-Fabienne- Teil 10

 

Den Sonntag verbrachte ich damit meine Wohnung sauber zu machen, ansonsten lag ich faul auf dem Sofa und schaute irgendwas im Fernsehen. Als ich abends im Bett lag machte ich mir wieder Gedanken wie es weiter gehen könnte. Ich überlegte wie mein nächstes Spiel aussehen könnte und je mehr ich darüber nachdachte umso mehr wurde mir klar, dass es entweder total gefährlich wird oder ich eine zweite Person benötige die mich zumindest befreit.

Nach der Arbeit machte ich mich schlau welche Möglichkeiten ich noch selbst hatte. Es gibt Eis-Release. Backupsysteme, Elektromagneten und Zeitschaltuhren, alles klang unglaublich kompliziert und ich hatte eigentlich keine Lust mir so viele Gedanken darüber zu machen. Eigentlich wollte ich wieder einen Dom haben, einem dem ich die Verantwortung geben kann, einen bei dem ich mich fallen lassen kann, einen der sich um mich kümmert, der mich an meine Grenzen bringt und darüber hinaus.... (?) Ja das ist die wichtige Frage, wollte ich meine Grenzen verschoben haben.

Ich war schon immer an neuem interessiert und wollte neue Erfahrungen machen. Dazu gehört ja zwangsläufig auch, dass Grenzen verschoben werden können. Gut nicht zwangsläufig, aber zu einem bestimmten Punkt sollte man zumindest darüber nachdenken und eigentlich bin ich auch offen genug dafür.

Aber es sollte zu meinen Bedingungen stattfinden. 

Doch nur wie. Ich beschloss einen Plan zu machen. 

Nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht hatte, fing ich an den Plan in die Tat umzusetzen. Ich schrieb ein paar Mails und fing an zu organisieren.

Nach ein paar Tagen hatte ich meine Plaung abgeschlossen und so schrieb ich dir eine Nachricht:

"Pack alles ein was du an Spielzeug noch hast und bring es mir. Halte dir das nächste Wochenende frei."

Deine Rückfrage "wieso und wozu?" ignorierte dich.

Am nächsten Tag kamst du abends vorbei und bringst einen großen Koffer vorbei. 

"Hast du noch soo viel Zeug gehabt?"

"Du hast gesagt alles, meine Kleine. Aber nun sag mir doch mal was du vor hast."

 "Das erfährst du noch früh genug, halte dich nächste Woche am Freitag ab 16 Uhr bereit, ich hole dich ab. Und pack noch eine Tasche mit Klamotten, bequem wie schick, für 2 Tage sowie dem üblichen Kram, Kulturbeutel, Handyladekabel etc"

Dann schloß ich die Tür und lies dich verwundert zurück. Durch den Türspion sah ich wie du noch eine Weile blöd schaust und immer wieder überlegst doch nochmal zu klopfen. Nach ein paar Minuten gingst du die Treppe runter und warst weg.

Ich schnappte mir den Koffer und schaute hinein. Ok du hattest "Alles" wirklich wörtlich genommen. Neben Dingen die wir in der Vergangenheit vielleicht einmal verwendet hatten, hast du auch in deinem Werkraum ordentich geplündert. Neben Ketten und Seilen waren Karabiner, Schlösser, Kabelbinder und viele weitere Dinge im Koffer,. sogar ein Bolzenschneider. Ob dieser für den Notfall oder für .... ich will garnicht daran denken ... gedacht war, ich wollte es garnicht wissen.

Ich sortierte aus, der Bolzenschneider blieb auf jeden Fall daheim. Nachdem ich genug Platz geschafft hatte holte ich die anderen Sachen und packte diese mit dazu. 

Das nächste Wochenende kam und ging, ich besorgte noch ein paar Kleinigkeiten. Für den Freitag hatte ich mir Urlaub genommen.

 

Kommentar(e)

Die Geschichte könnte reizvoll sein. Leider sind die einzelnen viel zu kurz um in irgendeiner Form Spannung aufzubauen. Dazu kommt noch die z.T. langen Abstände der einzelnen Kapitel. Also so ist es schade um die Geschichte.

Antwort auf von nickybee

Danke für dein Feedback, war halt im Urlaub daher gab es lange nichts. Zudem hatte ich eine Schreibblockade, nun weiß ich aber wieder wo ich hin will. Ich hoffe ich kann demnächst wieder einige längere Teile schreiben.