Anjas extreme Selfbondage

"Klappentext"

Selfbondage extrem - Dumm gelaufen - richtig, richtig dumm

Anja war Buchhalterin. Das war nicht nur eine Berufsbezeichnung, sondern eine Beschreibung ihres Wesens. Nie tat sie etwas Unüberlegtes, sie dachte erst nach und handelte dann. Sie plante jede Einzelheit, machte sich Gedanken. Wenn sie mal im Urlaub ins Ausland fuhr, was für ihren Geschmack eigentlich zu selten vorkam, informierte sie sich so gründlich wie überhaupt möglich über ihren Zielort. So gründlich, dass sie vor Ort als Fremdenführerin hätte arbeiten können.
Und auch dieses Wochenende, das sie zuhause verbringen wollte, hatte sie gründlich geplant und vorbereitet. Dieses Wochenende sollte sogar nur ein Vorläufer für eine Aktionswoche sein, wie sie ihr Planziel im Gedanken selbst nannte. Und gelegentlich kam ihr sogar der Gedanke an ein noch viel längeres Abenteuer.
Vor einigen Jahren hatte sie Gefallen daran gefunden, sich ab und zu selbst zu fesseln und in einer solchen Situation ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Als sie darüber mit ihrem damaligen Freund gesprochen hatte, war dieser entsetzt gewesen. Kurze Zeit danach war die Beziehung zu einem abrupten Ende gekommen und Anja war jetzt kurz nach ihrem 27sten Geburtstag seit zwei Jahren wieder Single.
Nicht etwa, dass sie unattraktiv war. Sie war etwas größer als der Durchschnitt, 1 Meter 73 und wog 54 Kilogramm. Trotz dieses niedrigen Gewichtes hatte sie sehr hübsche Brüste Größe B, auch wenn diese ein wenig durchhingen. Ihre blauen Augen umrahmten eine nicht zu flache niedliche Stubsnase und die schmutzigblonden Haare reichte ihr bis zur Schulter. Dreimal pro Woche ging sie joggen und einmal wöchentlich suchte sie ein Sonnenstudio auf, um eine leichte Bräune wie nach einem Urlaub beizubehalten. Aber beides, Joggen und Sonnenstudio hielt sie in Maßen, nie übertrieben.
Die ersten Vorbereitungen für dieses Wochenende hatte sie bereits vor 3 Wochen begonnen, als sie bei einem Elektronikversand eine Wochen-Zeitschaltuhr und einen starken Elektromagneten gekauft hatte. Als sie durch den Katalog des Elektronikversandes blätterte, fand sie auch noch eine magnetische Schlüsselbox, die sie gleich mitbestellte. Die Schaltuhr hatte sie nach der Lieferung zusammen mit dem Elektromagneten ausgiebig getestet. Sie fand, dass der Magnet einen Schlüssel sicher festhalten konnte, aber diesen nur dann zuverlässig freigab, wenn ein kleines Gewicht am Schlüssel befestigt wurde. Ohne das Gewicht war der Schlüssel zweimal am ausgestellten Magneten trotzdem hängengeblieben.
Freitags endete ihre Arbeitszeit bereits um 14 Uhr nachmittags, da in ihrer Firma immer an den anderen Tagen eine halbe Stunde vorgearbeitet wurde. So kam Anja gegen 20 nach 2 in ihrer Wohnung an. Im Erdgeschoss hatte sie noch einmal kurz geprüft, ob sie die Schlüsselbox durch den Schlitz in ihrem Briefkasten sicher packen konnte. Erst danach war sie die drei Treppen zu ihrer Wohnung hinaufgegangen. Das Haus hatte zwar 5 Etagen aber es war so Alt, dass noch kein Aufzug vorhanden war. Anja störte das nicht, weil das Treppensteigen sie in Form hielt und an diesem Wochenende war damit ein weiterer Kick verbunden. Auf jeder Etage gab es zwei Wohnungen, eine größere und ein kleines Apartment. Anja bewohnte seit einem Jahr ein solches Apartment.
