. Na toll, die anderen feiern und mich haben sie hier vergessen.

Alle sind gegen mich. Immer bekomme ich die Schläge und immer muss ich in der Ecke stehen. Selbst wenn die anderen Sklaven sind, bin ich wieder der dumme. Warum darf ich nicht auch mal mitspielen? Die Burschen dürfen bestimmt meinem Herrn jetzt den Schwanz lutschen – oder diesem ekeligen Bauern mit seiner Wampe. Und ich darf darauf warten, dass irgendwer mich als Toilette benutzt. Das ist so ungerecht.

Meine Beine schlafen ein. Die Knie pressen gegen die Wand und meine Zehen drücke ich in der Zimmerecke krumm. Mein Arsch ist noch heiß vom Gürtel, den ich vorhin bekommen habe. Mein Maul schmeckt nach Pisse. Vielleicht kann ich ja unbemerkt ein bisschen wichsen, während ich hier so eingeklemmt liege.

Da senkt sich wieder ein Schatten auf mich herab.

- Ende der Geschichte -

* * * Hinweis des Autors: Diese Erzählung ist eine utopische Geschichte. Die Utopie besteht darin, dass jede Person die Erfahrungen macht, die sie mag und braucht. Das gilt auch für devote Personen. Devot bedeutet, dass die Person möchte, dass jemand anderes über ihre Sexualität und ihr Leben entscheidet, auch wenn die devote Person das nicht explizit zum Ausdruck bringt oder sogar das Gegenteil sagt. Volenti non fit iniuria. Der Autor billigt keine Gewalt, also Handlungen gegen die Bedürfnisse der betroffenen Personen. * * *

 

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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