Ein neues Leben - Lucy - in Love - Teil 5

"Klappentext"

Nach anfänglichen noch harmlosen SM-Spielen im Shadow-Place mit ihrem Spielpartner Lupus, versinkt Lucy immer tiefer in einer bizarren BDSM Welt. Zum Schluss kann sie kaum noch einem geregelten Leben nachgehen. Doch LOVE IS THE ANSWER ...

 

Rückblick:

Nach anfänglichen noch harmlosen SM-Spielen im Shadow-Place mit ihrem neuen Spielpartner und Verehrer Lupus, versinkt die taffe Staatsanwältin immer tiefer in einer bizarren  BDSM Welt. Ja, sie läßt sich dafür sogar mit zweifelhaften Typen aus dem Mileu ein, um ihre große »Lust durch Schmerz« zu befriedigen. Zum Schluss kann sie kaum noch einem geregelten Leben nachgehen. Auch von ihrem Verehrer Wolfgang, der sich ihr nicht nur als Spielpartner angeboten hatte zieht sie sich immer weiter zurück. So konnte es nicht weiter gehen !!!

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Lucys Bauchgefühl hatte sie nicht getäuscht. Bei einer größeren Session auf einem alten Gehöft etwas außerhalb der Stadt, stürmte plötzlich die Kavallerie herein. Duzende Beamte der Abteilungen K 23 - organisiertes Kriminalität, K21 - Milieu- und Drogendelikte und K12 - Sexualdelikte hatten sich mit MEK und der örtlichen Trachtentruppe zusammengetan das Gelände umstellt.

„Frau Alvarez, was machen Sie denn hier und woher wissen Sie überhaupt von unseren Ermittlungen hier auf dem Hof. Die Razzia war doch Top-Sekret. Hier soll sich so einiges an Prominenz herumtreiben.“

Lucy zuckte zusammen, diese Stimme kannte sie doch. Die gehörte dem recht gutaussehendem Jungkommissar Daniel Kurzhals aus dem K23. Kennengelernt hatte sie ihn bei ihrer Mafia Befragung. Ein netter einfühlsamer Typ, der besonnen zuhörte und auch für die nötigen Pausen sorgte, wenn es erforderlich war, ihr dazu Kaffee brachte. Manchmal hatte sie sogar das Gefühl das er versuchte sie dezent anzuflirten. Offenbar stand er wohl auf ältere Frauen.

„Wenn das der Chef erfährt das Sie schon wieder eigenständig ermitteln. Sie können es aber auch nicht lassen junge Frau. Dabei sind wir hier doch für die fesselnden Argumente zuständig.“ Bei seinen Ausführungen wedelte er mit einer Handvoll Kabelbinder herum.

„Wenn wir sie dann alle schön verschnürt haben, können Sie anschließend am Schreibtisch dafür sorgen das diese feinen Herren möglichst lange auf Staatskosten ihr Frühstück bekommen. Aber hier draußen werden Sie sich noch ihre hübschen Fingernägel ruinieren.

Seine Sätze hatten schon einen gewissen sarkastischen Unterton.

Lucy wusste nicht so recht was sie darauf antworten sollte. Egal was sie ihm erzählte konnte sie sich ganz schnell um Kopf und Kragen reden.

„Ich mag Sie. Von mir erfährt hier keiner was. Am besten verschwinden Sie ganz unauffällig von der Bildfläche, ich hab Sie nicht gesehen. Wir können uns Morgen in aller Ruhe im Büro drüber unterhalten.“

Er schaute sich kurz um, dann schob er sie aus der Tür hinaus. Lucy stutzte einen Moment, hatte dieser junge Schnösel sie dabei gerade bewusst  an den Hintern gefasst, oder bildete sie sich das nur ein.

Puh, das gestern Abend war ja für die Justizbeamtin noch mal gut gegangen. Wenn sie jetzt blos nicht einer der Teilnehmer hinhängen würde. Am nächsten Morgen im Büro war die nächtliche Aktion im Oberbergischen zwar Gesprächsthema, aber keiner brachte sie in Verbindung mit ihr. Offenbar hatte dieser Kommissar dicht gehalten.