In der Wohnung angekommen zog Anja sich sofort vollkommen aus und ging noch einmal auf die Toilette. Am liebsten wäre sie noch einmal unter die Dusche gegangen, weil das Wetter ungewöhnlich heiß war und das Thermometer seit Tagen mehr als 35 Grad angezeigt hatte. Da sie sich ein sehr extremes Wochenende wünschte, verzichtete sie darauf. Sie nahm aus einer Schublade im Bad einen Analplug, den sie mit Vaseline einschmierte und ihn sich in ihr hinteres Loch drückte. Anja hatte sich diesen Plug erst vor zwei Tage in einem Shop gekauft und er war etwas dicker als der Plug, den sie sonst gerne benutzte. Das Einführen ging dann auch relativ schwer und war ein wenig schmerzhaft. Danach ging sie in die Küche, wo alle Schlüssel, die sie für ihren Plan benötigte, auf dem Küchentresen lagen. Dann zog sie sich kurze Shorts ein Top und Sandalen an und verließ ihre Wohnung. Sie ging die beiden Treppen bis zum obersten Stock hinauf. Zum Glück waren die Mieter der großen Wohnung für drei Wochen nach Spanien geflogen und das Apartment stand seit einigen Monaten leer. Im fünften Stock gab es, anders als auf den anderen Etagen, drei Wohnungstüren. Die mittlere Tür gab den Weg frei zu einer hölzernen Treppe, die bei jedem Schritt entsetzlich knarrte und die auf den Speicher führte. Anja war in den vergangenen Tagen mehrfach auf dem Speicher gewesen, und hatte einige Taschen mit allem, was sie für das Wochenende brauchte, dorhin gebracht. Der Speicher wurde sonst nie gebraucht, das Einzige wichtige, das es dort gab, war der Verteiler der Satelliten-Anlage.
Anja zog ihre Sandalen aus und stieg die Treppe hinauf. Sie spürte den Schmutz unter ihren Fußsohlen, was sie bereits ein klein wenig erregte. Oben angekommen zog sie die Shorts und das Top aus. Wie sie erhofft hatte, war es hier unter dem Dach noch heißer und stickiger als ich ihrer Wohnung. Nackt holte sie dann die dort deponierten Taschen und stellte sie am Kamin auf. Sie öffnete eine der Taschen und holte eine Kette hervor. Diese führte sie durch die Hosenbeine der Shorts und die Ärmellöcher des Tops und ging damit in eine Ecke des Speichers. Dort schlang sie die Kette um einen Dachbalken und verschloss sie mit einem Vorhängeschloss, das sie einrasten ließ. Der Schlüssel für dieses Schloss lag bei den anderen Schlüsseln in ihrer Küche. Damit war bereits klar, dass sie nur nackt in ihre Wohnung zurückkehren konnte. Außerdem holte sie eine Geldkassette aus der Tasche und hängte sie an das Ende der Kette. Ihren Wohnungsschlüssel legte sie in die Kassette und schloss diese. Der Schlüssel zur Kassette war derjenige, der sich in ihrem Briefkasten befand. In einer Ecke des Speichers stand noch eine Campingtoilette, die sie holte und neben den Kamin stellte.
Anschließend holte sie eine weitaus schwerere Kette aus der gleichen Tasche und legte diese um den Kamin. Sie ging mit der Schaltuhr zur Satellitenanlage und steckte sie in eine freie Steckdose. Dann nahm sie den Elektromagneten und hängte ihn an einen Querbalken recht weit oben im Gebälk direkt neben dem Kamin. Das Anschlusskabel des Elektromagneten steckte sie in die Schaltuhr. Die würde den Magneten zuverlässig am nächsten Tag um 22 Uhr ausschalten. Den Schlüssel für die Kette am Kamin hängte sie mit einem kleinen Gewicht versehen an den Magneten.
Das andere Ende der Kette legte sie sich zweimal um den Hals und befestigte sie mit einem Schloss. Damit war ihr möglicher Bewegungsradius auf knapp 3 Meter beschränkt. Und vor 22 Uhr am Folgetag würde sie nicht vom Kamin loskommen. Jetzt holte sie aus einer anderen Tasche zwei schwere Gewichte, die sie bereits vorbereitet hatte. Vor einiger Zeit hatte sie sie auf einem Flohmarkt gefunden. Sie gehörten wohl zu einer Hantel, wie sie zum Gewichtheben verwandt wird und wogen jedes 10 Kilogramm. Außerdem hatten sie ein rundes Loch in der Mitte, durch das Anja bereits eine Kette gezogen und festgemacht hatte.
