Ausgehverbot

"Klappentext"

Wieder einer dieser Tage, eingesperrt in den eigenen vier Wänden, draußen wacht der Frühling auf, der Mond geht auf Vollmond zu...

Ausgehverbot

© Jo 2020

 

Dir graut es, wieder nach Hause zu gehen...Wieder allein in deine Wohnung, erst morgen darfst du wieder herausgehen, dich zur Arbeit zu schleichen, nur weil dieses blöde Ausgehverbot herrscht.

Demotiviert schaust du in deinen Kühlschrank, findest nioch die zweite Portion von diesem Fertigfrass. Warum kaufst du dir bloss immer so nen Scheiss ein.  Aber es gab nichts besseres, was du eigentlich wolltest, war auch schon wieder ausverkauft. Kein Desinfektionsmittel, kein Kosmetiktücher, kein Klopapier..,

Jetzt darfst du dir wieder nach jedem Klobesuch den Hintern und die Mumu mit dem Brausekopf abduschen. Andererseits - es hat manchmal auch was für sich, wenn man ausgiebig den richtigen Punkt an der Vagina trifft und stimmuiert...

Mit wohligem Erschrecken stellst du fest, das sogar Pinkeln und die anschließende Hygiene eine stimulierende Wirkung auf dich ausübt.

Doch - wohin damit? Alle Kneipen etc sind dicht, die Batterien für deinen kleinen vibrierenden Spaßmacher hast du erst gestern Abend ausgelutscht und diese neuerliche Kommunikationssperre lässt dich nicht mal mehr telefonieren bze ins Netz gehen. Fällt also auch dein Surfen aus...

Plötzlich wird es dunkel - dein Batteriewecker zeigt dir an:: 22 Uhr - Stromsperre.bis um 6 . Zum Glück hast du noch eine volle Wasserspülung im Klo - nur Durchfall darfst du nun grad nicht mehr bekommen. Wenigstens hast du an Kerzen gedacht...

Eigentlich sind die ne recht romantische Erfindung, sie flackern so romantisch  und..

Du schaust rein in diese Sonderangebotstüte (Papier natürlich, kein Plastik) und fühlst mit dem Zeigefinger über diese nicht eingeschweissten Sterin bzw Wachs-Lichtspender...

Eigentlich fühlen die sich .. hmm gut an. So glatt und, diese verschiedenen Größen.. verschiedene Größen  ja, diese da. Das Format lässt angenehme Erinnerungen wach werden...

Du holst sie heraus, wiegst sie in der Hand, fühlt sich gut an. Nicht nur gut - sondern sogar .. sehr gut...

Aber zuerst brauchst du Licht...

Mit tastenden Fingern erfühlst du eine längere, schlanke Kerze, steckst sie in deinen Kerzenständer...

Schon der Gedanke an dieses Wort lässt dich kichern ... Ständer... dabei brauchst du eher einen Halter..

Drückst die Kerze hinein und - suchst Streichhölzer. Hättest du einen  Mann da, der raucht, würde der sicher sein Feuerzeug zücken und diese Kerze 'erleuchten', aber ..  Du tastest dich also in deine kleine Küchenzeile, durchwühlst fühlend diese linke Krimskramschublade, bis du noch zufällig ein kleines Päckchen Streichhölzer findest...

Nun schnell zurück in deine Wohnecke, ein Hölzchen angerissen und die Kerze entzündet...

Es ist schön, wenn man wieder etwas erkennen kann... Dir fällt diese Wohnung von diesem ..  wie hieß der noch? Egal, jedenfalls hatte der einen Kamin und dort hast du mit dem davor gelegen und es war warm und damals gabs noch alles und ... Ein flauschiges Fell hatte der vor seinem Kamin liegen, ein Schafsfell..  Okay, es roch schon etws, aber ihm ist ausgerutscht, dass er schon öfters auf diesem Teil  gevöge... kopuliert hatte.