In den nächsten Tagen berichteten auch die Medien ausgiebig über den Fall. Die Soko »Wetten das« hatte an verschiedenen Lacations Razzien durchgeführt und auch die dazugehörigen Wettbüros ausgehoben. Dabei war so mancher prominente Name aufgetaucht und wurde dementsprechend von der Boulewardpresse ausgeschlachtet.

Bei der immer noch verkaterten Staatsanwältin klingelte das Telefon. Lucy zuckte zusammen, wenn das jetzt dieser ambitionierte Jungkommissar von der Razzia neulich war, was sollte sie ihm erzählen. Ihr Name war bisher nicht genannt worden.

Aber auf der anderen Seite meldete sich „nur“ ein sichtlich besorgter Wolfgang.

„Gott sei Dank Lady Lucia Sie sind in ihrem Büro. Man hat Sie bei der Razzia nicht verhaftet. Ich war voller Sorge um Sie.“

Auch Lucy freute sich mal wieder etwas von ihrem Lonly Wolf zu hören. Durch ihre auswärtigen Aktivitäten hatte sie ihm mehrfach auf seine Einladungen einen Korb gegeben. Schließlich hatte Wolfgang es dann aufgegeben weiteren Kontakt zu ihr zu suchen und auch Lucy hatte sich nicht mehr getraut sich bei ihm zu melden.

„Wollen Sie mir davon erzählen. Sie können mir vertrauen, ich bin doch Ihr Freund.“

Lucy wollte, sie war froh das er ihr abweisendes Verhalten ihr offenbar nicht nachtrug. So verabredeten sich die beiden um 5 Uhr bei ihm zum Tee.

Für ihr Wiedersehen mit Wolfgang brauchte Lucy etwas besonderes, einen Eyecatcher. Sie überlegte ob sie das schwarze schulterfreie 50er Jahre Kleid anziehen sollte, was er so mochte. Dieses Rendezvous durfte sie nicht vermasseln. Wolfgang konnte ihr jetzt den nötigen Halt geben den sie so dringend brauchte. Sie wieder zurück auf ihre Füße stellen.

Ohne anzuklopfen wurde plötzlich die Türe aufgerissen und besagter Jungkommissar polterte herein. Der hatte ihr gerade noch gefehlt.

„Einen wunderschönen Guten Morgen Lucia. Na, haben Sie mich schon vermisst.“

Lässig drehte er mit in seinen Hosentaschen vergrabenen Händen eine Runde durchs Büro der verdutzt drein schauenden Staatsanwältin, so als würde er etwas bestimmtes darin suchen.

‚Ganz schön kess und arrogant,’ dachte Lucy. ‚Aber einen ziemlich knackigen Hintern hat das Kerlchen für nen schnöden Beamten. Es war Sommer, Daniel Kurzhals trug nur T-Shirt und Jeans, die seinen gut trainierten Body voll zur Geltung brachten. Und er kannte die Wirkung dieses Anblicks auf Frauen genau. Lucy hatte sich über diesen Jungspund erkundigt. Der legte alles flach, was nicht bei 3 auf den Bäumen verschwunden war. Kaum ein Rockzipfel war vor ihm sicher. Bei den Vernehmungen damals tat er so brav und schüchtern. Aber da waren ja auch seine Vorgesetzten mit dabei.

Eine Kollegin erzählte Lucy, das der Typ die Höschen seiner Casual-Datings sammeln würde. Aber zu mehr als einem ONS würde es bei ihm meist nicht kommen. Er soll inzwischen einen ganzen Schrank voll davon Zuhause haben.

Lucy musste schmunzeln. Auch Wolfgang hatte beim 1. Date ihr Höschen bekommen. Aber für seine Sammlung brauchte der bestimmt keinen ganzen Schrank. Der würde nicht einmal einen Schuhkarton voll bekommen.

„Gibt’s hier keinen Kaffee.“ Ohne zu fragen nahm er sich wie selbstverständlich einen Stuhl und setzte sich damit breitbeinig genau vor den Schreibtisch der Staatsanwältin und grinste ihr dann direkt ins Gesicht.