Im nächsten Schritt nahm Anja Hand- und Fußfesseln aus der Tasche und legte sich diese an. Zu gerne hätte sie sich die Handschellen auf dem Rücken angelegt, aber das ging leider nicht. Die letzten Gegenstände aus den Taschen waren eine kleine Plastikwanne, grade groß genug, dass sie sich dort hineinstellen konnte, zwei große Vibratoren und 6 Plastikflaschen, die je einen Liter Flüssigkeit enthielten. Zwei der Flaschen waren mit roten Bändern gekennzeichnet.
Anja hatte sich vorgenommen, dieses Wochenende wirklich extrem zu gestallten. Daher hatte sie in den vergangenen beiden Wochen ihren Urin gesammelt. Die gekennzeichneten Flaschen waren mit reinem Urin gefüllt, die anderen mit einer Mischung die halb aus Urin und halb aus Wasser bestand. Sie sah sich noch einmal um, ob alles an Ort und Stelle stand, dann nahm sie eine der beiden gekennzeichneten Flaschen und öffnete diese. Sie roch kurz an der Flasche, dann hob sie sie über ihren Kopf und begann, sich den Inhalt der Flasche erst über die Haare, dann ins Gesicht und schließlich über den restlichen Körper zu schütten. Mit der freien Hand verrieb sie die Flüssigkeit in den Haaren und im Gesicht. Als die Flasche leer war, wartete sie einen Moment, bis nichts mehr von ihrem Körper tropfte, dann stieg sie aus der Wanne. Am Kamin gab es einen kleinen Schieber, der wohl vom Schornsteinfeger benutzt wurde. Unterhalb des Schiebers lag ein kleiner Haufen Asche und Dreck aus dem Kamin. Anja ging dorthin und nahm einiges von diesem Dreck, den sie sich zum Teil ebenfalls in die Haare und auf den Körper rieb. Sie achtete darauf, dass sie sich etwas vom Dreck auch in ihre mittlerweile recht feuchte Muschi und ihr Schamhaar rieb. Zuletzt rieb sie sich noch etwas davon ins Gesicht.
Jetzt schob Anja die Wanne auf Seite und vollendete ihre Fesselung, indem sie die Ketten der Gewichte mit den Ketten der Hand- und Fußfesseln verband. Befriedigt setzte sie sich auf den schmutzigen Dachboden, dann legte sie sich flach hin und wälzte sich im Dreck.
Ihr plan sah vor, dass sie die Urin-Prozedur am nächsten Morgen noch einmal wiederholen würde. Sie hatte nichts zu Essen mitgenommen und das Einzige was sie trinken konnte war die Urin-Wassermischung aus den Plastikflaschen. Wenn die Schaltuhr am nächsten Tag den Schlüssel freigab, würde sie die Kette am Kamin lösen. Dann musste sie nackt, dreckig, gefesselt und sicher widerlich stinkend die 6 Treppen bis zum Erdgeschoss hinuntergehen, wobei sie möglichst niemand sehen sollte, dort den Schlüssel für die Kassette aus dem Briefkasten fischen, und wieder die Treppen zum Dachgeschoss hinaufsteigen. Dort konnte sie dann ihren Wohnungsschlüssel aus der Kassette holen und zu ihrer Wohnung hinabgehen. Sie hatte sich vorgenommen, dann dort nicht etwa zu duschen, sondern sie wollte sich dreckig und stinkend ins Bett legen.
Während so auf dem dreckigen Boden lag, fantasierte sie, wie es wäre, wenn ein Entführer sie gefangen halten würde. Vielleicht auf so einem Dachboden oder besser noch in einem Folterkeller oder in einem Erdloch. Es dauerte nicht lange, bis sie zu einem der Vibratoren griff und sich selbst befriedigte. Der so herbeigeführte Orgasmus war genau das, was sie sich erhofft hatte. Immer wieder führte sie sich die Vibratoren in ihre Muschi. Zwischendurch leckte sie Vibratoren ab. Außerdem fuhr sie sich mit der Hand durch ihre Scham und wischte sich dann mit ihren Säften durch das Gesicht. Ab und zu griff sie nach einer der Getränkeflaschen und trank etwas von der über riechenden Mischung. Jedesmal reagierte ihr Körper mit einem Schweißausbruch und allmählich roch sie auch diesen.
