Barbara und ihre Freundinnen Kapitel 1

"Klappentext"

Während eines Urlaubes lernt Barbara Moni und Anja kennen. Ihre erste Begegnung mit BDSM wird ihr Leben verändern.

Barbara und ihre FreundinnenCopyright T.A.Friedet 2018 Kapitel 1Barbara erwachte am Morgen, als die Sonne durch das kleine Fenster gegenüber ihrer Schlafcouch schien. Sie war am Abend des Vortages erst sehr spät auf der kleinen dänischen Insel Fanö angekommen. Die Fahrt von ihrer Heimatstadt Kaarst bis nach Dänemark war immer anstrengend und dauerte, wenn alles gut ging, sieben Stunden. Aber wie so oft war nicht alles gut gegangen. Der Verkehr im Ruhrgebiet war träge gelaufen und in Hamburg hatte sie ein Stau am Elbtunnel wieder einmal eineinhalb Stunden gekostet. Sie hatte mit Glück noch die Fähre um 22 Uhr bekommen. Die Ferienhausagentur hatte, wie versprochen, den Schlüssel zu dem kleinen Ferienhaus unter die Fußmatte gelegt. Da sie nicht zum ersten Mal auf Fanö war, wusste sie, wo das Ferienhaus stand und musste nicht lange herumsuchen. Als sie gegen halb elf Uhr nachts ankam, musste sie aber noch die Sachen aus dem Wagen ins Haus räumen und das Bett beziehen. Ziemlich erledigt war sie dann zu Bett gegangen, ohne noch etwas zu essen.Sie war es aber gewohnt, früh aufzustehen, so dass der Sonnenschein reichte, sie aufzuwecken. Erst jetzt nahm sie sich die Zeit, ihre Ferienbehausung näher in Augenschein zu nehmen. Sie hatte dieses Ferienhaus gemietet, weil es relativ billig war und sie sowieso alleine reiste. So konnte sie das Haus für 12 Tage für knapp 300 Euro mieten. Das Haus hatte grade einmal etwas über 30 Quadratmeter Fläche, ein Raum mit Schlafcouch, Kochnische, dazu ein kleines Badezimmer. Barbara reckte sich erst einmal, dann ging sie im Bad auf die Toilette und duschte anschließend. Sie trocknete sich ab, ging dann aber immer noch nackt in den Wohnraum und stellte in der Kochnische die Kaffeemaschine an. Danach setzte sie sich an den Tisch und aß ein Butterbrot zum Kaffee, das sie am Vortag für die Fahrt gemacht hatte, das sie aber übrig gelassen hatte. Als sie auf die Uhr sah, merkte sie, dass es erst kurz vor 6 Uhr morgens war. In einer Kiste hatte sie für die ersten Tage ein paar Vorräte mitgebracht, die sie nun einräumte. Heute war Donnerstag, Christi Himmelfahrt und sie wusste aus Erfahrung, das viele Leute aus dem Hamburger Raum die Insel bevölkern würden, um das lange Wochenende auszunutzen. Auch sie selber wollte das tun, aber sie blieb sogar bis zum Pfingstmontag. 6 Urlaubstage für 12 Tage auf der Insel fand sie ein gutes Verhältnis. Aber es bedeutete, dass auch in den Geschäften heute viel los sein würde. Deshalb fuhr sie bereits kurz vor sieben Uhr los, um im Supermarkt die Einkäufe zu machen, die sie für die nächsten Tage brauchen würde. Vor allem Obst und Brot hatte sie nicht mitgebracht, außerdem brauchte sie etwas Fleisch, Wurst und Käse. Dazu ein Sechserpack Wasser. Nach kurzem Überlegen nahm sie auch zwei Flaschen Rosewein mit.Nachdem sie alles im Ferienhaus verstaut hatte, überlegte sie, was sie an diesem Tag machen sollte. Es war schon relativ warm, so beschloss sie, heute eine Wanderung zur Nordspitze der Insel zu unternehmen. Sie zog sich um und wechselte in eine kurze Sporthose und ein bauchfreies Tanktop. In einem kleinen Rucksack nahm sie zwei Äpfel, eine Flasche Wasser, für den Notfall ein Plastikcape, falls es doch regnen würde und ihre Sandalen mit. Die Sandalen