„Wir sind hier keine Kaffeebude Herr ... eh ... Kurzhals, wenn ich mich recht erinnere.“

„Jawoll, Daniel Kurzhals der werte Name.“

„Also Herr Kurzhals, wenn Sie dergleichen Kaltgetränk benötigen, empfehle ich Ihnen die Kantine, dort bekommen Sie ihn frisch aufgebrüht.“

Lucy schaute kurz von ihren Papieren auf, schob ihre Brille die Nasenspitze hinauf und tat dann so als würde sie weiterarbeiten.

„OK. Ich wollte meiner Lieblingsstaatsanwältin eigentlich auch nur von der Razzia neulich berichten. Wir waren sehr erfolgreich, sogar auch ganz ohne Ihre Mithilfe. Wir Polizisten habe das nämlich gelernt, wissen wie so was geht.“ Seine Ansagen klangen ganz schön arrogant und überheblich. Aber Lucy ließ sich von diesem Jüngling nicht provozieren, gab ihm stattdessen das unmissverständliche Gefühl zu stören.

„Weis ich, hab das Protokoll gelesen. Und was wollen Sie jetzt genau von mir.“

So langsam kam der Vorstadtcasanova ins schwimmen. Vermutlich hatte er gedacht, das auch sie wie die anderen Mädels voller Dankbarkeit für die nächtliche Rettung schmachtend an seinen Lippen hängen würde, wenn er von seinen bestandenen Abenteuern erzählen würde. Aber auch wenn er einen knackigen Hintern hatte, auf solche Angebertypen stand Lucy noch nie und auf einen Flirt mit ihm hatte sie schon gar keine Lust.

„Also Herr Kuzhals wenn Sie dann keine Fragen mehr haben, wünsch ich Ihnen noch einen schönen Tag. Wie Sie sehen habe ich zu tun.“

Lucy fing an auf ihrer Computertastatur herumzutippen, tat so als wäre er gar nicht mehr  im Büro. Schließlich stand er auf und schlich die Tür hinaus.

Puh, diesen Schleimbeutel war sie endlich los. Wie konnte man sich doch in einem Menschen irren. Aber von solchen Schönlingen ließ sich die Staatsanwältin schon lange nicht mehr aus dem Gleichgewicht bringen. Aber es war trotzdem ein Spiel mit dem Feuer, er konnte sie immer noch hinhängen.

Jetzt konnte sie sich endlich in Ruhe auf das Treffen mit Wolfgang vorbereiten. Doch diese Begegnung begann ganz anders als erwartet.

„Wie können Sie sich nur auf solch eine zweifelhafte Gesellschaft einlassen, Lady Lucia. Allein dafür gehörten Sie mal ordentlich übers Knie gelegt.“

Dieser Satz war schon eine merkwürdige Begrüßung für 2 Freunde die sich längere Zeit nicht gesehen hatten. Aber er hatte ja recht, im Nachhinein hätte sie sich selbst dafür ohrfeigen können.

„Sie hätten halt besser auf mich aufpassen müssen,“ antwortete sie schnippisch. Provozierte, ja hoffte gerade zu das er das wahrmachte, was er ihr kurz zuvor angedroht hatte.

Erst jetzt merkte sie, wie sie diesen schrägen Typen, mit seinen altmodischen Manierenvermisst hatte. Sein dominant-konservatives Auftreten gab ihr einfach ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

„Schließlich sind Sie der Herr im Hause,“ stachelte sie ihn weiter an. „Warum haben Sie nicht schon viel früher mal energisch durchgegriffen.“ Wieder benutzte sie dieser schnippische Unterton.

Das konnte Wolfgang natürlich so nicht unbeantwortet im Raum stehen lassen. Darauf musste er reagieren. Schon eine merkwürdige Art einen Herrn anzuflirten, aber sie waren ja auch kein normales Paar.

Und Wolfgang hatte offensichtlich verstanden. Wortlos ging er in die Küche, holte einen Stuhl und setze sich darauf. Dann kam dieser berühmte Satz.