Erst nach Stunden schlief sie erschöpft und mit sich selbst zufrieden ein. Auf dem Speicher gab es kein Licht, beziehungsweise sie hatte es nicht eingeschaltet, um sich nicht zu verraten. Das einzige, was sie sah, war das grüne Leuchten einer LED am Satellitenverteiler.
Als Anja am nächsten Morgen wach wurde, war die Sonne bereits aufgegangen. Sie trank erst eine halbe Flasche aus, dann stellte sie sich wie geplant wieder in die kleine Plastikwanne und wiederholte die Prozedur, sich mit Urin zu begießen. Diesmal war das nicht so einfach, weil das Gewicht, das an ihren Handschellen hing, ihre Arme kräftig nach unten zog. Sie machte sich eine geistige Notiz, dass sie dieses Problem bei ihrem nächsten Abenteuer bedenken musste. Der Tag verging langsam und es war erneut unerträglich heiß. Anja hatte keine Uhr und sie konnte nicht abschätzen, wie spät es war.
Tatsächlich war es bereits 6 Uhr Nachmittag, als sie merkte, dass es draußen plötzlich dunkler wurde. Sie vermutete, dass die Schaltuhr sie bald freigeben würde, als plötzlich ein Donnern erklang. Anja konnte zwar die Blitze nicht sehen, aber das Geräusch des niederprasselnden Regens und die andauernden Donnerschläge sagte ihr genug um ein ziemlich heftiges Gewitter zu erkennen.
Auf einmal hörte sie, dass die Tür zur Treppe im 5. Stock geöffnet wurde. Der schrecken fuhr ihr durch die Glieder. Sie hörte Stimmen. Wegen der Dunkelheit konnte sie nichts sehen aber sie erkannte plötzlich, dass die LED an der Satellitenanlage nicht mehr grün, sondern rot leuchtete. In diesem Moment ging das Licht auf dem Speicher an. Zwei ziemlich trübe Glühbirnen tauchten den Raum in ein schummriges Licht. Jetzt hörte sie wieder die Stimmen. Eine weibliche Stimme rief: „Ich schaue schon nach. Wahrscheinlich ist durch das Gewitter die Sicherung rausgesprungen!“
Dann war es wieder still und sie hörte die gleiche Stimme sagen „Was sind denn das für Sandalen?“ Und dann lauter: „Hallo, ist da wer?“
Am liebsten hätte Anja sich in die hinterste Ecke verdrückt, aber sie hatte keine Chance. „Hallo, wer ist da? Melden Sie sich doch“, rief die Stimme. Dann knarrten die Stufen, als jemand die Treppe heraufkam. Anja sah zuerst einen Kopf. Sie erkannte die Tochter des Hausbesitzers, die in der ersten Etage in der großen Wohnung wohnte. Anja hatte ein paarmal mit ihr gesprochen, aber wirklich kennen tat sie sie nicht. Sie wusste, dass sie Hellen hieß, etwas jünger als sie selber war und wohl Betriebswirtschaft studiert hatte. Damit erschöpfte sich dann aber auch ihr Wissen auch.
Hellen sah sich um und entdeckte Anja auf den ersten Blick. Anja machte sich auf ein Donnerwetter gefasst, das es sicher mit dem langsam abebbenden Gewitter draußen aufnehmen konnte. Wahrscheinlich würde sie sich nächste Woche eine neue Bleibe suchen müssen. Hellen starrte Anja einige Sekunden an, dann ging sie zu der Satellitenanlage und drückte da auf einen Knopf. Die LED leuchtete wieder grün. Dann ging Hellen zur Treppe und stieg diese nach unten. „So, es sollte jetzt wieder alles funktionieren“, rief sie nach unten. Anja hörte ein leises „Danke“ als Antwort.
Nach einem kurzen Moment stand Hellen wieder auf dem Speicher. Die Hände auf die Hüften gestützt stellte sie sich vor Anja. „Und was haben wir hier?“ Sie sprach leise und ruhig. „Das ist doch mal ein netter Anblick.“
„Ich, …. ich“, stammelte Anja. Was sollte sie sagen?