brauchte sie nur für den letzten Teil ihres Ausfluges, die meiste Zeit ging sie lieber barfuß, was sie unheimlich gerne tat. Außerdem nahm sie ihre Kamera mit, weil sie ein paar Aufnahmen machen wollte. Dann machte sie sich gegen halb neun auf den Weg. Sie nahm einen Weg, der sie durch die Dünen führte. Der Weg war nicht viel mehr als ein Trampelpfad, der immer wieder einen Dünenkamm überwand und dann in eine Kuhle abstieg. Barbara ließ sich Zeit und wurde dafür belohnt, als sie auf eine Gruppe Kaninchen stieß. Sie legte sich am Dünenkamm hin und konnte beobachten, wie die kleinen Kerlchen in der Sonne spielten. Sie machte eine Reihe Aufnahmen, wobei ihr das Zoomobjektiv eine Hilfe war, auch weiter entfernt spielende Kaninchen gut ins Bild zu bekommen.Als sie mit der Kamera zu einer anderen Gruppe schwenkte, wobei sie das Auge nicht vom Sucher nahm, sah sie die Frau. Im ersten Moment erkannte sie noch nicht viel, aber dann zoomte sie sie so weit heran, wie es das Objektiv zuließ. Dort, vielleicht 70 oder 80 Meter entfernt, lag eine nackte Frau, alle Viere von sich gestreckt und so mit Seilen an einige Büsche angebunden. Sie sah genau hin, und stellte fest, dass sie sich nicht versehen hatte, als sie das helle Schamhaar im Schritt klar erkannte. Die Frau war Blond und hatte Haare, die wohl bis zur Schulter reichten. Ohne darüber nachzudenken, schoss Barbara einige Aufnahmen.Jetzt begann Barbara, auch die nähere Umgebung der Frau abzusuchen. Sie zoomte etwas aus, um einen größeren Ausschnitt betrachten zu können. Dass die Frau vollkommen allein in dieser Lage dort war, erschien ihr zweifelhaft. Barbara unterdrückte den Impuls, sofort zu der Frau hinzulaufen. Ihr Instinkt riet ihr zur Vorsicht. Irgendwo musste derjenige stecken, der dieser Frau das angetan hatte. Als sie niemanden sah, nahm sie die Frau wieder ins Visier. Da war etwas Dunkles an ihrem Kopf, das sie nicht sofort erkannte. Aber dann schloss sie, dass es wohl eine Schlafbinde oder etwas Vergleichbares war. Barbara suchte nochmals die Umgebung ab, dann beschloss sie, sich vorsichtig zu nähern. Sie sah eine weitere Düne etwas weiter links, von wo aus sie sich nochmals umsehen konnte. Dort wäre sie nur halb so weit von der Frau entfernt wie von der derzeitigen Position.Barbara lief gebückt zu der Stelle, die sie sich ausgesucht hatte und nahm dort Deckung. Diesmal suchte sie zuerst die Umgebung ab, aber wieder sah sie keine weitere Person. Sie richtete wieder den Zoom auf die Frau. Jetzt erkannte sie mehr Details. Wieder und wieder drückte sie auf den Auslöser. Sie bemerkte etwas Rotes im Mund der Frau, offenbar ein Ball, der als Knebel genutzt wurde. Barbara sah auch den dünnen Strich einer Kordel, die diesen Knebel an Ort und Stelle hielt. Die Frau hatte anscheinend recht ansehnliche Brüste, die rechts und links relativ flach vom Brustkorb hingen. An beiden Brüsten war sie gepierct und große Ringe liefen durch die Piercings. Ein Blick auf die Achseln enthüllte anscheinend schon länger nicht mehr abrasierte Haare. Wieder wanderte sie mit dem Fokus nach unten. Barbara sah den flachen Bauch und den hohen Rippenbogen, hervorstehende Beckenknochen und wieder das dünne Schamhaar. Außerdem schien die Frau auch am Kitzler gepierct zu sein und dort einen Ring zu tragen. Sie sah aber noch etwas Anderes. Der Körper der Frau wies etliche Striemen und sowie diverse blaue Flecken in verschiedenen Stadien, teils