Von 24/3 zu 24/7 Teil 51

"Klappentext"

Herr zur Sklavin

 

Teil 51

 

So ein Mist, wie soll ich ihm jetzt wieder klarmachen, dass da so eine Stimme in mir ist, die ständig nach der Sklavin verlangt. Die gar nicht genug von Erniedrigung und Demütigung bekommen kann, die man am besten niemals ohne Aufgabe lassen sollte. Wie kann ich ihm so etwas nur verständlich machen, ich verstehe es ja selbst nicht.

„Auwah“, was war das denn schon wieder. Er hat mich doch tatsächlich in den Fuß gezwickt.

„Ich warte noch immer auf einen Erklärungsversuch von meiner Sklavin“.

„Ja, natürlich Herr, Verzeihung Herr. Es ist nur nicht so einfach in Worte zu fassen. Wisst ihr, mein Herr, ich genieße diese Massage durchaus. Doch dann ist da noch dieses andere, ein Gefühl, eine innere Stimme die mir sagt, dass das falsch ist. Als Sklavin müsste ich Ihnen eine solche Behandlung zukommen lassen und nicht sie mir. Kannst du verstehen was ich meine, es ist einfach furchtbar kompliziert“.

„Mhh, ich denke, das ist nicht so schwer zu verstehen wie du selbst glaubst. Wenn ich dich richtig verstehe, findest du die kleine Massage deiner Füße doch recht angenehm. Allerdings hast du so etwas wie eine Stimme in deinem Kopf, die dir sagt, dass sich dieses Verhalten für eine Sklavin nicht ziemt. Ist das so ungefähr richtig“.

„Ja Herr, genau so oder so ähnlich ist es“.

Ich wollte ihm schon beinahe noch sagen, dass ich diese Stimme den ganzen Tag höre und das nicht nur heute. Nein, eigentlich höre ich sie jeden Tag, selbst dann, wenn ich nicht bei ihm bin. Nämlich genau dann denkt sich diese Stimme irgendwelche Szenarien aus, was sein könnte, wenn er jetzt hier bei mir wäre. Hätte ich ihm das aber erzählt, würde er mich bestimmt für völlig durchgeknallt halten.

„Also nehmen wir mal an, Andrea, ich als dein Herr würde dir befehlen, diese Massage mit Freude hinzunehmen, würde dir das helfen, deine Nervosität zu besiegen“.

„Ich weiß nicht, Herr, aber es könnte wirklich so sein“.

Könnte das wirklich helfen, die Stimme in mir zum Schweigen zu bringen.

„Dann befehle ich dir, Sklavin Andrea, dass du diese Zärtlichkeit deines Herrn demütig, aber mit großer Freude und Dankbarkeit entgegen nimmst“.

Ich höre noch einmal kurz in mich hinein und tatsächlich ist es Still. Gegen einen solchen Befehl meines Herrn hat nicht einmal die Stimme ein Argument dagegen zu setzen.

„Ja Herr. Ich möchte Ihnen für die Zuwendung und Zärtlichkeit die sie mir, ihrer Sklavin, zukommen lassen, demütigst danken“.

Ich kann die gefühlvollen Berührungen seiner Finger nun wirklich ganz in Ruhe genießen. Ich kann mich sogar soweit entspannen, dass ich wieder beginne den Rest meines Apfels zu essen. Als von diesem nur noch der Grips übrig ist, schäle ich mir die Banane und esse auch diese auf. Zu guter Letzt trinke ich auch noch den Rest des Wassers in der Flasche leer.

„Ich denke, das genügt nun, wir sollten weitergehen“.

Er hat wohl nur darauf gewartet, dass ich meine Stärkung beende.

„Ganz wie ihr wünscht, Herr“.

„Hier hast du deine Sachen, zieh dich wieder an. Aber vorher stehe erst mal auf, wir müssen dir noch deinen Schweif entfernen“.

Ach ja, den trage ich ja noch immer. Artig stehe ich auf und noch bevor ich überhaupt realisiere, dass ich ihm mein Hinterteil entgegen recke, zieht er den Plug mit einem Ruck heraus. Ein kleines, aber leises „Ahhh“ kann ich mir nicht verkneifen. Dann ziehe ich mich schnell an, dabei wird mir rein zufällig bewusst, dass ich die ganze Zeit nackt auf der Bank gelegen habe. Nur gut dass niemand vorbeigekommen ist, oder vielleicht sogar irgendwie schade.

Als ich mich angezogen habe, muss ich auch wieder meinen Rucksack schultern und schon geht es weiter. Händchenhaltend gehen wir nun den Schotterweg entlang. Dabei passiert etwas seltsames, etwas, das ich so von meinem Herrn gar nicht kenne. Er beginnt damit, mich in ein intensives Gespräch zu verwickeln. Er erzählt sogar von sich, seiner Arbeit, sein neuestes Hobbyprojekt, was natürlich mit SM zu tun hat und sogar davon, was er schon mit anderen Frauen erlebt hat.

Ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll, einerseits ist es sicherlich interessant, was andere Frauen sich so wünschen. Andererseits können mir diese Frauen gestohlen bleiben, wichtig ist nur, dass ich ihn jetzt habe, und er keine andere neben mir hat. Dann, völlig überraschend, glaube ich kaum was aus seinem Munde kommt. Hat er wirklich gesagt, dass ich die erste und einzige Frau bin, mit der er wirklich glücklich ist. Sollte dies wirklich so etwas wie ein Liebesbekenntnis sein, bei ihm könnte man das schon annehmen. Lange kann ich darüber allerdings nicht nachdenken, denn er kommt gleich mit dem nächsten Hammer.

„Bist du mit mir als Herr zufrieden, Andrea“.

Was soll ich auf eine solche Frage nur antworten. Was sagt Frau, bzw. Sklavin, wenn Herr eine solche Frage stellt. Ich bin aber mehr als glücklich mit ihm, so brauche ich auch kein Blatt vor den Mund nehmen.

„Ich bin mehr als nur zufrieden mit Ihnen, Herr. Ich kann mir keinen besseren Herrn und Meister vorstellen, ich kenne niemanden, der diesen Platz besser ausfüllen könnte, als ihr. Ich bin nicht nur zufrieden, sondern richtig glücklich. Nur ihr könnt mir geben, was ich so dringend brauche. Ihr seid der einzige, der mich zu verstehen scheint. Ihr wisst wie ihr mich behandeln müsst und gebt mir das, was ich mir schon so lange wünsche und ersehene. Ich weiß nicht was ich weiter sagen soll, außer dass ihr für mich der beste Herr seid, den ich mir nur wünschen kann“.

Nach dieser kleinen Offenbarung muss ich erst einmal tief durchatmen, doch dazu komme ich gar nicht. Es reicht gerade dazu, tief Luft zu holen, bevor sich sein Mund auf den meinen drückt. Lang, sinnlich und wundervoll spielen unsere Zungen miteinander. Als sie sich nach schier unendlicher Zeit lösen, müssen wir Beide tief Luft holen.

„Du bist ein Biest. Du bist das verführerischste, sinnlichste, wundervollste und bezauberndste Wesen welches ich je getroffen habe. Ich werde dir nun ein kleines Geheimnis anvertrauen, meine Sklavin“.

Welch schöne Worte, es besteht kein Zweifel, er liebt mich mindestens genauso wie ich ihn. Doch was würde er mir jetzt sagen.

„Du bist wirklich das allerschlimmste Frauenzimmer, welches mir je untergekommen ist. Es kostet mich all meine Selbstbeherrschung, nicht sekündlich über dich herfallen zu wollen“.

Er sagt das mit einem leichten Grinsen auf den Lippen und sieht mir dabei tief in die Augen. Ich verstehe genau was er meint und grinse nur frech zurück.

„Da, da ist es wieder. Du weißt einfach nicht, wie man sich seinem Herrn gegenüber anständig benimmt. Trotzdem bist du für mich die beste Sklavin, die sich ein Herr vorstellen kann. Es wird mir sicherlich noch einiges an Zeit und Mühe kosten, um deine Erziehung in die von uns gewünschte Richtung zu leiten. Aber ich werde mich dieser Aufgabe mit Leidenschaft und Freude widmen“.

Da ist sie wieder, die Sklavin in mir erwacht bei seinen Worten zu neuem Leben und ihr ungezügeltes Mundwerk schnattert sofort darauf los.

„Oh ja, Herr, bitte erzieht mich nach euren Wünschen und Vorstellungen. Erniedrigt mich, demütigt mich wann und wo immer ihr wollt, seid mehr als nur streng zu mir, bestraft mich und tut mir weh, ich werde es mit Freude für euch erdulden. Lasst mich euch unterwürfig dienen und ich werde versprechen, eure Erziehung zu genießen“.

„Große Worte, Sklavin, man sollte nie ein Versprechen abgeben, wenn man nicht sicher ist, dass man dies auch einhalten kann. Du solltest in Zukunft über deine…“.

„Das war kein leeres Versprechen, ich meinte es genauso wie ich es sagte. Alles was wir bisher gemacht haben, hat mir mehr als nur gefallen, warum sollte sich dies plötzlich ändern“.

„Du weißt dich wirklich nicht zu benehmen, offenbar vergisst du wo dein Platz ist, Sklavin. Unterbrich deinen Herrn niemals wieder, es wird dir nicht gut bekommen, verstanden“.

„Ja Herr, ich habe verstanden. Es tut mir leid, es wird nie wieder vorkommen“.

Ich weiß selbst nicht, warum ich ihm einfach ins Wort gefahren bin, aber irgendwie fühlte ich mich angegriffen und da kam es über mich, es musste einfach raus.

„Ich werde es mir merken, Sklavin. Das Beste wird sein, wir testen dies gleich einmal“.

Jetzt habe ich den Salat, warum konnte ich nur meine Klappe mal wieder nicht halten.

„Ganz wie ihr wünscht, Herr“.

„Dann komme mit“.