„Schhhhhht“, machte Hellen. „Erst mal das Ganze genießen. Sowas bekommt man ja nicht jeden Tag zu sehen.“ Sie ging um Anja herum, besah sich alles genau und zog an der Kette um den Kamin. Dann hob sie eines der Gewichte kurz hoch und legte es wieder hin.
„Also, ich hoffe, du willst mir jetzt nicht weißmachen, dass du überfallen wurdest und dass jemand dich so zurückgelassen hat.“
Anja senkte ihren Blick und schüttelte den Kopf.
„Also hast du das selbst gemacht. Ist ja wohl klar. Wo sind die Schlüssel?“
„Hier oben ist nur der Schlüssel für die Kette, die um den Kamin liegt,“ erklärte Anja und wies nach oben, wo der Magnet mit dem Schlüssel hing. Hellen griff nach dem Schlüssel und zog ihn vom Magnet.
„Und weiter?“ fragte sie fordernd.
„Wenn ich den habe, kann ich ins Erdgeschoss schleichen und mir den Schlüssel aus dem Briefkasten holen. Mit dem kann ich dann die Kassette in der Ecke öffnen und meinen Wohnungsschlüssel herausholen.“ Dabei zeigte Anja in die Ecke
„Du willst so, wie du jetzt bist, bis ins Erdgeschoss und zurück schleichen? So wie du riechst, wollen alle Nachbarn sehen, wer so stinkt. Wäre natürlich ein Schauspiel. Naja, ich werde mal runtergehen und den Schlüssel holen. Im Briefkasten?“
„Ja, in einer magnetischen Box.“
Hellen steckte den Schlüssel für die Kamin-Kette in ihre Hosentasche und verließ den Speicher. Nach einigen Minuten kam sie wieder. „Puh, ganz schön heftig bei der Hitze. Auch wenn es langsam etwas abkühlt nach dem Gewitter.“ Sie ging in die Ecke, wo die Kassette lag und kam gleich darauf mit dem Wohnungsschlüssel wieder.
„Bevor ich das vergesse, erstmal das Wichtigste“, sagte Hellen und holte ein Handy aus der Hose. Sie fing an, eine Reihe von Fotos von der nackten Anja zu machen. Der Blitz des Handys blendete Anja. „Was soll das“, fragte Anja erregt.
„Nur ein kleines Druckmittel“, meinte Hellen. „Ich will sicherstellen, dass alles so abläuft, wie ich es mir vorstelle. So, und jetzt gehe ich mal die anderen Schlüssel aus deiner Wohnung holen. Wo finde ich die?“
Anja war verzweifelt. Sie war dieser Frau ausgeliefert. Mit den Bildern konnte sie sie erpressen. Wenn in der Firma so ein Bild auftauchen würde, könnte sie nur kündigen und auswandern. „Auf dem Küchentresen.“
Wieder verließ Hellen den Speicher und kam nach einigen Minuten zurück. Obwohl es viel weniger Treppen bis zu ihrer Wohnung waren, kam es Anja vor, als hätte Hellen länger für den Weg gebraucht als vorher zum Erdgeschoss. Hellen hatte eine kleine Plastiktüte in der Hand, als sie wiederkam. „Ich habe alles was wir brauchen. Komm, wir gehen.“ Dabei beugte sie sich zu der Kette um den Kamin und löste das Schloss. Sie nahm die Kette in die Hand und zog daran. Mühsam kämpfte Anja sich auf die Beine und versuchte, Helen zu folgen. Aber die Fußfesseln behinderten und auch das Gewicht, das mit einer kurzen Kette an den Fußfesseln befestigt war tat das seine dazu. Prompt stolperte Anja und fiel der Länge nach auf den Boden,
„Trampel“, meinte Hellen, aber sie wartete, bis Anja wieder aufstehen konnte. Dann musste Anja das Gewicht an den Fußfesseln in der einen Hand tragen und das andere mit der anderen Hand. Sie war zwar kräftig, aber die beiden Gewichte waren fast zu viel für sie. „Ich verstehe nicht, warum du dich so anstellst. Du hattest doch geplant, samt der beiden Gewichte bis ins Erdgeschoss zu schleichen, ohne dass es jemand bemerken sollte.“
„Stimmt“, gab Anja zu, „Ich habe mich da wohl gründlich verschätzt.“ Die Treppe vom Dachboden zur fünften Etage war fast zu steil und sie schaffte es kaum, diese hinabzusteigen. Erbarmungslos zog Hellen Anja hinter sich her.