„Was jetzt kommt meine Liebe, dient ausschließlich deinem Erziehungswohl.“

Ebenfalls Wortlos und schüchtern wirkend ging Lucy langsam zu ihm herüber und legte sich langsam über seine Knie. Schon als er nach dem Rocksaum griff, bekam sie eine wohlige Gänsehaut.

Höschen runter, ein- zweimal mit der flachen Hand über die Pobacken gestrichen, als wolle er liegengebliebenen Staub beiseite wischen und dann ging es los. Die ersten Schläge verabreichte er noch lasch, aber schon der 3. zuppte ganz ordentlich. Im schön abwechselnd rechts - links, und wieder  rechts .... Seine schlanken schmalen Finger verfärbten die helle Haut ihres Sitzfläche zusehens in den verschiedensten Rötungen.

Lucy zappelte und strampelte, denn Wolfgang ließ es ordentlich auf ihrem Ärschchen klatschen. Aber sie beschwerte sich nicht, wusste innerlich das sie es dieses mal wirklich verdient hatte.

Dicke Tränen rannen über ihre Wangen, als Wolfgang schließlich meinte das es für Heute genug sei. Nicht wegen des Schmerzes flennte sie. Nein, da hatte sie schon ganz anderes ausgehalten. Es war eher der Ausdruck einer innerlichen Dankbarkeit für diese Bestrafung die ihr verabreicht hatte. Von einem Menschen der sich wirklich um sie sorgte.

Wolfgang setze Lucy behutsam auf seinen Schoß, wischte ihr die Tränen mit einem seidenen Einstecktuch aus den Augen. Nahm sie dann in seine Arme.

„Sag, ich will das nie nie wieder tun. Ich hatte wirklich Angst um dich meine Liebe.“ Bei seinen strengen Worten schaute er tief in ihre verheulten Augen.

Lucy versuchte ihm ein lächeln zu schenken, nickte nur dabei.

Zum Abschluss gab er ihr einen Kuss auf die Stirn und noch einen auf ihre süße Nasenspitze. Lucy revangierte sich mit einen langen Zungenkuss.

„Ich möchte mich dafür entschuldigen, das ich so hart zugeschlagen habe, aber es ...“

Lucy legte einen Finger auf Wolfgangs Lippen „diente ausschließlich meinem Erziehungswohl, ich weis. Nein, ich bedanke mich dafür das du so um mein Wohl bedacht bist. Ich hab dich vermisst.“

So viel Sympathie trieb Wolfi die Schamröte ins Gesicht. Und noch etwas regte sich weiter unten unmissverständlich an ihrem etwas steif wirkenden Zinnsoldaten stellte Lucy amüsiert fest. Er war halt doch auch ein Mann.

Keiner der beiden wollte jetzt alleine sein. So verlegte man die weitere Unterhaltung herunter vom unbequemen Stuhl auf ein großes Bärenfell vor dem offenen Kamin. Wolfgang machte Feuer und holte eine Flasche Rotwein aus der Küche. Obwohl Lucys Hinterteil noch immer etwas von Wolfgangs Fürsorge brannte, versprach der Abend doch noch recht gemütlich zu werden. Doch ihr kaiserlicher Liebhaber wurde zunehmend nervöser, wusste das er hier jetzt den Latin Lover geben musste, wollte er seine Liebe nicht gleich wieder verlieren. Lucy ließ ihn zunächst etwas schwitzen ohne das er sich groß bewegte. Aber auch sie wollte Wolfgang und so übernahm sie kurzerhand die Führung.

„Wolfi entspann dich, Mama macht das schon.“

Zielstrebig glitt ihre Hand in seinen Hosenschlitz, suchte und fand seinen stolzen Degen darin, spielte in der Hose etwas daran herum. Gab ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen, zog ihren Kopf danach kurz zurück und wiederholte dieses Manöver immer wieder. Drückte dabei seinen Kopf jedes mal ein kleines Stück zurück, bis er schließlich auf dem Rücken landete und Lucy sich neben ihn legte. Langsam öffnete sie seine Hose hatte so vollen Zugang zu seinem Gemächt. Nahm seinen Lümmel in die Hand und ließ ihn zärtlich immer wieder durch ihre Finger gleiten. Wolfgang schloss die Augen und begann lustvoll zu stöhnen. Er genoss ungehindert diese Art der Behandlung seines besten Stücks.