Egal, dich hatte es an diesem Abend nicht gestört.  Du seufzt, dann ziehst du endlich diese engen Schuhe aus, schlüpfst aus deiner Hose, deiner Bluse, dem BH und schlüpfst in deinen weichen kuscheligen Hausanzug., gehst rüber an den Kühlschrank und holst dir eine Flasche deines Roséweines heraus, giesst dir ein Glas ein und setzt dich entspannt auf deine Schlafcouch....

 

Ohne Strom, nur eine schlanke, weiße Kerze flackert romantisch auf dem Tisch

draußen vor dem Fenster, dass du noch nicht zugezogen hast, siehst du einen aufgehenden Halbmond still am Himmel stehen - es kommt der Frühling und du spürst ihn, allerdings nicht in den Knochen, sondern ...

Unruhig stehst du auf, nimmst die Kerze, gehst rüber an deinen Kleiderschrank

dir ist plötzlich nach ...

und mit dem Finger tastest du durch das Bord mit deiner Unterwäsche und du spürst dieses längere Spagetti-Top aus feiner glatter Seide...

Du ziehst es aus dem Regal, schmiegst deine Wange an den glatten Stoff, gehst an deine Fenster, schaust heraus. Hinte dir auf dem Tisch flackert die Kerze und zeichnet, von außen gut sichtbar, deine Silvette als Schattenriss auf die Scheibe....

Ein kurzer Gedanke durchzuckt dich, du drehst dich, tanzt lasziv nach einer imaginären Melodie vor dem Fenster, siehst gegenüber auf der anderen Strassenseite  zwei Männer sitzen, beide eine Flasche Bier in der Hand..  Sie unterhalten sich, sind gut gelaunt, du hörst ihre Stimmen und plötzlich....

bemerkst du, wie sie zu dir hoch schauen. Sie sind still, schauen nur schweigend nach oben, bemerken, dass du sie ebenfalls ansiehst und heben dir grüßend l ihre Bierflasche entgegen...

Du fühlst dich ertappt, trittst schnell vom Fenster zurück, aber. dann

gehst du wieder vor, beugst dich vor, stützt dich ab auf de Fensterbank..

bemerkst, dass dein Einteiler nicht ganz hochgeschlossen ist, willst erst erschrocken den Reißverschluss hochziehen, bis dir einfällt, dass sie eh nur deine Silhouette erkennen könnten, wirst plötzlich mutiger und ziehst kichernd den Reißverschluss weiter auf...

 

Wieder beugst du doch vor, spürst, dass deine Brüste nach vorne hängen, halb aus dem flauschigen Stoff heraus, du winkst herunter..  Dann drehst du dich um, gehst in deine Wohnzimmer, kommst mit deinem Glas Rosé zurück, prostest ihnen zu, sie nehmen ebenfalls einen Schluck....

Du fühlst dich plötzlich nicht mehr so allein,so abgeschieden....

 

Sie rufen etwas zu dir nach oben, ..(hoffentlich wecken die nicht das ganze Haus auf)

Erschrocken weichst du einen Schritt zurück... Was machst du gerade?, doch dann trittst du wieder an das Fenster, winkst ihnen zu und fasst mit der linken Hand unter deine Brüste....

Hebst sie leicht heraus, hoffst, dass sie eh nichts erkennen in dem schwachen Kerzenlicht

Du fühlst dich stark, beschwingt, begehrt...

Begehrt? Was machst du? Du spürst ein leichtes Kribbeln auf deinen Brüsten, als du nachfühlst, spürst du, dass deine Nuppel sich aufgerichtet haben...  

Was ist mit dir los?

Geht dir diese verdammte, angeordnete Isolation schon so auf das Gemüt?

Schon länger hast du nicht mehr...  und es ist Frühling und der Mond und ...

Ehe du es aufhalten kannst, schiebst du den Stoff von deiner linken Schulter, dann von deiner rechten, langsam rutscht der Einteiler nach unten und .. du bemerkst, dass du plötzlich fast nackt am Fenster stehst, zwar auch weißt, dass sie eh kaum was erkennen können, aber ... sie starren weiter, reden etwas aufgeregt miteinander, winken....und ... du winkst zurück. Eindeutig, die Handflächen einladend .. so wie ' Kommt hoch'…

Was machst du da gerade? Wenn die nun darauf eingehen? Vor Schreck weichst du zurück vom Fenster.