„Warum gehen wir nicht in meine Wohnung“, wunderte Anja sich.
„Das ist mir bei dir alles viel zu eng“, meinte Hellen. „Ich habe noch eine Menge vor mit dir.“
So ging es weiter das Treppenhaus hinab, bis sie in der ersten Etage bei Hellens Wohnung angekommen waren. Hellen zog Anja bis in ihr Wohnzimmer. Dort musste Anja sich mit dem Rücken zur Tür Hinstellen. Hellen warf die Kette, die immer noch an ihrem Hals hing über die Oberkante der Türe und wand sie zweimal um den Türgriff. Anja war gezwungen, aufrecht an der Türe stehen zu bleiben. Hellen nahm ihr die Gewichte ab und legte diese auf den Boden.
Anschließend holte sie aus einem Schrank eine hochwertige Fotokamera und machte erneut eine Reihe von Fotos ihrer Gefangenen. Diesmal machte sie auch Detail-Aufnahmen, insbesondere von Anjas Oberkörper mit den leicht hängenden Brüsten und dem verschmierten Gesicht, aber auch von ihrer Scham. Als sie damit fertig war, nahm sie den Speicherchip aus der Kamera und steckte diesen in ihren Laptop, der auf dem Tisch lag.
„Nur damit du Bescheid weißt: Die Bilder liegen jetzt in einem privaten Bereich auf einem Fileserver. Wenn du Probleme machst, ist es eine Kleinigkeit, die Fotos freizugeben, so dass jedermann auf diesem Planeten sie downloaden kann und dich in voller Schönheit bewundern kann. Ich mache das übrigens nicht, um dich bloßzustellen, sondern nur als Druckmittel. Dazu kommt gleich auch noch ein Videogeständnis, das wir auch noch aufnehmen. Darin wirst du genau erklären, was heute passiert ist. Die Bilder und das Videogeständnis sorgen dafür, dass du mir gehörst. Klar?“
Anja nickte. Sie war sich darüber im Klaren, dass diese Frau mit ihr machen konnte, was immer sie wollte.
Hellen drehte den Laptop auf dem Tisch um und richtete ihn genau aus. Das Notebook hatte eine Kamera im Rahmen und Anja konnte sich auf dem Monitor sehen. „Einmal von 1 bis 10 zählen, damit ich die Lautstärke einstellen kann“, befahl sie. Anja sah, dass sie keine Chance hatte und zählte langsam und klar von 1 bis 10.
„Gut, dann kann es losgehen“ erklärte Hellen. „Ich werde dir Fragen stellen und du beantwortest sie. Und zwar deutlich verständlich und nur die Wahrheit, keine Lügen. Sonst kannst du morgen früh deine Fotos in der halben Stadt finden.“
„Nenne deinen Namen“, forderte Hellen.
„Mein Name ist Anja“, sagte diese.
„Nachname?“
„Bergheim. Anja Bergheim.“
„Wohnort?“
„Jüchen, Hansastraße 14.“
„Na also, klappt ja. Geburtstag?“
„17. 3.1990.“
„Beruf?“
„Buchhalterin.“
„Wo?“
Anja schwieg.
„Wo“ fragte Hellen nun viel schärfer.
„Marbach GmbH.“
„Größe und Gewicht?“
„1 Meter 73, 54 Kilo“
Dann musste Anja genau schildern, wie sie sich am Vortag gefesselt hatte. Als sie zu der Stelle kam, an der sie sich mit dem Urin übergossen hatte, kommentierte Hellen: „Das kann man immer noch gut riechen. Du stinkst wie ein Iltis.“
Später erzählte Anja, dass sie eine Mischung aus Wasser und Urin hergestellt hatte und dass diese Mischung alles gewesen war, was sie in der ganzen Zeit getrunken hatte.
„Du hast ja wirklich Fantasie“, meinte Hellen. „Darauf wäre ich nie gekommen. Wie viele Flaschen hast du davon getrunken?“
„3 Flaschen“, sagte Anja. Hellen lachte.