frisch, teils verblassend.Sie beschloss, sich zunächst die Fesselung noch anzusehen. Um Hand- und Fußgelenke waren Seile mehrfach herumgewickelt und verknotet. Offenbar waren die Seile doppelt genommen worden und liefen dann zu den Büschen, wo sie verknotet waren. Das konnte die Frau unmöglich alleine gemacht haben. Ein letztes Mal suchte Barbara die Umgebung ab. Dann legte sie ihren kleinen Rucksack ab. Die Kamera steckte sie hinein und nahm das Klappmesser, mit dem sie sich sonst gerne die Äpfel schälte heraus und klappte es aus. Gebückt lief sie zu der Frau und rief ihr leise zu.„Hallo, keine Angst, ich helfe Ihnen!“Die Frau hob den Kopf leicht an und machte einige Geräusche. Barbara lief zu dem Busch, an dem die rechte Hand der Frau gefesselt war und löste dort den Knoten. Dann löste sie auch den Knoten des Seils an der linken Hand. Sie merkte, dass die Frau sich leicht aufrichtete und die Schlafbinde abnahm. Barbara wandte sich dem Seil am linken Fuß zu. Hier hatte sie ein paar Probleme. Sie sah, dass die Frau versuchte, die Kordel zu lösen, die ihr den Knebel im Mund hielt. Sofort ließ sie von dem Seil ab und half stattdessen, die Kordel zu lösen. Als das gelang, zog sie der Frau den Knebel, eine rote Kugel mit Löchern, aus dem Mund zu nehmen. Was die Frau dann sagte, war mehr als überraschend.„Was soll der Scheiß“, fragte die Frau schimpfend. „Was fällt Ihnen ein?“„Hallo“, verteidigte Barbara sich, „Ich will Ihnen doch nur helfen. Wer hat das hier mit Ihnen gemacht? Wir müssen die Politi rufen.“„So ein Blödsinn“, sagte die Frau. Barbara merkte, dass sie sich langsam etwas beruhigte. „Es ist alles in Ordnung, mir ist nichts passiert.“„Nichts passiert? Sie liegen hier vollkommen nackt und gefesselt in den Dünen und Ihnen ist nichts passiert? Und was ist mit den Striemen und den blauen Flecken?“ Barbara sah, dass die Frau auch hinten Striemen aufwies, sowohl am Rücken als auch am Po. „Ganz genau. Alles ist in Ordnung. Das ist nur ein Spiel.“„Ein merkwürdiges Spiel“, sagte Barbara. „Und wo ist Ihr Spielpartner?“„Es ist ein Spiel zwischen meiner Herrin und mir, der Sklavin. Aber alles ohne Zwang. Mit mir ist nichts passiert, was ich nicht gewollt hätte.“„Auch die Striemen?“ Barbara sah die Frau zweifelnd an.„Auch die Striemen und die blauen Flecken. Und alles Andere, was Sie sehen. Alles mit meinem Einverständnis.Barbara hatte inzwischen den Knoten am Seil des linken Fußes gelöst. Jetzt setzte sie sich hin und auch die Frau setze sich jetzt auf. Ihr rechter Fuß war immer noch mit dem Seil an einem Busch festgebunden.„Und jetzt“, fragte Barbara. „Was soll ich jetzt tun?“„Erstmal sollten Sie sich beruhigen. Dann sehen wir weiter. Und wer sind Sie eigentlich. Mein Name ist Anja.“„Ich bin Barbara. Wir sind wohl beide aus Deutschland.“„Stimmt. Ich bin aus Pulheim, das liegt in der Nähe von Köln.“„Kenne ich, ich komme aus Kaarst.“„Haben Sie was zum Trinken dabei? Meine Kehle ist ganz trocken.“Barbara stand auf und ging zu ihrem Rucksack. Dann kehrte sie zu der Frau zurück, die inzwischen das letzte Seil losgemacht hatte und die mittlerweile sich die Seile von den Hand- und Fußgelenken abnahm. Barbara öffnete ihren Rucksack und holte die Wasserflasche heraus, die sie Anja reichte. Die nahm sie dankbar an, öffnete sie und trank einen großen Schluck. „Ah, das tut gut. Wie spät ist es?“Barbara sah auf ihre Uhr. „Kurz nach elf.