Lucy erlebte ihren Lonly Wolf das erste mal wie er sich Lustvoll fallen ließ, jede Kotrolle verlohr.

Aber so schnell sollte er nicht kommen, auch Lucy wollte ihren Spaß dabei. So unterbrach sie die Mütze - Glatze Behandlung um sich aus ihrem Kleid zu befreien. Erst half er ihr aus den Klamotten dann tauschten sie die Rollen. Schließlich lagen sie beide völlig Nackt auf dem Bärenfell. Lucy machte weiter, nahm jetzt nicht nur die Hand sondern auch mal die Zunge, ließ ihn aber nicht kommen, sondern stoppte immer kurz vor der Ejakulation. Das Beste hob sie sich für den Schluss auf.

Aber unendlich wollte sie ihren Wolfi natürlich auch nicht zappeln lassen. Nach so manchem erstaunten Augenaufschlag in ein schelmisches Lucygesicht, setzte sie sich breitbeinig auf seine Hüften ließ ihr Fötzchen immer wieder sanft über seinen Lümmel gleiten.

Diesmal ließ er aber die Augen offen, betrachte lustvoll ihren Körper und die wohlgeformten Brüste, wie sie sich im gleichmäßigenTakt auf- und ab bewegten.

Dieser Anblick war schließlich zuviel für den armen Wolfgang. Im hohen Bogen spritzte es aus ihm heraus. Was ne Sauerei ...

Aber der Kerl war wie ausgewechselt, bekam an diesem Abend einfach nicht genug. Neben der klassischen Missionarsstellung verabreichte er Lucy auch noch ne Ladung von Hinten. Auch Lucy ließ ihrem Temperament lautstark ihren Lauf.

Aber auch die schönsten Dinge im Leben haben mal ein Ende. Schließlich schliefen sie beiden dann irgendwann erschöpft vor dem Kamin ein.

Erst am anderen Morgen als das Feuer längst heruntergebrannt war, wachte Lucy auf. Draußen war inzwischen schon lange heller Tag geworden. Sie lag alleine da unter einer Wolldecke, ihr Lover war verschwunden.

Kaffeegeruch stieg ihr in die Nase, Wolfi machte offensichtlich Frühstück. Lucy räkelte sich zufrieden auf dem Bärenfell herum. So konnte jeder Tag beginnen.

Wolfgang und Lucy waren sich einig darüber das sie ihr Leben gemeinsam verbringen wollten. Sie brauchte eine starke Hand die ihr den nötigen Halt geben würde. Da war Wolfgangs konservative Lebensführung genau das richtige.

So einigten sie sich auf einen strengen Haushaltsplan mit peniblem Regelwerk. Wurde dieser nicht eingehalten wurde sie für ihre Versäumnisse gezüchtigt.

Aber Lucy konnte ihrem Zinnsoldaten in zähen Verhandlungen einige Zugeständnisse abringen. Es ging dabei nicht um die Hiebe, darauf stand sie ja, sondern darum das Wolfgang auch einige Aufgaben im Haushalt erledigen sollte. Schließlich arbeiteten sie beide den ganzen Tag.

Zum Einzug schenkte er ihr einen Strafbock, so einen wie man sie früher in den Schulen hatte. Nicht gerade ein Präsent nachdem sich eine Frau wirklich sehnte, aber Wolfgang brauchte noch einige Zeit um aus seinem Schneckenhaus heraus zu kommen.

Und warum sollten sie auch auf alle lieb gewonnenen Rituale verzichten.

In der Küche lag ein Strafbuch aus. Eine in dunkles Leder gebundene Kladde, in die Wolfgang alle kleinen und großen Verfehlungen seiner Lebensabschnittsgefährtin einschrieb. Freitags wurden sie dann Ritualartig abgegolten.