Als Nächstes sollte Anja von der Fantasie erzählen, die sie dort gehabt hatte. Anja erzählte, dass sie sich vorgestellt hatte, jemand hätte sie gefangen und würde sie als Sklavin halten. Sie müsste in einem Bergwerk arbeiten und würde nachts von ihrem Entführer missbraucht und gedemütigt. Immer wieder würde er sie auspeitschen oder in anderen Formen quälen.
„Ich muss scho sagen, deine Geschichte gefällt mir“, kommentierte Hellen.
Danach musste Anja dem Computer erzählen, wie sie von Helen gefunden wurde. Endlich reichte es Hellen. Sie setzte sich an den Computer und lud den aufgenommenen Film zum Fileserver hoch.
Als das erledigt war, machte sie Anja los und ließ diese sich auf einen Küchenstuhl setzen. Sie löste aber nicht die Kette von Anjas Hals, obwohl diese längst befürchtete, dass die Kette sicher deutlich sichtbare Spuren an ihrem Hals hinterlassen würde. Stattdessen griff Hellen von hinten unter dem Stuhl zu Anjas Fußfesseln und verband die Kette mit den Fußfesseln. Erst danach löste sie Anjas Handschellen und nahm ihr auch das Gewicht ab. Dafür führte sie Anjas Hände auf den Rücken und fesselte ihr die Hände dort an die schwere Kette.
Hellen verließ kurz das Wohnzimmer und ging in ihr Schlafzimmer. Nach einigen Momenten kam sie mit einem schwarzen Teil wieder, das sie Anja vor den Mund hielt. Anja erkannte, dass es sich um einen Penisknebel handelte. Sie wollte dieses Teil auf keinen Fall in ihrem Mund haben, aber Hellen griff nach ihrer rechten Brustwarze und zwirbelte diese sehr stark, so dass Anja vor Schmerz aufjaulte. Diesen Moment nutzte Hellen und schob ihr den Penisknebel zwischen die Zähne.
„Du solltest besser tun, was ich dir sage“, meinte Hellen. „Sonst tut es nur noch mehr weh. Außerdem habe ich gar nichts Schlimmes vor. Ich muss jetzt nur etwas auf dem Computer schreiben und ich muss mich dabei konzentrieren. Da ist es vollkommen unnötig, dass du rumlaberst und mich anflehst, dich freizulassen.“
Dann setzte sie sich mit dem Laptop an den Tisch und begann, wie wild zu tippen. Manchmal stoppte sie plötzlich und schien nachzudenken. Anja konnte unmöglich sagen, wie lange das dauerte. Tatsächlich brauchte Hellen eineinhalb Stunden, bis sie fertig war. Dann schaltete sie einen Drucker ein und druckte das Machwerk zweimal aus. Erst jetzt wendete sie sich wieder an Anja.
„Also, damit du klarsiehst: Ab jetzt bist du mein Eigentum. Du wirst jeden Befehl, den ich dir gebe, sofort und vollständig befolgen. Ich werde mit dir machen, was immer ich will. Solange du gehorsam bist, sind der Film und die Fotos sicher verwahrt und niemand bekommt sie zu sehen. Wenn du versuchst, abzuhauen oder anders gegen mich vorgehst, wie auch immer - ich brauche wohl nicht mehr zu sagen. Ich mache jetzt deine rechte Hand frei und du unterschreibst das hier.“ Damit legte sie die beiden Ausdrucke vor Anja auf den Tisch, dazu einen Kugelschreiber. Dann ging sie um den Stuhl herum und befreite Anjas rechten Arm. Diese beugte sich soweit vor, wie es ging und sah zum ersten Mal, was sie da unterschreiben sollte. Oben prangte eine fette Überschrift:
„SKLAVENVERTRAG“

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Inhalt/Idee

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Erotik/BDSM

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Rechtschreibung/Form

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Kommentar(e)

die Geschichte ist wirklich sehr schön erzählt, ich habe sie sehr gern gelesen. Ich hoffe das du uns nicht zu lange mit der Fortsetzung warten lässt.

LG Ornella

.. nach mehr!  Spannend zu lesen bei der Hitze