Was hast du getan? Wenn die nun unten klingeln und dadurch das Haus aufwecken? Schnell schaust du wieder aus dem Fenster, sie gehen gerade über die Strasse, auf deinen Eingang zu....

Was sollst du machen? Panisch läufst du in den Flur, den Finger schon auf dem Türöffner... und drückst ihn

Das Scharren geht durch das ganze Haus, dann hörst du, dass  die Haustür aufgeschoben wird und Schritte, die die Treppe hochgehen...

Panisch siehst du dich um. Dich verstecken? Und wenn die bei dem Nachbar gegenüber klingeln?

 

Schnell ziehst du den Einteiler wieder hoch, ebenfalls den Reißverschluss, fühlst dich nicht mehr so ganz nackt und gehst mit klopfendem Herzen  zur Eingangstür, öffnest sie einen Spalt und trittst einen Schritt zurück...

Du hörst ihre Stimmen, leise zwar aber ... Sie sind schon im ersten Stock - gleich müssten sie da sein...

Du verstehst nur Wortfetzen    'Ob die wirklich'   'ganz schönes Kaliber'  'große Titten'... dazu ein leises Lachen ...

Die haben wohl doch mehr von dir gesehen

Dann geht vorsichtig die Tür auf, eine dunkle Simme sagt 'Hallo....?' und beide treten in deine Wohnung...

Alles ist dunkel, nur aus deinem Wohnzimmer kommt noch das schwache Flackern dieser einen Kerze....

Schnell eilst du hin, holst sie und leuchtest in den Flur, siehst nun beide von nahem...

Sie sind auch schon etwas älter, so um die 40, der eine etwas dicker, der andere recht groß und breit, längere Haare auf dem Kopf...

„Hallo“ begrüßt du sie verlegen, 'ich hab euch da so stehen sehen und.... Ich bin Ute. Zieht ihr euch die Schuhe aus, ... bitte?“

„Sicher doch...“ Beide bücken sich, öffnen die Schnürsenkel ihrer Snikers, dann folgen sie dir ins Wohnzimmer.  „Ich bin Rolf und“ „Harry“ kommt es von dem Breiteren.

„Nehmt doch Platz,“ du zeigst auf dein Sofa, während du dich auf den einzelnen Sessel gegenüber setzt, dabei die Beine hochziehst und sie verlegen anstarrst. „Tut mir leid, dass es so dunkel ist, aber – heute ist mal wieder auch der Strom und das Wasser abgestellt.“ Sie lehnt sich an die Rücklehne. „Was treibt euch so spät noch auf die Straße?“ versuchst du ein Gespräch anzufangen, allerdings auch, um von deiner Nervosität abzulenken

„Wir hatten uns noch mal getroffen, um ein Bier zu trinken und... da sahen wir dich am Fenster und...“

Du nippst an deinem Glas. „Ich, ich konnte auch nicht schlafen. Und diese Ausgangssperre, sie  schlägt aufs Gemüt und....“  Du richtest dich auf. „Kann ich euch noch etwas anbieten? Sekt, Wein, Bier, Selter, obwohl ich dürfte nur noch eine Flasche Bier haben, oder .. was Kurzes?'

„Wenn du mittrinkst, dann diese eine Flasche Sekt, oder?“ kommt von Rolf, dabei  musst du lachen. „Haben die Herren noch einen weiteren Wunsch? Die Bar hier  Bei Ute versucht jeden Wunsch zu erfüllen,“ kicherst du, während du aufstehst und dich leicht zu ihnen vorbeugst.

„Wenn du so nett fragst - erst die Getränke, dann die Barfrau“ kommt es  spitzfindig von Harry zurück.