Lucy musste nach dem Abendbrot das Buch aus der Küche holen, sich vor ihn stellen und gesenktem Hauptes ihm jedes Vergehen einzeln vorlesen, genauso wie man früher Gedichte vorgetragen hatte. Wolfgang schaute im Regelwerk nach, welche Strafen sie dafür festgelegt hatten und verabreichte sie ihr. Für leichte Vergehen nur übers Knie, für schlimmeres über den Strafbock.

Lucy war dabei immer hin und hergerissen. Einerseits mochte sie das sehr erotische übers Knie legen. Wenn Wolfgangs schlanke Finger nicht nur Schläge verteilten, sondern zwidurch auch fast schon zärtliche Streicheleinheiten auf ihrem Hinterteil. Konnte sich dabei an seinem kleinen Freund reiben und mitbekommen auch er seinen Spaß dabei hatte.

Da vielen die Strafen über dem Strafbock doch deutlich härter aus. Dabei wurde sie festgeschnallt, konnte sich so kaum bewegen. Fühlte sich dabei völlig wehrlos und bekam zum krönenden Abschluss nach dem Riemen auch noch so manchen Meter harten Wolfgang zu spüren, bevor er sie wieder losschnallte.

Manchmal viel es Lucy wirklich schwer, nicht die brave Lebenspartnerin zu sein. So schrieb sie so manche Missetat ins Büchlein hinein, obwohl sie die gar nicht begangen hatte. Schließlich brauchten sie ja ihren Spaß.

Dafür erstaunte der Lonly Wolf sie in Sachen Sex. Nicht mehr nur die schnöde Hausfrauennummer 1-2-3-Fertig, da hatte er wirklich an sich gearbeitet. Traute sich inzwischen sogar mal an eine ausgefallene Stellung heran.

Er hatte sich Pornos im Internet zwecks Eigenstudiums angeschaut. Doch so einiges was man da zu sehen bekam, war in der Praxis kaum umsetzbar und so endete so mancher Versuch es nachzuahmen statt in einem Samenerguss in schallendem Gelächter.

Wolfgang gab sich wirklich Mühe und so führten sie gemeinsam ein harmonisches Leben.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ...

Aber seit einigen Tagen klagte Lucy beim morgendlichen Erwachen über Übelkeit. 1 - 2 mal musste sie sich sogar übergeben. Sie hatten zwar regelmäßig Sex, aber Oralverkehr stand in letzter Zeit nicht auf ihrem Trainingsplan. Daher konnte es davon nicht kommen und eine Spermaallergie war ihr auch nicht bekannt.

Leider wurde es auch nicht besser sondern eher noch schlimmer. Bestimmte Gerüche verstärkten es noch. Bei Kaffeegeruch war da besonders schlimm. Ausgerechnet das Getränk, das sie bisher im Büro am Leben erhalten hatte. Und dieses Leiden schien sich auszubreiten, zu dieser Morgenübelkeit kam so ein Brustspannen. Vielleicht kam es ja vom regelmäßigen Sex.

Lucy schaute in den Spiegel, wuchsen die Dinger dadurch etwa noch. Wer hätte das gedacht, „Lonly Wolf, ich nenn dich ab heute Tiescher“.

Doch diese Übelkeit wollte einfach nicht verschwinden, so kam Lucy nicht drum herum einen Arzt zu konsultieren. Nach einigen Untersuchungen kam er zu follgendem Ergebnis:

„Herzlichen Glückwunsch Frau Alvarez, sie sind schwanger.“

Frau Staatsanwältin viel aus allen Wolken. Das konnte nicht sein, in ihrem Alter bekam man einfach keine Kinder mehr.

„Doch, es kommt zwar selten vor, aber solange sie ihre Wechseljahre noch nicht abgeschlossen haben, ist das durchaus möglich,“ erklärte ihr der Hausarzt und überwies sie an einen Gynäkologen.

Lucy musste grinsen, da lag sie mit ihrem ja Tiger gar nicht so falsch. Aber wie würde Wolfgang es aufnehmen und wollte er das Kind überhaupt bekommen wollen.

Erst versuchte sie es noch für sich zu behalten, aber ihrem Lover war längst aufgefallen das was mit ihr nicht stimmte. Schließlich erzählte sie Wolfgang von ihrem süßen Geheimnis, das da ein kleines Wölfchen unterwegs sei.