“„Dann habe ich hier schon beinahe zwei Stunden gelegen. Meine Herrin wollte nach vier Stunden zurück sein.“„Sie sollten vier Stunden hier liegen? Das ist doch schrecklich!“„Finden Sie? Ich nicht. Da habe ich schon ganz Anderes erlebt. Aber das ist Gewohnheitssache. Anfangs wäre mir das auch unmöglich erschienen.“„Anfangs?“„Ja, in der ersten Zeit, als ich grade Sklavin geworden bin.“Was soll das mit Sklavin und Herrin.“„Das ist was zwischen mir und meiner Lebenspartnerin. Geht niemanden was an.“„OK, verstehe. Und nun? Soll ich Sie wieder festmachen?“„Nein. Es gibt bei und Regeln, an die ich mich zu halten habe. In so einem Fall wie diesem, habe ich nach Hause zu gehen und mich dort bei meiner Herrin zu melden. Die wird mich dann später auch bestrafen.“„Bestrafen? Wofür?“„Dafür, dass ich befreit worden bin.“„Aber da können Sie doch nichts dafür!“„So sind aber nun mal die Regeln.“„Und jetzt wollen Sie nach Hause gehen? Wo sind denn ihre Sachen?“„Meine Sachen? Ach so, sie meinen Kleidung. Die hat meine Herrin mitgenommen. Sieht so aus, als müsste ich nackt nach Hause gehen. Die Seile werde ich aber mitnehmen, die brauchen wir noch.“Barbara kramte in ihrem Rucksack herum, dann holte sie ihr Plastikcape hervor. „Wie wär’s damit?“„Besser als nichts. Aber das muss ich Ihnen später zurückbringen. Wo wohnen Sie denn?“„Kallesbjergvey 98. Das ist in Vesterhavsbad.“„Ach du grüne Neune. Hoffentlich finden wir das“, sagte Anja.„Wir sollten das Sie lassen“, schlug Barbara vor. „Hier in Dänemark duzen sich doch alle. Und wo wohnt Ihr? Vielleicht kann ich das Cape ja da abholen.“„Sönderklit 19“, sagte Anja. „Sönderklit kenne ich. Da habe ich vor ein paar Jahren mal ein Haus gemietet.“„Wie wäre es“, fragte Anja, „Kommst du um Vier zum Kaffee und Kuchen oder auf einen Drink vorbei?“„Einverstanden“, erwiderte Barbara. Sie suchte nochmal in ihrem Rucksack herum und zog eine Plastiktüte hervor. „Hier, für die Seile.“Anja nahm die Tüte und stopfte die Seile hinein. Dann zog sie das Cape über, das ihr bis zur Mitte der Oberschenkel reichte. Mit einem „Bis dann!“ machte sie sich auf den Weg.Auch Barbara nahm sich ihren Rucksack und ging weiter. Aber dann fand sie eine Kreuzung. Sie bog nach rechts ab und machte sich auf den Heimweg. Diesmal ging sie zügiger und war nach einer guten Stunde zuhause.Dort nahm sie sich eine der Weinflaschen aus dem Eisschrank, öffnete sie und goss sich ein Glas ein. Dann holte sie ihren Laptop und nahm die Speicherkarte aus der Kamera. Mit dem Glas und dem Laptop sowie der Speicherkarte setzte sie sich auf die kleine Veranda hinter dem Haus. Sie überspielte die Fotos auf den Laptop. Dann stand sie kurz auf und ging mit der Speicherkarte ins Haus, wo sie diese wieder in die Kamera steckte. Als sie wieder auf die Veranda kam, setzte sie sich, trank einen Schluck Wein und rief die Bilder auf dem Laptop auf. Irgendetwas faszinierte sie an Anja. Sie betrachtete die Bilder. Anja wirkte auf sie so … so… Barbara wusste es auch nicht. Sie war nicht lesbisch veranlagt, aber trotzdem konnte sie die Augen nicht von den Bildern lassen. Immer wieder sah sie sich die Bilder an, vergrößerte Teile davon. Besonders intensiv sah sie sich die Bilder der Striemen und die gepiercten Brüste an. Sie erwischte sich selbst dabei, dass sie sich mit der Hand in den Schritt griff. Aber sie schüttelte die Gedanken von sich ab.  

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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