„Die Herren haben anscheinend Sonderwünsche..“ kicherst du und huscht aus der Tür... 

Wohin führt das?   fragst du dich plötzlich. Was mache ich gerade? Unsicher tastest du dich durch deinen Kühlschrank, bis du die passende Flasche erfühlt hast. ‚Hätte doch mehr Kerzen anzünden sollen’ kommt dir in den Sinn.

Barfuss trippelst du vorsichtig zurück ins Wohnzimmer, stellst die Flasche auf den Tisch. „Ich mache erstmal etwas mehr Licht,“ erklärst du den Beiden, während du aus deiner Kerzentüte mehrere der Lichtspender herauskramst.

„Habt ihr ein Feuerzeug dabei?“ fragst du deine Gäste, während du 4 der dickeren Kerzen auf den Tisch stellst. Harry kramt in seiner Hose, dann findet er sein Feuerzeug und beginnt, diese vier anzuzünden. Es wird heller im Raum und du beginnst, die frisch entflammten Lichtspender im Raum zu verteilen.

„Jetzt kann man ja endlich etwas mehr von dir erkennen,“ kommt es beifällig von Rolf, „eine stramme Figur hast du…“

„“Und viel Holz vor der Hütte,“ ergänzt Harry, während er sich die Sektflasche greift, „soll ich die schon aufmachen?“

„Warte, ich hol uns erst Gläser,“ willst du nun doch etwas mehr Zeit gewinnen. Diese Sprüche sind dir einerseits zwar etwas derbe, andererseits aber fühlst du dich auch geschmeichelt.

Doch Rolf winkt ab. „In Notzeiten wie diesen können wir auch mal ohne auskommen. Oder hast du Bedenken?“

„Aus einer Flasche trinken….?“ Etwas pikiert bist du nun doch, „Denkt ihr nicht an diesen, diesen Virus?“

„Ach das,“ Rolf winkt ab, „wenn’s kommt dann kommt’s eben. Hast du etwa Angst?“

„Nein, nicht unbedingt und…“

„Außerdem hätten wir dann auch gar nicht hochkommen dürfen. Jetzt sind wir immerhin zu dritt. Und deine Bar hätte uns so mit diesem Outfit gar nicht einlassen dürfen…“

„Stimmt,“ du kicherst, „ich hoffe, ihr überseht mir diesen Fauxpas, aber die anderen haben ihr Home-Office, ich mach eben gerade Home-Bar.“

„Dann wollen wir mal nicht so sein,“ kommt es gutmütig von Harry, während er den Draht am Flaschenhals aufdreht. „Vielleicht überlegen wir uns noch, was wir dir als ‚Strafe’ aufbürden können.“ Dabei schaut er schaut auf das Etikett „Rotkäppchen. Hast du gar keine Angst, dass wir uns als böse Wölfe entpuppen und das Rotkäppchen vernaschen könnten?“

„Ich hab doch keine rote Kappe auf,“ gibst du amüsiert, aber schlagfertig zurück.

„Aber einen roten Einteiler!“ weist dich Harry auf deinen Jumpsuit hin.

 

Du schaust an dir herunter. „Oh. Na ja, ihr habt Recht Nicht grad sexy. Für ne Bar  ist der nicht unbedingt geeignet, aber – wenn ich den Reißverschluss etwas runterziehe und..“

Du lächelst beide an, ich hoffe, der Sekt schmeckt euch auch so…“

„Erstmal ja,“ Harry hat den Korken freigelegt, dreht etwas und … mit einem lauten Plopp fliegt der Verschluss an die Decke, der Sektschaum drückt in hohem Bogen aus dem Flaschenhals nach oben, leider bekommst du diesen Strahl voll auf deinen Hausanzug..

Obwohl du schnell reagiert hast, hat dein Oberkörper im Bereich der linken Brust nun doch einiges abbekommen.