Erst war der genauso Sprachlos wie Lucy. Jetzt brauchte er erst einmal einen Cognac.

„Kann ich bitte auch einen haben. Für mich war das auch ein bisschen viel.“

„Um Gottes willen, willst du unser Kind etwa umbringen. Alkohol ist das pure Gift für Schwangere.“ Wolfgang lief aufgeregt im Zimmer herum. „Natürlich braucht das Kind einen ordentlichen Vater. Wir müssen heiraten, keine Frage. Und möglichst schnell, bevor man was sieht. Ich werde mich gleich Morgen um einen geeigneten Termin kümmern.“

Sollte das jetzt etwa ein Heiratsantrag gewesen sein. Für Lucy war das ja nicht das 2. mal, daher hatte doch andere Vorstellungen von diesem Moment. Aber in manchen Dingen war er halt so, ihr einsamer Wolf.

„Und unser gemeinsames Hobby wird ab sofort auch mehr praktiziert. Du musst dich unbedingt schonen meine Liebe. Das Strafbuch kommt weg und aus dem Strafbock machen wir einen hübschen Blumenständer. Wir werden die liebevollsten Eltern der Welt werden.“

Was sollte Lucy dazu sagen. Männer können eben mindestens so Emotional sein wie Frauen.

Im Amt wurde die Nachricht von Lucys Heirat mit Freude und Verwunderung aufgenommen. Auch das mit der Schwangerschaft machte schnell die Runde. Im Beamtenapparat funktionierte der Buschfunk immer noch hervorragend.

„Sisse ich habbt euch doch gesacht, da steckt ene Kerl hahinter !!!“

 

                                                                  » E N D E «

 

                                Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft,

                                                denn in ihr gedenke ich zu leben.     Albert Einstein

 


Protagonisten:

Staatsanwältin       »  Lucy  -  Dr. Lucia - Carla Alvarez -  Lady Superkonsequent

Wölfchen                  »  …

Shadow-Place         »  SM-Club

Mister Lupus            »  WOLFgang - Wolfi > Lucys Spielpartner & Verehrer

Daniel Kurzhals      »  Jungkommissar K 23 - Organisiertes Kriminalität


Lucy auf dem Weg zur Dunklen Seite der Macht

Teil 1 ►   Zucht & Ordnung                   »   Lucy - Lehrjahre sind keine Herrenjahre       ·  On - 12.07.’18

Teil 2 ►   Fremdherrschaft                    »   Lucy - In den Fängen dunkler Mächte           ·  On - 10.02.’19

Teil 3 ►   Die dunkle Seite der Macht   »   Lucys Traum                                                  ·  On - 21.07.’19

Teil 4 ►   Brot & Spiele                         »   Lucy - in the Club                                            ·  On - 17.08.’19

Teil 5 ►   Ein neues Leben                   »   Lucy in Love                                                    ·  On - 08.09.’19


Alle Personen & Handlungen in den Geschichten sind von mir Frei erfunden.

Jegliche reale Handlungen wären rein zufällig aber nicht ausgeschlossen !!!


Hat Euch die Geschichte gefallen » Würde mich über ein paar Kommentare freuen !!!
                                   © Hausfrauenerzieher@gmx.de                                            03/2019

Kommentar(e)

 

Ja, nun ist sie endlich zu Ende - die Story von Lucy !!! Hätte am Anfang nicht gedacht, das sie mal so lang wird. Glücklicherweise hatte mir da meine Fantasie so einiges zugeflüstert. Aber irgendwann musste dann mal der Schluss kommen, doch mit dem habe ich mich recht schwer getan. Eigentlich sollte die Geschichte schon mit dem 4. Teil zu Ende sein, aber in der miserablen Situation wollte ich Lucy dann doch nicht hängen lassen.

Würde mich mal interessieren, ob ihr als Leser das Happy-End zu Vanilla empfindet.

 

Ich mag Geschichten mit happy end. Sehr. Und diese fand ich sehr toll, auch wegen dem Schluss. Ist doch schön wenn es auch hier mal romantisch zu geht.

LG Ornella