Mehr muss er auch nicht sagen oder tun, damit ich ihm folge. Wir verlassen den Weg und gehen wieder etwas tiefer in den Wald hinein. Ich habe keine Ahnung was er mit mir vorhat, trotzdem fühle ich eine innere Anspannung und Erregung sowie große Vorfreude auf das Kommende.

„Ich werde schon die richtige Stelle finden, bevor es aber soweit ist, gibt es etwas, das sich meine Sklavin von ihrem Herrn ganz besonders wünscht“.

Schon wieder so eine Frage, auf die ich keine Antwort parat habe. Was soll ich darauf nun sagen.

„Die meisten meiner Fantasien und Vorstellungen habe ich euch bereits erzählt, Herr. Einige davon habt ihr bereits umgesetzt und jede einzelne war viel intensiver und schöner, als ich es mir je ausmalen hätte können“.

„Die meisten, was gibt es da noch, Sklavin. Nur keine Scheu, wenn du es nicht mir erzählen kannst, wem denn dann“.

Ein Argument, dem ich nichts entgegensetzen kann.

„Es gibt da noch eine ganz besondere Fantasie von mir. Ich stelle mir vor, dass ich für mehrere Tage vollkommen hilflos bin. Von der Außenwelt abgeschottet, in Leder, Gummi und Latex gekleidet. Dazu eine Maske, durch die ich weder hören noch sehen kann. Dazu gefesselt und verschnürt, keiner Bewegung fähig. Selbst für die einfachsten Dinge, für notwendige Dinge, auf fremde Hilfe angewiesen sein. Seinem Herrn völlig hilflos ausgeliefert sein. Dies wünsche ich mir einmal zu erleben“.

„Klingt sehr interessant, Sklavin, wenn ich aber nur kurz darüber nachdenke, gar nicht so einfach umzusetzen. Aber trotzdem, wünsche es dir nur weiterhin, vielleicht geht es ja einmal in Erfüllung“.

„Ja Herr, ich werde es mir ganz toll wünschen“.

„Da, der Baum ist ganz gut und auch sonst gibt es hier alles was ich brauche“.

Das ist aber ein schneller Umschwung, noch immer ist mir völlig schleierhaft, was er vorhat.

„Zieh dich schon mal aus“.

„Ja Herr“.

Nicht zum ersten Mal an diesem Tag, aber bestimmt auch nicht zum letzten Mal, entledigte ich mich sämtlicher Kleidung. Aus meinem Rucksack zieht Benjamin ein paar Handschellen hervor. Ein starkes Kribbeln setzt ein und ich kann es kaum noch abwarten, dass sich die Schellen um meine Handgelenke schließen.

„Stell dich mit dem Rücken an den Baum, Sklavin“.

Ich gehe drei Schritte auf den Baum zu und drehe mich um, nun brauche ich mich nur noch etwas nach hinten zu lehnen und schon berührt mein Rücken die raue Rinde des Baumes.

„Hände nach hinten“.

Auch dieser Anweisung folge ich prompt. Nur Sekunden später höre ich das typische Geräusch von schließenden Schellen. Mir ist sofort klar, dass ich nun an diesen Baum gefesselt bin und diese Erkenntnis lässt meine Erregung noch weiter ansteigen. Er hat wirklich den perfekten Baum ausgesucht, der Stamm hat genau den richtigen Durchmesser. Nur ein paar Zentimeter mehr, und er hätte meine Hände so nicht fesseln können. Wäre der Baum aber kleiner, so könnte ich mich nun mehr bewegen, aber so habe ich etwa nur ein oder zwei Zentimeter Spiel. Mehr Raum bleibt mir nicht, um auf das kommende Spiel zu warten.

Ich warte voller Sehnsucht darauf, dass es beginnen möge, doch mein Herr scheint verschwunden zu sein. Ich kann ihn nirgends sehen, nur ab und zu höre ich hinter mir ein paar Zweige knacken. Er ist also noch da, was er wohl vorhat. Die Neugierde ist schon riesengroß, doch diesmal beherrsche ich mich und frage ihn nicht danach.

Kurze Zeit später kommt er zurück und hat den ganzen Arm voller Äste und Zweige. Langsam beginne ich eine Vorstellung davon zu haben, was mir blüht. Mitgebracht hat er nicht etwa Zweige mit flauschigen Blättern von Laubbäumen, sondern Äste von Nadelbäumen. Was genau er damit im Schilde führt, darauf muss ich wohl noch etwas warten. Denn er legt das Gestrüpp auf den Boden und kommt zu mir rüber. Sanft und zärtlich streicheln seine Hände meine Brüste, was mir ein leises „Mhhh“ entlockt.

 

 

 

 

Bewertung Gesamteindruck

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Kommentar(e)

Hallo,

die Geschichte gefällt mir sehr gut,

ich freue mich schon auf die nächsten Fortsetzungen

Danke für deinen Kommentar MeisterAxel, Freud mich das dir die Geschichte gefällt, und wünsche dir weiterhin viel Spaß beim lesen.