„Warte,“ du versuchst abzulenken, „ich hole noch Gläser, wenn ich denn im Dunkeln welche finde.“

„Bleib doch!“ hält dich Harry auf, „ich sagte doch schon: In diesen Zeiten trinken wir eben alle auch nur aus einer Flasche.“ Er reicht dir die Sektflasche, einen kurzen Schluck nimmst du jetzt auch, dann reichst du sie an Harry zurück, der auch einen Zug nimmt und sie an Rolf weiterreicht..

Dir fällt auf, dass beide Männer auf dein recht nasses Oberteil starren, dass nun auf deiner linken Brust klebt.

Du folgst ihren Blicken, erkennst, dass die linke Brustwarze sich nun schon hart durch den feuchten Stoff abheben beginnt. „Oh, da war ich wohl zu langsam,“ versuchst du sie abzulenken, ziehst hebst den Stoff vom Körper ab.

„Aber sieht schon interessant aus,“ stellt Harry ganz trocken fest, „du solltest das Teil lieber trocknen lassen.“

„Wie denn?“ Fragend schaust du ihn an, doch statt zu antworten zieht er einfach den Reißverschluss bis in Höhe des Busens weiter auf nach unten und legt so fast deine Brüste frei. „Sieht doch nun gleich auch noch besser aus, oder?“ stellt er trocken fest.

Dir ist es sehr peinlich, mit der rechten Hand verdeckst du diese Blöße, doch er lenkt dich ab, indem er dir einfach wieder die Flasche in die Hand drückt und du Gezwungenermaßen die Hand von der Brust löst und einen weiteren, jetzt auch größeren Schluck nimmst.

„Ich hoffe, ich hab euch nun nicht zu sehr abgeschreckt,“ versuchst du abzulenken, doch beide schmunzeln nur, sehen sich an, dann reicht dir Rolf seine Hand. „Womit denn? Bei diesem schönen Anblick. Komm doch etwas näher zu uns. Eine gute Barfrau ist immer nahe bei ihren Gästen.“

„Ihr kennt euch anscheinend damit aus, oder?“ lächelst du ihn leicht geschmeichelt an.

Rolf nimmt einen Schluck, reicht dann die Flasche an dich weiter. „Sonst haben wir uns ja immer getroffen an der Kneipe da unten an der Kreuzung ´Bei Uschi`. Aber die ist jetzt ja auch zu.

„Aha? Und diese Uschi ist immer sehr zutraulich zu euch?“

„Wie man’s nimmt,“ Harry schmunzelt, „sie weiß: Sex sells, also stellt sie ihre Oberweite immer gut zur Ansicht.“

„Und so was mögt ihr. Hmm, jetzt seid ihr ja bei mir,  in der Bar ‚Bei Ute’. Was müsste ich als Barfrau mit euch dann anstellen, um euch zum Bleiben und Trinken zu animieren?“

„Nun,“ Rolf sah auf den tiefen Ausschnitt, „gerade in diesen Zeiten muss eine  Barfrauen zusehen, dass die Kunden überhaupt kommen.“

„Also?“ fragst du nach.

„Nun, sie müsste sich etwas ..anregender Anziehen.“

„Noch Anregender? Soll ich mich etwa noch mehr ausziehen?“

„Warum nicht,“ mischt sich Harry ein, lächelt dich verwegen an, „lass uns doch darum spielen. Hast du Würfel da?“

„Sicher,“ du stehst auf und kramst aus einer der Schubladen eine Spielekiste mit Spielkarten, Brettspielen und auch einem Würfel, „und nun?“

„Wir würfeln darum.“ Harry nimmt dir den Würfel aus der Hand. Wenn du eine höhere Zahl hast als Rolf oder ich, kannst du als Bardame so bleiben. Wenn du weniger als einer von uns hast, nun – dann ziehst du den Reißverschluss eben weiter oder ganz runter. Natürlich nur, wenn du dich traust.“ Er sieht Rolf dabei verschwörerisch an.

„Haltet ihr mich für so prüde? Immerhin hab ich auch was vorzuweisen,  oder?“ Keck streckst du dazu deine Oberweite nach vorne.

Wenn du’s so siehst, okay.“ Rolf wirft als Erster eine  4, dann Harry eine 3, er reicht dir den Würfel. Etwas flau wird dir nun zwar schon, du wirfst….eine  2

„Ich muss nun…?“

„Jetzt muss die Bardame Ute uns einiges mehr von sich zeigen.“ kommt es ganz trocken von Rolf, „also runter mit dem Reißverschluss.“

Du schluckst verlegen, willst aber auch kein Spielverderber sein.

„Na gut,“ langsam ziehst du den Verschluss tiefer, bis unter dem Brustansatz, “reicht euch das?“

Beide sehen sich an, schmunzeln. „Also Uschi hätte es runtergezogen bis zum Bauchnabel…“

„Ich kann doch nicht gleich..“

„Nein? Wollen wir wieder darum würfeln?“

„Hört mal, ich bin doch nicht so eine..“

„So eine Was?“ Harry schaut zu dir, tief in deine Augen. „Leg einfach dein Schicksal in die Hände dieses Würfels.“ Er lächelt. „Lass jemand anders über dich bestimmen.“

Bei diesem Satz musst du schlucken. „Kennst dich wohl damit aus, oder?“ erwiderst du.

„Manche Menschen mögen es, sich zeitweise oder auch ständig … führen zu lassen.“

„Führen lassen…“ Leise wiederholst du die zwei Worte, „ich, ich hab auch schon mal daran gedacht…“

„Dich führen zu lassen?“ Harry lehnt sich zurück, sieht dich ruhig an, „es kann für manche sehr … befreiend sein, mal nicht immer alles selber für sich bestimmen zu müssen.“

„Du kennst du scheinbar damit aus?“ kommt es etwas spitz von dir zurück.

„Vielleicht…“ Er schmunzelt, nimmt einen kleinen Schluck, „dazu gehören immer zwei. Und wie ich deine Reaktion deute, hast du selber schon mal oder gar öfters daran gedacht.“

Das saß!

„Na ja, es hat schon was für sich. Nicht immer für alles selber verantwortlich zu sein..“ stotterst du verlegen,

Harry wirft einen kurzen Seitenblick zu Rolf, sieht dich wieder an. „Dann lasse doch zuerst den Würfel über dich entscheiden. Dabei hast du sogar noch ein Mitbestimmungsrecht.“

„Wieso das?“

„Weil du selber diesen Würfel wirfst.“

„Und ähh, was soll dieser Würfel entscheiden?“

„Wie wäre es über deine optische Erscheinung?“

Etwas kränkt dich. „Bin ich euch etwa zu hässlich?“

Harry beruhigt dich. „Nicht doch. Aber deine Aufmachung als ‚Barfrau’. Lass den Würfel entscheiden, wie du uns .. bedienen sollst.“

„Na ja,“ du nimmst den Würfel wieder in die Hand, „und wie soll er das entscheiden?“

„Ganz einfach,“ erklärt Harry, „bei 1+2 machst du den Reißverschluss auf bis zum Bauchnabel, bei 3+4 ziehst du dir was Neckisches und Kurzes an und bei 5+6“

„Soll ich mich etwas ganz ausziehen?“ Du bist empört, doch Harry lächelt nur.

„Da du von selber daufkommst, hast du doch auch schon selber dran gedacht. Zumindest,“ er sieht wie du aufbrausen willst, „in deinem Unterbewusstsein.. Also – lass den Würfel entscheiden. Oder sollen wir dir diese Entscheidung abnehmen?“

Nun musst du selber lachen. „Nein, nein, da begebe ich mich lieber in die Entscheidungsgewalt dieses Würfels.“

„Nun denn, lass ihn rollen!“

Du nimmst ihn fest in die Hand, pustest drauf, dann holst du aus, lässt ihn auf dem Tisch ausrollen, er klackert über den Tisch, allerdings zu weit, dass er über die Tischkante auf den Boden fällt und bei 4 liegen bleibt.

„Oh, der gilt nicht,“ widersprichst du sofort, der brennt oder so…“

„Hättest du lieber 5 oder 6 gehabt?“ kommt es sarkastisch von Harry, dass du verlegen stoppst. „Nun soll ich mich also umziehen?“ fragst du noch mal nach.

„Etwas Kurzes oder Neckisches,“ bringt Rolf die Vorgaben in Erinnerung.

„Na gut, dann, dann geh ich mich umziehen,“ erhebst du dich.

„Sollen wir dir bei der Auswahl helfen?“ schlägt Harry vor.

„Nein, nein, ich … ich schaff das schon.“

„Abwarten. Denk dran: es soll uns auch befriedigen!“ jkommt es doppeldeutig von Rolf und verlegen huscht du mit einer Kerze rüber ins Schlafzimmer, stehst sinnierend vor dem Kleiderschrank. Hoffentlich bleiben die im Wohnzimmer denkst du, während du ein dunkles Kostüm vom Bügel nimmst. Dazu eine weiße Bluse, wieder nen BH umbinden, in Hose und Jackett schlüpfen und .. barfuss zurück ins Wohnzimmer. „Voila, meine Herren!“

„DAS nennst du kurz und neckisch?“ protestiert Harry, sollen wir dir etwa etwas Passenderes raussuchen?“

Hast du geahnt!

„Warte, ich versuch was anderes.. verschwindest du erneut im Schlafzimmer. Du wirfst Hose und Jackett achtlos auf dein Bett und ziehst einen Minirock aus dem Regal. Bluse und BH lässt du an, kämpfst etwas mit dem Knopf vom Mini.

Früher hat er aber besser gepasst und stöckelst so erneut ins Wohnzimmer.

„Willst du mit uns in eine Kirche?“ spottet diesmal Rolf und wieder zurück.

Dein Blick fällt auf das seidene Spagetti-Top. Es ist kurz, betont deine Schultern, deinen Busen ebenfalls, allerdings – dafür brauchst du einen trägerlosen BH.

Nach 2 Minuten schon hast du gewechselt und strahlend erscheinst du wieder bei deinen Gästen. „Ist es ihnen so genehmer?“

Beide stehen auf, nehmen dich in die Mitte, lassen dich einmal um die Hüfte drehen. „Es hat schon was. Zumindest etwas. Allerdings…“

„Allerdings was?“ fragst du etwas spitz nach.

“Als Bardame solltest du den BH weglassen. Der wirkt so…“

Das sitzt! Du fasst an deine Brüste – ohne BH würden sie einiges tiefer hängen und..

„Wenn du uns nicht glaubst, lass doch dann den Würfel entscheiden,“ schlägt Harry vor. „Gerade Zahl = Passt,  Ungerade = ausziehen.“

Zweifelnd siehst du ihn an. „Meinst du wirklich? Okay, ich machs.“

Wieder ist dieser Würfel in deiner Hand, wieder holst du weit aus, lässt ihn rollen und er bleibt liegen, zeigt oben an die .. 5

„Der hat was gegen mich.“

„Na komm Ute, der Würfel hat entschieden. Also, ‚let them swing’.“

„Ja, ich mach’s ja.“ Missmutig willst du wieder rüber ins Schlafzimmer, aber dann fällt dir ein, dass die beiden dich ja sowieso gleich ohne sehen werden und wenn du sie helfen lässt…?

„Kann einer von euch mir dann den BH hinten aufmachen, bitte?“

Dabei drehst du ihnen den Rücken zu, spürst, wie einer (Harry?) sich an den 3 Haken zu schaffen macht, ihn nach etwas ungelenker Fummelei (Männer eben) offen hat und wie du nun umgedreht wirst und Rolf dir unter dein Top greift und … den BH nach vorne wegzieht. Damit hast du nicht gerechnet, vor Schreck stehst du stocksteif da, aber als du sein Lächeln siehst, ist dir deine Peinlichkeit vergangen.

... Der Abend scheint sich etwas anders als üblich zu entwickeln...

 

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Rechtschreibung/Form

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